Schule – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Wed, 28 Jan 2026 09:30:50 +0000 de hourly 1 Am Safer Internet Day 2026 DsiN-Talk zu Medienkompetenzen in der Schule https://www.datensicherheit.de/safer-internet-day-2026-dsin-talk-medienkompetenzen-schule Thu, 29 Jan 2026 00:17:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=52093 Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) lädt zu einer Hybridveranstaltung am 10. Februar 2026 ein

[datensicherheit.de, 29.01.2026] Aus Anlass des „Safer Internet Day 2026“ lädt der Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) zur Hybridveranstaltung „Medienkompetenzen in der Schule“ ein. In deren Rahmen sollen Experten aus Politik, Schule, Zivilgesellschaft und Wirtschaft erörtern, wie Medienkompetenz aktuell vermittelt wird und welche Fähigkeiten junge Menschen benötigen, um sich sicher und souverän im Digitalen Raum bewegen zu können.

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Abbildung: DsiN

Hybridveranstaltung „Medienkompetenzen in der Schule“ am 10. Februar 2026

„DsiN-Talk“ per „zoom“ oder im Zalando-Headquarter mitverfolgen

„Passend zum diesjährigen Jugendwettbewerb ,myDigitalWorld’ richten wir den Blick insbesondere auf aktuelle Herausforderungen wie Online-Betrug und die Frage, welche Kompetenzen junge Menschen künftig benötigen, um sich sicher und selbstbestimmt im Digitalen Raum zu bewegen.“

„Medienkompetenzen in der Schule“
Dienstag, 10. Februar 2026, 10.00 bis 11.30 Uhr
Teilnahme online (per „zoom“) oder
vor Ort im Zalando-Headquarter in der Valeska-Gert-Straße 5, 10243 Berlin
Online-Anmeldung erforderlich.

„DsiN-Talk“ – Jugendschutz vs. selbstbestimmte Medienkompetenz

Im Mittelpunkt des „DsiN-Talk“ steht demnach die Erörterung folgender Fragen:

  • „Was sind aktuell die größten Herausforderungen für Medienkompetenz bei Jugendlichen?“
  • „Welche Verantwortung tragen Schule, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei der Vermittlung von Medienkompetenz?“
  • „Wie gelingt Schutz im Netz, ohne die Selbstständigkeit junger Menschen einzuschränken?“
  • „Welche Kompetenzen brauchen Jugendliche für die digitale Zukunft?“

Panel (ohne Gewähr) u.a. mit:

  • Armand Zorn, MdB (SPD) (angefragt)
  • Lehrkraft einer Berliner Schule
  • Martin Drechsler, Geschäftsführer Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM)
  • Christoph von Massow, „Director of Application Security“, Zalando

Moderation: Isabelle Rosière, DsiN-Geschäftsführerin

Weitere Informationen zum Thema und Anmeldung:

Deutschland sicher im Netz
Unsere Ziele

Deutschland sicher im Netz
DsiN-Talk „Medienkompetenzen in der Schule“ / Anmeldung zum DsiN-Talk am 10. Februar 2026

My digital world
Willkommen beim Jugendwettbewerb myDigitalWorld!

Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Safer Internet Day 10.02.2026

datensicherheit.de, 15.07.2025
Bitkom-Position zu Smartphones an Schulen: Leitlinien setzen statt pauschal Verbote auszusprechen / Bitkom hat eigenes Positionspapier veröffentlicht und fordert die Bundesländer nun auf, Leitlinien für Schulen zu entwickeln

datensicherheit.de, 22.06.2020
Digitale Transformation: Deutschlands Schüler bleiben zurück / Neue Studie stellt Zukunftsfähigkeit des deutschen Bildungssystems in Frage – Schüler weitgehend „digital inkompetent“ und Lehrpläne sowie Infrastruktur „mangelhaft“

datensicherheit.de, 30.07.2019
Data-Kids: Medienpädagogisches Angebot für Grundschulen überarbeitet / Bildungsangebot der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit

datensicherheit.de, 01.07.2019
Digitalcourage: Datenschutz-Lexikon für Schüler als Neuauflage / „#Kids #digital #genial – Schütze dich und deine Daten“ stark nachgefragt

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Bildungswesen im KI-Visier Cyberkrimineller: Klassenzimmern droht Rückfall in Offline-Modus https://www.datensicherheit.de/bildungswesen-ki-visier-cyberkrimineller-klassenzimmer-rueckfall-offline-modus https://www.datensicherheit.de/bildungswesen-ki-visier-cyberkrimineller-klassenzimmer-rueckfall-offline-modus#respond Tue, 23 Sep 2025 17:08:19 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50235 Digitale Schulhöfe auf Basis von Web-Plattformen fördern Zusammenarbeit und Innovation – werden aber auch bevorzugte Ziele KI-getriebener Cyberangriffe

[datensicherheit.de, 23.09.2025] „Das moderne Klassenzimmer hat sich zu einem digitalen Schulhof gewandelt, der auf Plattformen wie ,Microsoft Teams’, ,Google Classroom’ und ,zoom’ basiert. Diese ,Tools’ fördern zwar die Zusammenarbeit und Innovation, sind aber auch bevorzugte Ziele für Cyberangriffe, insbesondere solche, die KI nutzen“, warnt Marco Eggerling, „Global CISO“ bei Check Point Software Technologies. Somit seien Schulen und Universitäten Risiken ausgesetzt, welche Schüler, Pädagogen und sogar die nationale Innovation direkt bedrohten.

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Foto: Check Point Software

Marco Eggerling: Bildung ist das Rückgrat der Zukunft jedes Landes, aber ohne starke Cybersicherheit wird sie zu einem leichten Ziel für Störungen!

Verschlimmbesserung durch KI: Bildung der weltweit am stärksten angegriffene Sektor

„Der Bildungssektor ist weltweit zum Hauptziel von Cyberkriminellen geworden. Laut ,Check Point Research’ (CPR) waren Schulen und Universitäten im Jahr 2025 durchschnittlich 4.356 Cyber-Angriffen pro Organisation und Woche ausgesetzt – ein Anstieg von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr“, berichtet Eggerling. In Europa sei die Zahl der Cyberattacken im Vergleich zum Vorjahr – 2024 – um 48 Prozent auf 4.161 gestiegen.

  • Der Bildungssektor sei aus mehreren spezifischen Gründen ein boomender Sektor für Cyberangriffe: Schulen verfügten über große Mengen sensibler Daten – von persönlichen Informationen der Schüler und Mitarbeiter bis hin zu Finanz- und Forschungsdaten – was sie für Angreifer attraktiv mache. „Da zudem mehrere Parteien mit der jeweiligen Bildungseinrichtung in Verbindung stehen müssen, um Lehrpläne, Semesterferien, Online-Unterricht und Umzüge zu koordinieren, werden die Angriffsflächen größer.“

Erschwerend komme hinzu, dass viele Bildungseinrichtungen bekanntermaßen nicht über die Ressourcen verfügten, um ihre Systeme angemessen zu schützen – einige verfügten schlicht nicht über Fachwissen oder die qualifizierten Personen, um sicherzustellen, „dass die Abwehrmaßnahmen auf dem jüngsten Stand sind“. All dies mache diesen Sektor unweigerlich zu einem „weichen Ziel“ mit „harten Folgen“.

Mehr als nur Auswirkungen auf IT-Ausfallzeiten: Cyberangriffe mit erheblicher Wirkungsmächtigkeit

Die Auswirkungen von Cyberangriffen auf den Bildungssektor gingen weit über Systemausfälle hinaus. Schulschließungen und Prüfungsunterbrechungen aufgrund von Ransomware hätten Universitäten wochenlang offline gezwungen und Prüfungen seien abgesagt oder verschoben worden.

  • „Im Jahr 2023 kosteten Ransomware-Angriffe Bildungseinrichtungen viel mehr als erwartet, wobei die durchschnittlichen Zahlungen laut einem Sophos-Bericht 6,6 Millionen US-Dollar für Grundschulen und 4,4 Millionen US-Dollar für Hochschulen erreichten.“

Trotz dieser Zahlungen bleibe die Wiederherstellung eine große Herausforderung. Nur 30 Prozent der Opfer schafften es innerhalb einer Woche vollständig, was einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr darstelle, da begrenzte Ressourcen und Teams die Wiederherstellungsbemühungen behinderten.

Ransomware-Angriffe bedrohen Existenzen

Diese Lösegeldzahlungen beeinträchtigten den Ruf der Schule zudem erheblich und zwängen sie, in anderen Bereichen Einsparungen vorzunehmen, was sich auf die Qualität der Ausbildung ihrer Schüler auswirke.

  • In jüngster Zeit seien im „DarkWeb“ sogar Verkäufe von Schülerdaten entdeckt worden – von Zeugnissen und persönlichen Unterlagen bis hin zu gefälschten Zertifikaten, welche Einzelpersonen und Organisationen persönlichen Schaden zufügten.

„In schweren Fällen von Cyberangriffen gab es Berichte über den Zusammenbruch von Institutionen: Das 157 Jahre alte Lincoln College in Illinois musste nach einem Ransomware-Angriff seine Türen für immer schließen.“

Der KI-Faktor: Cyberkriminalität in Maschinengeschwindigkeit

Künstliche Intelligenz (KI) verändere sowohl die Bedrohungslandschaft als auch die Verteidigungsstrategien im Bildungsbereich. Auf der Seite der Angreifer ermögliche KI Deepfake-Phishing-Kampagnen, welche sich gegen Schüler und Mitarbeiter richteten, sowie den automatisierten Diebstahl von Zugangsdaten durch groß angelegtes „Passwort-Spraying“.

  • Dank dieser Leistungsfähigkeit könne KI-gesteuerte Malware nun innerhalb von Minuten statt wie bisher innerhalb von Wochen Schwachstellen scannen und ausnutzen. Angreifer setzten KI auch im schulischen Umfeld als Waffe ein und entwickelten äußerst überzeugende Betrugsmaschen, die Phishing weitaus effektiver machten als je zuvor.

Die frühzeitige Integration von Schulungen zur Cybersicherheit – insbesondere vor der Einführung von KI – sei von entscheidender Bedeutung, um das Bewusstsein zu schärfen, „das erforderlich ist, um KI-generierten Bedrohungen in digitalen Klassenzimmern zu widerstehen“.

KI-generiere Websites imitieren als Köder Prüfungsportale, Gebührenzahlungssysteme und Anmeldeseiten

Allein im Juli 2025 identifizierte CPR demnach rund 18.000 neue bildungsbezogene Domains, „von denen jede 57. als bösartig gekennzeichnet worden ist“. Viele davon seien KI-generiert und so gestaltet, dass sie Prüfungsportale, Gebührenzahlungssysteme oder Anmeldeseiten imitierten.

  • Auf der Verteidigerseite könne KI nun aber dabei helfen, Anomalien im Anmeldeverhalten von Tausenden von Konten zu erkennen, Zero-Day-Malware zu identifizieren, bevor Signaturen existieren, und KI-gestützte, präventionsorientierte Sicherheit zu bieten, „indem Phishing, Ransomware und bösartige Domains in Echtzeit blockiert werden“.

Für Schulen mit kleinen IT-Teams sei KI-gesteuerte Cybersicherheit sogar nicht mehr optional – „sie ist der einzige Weg, um mit den Hackern Schritt halten zu können!“

Empfehlungen, um Bildung im KI-Zeitalter sicher fortsetzen zu können

Um den digitalen Unterricht zu schützen, müssten Bildungseinrichtungen eine Präventionsstrategie verfolgen, „die durch KI-Tools unterstützt wird“. Einige wichtige Vorschläge:

  • Verstärken der Authentifizierung
    mittels der Durchsetzung von MFA und der Überwachung auf MFA-Fatigue-Phishing-Taktiken.
  • Netzwerksegmentierung,
    um zu verhindern, dass Angreifer sich innerhalb des Netzwerks seitlich bewegen können.
  • Stärkung des Bewusstseins für Phishing bei Mitarbeitern und Schülern
    anhand von Beispielen aktueller Betrugsmaschen.
  • Regelmäßige Aktualisierung und Patching von Systemen,
    insbesondere von weit verbreiteten Plattformen wie E-Mail- und Kollaboration-„Tools“.
  • Schulungen zum Thema Cybersicherheit für Schüler, Pädagogen und Eltern,
    um ihnen zu helfen, KI-generierte Betrugsmaschen, insbesondere raffinierte Phishing-Betrugsmaschen, zu erkennen und verdächtige Links zu identifizieren.

Dies seien nicht nur IT-Maßnahmen, sondern zentrale Schutzmaßnahmen für die Zukunft des Lernens.

Schutz des Bildungssektors erfordert präventiven Ansatz mit KI-gestützten Abwehrmaßnahmen

Eggerling betont abschließend: „Bildung ist das Rückgrat der Zukunft jedes Landes, aber ohne starke Cybersicherheit wird sie zu einem leichten Ziel für Störungen!“

  • Sie hätten weltweit einen Anstieg von KI-gestützten Angriffen erlebt, „die nicht nur sensible Daten stehlen, sondern auch das Lernen von Millionen von Schülern unterbrechen“.

Der Schutz des Bildungssektors erfordere aber einen präventiven Ansatz mit KI-gestützten Abwehrmaßnahmen, stärkeren digitalen Perimetern und Sensibilisierung auf allen Ebenen. „Nur so können wir sicherstellen, dass digitale Klassenzimmer sichere Orte für Wachstum und Innovation bleiben!“

Weitere Informationen zum Thema:

CHECK POINT
About Us: Check Point Software Technologies is a global leader in cyber security solutions, dedicated to protecting corporate enterprises and governments worldwide

INFOPOINT SECURITY, Herbert Wieler, 25.04.2023
Check Point beruft Marco Eggerling zum CISO EMEA

SOPHOS, 19.09.2024
Most Educational Organizations Paid More Than the Original Ransom Demand, Says Sophos Survey / Education Sector’s Ransomware Recovery Costs Skyrocket, Despite Fewer Attacks Overall

CBS NEWS, Kate Gibson & Alain Sherter, 10.05.2022
Ransomware attack shutters 157-year-old Lincoln College

datensicherheit.de, 25.03.2025
Zunahme bei Cyber-Angriffen: Bildungssektor überfordert / Den meisten Bildungseinrichtungen fehlen die Ressourcen für solide und umfassende Cyber-Sicherheitsprogramme

datensicherheit.de, 03.11.2022
Ransomware: Cyber-Angriffe auf 75 Schulen in Bayern / Angriff mit Ransomware exakt zu dem Zeitpunkt, als Speichermedien zur Sicherung mit Server verbunden waren

datensicherheit.de, 16.09.2020
Europas Bildungswesen vermehrt im Visier der Hacker / Verlagerung des Unterrichts ins Internet macht diesen Bereich sehr attraktiv für Hacker

datensicherheit.de, 22.06.2020
Digitale Transformation: Deutschlands Schüler bleiben zurück / Neue Studie stellt Zukunftsfähigkeit des deutschen Bildungssystems in Frage – Schüler weitgehend „digital inkompetent“ und Lehrpläne sowie Infrastruktur „mangelhaft“

datensicherheit.de, 04.06.2020
DDoS: Bildungseinrichtungen im Dauerstress / Laut NETSCOUT besteht bezüglich Cybersecurity „immer Prüfungszeit“

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Bitkom-Position zu Smartphones an Schulen: Leitlinien setzen statt pauschal Verbote auszusprechen https://www.datensicherheit.de/bitkom-positionspapier-smartphone-nutzung-schulen https://www.datensicherheit.de/bitkom-positionspapier-smartphone-nutzung-schulen#respond Mon, 14 Jul 2025 23:04:06 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=48968 Bitkom hat eigenes Positionspapier veröffentlicht und fordert die Bundesländer nun auf, Leitlinien für Schulen zu entwickeln

[datensicherheit.de, 15.07.2025] Smartphones sind inzwischen offensichtlich ein fester Bestandteil des Alltags junger Menschen geworden – so auch in der Schule. Doch ihre Nutzung sorgt nun zunehmend für Diskussionen: So wurden in den Ländern Hessen und Bremen zuletzt weitgehende Verbote der Smartphone-Nutzung beschlossen. Der Digitalverband Bitkom hat bei Bitkom Research eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben: Hierzu seien 502 Schüler in Deutschland zwischen 14 und 19 Jahren in den Kalenderwochen 9 bis 15 2025 telefonisch befragt worden. Die Smartphone-Nutzung in der Schule wird offenbar von den Schülern selbst durchaus ambivalent bewertet.

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Foto: Bitkom e.V.

Dr. Bernhard Rohleder: Medienbildung ist zentral für Digitale Teilhabe – sie muss systematisch im Unterricht verankert werden!

Smartphone-Nutzung in der Schule durchaus ambivalent bewertet

Zwei Drittel (66%) der Schüler ab 14 Jahren sagten, dass ihnen ohne Smartphone wichtige Informationen wie zum Beispiel zum Unterrichtsausfall entgehen würden.

  • Gleichzeitig bemerkten 42 Prozent der Schüler, dass sie vom Smartphone im Unterricht abgelenkt würden.

Alle befragten Schülern (100%) seien sich einig, dass man ein Smartphone brauche, um in der Schule dazuzugehören. Dabei fühlten sich viele von ihren Lehrern nicht verstanden: „37 Prozent meinen, Lehrkräfte würden nicht begreifen, wie wichtig das Smartphone heute für junge Menschen ist.“

Mit pauschalen Smartphone-Verboten schießen Schulen über das Ziel hinaus

In einem neuen Positionspapier fordert der Bitkom die nun Bundesländer auf, statt Verboten rechtssichere, differenzierte Leitlinien bereitzustellen, welche die Schulen dann an ihre pädagogischen Konzepte anpassen könnten.

  • Eine private Nutzung dürfe den Unterricht nicht stören – „aber mit pauschalen Smartphone-Verboten schießen die Schulen über das Ziel hinaus!“, betont der Bitkom-Hauptgeschäftsführer, Dr. Bernhard Rohleder. Er ergänzt: „Gerade dort, wo digitale Infrastrukturen oder schulische Endgeräte fehlen, ermöglichen private Geräte überhaupt erst digitalen Unterricht.“

Statt pauschaler Verbote brauche es rechtssichere, differenzierte Regelungen, welche die Lebensrealität junger Menschen abbildeten, Medienkompetenz gezielt förderten und sich an die pädagogischen Konzepte der jeweiligen Schule anpassen ließen. „Medienbildung ist zentral für Digitale Teilhabe – sie muss systematisch im Unterricht verankert werden!“

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom
Positionspapier: Zum Einsatz von Smartphone und mobilen Endgeräten an Schulen

datensicherheit.de, 14.04.2024
Bitkom-Umfrage zum Anvertrauen des Smartphones an andere / Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß: Vielen behagt es nicht, das eigene Smartphone anderen zu überlassen

datensicherheit.de, 29.06.2023
Smartphone-Nutzung auf der Toilette: Gefahren lassen sich nicht aussperren / Über 54% der Deutschen verwenden ihr Smartphone auch auf der Toilette

datensicherheit.de, 23.06.2021
Blindes Vertrauen: Deutschen vernachlässigen Smartphone-Sicherheit / Neue McAfee-Studie zeigt, dass die Deutschen zu wenig für ihre Smart-Device-Sicherheit tun

datensicherheit.de, 06.01.2021
Sichere Smartphones: Umfrage zu Maßnahmen der Nutzer / bitkom gibt zehn Tipps zur Smartphone-Sicherheit

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Rheinland-Pfalz: Web-FAQ zum Datenschutz in der Schule https://www.datensicherheit.de/rheinland-pfalz-web-faq-datenschutz-schule https://www.datensicherheit.de/rheinland-pfalz-web-faq-datenschutz-schule#respond Mon, 25 Jan 2021 12:34:19 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=38767 Kompakte Informationen zum schulischen Datenschutz kompakt online verfügbar

[datensicherheit.de, 25.01.2021] Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz (LfDI RLP) stellt „gezielte Informationen für Lehrerinnen und Lehrer“, d.h. Wissen zum schulischen Datenschutz kompakt zur Verfügung.

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Abbildung: LfDI RLP

Neues Webangebot für Schulen in Rheinland-Pfalz: FAQ zum schulischen Datenschutz

Neuer Frage- und Antwort-Bereich (FAQ) im Internetangebot des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit

Der Bedarf an verlässlichen Informationen rund um den Datenschutz in der Schule sei im vergangenen Jahr, 2020, stark angestiegen und nehme voraussichtlich auch 2021 weiter zu. Um die wichtigsten Fragen von Lehrkräften zu beantworten, ist demnach ein neuer Frage- und Antwort-Bereich (FAQ) im Internetangebot des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (LfDI) Rheinland-Pfalz geschaffen worden.
„Durch die ,pandemiebedingte‘ flächendeckende Umstellung auf Online-Unterricht im Frühjahr 2020 setzen viele Schulen verstärkt Systeme und Dienste ein, bei denen sich oft Fragen der erhobenen und verarbeiteten Daten stellen.“ Aber auch der Wegfall des „Privacy Shield“ nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im Sommer 2020 habe die Anforderungen an die in Schulen zum Einsatz kommenden Systeme nochmals verändert.

Online-Seminare für Lehrkräfte zum schulischen Datenschutz in der Praxis

Im November und Dezember 2020 hötten der LfDI und das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz (PL) gemeinsam mit dem Bildungsministerium daher sieben Online-Seminare für Lehrkräfte unter dem Titel „Schulischer Datenschutz in der Praxis – Was Sie schon immer fragen wollten“ durchgeführt. Die Fortbildungen hätten neben einer datenschutzrechtlichen Grundsensibilisierung das Ziel, häufig aufkommende technische und juristische Fragen im schulischen Kontext zu beantworten.
„Um möglichst konkret auf die Anforderungen der einzelnen Schulformen einzugehen, wurde nach den Zielgruppen Grund- und Förderschulen, weiterführende und berufsbildende Schulen sowie Medienzentren und Multiplikatoren unterschieden.“ Insgesamt nahmen laut LfDI RLP über 350 Lehrkräfte an diesen Seminaren teil. Das Spektrum habe von Fragen zur Funktion und zu Aufgaben schulischer Datenschutzbeauftragter über den Umgang mit außereuropäischen Online-Diensten nach dem EuGH-Urteil bis hin zur Verarbeitung von Schülerdaten auf privaten Endgeräten gereicht.

Im Sommer 2021 weitere gemeinsame Online-Schulungen zum Datenschutz in der Schule

Professor Dieter Kugelmann, der LfDI RLP, führt aus: „Die hohe Teilnehmerzahl ist sehr erfreulich. Sie zeigt, dass Lehrkräfte großes Interesse und ein ausgeprägtes Bewusstsein haben, den Fernunterricht datenschutzgerecht zu gestalten. ,Webinare‘ und Online-Schulungen sind auch für meine Behörde derzeit das Mittel der Wahl, um Datenschutzwissen zu vermitteln.“
Bei über 40.000 Lehrkräften in Rheinland-Pfalz solle die Zielgruppe daher auch zukünftig stark mit „digitalen Angeboten sowie kompakten Infos und Handreichungen“ unterstützt werden. Bereits im Sommer 2021 würden der LfDI und das PL weitere gemeinsame Online-Schulungen zum Datenschutz in der Schule anbieten.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 19.01.2021
Rheinland-Pfalz: Fragen und Antworten zum Datenschutz bei Corona-Impfungen online verfügbar

Der Landesbeauftragte für den DATENSCHUTZ und die INFORMATIONSFREIHEIT Rheinland-Pfalz
Datenschutz in der Schule. Fragen und Antworten für Lehrkräfte

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Digitale Bildung: Stärkung der Medienkompetenz in Schulen https://www.datensicherheit.de/digitale-bildung-staerkung-der-medienkompetenz-in-schulen https://www.datensicherheit.de/digitale-bildung-staerkung-der-medienkompetenz-in-schulen#respond Tue, 11 Jul 2017 20:17:03 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=26729 Auftakt in Berlin und Brandenburg / Initiative für 5. bis 8. Klassen

[datensicherheit.de, 11.07.2017] Mit DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule hat der Verein Deutschland sicher im Netz (DsiN) heute ein neues Angebot für digitale Bildung im Schulunterricht gestartet. Ein halbes Jahr nach Verabschiedung der digitalen Bildungsstrategie durch die Kultusministerkonferenz bietet DigiBitS mit weiteren Bildungspartnern eine praktische Hilfestellung für Lehrkräfte, um digitale Kompetenzen im Fachunterricht an Schülerinnen und Schüler zu vermitteln.

Zur Auftaktveranstaltung der Pilotphase an der Berliner Franz-Marc-Grundschule erklärte DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger: „Das ist das richtige Projekt zum richtigen Zeitpunkt. Lehrkräfte erhalten praktische Anleitungen, um digitale Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht zu entwickeln.“  Mit den neuen Bildungsplänen der Bundesländer sei der Handlungsdruck an Schulen gestiegen, digitale Bildungsprogramme umzusetzen. Die Bildungspläne sehen vor, digitale Grundkompetenzen verpflichtend im Fachunterricht zu verankern.

DigiBitS soll Informationskompetenzen und IT-Schutzwissen stärken

„Junge Menschen müssen digitale Kompetenzen in Schule, Ausbildung und Studium erwerben, um ihr berufliches und privates Leben sicher und selbstbestimmt zu gestalten. Für diese Herkulesaufgabe freue ich mich über das Engagement von DsiN und seinen Partnern für digitale Bildung und Internetsicherheit“, erklärte Dr. Frank Steffel, Bundestagsabgeordneter für Berlin-Reinickendorf und Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages im Grußwort zur Veranstaltung.

Mit DigiBitS wird künftig auch digitales Sicherheitswissen im Schulunterricht fächerorientiert vermittelt. Der DsiN-Sicherheitsindex 2017 habe gezeigt, dass die steigende Bedrohungslage im Internet digitale Schutzkompetenzen bei Verbrauchern erfordere, so Littger. Mehr als zwei Drittel der Verbraucher (73 Prozent) wünschten sich laut der Studie mehr Aufklärungsangebote in der Aus- und Weiterbildung. 58 Prozent würden sich durch das schulische oder berufliche Umfeld zum sicheren Verhalten motiviert fühlen. Auch die Debatte über Falschmeldungen (Fake News) in den vergangenen Monaten habe den Ruf nach grundlegenden Informationskompetenzen lauter werden lassen, um dieser Herausforderung zu begegnen.

Erste Materialbox an Berliner Grundschule übergeben

Zum Auftakt überreichte DsiN-Geschäftsführer Littger am Dienstag gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Projektpartnern Avira, Facebook und Huawei die erste Materialbox an Bettina Münch, Schulleiterin der Franz-Marc-Grundschule in Berlin. „Wir freuen uns, dass wir als Pilotschule das Angebot schon jetzt einsetzen und auch mitgestalten können!“ erklärte Münch. „Mit DigiBitS erhalten wir praktische Hilfestellungen, um die digitalen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler im alltäglichen Fachunterricht zu fördern und weiterzuentwickeln.“

DsiN stellt das Angebot im Verbund mit seinen Mitgliedern und Bildungspartnern wie FragFinn und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia (FSM) bereit. Inhaltlich wird DigiBitS von einem zwanzigköpfigen Projektbeirat beraten, der sich aus Lehrkräften und Experten insbesondere aus dem medienpädagogischen Bildungsbereich und der Bildungspolitik zusammensetzt. DsiN ist mit DigiBitS auch Partner des Digitalen Bildungspakts.

Schulen, die DigiBitS in ihrem Unterricht einsetzen wollen, können mit DsiN in Kontakt treten. Initiativen, die Materialien zur Förderung digitaler Kompetenzen produktneutral und herstellerunabhängig bereitstellen, können sich als Partner im Projekt bewerben.

Weitere Informationen zum Thema:

Deutschland sicher im Netz e.V.
Gemeinsam für mehr IT-Sicherheit

datensicherheit.de, 25.05.2017
DsiN-Index 2017 veröffentlicht: Mehr Cyber-Angriffe auf Verbraucher

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Umfrage: Informatik-Unterricht soll Standard werden https://www.datensicherheit.de/umfrage-informatik-unterricht-standard https://www.datensicherheit.de/umfrage-informatik-unterricht-standard#respond Tue, 12 Aug 2014 21:08:44 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=23916 Drei Viertel der Bundesbürger fordern Pflichtfach

[datensicherheit.de, 11.08.2014] Informatik sollte verpflichtendes Unterrichtsfach an allen weiterführenden Schulen werden. Diese Forderung unterstützen mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Bundesbürger. Dabei befürwortet rund jeder Fünfte (19 Prozent) die Einführung des Unterrichtsfachs auch dann, wenn sie zu Lasten bereits bestehender Fächer erfolgt. 59 Prozent wünschen sich ein zusätzliches Unterrichtsfach. Eltern mit schulpflichtigen Kindern legen besonderen Wert auf Informatik-Unterricht: 85 Prozent wünschen sich ein verpflichtendes Fach, weitere 14 Prozent halten freiwillige Angebote für ausreichend. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Aktuell ist Informatik nur in Bayern, Sachsen und mit Einschränkungen in Mecklenburg-Vorpommern Pflichtfach. „Das sind deutliche Forderungen der Eltern – Kultus- und Bildungspolitiker dürfen sich davor nicht verschließen. Informatik sollte endlich bundesweit standardmäßig ab Sekundarstufe I unterrichtet werden“, sagt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Ein weiterer wichtiger Schritt ist bereits ab der Grundschule die Vermittlung von Medienkompetenz fächerübergreifend im Lehrplan zu verankern.“

Nur jeder sechste Bundesbürger (17 Prozent) wäre der Umfrage zufolge auch mit einem freiwilligen Unterrichtsfach Informatik zufrieden. Eine verschwindend geringe Minderheit von 3 Prozent ist der Meinung, auf Informatik-Unterricht könne in der Schule ganz verzichtet werden. Die größte Zustimmung zu einem Pflichtfach Informatik gibt es bei den 30- bis 49-Jährigen. Hier wünschen sich 82 Prozent der Befragten das Pflichtfach. Doch auch bei den über 65-Jährigen, die am skeptischsten sind, stimmen mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der Einführung zu.

Auch unter Lehrern gibt es eine deutliche Mehrheit für ein Pflichtfach Informatik. Rund drei Viertel (73 Prozent) der Lehrer unterstützen die Forderung, wie eine Umfrage im Auftrag des BITKOM zum Jahresbeginn ergeben hat.

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Kanadischer Lehrer wegen Besitzens und Verbreitung kinderpornographischer Bilder angeklagt https://www.datensicherheit.de/kanadischer-lehrer-wegen-besitzens-und-verbreitung-kinderpornographischer-bilder-angeklagt https://www.datensicherheit.de/kanadischer-lehrer-wegen-besitzens-und-verbreitung-kinderpornographischer-bilder-angeklagt#respond Wed, 08 Jul 2009 21:19:11 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=4352 Nutzung eines Schul-Computers für Download illegalen Materials

[datensicherheit.de, 08.07.2009] Ein in Winnipeg lebender Mann, der in Teulon, ca. 45 Kilometer nördlich der Hauptstadt der kanadischen Provinz Manitoba, bis Ende Mai 2009 unterrichtete, wird wegen Besitz und Zugang zu kinderpornographischem Material im Internet angeklagt. Zudem beschuldigt man ihn, Dutzende illegaler Bilder in Umlauf gebracht zu haben, berichtet die „Winnipeg Free Press“:
Die Untaten unter Nutzung eines Schul-Computers soll er nach Angaben der Polizei zwischen März 2008 und März 2009 begangen haben.
Der Internet-Provider der Schule aus den USA hatte die Behörden in der kanadischen Hauptstadt Ottawa benachrichtigt; diese informierten dann die für Kindesmissbrauch zuständige „Internet child exploitation unit“ der Polizei in Winnipeg.

Weitere Informationen zum Thema:

Winnipeg Free Press, 08.07.2009
Teacher facing child porn charges / Images downloaded at Teulon school

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