Anerkannte Cybersecurity-Zertifizierungen von ISC2 gelten auch als führend für heutige KI-Cybersecurity-Praktiken
[datensicherheit.de, 08.04.2026] ISC2, nach eigenen Angaben „die weltweit führende gemeinnützige Mitgliederorganisation für Cybersecurity-Experten“, hat am 7. April 2026 ihre Prüfungsleitlinien für Künstliche Intelligenz (KI) – die „Exam Guidance for Artificial Intelligence“ – veröffentlicht. Da die KI-Einführung offensichtlich schnell voranschreitet, entwickeln sich damit auch die Rollen und Verantwortlichkeiten von Cybersecurity-Experten weiter, um dem wachsenden Bedarf in Organisationen gerecht zu werden, KI-Systeme abzusichern und KI-Risiken zu managen. Die neuen Prüfungsleitlinien sollen Prüfungskandidaten und ihren Arbeitgebern ein Verständnis darüber ermöglichen, wie KI-Sicherheitskonzepte in die Prüfungsinhalte der ISC2-Zertifizierungen integriert werden können.

ISC2-Prüfungsleitlinien für Künstliche Intelligenz – die „Exam Guidance for Artificial Intelligence“
KI-Konzepte in mehr als 50 Kernbereichen der Cybersecurity-Prüfungen im gesamten ISC2-Zertifizierungsportfolio
„Die strenge Pflege der ISC2-Zertifizierungen stellt sicher, dass wir auf die Veränderungen in den Berufsrollen und auf das Wissen, die Fähigkeiten und Kompetenzen, die Cybersecurity-Experten für den erfolgreichen Schutz ihrer Organisationen benötigen, achten“, erläutert Casey Marks, „Chief Operating Officer“ von ISC2.
- Die nun veröffentlichten Leitlinien zeigen demnach auf, „wie die Absicherung von KI-Systemen zunehmend in unsere Prüfungsinhalte einfließt und dass Prüfungskandidaten ihre Expertise bei einer der drängendsten Sicherheitsherausforderungen unserer Zeit unter Beweis stellen“.
Die KI-Prüfungsleitlinien von ISC2 zeigten, „wo KI-Konzepte in mehr als 50 Kernbereichen der Cybersecurity-Prüfungen im gesamten Zertifizierungsportfolio von ISC2 vorkommen“.
Dreijähriger Zyklus für ISC2-Prüfungsaktualisierungen
Durch den rigorosen, dreijährigen Zyklus für Prüfungsaktualisierungen – einschließlich „Job Task Analysis“ (JTA), Entwicklung von Prüfungsplänen, Erstellung von Prüfungsfragen, Peer-Review, Standardsetzung und Veröffentlichung – bestätigten zertifizierte Fachexperten und Praktiker aus der Branche, dass die ISC2-Prüfungen die realen beruflichen Anforderungen erfüllten.
- Da KI-Fähigkeiten laut ISC2 mit den Kernbereichen der Cybersecurity verschmelzen, integrieren diese Experten regelmäßig KI-bezogene Aufgaben und Sicherheitsaspekte in die Prüfungspläne, um damit sicherzustellen, dass die ISC2-Prüfungen relevant, aktuell und anspruchsvoll bleiben.
KI-Sicherheitskonzepte seien in die Kernbereiche der Cybersecurity integriert worden – darunter Sicherheits- und Risikomanagement, Asset-Sicherheit, Sicherheitsarchitektur und -technik, Kommunikations- und Netzwerksicherheit, Sicherheitsbewertung und -tests, Sicherheitsoperationen und Sicherheit in der Softwareentwicklung sowie weitere Bereiche.
Aufbau neuer KI-Sicherheitskompetenzen mittels ISC2-Weiterbildung
ISC2 integriert KI zudem in seine Weiterbildungsmöglichkeiten für bestehende Mitglieder und Cybersecurity-Experten, die ihre KI-Sicherheitskompetenzen aufbauen und nachweisen möchten.
- Dazu gehörten das KI-Sicherheitszertifikat, Kurse, Forschung sowie von Kollegen erstellte Artikel, die „Best Practices“ vermitteln.
Fachkräfte, die ihre KI-Sicherheitskompetenz nachweisen möchten, könnten darauf vertrauen, „dass ihnen der Erwerb von ISC2-Zertifizierungen und der Zugang zu umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten helfen, ihre Karriere in einer zunehmend KI-zentrierten Welt voranzubringen“.
Weitere Informationen zum Thema:
ISC2
YOUR FUTURE. SECURED. / What We Do at ISC2
ISC2
Casey Marks / Chief Operating Officer, ISC2
ISC2, 02.04.2026
ISC2 Exam Guidance for Artificial Intelligence
datensicherheit.de, 20.05.2025
ISACA führt die „Advanced in AI Audit“-Zertifizierung (AAIA) ein / AAIA ermöglicht erfahrenen Auditoren, ihr Wissen über KI-Governance, Risiken, Abläufe und Tools nachzuweisen