Innovationen auf der IFA 2026 mahnen: Digitale Souveränität beginnt im Wohnzimmer

Kategorie "Technologie"
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ESET zeigt auf Berliner Technikmesse IFA vom 4. bis 8. September 2026 Lösungen für mehr digitale Selbstbestimmung „Made in EU“.

Spätestens dann, wenn ein neuer Smart-TV, Router oder Streaming-Stick ins Haus kommt, sollten sich Verbraucher folgende Frage stellen: „Wem vertrauen wir unser Digitales Wohnzimmer an?“ Im Vorfeld der diesjährigen „Internationalen Funkausstellung“ in Berlin (IFA – „Innovation for All“) stellt sich diese Frage offensichtlich immer häufiger – denn mit jedem vernetzten Gerät wächst nicht nur der Komfort, sondern auch eben die Menge solcher Daten, die das eigene Zuhause verlassen können.

Auf der IFA vom 4. bis 8. September 2026 zeigt ESET nach eigenen Angaben am Stand 302, wie sich das digitale Zuhause besser schützen lässt und warum Digitale Souveränität längst auch für Privathaushalte zum Thema geworden ist.

Vertrauen entlang der gesamten Lieferkette – bis hin zum Verbarucher – schaffen

Im Mittelpunkt des ESET-Messeauftritts auf der IFA 2026 stehen demnach Digitale Souveränität und „Made in EU“. Was lange vor allem Politik und Unternehmen beschäftigte, spielt inzwischen auch für Verbraucher eine immer größere Rolle.

Denn bei der Wahl neuer Technik gehe es längst nicht mehr nur um Bildqualität, Funktionen oder den Preis – sondern auch darum, wem man seine Daten anvertraut.

„Souveränität ist längst kein abstraktes Regulierungsthema mehr, sondern ein handfestes Verkaufsargument. Handelspartner und Endkunden fragen zunehmend gezielt nach, wo eine Lösung entwickelt wird und wer Zugriff auf die Daten hat“, kommentiert Stefan Heitkamp, „Director of Retail, Etail and OEM Partnerships“ bei ESET. Er führt weiter aus: „Als europäischer Hersteller können wir diese Fragen ohne Umwege beantworten – das schafft Vertrauen entlang der gesamten Lieferkette.“

ESET-Paneldiskussion mit Bundestagsabgeordnetem Joachim Ebmeyer

Im Rahmen des IFA-Auftritts lädt ESET zu einer Paneldiskussion ein: Am 7. September 2026 um 9 Uhr in der „Retail Innovation Zone“ mit Joachim Ebmeyer, MdB im Ausschuss für „Digitales und Staatsmodernisierung“ sowie im Ausschuss für „Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung“.

Ebmeyer gelte als profunder Kenner der Gaming- und Entwicklerszene und sei regelmäßiger Gast auf der „gamescom“ sowie weiteren Branchenevents.

Im Gespräch soll es darum gehen, wie sich Souveränität und europäische Wertschöpfung nicht nur auf staatlicher und unternehmerischer Ebene, sondern auch im privaten Umfeld – etwa beim vernetzten Zuhause und bei Consumer-Technologie – konkret gestalten lassen.

Souveränität als Mehrwert für den Handel

Ergänzend dazu soll in mehreren Präsentationen auf der Messe beleuchtet werden, welche Rolle Souveränität und „Made in EU“ in Lieferanten- und Handelsbeziehungen spielen.

Im Zentrum steht laut ESET dabei die Frage, welchen konkreten Mehrwert ein europäischer Hersteller Handels- und Vertriebspartnern bieten kann – von Datenschutz und regulatorischer Sicherheit bis hin zu Unabhängigkeit von Technologie außereuropäischer Anbieter.

Auch dabei spiele Künstliche Intelligenz (KI) eine zentrale Rolle: ESET werde zeigen, wie KI-gestützte Sicherheitslösungen entwickelt werden können, ohne bei Datenhoheit und Vertrauenswürdigkeit Kompromisse einzugehen.

Zentrale Erkenntnisse der DS-Redaktion

  • Im Zuge der aktuellen geopolitischen Spannungen hat bei vielen europäischen Unternehmen zumindest ein Überdenken ihrer Bezugsquellen für IT-Produkte und -Dienste eingesetzt – „Made in EU“ gewinnt offenbar an Bedeutung.
  • Für die Digitale Souveränität ist es indes wichtig, dass dieses Umdenken entlang der ganzen Lieferkette erfolgt: Die diesjährige IFA in Berlin mit all den Innovationen im sogenannten Consumer-Bereich sollte nun auch Verbraucher dazu anregen, bei der Beschaffung bzw. Beauftragung für private Zwecke sichere Angebote europäischer Provenienz zu bevorzugen.
  • Im Kontext der IT- bzw. Datensicherheit wird oft der Spruch „Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächste Glied“ kolportiert – in dem Sinne kann eine Volkswirtschaft auch nur so resilient gegenüber Cyberangriffen sein, wie es die privaten IT-Nutzer sind.
  • Die Digitale Transformation im Sinne einer umfassenden Digitalisierung und Vernetzung nahezu aller Lebensbereiche eröffnet nicht nur neue Perspektiven der Wertschöpfung, Unterhaltung, Information, Medizin, Dienstleistung etc., sondern erfordert auch ein Höchstmaß an Prävention, Verantwortung und Sachkenntnis, um die erhofften Aussichten auf Effizienz, Effektivität und Sicherheit realisieren zu können.
  • Warum Datensicherheit im umfassendsten Sinne so existenziell wichtig ist, zeigt sich auch an der Fortentwicklung der „Consumer Tech“ – bis hin zu Produkten für medizinische Zwecke.

Weitere Informationen

DATENSICHERHEIT.DE, 03.08.2026
Digitale Souveränität braucht mehr als offenen Quellcode

DATENSICHERHEIT.DE
, 27.07.2026
Schwarz Digits bietet Campus für Digitale Souveränität: Neuer High-Tech-Standort für Europa

DATENSICHERHEIT.DE, 20.07.2026
Digitale Unabhängigkeit: Überwiegende Mehrheit deutscher Unternehmen offen für Wechsel zu EU-IT

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