Cybersicherheitsmonitor – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Sat, 30 May 2026 16:50:31 +0000 de hourly 1 Weltkindertag 2026: BSI-Tipps für sicheres Aufwachsen im Digitalen Zeitalter https://www.datensicherheit.de/weltkindertag-2026-bsi-tipps-fuer-sicheres-aufwachsen-im-digitalen-zeitalter Sun, 31 May 2026 22:25:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54727 Das BSI warnt vor zunehmenden Risiken durch altersunangemessene Inhalte, „Cybergrooming“, Datenmissbrauch und Kostenfallen

[datensicherheit.de, 01.06.2026] Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in einer aktuellen Mitteilung Erkenntnisse einer Umfrage zu Kindern und Jugendlichen veröffentlicht – diese bewegen sich wie selbstverständlich im Internet. So etwa zum Lernen, Spielen und Kommunizieren – jedoch sprechen demnach weniger als die Hälfte der Eltern mit ihrem Kind über dessen Freizeitaktivitäten (47% bei Eltern von 6- bis 13-Jährigen, 42% bei Eltern von 14- bis 17-Jährigen). Dies sei ein Ergebnis des Fokusthemas „Digitaler Familienalltag“ zum „Cybersicherheitsmonitor“. Währenddessen, so warnt das BSI, nehmen die Risiken durch altersunangemessene Inhalte, „Cybergrooming“, Datenmissbrauch oder Kostenfallen aber zu.

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Abbildung: BSI

Das BSI stellt für den Einsatz in der Schule das Medienpaket „Cybersicherheit für 10- bis 14-Jährige“ zur Verfügung

BSI-Verbraucherschutzexpertin empfiehlt frühzeitige Befähigung, digitale Angebote sicher und verantwortungsvoll nutzen zu können

Das BSI nimmt den „Weltkindertag“ am 1. Juni 2026 zum Anlass, über einfache technische Schutzmaßnahmen zu informieren und Eltern sowie Pädagogen konkrete Hilfestellungen für mehr Sicherheit im digitalen Alltag zu geben.

  • Larissa Hänzgen, Expertin für Verbraucherschutz im BSI, führt aus:Digitale Teilhabe gehört zum Aufwachsen dazu. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig zu befähigen, digitale Angebote sicher und verantwortungsvoll zu nutzen.“

Technische Schutzmaßnahmen, klare Regeln und ein offenes Gespräch in der Familie oder Schule bildeten die Grundlage für mehr Sicherheit im Netz.

Das BSI gibt Eltern Tipps für Schutzmaßnahmen und Kommunikation der der Familie

  • Aktivieren Sie Altersbeschränkungen für Apps, Spiele, Filme und Serien!
    „Gehen Sie dafür auf dem Gerät des Kindes in die Einstellungen des ,App-‘ oder ,Play-Stores’ und nehmen Sie Einschränkungen vor. So gehen Sie sicher, dass dem Kind keine altersunangemessenen Inhalte ausgespielt werden.“
  • Deaktivieren Sie App- sowie In-App-Einkäufe oder erlauben Sie diese nur nach Eingabe eines Passwortes oder im Rahmen einer Altersbeschränkung!
    „Auch diese Funktion finden Sie in den Einstellungen des ,App-‘ oder ,Play-Stores’. Auf diesem Weg verhindern Sie mögliche Kostenfallen.“
  • Prüfen Sie App-Berechtigungen gemeinsam mit Ihrem Kind!
    „Deaktivieren Sie beispielsweise Standortfreigaben für Apps, die keinen Zugriff auf den Standort des Kindes benötigen. Den Zugriff auf solche sensiblen Daten sollten Sie nur äußerst behutsam freigeben.“
  • Besprechen Sie eine mögliche Bildschirmzeit mit Ihrem Kind!
    „Legen Sie diese dann ggf. in den Einstellungen des Smartphones oder Tablets fest. So behalten Sie und Ihr Kind einen besseren Überblick.“
  • Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind!
    „… über Online-Erlebnisse, Risiken im Internet sowie ein respektvolles Verhalten im Netz.“

Auf der BSI-Website finden Interessierte auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einrichten von Jugendschutzeinstellungen sowie weitere Informationen rund um den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Für Pädagogen stellt das BSI zudem einsatzbereites Unterrichtsmaterial im Rahmen des Medienpakets „Cybersicherheit für 10- bis 14-Jährige“ zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema:

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Auftrag: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist die Cybersicherheitsbehörde des Bundes und Gestalter einer sicheren Digitalisierung in Deutschland

YouTube, WirtschaftsWerkstatt, 22.05.2025
Interview zum Onlinebetrug | W2 fragt beim BSI nach

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Jugendschutzeinstellungen bei Apps, Spielen & Co. / Für Smartphones und Tablets

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Eltern-Kind-Gespräch: Wie führe ich mein Kind an den sicheren Umgang mit dem Internet heran?

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Cybersicherheit in der Schule, in Bildungseinrichtungen und zuhause / Materialien für Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern und andere Bezugspersonen

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Medienpaket zur Cybersicherheit / Lern- und Unterrichtseinheiten

datensicherheit.de, 27.04.2026
Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt: Bitkom-Kommentar zur Bestandsaufnahme der Expertenkommission / Der Bitkom plädiert für eine verbindliche Verankerung von Medienkompetenz in Lehrplänen, entsprechende Fortbildungen sowie eine Bundeszentrale für digitale Bildung zur Unterstützung von Eltern

datensicherheit.de, 10.04.2026
Damals 1410: Kinder per Zeitreise aus dem Mittelalter mit Medienkompetenz in die digitale Welt / Die neue Ausstellung „Damals 1410“ soll Kinder spielerisch durch die digitale Welt führen – als ein begehbares Spiel, an dessen Beginn eine Zeitreise in eine mittelalterlich anmutende Stadt steht

datensicherheit.de, 31.03.2026
KKH gibt Eltern Tipps, um Kinder vor digitalem Stress zu bewahren / Laut forsa-Umfrage im KKH-Auftrag ist das Suchtpotenzial digitaler Medien Eltern-Sorge Nummer 1 – Digitales Wohlbefinden und Medienkompetenz gilt es in Einklang zu bringen

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Deepfakes: Laut BSI-Bericht überschätzen Nutzer eigene Fähigkeit zur Erkennung https://www.datensicherheit.de/deepfakes-laut-bsi-bericht-ueberschaetzen-nutzer-eigene-faehigkeit-zur-erkennung Mon, 04 May 2026 07:46:11 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54270 Die bereits vorliegenden Ergebnisse des „Cybersicherheitsmonitors 2026“ zeigen vor allem im Bereich Deepfakes eine erhebliche Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Handeln der Nutzer

[datensicherheit.de, 04.05.2026] Dr. Martin J. Krämer, „CISO Advisor“ bei KnowBe4, kommentiert in seiner aktuellen Stellungnahme den kürzlich vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) publizierten Vorab-Bericht zum diesjährigen „Cybersicherheitsmonitor“. Das Fokus-Thema der am 11. Mai 2026 erscheinenden gemeinsamen Erhebung des BSI mit der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) lautet demnach „Online-Betrug und Künstliche Intelligenz“. „Die bereits vorliegenden Ergebnisse zeigen vor allem im Bereich Deepfakes eine erhebliche Diskrepanz: Knapp die Hälfte der Befragten (47%) gibt an, KI-generierte Inhalte als solche erkennen zu können – doch ein Drittel (32%) hat noch nie eine einzige konkrete Maßnahme ergriffen, um ein Bild oder Video tatsächlich auf KI-Ursprung zu überprüfen“, berichtet Krämer.

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Foto: KnowBe4

Dr. Martin J. Krämer gibt zu bedenken: Es besteht ein qualitativer Unterschied zwischen dem reinen Wissen, dass eine Checkliste existiert, und der routinemäßigen Anwendung von Prüfschritten im digitalen Alltag…

Ein falsches Gefühl der Kompetenz reduziert die Wachsamkeit auch gegenüber Deepfakes

Diese Kluft zwischen wahrgenommener Kompetenz und tatsächlichem Verhalten sei einer der kritischsten Befunde dieses Berichts. „Die Erhebung legte den Befragten elf konkrete Maßnahmen zur Erkennung KI-generierter Inhalte vor – von der Prüfung auf visuelle Unstimmigkeiten über die Quellenrecherche bis hin zur Rückwärts-Bildersuche oder der Nutzung spezialisierter Erkennungstools.“

  • Keine einzige dieser Maßnahmen sei von mehr als der Hälfte der Bevölkerung jemals angewandt worden. Die am häufigsten genannte Methode – „zu überlegen, ob eine dargestellte Szene realistisch ist“ – sei von 40 Prozent der Befragten angegeben worden. Strukturiertere Überprüfungsschritte wie die Quellenprüfung (19%) oder die Rückwärts-Bildersuche (10%) seien deutlich seltener.

„Aus einer Cybersicherheitsperspektive ist dieses Muster höchst besorgniserregend! Personen, die glauben, manipulierte Inhalte erkennen zu können, diese aber nicht aktiv verifizieren, sind in der Praxis stärker gefährdet als jene, die ihre eigene Unsicherheit einräumen“, kommentiert Krämer. Ein falsches Gefühl der Kompetenz reduziere die Wachsamkeit; es mache Betroffene weniger geneigt, innezuhalten, zu hinterfragen oder kritisch zu prüfen, wenn sie mit KI-generiertem Material konfrontiert werden – „genau das Verhalten, auf das Angreifer setzen“.

Deepfake-Videos prominenter Personen werden eingesetzt, um gefälschte „Kryptowährungs“-Produkte zu bewerben

Der Bericht illustriere dies mit einem konkreten Beispiel: „Betrügerische Anlagemodelle, bei denen Deepfake-Videos prominenter Personen eingesetzt werden, um gefälschte ,Kryptowährungs’-Produkte zu bewerben.“ Laut BSI nutzten Täter dabei sowohl Inflationsängste bei Spareinlagen als auch eine allgemeine Unkenntnis über Finanzprodukte aus.

  • Die Erhebung zeige, dass unter denjenigen, die in „Kryptowährung“ investiert hatten und anschließend feststellten, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, zwei Drittel über Werbung im Internet auf das jeweilige Angebot aufmerksam geworden seien.

Der Bericht zeige darüber hinaus, dass das Bewusstsein für einige KI-bezogene Bedrohungen seit 2023 zwar gewachsen sei, das Wissen über technische Angriffsvektoren aber weiterhin begrenzt bleibe. Deepfake-Videos und KI-generiertes „Voice Cloning“ bei sogenannten Schockanrufen seien der Mehrheit bekannt.

Abwehr von Deepfakes: Das BSI veröffentlicht Checklisten zur Erkennung KI-generierter Bilder

Dass KI-Systeme selbst manipuliert werden könnten – etwa durch unsichtbare Anweisungen in Dokumenten, welche ein KI-Programm zur Ausführung unbeabsichtigter Aktionen veranlassten – sei hingegen nur einer Minderheit bewusst. „Das Bewusstsein dafür, wie KI für Betrug eingesetzt wird, ist demnach deutlich höher als die Einsicht darüber, dass KI-Systeme selbst angegriffen oder unterwandert werden können.“

  • Die Ergebnisse bestätigten, was Fachleute für „Security Awareness“ in der Praxis beobachten: Der Zugang zu Information allein verändere kein Verhalten. „Das BSI veröffentlicht Checklisten zur Erkennung KI-generierter Bilder – und solche Ressourcen sind durchaus wertvoll. Doch es besteht ein qualitativer Unterschied zwischen dem reinen Wissen, dass eine Checkliste existiert, und der routinemäßigen Anwendung von Prüfschritten im digitalen Alltag.“ Um diese Lücke zu überbrücken, brauche es anstelle von einmaligen Sensibilisierungskampagnen viel mehr wiederholtes und strukturiertes Training, um Verhaltensgewohnheiten verlässlich aufzubauen.

Organisationen sollten die Ergebnisse des BSI-Berichts als Anlass nehmen, ihren eigenen Umgang mit KI-bezogener Sicherheitsaufklärung zu überprüfen. Mitarbeiter seien KI-generierten Inhalten nicht nur im Privaten ausgesetzt, sondern zunehmend auch im beruflichen Kontext, beispielsweise über geschäftliche E-Mails, „Social Media“, Kollaborationsplattformen und Werbung. Krämers Empfehlung: „Eine Human-Risk-Management-Strategie, die realistische Simulationen KI-gestützter Social-Engineering-Angriffe umfasst und gezieltes, rollenspezifisches Training bietet, kann dazu beitragen, dass das Vertrauen in die eigene Erkennungsfähigkeit auf tatsächlicher Kompetenz beruht – nicht auf Annahmen.“

Weitere Informationen zum Thema:

knowbe4
KnowBe4 News und Wissenswertes

knowbe4
Dr. Martin J. Krämer

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, 13.04.2026
KI-Betrug im Netz: Nur ein Fünftel überprüft die Quelle / Cybersicherheitsmonitor 2026: Online-Betrug und Künstliche Intelligenz

datensicherheit.de, 19.04.2026
USA auf Platz 1: Globaler Deepfake-Betrug hat 2,19 Milliarden US-Dollar erreicht / 2019 noch als „Deepfake-Phänomen“ wahrgenommen, hat es sich inzwischen offensichtlich zu einer ernsthaften Cyberbedrohung entwickelt

datensicherheit.de, 19.12.2025
Bekämpfung von KI-gestütztem Social Engineering: KnowBe4 stellt Deepfake-Training bereit / KnowBe4 hat als Anbieter einer weltweit renommierten Plattform, welche sich umfassend mit „Human Risk Management“ und agentenbasierter KI befasst, nun eine Deepfake-Schulung vorgestellt

datensicherheit.de, 14.04.2026
KI-Betrug im Netz: Quellen-Überprüfung nur von einem Fünftel der Nutzer / Fast die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland sieht sich zwar in der Lage, mit KI generierte Inhalte zu erkennen – tatsächlich aber schaut bisher kaum jemand genauer hin

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KI-Betrug im Netz: Quellen-Überprüfung nur von einem Fünftel der Nutzer https://www.datensicherheit.de/ki-betrug-quellen-ueberpruefung-ein-fuenftel-nutzer Mon, 13 Apr 2026 22:45:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=53870 Fast die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland sieht sich zwar in der Lage, mit KI generierte Inhalte zu erkennen – tatsächlich aber schaut bisher kaum jemand genauer hin

[datensicherheit.de, 14.04.2026] Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist in einer aktuellen Stellungnahme darauf hin, dass sich fast die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland zwar in der Lage fühlt, mit Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Inhalte zu erkennen. Tatsächlich aber schaue kaum jemand genauer hin: Nur eine Minderheit habe schon einmal etwa nach Unstimmigkeiten im Bild gesucht oder die Quelle überprüft (28 bzw. 19%). Der den Erkenntnissen zugrundeliegende „Cybersicherheitsmonitor“ ist ein bereits seit 2019 bestehendes Kooperationsprojekt von BSI und dem Programm „Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes“ (ProPK).

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Foto: BMI, Hennig Schacht

Claudia Plattner betont, dass KI-generierte Inhalte längst im Verbraucher-Alltag angekommen sind

BSI-Verbraucherschutz: Orientierung und Sensibilisierung zu KI-generierten Inhalten

Der „Cybersicherheitsmonitor“ des BSI und des ProPK zeigt demnach, wie hoch das Risiko ist, Opfer digitaler Betrugsmaschen zu werden. Die BSI-Präsidentin, Claudia Plattner, führt hierzu aus:

  • „KI-generierte Inhalte sind längst im Alltag von Verbraucherinnen und Verbrauchern angekommen. Um Risiken und Falschinformationen zu identifizieren, ist es daher unverzichtbar, zu erkennen, welche Inhalte, Beiträge und Darstellungen in der Online-Welt KI-generiert sind!“

Hier nun setze der BSI-Verbraucherschutz an: „Wir bieten Orientierung und sensibilisieren dafür, was mit KI möglich ist, wie KI-generierte Inhalte erkannt und welche Maßnahmen ergriffen werden können“, so Plattner.

Rund ein Drittel hat noch keine gängige Maßnahmen zur Erkennung KI-generierter Inhalte ergriffen

Dr. Stefanie Hinz, Landespolizeipräsidentin und ProPK-Vorsitzende, berichtet: „Eine Straftat, die wir im Polizeialltag aktuell häufig beobachten, ist der sogenannte Cybertrading-Fraud. Dabei versprechen Kriminelle schnelle Gewinne und hohe Rendite beim Online-Trading. Oft erstellen sie hierfür mithilfe von KI Videos, in denen Prominente für lukrative Anlagemöglichkeiten zu werben scheinen.“

  • Sie legt dringend nahe: „Wer im Internet auf solche Anlagemöglichkeiten stößt, sollte im ersten Schritt überlegen, ob das Angebot überhaupt realistisch ist – oder zu gut, um wahr zu sein.“

Im „Cybersicherheitsmonitor“ habe rund ein Drittel der Befragten noch keine einzige der gängigen Maßnahmen zur Erkennung von KI-generierten Inhalten ergriffen (32%). Immerhin: 40 Prozent hätten schon einmal überlegt, ob eine dargestellte Szene realistisch ist. Nur 28 Prozent hätten nach Unstimmigkeiten – etwa fehlerhaften Schatten oder Gliedmaßen – gesucht. 19 Prozent hätten zudem die Seriosität der jeweiligen Quelle recherchiert.

BSI bietet u.a. Checkliste mit Erkennungszeichen für KI-generierte Bilder

Auch das Wissen rund um mögliche Betrugsszenarien sei gering: Nur 38 Prozent hielten es für möglich, dass Cyberkriminelle zum Beispiel ein KI-Programm manipulieren, damit dieses sensible Daten weitergibt. Auch dass Cyberkriminelle unsichtbare Anweisungen für KI-Systeme in Dokumente einfügten, hielten nur 40 Prozent für denkbar. Tatsächlich seien aber beide Szenarien technisch möglich.

Auf den Websites von BSI und ProPK finden sich außerdem der Studienbericht zum Fokusthema „Online-Betrug & Künstliche Intelligenz“ des „Cybersicherheitsmonitors 2026“ sowie die Ergebnispräsentation. Am 11. Mai 2026 soll die Veröffentlichung der Ergebnisse der Hauptbefragung folgen, welche sich mit der Betroffenheit und dem Schutzverhalten der Bevölkerung beschäftigt.

Weitere Informationen zum Thema:

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Auftrag: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist die Cybersicherheitsbehörde des Bundes und Gestalter einer sicheren Digitalisierung in Deutschland.

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Die Leitung des BSI: Die Präsidentin – Claudia Plattner

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, CYMON Der Cybersicherheitsmonitor
Online-Betrug & Künstliche Intelligenz: Nur ein Fünftel überprüft die Quelle / Fokusthema zum Cybersicherheitsmonitor 2026

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Erkennung KI-generierter Bilder: Hinweise und Beispiele für die Erkennung KI-generierter Bilder

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
BETRUG BEIM ONLINEBANKING: CHECKLISTE FÜR DEN ERNSTFALL

Stark im Amt
Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Baden-Württemberg, Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen
Landespolizeipräsidentin Dr. Stefanie Hinz

POLIZEILICHE KRIMINALPRÄVENTION DER LÄNDER UND DES BUNDES, 08.12.2025
Trading-Scam: Vorsicht vor Online-Anlagebetrug

POLIZEILICHE KRIMINALPRÄVENTION DER LÄNDER UND DES BUNDES
Cybersicherheitsmonitor

datensicherheit.de, 27.01.2025
Deepfakes: Wie Internet-Nutzer täuschend echte Fälschungen erkennen können / Immer häufiger tauchen aktuell sogenannte Deepfakes auf, d.h. mit Künstlicher Intelligenz manipulierte Fotos und Videos

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World Backup Day 2026 voraus: BSI ruft zur Datensicherung auf https://www.datensicherheit.de/world-backup-day-2026-bsi-aufruf-datensicherung Sat, 28 Mar 2026 23:24:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=53545 Laut „Cybersicherheitsmonitor 2025“ des BSI legt nur ein Fünftel der Internetnutzer regelmäßig ein Backup an

[datensicherheit.de, 29.03.2026] Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) merkt kritisch an, dass laut dem „Cybersicherheitsmonitor 2025“ nur ein Fünftel der Internetnutzer regelmäßig ein Backup anlegt. Zum diesjährigen „World Backup Day“ am 31. März 2026 ruft das BSI daher Verbraucher dazu auf, wichtige Daten zu sichern. Dabei sei eine Datensicherung keine komplizierte Maßnahme: Die meisten Betriebssysteme führten durch den Prozess.

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Abbildung: BSI

BSI-Anleitung „Schritt für Schritt zur Datensicherung / Für Computer und Mobilgeräte“

BSI-Expertin für Verbraucherschutz warnt vor Datenverlust infolge von Defekten, Angriffen oder Fehlverhalten

Marie Menke, BSI-Expertin für Verbraucherschutz, führt aus: „Ob Familienfotos, Kontakte oder Dokumente – auf unseren Computern, Smartphones und Tablets sind unzählige wichtige Daten gespeichert. Erleidet das Gerät einen technischen Defekt, gehen diese jedoch verloren.“

Dasselbe könne im Falle eines Cyberangriffs oder durch menschliche Fehler der Nutzer geschehen. Sie betont: „Daher lohnt es sich, die Daten mithilfe eines Backups zu sichern!“

BIS-Empfehlung: Backup vom Computer getrennt aufbewahren

Ein Backup könne sowohl in der „Cloud“ als auch auf einem physischen Speichermedium, beispielsweise einer externen Festplatte, erfolgen. Um den „Cloud“-Anbieter auf Seriosität zu überprüfen, reiche oft schon eine einfache Recherche per Suchmaschine.

Wer sich indes für ein physisches Speichermedium entscheidet, sollte dieses an einem anderen Ort aufbewahren als z.B. den Computer, dessen Daten gesichert werden sollen. So sei für Ernstfälle wie Einbruch oder Brand vorgesorgt.

Weitere Informationen zum Thema:

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Auftrag: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist die Cybersicherheitsbehörde des Bundes und Gestalter einer sicheren Digitalisierung in Deutschland

re:publica 26 18.-20. Mai 2026 STATION Berlin
Marie Menke, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Cybersicherheitsmonitor 2025: Menschen nutzen weniger Schutzmaßnahmen / Befragung zur Cybersicherheit

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Schritt für Schritt zur Datensicherung / Für Computer und Mobilgeräte

WIKIPEDIA
World Backup Day

datensicherheit.de, 14.03.2026
World Backup Day: Anlass zur Neubewertung eigener Cyberresilienz als Chefsache / Der eigentliche geschäftliche Mehrwert des Backups entsteht nicht durch die Sicherung als technische Maßnahme per se – sondern eben durch die Fähigkeit zur schnellen und vollständigen Wiederherstellung aller geschäftskritischen Daten und Systeme

datensicherheit.de, 30.03.2025
World Backup Day 2025 als Anlass für Überlegungen zu einer resilienten Datenschutzstrategie / Unternehmen sollte klar sein, in der heutigen digitalen Geschäftslandschaft ihre Daten nicht ungeschützt lassen zu können

datensicherheit.de, 27.03.2025
World Backup Day 2025: Regelmäßige Datensicherung laut BSI unverzichtbar / Datenverluste können unerwartet und in den unterschiedlichsten Formen auftreten – etwa durch technische Defekte, Cyber-Angriffe oder Unfälle

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Black-Friday-Deals als Köder: BSI warnt vor Cyberbetrug beim Onlineshopping https://www.datensicherheit.de/black-friday-deals-koeder-bsi-warnung-cyberbetrug-onlineshopping https://www.datensicherheit.de/black-friday-deals-koeder-bsi-warnung-cyberbetrug-onlineshopping#respond Wed, 26 Nov 2025 00:05:09 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51150 Aus saisonalem Anlass warnt auch das BSI vor zunehmender Cyberkriminalität insbesondere im Umfeld von „Cyber Week“, „Black Friday“ und Weihnachtseinkäufen

[datensicherheit.de, 26.11.2025] Aus saisonalem Anlass warnt auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor zunehmender Cyberkriminalität insbesondere im Umfeld von „Cyber Week“, „Black Friday“ und Weihnachtseinkäufen – mit einem deutlich erhöhten Aufkommen betrügerischer Webshop-Angebote sei zu rechnen. So haben laut „Cybersicherheitsmonitor 2025“ 22 Prozent der im Vorjahr – 2024 – von Cyberkriminalität betroffenen Personen Betrug beim Onlineshopping erlebt.

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Abbildung: BSI

Der aktuelle BSI-„Cybersicherheitsmonitor“ steht zur Verfügung

BSI warnt vor zunehmender Professionalisierung der Fake-Shops

Cyberkriminelle nutzten die starke Nachfrage und den hohen Zeitdruck in solchen hochfrequenten Rabattwochen, um gefälschte Webshops, manipulierte Produkt-Webseiten oder dubiose Online-Werbeanzeigen zu platzieren.

Kunden würden gezielt mit knappen Countdown-Timern und extremen Rabatten zum Kauf gelockt. Das BSI beobachtet demnach „eine zunehmende Professionalisierung“: Fake-Shops imitierten Marken-Bildsprache immer überzeugender, zeigten echte Produktfotos, verwendeten nunmehr korrektes Deutsch und kopierten sogar Impressumsangaben existierender Unternehmen.

BSI gibt Online-Einkäufern Sicherheitstipps – nicht nur für die Shopping-Hochsaison

Verbraucher sollten daher bei der Auswahl eines Webshops laut BSI auf Folgendes achten:

  • Preise
    Diese sollten nicht nur realistisch, sondern auch inklusive Versand-, Rücksende- und möglicher Zusatzkosten transparent aufgeschlüsselt sein!
  • Domain
    Mitunter änderten Cyberkriminelle die Adresse (URL) eines bekannten Webshops nur minimal ab, um Kunden hinters Licht zu führen.
  • Vorhängeschloss in der Browserzeile
    Das dortige „https://“ kennzeichne eine sichere Verbindung, die jeder Webshop haben sollte!
  • Impressum
    Dort sollten Telefonnummer und E-Mail-Adresse ebenso wie eine vollständige Anschrift und weitere Informationen wie etwa die Rechtsform zu finden sein!
  • Gütesiegel
    Dieses sollte ein bekanntes Siegel eines größeren Anbieters sein – ein Klick auf dieses Siegel sollte dann zu weiteren Informationen führen! Betrüger erfänden aber oft neue Siegel oder kopierten ein bestehendes – im letzteren Fall sei dieses dann meist nicht anklickbar.
  • Zahlungsmöglichkeiten
    Kunden sollten darauf achten, welche Daten sie angeben sollen und ob diese an mögliche Dienstleister weitergegeben werden! Auch beim Kauf auf Rechnung griffen Webshop-Betreiber zum Beispiel oft auf externe Zahlungsdienstleister zurück. Einige speicherten Daten und werteten diese gegebenenfalls auch aus. Andere Bezahlverfahren gäben nur einen sogenannten Token an den Webshop weiter, so dass dieser keine Daten über Käufer erhalte.

Weitere Informationen zum Thema:

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Auftrag: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist die Cybersicherheitsbehörde des Bundes und Gestalter einer sicheren Digitalisierung in Deutschland.

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Cybersicherheitsmonitor 2025: Menschen nutzen weniger Schutzmaßnahmen / Befragung zur Cybersicherheit

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
CyMon Der Cybersicherheitsmonitor / Befragung zur Cybersicherheit 2025

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Accountschutz beim Onlineshopping / Besonderes Augenmerk sollte man auf die Absicherung des persönlichen Zugangs legen

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Newsletter „Einfach • Cybersicher“

datensicherheit.de, 18.11.2025
Black Friday bei Verbrauchern immer beliebter – bei Cyberkriminellen auch / Was es beim „Shoppen“ – vor allem online und zu besonderen Verkaufsaktionen wie rund um den „Black Friday“ – zu beachten gibt, erörtert Sabine Brandl, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, in ihrer aktuellen Stellungnahme

datensicherheit.de, 04.12.2024
Rund um den Black Friday 2024: Cyber-Gefahren für Einzelhandel drastisch zugenommen / 5 Darktrace-Tipps für Einzelhändler zum Schutz vor Cyber-Angriffen

datensicherheit.de, 28.11.2024
Rund um Black Friday, Black Week und Cyber Monday läuft Cyber-Kriminalität zur Höchstform auf / Die populäre Rabatt-Saison hat begonnen – und mit ihr Cyber-Betrügereien

datensicherheit.de, 28.11.2024
Black Friday: Auch BSI warnt Schnäppchenjäger vor Cyber-Kriminellen / Rund um populäre Rabattaktion locken Webshops mit exklusiven Angeboten – dabei wittern auch Cyber-Kriminelle ihre Chance

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