Aktuelles, Experten - geschrieben von dp am Donnerstag, Oktober 16, 2025 0:50 - noch keine Kommentare
Passagiererlebnis soll weiter verbessert werden: SITA liefert Flughafen Genf Echtzeit-Operationsplattform
SITA, ein IT-Anbieter der Luftverkehrsbranche – für Fluggesellschaften, Flughäfen, Flugzeuge und Regierungen – befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der Branche und wird von deren Bedürfnissen angetrieben
[datensicherheit.de, 16.10.2025] SITA, ein IT-Anbieter der Luftverkehrsbranche – für Fluggesellschaften, Flughäfen, Flugzeuge und Regierungen – befindet sich nach eigenen Angaben zu 100 Prozent im Besitz der Branche und wird von deren Bedürfnissen angetrieben. „Es ist eines der international vielfältigsten Unternehmen, das Dienstleistungen in über 200 Ländern und Gebieten anbietet.“ Laut einer aktuellen SITA-Meldung bereitet sich der Aéroport International de Genève (GVA / LSGG) in Cointrin nun mit einer Echtzeit-Operationsplattform auf sein zukünftiges Wachstum vor – zur Steigerung der Effizienz, Verkürzung von Warteschlangen und auch als Vorbild für andere europäische Flughäfen.

Foto: SEC Newgate Deutschland
Der Aéroport International de Genève soll mit SITA-Hilfe Vorbild für andere europäische Flughäfen werden
Von SITA begleitete Transformation soll den GVA als Modell für mittelgroße europäische Flughäfen positionieren
Angesichts eines erwarteten Passagieraufkommens von 20 Millionen bis zum Jahr 2030 treibt der Flughafen Genf seine Digitale Transformation voran, um Reisen reibungsloser und Abläufe „intelligenter“ zu gestalten: Der GVA führt demnach ein modernes, von SITA entwickeltes „Airport Operations System“ (AOS) ein, welches darauf ausgelegt sei, der zunehmenden Nachfrage gerecht zu werden und gleichzeitig die Effizienz in allen Betriebsbereichen zu verbessern.
- Diese Transformation positioniere Genf fortan als Modell für mittelgroße europäische Flughäfen, welche sich der doppelten Herausforderung von Wachstum und Nachhaltigkeit stellten.
Das neue System umfasst laut SITA sämtliche Prozesse – von der Verwaltung von Flugbewegungen und Abstellpositionen über die Planung von Check-in-Schaltern, Boarding-Gates und Gepäckbändern bis hin zur Verteilung von Fluginformationen auf Bildschirmen und mobilen Anwendungen.
SITA-Upgrade soll helfen, Wartezeiten zu verkürzen und Passagierzufriedenheit zu verbessern
Auch die Passagiere sollen von der Self-Service-Gepäckaufgabe profitieren, welche Ende 2023 erstmals eingeführt und nun mit neuen Funktionen erweitert wurde, um den Check-in schneller und intuitiver zu machen.
- „Da alle Schalter für den Selbstbedienungsprozess zur Verfügung stehen, werden Warteschlangen deutlich reduziert – ein Vorteil, der bereits von Reisenden geschätzt wird und die Zufriedenheit um 70 Prozent gesteigert hat.“
Dieses Upgrade trage dazu bei, Wartezeiten zu verkürzen und die Zufriedenheit an einem der verkehrsreichsten mittelgroßen Drehkreuze Europas zu verbessern.
Mittels vollständiger Integration seines SITA-AOS verfügt der GVA über Echtzeit-Transparenz und Skalierbarkeit
„In ganz Europa bereiten sich Flughäfen auf steigende Passagierzahlen vor, während sie zugleich mit der doppelten Herausforderung begrenzter Kapazitäten und wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen konfrontiert sind“, erläutert Sergio Colella, „Präsident Europa“ bei SITA.
- Er unterstreicht: „Der Flughafen Genf zeigt, wie der intelligente Einsatz von Self-Service und Betriebsdaten ein reibungsloseres Passagiererlebnis ermöglichen kann, während gleichzeitig die Flughafenressourcen optimiert werden.“
Durch die vollständige Integration seines AOS verfüge Genf nun über Echtzeit-Transparenz und Skalierbarkeit in allen Betriebsbereichen – ein Maßstab, dem andere folgen könnten. Genau diese Art von Innovation benötige die Branche, um mit dem Wachstum Schritt zu halten und gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
SITA-AOS kombiniert Airport-Management-System, Ressourcenmanagement und Informationsanzeigesystem
Hinter den Kulissen vereine das AOS von SITA das „Airport Management System“, Ressourcenmanagement-,Tools’ und das Informationsanzeigesystem auf einer Plattform. Dadurch erhielten Fluggesellschaften, Bodenabfertiger und Flughafen-Teams eine Echtzeitübersicht über den Betrieb, was eine bessere Planung und schnellere Entscheidungen ermögliche, um alle Abläufe mit dem Passagierfluss im Terminal zu synchronisieren.
- Dank seiner Flexibilität könne sich der GVA nun rasch an veränderte Bedingungen anpassen und Passagier-, Gepäck- und Flugzeugabfertigung optimal aufeinander abstimmen, um maximale Effizienz zu erreichen.
„Unsere Investitionen in die Terminalinfrastruktur zielen ebenso sehr auf die heutigen Anforderungen einer digitalen, automatisierten Passagiererfahrung ab wie auf die nachhaltige Aufnahme künftiger Passagierzuwächse“, hatte der GVA-CEO, Gilles Rufenacht erklärt und betont: „Dies ist eine spannende Zeit für den Flughafen Genf, und wir haben mit SITA einen starken Partner an unserer Seite, der uns auf diesem Weg unterstützt.“
Fortsetzung der mehr als 20-jährigen Zusammenarbeit zwischen SITA und dem GVA
Dieses Projekt schaffe zudem die Grundlage für einen „Airport Operations Plan“ (AOP), welcher eine noch engere Zusammenarbeit aller Flughafenbeteiligten ermöglichen werde. Dieser markiere die nächste Phase der mehr als 20-jährigen Zusammenarbeit zwischen SITA und dem GVA.
- Mit Blick in die Zukunft unterstütze diese Strategie das umfassendere Modernisierungsprogramm des GVA – einschließlich des Ersatzes des Hauptterminals im Rahmen des „CAP2030-Projekts“.
Der Genfer Flughafen werde sich zu einem „Mobilitätsknotenpunkt“ weiterentwickeln, um künftig mehrere Verkehrsträger zu integrieren.
Weitere Informationen zum Thema:
SITA
Sergio Colella / President, Europe
WIKIPEDIA
Flughafen Genf
datensicherheit.de, 28.05.2025
Damit Flughäfen online bleiben: SITA bietet neuen Satelliten-Konnektivitätsdienst / Mit der Einführung von „SITA Managed Satellites“ sollen Flughäfen weltweit nun jederzeit eine essenzielle Kommunikation aufrechterhalten können – selbst bei Stromausfällen oder Naturkatastrophen
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