Tag – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 29 Jan 2024 13:37:37 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.7 https://www.datensicherheit.de/wp-content/uploads/cropped-datensicherheit-favicon-300x300-1-32x32.jpg Tag – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de 32 32 Ändere Dein Passwort: eco-Tipps zum Thementag am 1. Februar 2024 https://www.datensicherheit.de/aendere-dein-passwort-eco-tipps-thementag-1-februar-2024 https://www.datensicherheit.de/aendere-dein-passwort-eco-tipps-thementag-1-februar-2024#respond Mon, 29 Jan 2024 13:37:37 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=44044 Im eco-Auftrag wurden rund 2.519 volljährige Bundesbürger zwischen dem 16. und 17. Januar 2024 repräsentativ befragt

[datensicherheit.de, 29.01.2024] Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. geht in seiner aktuellen Stellungnahme auf eigene Erkenntnisse aus einer eco-Umfrage anlässlich des bevorstehenen „Ändere Dein Passwort“-Tages am 1. Februar 2024 ein: Demnach behält jeder dritte Deutsche (34,4%) Online-Passwörter im Kopf – doch kryptische Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung (ZFA) seien besser als häufige Wechsel. Das Meinungsforschungsunternehmen Civey habe im eco-Auftrag rund 2.519 volljährige Bundesbürger zwischen dem 16. und 17. Januar 2024 befragt. Die Ergebnisse seien repräsentativ – der statistische Fehler der Gesamtergebnisse liege bei 3,2 Prozent. Der eco gibt zum „Ändere Dein Passwort“-Tag 2024 drei Tipps für sichere Passwörter.

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Foto: eco e.V.

Prof. Norbert Pohlmann warnt vor reinem Passwort-Verfahren: „Die unsicherste Möglichkeit, sich zu authentisieren und ein großes Einfallstor für Ransomware-Angriffe!“

Passwörter sollten laut eco möglichst kryptisch sein – mit Zahlen und Sonderzeichen – und dürften sich nicht wiederholen

Mit der Zahl der Online-Accounts nimmt offensichtlich auch die Zahl der Passwörter zu, die jeder Mensch täglich nutzt. Damit stellt sich laut eco folgende Herausforderung:

Die Passwörter sollten möglichst kryptisch sein – mit Zahlen und Sonderzeichen – und sie dürften sich nicht wiederholen, das heißt bei Dutzenden Benutzerkonten würden auch genausoviele kryptische Passwörter benötigt werden. Sich indes die zahlreichen schwierigen Passwörter für „Social Media“, Mobiltelefon-Apps, Online-Banking, E-Mail, Online-Shops und so weiter zu merken, scheine kaum noch möglich.

Dennoch gebe jeder Dritte Deutsche (34,4%) an, sich die eigenen Passwörter im Kopf zu behalten. So ein Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Civey-Umfrage im eco-Auftrag anlässlich des „Ändere Dein Passwort“-Tags 2024. Auf Papier notierten sich 21,8 Prozent der Deutschen ihre Passwörter. 20,2 Prozent nutzten einen Passwort-Manager, also eine Software, um die Speicherung der Passwörter für sie zu übernehmen.

Prof. Norbert Pohlmann, eco-Vorstand IT-Sicherheit, empfiehlt Passwort-Manager

Zu einem Passwort-Manager rät auch Prof. Norbert Pohlmann, eco-Vorstand „IT-Sicherheit“: „Passwort-Manager schlagen sichere Passwörter vor und stellen diese dann auf unterschiedlichen Geräten verschlüsselt zur Verfügung, Nutzerinnen und Nutzer müssen sich nur noch ein Passwort merken.“ Zusätzlich empfiehlt er, wo immer es möglich ist eine ZFA zu aktivieren. Beim Online-Banking sei dies schon lange üblich, doch auch immer mehr Online-Shops und Social-Media-Plattformen böten den Nutzern heute die Chance, beispielsweise mit einem Code per Bestätigungs-SMS-Nachricht als zweitem Faktor das Log-in sicherer zu machen.

Sich alle Passwörter im Kopf zu behalten sei bei der wachsenden Zahl der Online-Accounts ohnehin zunehmend unrealistisch – zu groß die Versuchung, dasselbe Passwort für mehrere Benutzerkonten zu verwenden oder einfache, nicht-kryptische Passwörter zu wählen. Das reine Passwort-Verfahren bezeichnet Professor Pohlmann als „die unsicherste Möglichkeit, sich zu authentisieren und ein großes Einfallstor für Ransomware-Angriffe“.

Auch die Methode, Passwörter auf Papier zu notieren, sieht er sehr kritisch: „Wer seine Passwörter aufschreibt, muss darauf achten, diese Notizen räumlich getrennt von Handy oder Notebook zu verwahren. Das klassische ,Post-it’ mit Passwörtern unter der Tastatur, am Bildschirm oder unter der Handyhülle ist grob fahrlässig und eine Einladung, in die privaten Systeme einzudringen.“

Für sichere Passwörter gibt der eco folgende drei Tipps:

1. Tipp: Tauschen Sie unsichere gegen kryptische Passwörter aus!
„Diese sind acht bis zwölf Zeichen lang, besteht aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen – in willkürlicher Reihenfolge. Überprüfen Sie, ob Ihre wichtigen Online-Passwörter sicher und schwer zu knacken sind – und ändern Sie diese gegebenenfalls heute.“

2. Tipp: Verwenden Sie einen Passwort-Manager, da sichere Passwörter schwer zu merken sind!
„Damit müssen Sie sich nur noch ein Passwort merken, nämlich das zu Ihrem Passwort Manager. Für alle anderen Zwecke generiert die Software starke und einzigartige Passwörter automatisch und speichert diese verschlüsselt ab – lokal auf einem Gerät oder auch online. Das hat den Vorteil, dass man auch mobil und mit verschiedenen Geräten auf die eigenen Passwörter zugreifen kann.“

3. Tipp: Verwenden Sie wenn möglich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung!
„Ein zweiter Identifikationsweg, zusätzlich zum Passwort, erhöht die Sicherheit. Diese Zwei-Faktor-Authentifizierung gibt es in zahlreichen Varianten, etwa als Code per SMS, mit einem TAN-Generator etwa beim Online-Banking oder in einer App. Ein starkes Passwort und aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung schützen sehr wirksam gegen Missbrauch durch Kriminelle.“

Einen Vorschlag, wie sich auch ein komplexes Passwort leicht merken lässt, gibt der eco-Verband zum Abschluss: „Es hilft, sich einen Satz oder eine Phrase auszudenken und daraus die ersten Buchstaben jedes Wortes zu nehmen und es mit Sonderzeichen und Ziffern zu kombinieren. Beispiel: Aus ,Ich wohne in einem gelben Haus und habe zwei Katzen’ könnte IwiegH&h#2K! werden.“

Weitere Informationen zum Thema:

eco
Wie verwalten Sie Ihre privaten Online-Passwörter?

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Kommentar zum Welt-Passwort-Tag 2022: Passwort und PIN veraltete Authentifizierungsmethoden https://www.datensicherheit.de/kommentar-welt-passwort-tag-2022-passwort-pin-veraltet-authentifizierungsmethoden https://www.datensicherheit.de/kommentar-welt-passwort-tag-2022-passwort-pin-veraltet-authentifizierungsmethoden#respond Wed, 04 May 2022 14:29:16 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=41729 Simon Marchand empfiehlt biometrische Verfahren anstelle von Passwort-Eingaben

[datensicherheit.de, 04.05.2022] „Auch der diesjährige ,Welt-Passwort-Tag‘ soll uns einmal mehr daran erinnern, dass es sich bei Passwörtern und PINs um veraltete Authentifizierungsmethoden handelt“, kommentiert Simon Marchand, „Chief Fraud Prevention Officer“ bei Nuance Communications, denn schon lange könnten diese nicht mehr mit den modernen Sicherheitsanforderungen mithalten.

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Foto: Nuance

Simon Marchand: Verlieren Kryptogeld-Besitzer ihr Passwort, haben sie keinen Zugriff mehr auf ihr Wallet!

Passwort-Markt im Darknet

Cyber-Kriminelle machten im sogenannten Darknet mit gestohlenen Passwörtern Profit oder nutzten diese für betrügerische Aktivitäten. „Verlieren Kryptogeld-Besitzer ihr Passwort, haben sie keinen Zugriff mehr auf ihr Wallet“, warnt Marchand. Die Folge seien erhebliche finanzielle Verluste, wie der Fall des Programmierers Stefan Thomas im vergangenen Jahr, 2021, beweise.

Im Anbetracht der aktuellen Bedrohungslandschaft sollten effektive Strategien zur Betrugsprävention nicht mehr nur optional, sondern obligatorisch sein. „Denn im Rahmen einer aktuellen Untersuchung gab jede fünfte befragte Person an, innerhalb von zwölf Monaten Opfer von Betrug gewesen zu sein“, berichtet Marchand.

Biometrische Authentifizierung statt Passwort oder PIN

Daher sei es höchste Zeit, die traditionellen Authentifizierungsmethoden durch robustere und sicherere Alternativen abzulösen, um Kunden zu schützen. Biometrische Authentifizierungsmethoden zum Beispiel basierten auf einzigartigen Charakteristika wie Fingerabdruck, Gesichts- oder Stimmerkennung.

Endnutzer müssten sich nicht mehr an all ihre PINs, Passwörter und andere wissensbasierte, betrugsanfällige Login-Daten erinnern. Marchand: „Gleichzeitig sorgen sie für Sicherheit und folglich auch für innere Ruhe.“

Passwort-Betrug verärgert Kunden

„Wenn es um Betrug geht, ist Prävention besser, als sich im Nachhinein mit den Konsequenzen herumzuschlagen“, empfiehlt Marchand. Verbrauchern sei es heute wichtiger denn je, „dass ihre persönlichen Daten sicher sind – egal, mit wem sie sie teilen“. Infolgedessen zögen sie jedes Unternehmen zur Rechenschaft, „das nicht genug dafür tut, um ihre Informationen zu schützen“.

Daher müssten Unternehmen Cyber-Kriminellen immer einen Schritt voraus sein. Marchand anschließend: „Dazu gehört in Bezug auf die effektivsten Sicherheitslösungen, wie biometrische Sicherheitsmechanismen, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.“

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 04.05.2022
Welt-Passwort-Tag 2022: Unternehmenssicherheit umfasst auch soziales Umfeld / Joseph Carson rät in Fragen der Passwort-Sicherheit zur Einbeziehung der Lieferanten, Auftragnehmer, Partner und Kunden

datensicherheit.de, 03.05.2022
Welt-Passwort-Tag am 5. Mai 2022: Viele Nutzer finden Passwörter lästig und umständlich zu verwalten / Karim Toubba rät, die eigenen Passwort-Gewohnheiten zu hinterfragen

datensicherheit.de, 03.05.2022
Passwörter gehören noch immer zu den wichtigsten Datensicherheitsmaßnahmen / Werner Thalmeier kommentiert Bedeutung der Passwörter und gibt Tipps zum „World Password Day 2022“

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Welt-Passwort-Tag 2022: Unternehmenssicherheit umfasst auch soziales Umfeld https://www.datensicherheit.de/welt-passwort-tag-2022-unternehmenssicherheit-einschluss-soziales-umfeld Wed, 04 May 2022 14:19:09 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=41724 Joseph Carson rät in Fragen der Passwort-Sicherheit zur Einbeziehung der Lieferanten, Auftragnehmer, Partner und Kunden

[datensicherheit.de, 04.05.2022] Die eigene Cyber-Sicherheit steht und fällt mit der Stärke der verwendeten Passwörter – Tipps und Ratschläge für ein sicheres Passwort-Management werden daher seit Jahr und Tag „gepredigt“. Dennoch ist es um die sogenannte Passwort-Hygiene offensichtlich nach wie vor schlecht bestellt, wie unzählige Untersuchungen und Cyber-Vorfälle immer wieder zeigen. Anlässlich des diesjährigen „Welt-Passwort-Tags“ ist es wieder einmal höchste Zeit, dass IT-Sicherheitsexperten das Thema „Passwort-Sicherheit“ in den Vordergrund rücken und Unternehmen wie Privatnutzern „ins Gewissen reden“. Auch Joseph Carson, „Chief Security Scientist & Advisory CISO“ bei Delinea, sieht in seinem aktuellen Kommentar Passwörter als eine der größten Cyber-Herausforderungen:

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Foto: Delinea

Joseph Carson: Wahl des Passworts entscheidet darüber, wie leicht Cyber-Kriminelle Daten stehlen und ausspionieren können!

Nutzer neigen immer wieder dazu, ein einfaches und leicht zu merkendes Passwort zu generieren

Carson betont: „Passwörter sind nach wie vor eine der größten Cyber-Herausforderungen auf der ganzen Welt – sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen –, da die Wahl des Passworts darüber entscheidet, wie leicht Cyber-Kriminelle Daten stehlen und ausspionieren können.“

Allen Warnungen zum Trotz neigten Nutzer immer wieder dazu, einfach und leicht zu merkende Passwörter zu generieren. So seien Geburtstage oder andere besondere Daten nach wie vor beliebte Standard-Passwörter, welche Cyber-Kriminellen in die Hände spielten.

Ein sicheres Passwort sollte unbedingt Passphrasen enthalten – mit einer Abfolge von Zufallswörtern

„Dass die Generierung starker und sicherer Passwörter nach wie vor in der Verantwortung der Menschen selbst liegt, bedeutet ein hohes Risiko, vor allem wenn man bedenkt, wie vielen Nutzern ihre schlechte Passwort-Wahl bereits zum Verhängnis geworden ist“, so Carson und warnt: „Haben Angreifer frühere Passwort-Entscheidungen erst einmal durchschaut, nutzen sie diese als Grundlage, um davon ausgehend weitere Variationen zu erstellen.“

Ein effektives Passwort sollte daher unbedingt Passphrasen enthalten und eine Abfolge von Zufallswörtern für zusätzliche Sicherheit. Aktive Nutzer sollten darüber hinaus die Verwendung eines Passwort-Managers in Betracht ziehen, um ihre Anmeldedaten zu optimieren und eine regelmäßige Rotation zu gewährleisten.

Für Unternehmen sollte ein Passwort-Manager eine Standard-Implementierung sein

Für Unternehmen sollte ein Passwort-Manager mittlerweile eine Standard-Implementierung sein, ebenso wie spezielle Kontrollen von privilegierten Zugängen. Diese ermöglichten es den Unternehmen, Passwörter zu automatisieren, zu rotieren und abzusichern, wodurch auch die „Cyber-Müdigkeit“ nachhaltig eingedämmt werden könne.

Um noch einen Schritt weiter zu gehen, sollten Unternehmen nicht nur auf ihre interne „Passwort-Hygiene“ achten, sondern auch ihre Zulieferer und Auftragnehmer unter die Lupe nehmen, um Passwortschutz übergreifend sicherzustellen. Carson unterstreicht hierzu: „Denn welchen katastrophalen ,Dominoeffekt‘ eine falsche Passwortwahl innerhalb einer Lieferkette haben kann, haben bekannte Cyber-Angriffe bereits gezeigt.“

Die Passwort-Sicherheit zu optimieren heißt das soziale Umfeld einzubeziehen

Möchten Unternehmen ihre Passwort-Sicherheit optimieren, müssten sie verstehen, „dass Sicherheit mit dem sozialen Netzwerk um sie herum beginnt“. Carson legt nahe: „Warum also ermutigen Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht dazu, auch privat einen Passwort-Manager zu verwenden, und belohnen sie dafür?“

Indem Cyber-Sicherheit auch auf die soziale Sphäre ausgedehnt werde, könnten viele Bedrohungen minimiert werden, denn Angreifer nutzten Privat-User oft als erstes Sprungbrett, um in Unternehmen einzudringen. Carson abschließend: „Warum also nicht die soziale Sphäre um das Unternehmen herum mit einbeziehen? Die Lieferanten, Auftragnehmer, Partner, Kunden genauso wie alle anderen!“

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 04.05.2022
Kommentar zum Welt-Passwort-Tag 2022: Passwort und PIN veraltete Authentifizierungsmethoden / Simon Marchand empfiehlt biometrische Verfahren anstelle von Passwort-Eingaben

datensicherheit.de, 03.05.2022
Welt-Passwort-Tag am 5. Mai 2022: Viele Nutzer finden Passwörter lästig und umständlich zu verwalten / Karim Toubba rät, die eigenen Passwort-Gewohnheiten zu hinterfragen

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Passwörter gehören noch immer zu den wichtigsten Datensicherheitsmaßnahmen / Werner Thalmeier kommentiert Bedeutung der Passwörter und gibt Tipps zum „World Password Day 2022“

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Welt-Passwort-Tag am 5. Mai 2022: Viele Nutzer finden Passwörter lästig und umständlich zu verwalten https://www.datensicherheit.de/welt-passwort-tag-5-mai-2022-vielzahl-nutzer-epfinden-passwoerter-laestigkeit-umstaendlichkeit-verwaltung Tue, 03 May 2022 14:52:35 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=41712 Karim Toubba rät, die eigenen Passwort-Gewohnheiten zu hinterfragen

[datensicherheit.de, 03.05.2022] Am jeweils ersten Donnerstag im Mai ist der „Welt-Passwort-Tag“, der aktuell auf den am 5. Mai 2022 fällt. Aktuelle Daten von LastPass zeigen demnach, dass 41 Prozent der Nutzer Passwörter lästig und umständlich zu verwalten finden. Dabei griffen 61 Prozent nicht auf einen Passwortmanager zurück. Vor diesem Hintergrund rät Karim Toubba, Geschäftsführer von LastPass, die eigenen Passwort-Gewohnheiten zu hinterfragen.

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Foto: LastPass

Karim Toubba: Ein Passwort-Manager schafft Abhilfe!

Das Passwort als erste Verteidigungslinie von besonderer Bedeutung

„Passwörter bieten Ihnen Zugang zur Online-Welt und sollen gleichzeitig Ihre Daten schützen. Allerdings sind sie oft auch Ausgangspunkt für Cyber-Angriffe. Online-Sicherheit ist heute wichtiger denn je“, so Toubba. Dennoch müsse man immer wieder feststellen, „dass Verbraucher und Unternehmen nicht die geeigneten Maßnahmen zum Schutz ihrer Passwörter ergreifen“.

Der „Welt-Passwort-Tag“ sei daher eine gute Gelegenheit, „Ihre Online-Gewohnheiten und die Schritte zum Schutz Ihrer Informationen zu überprüfen“. Kennwörter hätten dabei als erste Verteidigungslinie eine besondere Bedeutung.

Passwort-Vielzahl kann zu Frustration führen

Toubba führt aus: „Aktuellen Daten unseres Forschungsteams zufolge verwenden Verbraucher im Durchschnitt fast 18 Passwörter für ihre Online-Konten. Und drei Viertel von ihnen setzen mindestens einmal im Monat ein Passwort zurück, weil sie es vergessen haben.“

Dass wir uns in unserem zunehmend digitalen Leben so viele Passwörter merken müssen, führt laut Toubba häufig zu Frustration. Zudem vertraue nur jeder Zweite der Befragten darauf, „dass Kennwörter ausreichend Schutz vor einem Sicherheitsverstoß bieten“. Toubbas Rat: „Ein Passwort-Manager schafft Abhilfe. Denn er verwaltet Ihre Logins – und Sie können sich auf andere Dinge konzentrieren.“

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 03.05.2022
Passwörter gehören noch immer zu den wichtigsten Datensicherheitsmaßnahmen / Werner Thalmeier kommentiert Bedeutung der Passwörter und gibt Tipps zum „World Password Day 2022“

datensicherheit.de, 15.07.2021
Umfrage zeigt: Passwörter können zur Sicherheitsfalle werden / Im Rahmen einer Studie 1.008 Mitarbeiter zum Umgang mit Passwörtern befragt

datensicherheit.de, 04.05.2021
6. Mai 2021 ist Welt-Passwort-Tag: Avira gibt 4 Tipps für starke Passwörter / In 80 Prozent der Fälle gehackter Online-Konten schwaches Passwort Ursache

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Europäischer Datenschutztag: Kommentar von Chris Harris https://www.datensicherheit.de/europaeischer-datenschutztag-kommentar-chris-harris https://www.datensicherheit.de/europaeischer-datenschutztag-kommentar-chris-harris#respond Fri, 28 Jan 2022 11:31:41 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=41423 Der Datenschutztag als wichtige Erinnerung für Unternehmen, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen

[datensicherheit.de, 28.01.2022] In einer Zeit, in der die zunehmende Regulierung zu einer Verlagerung hin zur Eingrenzung und Lokalisierung von Daten führe, sei der „Europäische Datenschutztag“ eine wichtige Erinnerung für Unternehmen, „die notwendigen Maßnahmen zum Schutz von Daten zu ergreifen, die zwischen souveränen Ländern übertragen werden“. Chris Harris, „EMEA Technical Director“ bei Thales UK, geht in seiner aktuellen Stellungnahme auf die Bedeutung des „Europäischen Datenschutztages“ ein. Die Kontrolle über die Verschlüsselung und den Zugriff auf sensible Unternehmensdaten stelle sicher, „dass die Informationen nicht unerlaubt in die Hände einer ausländischen Einrichtung fallen – was genauso teuer werden kann wie ein schlechter Ruf“.

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Foto: Thales

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Chris Harris: Weltweit mehr als 1.800 Gesetze zur Einhaltung von Datenschutzbestimmungen…

Datenschutz und -souveränität erfordern Zugriffskontrolle

Weltweit gebe es inzwischen mehr als 1.800 Gesetze zur Einhaltung von Datenschutzbestimmungen, die Unternehmen befolgen müssten. Harris betont:
„Bei der Datensouveränität geht es nicht mehr nur um Lokalisierung, sondern darum, dass Nationalstaaten die Möglichkeit haben, ihre Daten im eigenen Land zu speichern und den Zugriff darauf zu kontrollieren.“

Datenschutz-Anforderungen führen zu mehr lokalen Rechenzentren

Mit Blick auf die Zukunft müssten Unternehmen ihre „Cloud“-Strategie, ihre „Governance“ und ihr Risikomanagement neu überdenken. Es sei wahrscheinlich, dass immer mehr Tech-Giganten damit beginnen würden, lokale Rechenzentren zu errichten, um geographische Hindernisse für ihre Geschäfte zu umgehen.

„Dies wiederum wird dazu führen, dass globale ,Cloud‘-Anbieter zunehmend in die ,Cloud‘-Infrastruktur von Nationalstaaten investieren“, so Harris abschließend.

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Datenschutz als Basis für Freiheitsschutz https://www.datensicherheit.de/datenschutz-als-basis-fuer-freiheitsschutz https://www.datensicherheit.de/datenschutz-als-basis-fuer-freiheitsschutz#respond Tue, 28 Jan 2020 22:26:18 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=35532 Frank Herrmann nimmt Stellung zum „Europäischen Datenschutztag 2020“

[datensicherheit.de, 28.01.2020] Zum „Europäischen Datenschutztag 2020“ mahnt die Piratenpartei die Verpflichtung von Parlament und Regierung in Bund und Ländern an, „die Grundfreiheiten der Menschen auch in der digitalen Welt zu schützen“. Dieser wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen, um an das erste Datenschutzabkommen europäischer Länder aus dem Jahre 1981 zu erinnern, das „Übereinkommen zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten“, auch „Konvention 108“ genannt. Der Schutz unserer Daten heute brauche dringend Sachverstand und Weitsicht, denn es gehe nicht nur um unsere Freiheit, sondern auch um die der nachfolgenden Generationen. Frank Herrmann, Landesvorsitzender der PIRATEN in NRW und Bundesthemenbeauftragter für Datenschutz. Bemängelt: „Leider fehlt der Bundesregierung offenbar beides.“

Schon vor 39 Jahren Grundsätze erlaubter Datenverarbeitung festgeschrieben

Schon vor 39 Jahren seien die Grundsätze der erlaubten Datenverarbeitung, wie die Erforderlichkeit für die Datenerhebung, der Zweckbindungsgrundsatz oder der Informationsanspruch der Betroffenen definiert und festgeschrieben worden.
Die unterzeichnenden Staaten seien durch das Abkommen verpflichtet, die Rechte und Grundfreiheiten der Menschen in der digitalen Welt zu schützen.

Aufsichtsbehörden viel zu schwach ausgestattet

„Den Datenschutz und damit den Schutz der Persönlichkeit der Menschen zu gewährleisten, ist eine der wichtigsten Aufgaben der staatlichen Organe, und sie versagen kläglich dabei“, kritisiert Herrmann.
Auch wenn die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oft als „großer Wurf“ bezeichnet werde, so bleibe sie doch ein „zahnloser Tiger“, wenn die Grundsätze und Vorgaben nicht in weiteren Gesetzen und Verordnungen umgesetzt werden. Herrmann: „Selbst die Aufsichtsbehörden wurden und werden für die ihnen zugewiesenen Aufgaben viel zu schwach ausgestattet, und dieser Zustand ändert sich seit Jahrzehnten nicht.“

„privacy by design“ und „privacy by default“ oft nicht beachtet

Ob im Meldewesen, im Gesundheitssektor oder bei den Regeln für die Sicherheitsbehörden – die Grundsätze „privacy by design“ und „privacy by default“ würden zu oft als „Fremdworte“ angesehen und nicht beachtet.
„Stattdessen werden Bewegungsprofile und biometrische Daten zunächst von Reisenden und bald von uns allen in großen Datenbanken gespeichert und mit der vagen Hoffnung analysiert, Tatverdächtige einfacher auffinden zu können“, so Herrmann. Hiermit werde unsere Freiheit vermeintlicher Sicherheit geopfert.

Auch „Wildwuchs“ in der Wirtschaft müssen Grenzen gesetzt werden

Der Wille, Freiheit und Selbstbestimmung der Menschen zu schützen, fehle auch im Umgang mit der Kontrolle und Bewertung von Geschäftsmodellen der Wirtschaft, die auf der Erhebung und Analyse unseres Nutzungsverhaltens digitaler Dienste basierten.
Dem hier existierenden „Wildwuchs“ müssten Grenzen gesetzt werden, denn schon heute sei nicht mehr gewährleistet, das Nutzer selbstbestimmte und nicht durch Algorithmen bestimmte Entscheidungen im Netz treffen könnten.

Weitere Informationen zum Thema:

EUROPARAT, 28.01.1981
Details zum Vertrag-Nr.108 / Übereinkommen zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten

datensicherheit.de, 22.01.2020
Jahresauftakt 2020: Abermals sensible Daten in falschen Händen

datensicherheit.de, 20.12.2019
14. Europäischer Datenschutztag am 28. Januar 2020

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Smart Home: Cyber-Sicherheit und Einbruchschutz verschmelzen https://www.datensicherheit.de/smart-home-cyber-sicherheit-einbruchschutz-verschmelzen Tue, 23 Oct 2018 18:11:56 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=29271 „8. Tag des Einbruchschutzes“ am 28. Oktober 2018

[datensicherheit.de, 23.10.2018] Nach Angaben des BUNDESVERBANDs DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT (BDSW) findet am 28. Oktober 2018 bereits zum achten Mal der „Tag des Einbruchschutzes“ statt. Sein Motto lautet demnach „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“. Die immer mehr eingesetzte Smart-Home-Technologie wird dabei als Ergänzung zur mechanischen Sicherung gesehen.

„8. Tag des Einbruchschutzes“ am 28. Oktober 2018
Abbildung: BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT

Empfehlungen zu effektiver Sicherungstechnik für das eigene Zuhause

Neuauflage der Broschüre „Sicher wohnen“ mit dem Thema „Smart Home“

Zu Beginn der dunklen Jahreszeit möchte die Polizeiliche Kriminalprävention wieder verstärkt zu effektiver Sicherungstechnik für das eigene Zuhause werben:
„Die Initiative ,K-EINBRUCH‘, zu der der ,Tag des Einbruchschutzes‘ gehört, hat sich zum Ziel gesetzt die Sensibilität der Bürgern gegenüber dem Thema Einbruch in ihr Zuhause zu steigern“, erläutert Dr. Harald Olschok, BDSW-Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied. Auch die Mitgliedsunternehmen des BDSW stünden interessierten Bürgern „gerne mit Rat und Tat“ zur Seite.
Bei der nächsten Polizeidienststelle vor Ort könnten sich interessierte Bürger über Veranstaltungen zum Aktionstag informieren. Zudem sei von der Initiative „K-EINBRUCH“ die Broschüre „Sicher wohnen“ neu aufgelegt und um das Thema „Smart Home“ ergänzt worden.

Smart-Home-Technologie als Ergänzung der mechanischen Sicherung

Weit über ein Drittel aller Einbrüche scheiterten bereits an einer guten Sicherung der Häuser oder Wohnungen. Die Polizei empfiehlt daher eine mechanische Sicherung aller Fenster und Türen, damit „ungebetene Gäste“ erst gar nicht hineinkommen.
Die immer mehr eingesetzte Smart-Home-Technologie könne dabei allenfalls als Ergänzung zur mechanischen Sicherung dienen, denn Smart-Home-Lösungen allein stellten „kein durchgängiges und damit zuverlässiges Einbruchmelde- bzw. Gefahrenwarnsystem“ dar.
„Auf der Plattform ,www.k-einbruch.de‘ gibt es neben Verhaltenstipps zahlreiche Informationen zu Sicherheitstechnik oder beispielsweise auch ein ,interaktives Haus‘, das diejenigen Stellen an Haus oder Wohnung aufzeigt, die besonders gesichert werden sollten. Außerdem informiert die Seite über Möglichkeiten der staatlichen Förderung von Einbruchschutz.“ Dort gebe es zudem alle weiteren kostenlosen Medien zum Thema Einbruchschutz als Download.

Weitere Informationen zum Thema:

KEINBRUCH – Eine Initiative Ihrer Polizei und der Wirtschaft
EINBRUCHSCHUTZ WIRKT

KEINBRUCH – Eine Initiative Ihrer Polizei und der Wirtschaft
Download: Broschüre „Sicher wohnen“ (Themen: Diebstahl, Einbruch; 56 Seiten, A5)

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Andrea Voßhoff: Datenschutz als Basis der Digitalen Souveränität https://www.datensicherheit.de/andrea-vosshoff-datenschutz-als-basis-der-digitalen-souveraenitaet https://www.datensicherheit.de/andrea-vosshoff-datenschutz-als-basis-der-digitalen-souveraenitaet#respond Mon, 29 Jan 2018 16:31:37 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=27219 Stellungnahme der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit anlässlich des Europäischen Datenschutztages 2018

[datensicherheit.de, 29.01.2018] Aus Anlass des „12. Europäischen Datenschutztages“ lud die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder am 29. Januar 2018 in die Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund ein – die zentrale deutsche Veranstaltung stand unter dem Motto „Souveränität in der digitalen Welt – eine Illusion?“. Hierzu erklärte die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Andrea Voßhoff: „Angesichts internationaler Internet-Monopolisten und zunehmender staatlicher Überwachung ist das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung wichtiger denn je für die Digitale Souveränität der Bürgerinnen und Bürger.“

Bundesregierung sollte ambitionierte Datenschutz-Vorschläge unterstützen!

Um dieses Grundrecht auch in einer globalisierten Welt umzusetzen, gilt ab 25. Mai 2018 die neue Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Gestärkt werde dieser europaweite Rechtsrahmen durch die derzeit in Brüssel verhandelte E-Privacy-Verordnung. Die Bundesregierung sollte hierzu die ambitionierten Vorschläge des Europäischen Parlaments für den besseren Schutz der Bürgerinnen und Bürger bei elektronischer Kommunikation konsequent unterstützen, fordert Voßhoff. Wenn die informationelle Selbstbestimmung in der digitalen Welt „nicht zur Illusion verkommen“ soll, dann müssten Internetnutzerinnen und -nutzer etwa frei entscheiden können, ob ihr Surfverhalten gespeichert und analysiert werden darf.
Dieses grundlegende Recht müsse in der E-Privacy-Verordnung festgeschrieben werden. Nachdem die Werbewirtschaft es jahrelang versäumt habe, freiwillige Maßnahmen wie die „Do-not-Track“-Einstellung in Browsern effektiv umzusetzen, müsse nun der Gesetzgeber das Manko beheben.

Rechtsstaatlicher Schutz vor unfairen und undurchsichtigen Geschäftsmodellen!

Voßhoff warnte auch davor, „das etablierte Konzept des Datenschutzes durch die unbestimmte Idee einer Datensouveränität zu ersetzen“. Gerade in Zeiten von „Big Data“ komme dem Schutz des Individuums eine grundsätzliche Bedeutung zu.
„Konfrontiert mit mächtigen Datenkonzernen benötigen Internetnutzerinnen und –nutzer rechtsstaatlichen Schutz vor unfairen und undurchsichtigen Geschäftsmodellen. Erst der Datenschutz mit seinen etablierten Prinzipien wie Zweckbindung und Einwilligung schafft das dringend benötigte Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in digitale Technologien, Produkte und Dienstleistungen“, betonte die BfDI.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 27.04.2017
Reform des BKA-Gesetzes: Andrea Voßhoff begrüßt Verzicht auf längere Datenspeicherung

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