Wer das KI-Potenzial nutzen möchte, sollte deren Risiken verstehen und Vertrauen in ihre Sicherheit, Zuverlässigkeit und Transparenz schaffen
[datensicherheit.de, 11.06.2026] Das deutsche „AI Security Institute“ sei ein wichtiges Signal für den KI-Standort Deutschland – auch der TÜV-Verband begrüßt dessen Einrichtung und fordert zugleich eine enge Verbindung von Forschung und Praxis. Der Nationale Sicherheitsrat hat die Einrichtung eines deutschen Sicherheitsinstituts für Künstliche Intelligenz (KI) beschlossen. Dieses deutsche „AI Security Institute“ (DE-AISI) soll demnach die Bewertung von KI-Risiken stärken und den Aufbau sicherer und vertrauenswürdiger KI unterstützen. Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, kommentiert: „Die Einrichtung eines deutschen ,AI Security Institute’ ist ein wichtiges Signal für den KI-Standort Deutschland. Wer das Potenzial von Künstlicher Intelligenz nutzen will, muss die Risiken von KI verstehen und Vertrauen in ihre Sicherheit, Zuverlässigkeit und Transparenz schaffen!“

Dr. Joachim Bühler unterstreicht die Notwendigkeit, mit dem DE-AISI ein international anschlussfähiges Institut zu etablieren
Es gilt, wissenschaftlich fundierte Methoden zu entwickeln und diese in der Praxis anwendbar zu machen
Bühler führt aus: „Deutschland hat die Chance, bei sicherer und vertrauenswürdiger KI eine internationale Führungsrolle einzunehmen. Das ,AI Security Institute’ kann dazu beitragen, Deutschland und Europa als Standorte für sichere KI zu stärken und internationale Standards für vertrauenswürdige KI mitzugestalten.“
- KI-Systeme müssten sich verlässlich prüfen und bewerten lassen. Entscheidend werde sein, dafür wissenschaftlich fundierte Methoden zu entwickeln und sie in der Praxis anwendbar zu machen.
Bestehende Kompetenzen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Aufsicht und Prüfwesen sollten zusammengeführt werden
„Mit dem ,TÜV AI.Lab’ arbeiten die TÜV-Unternehmen bereits daran, Prüf- und Bewertungsmethoden für KI-Systeme zu entwickeln. Ziel ist es zentrale Anforderungen wie Transparenz, Robustheit, Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit mess- und überprüfbar zu machen.“
- Wichtig sei zudem, bestehende Kompetenzen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Aufsicht und Prüfwesen zusammenzuführen. Bühlers abschließender Gedanke: „Nur so entsteht ein Institut, das international anschlussfähig ist und Unternehmen bei der sicheren Entwicklung und dem Einsatz von KI wirksam unterstützt!“
Weitere Informationen zum Thema:
TÜV VERBAND
Über uns
mfm – future at work,
mfm – Interview: Drei Fragen an Joachim Bühler
bitkom
Positionspapier: Deutsches AI Security Institut
Table.Briefings, Leonard Schulz, 18.03.2026
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