Aktionsplan – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 21 Jul 2025 14:53:51 +0000 de hourly 1 Bitkom fordert mehr Rechenzentren: Deutschland droht sonst Anschluss zu verlieren https://www.datensicherheit.de/bitkom-forderung-rechenzentren-deutschland-drohung-anschluss-verlust https://www.datensicherheit.de/bitkom-forderung-rechenzentren-deutschland-drohung-anschluss-verlust#respond Mon, 21 Jul 2025 22:53:33 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49183 Ohne leistungsfähige Rechenzentren keine Digitale Souveränität – der Bitkom legt einen eigenen „Aktionsplan Rechenzentren“ vor

[datensicherheit.de, 22.07.2025] Der Branchenverband Bitkom e.V. betont in seiner Stellungnahme vom 21. Juli 2025, dass Deutschland mehr Rechenzentren benötigt – derzeit drohe der Anschluss verloren zu gehen und die USA und China zögen davon. Der Bitkom-Präsident, Dr. Ralf Wintergerst, stellt klar: „Ohne leistungsfähige Rechenzentren keine Digitale Souveränität!“ Der Bitkom legt einen eigenen „Aktionsplan Rechenzentren“ vor.

bitkom-ralf-wintergerst

Foto: Bitkom

Dr. Ralf Wintergerst: Rechenzentren sind für Deutschlands Digitale Souveränität essenziell!

Bitkom fordert leistungsfähige und nachhaltige Rechenzentren

Während der Bedarf an „Cloud“-Services und Künstlicher Intelligenz (KI) rasant zunehme, fehlten Deutschland die dafür nötigen Rechenzentren im Hintergrund. Ihre Kapazität steigere sich derzeit langsamer als der Bedarf, während führende Nationen wie die USA und China ihre Kapazitäten massiv ausbauten.

  • So verfüge Deutschland über eine IT-Anschlussleistung von 2,7 Gigawatt, während die USA mit 48 Gigawatt und China mit 38 Gigawatt weit voraus seien. Damit diese Lücke nicht weiter wächst und um die Digitale Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands langfristig zu sichern, legt der Digitalverband Bitkom jetzt einen Aktionsplan für leistungsfähige und nachhaltige Rechenzentren vor.

Wintergerst stellt klar: „Rechenzentren sind für Deutschlands Digitale Souveränität essenziell. Die Bundesregierung hat dies erkannt und eine ,Rechenzentrums-Strategie’ angekündigt. Es braucht jetzt eine nationale und übergreifende Strategie, um die digitale Infrastruktur zu stärken.“

Rechenzentren-Stromversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen

Mit dem neuen Aktionsplan macht der Bitkom Vorschläge, wie die Rechenzentrums-Kapazitäten in Deutschland schnell und dauerhaft ausgebaut werden könnten. Konkret fordert der Bitkom, Rechenzentren und auch Telekommunikationsnetze bei den Kosten für elektrische Energie zu entlasten. Die im europäischen Vergleich sehr hohen hiesigen Energiepreise stellen aus Bitkom-Sicht einen „substanziellen Wettbewerbsnachteil“ dar.

  • Dies müsse mit Maßnahmen für eine bedarfsgerechte und koordinierte Verteilung von Stromnetzanschlüssen flankiert werden. Wintergerst: „Eine stabile, ausreichende und nachhaltige Stromversorgung zu international wettbewerbsfähigen Preisen ist die Grundvoraussetzung für einen starken Rechenzentrumsstandort.”

Zweitens brauche es eine Vereinfachung, Digitalisierung und Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren. In Deutschland dauerten Planungs- und Genehmigungsverfahren für neue Rechenzentren deutlich länger als im EU-Durchschnitt – und rund sechs Monate länger als gesetzlich vorgesehen.

Rechenzentren sollten als Chance für Kommunen begriffen werden

Drittens schlägt Bitkom eine Überarbeitung des regulatorischen Rahmens vor: Insbesondere müssten praxisferne deutsche Sonderwege durch das „Energieeffizienzgesetz“ mit den europäischen Rahmenbedingungen harmonisiert werden – dies betreffe etwa Vorgaben zur Energie-Verbrauchseffektivität und zum Anteil an wiederverwendeter Energie.

  • Gleichzeitig könne die Abwärmenutzung durch steuerliche Anreize für Abnehmer, eine bessere kommunale Wärmeplanung und den Ausbau moderner Wärmenetze deutlich gestärkt werden. Aus Bitkom-Sicht ebenfalls wichtig sei die Schaffung geeigneter Flächen: Rechenzentren müssten als Chance für Kommunen begriffen werden und die gezielte Ausweisung geeigneter Flächen für Rechenzentren ein Bestandteil regionaler Entwicklungsstrategien sein.

„Rechenzentren sind das Rückgrat der Digitalisierung. Kaum ein Unternehmen oder Privathaushalt kommt ohne die Leistungen von Rechenzentren aus, auch die öffentliche Verwaltung ist ohne Rechenzentren nicht mehr arbeitsfähig“, so Wintergerst. Sein Plädoyer zum Abschluss: „Deutschland muss sich digital souveräner und resilienter aufstellen – und das geht nur mit einer starken und leistungsfähigen IT-Infrastruktur!“

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom, 2025
Publikation: Aktionsplan Rechenzentren 2025 / Für einen souveränen, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Digital- und KI-Standort

bitkom, 2025
Download: „Aktionsplan Rechenzentren 2025 / Für einen souveränen, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Digital- und KI-Standort“

datensicherheit.de, 17.07.2024
Wachstumsinitiative der Bundesregierung: Ambitionierte Pläne zum Ausbau von KI-Rechenzentren / eco begrüßt Pläne der Bundesregierung, umfassende Maßnahmen zur Stärkung digitaler Infrastrukturen und Technologien zu verabschieden

datensicherheit.de, 09.07.2025
Blaupause für Deutschland: Hessens Rechenzentren-Strategie als Vorbild / Die „Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen“ unter der Dach des eco begrüßt die am 3. Juli 2025 angekündigte Rechenzentren-Strategie für das Land Hessen

datensicherheit.de, 26.04.2019
Bitkom: Standortnachteile bremsen deutsche Rechenzentren aus / Strom macht oft mehr als 50 Prozent der Betriebskosten aus / Große Abwärmemengen bleiben wegen fehlender Einspeisung ungenutzt / Policy Paper zu Rechenzentren veröffentlicht

datensicherheit.de, 23.01.2019
Entfernung georedundanter Rechenzentren von fünf auf 200 Kilometer angehoben / Johan van den Boogaart kommentiert Neufassung der BSI-Empfehlung

]]>
https://www.datensicherheit.de/bitkom-forderung-rechenzentren-deutschland-drohung-anschluss-verlust/feed 0
Aktionsplan Robotik für Europa: VDMA-Aufforderung an die Politik zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit https://www.datensicherheit.de/aktionsplan-robotik-europa-vdma-aufforderung-politik https://www.datensicherheit.de/aktionsplan-robotik-europa-vdma-aufforderung-politik#respond Thu, 20 Feb 2025 23:33:05 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46300 VDMA Robotik +Automation, die größte Netzwerkorganisation der Robotik-Industrie in Europa, ruft zum Handeln auf

[datensicherheit.de, 21.02.2025] „Europas Wirtschaft fällt in der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zurück und muss dringend mit einer Aufholjagd starten“, kommentiert Dr. Dietmar Ley, Vorsitzender von VDMA Robotik + Automation, in seiner aktuellen Stellungnahme im Vorfeld der Bundestagswahl 2025. VDMA Robotik +Automation, nach eigenen Angaben die größte Netzwerkorganisation der Robotik-Industrie in Europa, ruft mit ihrem Aktionsplan zum Handeln auf, um den Verlust der globalen Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Volkswirtschaften zu stoppen.

vdma-dietmar-ley

Foto: © Michaela Plambeck

Dr. Dietmar Ley zum Robotik-Aktionsplan: Es braucht konkrete nationale und europaweite Technologie-Fahrpläne!

Robotik-Aktionsplan für Europa richtet sich an politische Entscheidungsträger in ganz Europa

Dr. Ley führt zur Problematik aus: „China beispielsweise hat seinen Fokus konsequent auf Spitzentechnologie und hochwertige Fertigung verlagert. Das Land treibt die Automatisierung voran und verdoppelte seine Roboterdichte innerhalb von vier Jahren auf 470 Roboter pro 10.000 Arbeiter.“

Damit werde der EU-Durchschnitt von 219 Einheiten um mehr als das Doppelte übertroffen. Robotik und Automatisierung seien die Schlüsseltechnologien für das künftige Wachstum der Volkswirtschaften – „da sie die Produktivität steigern, Innovationen vorantreiben und neue Chancen eröffnen“.

Der nun vorliegende Robotik-Aktionsplan für Europa richte sich an politische Entscheidungsträger in ganz Europa, einschließlich nationaler Regierungen und EU-Institutionen. Die wichtigsten Empfehlungen des Papiers sind nachfolgend aufgeführt.

1. Forderung der Robotik-Offensive: Gezielte Initiative für Europa

Europa werde zunehmend durch aggressive industriepolitische Strategien in anderen Ländern herausgefordert – wie z.B. die „America First“-Agenda der Vereinigten Staaten und Chinas Fünfjahresplan für Robotik zeigten.

„Mit einer gezielten Robotik-Offensive gewinnt Europa seine Wettbewerbsfähigkeit zurück, sichert die Eigenständigkeit, bewältigt den demographischen Wandel und gestaltet den Übergang zur Klimaneutralität“, so Dr. Ley.

2. Forderung der Robotik-Offensive: Mehr Risikokapital für Europas Start-ups

Dringend benötigtes zusätzliches Risikokapital müsse durch eine Reform des regulatorischen Rahmens für institutionelle Anleger mobilisiert werden.

Die französische „Tibi“-Initiative habe gezeigt, wie Kapital erfolgreich für Innovationen nutzbar gemacht werden könne – Europa sollte diesem Beispiel folgen.

3. Forderung der Robotik-Offensive: Aufstellung einer Roadmap für Wettbewerbsfähigkeit

Europas Fortschritte in den Bereichen Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) müssten systematisch einer Benchmarking-Analyse mit den Entwicklungen in Asien und Nordamerika unterzogen werden.

„Es braucht konkrete nationale und europaweite Technologie-Fahrpläne!“, betont Dr. Ley.

4. Forderung der Robotik-Offensive: Fokus auf Skalierbarkeit

Europa verfüge über eine hervorragende Forschungs- und Innovationslandschaft, „die großartige Ideen hervorbringt“. Doch am Ende zähle der Erfolg am Markt. China zeige, wie Ideen konsequent in die industrielle Massenproduktion überführt würden.

Politische Entscheidungsträger in Europa müssten ein Umfeld schaffen, „das Innovationen nicht nur hervorbringt, sondern auch in die Serienfertigung und breite Anwendung transferiert“.

Keine Zeit zu verlieren: Europa mit Robotik und Automatisierung wettbewerbsfähiger und widerstandsfähiger aufstellen!

Der VDMA vertritt nach eigenen Angaben 3.600 deutsche und europäische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie stehe für Innovation, Exportorientierung und Mittelstand. Die Unternehmen beschäftigten insgesamt rund drei Millionen Menschen in der EU-27, davon mehr als 1,2 Millionen allein in Deutschland.

Ley unterstreicht abschließend: „Wir haben keine Zeit zu verlieren: Unser neues Strategiepapier ist ein Aufruf an die Politik in ganz Europa, die Weichen dafür zu stellen, Europa mit Robotik und Automatisierung wettbewerbsfähiger und widerstandsfähiger aufzustellen. Machen wir uns an die Arbeit!

Weitere Informationen zum Thema:

VDMA, Robotics + Automation, Januar 2025
Strategy Paper: Leveraging Robotics and AutomationLeveraging Robotics and Automation for a Resilient and Competitive Europefor a Resilient and Competitive Europe

datensicherheit.de, 10.06.2019
Mobile KI-Roboter: Laut KIT noch Herausforderungen zu bewältigen

]]>
https://www.datensicherheit.de/aktionsplan-robotik-europa-vdma-aufforderung-politik/feed 0
Aufsicht und Aufklärung – Schwerpunkte des Aktionsplanes 2023 des LfDI Rheinland-Pfalz https://www.datensicherheit.de/aufsicht-aufklaerung-schwerpunkte-aktionsplan-2023-lfdi-rheinland-pfalz https://www.datensicherheit.de/aufsicht-aufklaerung-schwerpunkte-aktionsplan-2023-lfdi-rheinland-pfalz#respond Wed, 15 Feb 2023 15:36:38 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=42937 LfDI RLP fokussiert auf Schaffung und Erhaltung Digitaler Souveränität hinsichtlich technischer Entwicklungen, Digitalisierungsprozessen und Datenströmen

[datensicherheit.de, 15.02.2023] Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland- Pfalz (LfDI RLP) hat nach eigenen Angaben für das Jahr 2023 einen „Aktionsplan“ erstellt. Dieser setze einen Schwerpunkt auf die Schaffung und Erhaltung Digitaler Souveränität hinsichtlich technischer Entwicklungen, Digitalisierungsprozessen und Datenströmen.

lfdi-rlp-aktionsplan-2023

Abbildung: LfDI RLP

LfDI-Aktionsplan 2023: „Aufsicht und Aufklärung – Datenschutz im Aufwind“

Übergreifende LfDI-Themen: Schaffung und Erhaltung Digitaler Souveränität

Übergreifende Themen werden demnach die Schaffung und Erhaltung Digitaler Souveränität und damit zusammenhängend der Umgang mit Software-Anwendungen bestimmter Anbieter mit Monopol- oder Oligopol-Charakter sein.

Außerdem plane der LfDI, wieder verstärkt sogenannte Vor-Ort-Kontrollen und Untersuchungen durchzuführen, z.B. in Kommunalverwaltungen, welche EfA-Dienste (Einer für Alle) gemäß dem OZG (Onlinezugangsgesetz) einsetzen. Zudem sei im Nachgang der „Corona-Pandemie“ angezeigt, „im Sinne eines ,Aufräumens’ nach der ,Pandemie’ mittels Stichproben die Löschung von insbesondere ärztlichen Unterlagen etwa in Schulen oder bei Arbeitgebern zu kontrollieren“.

LfDI-Aktionsplan dient der Transparenz der Tätigkeiten der Behörde nach außen und der Selbstvergewisserung

„Der Aktionsplan dient der Transparenz der Tätigkeiten meiner Behörde nach außen. Er dient aber auch der eigenen Selbstvergewisserung, welche datenschutzrechtlichen Themen drängen, wenn nicht sogar brennen, zu welchen Themen der LfDI den betroffenen Personen, aber auch den Verantwortlichen Hilfestellungen geben will und in welchen politischen Prozessen die Stimme des Datenschutzes erhoben werden muss, um demokratische Prozesse mitzugestalten“, so der Landesbeauftragte, Prof. Dr. Dieter Kugelmann.

Seine Behörde und er selbst hätten eine Vielzahl von Aufgaben zu erfüllen. Professor Kugelmann abschließend: „Durch die Setzung von Schwerpunkten soll den aktuellen Herausforderungen Rechnung getragen werden, soweit sie absehbar sind.“

Weitere Informationen zum Thema:

Der Landesbeauftragte für den DATENSCHUTZ und die INFORMATIONSFREIHEIT Rheinland-Pfalz
Aktionsplan 2023 / Aufsicht und Aufklärung – Datenschutz im Aufwind

]]>
https://www.datensicherheit.de/aufsicht-aufklaerung-schwerpunkte-aktionsplan-2023-lfdi-rheinland-pfalz/feed 0
Datensicherheit im Aktionsplan Intelligente Mobilität als Kernforderung https://www.datensicherheit.de/datensicherheit-aktionsplan-intelligente-mobilitaet-kernforderung https://www.datensicherheit.de/datensicherheit-aktionsplan-intelligente-mobilitaet-kernforderung#respond Thu, 05 Mar 2015 16:14:46 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=24741 BITKOM und DVF fordern Politik und Wirtschaft auf, die Weichen für die „Mobilität 4.0“ zu stellen

[datensicherheit.de, 05.03.2015] Zur Optimierung der zukünftigen Verkehrsplanung sollen Mobilitätsdaten besser verfügbar gemacht und diese geschützt werden – so zwei Kernforderungen zur Mobilitätsdatensicherheit des Aktionsplans „Intelligente Mobilität“, den der Mobilitätsverband Deutsches Verkehrsforum (DVF) und der IT-Branchenverband BITKOM am 4. März 2015 der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär MdB, überreicht haben. In dem gemeinsam erarbeiteten Papier beschreiben der BITKOM und das DVF die Chancen und Herausforderungen, die durch die zunehmende digitale Vernetzung von Verkehrssystemen entstehen.

Aktionsplan mit neun Handlungsempfehlungen

In ihrem Aktionsplan zeigen BITKOM und DVF entlang von neun Handlungsempfehlungen auf, wie die Mobilität der Zukunft optimiert werden kann. Neben der besseren Verfügbarkeit von Mobilitätsdaten müssen demnach unter anderem die Standardisierung vorangetrieben, die Akzeptanz bei Nutzern verbessert und die Umrüstung auf intelligente Verkehrswege unterstützt werden. Informations- und Kommunikationstechnologien könnten entscheidend dazu beitragen, den Verkehr auf deutschen Straßen und Schienen künftig sicherer, effizienter und umweltfreundlicher zu machen.

Handlungsempfehlungen des Aktionsplans „Intelligente Mobilität“:

  1. Mobilitätsdaten verfügbar machen!
  2. Datenschutz und Datensicherheit gewährleisten!
  3. Bandbreite im Datennetz sicherstellen!
  4. Standardisierung vorantreiben!
  5. Übergreifende Bezahldienste und Ticketing ausbauen!
  6. Akzeptanz beim Nutzer verbessern!
  7. Umrüstung der Infrastruktur unterstützen!
  8. Rechtsrahmen anpassen!
  9. Digitale Grenzen überwinden!

Die Umsetzung dieses Aktionsplans könne nur in einer gemeinsamen Anstrengung von Politik, Wirtschaft und Verwaltung erfolgen, heißt es weiter. Dabei solle dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eine koordinierende Rolle zukommen.

Politik und Wirtschaft sollen nun gemeinsam die Weichen stellen

Viele Mobilitätsdaten ließen sich sinnvoll nutzen – sie böten die Chance, intelligente Verkehrssysteme und neue Mobilitätskonzepte zu entwickeln, so die Parlamentarische Staatssekretärin Bär. Der Aktionsplan „Intelligente Mobilität“ weise in diese Richtung; er bestätige ihren Kurs einer „Open-Data-Politik“, die den Menschen und der Wirtschaft gleichermaßen nütze.
Deutschland dürfe den Anschluss an das Digitale Zeitalter im Mobilitätsbereich nicht verpassen, betont DVF-Geschäftsführer Thomas Hailer. Wir stünden vor einem Umbruch. Die deutsche Wirtschaft habe immer noch die Nase vorn, aber es müssten auch physische und rechtliche Voraussetzungen geschaffen werden, damit sich innovative Mobilitätskonzepte entwickeln könnten und vermarkten ließen, so Hailer.
Intelligente Verkehrsnetze sind laut BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass der Industriestandort Deutschland auch künftig konkurrenzfähig bleibt. Darüber hinaus kämen sie allen Verkehrsteilnehmern zugute. Verkehrstelematik mache Mobilität stressfreier, umweltfreundlicher und sicherer. Um diese Chancen zu nutzen, müssten Politik und Wirtschaft nun gemeinsam die Weichen stellen.

Weitere Informationen zum Thema:

BITKOM
Intelligente Mobilität / Aktionsplan Intelligente Mobilität

]]>
https://www.datensicherheit.de/datensicherheit-aktionsplan-intelligente-mobilitaet-kernforderung/feed 0