Datenverlust – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 06 Apr 2026 17:26:11 +0000 de hourly 1 Datenverlust in Deutschland: Warnung von Panda Security an unzureichend geschützte Nutzer https://www.datensicherheit.de/datenverlust-deutschland-warnung-panda-security-mangel-schutz-nutzer Mon, 06 Apr 2026 22:17:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=53736 Geräteausfälle, Cyberangriffe und menschliche Fehler zählen weiterhin zu den häufigsten Ursachen für Datenverlust

[datensicherheit.de, 07.04.2026] Aktuelle Erkenntnisse von Panda Security zeigen demnach, dass viele Nutzer ihre Daten zwar intensiv nutzen, aber nur unzureichend schützen. „Geräteausfälle, Cyberangriffe und menschliche Fehler zählen weiterhin zu den häufigsten Ursachen für Datenverlust.“ Trotzdem verließen sich viele Anwender auf nur eine Backup-Lösung – oder verzichteten sogar ganz darauf.

Plötzlicher Datenverlust kann verschiedene Ursachen haben

Panda Security warnt: „Ob Fotos, Dokumente oder berufliche Daten – noch nie waren so viele persönliche Informationen digital gespeichert. Gleichzeitig zeigt sich auch in Deutschland und Europa ein wachsendes Risiko: Datenverlust betrifft immer mehr Nutzer, die oft nicht ausreichend vorbereitet sind.“

Datenverlust kann laut Panda Security plötzlich auftreten, zum Beispiel durch:

  • Hardwaredefekte oder Geräteschäden
  • Ransomware und Cyberangriffe
  • Versehentliches Löschen
  • Systemfehler oder Softwareprobleme

Ohne funktionierendes Backup sei eine Wiederherstellung oft nicht möglich.

Datenverlust als zunehmende Herausforderung für die IT-Sicherheit

Mit der Zunahme von Cyberangriffen – insbesondere durch Ransomware – werde Datensicherung zu einem zentralen Bestandteil der Cybersicherheit, indes auch für Privatpersonen und kleine Unternehmen in Deutschland.

  • Ein einzelner Speicherort reiche heute nicht mehr aus, um Daten zuverlässig zu schützen.

„Auch in Deutschland speichern Menschen immer mehr persönliche und berufliche Daten digital – häufig ohne ausreichende Absicherung“, erklärt Hervé Lambert, „Global Consumer Operations Manager“ bei Panda Security.

Zunahme der Digitalisierung steigert Datenverlust-Risiko

Lambert führt weiter aus: „Datenverlust entsteht nicht nur durch Cyberangriffe. Oft sind es alltägliche Ursachen wie Geräteausfälle oder Bedienfehler. Eine einfache Backup-Strategie kann verhindern, dass daraus ein dauerhafter Schaden wird.“

So schützen Sie Ihre Daten laut Lambert:

  • Automatische Backups einrichten!
  • Daten an mehreren Orten speichern („Cloud“ und externe Datenträger)!
  • Systeme und Software regelmäßig aktualisieren!
  • Backups regelmäßig überprüfen und testen!

Mit zunehmender Digitalisierung steige auch das Risiko von Datenverlust. Eine klare Backup-Strategie gehöre heute zu den wichtigsten Maßnahmen zum Schutz digitaler Daten.

Weitere Informationen zum Thema:

panda
So komplex es auch ist – wir machen es einfach.

panda, Panda Security, 11.03.2026
What is World Backup Day 2026? / World Backup Day is happening again this year! The special day is on March 31st, 2026, and the organizers are continuing their efforts to raise…

datensicherheit.de, 01.04.2026
Ohne regelmäßigen Test ihrer Backups wandeln Unternehmen am Abgrund / Über 60 Prozent der Unternehmen glauben, dass sie sich innerhalb weniger Stunden von einem Ausfall erholen könnten – aber nur 35 Prozent schaffen es tatsächlich

datensicherheit.de, 31.03.2026
World Backup Day: Backups verhindern, dass aus einem schlechten Tag ein katastrophaler wird / Zu den häufigen Ursachen für Datenverluste zählen Ransomware, versehentliches Löschen, Hardwareausfälle oder Softwarefehler, Fehlkonfigurationen, Insider-Bedrohungen und sogar Naturkatastrophen – Backups kontern also nicht nur die Ransamware-Bedrohung

datensicherheit.de, 30.03.2026
Konfigurationen: Der „World Backup Day“ sollte Backups jenseits purer Datensicherung propagieren / Es geht bei Backups eben auch darum, die gesamte Betriebsumgebung – inklusive aller Konfigurationen – widerstandsfähig und wiederherstellbar zu halten

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World Backup Day: Rubrik erhofft Signalwirkung https://www.datensicherheit.de/world-backup-day-rubrik-signalwirkung https://www.datensicherheit.de/world-backup-day-rubrik-signalwirkung#respond Sun, 31 Mar 2019 10:21:18 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=31218 Startschuss für Revolution im Datenmanagement

[datensicherheit.de, 31.03.2019] Ein weiteres Jahr mit spektakulären Fällen von Datenverlust und Datendiebstahl ist vergangen, und am 31. März steht der World Backup Day 2019 an. Für Rubrik stellt der Tag einen Aufruf an sämtliche Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Einrichtungen dar, rechtzeitig und ganzheitlich Daten zu sichern.

„Im Jahr 2019 bedeutet das früher simple Thema „Backup“ viel mehr als nur eine einfache Sicherung von Daten für unvorhergesehene Ereignisse. Seit dem World Backup Day im Jahr 2011 hat sich die Welt der Datensicherung grundlegend verändert und in Richtung Cloud Data Management gewandelt“, erklärt Roland Stritt, Director Channels EMEA bei Rubrik. „Die digitale Transformation wäre ohne sichere Daten absolut nichts, denn Daten stehen unbestreitbar im Mittelpunkt vieler Produkte, Dienstleistungen und Prozesse .“

 DSGVO, Compliance- und Governance-Vorschriften müssen beachtet werden

Aufgrund des Inkrafttretens der DSGVO uns im Rahmen der Compliance- und Governance-Vorschriften müssen Daten sehr sorgfältig verwaltet und geschützt werden, insbesondere wenn es um die Daten von EU-Bürgern geht. Eine weitere Veränderung ist die Umstellung von monolithischen Legacy-Infrastrukturen auf moderne verteilte Hybrid-Cloud-Infrastrukturen.

Das bedeutet, dass die Art und Weise, wie Daten geschützt und verwaltet werden, sich verändern und weiterentwickeln muss. Dieser Übergang beinhaltet den Wandel vom herkömmlichen Speichermanagement zum modernen Cloud Data Management. Bei der traditionellen Speicherverwaltung geht es um die Verwaltung von Speicherhardware und den darin enthaltenen Daten in einem einzelnen System oder Cluster. Dieser Ansatz wird jedoch den Anforderungen der meisten modernen Unternehmen nicht mehr gerecht. Beim Cloud Data Management steht die flexible Datenverwaltung im Mittelpunkt. Entscheidend ist, dass die Daten nicht an die zugrundeliegende Infrastruktur gebunden sind.

Digitale Transformation ändert Datenspeicherung

Gleichzeitig verändert sich nach Meinung von Rubrik mit dieser digitalen Transformation die Art und Weise, wie und wo die Daten in den heutigen Infrastrukturen gespeichert sind. Dies können sowohl die öffentliche als auch die private Cloud, das Internet der Dinge (IoT), das Netzwerk-Edge und mobile Geräte sein, Daten werden auf neuen Medien unter Verwendung neuer Protokolle gespeichert. Es gibt eine neue Vielfalt von Datenstrukturen, Containern und Schnittstellen, die datengesteuerte Anwendungsfälle wie Analysen, Self-Service-Mandantenfähigkeit, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen unterstützen. Es ist zu erwarten, dass weitere Innovationen im Datenmanagement folgen werden, um den Anforderungen an den Schutz und die Verwaltung von Daten in diesen neuen hybriden Cloud-Umgebungen gerecht zu werden.

„Im Moment gibt es kein einziges Produkt für Datenmanagement, das alle heute erforderlichen Komponenten in sich vereint. Um mit den sich ändernden Anforderungen Schritt zu halten, wenden sich die Anbieter von Datenmanagementlösungen an die Open-Source-Community, um neue Tools und Funktionen zur Erweiterung ihrer Produkte bereitzustellen“, mahnt Roland Stritt. „Da es jedoch an Interoperabilität zwischen den Produkten mangelt, kann es erforderlich sein, mehrere Produkte zu erwerben, um Daten für moderne Hybrid-Clouds und neue verteilte Umgebungen vollständig zu verwalten und zu schützen. Für Administratoren wird so die Überwachung, das Reporting, die Verwaltung und der Schutz der Daten immer komplexer.“

Es gibt mehrere wichtige Komponenten des neuartigen Datenmanagements für hybride Cloud-Umgebungen, die bis Ende dieses Jahres und darüber hinaus an Bedeutung gewinnen werden. Dazu gehören Datenschutz, Geschäftskontinuität, Archivierung/Erhaltung, Compliance, Data Governance, Kapazitätsoptimierung und Transparenz. Datenmanagementanbieter werden ihre Fähigkeiten durch Allianzen, Akquisitionen und native Entwicklung erweitern, um diese Komponenten in einem Produkt unterzubringen. Dies vereinfacht die Datenverwaltung für Administratoren und bietet die Möglichkeit, Daten intelligent unter einem Managementdach zu verwalten, zu schützen und die Berichterstattung vorzunehmen. Das Ergebnis ist ein nutzwertorientiertes Produkt für Datenmanagement und verschiedene Datenanwendungsfälle.

Rubrik sieht im Wesentlichen diese Herausforderungen:

  • Datenschutz/Geschäftskontinuität – Ransomware und andere Malware-Angriffe werden im Jahr 2019 weiter zunehmen und sich zu intelligenteren Angriffen entwickeln. Naturkatastrophen und andere Ereignisse, die ganze Rechenzentren bedrohen, werden sich auch 2019 fortsetzen. Dies bedeutet, dass intelligentere und effizientere Wege zur Vermeidung von Betriebsunterbrechungen entwickelt werden müssen. Eine gute Datenschutzstrategie und ein Disaster-Recovery-Plan sind wesentliche Bestandteil der Geschäftskontinuität.
  • Archivierung/Erhaltung – Die „kalte“ Langzeitspeicherung wird 2019 weiterwachsen, da mehr Daten als je zuvor verwendet und produziert werden. Die Speicherung von Langzeitarchivdaten erfordert Innovationen von der Verwendung kosteneffizienter magnetischer Medien bis hin zu Medien, die weniger anfällig sind, mit der Zeit Bits zu verlieren. Da die Halbleitertechnologie immer preiswerter wird, könnte diese im Jahr 2019 zu einer Alternative für die Speicherung avancieren und die Datenerhaltung auf lange Sicht effizienter machen.
  • Compliance/Data Governance – Schwachstellen ebenso wie Vorschriften rund um die Datenhaltung werden im Laufe des kommenden Jahres weiter zunehmen. Unternehmen müssen nicht nur die am 25. Mai 2018 erlassenen DSGVO-Vorschriften einhalten, sondern 2019 auch deren Einhaltung nachweisen oder anderenfalls mit hohen Geldbußen rechnen. Die Datenschutzverordnung für den elektronischen Geschäftsverkehr wird in der zweiten Jahreshälfte 2019 umgesetzt und soll den Fortschritten in der elektronischen Kommunikation und den damit verbundenen Daten wie E-Mails, Nachrichten, Blogs, Websites und IoT-Geräten Rechnung tragen. Es wird einige Überschneidungen mit der ePrivacy-Verordnung und der DSGVO geben, aber der Hauptunterschied besteht darin, dass es bei der ePrivacy-Verordnung nur um die elektronische Kommunikation geht und bei der DSGVO um alle Arten von personenbezogenen Daten. Es wird ein Bedarf an Datenmanagementlösungen bestehen, die einfache, innovative Möglichkeiten bieten, Unternehmen bei der Demonstration und Aufrechterhaltung dieser neuen Compliance- und Regulierungsanforderungen zu unterstützen.
  • Kapazitätsoptimierung – Die Optimierung von Ressourcen wie Speicherkapazität ist entscheidend für die Kostenkontrolle. Der Einsatz neuer Anwendungen und Anwendungsfälle wie Analytik, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz nimmt zu. Dies bedeutet, dass die Notwendigkeit der Kapazitätsoptimierung zur Kostenkontrolle zunehmen wird, da andernfalls die IT-Budgets für Unternehmen, die diese digitale Transformation als Teil ihrer Geschäftsinitiativen nutzen, außer Kontrolle geraten werden.
  • Sichtbarkeit – Heute sind über 320 Millionen Workloads in Rechenzentren auf der ganzen Welt zu jeder Zeit aktiv. Bis 2020 wird es schätzungsweise über 450 Millionen Workloads weltweit geben, von denen mindestens die Hälfte aktiv in der Public Cloud läuft. Diese verstärkte Nutzung der Public Cloud in einer hybriden Cloud-Infrastruktur erhöht die Komplexität des Datenmanagements. Die Datentransparenz wird der entscheidende Schlüssel zur Verbesserung und Kostensenkung von Hybrid-Cloud-Umgebungen sein.

„Der World Backup Day steht an und diesem Jahr wird es soweit sein, dass die Fähigkeiten von Datenmanagementprodukten für Datenschutz, Langzeitarchivierung, Optimierung und Sichtbarkeit erweitert werden. Ziel ist es, Daten damit effizient zu verwalten und gleichzeitig die Kosten während der digitalen Transformation im Auge zu behalten“, erklärt Roland Stritt abschließend.

Weitere Informationen zum Thema:

Rubrik
Cloud Data Management & Enterprise Backup Software

datensicherheit.de, 30.03.2019
World Backup Day: Tipps für die richtige Datensicherung

datensicherheit.de, 21.11.2018
Studie: Nachholbedarf bei Datensicherung und Compliance in deutschen Unternehmen

datensicherheit.de, 13.11.2018
Studie: Backup und Datenwiederherstellung zunehmend komplexer

datensicherheit.de, 09.08.2018
Ransomware: Zahlungsbereitschaft von Unternehmen stark gestiegen

datensicherheit.de, 31.03.2016
World Backup Day 2016: Backup als wichtige Säule der IT-Security-Strategie

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World Backup Day 2016: Backup als wichtige Säule der IT-Security-Strategie https://www.datensicherheit.de/world-backup-day-2016-backup-als-wichtige-saeule-der-it-security-strategie https://www.datensicherheit.de/world-backup-day-2016-backup-als-wichtige-saeule-der-it-security-strategie#respond Thu, 31 Mar 2016 20:47:31 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25260  SEP sieht Backups als wichtigen Schutz vor Datenverlust und Cybererpressung

[datensicherheit.de, 31.03.2016] Zum heutigen World Backup Day empfiehlt die SEP AG das Thema Backup in der IT-Security-Strategie fest zu verankern. Die aktuellen Cyberattacken durch Verschlüsselungstrojaner, bei denen Produktivdaten in Unternehmen und Organisationen verschlüsselt und damit unbrauchbar gemacht werden, zeigen die Notwendigkeit für den Einsatz einer durchdachten Backupstrategie. Nur so lässt sich der Geschäftsbetrieb so schnell wie möglich wiederherstellen.

Auslagern der Backup-Daten

Der wirksamste Schutz bei solchen Attacken ist das Auslagern der Backup-Daten. Dies geschieht durch den sogenannten Medienbruch, also das Erstellen einer automatischen, zeitgesteuerten Kopie der Sicherungssätze auf ein auslagerbares Medium, wie beispielsweise ein Magnetband. Der Aufbewahrungszeitraum der Backup-Daten sollte angesichts der schleichenden und unentdeckten Ausbreitung der Trojaner um mehrere Wochen verlängert werden. Da sich die Schadsoftware ständig mit neuen Signaturen verbreitet, sind Viren-Scanner bei der Erkennung dieser Art von Malware weitgehend wirkungslos. Der einzige wirksame Schutz vor dem Daten-Totalverlust ist die Wiederherstellung von nicht infizierten Daten mittels einer ausgereiften Datensicherungslösung. Durch die jüngsten Ereignisse wird deutlich, dass neben den eingeführten IT-Security-Lösungen die Datensicherung und Wiederherstellung eine tragende Säule bei der Absicherung von IT-Infrastrukturen darstellt.

„Wir haben in den letzten Wochen einigen betroffenen Kunden bei der zügigen Wiederherstellung ihrer Daten geholfen“, sagt Georg Moosreiner, Vorstand der SEP AG. „Dank unserer Datensicherungslösung konnte der Geschäftsbetrieb schnell wiederhergestellt werden. Zum heutigen World Backup Day rufen wir daher erneut dazu auf, umfassende Backup-Strategien und -Lösungen in Unternehmen und Organisationen unter dem Gesichtspunkt der IT-Security einzuführen. Denn wenn der präventive Schutz vor Bedrohungen nicht wirkt, hilft nur eine ausgeklügelte und erprobte Datensicherungs- und -wiederherstellungs-Lösung.“

Hybrid Backup & Disatser Recovery

Bild: SEP AG

Erläuterung der Infografik:

  1. Infektion hat stattgefunden.
  2. Sie wird von den IT-Administratoren erkannt.
  3. Anhand der Backups analysieren, wann der Befall stattfand und wie die Ausbreitung verlaufen ist. Und durch Vergleiche der Sicherungssätze erkennen, wo sich die Schadsoftware befindet. Dazu werden Daten Betriebssystem-übergreifend verfügbar gemacht. Dies erfolgt auf einem abgeschotteten, integren System, beispielsweise mit Hilfe von Forensik Linux KALI.
    • Die Backup-Daten werden von Wechselmedien (Bandlaufwerken) auf bereinigte Backup-Festplatten eingelesen und Read-Only gemountet.
    • Vergleich von Datensätzen von verschiedenen Zeitpunkten.
    • Sichere Datensätze werden erkannt und wiederhergestellt.
  4. Das System kann wieder anlaufen und der IT-Betrieb ist wieder lauffähig.

 

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Trügerische Sicherheit: Datenverlust bei RAID-Systemen https://www.datensicherheit.de/sicherheit-datenverlust-raid-systeme https://www.datensicherheit.de/sicherheit-datenverlust-raid-systeme#respond Fri, 07 Nov 2014 18:23:13 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=24405 Nach Angaben des laut der Datenretter Attingo bereits 400 Ausfälle „sicherer“ Server-Systeme in zehn Monaten

[datensicherheit.de, 07.11.2014] „Moderne IT-Systeme wiegen die Unternehmen oft in trügerischer Sicherheit, sodass die unbedingt erforderlichen Backups vielfach vernachlässigt werden“, warnt Nicolas Ehrschwendner, Geschäftsführer des österreichischen Datenrettungsunternehmens Attingo.
Allein in den ersten zehn Monaten des Jahres 2014 zählte das Unternehmen mehr als 400 Ausfälle in IT-Systemen mit vermeintlich gut gesicherten Festplattenverbunden – sogenannte RAID-Systeme. 80 Prozent der Betriebe und Organisationen verwenden heute solche RAID-Festplattenverbunde, die über eine integrierte Redundanz verfügen und als zuverlässig und sicher gelten.

Nicolas Ehrschwendner, Attingo

Foto: Attingo Datenrettung GmbH, Wien

Nicolas Ehrschwendner: Trügerische Sicherheit bei RAID-Systemen

Der Schein trügt jedoch, wie die Statistik zeigt. Denn auch RAID-Systeme können durch Verknüpfung ungünstiger Faktoren ohne Vorwarnung teilweise oder komplett ausfallen. Wenn dann keine zusätzliche Datensicherung vorgenommen wurde, hilft nur mehr der Weg zum Datenrettungsspezialisten.

Datenrettung als 24/7-Service

„Wir stellen Daten aus ausgefallenen Systemen innerhalb weniger Stunden wieder her“, berichtet Ehrschwendner aus der täglichen Praxis. „Wie die Rettung und die Feuerwehr sind wir rund um die Uhr verfügbar und arbeiten auch in der Nacht. So merken die Mitarbeiter eines betroffenen Betriebes von einem Systemausfall oft gar nichts. Wenn sie in der Früh zum Arbeitsplatz kommen, funktioniert schon wieder alles“, beschreibt Ehrschwendner die High-Prio-Einsätze seiner Ingenieure. Diese Art von Bereitschaft ist nur möglich, weil das Unternehmen ein Ersatzteillager mit mehr als 10.000 Festplatten pflegt und jederzeit das notwenige Material griffbereit hat.

Beispiel: Rettung kritischer Daten im Gesundheitswesen

Ausnahmslos stellt das ISO-9001-zertifizierte Unternehmen verlorene Daten in seinen hauseigenen Reinraumlabors in Wien wieder her und erfüllt damit nach eigenen Angaben höchste Sicherheitsstandards. Auf das Verschicken von Datenträgern in
ausländische Labors – wie es viele Anbieter praktizieren – wird angesichts hochsensibler Daten bewusst verzichtet. Die Spezialisierung auf die Wiederherstellung kritischer Daten ermöglicht es  auch in schwierigsten Fällen noch Informationen rekonstruieren. Der Daten-Gau Datenbank eines großen Krankenhauses konnte in wenigen Stunden bereinigt werden, ein defektes RAID-System einer Krankenkassa wurde vollständig wiederhergestellt und der Server-Ausfall eines TOP 10 ATX-Unternehmens (Austrian Trade Index, Aktien-Index in Österreich vergleichbar zum DAX in Deutschland) wurde über Nacht behoben.

Manche Datenrettungsaufträge sind dabei durchaus außergewöhnlich:

  • Datenträger von Passagieren eines abgestürzten Flugzeugs,
  • zerstörte Kameras eines Filmteams nach einem Bombenangriff oder
  • Laptop-Daten von Kriminellen

4000 mal Datenverlust pro Jahr

„Elektronik und Software, mit denen wir in weit mehr als 95 Prozent aller Fälle die Daten nahezu vollständig rekonstruieren können“, betont Nicolas Ehrschwendner. Neben Österreich betreibt Attingo auch Standorte in Deutschland und in den Niederlanden. Attingo Datenrettung bearbeitet mittlerweile mehr als 4.000 Datenverlustfälle pro Jahr, davon mehr als 10
Prozent RAID-Fälle.

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US-Arbeitnehmer: Männer deutlich unverantwortlicher mit kritischen Unternehmensdaten https://www.datensicherheit.de/us-arbeitnehmer-maenner-deutlich-unverantwortlicher-kritische-unternehmensdaten https://www.datensicherheit.de/us-arbeitnehmer-maenner-deutlich-unverantwortlicher-kritische-unternehmensdaten#respond Fri, 19 Sep 2014 16:49:30 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=24036 Mehr als 1 von 10 Arbeitnehmern würde lieber seinen Ehepartner als kritische Daten verlieren

[datensicherheit.de, 19.09.2014] Männer gehen deutlich unverantwortlicher mit kritischen Unternehmensdaten um. So lautet eines der zentralen Ergebnisse der airbackup-Verhaltensstudie unter US-Arbeitnehmern. Die Studie untersuchte das Verhalten und die Einstellungen der Angestellten und wie diese arbeitsbedingten Datenverlust beeinflussen. Außerdem zeigt die von Harris Poll im Auftrag von TeamViewer, einem führenden Anbieter von Software für Fernwartung und Online Meetings, im August 2014 durchgeführte Umfrage: Fast die Hälfte der männlichen Befragten (46%) gibt zu, dass sie ein zum Arbeiten überlassenes elektronisches Gerät inklusive der wichtigen Firmendaten mit hoher Wahrscheinlichkeit verlieren würden. Sage und schreibe 60% der jüngeren Männer im Alter von 18-34 stimmen dem zu, im Vergleich zu nur 27% der Frauen.

Verantwortliche in vielen Organisationen quittieren die Nachricht möglicherweise mit einem Stirnrunzeln: Laut der Umfrage sagt geschlechterübergreifend insgesamt mehr als ein Drittel (37%) der Beschäftigten, dass sie elektronische Arbeitsgeräte wie Smartphone, Tablet oder Laptop wahrscheinlich verlieren. Geräte gehen dabei üblicherweise an folgenden Orten verloren:

  • im Auto (15%)
  • im Restaurant (13%)
  • im Hotel (13%)
  • im Zug oder Bus (11%)
  • im Flugzeug (10%)
Infografik airbackup Studie 2014

© TeamViewer GmbH

Infografik: airbackup Studie 2014

Datenverlust betrifft zudem eine breite Palette der Arbeiternehmer, wobei mehr als die Hälfte (54%) eingesteht, dass sie Datenverluste während der Arbeitszeit frustrieren. Zu den häufigsten Quellen dieser Frustration gehören:

  • Stromausfall, nachdem eine wichtige Arbeit gerade fertig gestellt wurde (31%)
  • Nicht in der Lage sein, eine Datei zu finden, die am Arbeitsplatz vorhanden ist (26%)
  • Verlorene Firmendateien, an denen sie lange gearbeitet haben (23%)
  • Ein verlorenes Gerät ersetzen, das sie für die Arbeit verwenden (13%)
  • Verlorene Firmendateien auf einem verlorenen elektronischen Gerät (11%)

Die Studie legt nahe, dass das Bewusstsein für die Bedeutung von Datenverlust in kleinen und mittelgroßen Unternehmen erhöht werden sollte. Fast ein Drittel (31%) der Teilnehmer sagt demnach, dass sie sich um Datenverlust bei der Arbeit sorgen. Dabei alarmiert Datenverlust eher die Befragten in größeren Unternehmen mit 101 bis 500 Arbeitnehmern. Fast die Hälfte (48%) bestätigt, dass dies ein Punkt ist, der sie beunruhigt. Demgegenüber zeigt sich nur ein Drittel (33%) der Beschäftigten in Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern aufgrund von Datenverlust besorgt. Bei Unternehmen mit 10-50 Arbeitnehmern ist es sogar nur ein Viertel (28%).

In größeren Unternehmen verhalten sich die Mitarbeiter riskanter

Die Umfrage zeigt jedoch auch, dass Besorgnis allein nicht ausreicht. Mehr als ein Drittel (37%) der Belegschaft in größeren Unternehmen mit 101-500 Angestellten räumt ein, Firmendaten einem Risiko auszusetzen. Dagegen bekennt sich in Unternehmen mit weniger als 10 Angestellten nur ein Viertel und fast ein Viertel (22%) der Angestellten in Unternehmen mit 10-50 Angestellten zu solch riskanten Verhaltensweisen. Unter anderem zählen dazu:

  • Unterbleibendes Sperren des Computers beim Verlassen des Arbeitsplatzes (16%)
  • Anklicken von Links unbekannter Sender (10%)
  • Weitergabe von Kennwörtern (10%)
  • Ansicht fraglicher Internetinhalte auf einem firmeneigenen Computer (8%)
  • Unterlassenes Speichern von Unternehmensdaten auf dem Server (5%)

Die Befragten halten den Schutz kritischer Daten für so wichtig, dass mehr als einer von zehn lieber einen Ehepartner, die Haare, Kreditkarten oder das Sexualleben als die Daten auf dem persönlichen oder firmeneigenen Computer verlieren würde.

„Dass ein hoher Anteil der Erwerbstätigen einerseits in hohem Maße alarmiert über den Verlust von Firmendaten ist, andererseits aber Verhaltensweisen eingesteht, durch die wichtige Dateien einem Risiko ausgesetzt werden, deutet auf ein echtes Problem in den Unternehmen hin“, kommentiert Manfred Müller, Head of Sales bei TeamViewer. „TeamViewer ist bestrebt, mit airbackup die beste Lösung zum Schutz wichtiger Unternehmensdaten bereitzustellen und mit einem einfach zu benutzenden, wirksamen sowie äußerst sicheren Online-Datensicherungssystem, das eine mühelose Automatisierung der Datensicherung ermöglicht, Kosten zu sparen.“

airbackup von TeamViewer unterstützt Organisationen beim Schutz ihrer Geschäftsdaten, ohne den Einsatz einer lokalen Sicherungsinfrastruktur. airbackup verwendet die BackupBoost™ Technologie, d.h., extrem schnelle und effektive Datenanalyse, Deduplizierung und leistungsstarke Komprimierung. airbackup führt inkrementelle Sicherungen auf Blockebene durch, so dass nur geänderte und neue Datenblöcke übertragen werden. Die Aufbewahrungsfrist aller gelöschten Dateien garantiert, dass Angestellte nicht besorgt sein müssen, wenn sie versehentlich eine Datei löschen. airbackup beinhaltet zudem maximale Sicherheit: Die 256-Bit AES-Verschlüsselung arbeitet mit einem persönlichen Schlüssel, den Anwender während des Setups erzeugen, um sicher zu stellen, dass die Daten jederzeit vor unberechtigtem Zugriff gesichert sind. Der Hersteller verspricht, das alle Daten vor dem Datentransfer lokal verschlüsselt werden, damit niemand – nicht einmal die airbackup-Supporttechniker – darauf zugreifen kann.

Weitere Informationen zum Thema: 

airbackup by Teamviewer
Download airbackup

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https://www.datensicherheit.de/us-arbeitnehmer-maenner-deutlich-unverantwortlicher-kritische-unternehmensdaten/feed 0
BSA-Studie: Einsatz unlizensierter Software rückläufig https://www.datensicherheit.de/bsa-studie-einsatz-unlizensierter-software-ruecklaeufig https://www.datensicherheit.de/bsa-studie-einsatz-unlizensierter-software-ruecklaeufig#respond Tue, 24 Jun 2014 16:25:14 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=23846 Sicherheitsbedenken der Anwender fördern legale Softwarenutzung       

[datensicherheit.de, 24.06.2014] Fast jedes vierte Software-Programm, welches im letzten Jahr auf PCs in Deutschland installiert wurde, war unlizenziert. Dies entspricht Software im Wert von 1,5 Milliarden Euro. 2013 stellt die Internationale Vereinigung der Softwarehersteller einen leichten Rückgang in der Nutzung unlizenzierter Softwareinstallationen fest – von 26 Prozent 2012 auf 24 Prozent innerhalb einen Jahres – und macht Sicherheitsbedenken als Hauptgrund für diese Entwicklung aus: 64 Prozent aller Teilnehmer einer aktuellen Umfrage befürchten beim Griff zu unlizenzierter Software Hackerangriffe, 59 Prozent haben Angst vor Datenverlust. Dies ist ein Ergebnis der BSA Global Software Survey, in der IDC zusammen mit der BSA die Entwicklung der Software-Branche weltweit analysiert.

Die Ergebnisse der Studie und die Bedenken der Anwender in Bezug auf die Sicherheit ihrer IT-Systeme unterstreichen die Bedeutung korrekter Lizenzierung in Unternehmen. Dennoch zeigt eine Befragung der IDC von 24.000 IT-Profis und Anwendern, dass hier dringender Nachholbedarf besteht.

  • Nur rund jeder zweite IT-Verantwortliche ist sich demnach sicher, dass die gesamte Software in seinem Unternehmen lizenziert ist.
  • In nur jedem dritten deutschen Unternehmen gibt es eine schriftliche Unternehmensrichtlinie betreffend der Verwendung unlizenzierter Software.
  • In Firmen ohne Richtlinie geben Mitarbeiter wesentlich häufiger (59 Prozent) an, unlizenzierte Software zu verwenden als in Firmen mit Richtlinie (28 Prozent).

Thomas Buchholz, Chair des BSA Committee in Deutschland: „Wir beobachten weltweit eine Verschiebung der unlizenzierten Software in Schwellen- und Entwicklungsländer. Dort sind mittlerweile drei Viertel aller unlizenzierten Programme im Einsatz. Der Rückgang in Deutschland wird unter anderem durch den Trend zu Software-as-a-Service (SaaS) im Cloud Computing, dem Wachstum bei Tablets und Smartphones, die Ermittlungsarbeit der BSA, vor allem aber wahrscheinlich von Sicherheitsbedenken der Anwender getrieben. Unlizenzierte Software stellt ein Security-Risiko dar, das vor dem Hintergrund der verbesserten Sensibilität für Sicherheitsfragen nicht ignoriert werden darf. Es sollte Teil jeder Security-Strategie sein, den Einsatz korrekt lizenzierter Software sicher zu stellen.“

Der weltweite Trend: drei Viertel aller unlizenzierten Software in Schwellenländern
Weiterhin kommt die Studie zum Ergebnis, dass weltweit 43 Prozent aller Programme unlizenziert sind, was Software im Wert von 62,7 Milliarden US-Dollar (USD) entspricht. Ein Großteil dieser illegalen Software findet sich in Schwellenländern und Wachstumsmärkten.

  • Die Region mit dem höchsten Anteil ist Asien/Pazifik mit 62 Prozent unlizenzierter Software im Wert von 21 Milliarden USD.
  • Den geringsten Anteil hat die Region Nordamerika mit 19 Prozent (11 Mrd. USD).
  • In der EU liegt der Anteil bei 31 Prozent (9,8 Mrd. Euro, umgerechnet 13,5 Mrd. USD).

Victoria Espinel, President und CEO der BSA: „Unlizenzierte Software ist ein betriebswirtschaftliches Thema und diese Studie zeigt deutlichen Nachholbedarf auf. Es gibt eine Reihe einfacher und naheliegender Schritte, mit denen sich jedes Unternehmen Gewissheit über die korrekte Lizenzierung verschaffen kann. Eine schriftliche Unternehmensrichtlinie zum Einsatz lizenzierter Software und deren sorgfältige Verwaltung gehören dazu. Auch eine effektive SAM-Initiative sollte jedes Unternehmen in Betracht ziehen, die international anerkannten Standards folgt. Diese SAM-Programme können wertschöpfend wirken, indem sie durch geeignete Kontrollen eine Komplettsicht darauf bieten, was im Netzwerk installiert ist. Damit vermeiden Unternehmen Sicherheits- und operationelle Risiken und stellen sicher, dass sie über die korrekte Anzahl an Lizenzen für ihre Anwender verfügen.“

Die Top 5 Länder nach Marktwert unlizenzierter Software:

  1. USA: 9,7 Mrd. USD (lizenzierte Software: 44 Mrd. USD)%
  2. China: 8,8 Mrd. USD (lizenzierte Software: 3,1 Mrd. USD)
  3. Indien: 2,9 Mrd. USD (lizenzierte Software: 1,9 Mrd.USD)
  4. Brasilien: 2,9 Mrd. USD (lizenzierte Software: 2,9 Mrd. USD)
  5. Frankreich: 2,7 Mrd. USD (lizenzierte Software: 4,8 Mrd. USD)
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https://www.datensicherheit.de/bsa-studie-einsatz-unlizensierter-software-ruecklaeufig/feed 0
Top 5 der zu Datenverlust führenden Fehler https://www.datensicherheit.de/top-5-datenverlust-fuehrenden-fehler https://www.datensicherheit.de/top-5-datenverlust-fuehrenden-fehler#respond Sat, 22 Jun 2013 21:38:34 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=22063 Kroll Ontrack enthüllt typisches Versagen von IT-Administratoren und gibt Empfehlungen für richtiges Verhalten

[datensicherheit.de, 22.06.2013] Mehr als ein Viertel (26 Prozent) aller Datenverluste in Unternehmen seien laut Kroll Ontrack auf menschliches Versagen und Bedienungsfehler zurückzuführen. Anders aber als Hardware-Ausfälle ließen sich diese Fehler vermeiden. Durch Virtualisierung, die Einbindung von Cloud-Storage und andere neue Technologien werden moderne Speichersysteme immer komplexer.
Gleichzeitig steigt die Menge und Bedeutung der gespeicherten Unternehmensdaten kontinuierlich. Diese Daten gewissenhaft zu schützen und sorgfältig zu dokumentieren ist deshalb essenziell. Unter einem so hohen Druck komme es häufig vor, dass bewährte Standards wie ITIL (Information Technology Infrastructure Library) von IT-Teams
vernachlässigt würden, erläutert Peter Böhret, „Managing Director“ bei Kroll Ontrack Deutschland. Denn oftmals stehe ausschließlich eine schnelle Problemlösung im Vordergrund, so dass das Risiko eines Datenverlusts fast schon bewusst eingegangen werde. Doch die Erfahrung aus den Datenrettungslaboren von Kroll Ontrack zeige, dass es immer wieder typische Fehler von IT-Administratoren gibt, die häufig zu einem kritischen Datenverlust führten.

Kroll Ontracks „Top 5“ der zum Datenverlust führenden Fehler:

  1. Mangelhafte Dokumentation und lückenhafte Sicherheitsmaßnahmen
    Kroll Ontrack sehe regelmäßig die Folgen dieses nachlässigen Verhaltens. Egal ob ein Unternehmen einen Test-Server ans Netz nimmt, aber niemand der IT-Abteilung Bescheid gibt, dass ein Backup eingerichtet werden muss, oder ob aus Gründen lückenhafter Dokumentation ein SAN (Storage Area Network) abgeschaltet wird, das eigentlich noch im Betrieb ist – ein Datenverlust sei vorprogrammiert.
  2. Mangelhafte Update-Politik
    Jeder IT-Administrator kenne dieses Problem. Eigentlich hätte man sich vorgenommen, endlich die Updates bei den Betriebssystemen und der Anti-Viren-Software vorzunehmen. Doch wegen des hohen Arbeitsaufkommens werde der Vorgang immer wieder verschoben, bis schließlich die entstandenen Sicherheitslücken zu einem Datenverlust führten.
  3. Mangelhafte Backup-Politik
    Eine Kundenumfrage von Kroll Ontrack habe vor Kurzem gezeigt, dass es bei 60 Prozent der Befragten trotz existierendem Backup zu einem Datenverlust gekommen sei. Grund dafür sei in fast allen Fällen, dass die Datensicherung nicht ordnungsgemäß funktioniert habe. Damit ein Backup tatsächlich vor Datenverlust schützt, müssten Unternehmen umfangreiche Richtlinien zur Datensicherung etablieren und zudem die Integrität der Backups regelmäßig überprüfen.
  4. Versehentliche Löschung von Daten
    Auch wenn es im ersten Moment vielleicht überraschend erscheint, müsse Kroll Ontrack sehr oft Daten wiederherstellen, die irrtümlich gelöscht worden seien. Oft passiere dies aufgrund lückenhafter Dokumentation. Vor jeder Datenlöschung sollten Administratoren deshalb immer überprüfen, ob die Daten tatsächlich gelöscht werden dürfen.
  5. Mangelhafte IT-Sicherheitsmaßnahmen
    Selbst die kleinste Lücke in der IT-Sicherheit könne verheerende Auswirkungen mit hohen Kosten haben. Daher sollten Administrator-Passwörter einem kleinen, ausgewählten Mitarbeiterkreis vorbehalten sein und auf jeden Fall geändert werden, wenn ein IT-Administrator das Unternehmen verlässt. Kroll Ontrack habe es schon mit spektakulären Fällen von Datenverlust zu tun gehabt, die auf verärgerte Ex-Mitarbeiter zurückzuführen gewesen seien. Diese seien noch im Besitz eines aktiven Passworts gewesen und hätten damit absichtlich große Mengen wichtiger Unternehmensdaten gelöscht.

Kroll Ontracks Empfehlungen für richtiges Verhalten:

  1. Keine Panik
    Auf der Suche nach einer Lösung sollten Sie auf keinen Fall übereilte Entscheidungen treffen, sondern immer die Auswirkungen und Konsequenzen berücksichtigen. Unüberlegte Entscheidungen könnten zu einem größeren Datenverlust und längeren Ausfallzeiten führen – von höheren Kosten und Ressourcenbedarf einmal abgesehen. Falls es einmal zu einem Datenverlust kommen sollte, stellen Sie auf keinen Fall die Daten wieder auf dem ursprünglichen Laufwerk her, denn damit kam es ja erst zum Datenverlust, und speichern Sie keine neuen Daten auf dem Laufwerk, denn es könnte korrupt oder beschädigt sein. Außerdem sollten Sie nie versuchen, eine Korruption durch Formatierung des betroffenen Datenspeichers zu lösen.
  2. Selbstvertrauen haben
    Sie sind Teil der Lösung, nicht des Problems. Wenn Ihre Unternehmensführung Sie mit allen Mitteln dazu drängt, um jeden Preis die Systeme wieder zum Laufen zu bringen, argumentieren Sie als Experte. Helfen Sie Ihren Vorgesetzten dabei, Entscheidungen zu treffen, die weiteren Schaden vermeiden, und reagieren Sie schnell, wenn ein Datenverlust droht. Je schneller Sie das betroffene Laufwerk aus dem Betrieb nehmen desto besser, denn Daten werden schneller überschrieben, als Sie vielleicht glauben.
  3. Einen Plan haben
    Halten Sie sich an bewährte ITIL-Prozesse und gehen Sie sicher, dass die Dokumentationen des Rechenzentrums immer komplett und auf dem Laufenden sind. Dabei sollten Sie immer beachten, dass während eines Datenverlusts keine Datenträger-Hilfsprogramme (CHKDSK/FSCK) oder Firmware-Updates laufen dürfen.
  4. Bescheid wissen
    Sie müssen genau darüber Bescheid wissen, was Ihre Speicherumgebung verkraftet und wie schnell sie sich wieder erholen kann. Genauso müssen Sie sich im Klaren darüber sein, welche Daten kritisch oder unersetzlich sind, ob diese neu eingegeben oder ausgetauscht werden können, und was es kostet, den Betrieb zur vollen Zufriedenheit wiederherzustellen. Wägen Sie für das Krisenmanagement Kosten und Risiken ab – müssen die noch vorhandenen Daten geschützt werden oder ist es wichtiger, dass das System so schnell wie möglich wieder in Betrieb geht?
  5. Im Zweifel einen Datenretter beauftragen
    Während Ihr Gerätehersteller für den Anfang ein guter Ansprechpartner zu sein scheint, liegen dessen Prioritäten oft anders. So kann er den Wert Ihrer Daten kaum genauso schätzen wie Sie und er denkt oft auch nicht an die Risiken eines Datenverlusts, wenn das System wieder aufgesetzt wird. Daher sollten Sie immer ein renommiertes Datenrettungs-Unternehmen hinzuziehen, wenn ein Datenverlust nicht auszuschließen ist.

Weitere Informationen zum Thema:

Der Datenrettungs-Blog by Kroll Ontrack, 21.06.2013
DAS PROBLEM IST DER MENSCH

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Unternehmensnetzwerke bedroht: Mehr als ein Drittel mit Datenverlust wegen Malware-Infektion https://www.datensicherheit.de/unternehmensnetzwerke-bedroht-mehr-drittel-datenverlust-wegen-malware-infektion https://www.datensicherheit.de/unternehmensnetzwerke-bedroht-mehr-drittel-datenverlust-wegen-malware-infektion#respond Tue, 30 Oct 2012 16:14:37 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=21037 Auch über App-Schwachstellen und mobile Geräte fließen sensible Daten ab

[datensicherheit.de, 30.10.2012] Der Verlust wichtiger Unternehmensdaten aufgrund von Attacken auf die IT-Infrastruktur kommt häufig vor. Dies zeigt eine im Juli 2012 von B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab durchgeführte Studie [1]. Dabei gaben mehr als ein Drittel (35 Prozent) der befragten IT-Profis an, schon einmal wegen einer Malware-Infektion Firmendaten verloren zu haben. Angriffe via E-Mail (21 Prozent) und Phishing-Attacken (17 Prozent) sind weitere Gründe für Datenverluste.

Auch interne Bedrohungen spielen bei der Unternehmensdatensicherheit eine Rolle. Hier finden sich die größten Schwachstellen bei bereits installierten Applikationen (25 Prozent). Cyberkriminelle missbrauchen diese Softwarelücken, um schädliche Programme auf die Rechner der Opfer zu laden. Das Risiko einer Infizierung durch Schwachstellen in Applikationen minimiert sich, wenn eine umfassende IT-Sicherheitslösung eingesetzt wird, die mögliche Software-Lücken erkennt. Zudem sollten die eigenen Mitarbeiter entsprechend geschult werden.

Zunehmende Mobilität als Gefahr

Auch mobile Geräte sind ein häufiger Grund für Datenverlust. In der Kaspersky-Studie gaben fast ein Viertel (23 Prozent) der Befragten an, dass sie Datenverluste durch verlorenen gegangene und 15 Prozent durch gestohlene Geräte identifiziert haben. 13 Prozent der Datenverluste sind dem fahrlässigen Verhalten der Mitarbeiter geschuldet, beispielsweise durch das Versenden einer E-Mail an eine falsche Adresse.

36 Prozent der Befragten gaben an, dass Kunden- und Finanzinformationen am häufigsten abhanden kommen. Mitarbeiterdaten werden in 31 Prozent der Fälle gestohlen oder gehen verloren. Die Palette an IT-Gefahren, die zum Verlust sensibler Unternehmensdaten führen, ist breit. Eine umfassende Schutzlösung auf mehreren Ebenen verhindert den Datenverlust sensibler Informationen.

Den kompletten Bericht über die Ergebnisse der Studie, durchgeführt von B2B International im Juli 2012, finden Sie hier.

[1] Die Umfrage wurde von B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab im Juli 2012 durchgeführt. Dabei wurden mehr als 3.300 IT-Entscheider aus 22 Ländern befragt – u.a. 199 deutsche. Es wurden Unternehmen jeglicher Größe erfasst, in drei Klassen von 10 bis 99 Arbeitsplätzen, über 100 bis 999 Arbeitsplätzen und Unternehmen mit mehr als 1.000 Arbeitsplätzen.

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Mobiltelefonie als betrieblicher Standard: Vermischung privater und dienstlicher Nutzung als Gefahrenquelle https://www.datensicherheit.de/mobiltelefonie-als-betrieblicher-standard-vermischung-privater-und-dienstlicher-nutzung-als-gefahrenquelle https://www.datensicherheit.de/mobiltelefonie-als-betrieblicher-standard-vermischung-privater-und-dienstlicher-nutzung-als-gefahrenquelle#comments Mon, 06 Dec 2010 16:43:48 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=13955 Vergleichsweise niedriges Schutzniveau auch aufgrund fehlender Angebote der Mobilfunkanbieter

[datensicherheit.de, 06.12.2010] Eine gemeinsame Studie des unabhängigen Technologieanalysten „Ovum“ und der „European Association for e-Identity and Security“ (EEMA) hat aufgezeigt, dass Mobiltelefonie längst ein betriebliches Standardinstrument geworden ist. Neun von zehn Unternehmen statteten demnach ihre Mitarbeiter mit Firmenhandys – vornehmlich BlackBerrys – aus. Dabei werde mehr als siebzig Prozent der Befragten auch die private Nutzung zugestanden. Fast die Hälfte der Studienteilnehmer könne mit ihren Smartphones auch auf die Firmen-IT zugreifen. Viele Unternehmen machten sich jedoch über diese Vermischung von arbeitsbezogenen und privaten Aktivitäten Sorgen:
Für acht von zehn Unternehmen sei Datenverlust das größte Thema. Aus gutem Grund -seien die Sicherheitsmaßnahmen auf den Smartphones bislang doch eher recht einfach gehalten. Zwar setzten 52 Prozent der Unternehmen irgendeine Form von Authentifizierung für mobile Nutzer ein, mit 62 Prozent verlasse sich die Mehrheit jedoch auf das einfache und damit leicht zu knackende Verfahren mit User-Name und Passwort. Nur 18 Prozent setzten auf eine Public-Key-Infrastruktur und lediglich neun Prozent arbeiteten mit einer sicheren Two-Factor-Authenthifikation mit Einmal-Passwort. Anti-Viren- und Anti-Malwarelösungen nutze bloß ein Viertel der Umfrageteilnehmer.

Weitere Informationen zum Thema:

Symantec, 17.11.2010
Companies Concerned About the Convergence of Mobile Devices for Work and Personal Use, Ovum Study Reveals / Just Weeks After Symantec Broadens Its Mobile Security and Management Solution Set, Analyst Report Underscores Need for Companies to Address Consumerisation of Mobile IT

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Umfrage von TREND MICRO unter Firmenkunden: Viren vom Mittelstand als größte Bedrohung angesehen https://www.datensicherheit.de/umfrage-von-trend-micro-unter-firmenkunden-viren-vom-mittelstand-als-groesste-bedrohung-angesehen https://www.datensicherheit.de/umfrage-von-trend-micro-unter-firmenkunden-viren-vom-mittelstand-als-groesste-bedrohung-angesehen#respond Wed, 03 Nov 2010 16:29:32 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=13720 KMU weniger gegen das Risiko des Datenverlustes gewappnet als Großunternehmen

[datensicherheit.de, 03.11.2010] Viren, Trojaner, Malware für den Datendiebstahl und Datenlecks seien die größten IT-Herausforderungen bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), so das wichtigste Ergebnis der aktuellen Endanwender-Befragung von TREND MICRO unter Firmenkunden:
1.600 Anwender in den USA, Großbritannien, Deutschland und Japan seien hierzu interviewt worden. 63 Prozent der KMU – in Deutschland zählen dazu Firmen bis 500 Mitarbeiter – würden demnach Viren als größte Bedrohung ansehen, 60 Prozent „Trojaner“, 59 Prozent die von Cyberkriminellen speziell für den Datendiebstahl konzipierte „Malware“ sowie 56 Prozent Datenlecks. Bei Letzteren handelt es sich um das absichtliche oder unabsichtliche Versenden sensibler oder erfolgskritischer Informationen außerhalb des Unternehmensnetzes.
Trotz dieser Bedenken seien laut Umfrage die KMU weniger gegen das Risiko des Datenverlustes gewappnet als Großunternehmen. So liege im länderübergreifenden Vergleich die Quote der mittelständischen Unternehmen, die Regeln zum Schutz vor Datenverlust anwenden, um 23 Prozent niedriger. In Deutschland betrage der Abstand zwischen Großunternehmen und dem Mittelstand „nur“ zwölf Prozent.

Weitere Informationen zum Thema:

TREND MICRO
2010 corporate end user study-small business findings

TREND MICRO
top 10 tips to keep your small business safe

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