Forschung – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Thu, 23 Jul 2026 21:14:41 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.7 https://www.datensicherheit.de/wp-content/uploads/cropped-datensicherheit-favicon-300x300-1-32x32.jpg Forschung – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de 32 32 Helmholtz-Präsidentenstabsstelle: Kompetenzbündelung für Sicherheits- und Resilienzforschung https://www.datensicherheit.de/helmholtz-stabsstelle-kompetenzbuendelung-sicherheit-resilienz-forschung Fri, 24 Jul 2026 22:08:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55803 Mit der neuen „Strategic Unit Security and Resilience Research“ beabsichtigt die Helmholtz-Gemeinschaft, ihre Aktivitäten im Bereich der Sicherheits- und Resilienzforschung zu stärken

[datensicherheit.de, 25.07.2026] Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. hat am 23. Juli 2026 in eigener Sache gemeldet, dass im Kontext der auf der Mitgliederversammlung im April 2026 beschlossenen „Strategic Unit Security and Resilience Research“ die Helmholtz-Gemeinschaft ihre Aktivitäten im Bereich der Sicherheits- und Resilienzforschung zu stärken beabsichtigt. Diese direkt beim Präsidenten angesiedelte Stabsstelle soll gemeinsam von Andrea Frahm und Nicolas Tellner geleitet werden – beide übernehmen diese Aufgabe zusätzlich zu ihren jeweiligen Funktionen innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft.

Bewährte Ansätze internationaler Innovationsmodelle für die Helmholtz-Gemeinschaft erschließen

In der neuen Stabsstelle soll Frahm den Bereich „Stakeholder Engagement und Business Development“ verantworten. Hierzu bringe sie insbesondere ihre langjährige internationale Erfahrung sowie ihre Expertise im Aufbau strategischer Innovationspartnerschaften mit. Auf Grundlage erfolgreicher internationaler Innovationsmodelle – etwa von DARPA und MAFAT – sollten bewährte Ansätze für die Helmholtz-Gemeinschaft nutzbar gemacht werden.

Tellner verantworte die Bereiche „Forschungsprojekte“, „Policy“ und „Forschungssicherheit“. Mit seiner umfassenden wissenschaftsstrategischen Expertise sowie seiner Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden werde er die strategische Weiterentwicklung der Forschungsaktivitäten der Stabsstelle maßgeblich gestalten.

Neue Helmholtz-„Unit“ hat Arbeit bereits aufgenommen

Sicherheit und Resilienz sind zu zentralen Zukunftsthemen für Wissenschaft, Innovation und unsere Gesellschaft geworden. Mit der neuen Stabsstelle schaffen wir eine Struktur, die die vorhandenen Kompetenzen in der Helmholtz-Gemeinschaft vernetzt, ihre Zusammenarbeit stärkt und gemeinsam mit unseren Zentren neue Impulse für Forschung, Innovation und strategische Partnerschaften setzt“, so der Helmholtz-Präsident, Martin Keller.

Die neue „Unit“ habe ihre Arbeit bereits aufgenommen und werde eng mit den 18 Helmholtz-Zentren sowie den relevanten Querschnittseinheiten der Helmholtz-Gemeinschaft zusammenarbeiten und wissenschaftliche Exzellenz mit internationalen „Best Practices“, strategischen Partnerschaften und innovationsorientiertem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung verbinden.

Weitere Informationen zum Thema:

HELMHOLTZ
Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur mit Hilfe von Spitzenforschung lösen. Bei Helmholtz arbeiten mehr als 48.000 Menschen daran, die Welt von morgen zu gestalten. In 18 Zentren und mit weltweit einzigartigen Forschungsinfrastrukturen.

HELMHOLTZ
Internationale und Europäische Beziehungen

HELMHOLTZ
Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr / Von der Straße bis ins All: Wie wir uns in Zukunft fortbewegen werden

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Stärkere politische Förderung der Halbleiter-Produktion, -Forschung und -Entwicklung in Deutschland gefordert https://www.datensicherheit.de/staerung-politik-foerderung-halbleiter-produktion-forschung-entwicklung-deutschland-forderung https://www.datensicherheit.de/staerung-politik-foerderung-halbleiter-produktion-forschung-entwicklung-deutschland-forderung#respond Mon, 03 Nov 2025 23:20:56 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50798 Bitkom Research hat im Auftrag des Digitalverbands Bitkom e.V. eine repräsentative Umfrage zu Deutschlands Versorgung mit Halbleitern durchgeführt

[datensicherheit.de, 04.11.2025] Bitkom Research hat im Auftrag des Digitalverbands Bitkom e.V. im Zeitraum der Kalenderwochen 30 bis 36 2025 eine repräsentative Umfrage zu Deutschlands Versorgung mit Halbleitern durchgeführt: Aus Sicht der Wirtschaft sollte diese deutlich stärker politisch gefördert werden als bislang – so hielten 55 Prozent der deutschen Unternehmen, in denen intensiv mit Halbleitern gearbeitet wird, die Förderung der heimischen Produktion für „äußerst wichtig“, weitere 41 Prozent für „eher wichtig“. Für 50 Prozent sei eine Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich Halbleiter „äußerst wichtig“, für weitere 45 Prozent „eher wichtig“ – und 47 Prozent hielten die Förderung der Entwicklung und Produktion von Chips und Prozessoren für KI-Anwendungen für „äußerst wichtig“, weitere 43 Prozent finden dies „eher wichtig“.

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Abbildung: Bitkom e.V.

Ergebnisse einer repräsentativen, von Bitkom Research durchgeführten Umfrage unter 503 Unternehmen

Befragung von Branchen, in denen Halbleiter intensiv genutzt werden

Nach Bitkom-Angaben wurden 503 Unternehmen aus verarbeitendem Gewerbe und ITK-Dienstleistungen ab 20 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt, darunter 457 Unternehmen, die Halbleiter verwenden.

  • Die Fragen lauteten demnach: „Wie wichtig ist es, dass folgende Bereiche in Deutschland gefördert werden?“ und „Inwieweit treffen die folgenden Aussagen auf Ihr Unternehmen bzw. Ihrer Meinung nach zu?“

Die Befragung der adressierten Branchen, in denen Halbleiter intensiv genutzt werden, sei im Zeitraum von Juli bis September 2025 durchgeführt worden – also vor den aktuellen Lieferengpässen rund um das Unternehmen Nexperia.

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Foto: Bitkom

Dr. Ralf Wintergerst: Europa braucht wettbewerbsfähige Strukturen entlang der gesamten Halbleiter-Wertschöpfungskette!

Deutschland und Europa sollten gezielt eigene Halbleiterkompetenzen ausbauen

„Halbleiter sind zum geopolitischen Machtfaktor geworden. Deutschland und Europa müssen gezielt eigene Halbleiterkompetenzen ausbauen, um ihre technologische und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit zu sichern“, kommentiert der Bitkom-Präsident, Dr. Ralf Wintergerst.

  • Darüber hinaus hielten es insgesamt 90 Prozent für wichtig, dass der Aufbau heimischer Kapazitäten im Bereich Test und Packaging gefördert werde (36% „äußerst wichtig“, 54% „eher wichtig“).

Eine Förderung des Chipdesigns (insgesamt 87%), der Herstellung von Produktionsgeräten für die Halbleiter-Fertigung (insgesamt 87%) und der Produktion von Materialien und Chemikalien hierfür (insgesamt 81%) werde ebenfalls von einer großen Mehrheit als notwendig erachtet.

Bitkom fordert wettbewerbsfähige Strukturen entlang der gesamten Halbleiter-Wertschöpfungskette in Europa

„Europa braucht wettbewerbsfähige Strukturen entlang der gesamten Halbleiter-Wertschöpfungskette – von Forschung und Design bis Fertigung und Packaging, betont Wintergerst.

Noch bemängelten 86 Prozent der befragten Unternehmen, die Politik unternehme zu wenig, um die Versorgung mit Halbleitern sicherzustellen. Ebenfalls 86 Prozent hielten ein starkes Halbleiter-„Ökosystem“ in Deutschland für wichtig für die Nationale Sicherheit.

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom
Über uns

bitkom
Dr. Ralf Wintergerst / Präsident Bitkom, Vorsitzender der Geschäftsführung & Group CEO Giesecke+Devrient GmbH

Europäische Kommission
Europäisches Chip-Gesetz

Die Bundesregierung, 15.10.2025
Mikroelektronik-Strategie im Kabinett beschlossen / Standort für Mikroelektronik stärken / Die Bundesregierung will mit der Mikroelektronik-Strategie Deutschlands Rolle als führender Halbleiterstandort in Europa sichern und die Chancen des „European Chips Act” nutzen. Auch Forschung, Fachkräfte und Fertigung sollen gezielt gestärkt werden.

Die Bundesregierung, 30.07.2025
Im Kabinett beschlossen / Hightech Agenda Deutschland / Durch Forschung und Technologie mehr Wettbewerbsfähigkeit, mehr Wertschöpfung und mehr Souveränität erreichen: Dafür steht die Hightech Agenda Deutschland, die das Bundeskabinett nun beschlossen hat. Im Fokus stehen sechs Schlüsseltechnologien.

datensicherheit.de, 04.08.2025
Silicon Saxony: Hightech Agenda der Bundesregierung Mikroelektronik-Turbo mit Milliardenpotenzial / Silicon Saxony als Mitinitiator neuer industriepolitischer Projekte zur Ausgestaltung der Agenda begrüßt die Verabschiedung durch das Bundeskabinett

datensicherheit.de, 01.05.2025
Chip-Industrie: Silicon Saxony positioniert sich zum Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofes / Chip-Gesetz reicht höchstwahrscheinlich nicht aus, um das allzu ehrgeizige Ziel der Digitalen Dekade zu verwirklichen

datenicherheit.de, 11.07.2023
Chip-Industrie: Europäisches Parlament billigt Gesetz zur Stärkung der EU / Neues Chip-Gesetz der EU soll Europas strategische Autonomie und Sicherheit stärken

datensicherheit.de, 19.04.2023
EU Chips Act: Europäisches Parlament und Europäischer Rat erzielten vorläufige Einigung / Für den Bitkom ist der EU Chips Act überfällig

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https://www.datensicherheit.de/staerung-politik-foerderung-halbleiter-produktion-forschung-entwicklung-deutschland-forderung/feed 0
ACSL in Karlsruhe: Neues KI-Institut erforscht Denkmaschinen https://www.datensicherheit.de/acsl-karlsruhe-neu-ki-forschungsinstitut-denkmaschinen https://www.datensicherheit.de/acsl-karlsruhe-neu-ki-forschungsinstitut-denkmaschinen#respond Tue, 02 Sep 2025 12:25:45 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49936 „Thinking Machines made in Karlsruhe“ – das Advanced Cognitive Systems Lab (ACSL) stellt grundlegend neuen Entwicklungspfad für Maschinelles Denken vor

[datensicherheit.de, 02.09.2025] Das Advanced Cognitive Systems Lab (ACSL) in Karlsruhe versteht sich als gemeinnütziges Forschungsinstitut im Umfeld sogenannter Künstlicher Intelligenz (KI). Ziel ist demnach die Entwicklung und Etablierung einer neuen Generation von KI-Systemen, welche auf kognitiven Grund-Prinzipien wie logischem Schließen und Kausalität basieren. Gegründet von embraceableAI (embraceable Technology GmbH), einem 2018 gegründeten deutschen Software- und KI-Unternehmen – mit dem Ziel, KI praxisnah in den Business-Kontext zu integrieren –, soll sich das ACSL der Grundlagenforschung, konzeptionellen Weiterentwicklung und anwendungsnahen Forschung sogenannter Denkmaschinen widmen.

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Abbildung: ACSL

Denkmaschinen vs. Schlussfolgerungsmodelle: Deduktives Denken im Vergleich zur „HardReasoning-DE“-Benchmark

Das ACSL setzt auf sogenannte Denkmaschinen

In Karlsruhe hat das ACSL seine Arbeit aufgenommen. Dieses privat finanzierte, indes gemeinnützige Forschungsinstitut widmet sich einer Schlüsselfrage: „Wie lassen sich Intelligente Maschinen entwickeln, die logisch fundierte und begründete Schlüsse durchführen, anstatt diese nur auf Basis statistischer Wahrscheinlichkeiten und erlernter Textmuster zu simulieren?“

  • Das ACSL setze auf eine neue Klasse von Systemen – sogenannte Denkmaschinen. „Sie gelten als Weiterentwicklung der ,Rechenmaschine’ (aka ‚Computer‘) und sollen die strukturellen Grenzen heutiger Sprach- und Statistikmodelle überwinden.“

Erste „Benchmarks“ zeigten, dass Denkmaschinen im Bereich mehrstufiger logischer Schlussfolgerungen deutlich robuster und nachvollziehbarer arbeiteten als aktuelle KI-Modelle. Damit positioniere sich Europa als Vorreiter einer neuen Technologieklasse – noch bevor im Silicon Valley vergleichbare Implementierungen vorlägen.

ACSL propagiert einen Paradigmenwechsel – eine grundlegend neue System-Architektur

„Wir sprechen hier nicht von der nächsten Generation größerer Sprachmodelle, sondern von einem Paradigmenwechsel, einer grundlegend neuen System-Architektur“, kommentiert Dr. Christian Gilcher, Gründer von embraceableAI und Initiator des ACSL.

  • Er führt weiter aus: „So wie die ersten Baupläne für Rechenmaschinen einst das Computerzeitalter einleiteten, markieren Denkmaschinen den Beginn einer neuen Phase der breiten Nutzung von KI-Technologie. Entscheidend ist, dass ihre Grundlagen wissenschaftlich dokumentiert, überprüft und offen diskutiert werden.“

Ein Schlüssel dafür sei die Leibniz-von-Neumann-Architektur (LVNA) – die erste konkrete „Blaupause“ für Denkmaschinen. Diese kombiniere Sprachmodelle mit einer „Cognitive Control Unit“ (CCU): Während das Sprachmodell Hypothesen generiere und als semantischer Prozessor fungiere, steuere die CCU den Denkprozess. So entstehe eine neue Klasse von KI-Systemen, welche auf architektonisch verankertem, nachvollziehbarem Denken basiere – und damit eine robuste Grundlage für vertrauenswürdige, sichere KI-Anwendungen schaffe.

Von der Theorie zur Praxis: ACSL nutzt bestehende Forschungsarbeit von embraceableAI

Während internationale Initiativen wie „Thinking Machine Labs“ oder SSI noch Millionen in reine Konzeptstudien investierten, baue das ACSL auf der bestehenden Forschungsarbeit von embraceableAI auf. Die Arbeitsschwerpunkte umfassten:

  • Erforschung der wissenschaftlichen Grundlagen von Denkmaschinen
  • Entwicklung und Publikation praktischer Implementierungspläne wie der Leibniz-von-Neumann-Architektur
  • Analyse von Chancen, Risiken und künftigen Forschungsperspektiven

Über embraceableAI stehe dem ACSL eine leistungsfähige Infrastruktur zur Verfügung – darunter die ersten realen LVNA-Implementierungen (e1 und e2) sowie ein vollständiger „Enterprise AI Tech Stack“. Damit könnten Konzepte nicht nur theoretisch entwickelt, sondern auch praktisch erprobt und weiterentwickelt werden.

Sicherheit und Souveränität in Europa – ACSL sendet auch ein politisches Signal

Im Zentrum der Arbeit des ACSL stehe die Entwicklung von KI-Systemen der nächsten Generation, welche erklärbar, kontrollierbar und souverän seien. „Menschen müssen jederzeit die Kontrolle behalten. Nur so entsteht eine KI, die unser Vertrauen verdient“, unterstreicht Gilcher.

  • Damit sende das ACSL auch ein politisches Signal: Europa dürfe sich nicht allein auf Mainstream-Technologie großer US-Konzerne verlassen, sondern müsse eigene Standards und Technologien setzen.

Mit dem neuen Institut erhalte die Forschung zu Denkmaschinen eine institutionelle Heimat in Europa – mit klarer wissenschaftlicher Basis, der expliziten Nähe zur praktischen Anwendung und dem Ziel, eine unabhängige KI-Infrastruktur aufzubauen.

Weitere Informationen zum Thema:

Advanced Cognitive Systems Lab gGmbH i.G.
Pioneering an architecturally grounded path to machine-based Cognitive Intelligence / Hi, we’re Advanced Cognitive Systems Lab, a privately owned, not-for-profit AI research company based in Karlsruhe, Germany

embraceableAI
Leistungsstarke KI, unter Ihrer Kontrolle / Wir entwickeln und betreiben den führenden europäischen Tech-Stack für sichere und zuverlässige AgenticAI; von Grund auf konzipiert und implementiert rund um Cognitive Control

embraceableAI
embraceable Technology: Es ist Zeit für eine neue Art von KI

datensicherheit.de, 21.08.2025
IT-Sicherheit „Made in EU“: Deutsche Unternehmen streben digitale Souveränität an / Laut neuer ESET-Studie beabsichtigen drei Viertel der wechselbereiten Unternehmen künftig europäische IT-Sicherheitslösungen einzusetzen

datensicherheit.de, 16.08.2025
Mehr digitale Souveränität und Resilienz – Cybersicherheit neu gedacht / Die Cybersicherheitslandschaft in Europa verändert sich deutlich: Unternehmen stehen vor einer von zunehmenden Bedrohungen, KI-Durchdringung und wachsendem Bewusstsein für Digitale Souveränität geprägten Zeitenwende

datensicherheit.de, 07.08.2025
Digitale Souveränität statt Digitaler Naivität – Europas IT-Sicherheitsstrategie auf dem Prüfstand / Der aktuelle EU-Fortschrittsbericht zur „Digitalen Dekade 2030“ zeigt auf, dass vielen EU-Mitgliedstaaten das Verfehlen zentraler Ziele droht – gleichzeitig wächst die Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern im Bereich der IT-Sicherheit

datensicherheit.de, 11.07.2025
Cybersicherheit: Deutsche Unternehmen setzen zunehmend auf Digitale Souveränität / Laut einer neuen Studie von HarfangLab messen 81 Prozent der Führungsetagen in deutschen Unternehmen Digitaler Souveränität heute mehr Bedeutung zu als noch vor einem Jahr

datensicherheit.de, 12.06.2025
Blick über den eigenen Tellerrand: Cybersicherheit als Frage nationaler Souveränität / Ari Albertini warnt davor, die größte Schwachstelle im Alltag zu unterschätzen: Das aufgrund von Zeitdruck oft ungeschützte Teilen sensibler Informationen gefährdet die Cybersicherheit

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https://www.datensicherheit.de/acsl-karlsruhe-neu-ki-forschungsinstitut-denkmaschinen/feed 0
vzbv-Stellungnahme zum Forschungsdatenzugang: Mehr Transparenz auf digitalen Plattformen gefordert https://www.datensicherheit.de/vzbv-stellungnahme-forschungsdatenzugang-vermehrung-transparenz-digitalen-plattformen-forderung https://www.datensicherheit.de/vzbv-stellungnahme-forschungsdatenzugang-vermehrung-transparenz-digitalen-plattformen-forderung#respond Tue, 10 Dec 2024 09:36:06 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=45823 Bisher ist laut vzbv unklar, wie Algorithmen Inhalte priorisieren oder Daten für personalisierte Empfehlungen nutzen

[datensicherheit.de, 10.12.2024] Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) geht in seiner aktuellen Stellungnahme im Kontext des Forschungsdatenzugangs auf den Entwurf einer „delegierten Verordnung über den Datenzugang gemäß dem Digital Services Act (DSA)“ ein. Der Zugang zu Daten großer Plattformen solle Forschern helfen, systemische Risiken zu identifizieren und deren Auswirkungen auf Verbraucher zu verringern.

Aus vzbv-Sicht Anpassungen am Entwurf der Europäische Kommission erforderlich

Die Europäische Kommission habe daher einen Entwurf für eine „delegierte Verordnung zum Forschungsdatenzugang“ zur Konsultation gestellt. Diese Verordnung solle die Bedingungen für den Datenzugang festlegen und dabei die Interessen der Forschung mit den Rechten der Plattformen und ihrer Nutzer in Einklang bringen. Aus vzbv-Sicht seien jedoch Anpassungen am Entwurf erforderlich.

Die Nutzung von Online-Plattformen und Suchmaschinen präge zunehmend den Verbraucher-Alltag. Doch häufig bleibe unklar, „wie Algorithmen Inhalte priorisieren oder Daten für personalisierte Empfehlungen nutzen“. Dieses fehlende Wissen berge Risiken wie Manipulation, Desinformation und Diskriminierung. Verbraucher könnten ihre Rechte nur schwer wahrnehmen – „und systemische Gefahren wie ,Hassrede’ und Vorurteile bleiben oft verborgen“.

vzbv rät zum Forschungsdatenzugang gemäß Digital Services Act

Ein Forschungsdatenzugang gemäß dem Digital Services Act (DSA) könne helfen, diese Risiken zu minimieren. Wissenschaftliche Untersuchungen könnten aufdecken, „wie Plattformen Daten nutzen, welche Auswirkungen Algorithmen haben und ob die Datenschutz-Grundverordnung eingehalten wird“. Diese Erkenntnisse förderten Transparenz und Fairness und unterstützten die Durchsetzung des Europäischen Rechts. Der Entwurf der „delegierten Verordnung“ präzisiere die Bedingungen für den Datenzugang. Dabei gelte es, die „berechtigten Interessen“ der Forschung und der Allgemeinheit mit den Rechten der Plattformen und ihrer Nutzer auszubalancieren. Zwar biete der Entwurf eine solide Grundlage, jedoch besteht aus vzbv-Sicht Anpassungsbedarf, „um eine gerechte Berücksichtigung aller Interessen zu gewährleisten“.

zvbv-Forderungen (Auszug):

  • Es muss klar definiert sein, dass ,zugelassene Forscher’ auch zivilgesellschaftliche Organisationen umfasst, die die Anforderungen des DSA erfüllen.
  • Die Verordnung sollte explizit regeln, dass Plattformen keine Gebühren für den Datenzugang erheben dürfen.
  • Es muss sichergestellt werden, dass die Dateninventare der Plattformen vollständig, präzise und aktuell sind.
  • Die Verordnung sollte präzisere Vorgaben zum Datenschutz enthalten.

Weitere Informationen zum Thema:

verbraucherzentrale Bundesverband, 05.12.204
FORSCHUNG ERMÖGLICHEN, PLATTFORMEN KONTROLLIEREN / Anmerkungen des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zum Entwurf einer delegierten Verordnung über den Datenzugang gemäß dem Digital Services Act (Ares(2024)7652659)

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https://www.datensicherheit.de/vzbv-stellungnahme-forschungsdatenzugang-vermehrung-transparenz-digitalen-plattformen-forderung/feed 0
Datenschutz-Sandbox: Forschungsprojekt soll sicherer Technologieentwicklung Raum geben https://www.datensicherheit.de/datenschutz-sandbox-forschungsprojekt-ziel-sicherheit-technologieentwicklung-raum-angebot https://www.datensicherheit.de/datenschutz-sandbox-forschungsprojekt-ziel-sicherheit-technologieentwicklung-raum-angebot#respond Tue, 12 Nov 2024 11:21:35 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=45624 Projekt „Die Datenschutz-Sandbox“ läuft seit dem 1. Oktober 2024 und wird vom BMBF unterstützt

[datensicherheit.de, 12.12.2024] Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz (LfDI) meldet, dass Forscher der Universität Bayreuth in Zusammenarbeit eben mit dem LfDI Rheinland-Pfalz die Grundlage für digitale Experimentierumgebungen schaffen. In dieser sollen Unternehmen und Behörden künftig die Datenschutzkonformität ihrer Anwendungen testen können. Das Projekt wird demnach vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Nach LfDI-Angaben läuft das Projekt „Die Datenschutz-Sandbox“ seit dem 1. Oktober 2024 und wird vom BMBF über drei Jahre mit 1,01 Millionen Euro unterstützt – diese Förderung erfolge im Rahmen der „Plattform Privatheit“ des BMBF.

Diese „Regulatory Sandbox“ soll helfen, Probleme zu erkennen und Innovationskraft zu fördern

Innovative digitale Anwendungen gingen oft mit Unsicherheiten hinsichtlich des Datenschutzes einher. Einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom zufolge habe der Großteil der befragten Unternehmen deshalb schon einmal von der Einführung einer digitalen Anwendung abgesehen, während andere in Kauf nähmen, gegen geltendes Datenschutzrecht zu verstoßen. Eine sogenannte „Regulatory Sandbox“ könnte nun helfen, Rechtsverstöße und Datenschutzprobleme zu vermeiden, gleichzeitig aber die Erprobung neuartiger Anwendungen im „regulatorischen Sandkasten“ zu ermöglichen und so die Innovationskraft zu fördern.

„Eine ,Sandbox’ in diesem Sinne ist ein zeitlich begrenzter, digitaler Experimentierraum, in dem Unternehmen oder Behörden die Rechtskonformität ihrer Anwendungen unter realen Bedingungen testen können.“ So sollen in Kooperation mit den Aufsichtsbehörden mögliche Datenschutzprobleme in einem gesicherten Raum erkannt werden – „bevor die Anwendungen auf den Markt kommen“. Obwohl das europäische Recht für den Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) die Einrichtung von „KI-Reallaboren“ bereits verbindlich vorgebe, sei noch weitgehend offen, wie eine „Sandbox“ unter deutschen Regularien zu realisieren sei.

„Datenschutz-Sandbox“ soll beim LfDI eingerichtet und umfassend rechts- sowie IT-wissenschaftlich analysiert werden

Deshalb solle nun mit dem vom BMBF geförderten Projekt „Die Datenschutz-Sandbox“ die Grundlage für solche Experimentierräume geschaffen werden. „Hierfür begleiten Prof. Dr. Agnes Koschmider vom Lehrstuhl ,Wirtschaftsinformatik’ der Universität Bayreuth und Prof. Dr. Christoph Krönke vom Lehrstuhl ,Öffentliches Recht I’ der Universität Bayreuth die Einrichtung und Realisierung einer Datenschutz-Sandbox beim LfDI Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Dieter Kugelmann, aus rechtswissenschaftlicher und informationstechnischer Sicht.“

In einem ersten Schritt werden laut LfDI die rechtlichen Bedingungen und technischen Voraussetzungen für die Einrichtung einer solchen „Sandbox“ erfasst. Anschließend werde eine „Datenschutz-Sandbox“ beim LfDI eingerichtet und umfassend rechts- sowie IT-wissenschaftlich analysiert. Am Ende des Projekts solle ein praktischer Leitfaden entstehen, um den anderen 17 Datenschutz-Aufsichtsbehörden in Deutschland die Einrichtung einer „Datenschutz-Sandbox“ zu erleichtern.

„Datenschutz-Sandbox“ hat das Ziel Win-Win-Situation zu ermöglichen

„Unser Projekt ist ein wichtiger Schritt in Richtung sicherer und innovativer digitaler Anwendungen in Deutschland. Wir stellen damit eine Balance zwischen dem Schutz sensibler Daten und der Förderung von Innovationen her, indem wir eine Umgebung schaffen, in der Unternehmen neue Technologien und Lösungen testen können, ohne die Privatsphäre der Nutzenden zu gefährden“, erläutert hierzu Professor Krönke.

Der LfDI, Professor Kugelmann, als Projektpartner führt weiter aus: Innovation ist datenschutzkonform möglich. Wir als Aufsichtsbehörde haben größtes Interesse daran, dass die Anforderungen des Datenschutzes von Anfang an in die Entwicklung neuer Technologien einfließen. Mit der ,Datenschutz-Sandbox’ schaffen wir eine Win-Win-Situation: Meine Behörde kann frühzeitig intensiv beraten, Unternehmen können ihre Anwendungen in einem klar abgesteckten Rahmen rechtssicher testen und entwickeln. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren schließlich von Produkten, die ihre Rechte und Freiheiten im nötigen Maße achten statt sie zu gefährden.“

Weitere Informationen zum Thema:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Datenschutz-Sandbox / Datenschutzkonformität neuer digitaler Anwendungen sicher testen

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https://www.datensicherheit.de/datenschutz-sandbox-forschungsprojekt-ziel-sicherheit-technologieentwicklung-raum-angebot/feed 0
106. Tagung der Datenschutzkonferenz: Hohes Datenschutzniveau der medizinischen Forschung im Fokus https://www.datensicherheit.de/106-tagung-datenschutzkonferenz-datenschutzniveau-medizin-forschung-fokus https://www.datensicherheit.de/106-tagung-datenschutzkonferenz-datenschutzniveau-medizin-forschung-fokus#respond Fri, 24 Nov 2023 11:02:32 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=43755 Unabhängige Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder tagten am 22. und 23. November 2023

[datensicherheit.de, 24.11.2023] Laut einer aktuellen Meldung der Landesbeauftragten für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD-SH), hat sich die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (Datenschutzkonferenz / DSK) unter ihrer Leitung auf ihrer Tagung am 22. und 23. November 2023 intensiv zu aktuellen datenschutzpolitischen Themen ausgetauscht. Dr. h.c. Marit Hansen: „Neben Diskussionen u. a. zu Künstlicher Intelligenz, den wichtigen Aktivitäten auf europäischer Ebene sowie den nächsten Schritten für eine Institutionalisierung der Datenschutzkonferenz stand die Gewährleistung eines hohen Datenschutzniveaus bei der medizinischen Forschung im Fokus der Tagung.“

Datenschutzgrundrechte wahren und schützen

Die DSK besteht aus den unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder. Sie hat nach eigenen Angaben die Aufgabe, die Datenschutzgrundrechte zu wahren und zu schützen, eine einheitliche Anwendung des europäischen und nationalen Datenschutzrechts zu erreichen und gemeinsam für seine Fortentwicklung einzutreten.

Dies soll namentlich durch Entschließungen, Beschlüsse, Orientierungshilfen, Standardisierungen, Stellungnahmen, Pressemitteilungen und Festlegungen erreicht werden.

Hohes Datenschutzniveau als Basis eines wirksamen Grundrechtsschutzes

Zu den erörterten Themen hat die DSK zwei Entschließungen verabschiedet:

  • Datenschutz in der Forschung durch einheitliche Maßstäbe stärken
  • Rahmenbedingungen für die gesetzliche Regulierung medizinischer Register

Dr. Hansen zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen des DSK-Treffens: „Wir haben wichtige Anforderungen formuliert, die bei der Forschung mit Gesundheitsdaten beachtet werden müssen. Einheitliche Maßstäbe und standardisierte Verfahren helfen enorm, um ein hohes Datenschutzniveau sicherzustellen. So kann ein wirksamer Grundrechtsschutz gelingen.“

2023 brachte zahlreiche Gesetzesvorhaben mit Auswirkungen auf den Datenschutz

Als aktuelle DSK-Vorsitzende zieht Dr. Hansen ein Fazit zum Konferenzjahr 2023: „Insgesamt war es ein ereignisreiches Jahr mit spannenden Diskussionen, das von zahlreichen Gesetzesvorhaben mit Auswirkungen auf den Datenschutz geprägt war.“

Auch die Technikentwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) haben die DSK demnach vor Herausforderungen gestellt. „Daher bin ich froh, dass wir in der Datenschutzkonferenz die verschiedenen Perspektiven zusammenbringen und im Jahr 2023 viele gemeinsame Stellungnahmen beschlossen haben, die für die Arbeit der Gesetzgeber relevant sind oder den Anwendern in der täglichen Praxis helfen“, so Dr. Hansen abschließend.

Weitere Informationen zum Thema:

DSK DATENSCHUTZKONFERENZ, 23.11.2023
Entschließung der Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder vom 23. November 2023: Datenschutz in der Forschung durch einheitliche Maßstäbe stärken

DSK DATENSCHUTZKONFERENZ, 23.11.2023
Entschließung der Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder vom 22./23. November 2023: Rahmenbedingungen und Empfehlungen für die gesetzliche Regulierung medizinischer Register

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https://www.datensicherheit.de/106-tagung-datenschutzkonferenz-datenschutzniveau-medizin-forschung-fokus/feed 0
Maschinelles Lernen: Subtile Fallstricke für die Cyber-Sicherheitsforschung https://www.datensicherheit.de/maschinelles-lernen-subtile-fallstricke-cyber-sicherheitsforschung Wed, 02 Nov 2022 15:18:36 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=42572 Probleme bei der Anwendung von ML-Methoden in der Cyber-Sicherheit durch Notwendigkeit im feindlichen Kontext zu arbeiten noch verschärft

[datensicherheit.de, 02.11.2022] Die Cyber-Sicherheit ist ganz offensichtlich ein zentrales Thema der digitalen Gesellschaft und spielt sowohl im kommerziellen wie auch privaten Kontext zunehmend eine wesentliche Rolle. Sogenanntes Maschinelles Lernen (ML) hat sich laut einer aktuellen Meldung der Technischen Universität Berlin (TUB) in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren als eines der wichtigsten Werkzeuge zur Analyse sicherheitsrelevanter Probleme herauskristallisiert. Demnach konnte eine Gruppe europäischer Forscher der TU Berlin, der TU Braunschweig, des University College London, des King’s College London, der Royal Holloway University of London und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) / „KASTEL Security Research Labs“ unter der Leitung von „BIFOLD“-Forschern der TU Berlin jedoch zeigen, dass diese Art der Forschung oft fehleranfällig ist. Ihre diesbezügliche Publikation: „Dos and Don’ts of Machine Learning in Computer Security“ über Fallstricke bei der ML-Anwendung in der Sicherheitsforschung wurde auf dem renommierten „USENIX Security Symposium 2022“ mit einem „Distinguished Paper Award“ ausgezeichnet. Die Probleme bei der Anwendung von ML-Methoden in der Cyber-Sicherheit würden durch die Notwendigkeit, in einem feindlichen Kontext zu arbeiten, noch verschärft. Mit ihrer Veröffentlichung hoffen die Forscher nach eigenen Angaben, „das Bewusstsein für potenzielle Fehlerquellen im experimentellen Design zu schärfen und diese wenn möglich zu verhindern“.

ML-Erfolg wirkt sich auch auf Cyber-Sicherheit aus

ML habe in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen, wie zum Beispiel der Bilderkennung und der Verarbeitung natürlicher Sprache, zu großen Durchbrüchen geführt. Dieser Erfolg wirke sich auch auf die Cyber-Sicherheit aus: Nicht nur kommerzielle Anbieter würden damit werben, dass ihre von Künstlicher Intelligenz (KI) gesteuerten Produkte effizienter und effektiver als bisherige Lösungen seien – auch viele Forscher setzten diese Technik ein, da Algorithmen den traditionellen Methoden oft weit überlegen zu sein schienen. So werde ML zum Beispiel auch eingesetzt, um neue digitale Angriffstaktiken zu erlernen und die Abwehrmaßnahmen an diese Bedrohungen anzupassen.

„In dem Paper liefern wir eine kritische Analyse des Einsatzes von ML in der Cyber-Sicherheitsforschung“, berichtet Erstautor Dr. Daniel Arp, „Postdoc“ an der TU Berlin: „Zunächst identifizieren wir häufige Fallstricke bei der Konzeption, Implementierung und Evaluierung von lernbasierten Sicherheitssystemen.“ Ein Beispiel für solche Probleme sei die Verwendung nicht repräsentativer Daten – also von Datensätzen, bei denen die Anzahl der Angriffe im Vergleich zu ihrer Häufigkeit in der Realität überrepräsentiert sei. Mit solchen Daten trainierte ML-Modelle könnten sich in der Praxis als unbrauchbar erweisen. Im schlimmsten Fall könnte sich sogar herausstellen, dass sie außerhalb einer experimentellen Umgebung gar nicht funktionieren oder zu Fehlinterpretationen führten.

Fallstricke selbst in sorgfältig durchgeführter Cyber-Spitzenforschung weit verbreitet

In einem zweiten Schritt hätten die Forscher eine Prävalenzanalyse auf der Grundlage der identifizierten Probleme durchgeführt, bei der sie 30 Beiträge hochrangiger Sicherheitskonferenzen – veröffentlicht zwischen 2010 und 2020 – untersucht hätten. „Zu unserer Besorgnis mussten wir feststellen, dass diese Fallstricke selbst in sorgfältig durchgeführter Spitzenforschung weit verbreitet sind“, so „BIFOLD Fellow“ Prof. Dr. Konrad Rieck von der TU Braunschweig.

Auch wenn diese Ergebnisse bereits ein alarmierendes Signal gewesen seien – die möglichen Folgen seien zunächst unklar gewesen. In einem dritten Schritt hätten die Forscher daher anhand von vier konkreten Fallstudien mit Beispielen aus der Literatur gezeigt, wie und wo diese identifizierten Probleme zu unrealistischen Ergebnissen und Interpretationen von ML-Systemen führen würden.

Moderne Cybersecurity-Ansätze tendieren dazu, sich bei der Erkennung von Schadsoftware auf Merkmale aus der Quelle der App zu konzentrieren

Eine der untersuchten Fallstudien habe sich mit der Erkennung mobiler Schadsoftware, sogenannter Malware, beschäftigt. Aufgrund der großen Anzahl neuer gefährlicher Software für mobile Geräte hätten herkömmliche Antiviren-Scanner oft Probleme, mit der Schadsoftware Schritt zu halten und böten nur eine schlechte Erkennungsleistung. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, hätten Forscher lernbasierte Methoden vorgeschlagen und entwickelt, um sich automatisch an neue Malware-Varianten anpassen zu können.

„Leider wurde die Leistung der lernbasierten Systeme in vielen Fällen überschätzt“, erläutert Dr. Arp. Da es keine öffentlich zugänglichen Lern-Datensätze von Unternehmen gebe, hätten Forscher meist eigene Datensätze genutzt und dazu verschiedene Quellen zusammengeführt. „Diese Zusammenführung der Lern-Datensätze aus verschiedenen Quellen führt jedoch zu einer Verzerrung der Stichprobe: Apps aus den offiziellen ,App Stores’ der Smartphone-Hersteller bergen tendenziell weniger Sicherheitsrisiken als Apps, die aus alternativen Quellen mit geringeren Sicherheitsstandards stammen.“ Im Ergebnis habe gezeigt werden können, dass moderne Cybersecurity-Ansätze dazu neigten, „sich bei der Erkennung von Schadsoftware auf Merkmale zu konzentrieren, die auf die Quelle der App zurückzuführen sind, anstatt reale Malware-Merkmale zu identifizieren“. Dies sei nur eines von vielen Beispielen des Papiers, welche zeigen, „wie ein kleiner Fehler bei der Zusammenstellung der Lern-Datensätze, schwerwiegende Verzerrungen im Ergebnis herbeiführt und das gesamte Experiment beeinflussen kann“.

Weitere Informationen zum Thema:

USENIX
Dos and Don’ts of Machine Learning in Computer Security

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Sektorübergreifendes IT-Ökosystem für mehr Cyber-Sicherheit als Ziel https://www.datensicherheit.de/sektoruebergreifend-it-oekosystem-staerkung-cyber-sicherheit-ziel Thu, 08 Sep 2022 11:39:09 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=42367 Cyberagentur des Bundes lässt in fünf Vorstudien Forschungslücken ausleuchten

[datensicherheit.de, 08.09.2022] Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) vergibt nach eigenen Angaben Forschungsaufträge für fünf Vorstudien zur „Stärkung der digitalen Souveränität Deutschlands“. Die Ergebnisse sollen demnach im Januar 2023 vorliegen.

Cyberagentur hat Aufträge an mehrere Forschungsgruppen vergeben

Nach der Ausschreibung von fünf Vorstudien zur Erstellung einer Übersicht hinsichtlich des Aufbaus und Managements einer „sektorübergreifenden Entwickler- und Anwender-Community“ habe die Cyberagentur nun Aufträge an mehrere Forschungsgruppen vergeben. „Es ist erfreulich, dass wir exzellente Akteure für die Vorstudien zum Ökosystem vertrauenswürdige IT gewinnen konnten“, kommentiert Dr. Sebastian Jester, bei der Cyberagentur verantwortlich für „Sichere Hardware und Lieferketten“, den Start der Vorstudien.

Dazu gehöre die Firma Hensoldt Cyber GmbH, welche mit dem Betriebssystemkern „seL4“ den Stand der Technik bei formal verifizierten Betriebssystemkernen kommerziell anbiete. Sie werde vier der fünf Vorstudien durchführen, jeweils gemeinsam mit unterschiedlichen Forschungspartnern – mit der TU Kaiserslautern zu Hardware, mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz zur Hardware-Software-Schnittstelle, mit Experten der RWTH Aachen zu Hardware-Lieferketten und mit der Berliner Hochschule European School of Management and Technology zum Community-Building.

Das FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe habe für die Vorstudie zur Software das inhaltlich und preislich überzeugendste Angebot abgegeben und bringe weitere Perspektiven ein. An der Ausschreibung hätten sich fünf Bieter mit neun Angeboten beteiligt, welche nach inhaltlicher Qualität und Preis bewertet worden seien. „Ich bin gespannt auf die Ergebnisse, auf deren Grundlage wir im Jahr 2023 ein großes Forschungsvorhaben zu beweisbar sicherer IT ausschreiben wollen.“

Aus den Forschungsergebnissen wird die Cyberagentur neue Forschungsaufträge definieren

Ziel der Forschungsaufträge dieser nächsten Phase werde es sein, in den einzelnen Bereichen detaillierte Erkenntnisse zu gewinnen, um die Forschungslücken zwischen sicheren Technologien und deren Anwendbarkeit zu schließen. Denn Computer wiesen aktuell viele Sicherheitslücken in Soft- und Hardware auf. Die formale Verifikation von diesen IT-Komponenten und von sicheren Lieferketten biete das Potenzial, beweisbar sichere Systembausteine einsetzen zu können. Daraus solle ein durchgängig sicheres System entstehen.

Bisher existiere jedoch kein Verfahren, welches zu einer solchen gesamtheitlich betrachteten Verifikation in der Lage sei. Hier setze nun die Cyberagentur mit ihren Forschungsaufträgen an. Ziel sei, ein „Ökosystem aus Forschung und Endanbietern“ aufzubauen, welches besonders gesicherte IT-Systeme für kritische Anwendungen bereitstellen könne. Hierzu zähle zum Beispiel die IT der öffentlichen Verwaltung, gerade bei Sicherheitsbehörden. Aber auch für die Steuerung der Energieversorgung oder von Industrieanlagen sei besonders sichere IT nötig, um Cyber-Angriffen vorzubeugen.

Die fünf Vorstudien hätten eine Laufzeit von vier Monaten und seien der erste Schritt, mit dem die Cyberagentur des Bundes ein „Ökosystem vertrauenswürdige IT“ schaffen möchte. Die Vorstudien sollten zunächst die prioritären Forschungsschwerpunkte systematisch eingrenzen und deckten alle System-Ebenen ab: Hardware, Software, Zusammenspiel von Hard- und Software, Lieferketten und wissenschaftliche Community sowie ein „Ökosystem von Endanbietern“. Für die Vorstudien, welche als Grundlage für das Hauptprojekt zum Thema dienten, sei ein Gesamtvolumen von rund 450.000 Euro vorgesehen. Ab Januar 2023 sollten die Forschungsergebnisse vorliegen. Aus diesen werde die Cyberagentur die neuen Forschungsaufträge definieren.

Weitere Informationen zum Thema:

cyber | agentur
Fünf Vorstudien zu vertrauenswürdiger IT ausgeschrieben um Forschungslücken aufzudecken

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Forschungsdatenmanagement: FZDW startet Analyse https://www.datensicherheit.de/forschungsdatenmanagement-fzdw-start-analyse https://www.datensicherheit.de/forschungsdatenmanagement-fzdw-start-analyse#respond Fri, 08 Jul 2022 19:47:13 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=42013 Bundesweite Untersuchung des FZDW an der Frankfurt UAS evaluiert Aktivitäten und Bedarfe an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen

[datensicherheit.de, 08.07.2022] „Forschung erzeugt fast immer Forschungsdaten, die im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis gesichert und bei Bedarf bereitgestellt werden müssen“ – sogenanntes Forschungsdatenmanagement (FDM) stehe hierbei für „Good Practice“ und den professionellen Umgang mit diesen Daten. Wie sich das FDM an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) und Fachhochschulen (FHs) entwickelt und verbreitet, analysiert nach eigenen Angaben das Forschungszentrum Demografischer Wandel (FZDW) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS).

FZDW wird mittels standardisierter Online-Befragung erstmals umfassendes FDM-Bild an Hochschulen erstellen

Im nun gestarteten Projekt „Entwicklung und Verbreitung von Forschungsdatenmanagement an Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“ (EVER_FDM) werde das FZDW anhand einer standardisierten Online-Befragung erstmals ein umfassendes Bild des FDM an diesen Hochschulen erstellen.

In einer empirischen Analyse erfasst es demnach die FDM-bezogenen Erfahrungen des wissenschaftlichen Personals sowie die bisherigen Aktivitäten und Bedarfe im Bereich FDM. „In diesem Zusammenhang werden im Winter 2022 sowohl Forschende aller teilnehmenden Hochschulen befragt, als auch Diskussionsrunden mit Expertinnen und Experten durchgeführt.“ Gefördert werde „EVER_FDM“ über einen Zeitraum von einem Jahr mit 106.614 Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) .

FZDW sieht gerade in angewandter Forschung enormes Potenzial für gesellschaftliche Veränderung

„Es gibt zwar unheimlich viele Initiativen zur Förderung von FDM, doch vielfach wissen wir nicht genau, was die Forschenden wirklich benötigen“, erläutert Dipl.-Soz. Robert Lipp, Referent für Forschungsdatenmanagement an der Frankfurt UAS und „EVER_FDM“-Koordinator, und führt weiter aus: „Gerade in der angewandten Forschung steckt enormes Potenzial für gesellschaftliche Veränderung, das jedoch vielfach nicht voll genutzt wird. Diese Situation ließe sich ändern, wenn mehr Daten auch nach Projektende für andere Forschende zur Verfügung stünden. Dafür braucht es einen Kulturwandel und Unterstützung.“

Ziel von „EVER_FDM“ sei es daher, Maßnahmen zur Förderung von FDM passgenauer weiterentwickeln zu können. Zudem sollten von der Untersuchung wichtige Impulse für nationale Akteure ausgehen, beispielsweise im Bereich der Wissenschaftspolitik oder in Bezug auf die Rolle der FHs und HAWs in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI).

FZDW startet umfangreichste Erhebung ihrer Art in Deutschland

Die Erhebung erfolge mittels eines speziell zugeschnittenen Online-Fragebogens, „der inhaltlich drei Themenbereiche umfasst“: FDM-Awareness, -Aktivitäten und -Bedarfe. Ein besonderes Merkmal dieses Projekts sei seine geplante große Reichweite: „Der digitale Fragebogen soll über alle Personen, die für das Datenmanagement an den 210 staatlichen FHs und HAWs zuständig sind, an das wissenschaftliche Personal weitergegeben werden.“

„Damit erreichen wir im besten Fall 100.000 Personen. Selbst bei einer Beteiligung von nur einem Prozent aller wissenschaftlich Beschäftigten, wäre dies immer noch die umfangreichste Erhebung ihrer Art in Deutschland“, so der Projektleitrt, Prof. Dr. Andreas Klocke, Geschäftsführender Direktor des FZDW sowie Professor für Allgemeine Soziologie der Frankfurt UAS. Ein „Pretest“ sichere die Qualität des Fragebogens. Die im Projekt erhobenen, anonymen Angaben würden gemäß den sogenannten FAIR-Prinzipien („Findable, Accessible, Interoperable, Re-usable“) nachnutzbarer Forschungsdaten in einem geeigneten Repositorium veröffentlicht.

FZDW nutzt Kontakte des Verbunds Hessischer Forschungsdateninfrastrukturen

Im Projektplan seien zudem fünf regional verteilte, qualitative Diskussionsrunden mit Experten vorgesehen. Das FZDW entwickele dafür zunächst einen Gesprächsleitfaden. Anschließend nutze es die Kontakte des Verbunds Hessische Forschungsdateninfrastrukturen (HeFDI), um geeignete Diskussionsteilnehmer zu identifizieren und einzuladen. Durch die hierdurch ermöglichte Einbeziehung der Verwaltungsebene könnten möglicherweise versteckte Problemlagen und Bedarfe aufgedeckt werden. Die Durchführung der Diskussionsrunden werde bundesweit an mehreren Standorten erfolgen.

Das FZDW untersucht laut seiner Selbstdarstellung die Folgen und Herausforderungen des demographischen Wandels: „Dabei hat sich ein Schwerpunkt auf die junge Generation und den Themenbereich Gesundheit herausgebildet.“ Gleichsam würden etwa Veränderungen der Sozialstruktur, der Lebensqualität sowie der Familienverhältnisse in den Blick genommen. Das FZDW realisiere dies insbesondere durch quantitative Umfragen, vorwiegend mit längsschnittlichen Designs, Zufallsauswahlen und großen Fallzahlen. Fachgerechtes Datenmanagement und die Veröffentlichung der anonymisierten Forschungsdaten gehörten ebenso zum Service-Portfolio.

Weitere Informationen zum Thema:

FRANKFURT UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES
Forschungszentrum Demografischer Wandel (FZDW)

FORSCHUNGSZENTRUM DEMOGRAFISCHER WANDEL
EVER_FDM / Entwicklung und Verbreitung von Forschungsdatenmanagement an Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften

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https://www.datensicherheit.de/forschungsdatenmanagement-fzdw-start-analyse/feed 0
Auftakt zur Forschungsdaten-Soiree: HPC-Forschungsdaten und Datensicherheit https://www.datensicherheit.de/auftakt-forschungsdaten-soiree-hpc-forschungsdaten-datensicherheit https://www.datensicherheit.de/auftakt-forschungsdaten-soiree-hpc-forschungsdaten-datensicherheit#respond Thu, 29 Jul 2021 16:09:23 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=40482 Gesellschaft für Informatik erörtert u.a. faires Forschungsdatenmanagement

[datensicherheit.de, 29.07.2021] Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) lädt zu einer neuen Veranstaltungsreihe, der „Forschungsdaten-Soiree“ ein – in der ersten Auflage geht es demnach um „Forschungsdaten im Hochleistungsrechnen (HPC) und Datensicherheit“ Nachgegangen werden soll folgenden Fragen: „Was bedeutet FAIRes Forschungsdatenmanagement für die Informatik? Mit welchen Herausforderungen sehen sich Wissenschaftler/innen im Forschungsalltag konfrontiert? Welche Lösungsansätze wurden in einzelnen Sub-Disziplinen erarbeitet? Wie kann der Transfer dieser ,Best Practices‘ in andere Sub-Disziplinen gelingen?“

GI möchte Austausch zum Forschungsdatenmanagement in der Informatik befördern

Mit diesem neuen Veranstaltungsformat möchte die GI nach eigenen Angaben „den Austausch zum Forschungsdatenmanagement (FDM) in der Informatik befördern“ und lädt daher alle Interessierten ein, sich aktiv daran zu beteiligen.
In kurzen Impulsvorträgen sollen einzelne Sub-Disziplinen der Informatik ihre Forschungsdaten sowie ihre spezifischen Herausforderungen und Lösungsansätze im FDM vorstellen.
Neben der Darstellung unterschiedlicher Forschungsdaten der Informatik werde jede Veranstaltung zudem einem FDM-Thema gewidmet sein, „das disziplinübergreifend relevant ist und ebenfalls in kurzen Impulsvorträgen präsentiert wird“.

Es soll ein niedrigschwelliger Austausch zum Forschungsdatenmanagement in der Informatik ermöglicht werden

„Vom Spezifischen kommen wir so ins Allgemeine und öffnen die Diskussion im Anschluss für alle Teilnehmenden. Dadurch soll ein niedrigschwelliger Austausch zum Forschungsdatenmanagement in der Informatik ermöglicht werden.“

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Abbildung: Gesellschaft für Informatik e.V.

Forschungsdaten-Soiree #1: Forschungsdaten im Hochleistungsrechnen (HPC) und Datensicherheit
19.08.2021, 17.00–18.30 Uhr
Interaktive Diskussions-Veranstaltung über „Zoom“ – Anmeldung erforderlich

In dieser Auftaktveranstaltung werde man sich den Forschungsdaten widmen, welche beim Hochleistungsrechnen (HPC) entstehen, und über Datensicherheit im Forschungsdatenmanagement diskutieren. Kurze Inputvorträge von Prof. Dr.-Ing. André Brinkmann (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Prof. Dr. Martin Schulz (TU München) und Prof. Dr. Hannes Federrath (Universität Hamburg) bilden laut GI die Grundlage für die anschließende Diskussion.

Weitere Informationen zum Thema:

NFDI CS
Abendveranstaltung / Forschungsdaten-Soiree #1: Forschungsdaten im Hochleistungsrechnen (HPC) und Datensicherheit

NFDI CS
Anmeldung zur Veranstaltung „Forschungsdaten-Soiree #1: Forschungsdaten im Hochleistungsrechnen (HPC) und Datensicherheit“ am 19.08.2021, 17:00 – 18:30 Uhr

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