Weiterbildung – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Thu, 12 Mar 2026 14:38:49 +0000 de hourly 1 Qualifizierung: Deutschlands Schwachstelle der KI-Offensive https://www.datensicherheit.de/qualifizierung-deutschland-schwachstelle-ki-offensive Sun, 15 Mar 2026 23:07:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=53157 „Allianz der Chancen“ sieht strukturelle Defizite bei KI-Weiterbildung und legt Praxisleitfaden für eine professionelle Umsetzung vor

[datensicherheit.de, 16.03.2026] Eine neue Studie der „Allianz der Chancen“ zeigt laut einer Meldung der Amadeus Fire Group vom 9. März 2026 „ein strukturelles Missverhältnis zwischen Technologieinvestitionen und Kompetenzaufbau in Unternehmen“: Während 91 Prozent Künstliche Intelligenz (KI) für geschäftskritisch hielten, investiere nur ein Viertel systematisch in Weiterbildung. Die Studie warnt demnach vor Produktivitätsverlusten und legt erstmals einen Praxisleitfaden für „Corporate AI Learning“ vor.

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Foto: Amadeus Fire Group

Monika Wiederhold: Wir investieren Milliarden in KI-Technologie – aber ohne eine messbare und skalierbare Kompetenzstrategie bleiben Produktivitätseffekte Zufall!

Fehlende Qualifizierungsarchitektur: „KI-Offensive“ droht zu scheitern

Deutschlands „KI-Offensive“ drohe an fehlender Qualifizierungsarchitektur zu scheitern: Zu diesem Ergebnis kommt demnach die Studie „Corporate AI Learning“, welche die Amadeus Fire Group im Auftrag der „Allianz der Chancen“ durchgeführt hat. Sie diagnostiziere ein strukturelles Missverhältnis zwischen Technologieinvestitionen und systematischer Kompetenzentwicklung – mit unmittelbaren Folgen für Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit.

  • Die Ergebnisse wurden im Rahmen des jüngsten Netzwerktreffens der „Allianz der Chancen“ in Berlin vorgestellt, bei dem mehr als 100 Personalvorstände und HR-Verantwortliche über KI-Qualifizierung als Standortfaktor diskutierten.

Die „Allianz der Chancen“ versteht sich als eine branchenübergreifende Initiative führender Unternehmen, um Impulse für Wettbewerbsfähigkeit und eine moderne Arbeitswelt in Deutschland zu setzen. Grundlage der nun vorliegenden Studie seien KI-gestützte Tiefeninterviews mit HR-Verantwortlichen aus Mitgliedsunternehmen verschiedener Branchen und Größenklassen.

Ca. 80% können Wirkung ihrer KI-Qualifizierungsmaßnahmen nicht belastbar messen

Zwar sähen 91 Prozent der befragten Unternehmen Künstliche Intelligenz (KI) als zentral für ihr Geschäftsmodell an und 82 Prozent planten höhere Investitionen. Gleichzeitig investierten aber nur 25 Prozent in naher Zukunft substanziell in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.

  • Rund 80 Prozent könnten die Wirkung ihrer Qualifizierungsmaßnahmen gar nicht belastbar messen.

„Wir investieren Milliarden in KI-Technologie – aber ohne eine messbare und skalierbare Kompetenzstrategie bleiben Produktivitätseffekte Zufall“, kommentiert Monika Wiederhold, Vorstand der Amadeus Fire Group und innerhalb der „Allianz der Chancen“ verantwortlich für „Corporate AI Learning“. Sie gibt zu bedenken: „Wenn Qualifizierung nicht systematisch organisiert wird, verliert der Wirtschaftsstandort an Wettbewerbsdynamik.“

Strukturelle Defizite – Deutschland liegt bei KI-Nutzung zurück

Im internationalen Vergleich liege Deutschland bei der KI-Nutzung zurück: 2025 nutzten lediglich 26 Prozent der Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten entsprechende Technologien, bei Großunternehmen seien es 57 Prozent. Gleichzeitig verschiebe sich der Fokus von Pilotprojekten hin zur breiten Implementierung generativer und zunehmend autonomer KI-Systeme.

  • Damit stiegen die Anforderungen an die Belegschaften erheblich: Mitarbeiter müssten KI-Anwendungen steuern, bewerten und in Prozesse integrieren können.

Tatsächlich hätten bislang nur rund 20 Prozent der Berufstätigen in Deutschland eine KI-Schulung im Unternehmen erhalten. 70 Prozent berichteten von keinem entsprechenden Angebot. In den Unternehmen selbst zeigten sich ähnliche Muster: Es fehlten verbindliche Kompetenzmodelle, Lernzeit und systematische Erfolgsmessung. Viele Initiativen blieben im Pilotstatus.

Politische Handlungsfelder: Positionspapier zur KI-Qualifizierung

An die Adresse von Politik und Verwaltung gerichtet, benennt die Studie im Rahmen eines Positionspapiers vier politische Handlungsfelder:

  1. Rechtssichere Experimentierräume für KI-Anwendungen
  2. Verbindliche Integration von KI-Kompetenzen in Ausbildung und Weiterbildung
  3. Steuerliche Anreize sowie kofinanzierte Programme insbesondere für den Mittelstand
  4. Beschleunigte Verfahren für risikoarme KI-Learning-Anwendungen

Über die Problemanalyse hinaus legen die Macher der Untersuchung einen begleitenden Praxisleitfaden vor, der auch als Bauplan für „Corporate AI Learning“ verstanden werden könne. Er beschreibt, wie Unternehmen KI-Qualifizierung strategisch verankern und operationalisieren können. Ausgangspunkt sei indes nicht die Schulung selbst, sondern eine klare Priorisierung: „Welche Geschäftsprozesse bieten das größte Produktivitätspotenzial? Welche Rollen benötigen vertiefte Kompetenzen? Wie lassen sich diese innerhalb eines definierten Zeitraums aufbauen?“

  • Der Leitfaden skizziere zentrale Erfolgsfaktoren – von Führungsverankerung und „Governance“ über rollenspezifische Lernpfade bis zur unmittelbaren Integration von KI- „Tools“ in den Arbeitsalltag. Besonderes Gewicht erhalte die Wirkungsmessung: „Erst wenn Nutzung und konkrete Zeitgewinne systematisch dokumentiert werden, entsteht ein belastbarer ,Business Case’.“

Weitere Informationen zum Thema:

Amadeus Fire GROUP
Unternehmen / Selbstverständnis

Amadeus Fire GROUP
Der Vorstand der Amadeus Fire AG: Der Vorstand besteht derzeit aus drei Mitgliedern – dem Vorstandsvorsitzenden sowie den beiden Chief Operating Officern für Personaldienstleistungen und Weiterbildung.

Amadeus Fire, Weiterbildung
Wie stellen Unternehmen das systematische Erlernen von KI-Kompetenzen sicher? / Corporate AI Learning

ALLIANZ DER CHANCEN
Über Uns – Was uns antreibt und welche Unternehmen und Institutionen hinter der Allianz der Chancen stehen, erfahren Sie hier

ALLIANZ DER CHANCEN & Amadeus Fire GROUP
Deutschland lernt KI. Zu wenig. – Zu spät. / Was tun?

ALLIANZ DER CHANCEN, Februar 2026
CORPORATE AI LEARNING / Positionspapier der Allianz der Chancen

datensicherheit.de, 04.03.2026
KI für Dummies: Neuauflage soll Generative Künstliche Intelligenz verständlich erklären / „KI für Dummies“ soll seine Leser mitnehmen auf eine verständliche, fundierte und zugleich spannende Reise durch die KI-Welt

datensicherheit.de, 09.06.2025
Aufbau der KI-Kompetenz in der Belegschaft: Von der Pflicht zur Kür / KNIME stellt fünf Ansätze vor, um Mitarbeiter zu qualifizieren und die Herausbildung einer Schatten-KI zu verhindern

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Vermittlung von Digitalkompetenz in knapp drei Vierteln der Unternehmen https://www.datensicherheit.de/vermittlung-digitalkompetenz-drei-viertel-unternehmen https://www.datensicherheit.de/vermittlung-digitalkompetenz-drei-viertel-unternehmen#respond Tue, 03 Jun 2025 22:54:45 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=48179 Grundlegende Digitalkompetenzen sind inzwischen offenkundig in den meisten Berufen notwendig

[datensicherheit.de, 04.06.2025] Laut Erkenntnissen des Digitalverbands Bitkom vom Jahresbeginn 2025 zum Stand der Vermittlung von Digitalkompetenz in Unternehmen, beabsichtigen zwar zwei Drittel, ihre Belegschaft so für neue Aufgaben zu qualifizieren – indes beklagten befragte Unternehmen „fehlende Zeit, fehlendes Geld und fehlende Lust der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“. Bitkom Research hat hierzu im Auftrag des Digitalverbands 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland im Zeitraum der Kalenderwochen 2 bis 7 2025 telefonisch repräsentativ befragt. Die Fragen lauteten demnach: „Werden die Mitarbeitenden Ihres Unternehmens weitergebildet, um digitale Kompetenzen zu erlangen oder zu vertiefen?“ und „Inwiefern treffen die folgenden Aussagen Ihrer Meinung nach zu?“

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Abbildung: bitkom

Ergebnisse einer Bitkom-Umfrage zur Vermittlung von Digitalkompetenz in Unternehmen Anfang 2025

Nur für acht Prozent der Unternehmen Vermittlung digitaler Kompetenzen kein Thema

Ob der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), Maßnahmen zu IT-Sicherheit und Datenschutz oder die Nutzung spezieller „Tools“ wie Kollaborations-Software oder „Cloud“-Dienste – grundlegende Digitalkompetenzen sind inzwischen offenkundig in den meisten Berufen notwendig.

  • Rund drei Viertel der Unternehmen (73%) bildeten deshalb Mitarbeiter zu Digitalthemen weiter. Allerdings gebe es bei den meisten (62%) solche Angebote nur vereinzelt – lediglich bei elf Prozent würden sie allen oder fast allen Beschäftigten angeboten.

Bei weiteren 18 Prozent gebe es bislang keine solchen Weiterbildungen„sie werden aber diskutiert oder geplant“. Nur für acht Prozent der Unternehmen sei die Vermittlung digitaler Kompetenzen kein Thema.

Nicht nur Investitionen in Technologie – es geht ebenso um Investitionen in Menschen

Insgesamt gäben rund zwei Drittel der Unternehmen (70%) an, dass sie durch die Vermittlung von Digitalkompetenzen Beschäftigte für neue Aufgaben und Tätigkeitsbereiche qualifizieren wollten. Dabei habe nur jedes zweite Unternehmen (50%) eine Strategie zur Weiterbildung rund um Digitalthemen.

  • „Bei der Digitalisierung des Unternehmens geht es nicht nur um Investitionen in Technologie, es geht ebenso um Investitionen in Menschen“, betont der Bitkom-Präsident, Dr. Ralf Wintergerst, und führt aus: Keine Branche und kaum ein Beruf wird in Zukunft ohne digitale Kompetenzen auskommen. Gerade mit Blick auf den sich verschärfenden Fachkräftemangel müssen Unternehmen die eigenen Beschäftigten für die neuen Aufgaben der digitalen Arbeitswelt qualifizieren!“

Die Weiterbildung rund um Digitalthemen stelle Unternehmen allerdings vor Herausforderungen: Ein Drittel (33%) halte das Angebot an Weiterbildungen für „zu unübersichtlich“, ebenso viele (33%) gäben an, keine Zeit für die Weiterbildung der Belegschaft zu haben. 32 Prozent fehle es am Geld dafür – und knapp jedes zweite Unternehmen (46%) sage, viele der eigenen Beschäftigten hätten keine Lust auf Weiterbildungen zu Digitalthemen.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 06.06.2024
Phishing-Benchmarking-Bericht von KnowBe4: Cyber-Sicherheitstrainings zeigen Wirkung / Starke Sicherheitskultur zusammen mit -technologie für die Bekämpfung von Cyber-Bedrohungen unerlässlich

datensicherheit.de, 01.04.2021
SANS Foundations: Neue Trainings-Plattform für Security-Einsteiger / Berufseinsteiger und Quereinsteiger können sich über SANS Foundations ein erstes Grundlagenwissen und praktische Fähigkeiten verschaffen

datensicherheit.de, 09.09.2020
kaspersky-Training zeigt: Mitarbeiter überschätzen eigene IT-Kenntnisse / Mitarbeiter machen 90 Prozent der Fehler – aber in der Überzeugung, das Richtige zu tun

datensicherheit.de, 20.08.2020
Sicherheitstraining – Empfehlungen für die Praxis / Warum Sicherheitstraining für Entwickler wichtig ist und wie ein gutes Training aussehen kann, erklärt Julian Totzek-Hallhuber, Solution Architect bei Veracode.

datensicherheit.de, 09.08.2020
Phishing: Gesundheitssektor benötigt Schutztechnik und -trainings / Laut Interpol nun auch Organisationen im Gesundheitssektor vermehrt Cyber-Attacken ausgesetzt

datensicherheit.de, 12.10.2018
Cyber Security Month: Cyber-Sicherheit braucht permanentes Training / Zum Europäischen Aktionsmonat der Cyber-Sicherheit gibt Ivanti Tipps für eine umfassende Strategie

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Betriebliche Cyber-Sicherheit erfordert ständige Alarmbereitschaft https://www.datensicherheit.de/betriebliche-cyber-sicherheit-alarmbereitschaft https://www.datensicherheit.de/betriebliche-cyber-sicherheit-alarmbereitschaft#respond Wed, 18 Jul 2018 08:44:56 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=28050 Uwe Gries fordert, Gewohnheiten und Handlungsweisen ständig zu prüfen und anzupassen

[datensicherheit.de, 18.07.2018] Cyber-Attacken treten immer häufiger auf und nehmen an Komplexität zu – dabei haben die Angreifer sämtliche Wirtschaftszweige im Visier. Dieser anhaltende Trend führt dazu, dass immer mehr Unternehmen ihre Position überdenken und neue Maßnahmen einführen, um Mitarbeiter für das Thema IT-Sicherheit zu sensibilisieren. Ziel sei es, natürliche Reflexe hervorzubringen, die es ermöglichten, jeden Beteiligten im Unternehmen darauf vorzubereiten, eine aktive Rolle beim Schutz vor Bedrohungen einzunehmen, erläutert Uwe Gries, „Country Manager DACH“ bei Stormshield. Denn Cyber-Angriffe könnten für ein Unternehmen schwerwiegende Folgen, wie beispielsweise Daten- und Informationsverlust oder Imageschäden, haben. Dies könne dann wiederum zur Beeinträchtigung des Vertrauensverhältnisses gegenüber Kunden und Partnern führen.

Kontinuierliche Weiterbildung als Basis ständiger Alarmbereitschaft

Gries: „Daher ist es wichtig, Gewohnheiten und Handlungsweisen ständig zu prüfen und anzupassen, damit es gar nicht erst soweit kommen kann. Dabei sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter über den Sensibilisierungsaspekt für Cyber-Risiken hinaus fundiert schulen, um sie im Kampf gegen Cyber-Bedrohungen ideal zu positionieren.“
Durch kontinuierliche Weiterbildung im Rahmen der IT-Sicherheitsstrategie könnten Unternehmen vom Risikobewusstsein in einen Modus der stetigen Alarmbereitschaft übergehen. Im Fokus: Die Aufmerksamkeit hinsichtlich Bedrohungen zu erhöhen und diese richtig einschätzen zu können.

Auf dem Prüfstand: Abwehr-Technologie und der „Faktor Mensch“

Herkömmliche Technologien hätten weiterhin eine wichtige Bedeutung, dennoch böten sie alleine oftmals keinen ausreichenden Schutz mehr. Der „Faktor Mensch“ spiele hier ebenfalls eine entscheidende Rolle und sollte in der Ausrichtung der firmeninternen IT-Sicherheitsstrategie entsprechend berücksichtigt werden.
„Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern bereits Schulungen oder E-Learning-Maßnahmen an, die ihr Bewusstsein für IT-Sicherheit stärken sollen“, berichtet Gries. Dennoch reichten diese Methoden oftmals nicht aus und fänden zudem meist nur unregelmäßig statt. „Hinzu kommt, dass sie nicht die automatischen reflexartigen Reaktionen der Verantwortlichen in kritischen Situationen fördern“, warnt Gries.

„Zustand permanenter Wachsamkeit“ anstreben!

Ziel eines jeden Unternehmens sollte es daher sein, einen „Zustand permanenter Wachsamkeit“ zu erreichen, indem die Mitarbeiter automatisch und unbewusst ihre IT-Kompetenzen erweiterten. Sie sollten gefährlichen Aktionen oder Verhaltensweisen ausgiebig und nachhaltig Aufmerksamkeit schenken, um die firmeninternen Informationssysteme vor Angriffen durch Cyber-Kriminelle zu schützen.
Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) sei rasant. Gries: „Anhand von Algorithmen erkennt diese Technologie gefährliche Verhaltensweisen und mögliche Bedrohungen. Trotzdem ist sie noch nicht ausgereift genug, um Einschätzungen von Menschen zu ersetzen.“ Daher müssten Mitarbeiter umfassend geschult werden, um eben diesen „Zustand der permanenten Wachsamkeit“ zu erreichen. So könnten sie die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit treffen, besser arbeiten und im Ernstfall gekonnt handeln.

„Kultur der Wachsamkeit“ in der Unternehmenspolitik etablieren!

Deshalb sollte auch der Informationsaustausch zwischen den Mitarbeitern gefördert und verbessert werden, um eine echte „gemeinschaftsorientierte Reaktion auf kritische Situationen“ zu entwickeln, die für das Erreichen der erforderlichen Alarmbereitschaft unerlässlich sei.
Derzeit seien digitale Technologien und kollaborative Plattformen insbesondere in dezentralen Organisationen eng miteinander verbunden. Es sei daher problemlos möglich, interne Foren, Online-Bereiche und andere Tools ins Leben zu rufen, mit denen „CISOs“ (Chief Information Security Officers) Informationen in Realzeit zur Verfügung stellten oder diese an die operativen Teams verteilen könnten. „Der Mensch nimmt weiterhin eine Schlüsselrolle in der IT-Sicherheitsstrategie von Unternehmen und in den Absicherungsmaßnahmen von Informationssystemen ein“, betont Gries. Dabei sei es von zentraler Bedeutung, dass sich eine eigene „Kultur der Wachsamkeit“ in der Unternehmenspolitik etabliert, um so einen nachhaltigen und effektiven Schutz vor Cyber-Bedrohungen zu erreichen.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 04.07.2018
Cybersicherheit: Führungskräften in Europa müssen sensibilisiert werden

datensicherheit.de, 13.06.2018
Verletzung der Cyber-Sicherheit: Folgekosten für Großunternehmen um 24 Prozent gestiegen

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SANS Institut bietet im Herbst Cyber-Security-Training in München https://www.datensicherheit.de/sans-institut-bietet-im-herbst-cyber-security-training-in-muenchen https://www.datensicherheit.de/sans-institut-bietet-im-herbst-cyber-security-training-in-muenchen#respond Fri, 29 Jul 2016 16:10:27 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=25757 Schwerpunkte sind Hacker-Techniken, Schutz mobiler Geräte und die Absicherung von Industrie-Kontroll-Systemen

[datensicherheit.de, 29.07.2016] Im Herbst 2016 ist vorgesehen, dass das SANS Institut zum zweiten Mal in diesem Jahr Station in München macht: Der Anbieter von Praxis-Trainings für IT-Security, wird vom 24. bis 29. Oktober 2016 für Interessierte fünf Kurse zu Grundlagen, aber auch zu Spezialthemen der IT-Sicherheit durchführen. Auf der Agenda stehen nach eigenen Angaben der Umgang mit Hacker-Tools, der Schutz von mobilen Geräten und die aktive Absicherung von Industrie-Kontroll-Systemen (ICS).

Basiskurse und vertiefende Trainings sowie Fortgeschrittenenprogramm

Neben den zwei Basis-Kursen „Security Essentials Bootcamp Style“ und „Hacker Tools, Techniques, Exploits and Incident Handling“ sollen mit „Immersive Hands-On Hacking Techniques“ und „Mobile Device Security and Ethical Hacking“ vertiefende Trainings angeboten werden. Der Kurs „ICS Active Defense and Incident Response“, der sich intensiv mit Industriesteuerungen und deren Sicherheit auseinandersetzt, sei für jene bereits mit der Materie vertraute Teilnehmer gedacht.

Praktischer Hacker-Kurs zur Aufdeckung von Schwachstellen

Im Rahmen des Programms „Immersive Hands-On Hacking Techniques“ werde SANS-Trainer Tim Medin Mittel und Wege aufzeigen, um Schwachstellen zu finden, diese auszunutzen und schlussendlich zu beheben. Dieser Kurs sei über die Jahre von erfahrenen Kursleitern weiterentwickelt worden und arbeite zu 80 Prozent mit praktischen Übungen, um aktuellen Anforderungen von „Penetration Tests“ und „Vulnerability Assessments“ zu entsprechen.
Im Verlauf des Kurses sollen die Teilnehmer mit kontinuierlich schwierigeren Herausforderungen konfrontiert werden. Die Fähigkeiten, die sie dabei erwerben, könnten sie in ihrem täglichen Arbeitsalltag umgehend anwenden.

Absicherung von mobilen Geräten

SANS-Trainer Raul Siles habe sich auf die Absicherung von mobilen Geräten spezialisiert – in seinem Kurs „Mobile Device Security and Ethical Hacking“ werde er einen Überblick über Stärken und Schwächen der Sicherheitssysteme von „Apple iOS“, „Android“ und tragbaren Geräten wie der „AppleWatch“ und „Android Wear“ geben.
Absolventen dieses Kurses seien in der Lage, voreingestellte Verschlüsselungen zu umgehen und „Android Apps“ so zu manipulieren, dass sie Verschleierungstechniken umgehen könnten. Der Einsatz von mobilen „Application Analysis Tools“ zur Identifizierung von Schwachstellen in Apps und der Exploit von gestohlenen Geräten zur Sicherung sensibler Daten gehöre ebenfalls zu den Kursinhalten.

Weitere Informationen zum Thema:

SANS
Munich Autumn 2016

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2. Durchgang: Studiengang Certified Security Manager startet am 12. Mai 2012 https://www.datensicherheit.de/2-durchgang-studiengang-certified-security-manager-startet-am-12-mai-2012 https://www.datensicherheit.de/2-durchgang-studiengang-certified-security-manager-startet-am-12-mai-2012#respond Wed, 14 Mar 2012 17:32:53 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=19824 Ganzheitliche Betrachtung aller Sicherheitsbedarfe eines Unternehmens

[datensicherheit.de, 14.03.2012] 2011 hatte die HiSolutions AG aus Berlin zusammen mit der renommierten Frankfurt School of Finance & Management neue Maßstäbe im Bereich Sicherheitsmanagement setzen wollen und den Studiengang „Certified Security Manager“ (CSM) entwickelt, der umfassend und auf hohem Niveau alle Facetten der Sicherheit abdecken soll.
Während bisherige Weiterbildungsmaßnahmen für Security-Experten sich meist auf fachliche Detail-Expertise konzentrierten, würden im CSM-Studiengang die ganzheitliche Betrachtung aller Sicherheitsbedarfe eines Unternehmens sowie echte Management-Fähigkeiten geschult und abschließend von einer namhaften Hochschule zertifiziert, erläutert HiSolutions-Vorstand Timo Kob.
Nach dem erfolgreichen Start 2011 wird nun am 12. Mai 2012 der zweite Durchgang beginnen. Dieser berufsbegleitende Studiengang besteht aus zwei Semestern mit insgesamt 30 ganztägigen Vorlesungen, die als Pflicht- und Wahlveranstaltungen an Wochenenden (Freitag und Samstag) stattfinden. Studieninhalte sind unter anderem Risikomanagement,
Physische/Personelle Sicherheit, Krisenmanagement und -kommunikation, „Business Continuity Management“, Abwehr von Wirtschaftsspionage, Informations- und IT-Sicherheit, „Cyber Defense“ und Datenschutz. Zum Ausbildungsplan gehören des Weiteren Schulungen von „Soft Skills“ wie Präsentationstechniken oder „Change Management“. Abgeschlossen wird mit dem „Certified Security Manager“. Der CSM sei eine ideale Ausgangsposition für Führungsaufgaben im Bereich Sicherheit, betont Kob.
Er freue sich besonders, dass sie hochkarätige Praktiker internationaler Unternehmen wie Allianz, Bayer, Deutsche Telekom, Deutsche Bank, Deutsche Post, Metro, Robert Bosch, RWE sowie vieler weiterer bekannter Konzerne und Institutionen als Referenten hätten gewinnen können.
HiSolutions sei überzeugt, den Teilnehmern eine ganz neue Qualität und Praxisrelevanz der Weiterbildung sowie Qualifizierung im Bereich Sicherheitsmanagement anbieten zu können.

Weitere Informationen zum Thema:

Frankfurt School of Finance & Management
Certified Security Manager (CSM)

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Forensik-Day 2011: Weiterbildungsangebot der FH Brandenburg zur IT-gestützten Forensik https://www.datensicherheit.de/forensik-day-2011-weiterbildungsangebot-der-fh-brandenburg-zur-it-gestuetzten-forensik https://www.datensicherheit.de/forensik-day-2011-weiterbildungsangebot-der-fh-brandenburg-zur-it-gestuetzten-forensik#respond Thu, 16 Jun 2011 11:36:32 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=15087 Anlass ist das fünfjährige Bestehen des Masterstudiengangs „Security Management“

[datensicherheit.de, 16.06.2011] Zur Feier des fünfjährigen Bestehens des Masterstudiengangs „Security Management“ hebt die Fachhochschule Brandenburg (FHB) eine außergewöhnliche Weiterbildungsveranstaltung im Bereich IT-Forensik aus der Taufe – den „Forensik-Day 2011“.
Ab dem Sommersemester 2011 wird die FHB jedes Jahr eine Weiterbildungsveranstaltung zur IT-Forensik veranstalten. Zum ersten Mal findet diese ganztägige Veranstaltung am 22. Juli 2011 in der Zeit von 9 bis 16 Uhr zum Thema „IT-Forensik bei Datenbanken“ statt.

Abbildung: FH Brandenburg

Abbildung: FH Brandenburg

22. Juli 2011: 1. „Forensik-Day“

Diese Veranstaltung ist für die Teilnehmer unentgeltlich und wird von Alexander Kornbrust, Geschäftsführer der Red Databases Security GmbH und Spezialist für Datenbank-Forensik, durchgeführt. Sie ist für Personen gedacht, die im Forensik-Bereich arbeiten und/oder entsprechende Grundkenntnisse haben. Folgende Themenbereiche werden behandelt:

  • Einführung und Grundlagen Oracle (Architektur, Installation, Vergleiche zu anderen DBMS)
  • Angreifer und deren Spuren in der Datenbank (Externe Hacker, Geheimdienste, Spurenerkennung)
  • Datenbank-Forensik (Ansätze, Analysen, Datensicherung)
  • Oracle-Forensik (Besonderheiten, Tools)
  • Einführung Repscan als Forensik-Werkzeug (Konfiguration, Einsatz, Datenanalyse, Dokumentation)
  • Einführung in der Testumgebung
  • Forensik-Fälle (Shared Accounts, SQL Injections, Manipulation, Hintertüren)

Zum Abschluss werden mögliche Lösungen und ein Ausblick geboten. Für diese Veranstaltung stehen nur 20 Plätze zur Verfügung, die nach Eingang aller Anmeldungen unter Ausschluss des Rechtswegs vergeben werden. Interessenten können sich über das Anmeldeformular auf der Website bis zum 1. Juli 2011 anmelden.

Weitere Informationen zum Thema:

Masterstudiengang Security Management an der FH Brandenburg
Anmeldung zum Forensik Day am 22.07.2011

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Ausbildung zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten: Verantwortung für das Unternehmen und das Gemeinwohl https://www.datensicherheit.de/ausbildung-zum-betrieblichen-datenschutzbeauftragten-verantwortung-unternehmen-gemeinwohl https://www.datensicherheit.de/ausbildung-zum-betrieblichen-datenschutzbeauftragten-verantwortung-unternehmen-gemeinwohl#respond Mon, 20 Dec 2010 19:20:03 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=14058 Aufgabe erfordert auch ein gewisses „Unbequemsein“

[datensicherheit.de, 20.12.2010] Die date up education GmbH verweist auf die wachsende Bedeutung des Themas Datenschutz und der damit verbundenen Notwendigkeit zur guten Ausbildung betrieblicher Datenschutzbeauftragter (bDBS):
Die jüngsten WikiLeaks-Veröffentlichungen hätten die Brisanz nochmals unterstrichen, denn mit der Offenlegung von geheimen Unterlagen würden auch personenbezogene Daten dargestellt – und eben damit komme es zu einer Verletzung des Datenschutzes.
Technische Entwicklungen wie E-Mail, Mobiltelefonie, Videoüberwachung und elektronische Zahlungsmethoden haben neue Möglichkeiten zur Datenerfassung geschaffen. Die weltweite Vernetzung, insbesondere durch das Internet, erhöht die Gefahren hinsichtlich des Schutzes personenbezogener Daten immens. Durch die Verlagerung von IT-Aufgaben in Regionen, in denen deutsche und europäische Gesetze nicht durchsetzbar sind und ausländische Regierungen Zugang zu nicht für sie bestimmte Daten suchen, ist der Datenschutz praktisch wirkungslos. So müssten sich Datenschützer zunehmend den ganzheitlichen Fragen des Datenschutzes, also der Datensicherheit, widmen.
Auch wenn die WikiLeaks-Enthüllungen ein sehr extremes Beispiel seien, habe der Datenschutzbeauftragte dennoch eine vielfältige, umfangreiche und sehr verantwortungsvolle Position auszufüllen, so date up. Oft habe dieser mit „Imageproblemen“ zu kämpfen. Hinzu komme, dass der betriebliche Datenschutz häufig als unüberwindbarer „Flaschenhals“ für Innovation und Produktivität angesehen werde. Auch wenn der Datenschutzbeauftragte immer bemüht sein sollte, ein gutes Verhältnis zu Vorgesetzten und Kollegen zu haben, so erfordere seine Aufgabe auch ein gewisses „Unbequemsein“. Als besonders hilfreich erweise sich die Gabe, sich in die jeweilige Arbeitssituation der Beteiligten hinein versetzen zu können. Nur wenige Unternehmen hätten das Glück, dass sich ein perfekt ausgebildeter Datenschutzbeauftragter in den Reihen ihrer Mitarbeiter befindet. In der Regel werde ein Mitarbeiter zum Datenschutzbeauftragten „gemacht“. Daher ist eine gute Ausbildung wichtig. Die Ausbildungsabschnitte sollten so aufgeteilt sein, dass neben den Datenschutz- und Datensicherheitsinhalten auch allgemein juristisches und technisches Verständnis sowie Datenschutzmanagement und Schulungsfähigkeiten vermittelt werden. Der betriebliche Datenschutzbeauftragte habe nicht nur eine verantwortungsvolle Aufgabe für das Unternehmen, auch das Gemeinwohl profitiere grundsätzlich von seiner Arbeit.
Die date up education GmbH z.B. bietet regelmäßig an den vier Standorten Hamburg, Berlin, Frankfurt/Main und Stuttgart eine Weiterbildung zum betrieblichen Datenschutzbeauftragten (bDSB) an. Das berufsbegleitende Vollzeitseminar vermittelt neben den Grundlagen des Datenschutzes auch wichtige Kenntnisse zu den Rechten und Pflichten sowie die Vorgehensweise des Datenschutzbeauftragten. Der nächste Kurs am Standort Hamburg ist für den 10.01.2011 vorgesehen.

Weitere Informationen zum Thema:

date up
Weiterbildung macht den Unterschied

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