Michael Taube – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Tue, 24 Mar 2020 20:04:14 +0000 de hourly 1 Webinare: Innovatives Lernen in Corona-Zeiten https://www.datensicherheit.de/webinare-innovatives-lernen-in-corona-zeiten https://www.datensicherheit.de/webinare-innovatives-lernen-in-corona-zeiten#comments Mon, 23 Mar 2020 23:40:20 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=35754 Drei kostenfreie Angebote zu Scrum, Kanban und DevOps

Ein Beitrag von ds-Redaktionsmitglied Dipl.-Kfm. (FH) Michael Taube

[datensicherheit.de, 24.03.2020] Die „Corona“-Krise bedroht ein zentrales Datensicherheitskriterium: die Verfügbarkeit. Gerade aber die erzwungene Ruhepause sollte zu einer Besinnung auf zentrale Erfolgsfaktoren führen – so eben auch auf die ständige Weiterbildung. In meiner Eigenschaft als Geschäftsführer der Deutschen Projekt Akademie folge ich den begrüßenswerten Beispielen vieler Kollegen und biete hiermit kostenlose Webinare an, um eine Lücke sinnvoll zu füllen.

Foto: Cluster Industrie 4.0

Foto: Cluster Industrie 4.0

Michael Taube (1. v.l.) mit den ds-Herausgebern Dirk Pinnow & Carsten Pinnow am Messestand auf der „it-sa 2019“

Persönliche Weiterbildung mittels moderner IKT weiter möglich

Wir möchten wie viele andere Kollegen auch in dieser Krisenzeit konkret helfen. Aktuell ist ja leider der Besuch von Präsenz-Seminaren nicht möglich, aber wir arbeiten unter Nutzung moderner Informations- und Kommunikationssysteme (IKT) weiter – damit sollte nun auch persönliche Weiterbildung möglich sein.

Agile Frameworks im Fokus

Die von mir geleitete Deutsche Projekt Akademie bietet ab sofort drei kostenlose Webinare an. Diese lehnen sich an die Reihe „Agile Frameworks” an, bieten aber Live-Kommentare durch meine Kollegin Projektmanagementtrainer Dipl.-Ing. Anke Thieme bzw. durch mich.

Live-Start am 25. März 2020

Der Start der Webinare erfolgt am 25. März 2020 um 17.00 Uhr. Folgende Termine sind geplant:

  • 25.03.2020, 17.00 Uhr: „Scrum“
  • 27.03.2020, 10.00 Uhr: „DevOps“
  • 30.03.2020: 11.00 Uhr: „Kanban“

Diese Webinare dauern zwischen 45 und 60 Minuten.

Live oder im Nachgang als Aufzeichnung verfolgen

Die Anmeldung erfolgt unkompliziert per E-Mail über info@deutsche-projekt-akademie.de. Die Zugangsdaten gehen Ihnen dann jeweils kurz vor dem Webinar zu. Danach werden diese Webinare als Aufzeichnungen auf den Webseiten der Deutschen Projekt Akademie und bei YouTube abrufbar sein.

Weitere Informationen zum Thema:

Deutsche Projekt Akademie
Live und sicher: Bis auf Weiteres führen wir unsere eigenen Seminare und Workshops als Webinare durch (falls dies nicht möglich ist, wird die Veranstaltung verschoben). Diese Maßnahme gilt bis 03.05.2020. Danach werden wir die Lage neu bewerten.

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it-sa 2019 im Rückblick: Respektabler Erfolg und Handlungsbedarf https://www.datensicherheit.de/it-sa-2019-rueckblick-respektabler-erfolg-handlungsbedarf https://www.datensicherheit.de/it-sa-2019-rueckblick-respektabler-erfolg-handlungsbedarf#respond Thu, 17 Oct 2019 21:12:48 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=34965 CI4-Sprecher Michael Taube sieht viele Fortschritte, aber auch Nachbesserungsbedarf bei den Themen Industrie 4.0 und Projektmanagement

[datensicherheit.de, 17.10.2019] ds-Redaktionsmitglied Michael Taube, Geschäftsführer der Deutschen Projekt Akademie und Sprecher des Clusters Industrie 4.0 (CI4), gibt im vorliegenden Beitrag seine Eindrücke von den drei Messetagen, 8. bis 10. Oktober, der „it-sa 2019“ wieder. Sein Fazit ist ambivalent: Die „it-sa“ sei in jeder Beziehung gewachsen – deren Organisation ein respektables Vorhaben; neben hochkarätigen Gesprächen bleibe aber das zunehmende Vordringen von Vertriebsleuten in das Rahmenprogramm problematisch, denn die Akkuratesse und der Informationsgehalt litten darunter.

Cluster-Akteure am ds-Messestand (v.l.n.r.): CI4-Sprecher Michael Taube mit CI4-Gründungspartnern Dirk Pinnow und Carsten Pinnow

Foto: CI4

Cluster-Akteure am ds-Messestand 2019 (v.l.n.r.): CI4-Sprecher Michael Taube mit CI4-Gründungspartnern Dirk Pinnow und Carsten Pinnow

Rahmenprogramm im Kongress- und Forenteil der „it-sa“ pflegen und qualitativ absichern!

„Kein Zweifel“, so Taube: „Die Messe ist groß geworden, in weiten Teilen quantitativ und qualitativ gewachsen.“ Er habe dort „spannende Anbieter“ angetroffen und lobt die „gute Organisation“ durch die NürnbergMesse. An positiven Eindrücken zählt er auf: „Ich habe alte Kollegen wieder getroffen, konnte neue Verbindungen schmieden – sowohl für unser Cluster als auch fürs eigene Unternehmen.“
Als Mitinitiator des inzwischen schon traditionellen CI4-Standempfangs zu Gast bei „datensicherheit.de“ und dessen erster Ehrengast beim Auftakt am 19. Oktober 2016 blickt er mit Anerkennung auf die bisherige Entwicklung zurück. „Nun aber muss die ,it-sa‘ ihren weltweiten Führungsanspruch auch glaubhaft und nachhaltig konsolidieren, denn der beachtliche Erfolg der Auflage 2019 ist jetzt schon im Grunde ein Erfolg von gestern.“ Das Rahmenprogramm im Kongress- und Forenteil der „it-sa“ gelte es „2020ff“ zu pflegen und qualitativ abzusichern: „Einem Abdriften in reine Verkaufsveranstaltungen sollten die Verantwortlichen unbedingt begegnen“, rät Taube, der selbst jahrelange Vertriebserfahrung in seinem beruflichen Werdegang aufzuweisen hat.

Industrie 4.0 und Projektmanagement: Forenprogramm 2019 ließ Darstellung der Chancen vermissen

Taube hat mit großem Interesse das Forenprogramm der „it-sa 2019“ analysiert und ausgewählte Vorträge insbesondere zu den Themen Industrie 4.0 und Projektmanagement verfolgt: Er zeigt sich enttäuscht, denn „es wurde nur über Risiken gesprochen, wenig über die Chancen“.
Ärgerlich ist er darüber, dass bei Adressierung des Projektmanagements die Methoden – z.B. insbesondere in den „DevOps“-Vorträgen – falsch interpretiert worden seien. „Insgesamt waren diese Vorträge schlecht“, so sein Fazit. Taube kritisiert, dass aktuelle „Buzzwords“ benutzt worden seien und dann der Fokus auf einer Produktvorstellung gelegen habe, anstatt vor allem für den Mittelstand generelle Probleme wie Chancen der Digitalen Transformation dar- und prinzipielle Lösungen vorzustellen. „Wessen Interesse dann geweckt ist, kommt doch ziemlich sicher später ohnehin am Stand des Vortragenden vorbei, um mehr zu erfahren.“

CI4-KMU-Seminarreihe „Industrie 4.0: Der Mittelstand setzt Kurs“

Taube verweist auf die neue mittelständische CI4-Seminarreihe unter dem Motto „Sichere Transformation Ihres Unternehmens | Konzepte, Anregungen, Vorschläge“:
CI4-Akteure bieten 2019/2020 hierzu drei Themenmodule an:

  • „Organisierte Sicherheit“,
  • „Digitalisierung und Vernetzung“ sowie
  • „Sichere Transformation Ihres Unternehmens“.

Zusätzlich im Angebot: Ein Vorabend-Workshop mit Geschäftsführern bzw. Fachbereichsverantwortlichen sowie zum Abschluss ein Beratungstag.

Weitere Informationen zum Thema:

Michael Taube auf YouTube, 01.11.2019
Fazit zur it-sa 2019 von Michael Taube, Sprecher des Cluster Industrie 4.0

CI4
Cluster Industrie 4.0

datensicherheit.de, 08.10.2019
Digitale Transformation: Hardware, Software und Orgware abstimmen / CI4-Gründungspartner Carsten J. Pinnow warnt vor Aktionismus auf technischem Gebiet und Vernachlässigung des ganzheitlichen Vorgehens

datensicherheit.de, 17.09.2019
CI4-Akteur Dirk Pinnow: Sicherheit 4.0 undenkbar ohne Lernkultur / Auf dem Weg zur Industrie 4.0 bevorzugt aus fremden Fehlern lernen, aber auch auf Zwischenfälle gut vorbereitet sein

datensicherheit.de, 17.09.2019
Projektmanagement 4.0: Überlegtes Handeln mit Dynamik / CI4-Clustersprecher erläutert, warum rein klassische Ansätze ohne Agilität überholt sind

datensicherheit.de, 10.09.2019
Internet-Protokoll: 4 hat fertig – ohne 6 geht es nicht / Zur erfolgreichen Teilhabe an der Industrie 4.0 müssen Unternehmen von IPv4 auf IPv6 migrieren

datensicherheit.de, 06.09.2019
Sichere Pfade zur Industrie 4.0: Vor der Transformation analoge Welt aufräumen / CI4-Akteur Dirk Pinnow gibt ORGA-Anregungen, damit die Basis für die umfassende Digitalisierung und Vernetzung gelegt werden kann

datensicherheit.de, 27.08.2019
Projektmanagement 4.0: Die Symbiose aus klassisch und agil / Kompliziertheit und Komplexität meistern und managen

datensicherheit.de, 20.08.2019
Industrie 4.0 mit Sicherheit: Ziele definieren und Prioritäten setzen / CI4-Akteur Dirk Pinnow zu grundlegenden Aspekten der erfolgreichen betrieblichen Transformation

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https://www.datensicherheit.de/it-sa-2019-rueckblick-respektabler-erfolg-handlungsbedarf/feed 0
Projektmanagement 4.0: Überlegtes Handeln mit Dynamik https://www.datensicherheit.de/projektmanagement-4-0-ueberlegtes-handeln-mit-dynamik https://www.datensicherheit.de/projektmanagement-4-0-ueberlegtes-handeln-mit-dynamik#respond Tue, 17 Sep 2019 20:27:40 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=34586 CI4-Clustersprecher erläutert, warum rein klassische Ansätze ohne Agilität überholt sind

[datensicherheit.de, 17.09.2019] Das Schlagwort „Industrie 4.0“ steht als Zielvorstellung eines Transformationsprozesses im Raum – mit geradezu revolutionärer Ausstrahlung am Ende. Der Weg dahin gliedert sich jedoch in viele eher evolutionäre Einzelprozesse, die nicht zwingend kompliziert sein müssen. Aber die sogenannte Digitale Transformation und die Industrie 4.0 an deren Ende sind komplex im Sinne von Mehrdimensionalität und hohem Vernetzungsgrad. Michael Taube, Sprecher des Clusters Industrie 4.0 (CI4) geht in seinem Impuls auf die Frage ein, warum Projektmanagement 4.0 nicht ohne Agilität zielführend sein kann.

CI4-Sprecher Michael Taube

Foto: CI4

Dipl.-Kfm. (FH) Michael Taube ruft zum überlegten, methodischen Vorgehen auf

Dynamik und Unsicherheit von Anfang an mit ins Kalkül ziehen

„Wir wissen am Anfang oft noch gar nicht sämtliche Anforderungen, also was wir konkret brauchen und umsetzen müssen“, so Taube. Lineares, eindimensionales Denken sei also ein untauglicher Ansatz. Gefragt sei daher zumindest im Kern Agilität.
Diese sei kein Selbstzweck, betont Taube, der indes deutlich macht, dass für ihn das Projektmanagement 4.0 eine geschickte Symbiose aus „klassisch“ und „agil“ ist. Grundwerte von Agilität seien u.a. Mut und Offenheit: „Mut, um Neues zu machen – und Offenheit, um auch gerade die Probleme aufzuzeigen“.

Yes, we KANBAN!

Das agile Projektmanagement sei nicht vom Himmel gefallen, sondern basiere auf bewährten Methoden und Hilfsmitteln in der Industrie: „So wurde z.B. aus der japanischen KANBAN-Methode, die ursprünglich eingesetzt wurde, um einen gleichmäßigen Fluss in der Fertigung anzustreben, die KANBAN-Softwareentwicklung abgeleitet.“ Dabei werde die Anzahl parallel zu bearbeitender Aufgaben („Work in Progress“ / WiP) geeignet dimensioniert, mit dem Ziel kürzerer Durchlaufzeiten und Früherkennung von Störungen bzw. Engpässen.
Für Taube besteht ein wesentlicher Vorteil dieser Methode darin, die komplette Wertschöpfungskette mit allen Teilprozessen für alle Mitwirkenden zu visualisieren, eben mit Hilfe eines KANBAN-Boards. Das könne eine geeignet große Weißwandtafel oder auch eine Korkwand sein. „Darauf werden die Einzelschritte als Spalten dargestellt – die jeweiligen konkreten Anforderungen werden auf Karton oder Haftpapier notiert und wandern entlang der Zeitachse, von ,offen‘ bis ,erledigt‘“, erläutert der CI4-Clustersprecher und PM-Experte. Es sei immens wichtig, dass alle Betroffenen zu jeder Zeit die Prozessfortschritte verfolgen können, aber auch ggf. die Schwierigkeiten und Hindernisse.

Einzelne Methode per se nicht so wichtig, aber auf Methodik kommt es an

Nun gebe es noch andere agile Methoden, etwa die „DevOps“ mit Wurzeln im Lean-Management und „Scrum“ – es gebe aber nicht die einzig richtige Methode: „Jede Digitale Transformation eines KMU wird anders verlaufen, weil eben auch jedes Unternehmen individuelle Eigenschaften hat.“ Wichtig sei nur zu verstehen, dass die umfassende Digitalisierung und Vernetzung von Wertschöpfungsketten zwingend einer klar strukturierten Methodik bedürfe, die gerade helfe, Komplexität wie auch Dynamik zu managen.
Taube verspricht, in späteren Impulsen noch auf andere Ansätze einzugehen. In jedem Fall appelliert er an die KMU-Entscheider, auf blinden Aktionismus zu verzichten, Abschied vom linearen, eindimensionalen Denken zu nehmen und mit Überlegung sowie geeigneten Planungsinstrumenten an die hauseigene Digitale Transformation zu gehen. „Egal, ob Sie bisher klassische Projektmanagementsysteme nutzten oder bereits agile bzw. eine Mischform verwenden, in jedem Fall gilt die Devise: erst denken, dann handeln“, so Taubes Fazit.

„Industrie 4.0: Der Mittelstand setzt Kurs“ – mit der CI4-KMU-Seminarreihe 2019/2020

Der CI4-Sprecher weist abschließend noch auf die neue mittelständische Seminarreihe unter dem Motto „Sichere Transformation Ihres Unternehmens | Konzepte, Anregungen, Vorschläge“ hin, welche im Herbst 2019 in Berlin startet und dann bis Ende 2020 an verschieden Orten in Deutschland stattfinden wird – so z.B. in Darmstadt in der 6. Kalenderwoche 2020:
Einem Vorabend-Workshop mit Geschäftsführern schließen sich dabei an drei Thementagen

  • „Organisierte Sicherheit“,
  • „Digitalisierung und Vernetzung“ sowie
  • „Sichere Transformation Ihres Unternehmens“ an.

Gekrönt wird jedes Seminar von einem Beratungstag.

Weitere Informationen zum Thema:

CI4
Cluster Industrie 4.0

Michael Taube auf YouTube, 21.09.2019
CI4 Impuls: Projektmanagement 4.0 mit Michael Taube

datensicherheit.de, 10.09.2019
Internet-Protokoll: 4 hat fertig – ohne 6 geht es nicht / Zur erfolgreichen Teilhabe an der Industrie 4.0 müssen Unternehmen von IPv4 auf IPv6 migrieren

datensicherheit.de, 06.09.2019
Sichere Pfade zur Industrie 4.0: Vor der Transformation analoge Welt aufräumen / CI4-Akteur Dirk Pinnow gibt ORGA-Anregungen, damit die Basis für die umfassende Digitalisierung und Vernetzung gelegt werden kann

datensicherheit.de, 27.08.2019
Projektmanagement 4.0: Die Symbiose aus klassisch und agil / Kompliziertheit und Komplexität meistern und managen

datensicherheit.de, 20.08.2019
Industrie 4.0 mit Sicherheit: Ziele definieren und Prioritäten setzen / CI4-Akteur Dirk Pinnow zu grundlegenden Aspekten der erfolgreichen betrieblichen Transformation

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https://www.datensicherheit.de/projektmanagement-4-0-ueberlegtes-handeln-mit-dynamik/feed 0
Projektmanagement 4.0: Die Symbiose aus klassisch und agil https://www.datensicherheit.de/projektmanagement-4-0-symbiose-klassisch-agil https://www.datensicherheit.de/projektmanagement-4-0-symbiose-klassisch-agil#respond Mon, 26 Aug 2019 22:02:56 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=34368 Kompliziertheit und Komplexität meistern und managen

[datensicherheit.de, 27.08.2019] An den Mittelstand im Sinne der sogenannten Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) sowie der Verbände, Vereine und sonstiger Institutionen richtet Michael Taube, Geschäftsführer der Deutschen Projekt Akademie, Sprecher des Clusters Industrie 4.0 (CI4) und Mitglied der ds-Redaktion, die Frage, ob sie überhaupt ihre heutigen betrieblichen Prozesse kennen und beherrschen – hierzu seien ehrliche Antworten zumindest sich selbst gegenüber gefragt. Denn wie sonst sollte die Transformation des Unternehmens in das Zeitalter der Industrie 4.0 gelingen? „Als Entscheider müssen Sie die zunehmende Kompliziertheit und Komplexität der wechselwirkenden Faktoren Mensch-Maschine-Management meistern“, betont Taube – und ergänzt: „Sie stehen dabei nicht allein, denn unser Cluster Industrie 4.0 bietet ab dem Herbst 2019 bis Ende 2020 deutschlandweit Spezial-Seminare für Geschäftsführer und IT-Verantwortliche an.“

Dipl.-Kfm. (FH) Michael Taube (Bildmitte) moderiert Experten-Diskussion zur Digitalen Transformation

Foto: Robert M. Pinnow

Dipl.-Kfm. (FH) Michael Taube (Bildmitte) moderiert Experten-Diskussion zur Digitalen Transformation

I4.0-Erfolgsfaktoren: Offene Kultur der Kommunikation und des Lernens – auch aus Fehlern

Taube geht davon aus, dass die meisten mittelständischen Entscheider in Fragen der Industrie 4.0 Gesprächsbedarf haben. Das Projektmanagement habe sich übrigens immer schon dazu verpflichtet, Komplexität beherrschbar zu machen, egal ob die einzelnen Prozesse kompliziert anmuten. „Im Prinzip gibt es somit keine Gegnerschaft zwischen klassischem und agilem Projektmanagement – ja, beide Ansätze sind im Kontext der Digitalen Transformation passend zu kombinieren“, stellt Taube klar und erteilt damit spitzfindigen Diskussionen eine Absage, denn diese seien zu theoretisch und praxisfern.
Entscheidend sei, dass sich die betroffenen Mittelständler fit und bereit fühlen, den Schritt in ihre eigene erfolgreiche Zukunft zu gehen: „Um das Projektmanagement 4.0 erfolgreich in Ihrem Unternehmen umzusetzen, benötigen Sie zwingend eine offene Kultur der Kommunikation und des Lernens – ja, auch aus Fehlern – sowie Ihre Bereitschaft als Entscheider, überhaupt sich selbst organisierende und dann autonom arbeitende Teams zuzulassen!“

Wertschöpfungsketten: Prozesse unternehmensübergreifend digitalisieren und vernetzen

Im Zuge der Digitalen Transformation hin zur Industrie 4.0 oder gar „Gesellschaft 4.0“ komme es zu einer engen synergetischen Verbindung von Menschen, Maschinen und Produkten. Taube lässt keinen Zweifel: „Diese vierte Industrielle Revolution ist inzwischen voll im Gange – vom kleinsten KMU, über den in der Provinz versteckten mittelständischen Weltmarktführer bis hin zum globalisierten Konzern.“ Mittelständische Entscheider stünden vor der Herausforderung, Prozesse unternehmensübergreifend entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu digitalisieren und zu vernetzen.
Taube gibt seinen Mandanten indes einen schweren Brocken zu schlucken: „Die Digitale Transformation ist wohl ein in absehbarer Zeit nicht zu Ende gehender Prozess – denn ein Ende des technologischen Fortschritts ist ja weder zu erwarten noch wünschenswert…“ Somit wird deutlich, warum man sich jetzt häufiger sehen müsse – damit meint er mit seiner eigenen Person vor allem seine Rolle als Coach, Berater und Begleiter des Projektmanagements 4.0. Aber Taube möchte die an der Digitalen Transformation Interessierten „natürlich auch gerne höchstpersönlich kennenlernen – dazu wird es 2019/2020 zahlreiche Möglichkeiten geben“.

Neues unvoreingenommen denken und Tradiertes konstruktiv-kritisch hinterfragen!

Projektmanagement 4.0 sei von höchster Flexibilität in Netzwerkstrukturen geprägt. Diese Erkenntnis habe Folgen jeweils für das gesamte Unternehmen: „Es geht damit auch um Fragen der Mitarbeiterführung, ja der Unternehmensführung selbst. Betriebliche Werte und Kompetenzen kommen immer wieder auf den Prüfstand – es gilt Neues zu denken und Tradiertes zu hinterfragen.“
Dazu gehöre auch die gerade für viele Mittelständler schwer zu akzeptierende gewandelte Erwartung der Kundschaft: In Zukunft reiche es nicht mehr, herausragende materielle Produkte anzubieten – die Qualität im Sinne der Kundenerwartung gehe zunehmend über auf umfassende Gesamtlösungen über. „Der Service ist also nicht mehr nur geduldete ,Begleitmusik‘, sondern elementarer Bestandteil des komplexen Produktes – über die gesamte Nutzungsdauer, bis hin zur Entsorgung!“, betont Taube.

CI4-KMU-Seminarreihe „Industrie 4.0: Der Mittelstand setzt Kurs“ 2019/2020

Als Sprecher des Clusters Industrie 4.0 ist es Taube „eine große Freude“, auf eine neue mittelständische Seminarreihe unter dem Motto „Sichere Transformation Ihres Unternehmens | Konzepte, Anregungen, Vorschläge“ hinzuweisen, die im Herbst 2019 in Berlin starte und dann bis Ende 2020 an verschieden Orten in Deutschland stattfinde:
Nach einem Vorabend-Workshop mit Geschäftsführern stehen demnach an drei Thementagen

  • „Organisierte Sicherheit“,
  • „Digitalisierung und Vernetzung“ sowie
  • „Sichere Transformation Ihres Unternehmens“ auf dem Programm,

ein Beratungstag zum Abschluss kröne dieses Seminar. Taube schließt mit der Einladung: „Wenn Sie nun einen möglichen Handlungsbedarf in Sachen Industrie 4.0 für Ihr Unternehmen sehen, sollten wir uns kennenlernen!“

Weitere Informationen zum Thema:

CI4
Cluster Industrie 4.0

Michael Taube auf YouTube, 21.09.2019
CI4 Impuls: Projektmanagement 4.0 mit Michael Taube

CI4, 13.11.2018
CI4-HerbstForum 2018: Die Gesellschaft 4.0 im Kontext aktueller Sicherheitsherausforderungen und Lösungsansätze / Dem Erfahrungsschatz und -austausch ein Forum bieten

Michael Taube auf YouTube, 07.11.2018
Vortrag „Post-mortem-meeting“ beim CI4-HerbstForum 2018

datensicherheit.de, 20.08.2019
Industrie 4.0 mit Sicherheit: Ziele definieren und Prioritäten setzen

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https://www.datensicherheit.de/projektmanagement-4-0-symbiose-klassisch-agil/feed 0
Arbeit im Spannungsfeld: Linienorganisation versus Agilität https://www.datensicherheit.de/arbeit-spannungsfeld-linienorganisation-agilitaet https://www.datensicherheit.de/arbeit-spannungsfeld-linienorganisation-agilitaet#respond Sun, 26 May 2019 16:50:15 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=32458 Anmerkungen von Dipl.-Kfm. (FH) Michael Taube und Dipl.-Ing. Anke Thieme zum Projektmanagement im Zeitalter der Digitalen Transformation

[datensicherheit.de, 26.05.2019] Das Projektmanagement im Zeitalter der Digitalen Transformation erfolgt längst nicht mehr in der sogenannten Line, sondern über Linien hinweg. Diese Veränderung unserer Arbeitsmethoden hat eben auch dazu geführt, dass es heute in vielen Unternehmen gar keine Linienvorgesetzten mehr gibt. Vielmehr gibt es dafür Vorgesetzte auf Zeit – also z.B. Projektmanager. Im agilen Umfeld sei die Rolle der Führungskraft ganz aufgelöst, erläutern Dipl.-Kfm. (FH) Michael Taube und Dipl.-Ing. Anke Thieme von der Deutschen Projekt Akademie.

Sicherheitsherausforderung: Verantwortung des gesamten Teams für das Ergebnis

Agile Arbeitsmethoden basierten darauf, dass sich die Mitarbeiter des Teams an einem Ort befinden. So sei es einfach, sich täglich zu treffen und Meetings abzuhalten. Bei einem „Scrum“-System funktioniere das gut, da dabei das Meeting von den lokal in einem Büro arbeitenden Software-Entwicklern durchgeführt werde.
In anderen Unternehmen, in denen am Meeting zum Beispiel der Vertrieb, ein Projektleiter, Fachkräfte und vielleicht sogar ein Kunde teilnehmen sollten, sei hingegen ein tägliches Meeting schwierig. Eine gute Lösung für dieses Dilemma wären demnach virtuelle Teams und Veranstaltungen. Im Kontext der zunehmenden Vernetzung der Arbeitswelt und der Verbreitung fortschrittlicher Informations- und Kommunikationsmethoden sei es möglich, standortunabhängig Arbeiten zu synchronisieren. Zum Beispiel kämen beim Meeting interaktive Weißwandtafeln zum Einsatz, werde mittels Videokonferenzsystemen kommuniziert oder würden gemeinsam Dokumente in einer Cloud genutzt. Leider scheiterten heute Unternehmen noch häufig an Sicherheitskriterien, die solche modernen Mittel nicht zuließen.

Transformation der Unternehmenskultur

Für rein technische Probleme sollten sich indes auch technische Lösungen finden lassen. Viel schwieriger sei es aber, die Transformation einer ursprünglich auf den Vorgesetzten zentrierten Führung hin zu einer agilen Führung zu meistern. Was heute unter dem Begriff „Führung“ verstanden wird, entstamme vor allem dem agilen IT-Umfeld. In diesem Zusammenhang sei nochmals an „Scrum“ als Framework für die Herstellung von Software erinnert.
„Früher schien die Arbeitswelt noch in Ordnung: Der Chef sagte, was getan werden muss – und die Mitarbeiter haben die Anweisung ausgeführt“, erinnert Taube. Das Ganze habe lange Zeit relativ gut geklappt, „da wir in einer Linienorganisation arbeiteten und damit Führung und Verantwortung klar geklärt waren“. Heute werde allerdings anders gearbeitet. Thieme ergänzt: „Wir kennen modernere Arbeitsmethoden, andere Unternehmensorganisationsformen und Führungskräfte und Mitarbeiter haben andere Ideen zum Thema Arbeit.“ Die Schlagworte, die in Literatur und Medienberichterstattung bemüht werden, lauteten „agiles Arbeiten“, „Arbeit 4.0“ oder „arbeiten in virtuellen Teams“.

Unternehmensführung: Eine Welt im Wandel

Die beiden Dozenten beschreiben anhand eines Beispiels den drastischen Kulturwandel in den Unternehmen. Früher habe der Geschäftsführer z.B. jeden Montag einen Jour-fixe um neun Uhr einberufen. Vielleicht seien zehn Mitarbeiter und er selbst anwesend gewesen, wobei zwei der Mitarbeiter aus einer Geschäftsstelle im Süden Deutschlands hätten anreisen müssen. Vielen Lesern mag diese Situation noch höchst vertraut sein.
Thieme und Taube merken an, dass die Personalressourcen also regelmäßig, im Wochenrhythmus, an einem Ort zusammengezogen worden seien. Ineffektiv und ineffizient sei die Situation gewesen, wenn sich der Chef verspätet habe und die Mitarbeiter untätig auf ihn hätten warten müssen. Solch eine Arbeit, in dem Fall die Durchführung eines Meetings, sei in vielen Unternehmen heute nicht mehr gewollt. Es werde nach zeitgemäßen Möglichkeiten gesucht.

Problemlösung der täglichen Treffen ggf. mittels IKT erfordert höchste Verfügbarkeit der Technik

In einem agilen Umfeld dagegen würde sich die Lage ganz anders darstellen, denn dort möchte man gerne kürzere Rhythmen für Meetings einführen – wobei die Treffen aber auch kürzer sein sollten. In dem wohl bekanntesten agilen Framework „Scrum“ gebe es eine pragmatische und eingeführte Lösung – den „Daily Scrum“. Dieses tägliche Treffen der Teammitglieder zu einem festgelegten Zeitpunkt an einem festgelegten Ort fördere aufgrund der hohen Frequenz der Termine einen sehr intensiven und kurzgefassten Austausch relevanter Informationen. Allerdings müssten auch dabei alle Mitarbeiter an einem Ort anwesend sein. Eine Verspätung, die es bisher unter Umständen häufig gegeben haben mag, sei dort ebenfalls sehr hinderlich und dürfe nicht vorkommen. Verspätungen, auch durch die Führungskraft, würden sanktioniert.
Um aber das „vor Ort“-Problem zu lösen, kämen die virtuellen Teams ins Spiel: Mit der heutigen Kommunikationstechnik sei es durchaus möglich, die beiden oben beispielhaft erwähnten auswärtigen Kollegen mittels Telefon oder Video am Meeting zu beteiligen und somit sowohl finanzielle als auch zeitliche Ressourcen einzusparen.

Führungskräfte als Moderatoren und Mentoren

Die Führungskraft nimmt nicht mehr die Rolle des alleinigen Entscheiders ein, betonen Thieme und Taube. Es gelte vielmehr, Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Damit sei der Vorgesetzte bzw. die Führungskraft eher Moderator und Mentor des Teams, der vor allem beraten und koordinieren soll. Dabei könne es durchaus vorkommen, dass eine Führungskraft zugleich für mehrere Teams die Rolle des „Servant Leader“ übernimmt und somit auf die Bedürfnisse der Teams achten und die bestmöglichen Arbeitsbedingungen schaffen sollte.
Allerdings werde für die Umstellung von allen Beteiligten ein erheblicher Veränderungswille vorausgesetzt. Die Führungskraft müsse Macht abgeben, die Geführten müssten Verantwortung übernehmen wollen. Beides entspreche nicht den zuvor gemachten Erfahrungen und erweise sich oftmals als schwierig. Taube: „Wo bisher Hierarchie und Kontrolle bestimmend waren, treten jetzt Prinzipien wie Agilität, Partizipation und Vertrauen in den Mittelpunkt.“ Sehr viel einfacher als gestandene Unternehmen, stellten sich Start-ups an. „Bei den Start-ups gibt es weniger Vorerfahrungen in den klassischen Organisationen, sondern dort kennen und schätzen Mitarbeiter und Führungskräfte agile (Arbeits-)Methoden und setzen sie viel natürlicher ein als die gestandene Klientel“, berichtet Thieme.

Foto: privat

Foto: privat

Dipl.-Kfm. (FH) Michael Taube
ist geschäftsführender Gesellschafter der Deutschen Projekt Akademie. Nach dem Abschluss an der FW für Wirtschaft in Berlin hat Taube ca. 20 Jahre im Vertrieb gearbeitet, bevor er in den Bereich Projektmanagement wechselte. Seit 2010 coacht und trainiert er im Bereich des klassischen und agilen Projektmanagements sowie der DevOps. Außerdem entwickelt er Seminare und „Computer Based Trainings“.

Anke Thieme

Foto: privat

Dipl.-Ing. Anke Thieme
ist als Coach und Trainerin für agiles Projektmanagement tätig. Die selbstständige Beraterin und Dozentin für Qualitäts- und Projektmanagement ist als „Scrum Master“ und „Product Owner“ zertifiziert.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 24.10.2016
Themenkomplex Industrie 4.0 – Internet der Dinge: Risiken jetzt methodisch begegnen

datensicherheit.de, 10.10.2016
Cluster Industrie 4.0 zu Gast bei datensicherheit.de auf der „it-sa 2016“

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https://www.datensicherheit.de/arbeit-spannungsfeld-linienorganisation-agilitaet/feed 0
TrendForum am 29. Mai 2018 zur Europäischen Datenschutzgrundverordnung https://www.datensicherheit.de/trendforum-am-29-mai-2018-zur-europaeischen-datenschutzgrundverordnung https://www.datensicherheit.de/trendforum-am-29-mai-2018-zur-europaeischen-datenschutzgrundverordnung#respond Tue, 08 May 2018 18:34:37 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=27539 Stärkung des Verbraucherschutzes – gewaltige Herausforderungen an Betriebe

[datensicherheit.de, 08.05.2018] Mit dem Ende der Übergangsphase tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in der Europäischen Union (EU) endgültig am 25. Mai 2018 in Kraft. Beabsichtigt wird mit deren 99 Artikeln ein weitestgehend einheitliches Niveau des Datenschutzrechts innerhalb der EU. Wesentliche Elemente des bisherigen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) bleiben zwar erhalten, dennoch wird es zukünftig einige wichtige Änderungen geben, welche die Aufmerksamkeit von Unternehmen und Vereinen, aber ggf. auch Privatpersonen dringend erfordern.

Die DSGVO und ihre Herausforderungen

Welche Herausforderungen auf Sie zukommen, möchte der Veranstalter, die GPB Consulting, am 29. Mai 2018 in ihren Räumlichkeiten in Berlin am Spittelmarkt vortragen lassen und zur Diskussion stellen:

TrendForum „Europäische Datenschutzgrundverordnung“

Dienstag, 29.05.2018, um 17.58 Uhr
GPB Consulting, Beuthstraße 8 in 10117 Berlin
ÖPNV: U2 Spittelmarkt
[P] in den umliegenden Straßen (kostenpflichtig)
Die Teilnahme ist kostenfrei – rechtzeitige Anmeldung per E-Mail wird erbeten an: Michael.Taube@gpb-consulting.de

3 Impulsreferate

Als Referenten eingeladen wurden die Datenschutzexperten Diplom-Wirtschaftsjurist Lars Kripko von Cornerstone OnDemand, Diplom-Ingenieur Carsten J. Pinnow als Herausgeber von „datensicherheit.de“ sowie der Datenschutzbeauftragte der KGK Roseneck e.V., Diplom-Kaufmann Michael Taube.

Weitere Informationen zum Thema:

GPB Consulting auf XING
TrendForum: Europäische Datenschutzverordnung

dsgvo-gesetz.de
Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

datensicherheit.de, 17.03.2018
EU-DSGVO: Perspektiven des Datenschutzes nach dem 25. Mai 2018

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Cluster Industrie 4.0 zu Gast bei datensicherheit.de auf der „it-sa 2016“ https://www.datensicherheit.de/cluster-industrie-4-0-zu-gast-bei-datensicherheit-de-auf-der-it-sa-2016 https://www.datensicherheit.de/cluster-industrie-4-0-zu-gast-bei-datensicherheit-de-auf-der-it-sa-2016#respond Mon, 10 Oct 2016 11:58:57 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25951 Clustersprecher Michel Taube lädt zum CI4-MesseGespräch am 19. Oktober 2016 um 16.30 Uhr

[datensicherheit.de, 10.10.2016] CI4-Clustersprecher Michel Taube besucht den Messestand von datensicherheit.de auf der „it-sa 2016“ in Nürnberg. Das Webmagazin ist einer der CI4-Akteure, die Herausgeber Carsten J. Pinnow und Dirk Pinnow sind zudem CI4-Gründungspartner.

Michael Taube propagiert Erfolgsformel „NMP für I4.0“

Der CI4-Clustersprecher setzt auf die Erfolgsformel „NMP – Normen, Methoden und Projektmanagement für I4.0“. Taube, Geschäftsführer der Deutschen Projekt Akademie Klaas und Taube UG, setzt sich für die Wahrnehmung der Chancen der Industrie 4.0 bei Kenntnis der Risiken und Herausforderungen insbesondere für die mittelständische Wirtschaft ein.

Mitwirkung bei der Standardisierung

Als der Repräsentant des Clusters bei der Erstellung der DIN SPEC 91345 – Normierung des Referenzarchitekturmodells RAMI 4.0 für Industrie 4.0 und im DIN-Normenausschuss Informationstechnik und Anwendungen (NIA) / NA 043-01-41 AA Arbeitsausschuss Internet of Things steht Taube am Stand von datensicherheit.de für Fragen zum Stand der Normierung zur Verfügung.

Unterschiedliche Kernkompetenzen synergetisch bündeln!

Als Unterstützer der Berliner Datenschutzrunde und auf Basis seiner langjährigen Erfahrung mit Wertschöpfungsnetzwerken weiß Taube auch: „Wer alles kann, kann nichts!“ Deshalb war es ihm wichtig, das Cluster Industrie 4.0 mit Partnern zu gründen, die ihre unterschiedlichen Kernkompetenzen synergetisch in diese Netzwerkinitiative einbringen.

Der Weg zur Industrie 4.0 ist mehr als eine technische Herausforderung!

„Wenn von der Digitalisierung des Mittelstands gesprochen wird, besteht leicht die Gefahr, diese große komplexe Herausforderung vor allem als rein technisches Problem anzusehen“, warnt Taube.
KMU und Handwerksbetriebe in das Zeitalter der Industrie 4.0 zu führen, gehe aber weit darüber hinaus, moderne Sensorik und Aktorik zu implementieren, Cyber-Physische Systeme zu entwickelnoder Big-Data- und Cloud-Technologien einzusetzen. Mit der Hinwendung zur Industrie 4.0 müsse auch endgültig von partikulärem Denken Abschied genommen werden – 1:n-Beziehungen, d.h. ein KMU mit n Kunden, gingen über in n:m-Beziehungen (also n KMU‘ in einem Wertschöpfungsnetzwerk mit m gemeinsamen Kunden).
Zur erfolgreichen Bewältigung dieser neuen Herausforderungen auf technischem, organisatorischem, rechtlichem und betriebswirtschaftlichem Gebiet würden neue Standards, ausgefeilte Projektmanagement-Instrumente und vielfältige externe Expertise benötigt, betont der CI4-Sprecher.

Michael Taube, Clustersprecher Industrie 4.0

(Foto: privat)

Michael Taube setzt auf Normen, Methoden und Projektmanagement für I4.0

datensicherheit.de vergibt Freikarten

Im Rahmen eines Kontingents können Interessierte Freikarten für die „it-sa 2016“ erhalten. Hierzu ist es erforderlich, eine E-Mail an redaktion@datensicherheit.de zu senden.

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 16.30 bis 17.30 Uhr
Empfang/Hintergrundgespräch mit CI4-Sprecher Dipl.-Kfm. (FH) Michael Taube
„Standardisierungsfragen und Projektmanagement im Kontext der Digitalisierung der Wertschöpfungsketten“
Stand „datensicherheit.de“, Nr. 12.0-515
NürnbergMesse, Messezentrum, Halle 12, 90471 Nürnberg

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 28.07.2016
it-sa 2016: Komplette Ausstellungsfläche bereits vergeben / Führende IT-Sicherheitsmesse laut Veranstalter ausgebucht

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https://www.datensicherheit.de/cluster-industrie-4-0-zu-gast-bei-datensicherheit-de-auf-der-it-sa-2016/feed 0
Industrie 4.0: Sicherheit 4.0 als Erfolgsfaktor https://www.datensicherheit.de/industrie-4-0-sicherheit-4-0-als-erfolgsfaktor https://www.datensicherheit.de/industrie-4-0-sicherheit-4-0-als-erfolgsfaktor#respond Tue, 30 Aug 2016 15:58:05 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25980 Ein Editorial von Dipl.-Kfm. (FH) Michael Taube

ds-Redaktionsmitglied Michael Taube ist zudem Mitbegründer des Clusters Industrie 4.0 (CI4) und dessen Sprecher sowie aktives Mitglied im VDI/VDE-Arbeitskreis Sicherheit.

[datensicherheit.de, 30.08.2016] Als Unterstützer der Berliner Datenschutzrunde sowie einer der Leiter des VDI-Arbeitskreises Informationstechnik Berlin-Brandenburg sind mir die Niederungen der Sicherheitsprobleme gerade kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Kontext der bisherigen Datensicherheitsherausforderungen im Betriebsalltag nur zu bekannt.

KMU mit viel Glück auf dem Level „Sicherheit 1.0“

Wenn wir ehrlich sind: Viele Mittelstandsunternehmen haben seit den 1990er-Jahren mit der zunehmenden Durchdringung der betrieblichen Prozesse durch elektronische Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) heute im Office-Bereich gerade einmal einen häufig fragilen Zustand der „Sicherheit 1.0“ geschafft, um es wohlwollend auszudrücken.

Methodische Ansätze für Sicherheit als Qualitätsmerkmal

Trotzdem sollte gerade dem produzierenden Mittelstand Mut gemacht werden, den Schritt hin zur Industrie 4.0 zu gehen. Das wird langwierig und schwierig? Aber sicher doch – daher müssen wir jetzt sofort beginnen und Sicherheit als Qualitätsmerkmal nicht nur deutscher Produkte, sondern auch der hiesigen Wertschöpfungsprozesse methodisch realisieren!

Sicherheit als Kosten- und Erfolgsfaktor

Sicherheit hat ihren Preis – analog gilt das auch für die Gesundheit: Jedes KMU, in dem der Chef noch im Betriebsalltag selbst Hand anlegt und in Wertschöpfungsprozesse eingebunden ist, sollte sich dringend die Frage stellen: Wie lange kann unser Unternehmen eigentlich durchhalten, wenn dieser von einer schweren, langwierigen Krankheit gezeichnet oder aber von einer akuten Bedrohung seiner Schaffenskraft heimgesucht wird?
So ist es auch mit der betrieblichen Sicherheit – und je mehr IKT auch die kleinen Unternehmen durchdringt und zum Erfolgsfaktor wird, desto wichtiger wird gerade die Datensicherheit, die übrigens umfangreicher ist, als bloß die Funktionalität und den Schutz für die Computer und Telekommunikationseinrichtungen vorzusehen. Der in den 1990er-Jahren immer wieder kolportierte Traum des „papierlosen Büros“ ist ein solcher geblieben, trotz aller bereits erfolgten Digitalisierung. Also wird der bisher wichtigste Datenträger in den Unternehmen, das banale Blatt Papier im Format DIN A4, 80g/m², noch lange von zentraler Bedeutung und in Sicherheitskonzepte mit einzubeziehen sein!
Selbiges gilt auch für den Ausschuss z.B. an Metall- oder Kunststoffteilen von High-Tech-Unternehmen, denn diese sind – wie das mit geschäftlicher Korrespondenz oder Dokumentation bedruckte Papier – materialisierte Träger von Daten, aus denen ein Konkurrent bzw. Feind des Unternehmens durch chemisch-physikalische Analysen hochinteressante Daten gewinnen kann. Ja, was für das produzierende KMU „Datenmüll“ in elektronischer wie materieller Form sein mag, kann für Wirtschaftsspione eine willkommene Daten- und nach Auswertung Informationsquelle sein! Das gilt schon jetzt bzw. galt schon lange und wird im Zeitalter der Industrie 4.0 noch an Bedeutung gewinnen.
Daher nochmals: Datensicherheit hat ihren Preis, sie zu ignorieren würde aber erst recht im Zuge der umfassenden Digitalisierung der Industrie und auch der ganzen Gesellschaft die Existenz kosten! Die Sensibilisierung bei Bürgern und Verbrauchern, aber auch beim Gesetzgeber hinsichtlich Datensicherheitsverletzungen wächst – Investitionen in Datensicherheit stellen somit auch einen Wettbewerbsvorteil dar.

Datensicherheit: Aller guten Dinge sind drei

Datensicherheit als ein umfassendes Konzept lässt sich grob in Form einer 3-mal-3-Matrix als Checkliste bzw. Konzeptgerüst darstellen:
Die Verfügbarkeit, die Integrität und die Vertraulichkeit werden über den „Faktoren“ Mensch (z.B. Personal, Kunden, Geschäftspartner), Maschine (technische Komponenten) und Management (Aufbau- und Ablauforganisation) aufgetragen. In jedem der neun Handlungsfelder sind die IT- bzw. IKT-Komponenten Software, Hardware und Orgware zu betrachten.
Zum Thema Verfügbarkeit gehört dann etwa die Frage, ob genug gut ausgebildete Fachkräfte aktuell und künftig zur Verfügung stehen, wie betriebliche Soft- und Hardware anzupassen sind (z.B. bei Außendiensttätigkeiten oder Heimarbeit) und welche organisatorischen Maßnahmen für eine zunehmend dynamisch agierende Belegschaft (Vertragswerke, Arbeitsplatzbeschreibungen und moderne Entlohnungsmodelle) zu treffen sind.

Das Pferd richtig herum aufzäumen: Erst der Mensch, dann die ORGA und als Konklusion die Technik!

Deutlich an diesem kleinen Beispiel wird, dass schon für ein einzelnes KMU ein enormer Analyse- und Konzeptionsaufwand zur methodischen und nachhaltigen Erhöhung der Datensicherheit erforderlich ist – bei einer umfassenden Digitalisierung steigt der Aufwand und ist zudem nicht nur einmalig zu erbringen, sondern im Sinne eines Monitorings künftig prozessbegleitend, um schnellstmöglich auf Störungen gezielt reagieren zu können, bevor diese das Unternehmen in einen krisenhaften Zustand versetzen oder gar eine Katastrophe verursachen.
Hier geht es also darum, die Belegschaft gut auszubilden, sie für Sicherheitsfragen zu sensibilisieren und für ein Höchstmaß an Eigenverantwortung zu motivieren (im wohlverstandenen egoistischen Interesse des eigenen Arbeitsplatzerhalts und der aktiven Teilnahme an einem Erfolgsvorhaben) sowie passende hochdynamische Organisationsformen zu finden, die eine erfolgreiche und sichere Vernetzung mit anderen KMU zu Wertschöpfungsnetzwerken (temporär für ein Projekt oder dauerhaft als virtueller Konzern) erlauben. Wir brauchen somit für die Digitalisierung anerkannte Standards für die Prozesse, um dann gezielt passende Technologie auswählen zu können!
Wer nämlich meint, Industrie 4.0 wäre eine bloße Vernetzung chaotisch gewachsener Maschinenparks, hat etwas Grundsätzliches nicht verstanden! Das bedeutet indes nicht, dass jetzt alle vorhandenen Fertigungseinrichtungen entsorgt und durch neue zu ersetzen wären, quasi eine Art „Abwrackprogramm für bewährte Werkzeugmaschinen“. Aber es gilt jetzt zu verstehen: Industrie 4.0 (und in einem größerem Kontext auch die „Gesellschaft 4.0“) ist nicht bloß ein durch vermehrtes „Strippenziehen“ zwischen Bestandskomponenten zu erzielender, in die Zukunft extrapolierter Zustand auf einem höheren Produktivitätslevel!
Als Basis der erfolgreichen Digitalisierung benötigen wir schon jetzt zukunftsweisende Standards, technische Normen wie auch Rechtsgrundlagen, fundiert ausgebildete Fachkräfte, dynamische Organisationsformen und dann die passende Technik, die unter Nutzung des Konzeptes der „Verwaltungsschale“ (s. Referenzarchitekturmodell RAMI 4.0) auch bewährte vorhandene Technologie einbinden kann.
Schließlich aber: Betriebliche Sicherheit und damit auch die Datensicherheit sind kein Selbstzweck; Sicherheit ist nicht alles, aber all das soeben Genannte – und damit unsere Wertschöpfungsbasis am Standort Deutschland – ist ohne Sicherheit eben auch nichts. Sicherheit ist von Anfang an mit zu denken und in den Konzepten sowie in der Ausbildung und der Standardsetzung zu berücksichtigen.

Michael Taube, Clustersprecher Industrie 4.0

(Foto: privat)

Michael Taube: Sicherheit meint auch Standardsetzung, Ausbildung und Motivation

Unseren Lesern stellen wir gerne wieder im Rahmen eines Kontingents Freikarten für die „it-sa 2016“ zur Verfügung – bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail an redaktion@datensicherheit.de (Sie erhalten dann von uns die Zugangsdaten und können sich online ab dem 1. September 2016 Ihr Freiticket erstellen).

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