Weihnacht – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Sun, 21 Dec 2025 19:26:26 +0000 de hourly 1 Generationenfrage Weihnachtsstimmung: Smartphone als Fluch und Segen https://www.datensicherheit.de/generationenfrage-smartphone-fluch-segen-weihnachtsstimmung https://www.datensicherheit.de/generationenfrage-smartphone-fluch-segen-weihnachtsstimmung#respond Sun, 21 Dec 2025 23:55:10 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51508 Weihnachten soll die Zeit der Besinnlichkeit und des gemütlichen Zusammenseins sein – doch für manche Familien kann ausgerechnet das Smartphone den Frieden unter dem Tannenbaum stören

[datensicherheit.de, 22.12.2025] Der Digitalverband Bitkom widmet sich in einer aktuellen Stellungnahme dem Weihnachtsfest 2025: „Weihnachten soll die Zeit der Besinnlichkeit und des gemütlichen Zusammenseins sein – doch für manche Familien kann ausgerechnet das Smartphone den Frieden unter dem Tannenbaum stören.“ Denn besonders zwischen den Generationen gebe es hierzu unterschiedliche Vorstellungen. Insgesamt 45 Prozent der Deutschen, welche am Heiligabend feiern, finden demnach, dass das Smartphone das gemütliche Beisammensein am Heiligabend stört. Dies treffe vor allem auf ältere Menschen zu: „58 Prozent der über 65-Jährigen und 49 Prozent der 50- bis 64-Jährigen empfinden es als störend. Bei den Jüngeren ist das deutlich weniger der Fall: Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 34 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen 37 Prozent.“ Dies seien Erkenntnisse auf Basis einer repräsentativen Befragung von 1.002 Personen ab 16 Jahren in Deutschland im Bitkom-Auftrag – darunter 943 Personen, die Heiligabend feiern. Die Befragung habe im Zeitraum der Kalenderwochen 41 bis 46 2025 stattgefunden.

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Foto: Bitkom e.V.

Dr. Sebastian Klöß: Smartphones ermöglichen es, auch entfernte Freunde und Familie einzubeziehen, können aber die Aufmerksamkeit für das gemeinsame Beisammensein vor Ort schmälern

Absprachen zur Smartphone-Nutzung empfohlen – z.B. während des Essens oder der Bescherung offline zu bleiben

„Musik abspielen, Fotos machen, Grüße schicken: Demgegenüber nutzt ein gewisser Teil das Smartphone an Weihnachten sogar häufiger. Insgesamt 37 Prozent der Deutschen, die Heiligabend feiern, verwenden es an diesem Abend mehr als an anderen Tagen.“ Auch hierbei gebe es entsprechende Generationen-Unterschiede: Unter den 16- bis 29-Jährigen griffen 44 Prozent am Heiligabend häufiger zum Smartphone, unter den 30- bis 49-Jährigen 42 Prozent.

  • Bei den 50- bis 64-Jährigen seien es nur noch 37 Prozent, in der Gruppe ab 65 Jahren nur 28 Prozent. Dr. Sebastian Klöß, Experte für „Consumer Technology“ beim Bitkom, kommentiert: „Smartphones an Weihnachten sind Fluch und Segen zugleich. Sie ermöglichen es, auch entfernte Freunde und Familie einzubeziehen, können aber die Aufmerksamkeit für das gemeinsame Beisammensein vor Ort schmälern.“

Wer den Weihnachtsfrieden bewahren möchte, könne vorher durchaus Absprachen treffen – so zum Beispiel, während des Essens oder der Bescherung offline zu bleiben. „So wird die gemeinsame Zeit bewusster und im besten Fall für alle entspannter!“

58% nutzen Smartphones am Heiligabend, um mit Freunden oder Familie Kontakt zu halten

Für viele gehe es bei der Smartphone-Nutzung immerhin auch um die Gemeinschaft mit Leuten, die nicht da sind: Insgesamt 58 Prozent nutzten das Smartphone am Heiligabend, um mit Freunden oder Familie Kontakt zu halten.

  • Auch dies sei aber unter den Jüngsten bis 29 Jahren mit 68 Prozent wesentlich ausgeprägter als unter den Ältesten ab 65 Jahren (45%). Auch beim Teilen von Aufnahmen vom Fest zeige sich der Generationen-Unterschied:

Insgesamt nutzten 59 Prozent ihr Smartphone am Heiligabend, um Bilder und Videos in Sozialen Netzwerken zu teilen. Mit 72 Prozent gehöre dies für einen Großteil der 16- bis 29-Jährigen dazu, wohingegen nur 31 Prozent ab 65 Jahren am Heiligabend dort Aufnahmen teilten.

Weitere Informationen zum Thema:

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Über uns

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Dr. Sebastian Klöß: Leiter Märkte & Technologien Bitkom e.V.

bitkom dataverse
Digitale Gesellschaft: Smartphonenutzung in Deutschland / Bevölkerung zu Nutzungsverhalten, Nutzungsdauer und Auswahlkriterien bei Smartphones

datensicherheit.de, 03.09.2025
Smartphone als Multifunktionsgerät: Wecker, Kamera, Navigationsgerät / Nach aktuellen Erkenntnissen des Digitalverbands Bitkom haben bereits knapp drei Viertel der Smartphone-Nutzer ihren Wecker vollständig oder größtenteils ersetzt

datensicherheit.de, 14.04.2024
Bitkom-Umfrage zum Anvertrauen des Smartphones an andere / Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß: Vielen behagt es nicht, das eigene Smartphone anderen zu überlassen

datensicherheit.de, 29.06.2023
Smartphone-Nutzung auf der Toilette: Gefahren lassen sich nicht aussperren / Über 54% der Deutschen verwenden ihr Smartphone auch auf der Toilette

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Phishing-Hochsaison Weihnachten – Bitdefender-Analyse zu E-Mail-Spam https://www.datensicherheit.de/phishing-hochsaison-weihnachten-bitdefender-analyse-e-mail-spam https://www.datensicherheit.de/phishing-hochsaison-weihnachten-bitdefender-analyse-e-mail-spam#respond Sun, 21 Dec 2025 23:26:07 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51520 Jede zweite E-Mail mit Bezug auf Weihnachten bzw. den Weihnachtsurlaub ist bösartig – Deutschland als Adressaten- und Absenderland spielt eine nicht ganz unbedeutende Rolle

[datensicherheit.de, 22.12.2025] Gerade im Online-Handel bietet jede Hochsaison – so eben auch das Weihnachtsfest 2025 – immer wieder ein attraktives Umfeld für cyberkriminelle E-Mail-Kampagnen. Diese Erkenntnis wird durch eine aktuelle Analyse der Bitdefender Labs zu vorweihnachtlichen Betrugs- und Phishing-Aktivitäten im Internet belegt. Bemerkenswert ist demnach, dass eine knappe Mehrheit des untersuchten E-Mail-Verkehrs (51%) eine Gefahr für die Nutzer darstellt. Dabei spiele Deutschland als Adressaten- und Absenderland eine nicht ganz unbedeutende Rolle.

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Abbildung: Bitdefender Labs

Bitdefender warnt vor Fälschungen – hier als Beispiel ein cyberkrimineller „Amazon“-Geschenkgutschein

Weltweit im Vorfeld von Weihnachten versendete E-Mails zu 51% potenziell bösartig

Bitdefender-Analysen zum saisonalen Spam-Aufkommen zeigten, dass mehr als die Hälfte der weltweit im Vorfeld von Weihnachten versendeten E-Mails (51%) potenziell bösartig seien. „Unter dem Gabentisch landen vor allem vermeintliche Belohnungen, kostenlose Geschenke oder Sonderangebote anlässlich der Feiertage im Namen bekannter Marken und ihrer hochwertigen Produkte.“

  • Auch Dating-Plattformen würden sich diesem Trend anschließen: Eine kurze Umfrage sei in vielen Fällen anscheinend das Einzige, was vom Verbraucher verlangt wird, um ein Geschenk zu erhalten. Tatsächlich aber gehe es – wie so oft – um das Erlangen persönlicher und finanzieller Daten des Opfers.

Verknüpft seien diese kurzfristigen Kampagnen mit klassischen langfristigen Betrugsmechanismen wie digitalem Betrug oder der Suche nach Personaldaten mit finanziellem Bezug (Kreditkarten, „Krypto Wallets“). Links auf Dating- oder Chat-Plattformen lenkten auf Abonnementfallen oder auf angebliche Premium-Angebote mit wenig oder sogar ohne jeglichen Wert.

Ausgespielte Spam-Kampagnen per E-Mail zielen vor allem auf Adressaten in den USA

Eine Analyse des weltweiten Verkehrs von Spam-Nachrichten bis zum 15. Dezember 2025 habe ergeben, dass die weltweit ausgespielten Kampagnen vor allem auf Adressaten in den USA zielten – mit 47 Prozent. Damit lägen sie weit vor Indien (14%), Irland (13%), Deutschland (11%) und Großbritannien (6%). Vier Prozent der Absender der Spam-E-Mails stammen dabei aus Deutschland – hinter den USA (35%), den Niederlanden (12%), Großbritannien und Italien (mit jeweils sechs Prozent) sowie Frankreich und China (jeweils fünf Prozent).

  • In Deutschland lockten die Cyberkriminellen unter anderem mit einem „Amazon“-Geschenkgutschein im Wert von 500 Euro. Dessen Design imitiere täuschend ähnlich legitime Promotion-Angebote dieses Online-Händlers hinsichtlich „Branding“, verwendeten Schriften und Layout. In Wirklichkeit sammelten die Cyberkriminellen Daten wie Namen, E-Mail-Adressen oder andere Details für einen möglichen späteren Missbrauch. Eine Dating-Kampagne wiederum locke mit einer angeblichen Begleitung für einen Weihnachtsmarktbesuch.

Vermeintliche Opfer sollten sich am besten mit klassischen Verhaltensweisen und Lösungen für ihre sichere Navigation im Internet schützen. Dazu gehöre der Schutz von Onlinekonten durch jeweils verschiedene starke Passwörter, Passwortmanager, Lösungen zum Schutz von Smartphones und „iPhones“ oder zum Erkennen von digitalen Scam. Wachsamkeit, Menschenverstand und ein daraus sich ergebendes Überprüfen gerade verlockender und dringlicher Angebote sollten Nutzer gerade jetzt beim Online-Surfen begleiten.

Weitere Informationen zum Thema:

Bitdefender
Built on Trust. Proven to Protect.

Bitdefender, Alina BÎZGĂ, 18.12.2025
Holiday Email Scams Surge: Over Half of Christmas-Themed Spam Emails in 2025 Are Scams, Bitdefender Antispam Labs Warns

datensicherheit.de, 28.11.2025
Black Friday 2026: Kaspersky meldet 146.500 Spam-Mails mit Rabatt-Bezug seit Anfang November / Der diesjährige „Black Friday“ fällt auf den 28. November 2025 – laut Kaspersky war aber die damit verbundene „Rabattschlacht“ bereits vorab in vollem Gange

datensicherheit.de, 09.01.2024
Spam: Die lästige Gefahr im E-Mail-Postfach / Patrycja Schrenk gibt Tipps und Sicherheitshinweise zu E-Mail-Spam

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Online-Weihnachtsshopping: Verbraucherschützer melden zunehmend Probleme mit Retouren https://www.datensicherheit.de/online-weihnachtsshopping-verbraucherschuetzer-meldung-zunahmed-probleme-retouren https://www.datensicherheit.de/online-weihnachtsshopping-verbraucherschuetzer-meldung-zunahmed-probleme-retouren#respond Sun, 14 Dec 2025 23:04:42 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51420 In der Adventszeit kaufen viele Verbraucher mittlerweile ihre Weihnachtsgeschenke gerne vermeintlich bequem online – auch weil ihnen dabei ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht

[datensicherheit.de, 15.12.2025] Der Verbraucherzentrale Hamburg e.V. (VZ HH) meldet eine Zunahme an Beschwerden über angeblich unvollständig oder gar nicht angekommene Retouren. In der Adventszeit kaufen viele Verbraucher mittlerweile ihre Weihnachtsgeschenke gerne vermeintlich bequem online – auch weil ihnen dabei ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht. Viele Händler verlängern laut VZ HH dieses sogar bis nach den Feiertagen. Doch kurz vor dem Weihnachtsfest 2025 erreichen die VZ HH demnach zunehmend Beschwerden zu Online-Einkäufen, weil Unternehmen behaupteten, zurückgesandte Waren seien gar nicht oder nur teilweise bei ihnen angekommen.

Verbraucher bei Retouren-Verlust nicht zahlungspflichtig…

Geht ein versendeter Artikel auf dem Transportweg verloren, müssten Händler den Kaufpreis dennoch erstatten.

  • „Die Rechtslage ist eindeutig. Verbraucherinnen und Verbraucher sind in solchen Fällen nicht zahlungspflichtig“, betont Julia Rehberg von der VZ HH.“

Wichtig sei jedoch: Der Nachweis über den Versand der konkreten Ware liege aber beim Kunden – ein einfacher Paketbeleg reiche nicht aus, „wenn unklar bleibt, welcher Inhalt tatsächlich zurückgeschickt wurde“.

Verbraucher müssen aber Versand vollständiger Retouren belegen können

Damit Verbraucher im Streitfall auf der sicheren Seite sind, empfiehlt Rehberg besondere Sorgfalt beim Verpacken und Versenden von Retouren: „Gerade bei hochpreisigen Artikeln oder wenn viele Kleidungsstücke aus einer Bestellung zurückgegeben werden, sollte das Einpacken im Beisein einer zweiten Person erfolgen!“

  • Idealerweise sollten dann sogar beide Personen das jeweilige Paket gemeinsam zum Paketshop bringen und abschicken.

So ließe sich später besser belegen, dass tatsächlich die richtige Ware aufgegeben wurde. Fotos oder kurze Videos vom Inhalt der Rücksendung könnten ergänzend helfen.

Weitere Informationen zum Thema:

Verbraucherzentrale Hamburg
Beratung: Wir beraten Sie zu fast allen Fragen, die Sie als Verbraucherin oder Verbraucher interessieren – telefonisch, schriftlich, im Videochat und persönlich bei uns vor Ort

Verbraucherzentrale Hamburg, 26.11.2024
Neues Online-Angebot für Beschwerden beim Kundenservice / Verbraucherzentrale hilft bei Schwierigkeiten im Kontakt mit Unternehmen

Verbraucherzentrale, 25.11.2025
Muss ich online bestellte Ware in der Originalverpackung zurückschicken? / So läuft es oft: Die Verpackung vom online bestellten Smartphone, Spielzeug oder Shirt wird aufgerissen – und direkt entsorgt. Problematisch ist das rechtlich nicht – denn auch ohne Originalverpackung, so das Gesetz, darf der Händler die Rücknahme nicht verweigern.

Verbraucherzentrale, 29.09.2025
Retoure angeblich unvollständig? So schicken Sie Ware richtig zurück / Nach der Stornierung kommt die Rücksendung. Was aber, wenn der Online-Shop behauptet die Ware sei defekt, unvollständig oder gar nicht angekommen? So können Sie nachweisen, dass sie die Ware ordnungsgemäß verschickt haben.

Verbraucherzentrale, 18.07.2025
Widerruf im Internet: Was tun, wenn sich der Online-Shop quer stellt? / Die gelieferte Ware entspricht nicht der Beschreibung. Auf Anfrage bietet der Shop aber, statt sie zurückzunehmen, zum Beispiel nur 20 Prozent Rabatt? Immer wieder versuchen Online-Händler:innen, das Widerrufsrecht zu umgehen. Das können Sie tun, wenn Ihnen der Widerruf erschwert wird.

Verbraucherzentrale, 10.12.2024
Von Widerruf bis Umtausch: Wenn Sie mit der Ware nicht zufrieden sind / Wenn Sie Ware im Internet, am Telefon oder an Ihrer Wohnungstür kaufen oder dort Verträge abschließen, können Sie das in vielen Fällen rückgängig machen. Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen, wenn Sie aus einem Vertrag wieder aussteigen möchten.

Verbraucherzentrale Berlin, 18.12.2024
Tortur mit der Retoure / Was bei Rücksendungen alles schiefgehen kann und wie sich Verbraucher*innen davor schützen können

datensicherheit.de, 05.11.2025
Verbraucherreport 2025: Mehrheit moniert mangelnden Schutz vor unseriösen Anbietern beim Online-Shopping / Die jährliche repräsentative Befragung zur Lage der Verbraucher durch forsa führte aktuell zu dem Ergebnis, dass der Gesetzgeber handeln und Verbraucher beim digitalen Einkauf besser schützen muss

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Weihnachtsgeschäft 2025 als Booster virtueller Markenpiraterie und KI-gestützten Betrugs https://www.datensicherheit.de/weihnachtsgeschaeft-2025-booster-virtuell-markenpiraterie-ki-betrug https://www.datensicherheit.de/weihnachtsgeschaeft-2025-booster-virtuell-markenpiraterie-ki-betrug#respond Tue, 02 Dec 2025 23:26:07 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51252 Mit dem aktuellen Weihnachtsgeschäfts erfasst offenbar auch eine neue Welle virtuell generierter Markenpiraterie und Online-Betruges „Social Media“ und E-Commerce

[datensicherheit.de, 03.12.2025] Mit dem Beginn des Weihnachtsgeschäfts 2025 rollt offenbar eine neue Welle virtuell generierter Markenpiraterie und Online-Betrug über „Social Media“ und E-Commerce: Scammer nutzen demnach Generative Künstliche Intelligenz (Gen KI), um Abbildungen limitierter Markenprodukte, gefälschte „Influencer“-Testimonials und Werbevideos in Fließband-Manier authentisch wirkend zu produzieren. In Fake-Shops und Online-Marktplätzen bezahlten arglose Verbraucher dann Geld für Waren, welche gar nicht existierten. Durch technologische Fortschritte im KI-Bereich werde dies auch für unerfahrene Betrüger immer einfacher möglich – so eine aktuelle Warnung von Trend Micro.

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Foto: Screenshot

Täuschend echt mit KI generiert: Bedrohungsforscher von Trend Micro haben ein Beispiel erstellt: In diesem promotet eine KI-generierte „Influencerin“ eine limitierte Handtasche…

Fakeshop-Boom gerade im Vorfeld von Weihnachten und zu Rabattaktionstagen

Laut Verbraucherzentrale NRW haben gerade im Umfeld von Weihnachten und Aktionstagen – wie etwa „Cyber Monday“ – gefälschte Webshops geradezu Hochkonjunktur. Diese würden prominent auf „Social Media“ beworben und könnten so in sehr kurzer Zeit hohe Aufmerksamkeit gewinnen.

  • Der „Fakeshop-Finder“ der Verbraucherzentrale habe bereits 86.000 davon identifizieren können und verzeichne monatlich ca. 1.200 neue gefälschte Webshops.

Digitale „Assets“ wie im oben gezeigten Beispiel könnten auf verschiedene schädliche Arten verwendet werden – etwa als gefälschte Werbung in Sozialen Medien, in betrügerischen Webshops oder in groß angelegten Phishing- und Betrugs-E-Mail-Kampagnen. Über unterschiedliche Kanäle verbreitet, wirkten diese Fälschungen besonders glaubwürdig und erreichten potenzielle Opfer schneller.

Weihnachtslichterglanz reduziert Kundenvorsicht und beflügelt Cyberkriminelle

Das Gefährliche daran laut Trend Micro:

  • Verbraucherrisiko
    „Geld weg, Ware nie geliefert, Daten abgegriffen“ – und die Fälschungen seien online kaum noch von echten Marken-Kampagnen zu unterscheiden.
  • Missbrauchtes Vertrauen
    Synthetische „Influencer“ könnten vermeintliche „Limited Editions“ mit 50 bis 70 Prozent Rabatt bewerben – mit KI generierte „5‑Sterne-Reviews“ und „Social Ads“ erhöhten die „Conversion Rate“.
  • KI-Massenproduktion
    Automatisierte „Scam-Assembly-Lines“ erstellten Hunderte Varianten von Fake-Angeboten parallel – ideal für Spitzenzeiten wie im Vorfeld von Weihnachten.
  • Einstiegshürde gesenkt
    Perfekte Produktbilder, stimmige Texte, realistische Stimmen und Deepfake-Videos könnten innerhalb von Minuten entstehen – ohne ganz ohne Coding-Know-how.

Weitere Informationen zum Thema:

TREND MICRO
Der proaktive Sicherheitsansatz

TREND MICRO, Roel Reyes & Numaan Huq & Salvatore Gariuolo, 18.11.2025
Reimagining Fraud Operations: The Rise of AI-Powered Scam Assembly Lines / Trend™ Research replicated an AI-powered scam assembly line to reveal how AI is eradicating the barrier for entry to running scams, making fraud easier to run, harder to detect, and effortless to scale

TREND MICRO
Video: Reimagining Fraud Operations

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, 20.11.2025
Fakeshops haben Hochkonjunktur / Der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale NRW entlarvt tausende betrügerische Webseiten

Verbraucherzentrale
Fakeshop-Finder / Ist dieser Online-Shop seriös?

datensicherheit.de, 02.12.2025
Online-Einkäufe zu Weihnachten zunehmend durch mobiles Phishing bedroht / Vor einigen Tagen wurde ein neuer Zimperium-Bericht über mobile Bedrohungen, Betrugsmaschen und Phishing-Aktivitäten während der Einkaufssaison rund um „Black Friday“ und Weihnachten veröffentlicht

datensicherheit.de, 22.12.2023
Insbesondere zu Weihnachten: Vorsicht vor Phishing-Betrügereien / Cyber-Kriminelle missbrauchen Attraktivität bekannter Marken für Phishing-Attacken

datensicherheit.de, 04.12.2023
Hacker missbrauchen Weihnachtszeit: ESET warnt vor fiesen Phishing-Kampagnen / Gefälschte SMS-Nachrichten der Hacker fordern zur Datenpreisgabe und Installation von Malware auf

datensicherheit.de, 02.12.2021
Ransomware-Angriffe zu Weihnachten: BKA und BSI geben gemeinsame Warnung heraus / Bevorstehende Feiertage bergen erhöhtes Risiko von Ransomware-Angriffen auf Unternehmen und Organisationen

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Online-Einkäufe zu Weihnachten zunehmend durch mobiles Phishing bedroht https://www.datensicherheit.de/online-einkaeufe-weihnachten-zunahme-mobil-phishing-bedrohung https://www.datensicherheit.de/online-einkaeufe-weihnachten-zunahme-mobil-phishing-bedrohung#respond Mon, 01 Dec 2025 23:18:06 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51242 Vor einigen Tagen wurde ein neuer Zimperium-Bericht über mobile Bedrohungen, Betrugsmaschen und Phishing-Aktivitäten während der Einkaufssaison rund um „Black Friday“ und Weihnachten veröffentlicht

[datensicherheit.de, 02.12.2025] „Vor einigen Tagen wurde ein neuer Bericht über mobile Bedrohungen, Betrugsmaschen und Phishing-Aktivitäten während der Einkaufssaison rund um ,Black Friday’ und Weihnachten veröffentlicht“, meldet Dr. Martin J. Krämer, „CISO-Advisor“ bei KnowBe4, in seiner aktuellen Stellungnahme zur Adventszeit 2025. Das Ergebnis: „Phishing-Kampagnen, die auf mobile Endgeräte abzielen, nehmen in den Wochen vor und nach den großen Feiertagen um ein Vierfaches zu.“ Betrügerische E-Mails und Mobilnachrichten imitierten dabei bevorzugt bekannte Marken und Online-Händler, darunter „amazon“ und „eBay“.

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Foto: KnowBe4

Dr. Martin J. Krämer: Unternehmen benötigen einen strukturierten, umfassenden und kontinuierlichen Ansatz für das Management digitaler Risiken!

Phishing-Angriffe in mehreren Schritten

Cyberkriminelle nehmen demnach allerdings nicht nur Online-Shops ins Visier – sie nutzten systematisch die gesamte Transaktionskette der Verbraucher aus. Gefälschte Nachrichten gäben vor, von Zahlungsabwicklern, digitalen Geldbörsen oder Versanddiensten zu stammen.

  • „Der Zeitpunkt richtet sich nach dem Kauf, der Zahlung und der Lieferung. Auf diese Weise wirkt die Kommunikation während des gesamten Prozesses legitim.“

In der Regel führten Angreifer ihre kriminellen Operationen in mehreren Schritten durch. Der Ablauf könnte wie folgt aussehen: „Zuerst eine Nachricht über eine fehlgeschlagene Zahlung, dann eine Versandaktualisierung mit einem Tracking-Link, dann eine Aufforderung zur Überprüfung der Kontodaten.“

Im Visier der Phishing-Betrugskampagnen nicht nur Verbraucher – auch Unternehmen gefährdet

Bei jedem Schritt würden die Benutzer aufgefordert, gewisse Informationen wie Anmeldedaten, Zahlungsdaten, Einmalcodes oder Lieferbestätigungen einzugeben. Dieser Ansatz erschwere es Benutzern, die betrügerischen Aktivitäten als solche zu erkennen, und erhöhe die Erfolgsquote der Phishing-Attacken, da viele Menschen in der Shopping-Saison derartige Nachrichten erwarteten.

  • Krämer betont und warnt: „Im Visier der Betrugskampagnen sind aber nicht nur die Verbraucher. Sind Angreifer erstmals erfolgreich bei der Infiltration der Geräte und Konten von Einzelpersonen, so schaffen sie im gleichen Zug oft auch einen ersten Zugang zu Unternehmensumgebungen.“

Mitarbeiter erhielten dann Shopping- und Versandnachrichten auch auf Firmengeräten oder privaten Geräten, welche sie zusätzlich beruflich nutzen. Ein unachtsamer Klick auf einen Link könne dann Single-Sign-On-Anmeldedaten offenlegen oder mobile Malware installieren, „die eine Brücke zwischen privaten und geschäftlichen IT-Umgebungen schlägt“.

Phishing-Attacken starten durchaus auch mit SMS-Nachricht oder Benachrichtigungen einer Messaging-App

Die Cyberkriminellen tarnten sich oft hinter falschen Identitäten und gäben sich z.B. als Lieferanten oder Mitarbeiter im Versand aus. „Das ermöglicht es ihnen, die mobile Kommunikation in der Lieferkette zu kompromittieren. Gefälschte Lieferportale und Zahlungsseiten ermöglichen Rechnungsmanipulationen, Warenumleitungen, Finanzbetrug oder Datendiebstahl.“

  • Was Organisationen und Nutzer häufig nicht auf dem Schirm hätten: In vielen Fällen sei der Eintrittspunkt ins System keine E-Mail, sondern beispielsweise eine SMS-Nachricht oder eine Benachrichtigung in einer Messaging-App.

Eine einfache Anti-Phishing-Schulung einmal im Jahr reiche in Anbetracht dieser Bedrohungslage nicht aus. „Unternehmen benötigen einen strukturierten, umfassenden und kontinuierlichen Ansatz für das Management digitaler Risiken und die Förderung des Sicherheitsbewusstseins der Belegschaft.“

Nutzer und Organisationen besser gegen Phishing schützen

Um den Risiken entgegenzuwirken, müssten Organisationen sowohl technische als auch organisatorische Sicherheitsvorkehrungen verstärken. Moderne KI-gestützte „Security Awareness Trainings“ stellten einen wichtigen Baustein dar, „denn sie helfen Mitarbeitern dabei, betrügerische Nachrichten über verschiedene Kanäle hinweg zu erkennen, darunter SMS-Nachrichten und mobile Apps“.

  • Sicherheitslösungen zur Bedrohungserkennung auf Mobilgeräten, die Filterung verdächtiger Links, Phishing-resistente Authentifizierung und klare Regeln für die Nutzung privater Geräte im beruflichen Kontext schafften zusätzliche Schutzebenen.

Dabei gilt laut Krämer: „Wenn Sicherheitsmaßnahmen einfach zu befolgen und an das Alltagsverhalten der Mitarbeitenden angepasst werden, fällt es Mitarbeitenden leichter, souverän und schnell auf ungewöhnliche Nachrichten zu reagieren und zu einer insgesamt sichereren Umgebung beitragen.“ So blieben Nutzer und Organisationen besser geschützt – auch im Umfeld der kommenden Feiertage.

Weitere Informationen zum Thema:

knowbe4
KnowBe4 News und Wissenswertes

knowbe4
Dr. Martin J. Krämer / Recent Posts

ZIMPERIUM, Ignacio Montamat & Santiago Rodriguez, 2025
The Mobile Shopping Report / From Carts to Credentials: Inside the Holiday Surge of Mobile Threats

datensicherheit.de, 22.12.2023
Insbesondere zu Weihnachten: Vorsicht vor Phishing-Betrügereien / Cyber-Kriminelle missbrauchen Attraktivität bekannter Marken für Phishing-Attacken

datensicherheit.de, 04.12.2023
Hacker missbrauchen Weihnachtszeit: ESET warnt vor fiesen Phishing-Kampagnen / Gefälschte SMS-Nachrichten der Hacker fordern zur Datenpreisgabe und Installation von Malware auf

datensicherheit.de, 15.11.2021
Black Friday, Cyber Monday und Weihnachten: 5 Tipps für sicheres Online-Shopping / Viele Verbraucher machen sich bereit, große Schnäppchen und Weihnachtsgeschenke online zu kaufen – dabei sollten sie Tipps zur Sicherheit beachten

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Angesichts digitaler Geschenkflut zu Weihnachten: Mehrheit der Deutschen fordert laut eco-Umfrage bessere Medienkompetenz für Kinder https://www.datensicherheit.de/digital-geschenkflut-weihnachten-mehrheit-deutsche-forderung-eco-umfrage-verbesserung-medienkompetenz-kinder https://www.datensicherheit.de/digital-geschenkflut-weihnachten-mehrheit-deutsche-forderung-eco-umfrage-verbesserung-medienkompetenz-kinder#respond Thu, 19 Dec 2024 12:34:38 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=45863 eco gibt fünf Tipps zum optimalen Umgang mit digitalen Geräten für Kinder und Jugendliche

[datensicherheit.de, 19.12.2024] Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. hat im Vorfeld des Weihnachtsfestes 2024 Stellung zu einer im eco-Auftrag durchgeführten Umfrage zum Thema Medienkompetenz genommen: Das Meinungsforschungsinstitut Civey hat demnach 2.501 volljährige Bundesbürger am 11. und 12. Dezember 2024 befragt – die Ergebnisse seien repräsentativ: 60 Prozent forderten mehr Freizeitangebote ohne digitale Geräte für Kinder sowie Jugendliche und die Mehrheit der Deutschen sehe Eltern und Schulen in der Verantwortung für die Vermittlung von Medienkompetenz. In diesem Zusammenhang gibt der eco fünf Tipps für den „optimalen Umgang mit digitalen Geräten für Kinder und Jugendliche“.

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Abbildung: eco

eco-Umfrage-Ergebnisse: Mehrheit fordert Medienkompetenz und kritisches Denken…

eco-Umfrage zeigt, dass kritisches Denken der Kinder stärker gefördert werden sollte

Zu Weihnachten werden sich in vielen deutschen Haushalten wohl Smartphones, Tablets und andere digitale Geräte unter dem Tannenbaum finden lassen. Während diese Geschenke Kindern und Jugendlichen neue digitale Welten eröffneten, wachse aber gleichzeitig die Verantwortung von Eltern und Schulen, einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit diesen Geräten zu fördern.

Die aktuelle Umfrage im eco-Auftrag zeige eben, dass 62,4 Prozent der Deutschen der Meinung seien, dass Eltern und Schulen die Medienkompetenz und das kritische Denken von Kindern stärker fördern sollten, um sie auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten.

eco-Umfrage sollte beleuchten, wie wichtig den Befragten der Schutz von Kindern in der digitalen Welt ist

Diese Umfrage sollte beleuchten, „wie wichtig den Befragten der Schutz von Kindern in der digitalen Welt ist“. So forderten 61,9 Prozent eine intensivere Aufklärung über den sicheren Umgang mit digitalen Geräten. Für 60,1 Prozent sei es entscheidend, dass mehr Freizeitangebote ohne den Einsatz von digitalen Geräten angeboten würden, um eine ausgewogene Mediennutzung zu fördern.

Darüber hinaus seien 58,5 Prozent der Meinung, dass Eltern und Schulen eine größere Kontrolle über die von Kindern online konsumierten Inhalte ausüben sollten. Auch die Festlegung von Nutzungs- und Bildschirmzeiten werde von 54,8 Prozent der Befragten als eine notwendige Maßnahme angesehen.

Leiterin der eco-Beschwerdestelle sieht Eltern und Schulen in einer aktiven Rolle

„Gerade in der Weihnachtszeit, wenn viele Eltern ihren Kindern digitale Geräte wie Smartphones oder Tablets schenken, wird deutlich, wie wichtig es ist, den Umgang mit diesen Technologien von Anfang an zu begleiten“, betont die Leiterin der eco-Beschwerdestelle, Alexandra Koch-Skiba. Sie führt aus: „Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass Eltern und Schulen eine aktive Rolle dabei spielen müssen, Kindern den sicheren Umgang mit digitalen Medien beizubringen.“

Die eco-Beschwerdestelle engagiere sich seit Jahren für die Prävention und Aufklärung zum sicheren Umgang mit digitalen Medien. „Es reicht nicht aus, nur technische Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Technische Lösungen können immer nur flankieren und unterstützen. Es geht auch – beziehungsweise insbesondere – darum, den Kindern ein gesundes Bewusstsein für die digitale Welt zu vermitteln und immer wieder das Gespräch mit ihnen über ihre Online-Erfahrungen zu suchen“, unterstreicht Koch-Skiba.

eco-Beschwerdestelle bietet Eltern und Lehrkräften regelmäßig Workshops und Informationsveranstaltungen an

Hierzu biete die eco-Beschwerdestelle regelmäßig Workshops und Informationsveranstaltungen an, welche Eltern und Lehrkräften konkrete Tipps, rechtliches Wissen und Hilfestellungen im Umgang mit digitalen Medien geben sollten. Seit beinahe 30 Jahren bekämpfe die eco-Beschwerdestelle erfolgreich illegale Inhalte im Internet. „Jeder Hinweis zählt im Kampf gegen rechtswidrigen Content!“

Begleitetes Surfen für einen sicheren Einstieg
„Begleiten Sie Kinder beim ersten Surfen im Netz!“ Empfehlenswerte, kinderfreundliche Webseiten wie „www.FragFinn.de“ böten einen sicheren Surfraum und altersgerechte Inhalte.

Kindgerechte Schutzsoftware nutzen
„Installieren Sie Jugendschutzprogramme, um sicherzustellen, dass Kinder nur auf altersgerechte Inhalte zugreifen können.“ Lösungen seien z.B. unter „www.jugendschutzprogramm.de“ zu finden.

Persönliche Daten schützen
„Erklären Sie Kindern den sicheren Umgang mit persönlichen Daten. Richten Sie gemeinsam ein Nutzerprofil ein, prüfen Sie AGBs und sorgen Sie für starke, sichere Passwörter!“

Medienkompetenz und rechtlicher Umgang mit Inhalten
„Vermitteln Sie den verantwortungsvollen Umgang mit Medien und Urheberrechten. Zeigen Sie Kindern, wie man Bilder sicher teilt und welche Inhalte erst gar nicht ins Netz gehören!“

Rechtsverstöße schnell melden
„Erklären Sie älteren Kindern, wie sie unangemessene Inhalte melden können!“ Die eco-Beschwerdestelle helfe bei der Entfernung rechtswidriger Inhalte aus dem Internet.

Weitere Informationen zum Thema:

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
eco Beschwerdestelle

fragFINN.de
FINN fragen

JUSPROG
Jugendschutzprogramme für alle Endgeräte: Windows, Android, iPhon/iPad, Mac usw. – komplett kostenlos

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Cyber-Angriffe auf das Online-Shopping-Erlebnis: Thales warnt vor bösartigen Bots https://www.datensicherheit.de/cyber-angriffe-online-shopping-erlebnis-thales-warnung-boesartigkeit-bots https://www.datensicherheit.de/cyber-angriffe-online-shopping-erlebnis-thales-warnung-boesartigkeit-bots#respond Wed, 18 Dec 2024 19:26:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=45849 Cyber-Kriminelle haben es auf die begehrtesten Weihnachtsartikel abgesehen

[datensicherheit.de, 18.12.2024] „Die Deutschen sollten in der vorweihnachtlichen Einkaufssaison auf der Hut sein, denn Cyber-Kriminelle haben es auf die begehrtesten Weihnachtsartikel abgesehen!“ Laut dem Thales-Unternehmen Imperva sind bösartige Bots und andere KI-Taktiken dafür verantwortlich. Tatsächlich überwache Imperva täglich rund 570.000 KI-gesteuerte Angriffe und helfe, diese zu entschärfen.

Zu Weihnachten 2024 insbesondere 5 Geschenke im Visier Cyber-Krimineller

Solche Bots schnappten sich zuerst nur begrenzt verfügbare Artikel, bevor sie zu höheren Preisen weiterverkauft würden und verweigerten den Verbrauchern während der Spitzenzeiten den Zugang zu den Websites von Markenunternehmen.

Imperva benennt nachfolgend die fünf Geschenke, auf welche es Cyber-Kriminelle zu Weihnachten 2024 insbesondere abgesehen haben könnten:

Spielekonsolen und Videospiele
„,Gamer’, die sich die neuesten Konsolen oder Videospiele zulegen möchten, egal ob es sich um die ,PlayStation 5‘, die ,Xbox Series X’ oder ,Series S’ oder die ,Nintendo Switch’ handelt, werden feststellen, dass es besonders schwierig ist, an sie heranzukommen.“
Selbst wenn diese doch erst einmal unter dem Tannenbaum liegen und in Betrieb genommen werden, liefen Spieler Gefahr, dass Rivalen Bots einsetzten, um sich Zugang zu ihren Konten zu verschaffen: Sie kauften dann mit ihrem Geld Upgrades oder würden im Spiel betrügen – „was die Weihnachtsstimmung dämpft“.

Konzertkarten
Tickets für Konzerte seien heutzutage bekanntermaßen schwer zu bekommen und teuer. Da auch 2025 einige große Namen durch Deutschland touren würden, werde der Einsatz von Bots dieses Problem zweifellos noch verschärfen:
„Indem sie auf Ticket-Websites auf der Lauer liegen und automatisierte Anfragen viel schneller übermitteln, als es ein Mensch schafft, sobald die Tickets freigeschaltet sind, können Ticketverkäufer Bots zu ihrem Vorteil nutzen und den Fans so ein positives Erlebnis verwehren.“

Sporttickets
„Während die Champions League und die Bundesliga in vollem Gange sind, könnten diejenigen, die Tickets für die bevorstehenden Spiele verschenken wollen, Schwierigkeiten haben, Karten zu ergattern.“

Flüge
„Egal, ob man den Winter- oder den Sommerurlaub plant – die Reisebranche ist mit 11,5 Prozent aller Angriffe die zweitwichtigste Zielscheibe für Bot-Aktivitäten.“
Bots könnten für das sogenannte „Seat Spinning“ eingesetzt werden, bei dem Flugplätze reserviert und die Preise bis zur letzten Minute in die Höhe getrieben würden, um sowohl den Betrieb der Fluggesellschaft als auch die Kunden zu verärgern.

Smartphones
Vom „iPhone 16“ über das „Google Pixel 9 Pro“ bis hin zum „Samsung Galaxy S24“ – die neuesten Smartphones seien immer gefragt. „Viele hoffen, dass der Weihnachtsmann mit einem festlichen technischen Upgrade kommt.“
Bösartige Bots nutzten die Nachfrage auf den Websites von Einzelhändlern aus und legten manchmal Artikel in den Einkaufswagen, ohne den Kauf tatsächlich abzuschließen. Dies führe zu einer Verzerrung der Verfügbarkeit.

Cyber-Kriminelle hetzen KI-Bots auf Produkte oder Erlebnisse, bei denen das Angebot knapp und die Nachfrage hoch ist

„Letztlich werden bei jedem Produkt oder Erlebnis, bei dem das Angebot knapp und die Nachfrage hoch ist, bösartige Bots auftauchen.“ Egal, ob es sich um limitierte Sneakers, das Spielzeug, das sich jedes Kind dieses Jahr wünscht, oder sogar um Buchungen für Stoßzeiten in beliebten Restaurants handelt – ohne Schutz könnten Bots die Oberhand gewinnen. Das führe dazu, dass die Kunden bei den Weihnachtseinkäufen für ihre Liebsten zu kurz kämen.

Verbraucher sollten auf diese fünf Anzeichen für bösartige Bot-Aktivitäten achten:

1. Anzeichen: Ungewöhnliche Preisschwankungen
Schnelle oder inkonsistente Preisänderungen könnten auf Bots hindeuten, „die Preisdaten auslesen und manipulieren“.

2. Anzeichen: Langsame Website-Leistung
Bots könnten Server überlasten, „so dass Websites langsamer werden oder nicht mehr reagieren“. Wenn eine Website ungewöhnlich langsam ist, könnte es sich um einen Bot-Angriff handeln.

3. Anzeichen: Häufige CAPTCHA-Herausforderungen
„Wenn CAPTCHAs zu häufig abgefragt werden, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass die Website von Bots stark frequentiert wird.“

4. Anzeichen: Unerwartete Änderungen der Verfügbarkeit
Plötzliche und häufige Änderungen der Produkt-, Ticket- oder Flugverfügbarkeit könnten auf Bots zurückzuführen sein, welche Artikel oder Tickets reservierten und freigäben.

5. Anzeichen: Verdächtige E-Mails oder Nachrichten
„Vorsicht bei unaufgeforderten E-Mails oder Nachrichten, die Angebote anbieten, die zu gut sind, um wahr zu sein, da es sich um Versuche handeln könnte, auf betrügerische Websites zu locken!“

Wer bei seinen Weihnachtseinkäufen misstrauisch ist, sollte die Einzelhändler auf ungewöhnliche Aktivitäten hinweisen und sich nach Möglichkeit von Geschenken mit überhöhten Preisen fernhalten.

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Proofpoint gibt Tipps gegen Online-Betrug – Hochsaison der Online-Einkäufe startet https://www.datensicherheit.de/proofpoint-tipps-abwehr-online-betrug-hochsaison-online-einkaeufe-start https://www.datensicherheit.de/proofpoint-tipps-abwehr-online-betrug-hochsaison-online-einkaeufe-start#respond Fri, 15 Nov 2024 13:24:21 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=45653 Hochzeit des Kaufens und Schenkens sei auch die Hochzeit des Online-Betrugs, warnt Proofpoint

[datensicherheit.de, 15.11.2024] Mit dem nun näherrückenden Jahresende 2024 steht offenbar auch wieder einmal eine Hochsaison für Online-Einkäufe an: Laut dem „Weihnachtsshopping Report 2024“ von eBay Advertising hätten bereits im letzten Jahr, 2023, 60 Prozent der Konsumenten geplant, ihre Weihnachtsgeschenke online zu kaufen. „Kein Wunder, dass die Hochzeit des Kaufens und Schenkens auch die Hochzeit des Online-Betrugs ist!“, warnt Proofpoint in einer aktuellen Stellungnahme und hält zugleich für Konsumenten folgende Tipps bereit, um sich vor dieser Art Betrug schützen zu können:

1. Proofpoint-Tipp: Nutzen Sie besonders sichere Passwörter!

„Lange Zeit vertraten IT-Sicherheitsexperten die Ansicht, es sei wichtig Passwörter regelmäßig zu ändern, z.B. alle drei Monate. Diese Empfehlung beruhte auf der Annahme, dass häufige Änderungen das Risiko eines unbefugten Zugriffs verringerten.“ Inzwischen sei klar geworden, dass es viel wichtiger sei, lange, komplexe und einzigartige Passwörter zu verwenden, als diese häufig zu ändern.

Indes: Es sei jedoch weiter wichtig, Passwörter in bestimmten Situationen zu ändern, „insbesondere nach Sicherheitsvorfällen oder bei Verdacht auf unbefugten Zugriff“. Es sollten keine Wörter Verwendung finden, welche im Wörterbuch stehen, und es wird empfohlen zu prüfen, ob das gewählte Passwort bereits kompromittiert wurde – einige „Tools“ böten hierzu Abgleichsmöglichkeiten mit Datenbanken gehackter Passwörter.

2. Proofpoint-Tipp: Nutzen Sie einen Passwortmanager!

Ein Passwortmanager ermögliche es den Nutzern, Sicherheit und Bequemlichkeit zu kombinieren. „Das ,Tool’ speichert und verschlüsselt alle Passwörter zentral, so dass Sie sich nur ein Masterpasswort merken müssen.“

Dies Option ermögliche die Verwendung von langen, komplexen und einzigartigen Passwörtern für jedes Konto. Zudem automatisiere ein Passwortmanager das Ausfüllen von Anmeldeformularen.

3. Proofpoint-Tipp: Hände weg vom offenen WLAN!

Es sei verführerisch, sich z.B. bei einem Café-Besuch eben in dessen offenes WLAN einzuloggen, ein wenig zu browsen und einzukaufen…

Cyber-Kriminelle könnten allerdings diese über ein ungeschütztes WLAN übertragenen Daten abfangen – einschließlich Kreditkartennummern, Passwörtern, Kontoinformationen etc.

4. Proofpoint-Tipp: Fallen Sie nicht auf nachgeahmte Websites oder E-Mail-Adressen herein!

Cyber-Kriminelle ahmten in ihren E-Mails und Websites häufig beliebte Marken nach. „Nachgebaute“ Websites könnten gefälschte oder nicht-existierende Waren verkaufen, mit Malware infiziert sein, Geld stehlen oder Zugangsdaten abgreifen.

E-Mails auf Basis gefälschter Identitäten könnten Kunden auf solche Websites leiten.

5. Proofpoint-Tipp: Vorsicht beim Klicken!

Klicken Sie nicht auf Links in Online-Werbung, nicht auf Websites, in E-Mails oder Sozialen Medien!“

Sicherer sei es, die offizielle Web-Adresse des Händlers oder Herstellers direkt in den Browser einzugeben, um sicher zu gehen, auf der richtigen Seite zu landen.

6. Proofpoint-Tipp: Verifizieren Sie Händler und Hersteller!

Betrügerische Anzeigen, gefälschte Websites oder auch manipulierte mobile Anwendungen seien häufig schwer zu erkennen.

„Nehmen Sie sich Zeit, Online-Bewertungen und Kundenbeschwerden zu lesen, wenn Sie eine neue App herunterladen oder eine neue Website besuchen wollen!“

7. Proofpoint-Tipp: Aktivieren Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung!

„Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Ihre Online-Konten, die Ihnen diese Möglichkeit bieten!“

Damit lasse sich für Nutzer eine zusätzliche Sicherheitsebene einbauen.

8. Proofpoint-Tipp: Halten Sie Ihre Software aktuell!

„Stellen Sie sicher, dass Ihr (mobiles) Betriebssystem, Browser und Antiviren-Programm auf dem neuesten Stand sind!“

Die Aktualität aller o.g. Systeme trägt dazu erkannte Sicherheitslücken zu schließen.

9. Proofpoint-Tipp: Vorsicht bei unglaublichen Angeboten!

Wenn ein Angebot zu gut klinge, um wahr zu sein, sei es das wahrscheinlich auch…

„Vergleichen Sie Preise und recherchieren Sie den Händler, bevor Sie kaufen!“

Weitere Informationen zum Thema:

ecommerce magazin, Stefan Girschner, 08.10.2024
Kaufverhalten Weihnachtsgeschenke: Das sind die beliebtesten Geschenke der Deutschen

datensicherheit.de, 26.11.2022
Gelegenheit für Diebe: Shopping via Firmen-Notebook oder Privat-Handy / Alex Hinchliffe gibt Tipps, damit Online-Shopping nicht von Hackern ruiniert wird

datensicherheit.de, 15.11.2021
Black Friday, Cyber Monday und Weihnachten: 5 Tipps für sicheres Online-Shopping / Viele Verbraucher machen sich bereit, große Schnäppchen und Weihnachtsgeschenke online zu kaufen – dabei sollten sie Tipps zur Sicherheit beachten

datensicherheit.de, 18.12.2020
Lockdown: Cyber-Kriminelle attackieren Weihnachts-Shopping / Der Einzelhandel leidet im Lockdown – Cyber-Kriminelle haben Hochkonjunktur

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https://www.datensicherheit.de/proofpoint-tipps-abwehr-online-betrug-hochsaison-online-einkaeufe-start/feed 0
Gelegenheit für Diebe: Shopping via Firmen-Notebook oder Privat-Handy https://www.datensicherheit.de/gelegenheit-diebe-shopping-firmen-notebook-privat-handy https://www.datensicherheit.de/gelegenheit-diebe-shopping-firmen-notebook-privat-handy#respond Sat, 26 Nov 2022 17:39:32 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=42687 Alex Hinchliffe gibt Tipps, damit Online-Shopping nicht von Hackern ruiniert wird

[datensicherheit.de, 26.11.2022] Der Heiligabend 2022 ist ein guter Anlass, an einen „traurigen Dauerbrenner der letzten Jahre“ zu erinnern – die Warnung vor Cyber-Kriminalität, wenn Verbraucher ihr Shopping online tätigen. Alex Hinchliffe, „Threat Intelligence Analyst“ bei Palo Alto Networks, gibt in seiner aktuellen Stellungnahme einige praktische Ratschläge, „wie man sich bei Weihnachtseinkäufen am Arbeitsplatz und zu Hause schützen kann“.

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Foto: Palo Alto Networks

Alex Hinchliffe: Ransomware stellt nach wie vor eine ernsthafte Sicherheitsbedrohung dar!

Vor Ransomware schützen: Arbeits- und Privatgeräte nicht nur beim Shopping voneinander trennen!

„Ransomware stellt nach wie vor eine ernsthafte Sicherheitsbedrohung dar!“ Palo Alto Networks habe beobachtet, dass Angreifer es auf Verbraucher abgesehen hätten, „die von zu Hause aus arbeiten und über ihre Arbeitsgeräte einkaufen“. Das Ziel der Angreifer sei es, das Arbeitsgerät des Verbrauchers zu kompromittieren, in das Unternehmensnetzwerk einzudringen und das Unternehmen mit Ransomware zu infizieren.

Verbraucher sollten daran denken, ihre beruflichen Angelegenheiten auf ihrem Arbeitsgerät und ihre privaten Angelegenheiten auf ihrem privaten Gerät zu erledigen.

So werde verhindert, dass Angreifer den Arbeitgeber eines Verbrauchers ins Visier nehmen könnten. „Es ist viel zu einfach für jemanden, einen Passwort-Tresor oder einen anderen Speicher für Zugangsdaten zu verwenden, um persönliche und Firmenpasswörter zu speichern.“ Durch den Diebstahl von Passwörtern könnten sonst beide Informationen gestohlen werden.

Ob Shopping, Lieferankündigungen, Auftragsbestätigungen oder Spendensammlung durch Wohltätigkeitsorganisationen – Phishing-Betrug droht

Die Risiken für Unternehmen durch Ransomware-Angriffe, „die wichtige Systeme lahmlegen und Daten stehlen“, seien enorm. Sowohl die Höhe der von Cyber-Kriminellen geforderten Lösegelder als auch die Höhe der gezahlten Beträge nehme stark zu, und kein Unternehmen, ob groß oder klein, sei vor einem Angriff gefeit. „Es wäre das schlimmste Weihnachtsgeschenk, wenn ein Mitarbeiter unbeabsichtigt einer Ransomware-Bande Zugang zu den Systemen des Arbeitgebers gewährt.“

Die häufigste Art für Angreifer auf fremde Computer zu gelangen, sei eine Phishing-E-Mail. Noch mehr als sonst sollten Verbraucher während der vorweihnachtlichen Einkaufszeit auf eine Vielzahl von Phishing-Betrügereien achten.

Hierzu zählten z.B. gefälschte Lieferankündigungen, Auftragsbestätigungen und Wohltätigkeitsorganisationen. „Denken Sie nach, bevor Sie klicken. Klicken Sie nicht auf Links aus unbekannten Quellen. Wenn ein Angebot zu gut erscheint, um wahr zu sein, ist es das auch.“

Cybersquatting: Betrüger besetzen Domains, um Shopping-Freunde auf Fälschung zu leiten

Beim „Cybersquatting“ registrierten Cyber-Kriminelle Website-Domainnamen, „die ähnlich wie bestehende Domains oder Marken klingen, mit der Absicht, von den Tippfehlern der Verbraucher zu profitieren“. Der Zweck dieser Domainbesetzungen bestehe darin, die Verbraucher zu verwirren, damit sie glaubten, dass diese ähnlich klingenden Domainnamen legitimen Marken gehörten.

Da die Verbraucher einen großen Teil ihrer Festtagseinkäufe online erledigten, würden Angreifer aktiv, „um Domains zu besetzen, die wie Online-Shops aussehen, in denen die Menschen gerne einkaufen“. So stelle Palo Alto Networks häufig fest, dass „Amazon“ eine der am häufigsten missbrauchten Domains sei.

Verbraucher sollten darauf achten, dass sie die Domainnamen richtig eingeben und sich vor dem Aufrufen einer Website vergewissern, dass die Eigentümer der Domain vertrauenswürdig sind. „Achten Sie auf das Schloss-Symbol oder das ,https’ im Browser!“

Formjacking stiehlt Kreditkartendaten und andere auf Checkout-Seiten von Shopping-Websites erfasste persönliche Informationen

Eine der größten Bedrohungen durch Cyber-Betrug sei „Formjacking“, bei dem Cyber-Kriminelle bösartigen Software-Code in eine von Verbrauchern zum Kauf oder zur Weitergabe persönlicher Daten genutzte Webseite einschleusten. Dieser Betrug ziele darauf ab, Kreditkartendaten und andere persönliche Informationen aus Zahlungsformularen – auf den „Checkout“-Seiten von Shopping-Websites erfasst – zu stehlen.

Die Herausforderung für die Verbraucher bestehe darin, „dass ,Formjacking’-Angriffe schwer zu erkennen sind“. Die Transaktion werde zwar durchgeführt, aber im Hintergrund würden die Hacker die Kreditkartendaten stehlen – und könnten sie möglicherweise im sogenannten DarkWeb verkaufen. Verbraucher sollten unbedingt ihre Kreditkartenabrechnungen überprüfen, „um sicherzustellen, dass keine verdächtigen Aktivitäten vorliegen“.

Generell – und nicht nur im Zusammenhang mit „Formjacking“ – sollten Verbraucher bei Online-Einkäufen immer eine Kreditkarte oder eine Prepaid-Geschenkkarte verwenden. Hinchliffe betont abschließend: „Dies gewährleistet eine schnelle Lösung, wenn ein Cyber-Krimineller die Kartendaten erhält und einen Kauf tätigt oder zu tätigen versucht. Vor allem bei Prepaid-Geschenkkarten wird dadurch auch der Geldbetrag begrenzt, den ein Cyber-Krimineller stehlen kann.“

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 02.12.2021
Ransomware-Angriffe zu Weihnachten: BKA und BSI geben gemeinsame Warnung heraus / Bevorstehende Feiertage bergen erhöhtes Risiko von Ransomware-Angriffen auf Unternehmen und Organisationen

datensicherheit.de, 15.11.2021
Black Friday, Cyber Monday und Weihnachten: 5 Tipps für sicheres Online-Shopping / Viele Verbraucher machen sich bereit, große Schnäppchen und Weihnachtsgeschenke online zu kaufen – dabei sollten sie Tipps zur Sicherheit beachten

datensicherheit.de, 22.12.2020
Oh, du betrügerische Weihnachtszeit: Cyber-Gefahren in Sozialen Medien / Verlagerung sozialer Kontakte ins Virtuelle locken Cyber-Kriminelle an

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