SANS – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 19 Jan 2026 05:42:58 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.7 https://www.datensicherheit.de/wp-content/uploads/cropped-datensicherheit-favicon-300x300-1-32x32.jpg SANS – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de 32 32 Scattered Spider: Social Engineering erfolgreich wegen Drittanbietersoftware https://www.datensicherheit.de/scattered-spider-social-engineering-drittanbietersoftware Thu, 31 Jul 2025 16:37:53 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49449 Ein zentrale Herausforderung für Sicherheitsteam ist der Umstand, dass sich Unternehmen zu oft auf Drittanbieter verlassen, um wichtige Sicherheitsfunktionen wie Identitäts- und Zugriffskontrolle bereitzustellen. Infolgedessen ist es schwierig, schnelle taktische Änderungen zur Bekämpfung aktueller Bedrohungen vorzunehmen.

Ein Kommentar von Dr. Johannes Ullrich, Dean of Research beim SANS Technology Institute

[datensicherheit.de, 31.07.2025] Je mehr Aufmerksamkeit Cyberkriminelle erhalten, desto erfolgreicher scheinen sie zu sein. Scattered Spider ist aufgrund seines gekonnten Einsatzes von Social Engineering besonders interessant. Das liegt daran, dass Abwehrmaßnahmen sich oft zu sehr auf technische Angriffe und technische Lösungen konzentrieren. Die Angreifer wie Scattered Spider setzen jedoch einfache Telefonanrufe oder SMS-Nachrichten und in einigen Fällen sogar Bestechungsgelder ein, um Insider zur Mithilfe zu bewegen. Die Gruppe agiert laut Informationen der CISA ähnlich wie „Lapsus$“ vor zwei Jahren, allerdings konnte Lapsus$ inzwischen im Wesentlichen zerschlagen  werden und einige Mitglieder wurden verhaftet.

Dr. Johannes Ullrich, Dean of Research beim SANS Technology Institute
Dr. Johannes Ullrich, Dean of Research beim SANS Technology Institute, Bild: SANS

Herausforderung Drittanbietersoftware

Die Herausforderung für Sicherheitsteam ist, dass sich Unternehmen zu oft auf Drittanbieter verlassen, um wichtige Sicherheitsfunktionen wie Identitäts- und Zugriffskontrolle bereitzustellen. Infolgedessen ist es schwierig, schnelle taktische Änderungen zur Bekämpfung aktueller Bedrohungen vorzunehmen. Detaillierte Einblicke in Autorisierungsaktivitäten sind oft begrenzt, was die ordnungsgemäße Erkennung und Abwehr dieser Bedrohungen verlangsamt oder sogar verhindert.

Qualifiziertes internes Fachwissen nötig

Eine genaue Identitätsverwaltung und -überwachung muss eng auf die Geschäftsprozesse eines Unternehmens abgestimmt sein, was in der Regel am besten mit ausreichend qualifiziertem internem Fachwissen erreicht werden kann. Moderne, segmentierte Netzwerke verkomplizieren die Sache noch weiter und machen die detaillierte Überwachung, die erforderlich ist, um diese Angriffe frühzeitig zu erkennen, fast unmöglich. Einige Unternehmen profitieren davon, dass aufrichtige Insider verdächtige Aktivitäten melden, beispielsweise einen erhaltenen Anruf. Schulungen für Security Awareness legen oft mehr Wert auf die Meldefunktionen als auf altmodische Anti-Phishing-Schulungen.

Weitere Informatione zum Thema:

datensicherheit.de, 11.05.2025
SANS Institute benennt Top 5 der gefährlichsten neuen Angriffstechniken

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ICS/OT Cybersecurity Budget Report 2025: Über 50 Prozent der Befragten fühlen sich bedroht https://www.datensicherheit.de/ics-ot-cybersecurity-budget-report-2025 https://www.datensicherheit.de/ics-ot-cybersecurity-budget-report-2025#respond Sun, 30 Mar 2025 15:50:18 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46995 Neue ICS/OT-Studie von OPSWAT und SANS Institute zeigt auf, dass trotz steigender Security-Budgets Investitionen auf traditionelle Geschäftssysteme fokussiert bleiben

[datensicherheit.de, 30.03.2025] OPSWAT hat in Partnerschaft mit dem SANS Institute den aktuellen „ICS/OT Cybersecurity Budget Report 2025“ veröffentlicht. Der Bericht deckt demnach erhebliche Lücken in den Cyber-Sicherheitsbudgets sowie einen Anstieg von ICS/OT-fokussierten Angriffen auf. Ferner werde deutlich, wie durch eine unzureichende Finanzierung, falsch gesetzte Prioritäten und uneinheitliche Abwehrmaßnahmen Kritische Infrastrukturen (KRITIS) immer raffinierteren Bedrohungen ausgesetzt würden.

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Abbildung: OPSWAT & SANS

„2025 ICS/OT Cybersecurity Budget“: Kritische Infrastrukturen immer raffinierteren Bedrohungen ausgesetzt!

Jährliche Umfrage zum Stand der ICS/OT-Cyber-Sicherheit

Die seit 2017 jährliche Umfrage zum Stand der ICS/OT-Cyber-Sicherheit führt OPSWAT zusammen mit dem SANS Institute durch. Diese soll wichtige Erkenntnisse und Benchmarks für industrielle Cyber-Sicherheitsprogramme weltweit liefern – unabhängig von Größe, Budget oder Bereich. Der vorliegende Bericht basiert laut OPSWAT auf Rückmeldungen von über 530 Fachleuten aus Kritischen Infrastrukturen und soll umsetzbare Hinweise zur effektiven Verwaltung industrieller Cyber-Risiken aufzeigen: „Er ist gemäß den ,SANS Five ICS Cybersecurity Critical Controls’ strukturiert.“

Während 55 Prozent der befragten Unternehmen in den letzten beiden Jahren von erhöhten Budgets für die Cyber-Sicherheit in ICS/OT berichtet hätten, sei ein Großteil dieser Investitionen nach wie vor stark auf Technologie ausgerichtet, wobei der Fokus nur begrenzt auf der operativen Resilienz liege: „Ein Ungleichgewicht, das in IT-/OT-Umgebungen neue Schwachstellen schafft und Angreifer in rasantem Tempo ausnutzen.“

Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts zur Cyber-Sicherheit in ICS/OT:

  • KRITIS im Visier
    Die Umfrage zeige besorgniserregende Trends in Bezug auf Sicherheitsvorfälle in Kritischen Infrastrukturen: „Über 50 Prozent der Befragten berichteten von Anzeichen für Bedrohungen, wobei 27 Prozent einräumten, einen Vorfall erlebt zu haben. Aufgrund von Unternehmensrichtlinien konnten 19,9 Prozent nicht antworten, und elf Prozent konnten keine eindeutige Aussage über etwaige Vorfälle machen.“
    Diese Ergebnisse deuteten darauf hin, dass die tatsächliche Zahl an Vorfällen höher sein könnte als offiziell berichtet. Besonders auffällig sei, dass die am häufigsten ausgenutzten Schwachstellen mit 33 Prozent internetfähige Geräte seien, gefolgt von zeitweise genutzten Geräten mit 27 Prozent. „Beide werden häufig verwendet, um traditionelle Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen.“
  • ICS/OT-Gefährdung durch Budgetlücken
    „Trotz der wachsenden Akzeptanz von OT-Cybersecurity, übertragen nur 27 Prozent der Unternehmen die Budgetkontrolle ihren ,CISOs’ oder ,CSOs’.“
    Wo dies nicht der Fall ist, würden entscheidende ICS/OT- Anforderungen bei der Budgetzuweisung übersehen oder ignoriert. Dadurch werde die Infrastruktur anfälliger für neue Bedrohungen.
  • IT als primärer Angriffsvektor
    Der Bericht nennt mit 58 Prozent Angriffe auf das IT-/OT-Netzwerk als den häufigsten Bedrohungsvektor im Bereich ICS/OT.
    „Dies zeigt, wie wichtig integrierte Sicherheitsstrategien zur Bekämpfung von bereichsübergreifenden Schwachstellen sind.“
  • Unzureichende Budgets für die ICS/OT-Sicherheit
    Viele Organisationen investierten zu wenig in einen ICS/OT-spezifischen Schutz.
    Knapp die Hälfte der befragten Organisationen wende nur 25 Prozent ihres Security-Budgets für den KRITIS-Schutz auf.

ICS/OT-Abwehrmaßnahmen: Priorisierung von Budget- und Personalinvestitionen

„Die Untersuchung unterstreicht die Notwendigkeit für Unternehmen, ihre Cyber-Sicherheitsstrategien in folgenden Punkten anzupassen:“

  • Zuweisung angemessener Budgets für ICS/OT-Abwehrmaßnahmen für Geräte und Endpunkte
  • Stärkung der Abwehr bereichsübergreifender Angriffe
  • Sicherstellen, dass Security-Verantwortliche Budgetentscheidungen überwachen, um Ausgaben an den operativen Risiken auszurichten

Holger Fischer, „Director of Sales EMEA Central“ bei OPSWAT kommentiert: „Ein besorgniserregendes Ergebnis des Berichts ist, dass zwar die Budgets für Cyber-Sicherheit gestiegen sind, aber ein Großteil dieser Investitionen immer noch auf traditionelle Geschäftssysteme wie IT konzentriert bleibt. Das führt dazu, dass die ICS/OT-Umgebungen und das Unternehmen insgesamt gefährlich untergeschützt sind.“

Ständig weiterentwickelte Bedrohungen im ICS/OT-Bereich

Angesichts der sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen im ICS/OT-Bereich reiche es nicht aus, nur die fünf „ICS Cybersecurity“-Kontrollen anzuwenden. Um KRITIS effektiv zu schützen, sei eine gezielte Investition in ICS/OT-spezifische Sicherheitsschulungen nötig, „damit die Personen, die für die Überwachung der ICS-Steuerungen zuständig sind, ein tiefes Verständnis der Kontrollsystemnetzwerke haben“.

Fischer gibt abschließend zu bedenken: „Unternehmen, die es versäumen, die Bedrohungen für ihre ICS-Umgebungen neu zu bewerten, setzen ihre Kritischen Infrastrukturen immer ausgefeilteren Angriffen aus.“ Der Schutz dieser technischen Systeme sei keine Option mehr, sondern entscheidend für die betriebliche Resilienz und sogar die Nationale Sicherheit.

Weitere Informationen zum Thema:

OPSWAT & SANS INSTITUTE, Dean Parsons, März 2025
Survey / 2025 ICS/OT Cybersecurity Budget: Spending Trends, Challenges, and the Future

SANS, Robert M. Lee & Tim Conway, 07.11.2022
The Five ICS Cybersecurity Critical Controls / This paper sets forth the five most relevant critical controls for an ICS/OT cybersecurity strategy that can flex to an organization’s risk model, and provides guidance for implementing them

datensicherheit.de, 27.03.2025
OT/ICS-Cybersicherheit: Wachsende Bedrohungslandschaft für Unternehmen weltweit / Annual Report 2024 von TXOne Networks veröffentlicht / Dringende Maßnahmen zum Schutz der industriellen Abläufe

datensicherheit.de, 25.02.2025
Dragos: Starker Anstieg von OT/ICS-Cyberbedrohungen / Gründe sind geopolitischer Konflikte und wachsende Anzahl von Ransomware-Angriffen / Die achte jährliche Ausgabe des Year in Review Reports stellt zwei neue OT-Cyberbedrohungsgruppen vor

datensicherheit.de, 28.05.2020
Kaspersky ICS CERT: Angriffe auf Zulieferer für Industrieunternehmen identifiziert / Unternehmen weltweit über zielgerichtete Phishing-Mails angegriffen / Angreifer nutzten Mimikatz-Programm

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SANS Institute gibt eBook zur Cloud-Sicherheit heraus https://www.datensicherheit.de/sans-institute-herausgabe-ebook-cloud-sicherheit https://www.datensicherheit.de/sans-institute-herausgabe-ebook-cloud-sicherheit#respond Fri, 13 Sep 2024 22:17:27 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=45333 Im Fokus: „Cloud“-Sicherheit mit „AWS“, „Google Cloud“ und „Microsoft Azure“

[datensicherheit.de, 14.09.2024] „Das eBook behandelt die wichtigsten ,Cloud’-Sicherheitsprinzipien, einschließlich Identitätsmodernisierung, KI-Herausforderungen und Secure-by-Design-Strategien, und bietet Unternehmen umsetzbare Erkenntnisse zur Verbesserung ihrer Sicherheit“, erläutert Frank Kim, „SANS Fellow“ und „Cloud Curriculum Lead“, in seiner aktuellen Stellungnahme.

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Foto: SANS Institute

Frank Kim: Sicherheitsteams müssen sich auf die Feinheiten konzentrieren, wie diese Konzepte auf ihre spezifischen ,Cloud’-Anbieter anzuwenden sind!

„Cloud“-Sicherheit gewinnt weiter an Bedeutung

„Cloud“-Sicherheit gewinne weiter an Bedeutung – und die Nachfrage nach fachkundiger Beratung sowie umsetzbaren Erkenntnissen sei noch nie so groß gewesen. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, freut sich das SANS Institute nach eigenen Angaben, sein neuestes eBook „Cloud Security: First Principles and Future Opportunities“ zu veröffentlichen. Dieses wurde demnach zusammen mit Experten von „Amazon Web Services“ (AWS), „Google Cloud“ sowie „Microsoft Azure“ verfasst und steht ab sofort zum Download zur Verfügung.

Das eBook soll laut Kim Sicherheitsexperten, „Cloud“-Architekten und Führungskräften wichtige Einblicke in Schlüsselthemen wie Identitätsmodernisierung, Secure-by-Design-Prinzipien und die Auswirkungen von generativer KI auf die „Cloud“-Sicherheit bieten.

Fachwissen führender „Cloud“-Anbieter mit jenem unabhängiger SANS-Experten kombiniert

Das Besondere an dieser Ressource sei das „einzigartige Autorenteam“, welches das Fachwissen führender „Cloud“-Anbieter mit dem unabhängiger Experten von SANS kombiniere, um einen ausgewogenen, praktischen Ansatz zu bieten – „der den Lesern hilft, ihre ,Cloud’-Sicherheitsstrategien zu stärken und den sich entwickelnden Bedrohungen über verschiedene Plattformen hinweg einen Schritt voraus zu sein“.

Kim kommentiert: „Wir befinden uns noch in der Anfangsphase der Einführung von ,Cloud Computing’ in Unternehmen. Während sich die Technologie weiterentwickelt und neue Dienste eingeführt werden, müssen die Sicherheitsteams wachsam bleiben!“ Er betont: „Dies ist der Tag 1 der ,Cloud’-Sicherheit, und dieses eBook wird Unternehmen dabei helfen, die vor ihnen liegende Komplexität zu bewältigen, indem es praktische Anleitungen für die Navigation durch die neuen Technologien bietet.“

Die wichtigsten Erkennnisse des eBooks laut KIM:

Trends in der „Cloud“-Nutzung:
Das eBook stelle fest, dass mehr als die Hälfte der Workloads in Unternehmen derzeit in öffentlichen „Clouds“ gehostet würden und dass diese Zahl in den nächsten drei Jahren voraussichtlich um 45 Prozent steigen werde. Mit der zunehmenden Verbreitung der „Cloud“ werde die Bedeutung der „Cloud“-Sicherheit immer wichtiger, insbesondere in Bereichen wie Identitätsmanagement und Datensicherheit.

Identitätsmodernisierung:
Ein wichtiges Thema dieses eBooks sei die Bedeutung von „Zero Trust“ und „Conditional Access Controls“ für den Schutz von „Cloud“-Umgebungen. Die Autoren betonen, „dass Identitätsmissbrauch nach wie vor eine der größten Schwachstellen darstellt und Unternehmen moderne Identitätslösungen einsetzen müssen, um den unbefugten Zugriff auf sensible Daten zu verhindern“.

„Generative AI Security“:
Das eBook befasse sich auch mit der zunehmenden Integration von sogenannter Generativer AI (GenAI) in „Cloud“-Plattformen und den damit verbundenen Sicherheitsrisiken. Es biete Strategien zur Entschärfung von Bedrohungen wie Datenvergiftung und unbefugtem Zugriff auf KI-Systeme. Diese Inhalte seien unverzichtbar für Unternehmen, welche „eine sichere Integration von KI in ihren Betrieb planen“.

Prinzipien der „Cloud“-Sicherheit universell wichtig – Details der Umsetzung variieren indes

Mit Blick auf die rasanten Veränderungen im Bereich der „Cloud“-Sicherheit ergänzt Kim: „Die Erkenntnisse führender ,Cloud’-Sicherheitsexperten zeigen, dass die Prinzipien der ,Cloud’-Sicherheit – wie ,Secure by Design’ und Identitätsmodernisierung – zwar universell wichtig sind, die Details der Umsetzung jedoch variieren. Sicherheitsteams müssen sich auf die Feinheiten konzentrieren, wie diese Konzepte auf ihre spezifischen ,Cloud’-Anbieter anzuwenden sind.“

Diejenigen, die ihre „Cloud“-Sicherheitsstrategien stärken und einen Schritt voraus sein wollen, könnten das eBook herunterladen (s.u.). Wer tiefer in das Thema „Cloud“-Sicherheit eintauchen und zusätzliche Einblicke gewinnen möchte, könne sich auch die Aufzeichnung der Veranstaltung „Cloud Security Exchange 2024“ ansehen (s.u.), „auf der führende Experten von ,AWS’, ,Microsoft Azure’, ,Google Cloud’ und ,SANS’ wichtige Trends und Strategien diskutierten“.

Weitere Informationen zum Thema:

SANS, SANS Whitepaper
SANS Cloud Security Exchange 2024 eBook – Cloud Security: First Principles and Future Opportunities

SANS, Webcasts
SANS Cloud Security Exchange 2024 / Tuesday, 27 Aug 2024 15:00 UTC) / Speaker: Frank Kim

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Allianz Cyber Talent Academy 2023: Qualifizierung im Bereich der IT-Sicherheit https://www.datensicherheit.de/allianz-cyber-talent-academy-2023-it-sicherheit Mon, 20 Nov 2023 22:13:13 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=43734 Partnerschaft mit SANS Institute zur Abmilderung der Skill Gap

[datensicherheit.de, 20.11.2023] Das SANS Institute, der weltweit führende Anbieter von Schulungen und Zertifizierungen im Bereich Cybersicherheit, arbeitet mit der Allianz zusammen, um die Allianz Cyber Talent Academy 2023 ins Leben zu rufen. Am 13. November wurde die Initiative gestartet, um den Skills Gap in der IT-Sicherheit abzumildern. Unter der Schirmherrschaft und Leitung der Allianz arbeitet das Programm mit mehreren Organisationen zusammen, darunter die von Siemens geleitete African Girls Can Code Initiative (AGCCI), Youth Enlightenment Empowerment and Self- and Sustainability (Yeessi), Women in CyberSecurity (WiCys), Charter of Trust und andere gemeinnützige Organisationen.

Cyber Talent Flyer 2023
Cyber Talent Flyer 2023

Cybersicherheit ist von grundlegender Bedeutung für die Erhaltung des Friedens und die Sicherheit unserer heutigen Gesellschaft; für unsere Wirtschaft, unsere Infrastruktur und für jeden Einzelnen. Der Bedarf an Arbeitskräften in diesem Bereich ist akut und wächst angesichts der täglich zunehmenden Bedrohung. Auch für Berufsanfänger und Berufsanfängerinnen sowie Quereinsteiger und Quereinsteigerinnen bietet sich hier eine hervorragende Karrierechance. Für eine wirksame Verteidigung braucht die Cybersicherheit neue Perspektiven, Kreativität und eine Hartnäckigkeit, die den Cyberkriminellen ebenbürtig ist oder sogar übertrifft. Wie die Cyberbedrohung umspannt auch die Cyber Talent Academy die Welt und bietet den Teilnehmenden den ersten Schritt auf der Cyber-Karriereleiter. Dieses bahnbrechende Programm bietet einen Weg in eine Cybersecurity-Karriere ohne vorherigen IT-Hintergrund. Das Bewerbungsverfahren läuft, Interessierte erfahren hier mehr: https://form.jotform.com/sans_training/cybertalentacademy

Die Bewerber und Bewerberinnen werden eingeladen, das SANS Cyber Talent Enhanced Aptitude Assessment & Selection-Verfahren zu absolvieren, woraufhin die erfolgreichen Bewerber und Bewerberinnen zur Teilnahme am Programm eingeladen werden. Zunächst erhalten diese die Möglichkeit an dem SANS Kurs SEC 275 (Foundations: Computers, Technology, and Security) teilzunehmen. Danach sollen die erworbenen Fähigkeiten mit der GIAC-Zertifizierung GFACT bestätigt werden. Die besten zehn Absolventen und Absolventinnen werden eingeladen an dem Kurs SEC 401 (Security Essentials – Network, Endpoint, and Cloud) zu partizipieren und mit der GAIC-Zertifizierung GSEC abzuschließen.

 James Lyne, CTO beim SANS Institute
James Lyne, CTO beim SANS Institute, Bild: SANS

James Lyne, CTO beim SANS Institute und inhaltlich verantwortlich für das Training, erklärt: „Mit der Cyber Talent Academy und den anderen fantastischen Partnern aus der Privatwirtschaft, Verbänden und gemeinnützigen Organsationen sorgen wir dafür die Qualifikationslücken in der Cybersicherheit zu füllen. Darüber hinaus ermöglichen wir Menschen, die vielleicht sonst nicht im Fokus stehen, eine ‚Once in a Lifetime‘-Gelegenheit zu einer Karriere in der Cybersicherheit. Wir freuen uns auf jeden Bewerber und jede Bewerberin, die sich mit unserem Anliegen identifizieren und ich persönlich neue Cyber Talente und Persönlichkeiten kennenzulernen und zu unterrichten. Letztlich brauchen wir Menschen mit unterschiedlichen Ideen und Hintergründen, um das Ziel zu erreichen, die Cybersicherheit voranzubringen.“

Bettina Dietsche, Allianz Group Chief People & Culture Officer (CPCO) kommentiert: „Bei der Allianz setzen wir uns für lebenslanges Lernen und die Entwicklung unserer Mitarbeitenden ein. Dazu gehört die Vermittlung von Finanzwissen ebenso wie umfassende Cybersicherheit. Neue Technologien erfordern neue Denkweisen in Bezug auf Cyber-Bedrohungen und Cybersicherheit. Wir müssen sicherstellen, dass unsere derzeitigen und künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei diesen neuen Entwicklungen an der Spitze stehen, um die Zukunft unserer Kundinnen und Kunden, unserer Mitarbeitenden und der Gesellschaft insgesamt zu sichern.“

Dr. Ralf Schneider, Allianz SE I Senior Fellow Cybersecurity & Next-Generation IT fügt hinzu: „Das menschliche Element ist vielleicht der wichtigste Faktor in der Cybersicherheit. Wir müssen als Security Community für mehr Diversität sorgen, damit wir auch in Zukunft über die nötige Kreativität zum Schutz vor Cyberbedrohungen verfügen. Letztlich werden alle Tools und alle Prozesse und Kampagnen auf beiden Seiten immer noch durch kreatives Denken angetrieben.“

Jonathan Reynolds, Leiter der Taskforce Education bei der Charter of Trust, fügt hinzu: „Cybersicherheit ist für die Zukunft unserer digitalen Gesellschaft von entscheidender Bedeutung. Es sind die Menschen, die im Zentrum unserer digitalen Gesellschaft stehen, die sie sicher machen. Cybersecurity ist ein Beruf, der Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund die Möglichkeit bietet, etwas Sinnvolles zu tun, das wirklich etwas bewirkt.“

Hier erfahren Sie mehr über die Partner der Cyber Talent Academy 2023: Allianz, Siemens, AGCCI, Metafinanz, Charter of Trust, Women in Cyber und Yeessi. Wenn Sie sich bewerben möchten, klicken Sie hier: https://form.jotform.com/sans_training/cybertalentacademy

Darüber hinaus gibt es auch hier die Möglichkeit sich bei Interesse zu melden: cybertalent@metafinanz.de

Über die Allianz Cyber Talent Academy

Die Cyber Talent Academy bietet eine beschleunigte, qualitativ hochwertige Ausbildung und GIAC-Zertifizierungen, um Karrieren im Bereich der Cybersicherheit effektiv zu starten. Dieses kostenlose Programm befähigt die Teilnehmer, branchenweit anerkannte Zertifizierungsprüfungen zu bestehen, und stattet sie mit Fähigkeiten aus, die in der Praxis vom ersten Tag an einen Unterschied machen. Mehr erfahren Sie hier: https://www.sans.org/mlp/cyber-talent-academy/

Über das SANS Institute

Das SANS Institute wurde 1989 als kooperative Forschungs- und Bildungsorganisation gegründet. SANS ist der vertrauenswürdigste und größte Anbieter von Cybersicherheitsschulungen und -zertifizierungen für Fachleute in staatlichen und kommerziellen Organisationen weltweit. Die renommierten SANS-Instructors unterrichten über 60 verschiedene Kurse im Klassenraum und virtuell während der Live-Schulungsveranstaltungen zur Cybersicherheit. Sie sind alle auch über die OnDemand-Plattform jederzeit verfügbar. GIAC, eine Tochtergesellschaft des SANS-Instituts, bestätigt die Qualifikation mit mehr als 35 praktischen, technischen Zertifizierungen im Bereich der Cybersicherheit. Das SANS Technology Institute, eine regional akkreditierte, unabhängige Tochtergesellschaft, bietet Master-Abschlüsse im Bereich der Cybersicherheit an. SANSSecurity Awareness, eine Abteilung des SANS Institutes, bietet Organisationen eine vollständige und umfassende Lösung für Security Awareness, die es ihnen ermöglicht, ihr „menschliches“ Cyber-Sicherheitsrisiko einfach und effektiv zu verwalten. SANS stellt der InfoSec-Gemeinschaft eine Vielzahl kostenloser Ressourcen zur Verfügung, darunter Konsensprojekte, Forschungsberichte und Newsletter; außerdem betreibt es das Internet-Frühwarnsystem, das Internet-Sturmzentrum. Das Herzstück von SANS sind die vielen Sicherheitsexperten, die verschiedene globale Organisationen von Unternehmen bis hin zu Universitäten vertreten und gemeinsam daran arbeiten, der gesamten Informationssicherheitsgemeinschaft zu helfen: https://www.sans.org

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SOCs: Mangel an Fachleuten setzt sich fort https://www.datensicherheit.de/socs-mangel-fachleute-fortsetzung https://www.datensicherheit.de/socs-mangel-fachleute-fortsetzung#respond Tue, 09 Aug 2022 06:59:51 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=42190 Erkenntnisse aus der aktuellen Umfrage des SANS Institutes zu Herausforderungen und Trends in SOCs

[datensicherheit.de, 09.08.2022] Das SANS Institute, nach eigenen Angaben weltweit führender Anbieter von Cyber-Sicherheitsschulungen und -zertifizierungen, hat die Ergebnisse seiner Umfrage 2022 zu Trends in sogenannten Cybersecurity Operation Centern (SOCs) veröffentlicht. Insgesamt nahmen demnach 519 Informationssicherheits-Fachleute an dieser Umfrage teil. Ergebnisse zeigten, dass zwar die Gesamtanzahl der Cyber-Attacken und IT-Sicherheitsvorfälle im Vergleich zum Vorjahr – 2021 – geringer gewesen sei, die Probleme beim Fachkräftemangel jedoch blieben.

Einstellung, Bindung und Fluktuation zentrale Herausforderungen für Umfrage-Teilnehmer in ihrem SOC

Die Umfrage-Teilnehmer sähen deshalb auch das Einstellen, das Binden und die Fluktuation als zentrale Herausforderungen ihrer Tätigkeit in einem SOC. Die wichtigsten Punkte für die Umfrageteilnehmer in puncto „Security Operations“ seien „Detection/Monitoring“, „Vulnerability Assessments“, „Incident Response“ und „Alert Triage“ sowie „Alert Escalation“, wobei die Fähigkeiten zwischen internem Personal und ausgelagerten Kräften gleich verteilt seien.

Die wichtigsten SOC-Herausforderungen im Überblick:

  • Hoher Personalbedarf
  • Mangel an qualifiziertem Personal
  • Mangel an Automatisierung und Orchestrierung
  • Mangel an Managementunterstützung

Insgesamt schienen die Teilnehmer der Umfrage mit ihrem Arbeitsumfeld besser zurechtzukommen. Die in der Umfrage verwendete Definition eines SOC sei nach wie vor konzeptionell und basiere auf den Fähigkeiten, welche für die geschäftsspezifischen Ziele einer Organisation erforderlich seien, wie die beiden Studienautoren betonen.

Weitere Informationen zum Thema:

SANS
SANS 2022 SOC Survey

SANS, 18.05.2022
SANS 2022 SOC Survey / Speakers: Christopher Crowley, Barbara Filkins, Andrew Riggs (Devo), Curtis Tse (Penfield.AI)

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https://www.datensicherheit.de/socs-mangel-fachleute-fortsetzung/feed 0
SANS Foundations: Neue Trainings-Plattform für Security-Einsteiger https://www.datensicherheit.de/sans-foundations-neuigkeit-trainings-plattform-security-einsteiger https://www.datensicherheit.de/sans-foundations-neuigkeit-trainings-plattform-security-einsteiger#respond Thu, 01 Apr 2021 19:42:33 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=39519 Berufseinsteiger und Quereinsteiger können sich über SANS Foundations ein erstes Grundlagenwissen und praktische Fähigkeiten verschaffen

[datensicherheit.de, 01.04.2021] Das SANS Institute, nach eigenen Angaben weltweit führender Anbieter von Cybersecurity-Trainings und -Zertifizierungen, stellt mit „SANS Foundations“ eine Online-Plattform mit interaktiven Lernhilfen und Einsteigertipps vor. Die gesamte Branche der IT-Sicherheit leide unter einem Fachkräftemangel, der darin bestehe, dass es zu wenig gut qualifizierte Cyber-Sicherheitsexperten gebe. Mit der neuen Plattform bietet das SANS Institute demnach eine Lösung an, „die als Angebot für Einsteiger gilt, die sich einen ersten Überblick über die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse verschaffen wollen und sich selbst damit überprüfen können“.

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Foto: SANS Institute

Herbert Abben: Grundlegendes Wissen aus der Informations- und IT-Sicherheit für die nächste Generation

Abschlussprüfung für SANS Foundations als GIAC-Examen

Für diese Plattform müsse eine vier Monate gültige Lizenz erworben werden, „die Berufseinsteigern und Quereinsteigern ein erstes Grundlagenwissen und praktische Fähigkeiten verschafft“. Das Angebot bestehe aus 59 Modulen in zwölf Lernzielbereichen und über 90 praktischen Übungen, welche z.B. in Videos vermittelt würden. Quiz-Fragen würden immer wieder zur Messung des Lernerfolgs gestellt.
In dieser Lizenz enthalten sei auch die Abschlussprüfung, „die als GIAC-Examen erfolgt und bei Bestehen mit einem Zertifikat belohnt wird“. Die einzelnen Module setzten sich aus zwölf Bereichen zusammen, darunter „Computer Components & Concepts“, „Linux“, „Windows Foundations“, „Servers and Services“ und vielen anderen mehr. Alle Module vermittelten den Kursteilnehmern grundlegende Kenntnisse und Schlüsselqualifikationen „und helfen durch ihre Praxisnähe bei der beruflichen Weiterentwicklung“.

SANS Foundations ein Teil des Lebenswerkes von CTO James Lyne

„Mit ,SANS Foundations‘ setzt unser CTO James Lyne seinem Lebenswerk einen weiteren Grundstein. Sein Engagement, grundlegendes Wissen aus der Informations- und IT-Sicherheit an die nächste Generation in Schulen weiterzugeben, spiegelt sich in den vielen von ihm selbst entworfenen Lerninhalten wider“, so sagt Herbert Abben, „Director DACH“ beim SANS Institute.
Mit dieser Plattform werde Berufs- und Quereinsteigern eine Übersicht über die wichtigsten Bausteine der IT-Sicherheit geboten, welche dann mit den zusätzlichen Materialien vertieft werden könnten. Sehr zu empfehlen sei die Plattform auch für Studenten, welche sich auf den Bereich IT-Sicherheit konzentrieren und darin eine Karriere beginnen wollen. Zusätzlich profitierten die Teilnehmer, „dass sie am Ende ein GIAC-Examen ablegen können, eine Zertifizierung, die weltweit bekannt und gültig ist“, sagt Abben.

Vorerst Einzellizenzen für SANS Foundations – Firmenlizenzen sollen kommen

„Die Einzellizenz kostet 3.020 US-Dollar und ist vier Monate gültig und umfasst neben dem Zugang zum Portal auch einen Test für ein ,GIAC-Examen‘, um ,SANS Foundations‘ mit einem Zertifikat abschließen zu können.“ Es werde in Zukunft auch Firmenlizenzen geben. Teilnehmer müssten im Durchschnitt mit einem Aufwand von 120 bis 130 Stunden bis zum „GIAC-Examen“ rechnen.
Für Ein- und Umsteiger sowie Studenten sei das ebenfalls von James Lyne ins Leben gerufene „Cyberstart-Game“ interessant, um sich spielerisch mit den Aspekten der IT-Security vertraut zu machen.

Weitere Informationen zum Thema:

SANS Foundations
Computers, Technology & Security

cyberstart
Hands-on cyber security training brought to life through real-world simulations

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https://www.datensicherheit.de/sans-foundations-neuigkeit-trainings-plattform-security-einsteiger/feed 0
SANS-Studie: Cybersicherheit im IIoT bedroht https://www.datensicherheit.de/sans-studie-cybersicherheit-iiot-bedrohung https://www.datensicherheit.de/sans-studie-cybersicherheit-iiot-bedrohung#respond Wed, 25 Jul 2018 21:55:38 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=28194 Unternehmen wissen nicht, was Endpunkte sind / Studie deckt die Notwendigkeit eines kulturellen Wandels im Umgang mit Sicherheitsrisiken auf

[datensicherheit.de, 25.07.2018] Unternehmen vertreten oft unrealistische Ansichten über den Schutz des Industrial Internet of Things (IIoT), in dem Endpunkte, als die verletzlichsten Aspekte betrachtet werden. Dabei besteht eine große Unsicherheit darüber, was überhaupt ein Endpunkt ist. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse aus der SANS Industrial IoT Security Survey 2018, welche die Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der rasch wachsenden Nutzung von IIoT untersucht. IIoT ist die Teilmenge des Internets der Dinge, die sich speziell auf die industrielle Anwendung von angeschlossenen physischen Geräten n kritischen Infrastrukturen wie Elektrizität, Produktion, Öl und Gas, Transport und Gesundheitswesen konzentriert. Die Zahl der installierten IoT-Geräte soll sich von 23,14 Mrd. im Jahr 2018 auf 75,44 Mrd. im Jahr 2025

Enorme Wachstumsrate

Der SANS-Bericht zeigt, dass die meisten Unternehmen weltweit ein Wachstum der Zahl ihrer angeschlossenen Geräte von 10 bis 25 Prozent prognostizieren. Diese Wachstumsrate wird dazu führen, dass sich die an IIoT-Geräte angeschlossenen Systeme etwa alle drei bis sieben Jahre verdoppeln. Dies wird letztendlich zu einer höheren Komplexität des Netzwerks führen, weil IT und OT immer mehr miteinander vernetzt werden; die Nachfrage nach Bandbreite steigt und der Bedarf an qualifiziertem Personal für die besten Sicherheitspraktiken in Bezug auf Design, Aufbau und Betrieb von IIoT-Systemen wächst.

Von den über 200 Befragten gibt mehr als die Hälfte an, dass die anfälligsten Aspekte ihrer IIoT-Infrastruktur Daten, Firmware, eingebettete Systeme oder allgemeine Endpunkte sind. Gleichzeitig legt die Umfrage aber eine anhaltende Debatte darüber offen, wie Endpunkt definiert wird.

Doug Wylie, Director of the Industrials & Infrastructure Business Portfolio des SANS Institutes, erklärt: „Die Diskrepanz bei der Definition von IIoT-Endpunkten ist die Ausgangsbasis für einige der Unsicherheit über die Verantwortung für die IIoT-Sicherheit. Viele Fachkräfte identifizieren und verwalten die zahlreichen Assets, die in irgendeiner Weise mit Netzwerken verbunden sind, nicht adäquat und stellen deshalb eine Gefahr für ihre Organisationen dar. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich Unternehmens-IT und OT-Teams auf eine gemeinsame Definition einigen, um sicherzustellen, dass sie die Sicherheitsrisiken bei der Weiterentwicklung ihrer Systeme zur Anpassung an neue Architekturmodelle angemessen identifizieren können.“

Doug Wylie, Director of the Industrials & Infrastructure Business Portfolio, SANS Institut
Bild: SANS Institut

Doug Wylie, Director of the Industrials & Infrastructure Business Portfolio des SANS Institutes

Andere Bedenken in Bezug auf die Cybersicherheit von IIoT beinhalten:

  • 32 Prozent der IIoT-Geräte verbinden sich direkt mit de Internet und umgehen dabei traditionelle IT-Sicherheitsschichten.
  • Fast 40 Prozent der Befragten sagen, dass das Identifizieren, Verfolgen und Verwalten von Geräten eine große Sicherheitsherausforderung darstellt.
  • Nur 40 Prozent der Studienteilnehmer geben an, Patches und Updates zum Schutz ihrer IIoT-Geräte und -Systeme anzuwenden und zu warten.
  • 56 Prozent der Beteiligten sehen Schwierigkeiten beim Patchen als eine der größten Sicherheitsherausforderungen.

Die Umfrage ergab auch eine große Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung von IIoT-Sicherheit durch OT, IT und Management: Nur 64 Prozent der OT-Abteilungen behaupten, dass sie sich auf ihre Fähigkeit zur Sicherung der IIoT-Infrastruktur verlassen können, während 83 Prozent der IT-Abteilungen und 93 Prozent der Führungskräfte das glauben.

Barbara Filkins, SANS Institut
Bild: SANS Institut

Barbara Filkins, Forschungsleiterin des SANS-Analystenprogramms und Verfasserin der Studie

„Der Bericht verdeutlicht eine echte Diskrepanz in den Organisationen hinsichtlich des Vertrauens, wie sicher das IIoT wirklich ist“, sagte Barbara Filkins, Forschungsleiterin des SANS-Analystenprogramms und Verfasserin der Studie. „Diese Diskrepanz zeigt die Notwendigkeit für einen großen kulturellen Wandel, wie Industrieunternehmen mit den Sicherheitsrisiken in einer Welt des IIoT umgehen müssen.“

Weitere Informatione zum Thema:

SANS Institut
The 2018 SANS Industrial IoT Security Survey: Shaping IIoT Security Concerns

datensicherheit.de, 05.07.2018
Rückblick: SANS European ICS Summit 2018 in München

datensicherheit.de, 04.07.2018
Cybersicherheit: Führungskräften in Europa müssen sensibilisiert werden

datensicherheit.de, 25.06.2018
Angriffe auf Cyber-Sicherheit bei einem Drittel der Industriebetriebe

 

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Rückblick: SANS European ICS Summit 2018 in München https://www.datensicherheit.de/rueckblick-sans-european-ics-summit-2018-muenchen https://www.datensicherheit.de/rueckblick-sans-european-ics-summit-2018-muenchen#respond Thu, 05 Jul 2018 07:36:17 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=27877 Industrielle Steuerungsanlagen für Cyberangriffe attraktiv und anfällig

[datensicherheit.de, 05.07.2018] Aus Sicht der Cybersicherheit befinden wir uns am Ende der „guten alten Zeit“ für die Sicherheit der Industrial Control Systems (ICS), erklärten Tim Conway, SANS-Trainer und technischer Direktor des ICS und SCADA-Programms des SANS Institutes und Professor Thomas Brandstetter, SANS-Trainer und Mitgründer von Limes Security, auf dem SANS European ICS Summit am 19. Juni in München. Die bekannten Fälle von CrashOverride, WannaCry und TRISIS zeigen, dass industrielle Steuerungsanlagen bereits heute für Cyberangriffe attraktiv und anfällig sind und der Trend wird sich durch die Zunahme der digitalen Vernetzung in der Industrie 4.0, smarte Sensoren und die damit verbundenen Entwicklungen weiter fortsetzen.

Partnerschaften für Sicherheit

Die starke Beteiligung durch technische und nichttechnische Safty- und Securityexperten, Strategen, CIOs und CISOs zeigte, dass Cybersicherheit ein Thema ist, das die Branche intensiv und zunehmend beschäftigt. Die Konferenz des SANS Institutes wurde vor wenigen Jahren ins Leben gerufen, um diesen Austausch der Beteiligten und Verantwortlichen zu fördern, Best Practices auszutauschen und gemeinsam Lösungswege zu finden. Doug Wylie, Director SANS Industrials & Infrastructure, erklärt im Interview mit datensicherheit.de, die Sicherheit von Industrieanlagen sei ein Feld auf dem die Industrieunternehmen nicht in Konkurrenz, sondern in Partnerschaft denken müsse. Die Zustimmung zu dieser neuen Sichtweise konnte man den Teilnehmern deutlich anmerken – Cybersicherheit muss über alle Abteilungen und Industrieunternehmen hinweg gedacht werden.

Breites Themenspektrum

Referenten aus den verschiedenen Bereichen – vom ICS Security Manager, CTOs, Professoren und Vertreter des BSI – zeigten in den Vorträgen eine breite Vielfalt von Grundlagen- bis Spezialwissen: So standen die richtigen Strategien zum Aufbau eines ICS Cyber Security Programms gleichberechtigt neben der Entwicklung von Security Awareness für die Mitarbeiter und dem Schutz kritischer Infrastrukturen sowie Best Practices beim Schutz vor Insiderbedrohungen. Moderiert von Kai Thomsen, Chair ICS Europe Summit bei SANS und Lead DFIR Analyst bei Audi, gab es eine kurzweilige Abwechslung zwischen Vorträgen und anschließenden Fragerunden, in denen die Teilnehmer eigene Erfahrungen und Expertise in die Diskussionr einzubringen konnten.

Kai Thomsen, SANS
Bild: SANS Institut

Kai Thomsen, Chair ICS Europe Summit bei SANS und Lead DFIR Analyst bei Audi

Der fachliche Austausch unter den Referenten und Teilnehmern wurden lebhaft in den Networking-Pausen und beim Social Abend weitergeführt und vertieft. Der ICS Summit soll im Sinne der Veranstalters auch nachwirken und wertvolle Erkenntnisse für die Cybersicherheit in ICS-Umgebungen vermittelt.

Die wichtigsten Erkentnisse für die Sicherheitsverantwortlichen im Überblick

  • IT und OT dürfen Safety und Security nicht unter sich aufteilen, sondern müssen zusammenarbeiten um einen ganzheitlichen Sicherheitsansatz zu gewährleisten. Dafür ist eine gemeinsame Sprache dringend erforderlich.
  • ICS-Security lässt sich nicht einfach aus den Sicherheitsmechanismen der IT ableiten. Die Industrieunternehmen müssen aktiv darauf hinarbeiten, neue Playbooks, Incident Response-Strategien sowie -Prozesse aufzusetzen, die der neuen Umgebung Rechnung tragen.
  • Jeder einzelne Mitarbeiter in der Industrie trägt ein Stück Verantwortung für die Sicherheit. Die Cybersicherheitsteams müssen das dafür notwendige Bewusstsein (Security Awareness) intensiv vermitteln.

Aus Sicht der Cybersicherheit stehen wir erst am Anfang der Digitalisierung in der Industrie und es ist wichtig, möglichst früh in den Austausch einzusteigen und zusammenarbeiten. Deshalb ist es begrüßenswert, dass Konferenzen wie diese von hoch qualifizierten Anbietern initiiert werden. Sie stoßen einen Denkprozess an, fördern den Austausch und sensibilisieren für die Suche nach Lösungen.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 20.06.2018
SANS-Studie: Automatisierte Endpoint Protection hat höchste Priorität für IT-Experten

datensicherheit.de, 04.06.2018
SANS ICS Summit 2018 in München

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SANS ICS Summit 2018 in München https://www.datensicherheit.de/sans-ics-summit-in-muenchen https://www.datensicherheit.de/sans-ics-summit-in-muenchen#respond Mon, 04 Jun 2018 05:46:23 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=27578 Umfangreiches Update für sein fortgeschrittenes Training ICS515 / Umfassenden Überblick über die aktuelle Bedrohungslandschaft im Industriesekto.

[datensicherheit.de, 04.06.2018] Das SANS Institute, Anbieter für Cyber-Sicherheitstrainings, gibt bedeutende Aktualisierungen seines Trainingskurses ICS515: ICS Active Defense and Incident Response bekannt, um Bedrohungen im industriellen Umfeld wie Ransomware und Co. zu begegnen. Während alle Kurse periodisch aktualisiert werden, um aktuell zu bleiben, ist dies das erste Mal, dass ein umfangreicher Teil des Kurses auf einmal aktualisiert wird. Neue Werkzeuge, Techniken und Fertigkeiten für den Sicherheitsbetrieb in einer ICS-Umgebung sind einige der Dinge, auf die sich die Studenten neben einer völlig neuen Laborumgebung freuen können.

Neue Bedrohungslage für die Industrie

„Allein im vergangenen Jahr haben wir zwei beeindruckende Malware-Angriffe gesehen, CRASHOVERRIDE, der auf das ukrainische Stromnetz abzielte, und Trisis, das eine petrochemische Anlage infizierte. Wir stellen deshalb eine neue Bedrohungslage in der Industrie fest“, erklärt Robert M. Lee, CEO von Dragos, SANS-Trainer und Autor des erneuerten ICS515-Kurses. „Die Aktualisierungen dieses Kurses sind bedeutsam und zeitgemäß, weil aus diesen Angriffen viel zu lernen ist. Wir haben unser Wissen genutzt und die neuen Informationen kodifiziert, um die ICS-Profis besser auf die zunehmend intelligenteren Angriffe auf industrielle Umgebungen vorzubereiten.“

Der nächste Kurs findet während des ICS Summits in der Woche vom 18. Juni in München statt, der über den Kurs hinaus die Gelegenheit bietet, die neuesten Herausforderungen der Cybersicherheit für industrielle Kontrollsysteme kennenzulernen und zu diskutieren sowie Best-Practice-Beispiele für die effektivsten Abwehrmaßnahmen zu präsentieren, die von Unternehmen eingesetzt werden. Mehr über den Summit: https://www.sans.org/event/ICS-Europe-2018

ICS515: ICS Active Defense and Incident Response ist nach Angaben des SANS Instutus die weltweit einzige Schulung, die das Wissen einer Person über das Threat Hunting und Incident Response in einer ICS-Umgebung zertifiziert, und wurde schnell zu einem Industriestandard für die ICS-Überwachung und den Umgang mit Vorfällen. Der aktualisierte Teil des Kurses bietet noch weitgehendere Trainingsmöglichkeiten als zuvor. Über 40 Prozent des Kurses haben sich verändert, darunter ist die Einführung eines sehr komplexen, neuen simulierten Wasserwerks, das die Trainingsteilnehmer vier Tage mit ihren eigenen Vorfällen in einer realen, kontrollierten Umgebung begleitet.

Für den ICS515-Kurs steht eine korrespondierende GIAC-Zertifizierung zur Verfügung: Die GRID-Zertifizierung richtet sich an Cybersicherheitsprofis, die zeigen möchten, dass sie in der Lage sind, aktive Verteidigungsstrategien, die speziell für ICS-Netzwerke und -Systeme geeignet sind, effektiv durchzuführen.

Weitere Informationen zum Thema:

SANS Institut
Kurs ICS515: ICS Active Defense and Incident Response

GIAS Certifications
GRID-Zertifizierung

datensicherheit.de, 27.11.2017
SANS Institute: IT-Sicherheitstrainings in München

 

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SANS Institute: IT-Sicherheitstrainings in München https://www.datensicherheit.de/sans-institute-it-sicherheitstrainings-in-muenchen https://www.datensicherheit.de/sans-institute-it-sicherheitstrainings-in-muenchen#respond Mon, 27 Nov 2017 17:09:46 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=27093 Kurse für IT- und IT-Sicherheitsspezialisten zur Erweiretung des Wissens und Könnens

[datensicherheit.de, 27.11.2017] Das SANS Institute bietet vom 04. bis 09. Dezember 2017 wieder Trainingskurse in München an, in denen IT- und IT-Sicherheitsspezialisten ihr Wissen und ihre Kenntnisse erweitern können. Dabei steht vor allen Dingen das technische Knowhow im Mittelpunkt, um in der Praxis das eigene Unternehmen abzusichern. Jeder Kurs bietet außerdem die Möglichkeit, um sich als Informationssicherheitsspezialist zertifizieren zu lassen und deckt dabei vier interessante Bereiche von Basis- bis zum Spezialwissen ab.

Die Basis für Einsteiger im Bootcamp

Der Kurs SEC401: Security Essentials Bootcamp Style richtet sich an jene, die bereits technisches Knowhow aus der IT mitbringen und sich essenzielle Sicherheitsfertigkeiten und -Technologien aneignen möchten. Dabei vermittelt der Kurs ein Verständnis dafür, warum einige Unternehmen kompromittiert werden und andere nicht. Auch die Identifikation von gefährdeten Systemen, die Effektivität der einzelnen Sicherheitsmaßnahmen und die richtigen Metriken für die Informationssicherheit werden besprochen.

Dazu wird in diesem Kurs gezeigt, wie man effektive Sicherheitsmetriken entwickelt, die eigene Unternehmensumgebung analysiert und bewerten. Dazu gibt es praktische Tipps und Tricks, um sich auf Sicherheitsprobleme mit hoher Priorität zu konzentrieren. Mit dem Wissen können die Teilnehmer nach ihrer Rückkehr dank der praxisnahen Lehreinheiten anfangen, die Informationssicherheit, den Schutz und die Sicherheit kritischer Datenbestände und Geschäftssysteme in die Hand zu nehmen.

Intrusion Detection und Netzwerkforensik für Fortgeschrittene

Die Kurse SEC503: Intrusion Detection In-Depth und FOR572: Advanced Network Forensics and Analysis richten sich an IT-Sicherheitsfachkräfte, die bereits ein breites Grundwissen und technische Vorkenntnisse mitbringen. Der SEC503-Kurs vermittelt zunächst das Kernwissen, die Werkzeuge und Techniken, um das eigene Netzwerk zu überwachen. Dabei sollen die Unternehmensanaltytiker gerüstet werden, um Alarme zu untersuchen und in den richtigen Kontext einzuordnen, zu bewerten und überlegt darauf zu reagieren.

Der Kurs FOR572 richtet sich an die Forensiker und vermittelt ihnen die Fähigkeit, Netzwerkdaten auszuwerten, um einen detaillierten Überblick über die Sicherheitsvorfälle zu gewinnen. So können Beweise gewonnen werden, die notwendig sind, um einen Vorsatz nachzuweisen, Angreifer zu identifizieren und Straftaten nachzuweisen. Die notwendigen Werkzeuge, Technologien und Prozesse werden praxisnah ausprobiert und trainiert. Weil kaum eine Forensik ohne Netzwerke auskommt, gehört dieses Wissen zum Knowhow guter Forensiker.

Automatisierte Auswertungen für Spezialisten

Alle Sicherheitsexperten von Penetrationstestern über Sicherheitsadministratoren bis hin zu Forensikern müssen sich mit den ständigen Veränderungen in der IT beschäftigen. Ein Problem ist dabei beispielsweise oft, dass neue Funktionen in einem Betriebssystem interessante forensische Artefakte erzeugen. Allerdings fehlen meist die Tools, um diese Daten sinnvoll auszuwerten. Der Trainingskurs SEC573: Automating Information Security with Python wurde entwickelt, um die Spezialisten auf solche Situationen vorzubereiten.

Wenn es zur Auswertung eines Sicherheitsvorfalls noch nicht die richtigen Tools gibt, bleibt oftmals nur eine zeitraubende, manuelle Auswertung. Auf das richtige Tool zu warten, würde in der Regel viel zu lang dauern, falls überhaupt eines entwickelt wird. Deshalb bereitet der Kurs auf die Alternative vor, eigene Werkzeuge zu schreiben, die solche Informationen aus dem System extrahieren und helfen, die Vorfälle aufklären und Datenlecks identifizieren.

Weitere Informationen zu diesem Event finden Sie unter: https://www.sans.org/event/munich-december-2017

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