Jugendnetz Berlin – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Thu, 12 Mar 2026 14:58:12 +0000 de hourly 1 Plattform Privatheit lädt nach Frankfurt am Main ein: KI – Freundin versus Datenkrake https://www.datensicherheit.de/plattform-privatheit-einladung-frankfurt-am-main-ki-freundin-versus-datenkrake Thu, 12 Mar 2026 23:57:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=53233 Kurzvorträge zum Themenkreis der Künstlichen Intelligenz mit anschließender Diskussion am 26. März 2026 im Museum für Kommunikation Frankfurt über die Teilhabe vulnerabler Menschen an dem Nutzen der KI

[datensicherheit.de, 13.03.2026] Die „Plattform Privatheit“ untersucht nach eigenen Angaben, wie auch Kinder, Jugendliche, Ältere oder Menschen mit kognitiven Behinderungen sicher und selbstbestimmt digital kommunizieren können – in diesem Kontext lädt sie zu Kurzvorträgen mit anschließender Diskussion am 26. März 2026, 19 Uhr, ins Museum für Kommunikation Frankfurt ein.

KI inzwischen Teil des Alltags

Künstliche Intelligenz (KI) verändert offensichtlich die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, rasant. Sprachassistenzen aller Art z.B. beantworten Fragen und erklären komplexe Themen – mal mehr, mal weniger richtig.

  • In jedem Fall ist KI inzwischen Teil unseres Alltags geworden. Doch es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage:

„Wie können wir dafür sorgen, dass diese Technologien auch von vulnerablen Menschen – dazu zählen zum Beispiel Kinder, Jugendliche, Ältere und Menschen mit kognitiven Behinderungen – sicher und selbstbestimmt genutzt werden können?“

„KI – Freundin oder Datenkrake? Wie können vulnerable Gruppen sicher mit KI kommunizieren?“

Donnerstag, 26. März 2026, 19.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr)
Museum für Kommunikation Frankfurt/M.,
Schaumainkai 53 in 60596 Frankfurt am Main (Sachsenhausen Nord)
Eintritt frei – Online-Anmeldung erforderlich.

  • Bei dieser Abendveranstaltung soll darüber gesprochen werden, welche Risiken datensammelnde KI-Systeme aus rechtlicher, ethischer und psychologischer Perspektive bergen, warum eine transparente Gestaltung von Informationen wichtig für die Selbstbestimmung ist und wie wir als Gesellschaft gemeinsam dafür sorgen können, dass KI ein Werkzeug wird, das alle stärkt.

Dabei präsentiert die „Plattform Privatheit“ ihr Projekt „DiversPrivat“, welches aufzeigen soll, wie Wissens- und Risikokommunikation im Zeitalter von KI gelingen kann – „verständlich, verantwortungsbewusst und divers“. „DiversPrivat“ ist demnach ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten „Plattform Privatheit“.

Mix aus KI-Kurzvorträgen und -Diskussion mit Menschen aus Forschung und Praxis

Die Besucher dieser Veranstaltung erwartet ein „spannender Mix aus Kurzvorträgen und Diskussion mit Menschen aus Forschung und Praxis“. Das Publikum sei im zweiten Teil der Veranstaltung herzlich eingeladen, „mitzudiskutieren, Fragen zu stellen und gern auch eigene Ideen einzubringen“.

Impulsvorträge (ohne Gewähr):

  • Dr. Martin Hennig, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Universität Tübingen: „Wissen für alle? Kommunikation von KI-Risiken an vulnerable Gruppen“
  • Luisa Schmied, „Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung“ (provet), Universität Kassel: „Die Notwendigkeit der adäquaten Adressierung digitaler Vulnerabilität im Datenschutzrecht“
  • Sabrina Sunderbrink, Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) für Menschen mit Behinderung: „Mehr Teilhabe durch KI? Technik im Alltag für ein selbstbestimmtes Leben“
  • Clara Strathmann, Universität Duisburg-Essen: „Unsichtbares sichtbar machen: Datenflüsse, Datenschutz und Vulnerabilität“

Diskussionsrunde (ohne Gewähr):

  • Dr. Martin Hennig, Universität Tübingen
  • Sabrina Sunderbrink, KoKoBe (Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsangebote für Menschen mit Behinderung)
  • Clara Strathmann, Universität Duisburg-Essen
  • Dr. Christian Geminn, Universität Kassel

unter der Moderation von Prof. Dr. Nicole Krämer („Research Center Trustworthy Data Science and Security“, Universität Duisburg-Essen)

Weitere Informationen zum Thema und Anmeldung:

Plattform Privatheit
Wer wir sind und was wir tun

privacy4all
Privatsphäre ist was für jeden – auch online! / Und genau deshalb wollen wir uns gemeinsam damit beschäftigen. Du möchtest verstehen, warum Privatsphäre online so wichtig ist? Dann bist du hier genau richtig!

Museum für Kommunikation Frankfurt
Künstliche Intelligenz und Kommunikation / Programm (Auswahl)

eveeno.com, Plattform Privatheit
KI – Freundin oder Datenkrake? / Wie können vulnerable Gruppen sicher mit KI kommunizieren?

datensicherheit.de, 19.02.2026
eco: Digitalen Kinder- und Jugendschutz weiterentwickeln und digitale Teilhabe erhalten / eco-Verband fordert EU-weit einheitliche Lösungsansätze statt nationaler Insellösungen – Vielschichtigkeit der Web-Dienste bei der Weiterentwicklung der Schutzmechanismen sollte konsequent berücksichtigt und technologieoffen gedacht werden

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Datenschutz trifft Medienkompetenz: Medienpädagik-Fachtag in Berlin am 25. März 2026 https://www.datensicherheit.de/datenschutz-treffen-medienkompetenz-medienpaedagik-fachtag-berlin-25-maerz-2026 Thu, 12 Mar 2026 23:34:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=53232 Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BlnBDI) lädt bereits zum dritten Mal in Kooperation mit dem „Jugendnetz Berlin“ zu einem Fachtag für pädagogische Fachkräfte in Berlin ein

[datensicherheit.de, 13.03.2026] Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BlnBDI), Meike Kamp, lädt nun bereits zum dritten Mal in Kooperation mit dem „Jugendnetz Berlin“ am 25. März 2026 zu einem Fachtag für pädagogische Fachkräfte in Berlin ein. Erörtert werden sollen dabei die Fragen: „Wie können Kinder und Jugendliche in Zeiten von allgegenwärtigen Social-Media-Plattformen, Live-Streaming und KI-Anwendungen für den Schutz ihrer Daten sensibilisiert werden? Wie vermittelt man ihnen die nötigen Kompetenzen?“

blnbdi-meike-kamp

© Annette Koroll

Meike Kamp betont: Medienpädagogik bedeutet weit mehr, als digitale „Tools“ zu vermitteln!

3. Fachtag „Datenschutz trifft Medienkompetenz“

Mittwoch, 25.03.2026, 09.00 bis 15.30 Uhr
Haus der Jugend Charlottenburg, Zillestraße 54 in 10585 Berlin
Teilnahme kostenfrei – Online-Anmeldung erforderlich.

  • Den oben genannten Themen soll sich der Fachtag im Medienkompetenzzentrum Charlottenburg-Wilmersdorf widmen. Pädagogische Fachkräfte und Vertreter der Kinder- und Jugendarbeit sind demnach eingeladen, sich dort unter anderem über digitale Selbstverteidigung, KI-Werkzeuge im Lernkontext oder Live-Streaming von Kindern auszutauschen.

Auf dem Programm stehen Vorträge, Workshops und „viel Raum für die drängendsten Fragen zu Datenschutz und Medienbildung“. Die Teilnahme ist laut BlnBDI kostenfrei – die Anmeldung über die Website vom „Jugendnetz Berlin“ möglich und erbeten.

Synergetischer Austausch zwischen Fachkräften und Datenschutzaufsicht

Meike Kamp, die BlnBDI, führt aus: „Medienpädagogik bedeutet weit mehr, als digitale ,Tools’ zu vermitteln: Sie fördert kritisches Denken, stärkt Schutzmechanismen und befähigt Kinder und Jugendliche, sich sicher und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen.“

  • Der diesjährige Fachtag biete bereits zum dritten Mal Raum für den Austausch zwischen Fachkräften und Datenschutzaufsicht.

„Denn nur wer die Mechanismen hinter den digitalen Medien versteht, kann junge Menschen wirklich dabei unterstützen, souverän und sicher unterwegs zu sein!“, gibt Kamp zu bedenken.

Funktionierender Datenschutz wichtiges Gut einer demokratischen Gesellschaft

Alexander Behrens, Geschäftsführer Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin (jfsb), ergänzt: „Funktionierender Datenschutz ist ein wichtiges Gut in demokratischen Gesellschaften. Mit dem medienpädagogischen Landesprogramm ,jugendnetz.berlin’ sensibilisieren wir Kinder, Jugendliche und Eltern sowie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe für das Thema und fördern ihre Expertise für eine gelingende und sichere Teilhabe in der digitalisierten Gesellschaft.“

  • Diese Veranstaltung versteht sich als Teil der medienpädagogischen BlnBDI-Arbeit: Auf ihrer Website „data-kids.de“ stellt sie zudem altersgerechte Materialien bereit und informiert Kinder, Eltern und Lehrkräfte zum Thema Datenschutz. Für Berliner Schulen werden ferner kostenlose Workshops zu den Themen „Datenschutz für Kinder“ und „Likes, Fame und deine Daten“ angeboten.

Das Landesprogramm „jugendnetz.berlin“ soll in allen zwölf Berliner Bezirken die Medienkompetenzzentren unterstützen und vernetzen. „Sie sind die zentralen Netzwerkpartner für die Entwicklung und Bereitstellung von zeitgemäßen und an der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen orientierten medienpädagogischen Angeboten in Berlin.“

Weitere Informationen zum Thema und Anmeldung:

Di Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Über uns / Die Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit / Am 6. Oktober 2022 wurde Meike Kamp zur Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit gewählt. Seit ihrer Ernennung am 15. November 2022 leitet sie die Behörde.

jugendnetz berlin
über uns: Das Landesprogramm jugendnetz.berlin

jugendnetz berlin
3. Fachtag Datenschutz trifft Medienkompetenz

Datenschutz trifft Medienkompetenz
25. März 2026 – Anmeldung

Data-Kids
Video: Was sind Daten und wer beschützt sie?

jfsb Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin
Geschäftsstelle für alle und alles

datensicherheit.de, 19.02.2026
eco: Digitalen Kinder- und Jugendschutz weiterentwickeln und digitale Teilhabe erhalten / eco-Verband fordert EU-weit einheitliche Lösungsansätze statt nationaler Insellösungen – Vielschichtigkeit der Web-Dienste bei der Weiterentwicklung der Schutzmechanismen sollte konsequent berücksichtigt und technologieoffen gedacht werden

datensicherheit.de, 27.05.2025
Medienkompetenz und digitales Know-how für Kinder werden immer wichtiger / 2024 nutzten bereits über 50 Prozent der sechs- bis siebenjährigen Kinder ein Smartphone – bei den zehn- bis elfjährigen sogar 90 Prozent

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