Das „Digital Cluster Bonn“ wurde mit der Absicht gegründet, Wissen und Ressourcen zu bündeln, Synergien zu schaffen und den Austausch zwischen den Digitalbehörden zu festigen
[datensicherheit.de, 24.09.2025] Das „Digital Cluster Bonn“ wurde 2024 mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit der Bonner Behörden im Bereich der Digitalisierung zu stärken. Hierzu sollen Wissen und Ressourcen gebündelt, Synergien geschaffen und der Austausch zwischen den Digitalbehörden gefestigt werden. Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) weist in ihrer aktuellen Stellungnahme darauf hin, dass technologische Innovationen wie die Künstliche Intelligenz (KI) die Transformation der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung vorantreiben. „Weder Unternehmen noch moderne Behörden werden daran vorbeikommen, sie künftig bei ihrer Arbeit einzusetzen!“

Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider: Wir stehen gemeinsam ein für eine grundrechtswahrende, sichere, wettbewerbskonforme und innovationsfreundliche Aufsicht von KI in Deutschland!
Fragen und Herausforderungen rund um das Thema KI und deren Einsatz in der Behördenpraxis im Fokus
Mit dem KI-Einsatz seien indes große Chancen aber auch erhebliche Risiken verbunden. Die Bundesbehörden am Standort Bonn arbeiteten deshalb an Konzepten für den verantwortungsbewussten Umgang mit dieser neuen Technologie.
- Die BfDI hat am 23. September 2025 die diesjährige Jahreskonferenz des „Digital Clusters Bonn“ ausgerichtet. Diesem Netzwerk gehören neben der BfDI auch die Bundesnetzagentur (BNetzA), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), das Bundesamt für Justiz (BfJ) und das Bundeskartellamt (BKartA) an.
Schwerpunkt der diesjährigen Tagung seien waren Fragen und Herausforderungen rund um das Thema KI und deren Einsatz in der Behördenpraxis gewesen.
Im „Digital Cluster Bonn“ vernetzte Behörden einig, KI verantwortungsvoll selbst einzusetzen
„Alle im ,Digital Cluster Bonn’ vernetzten Behörden sind sich einig: Wir wollen und müssen Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll selbst einsetzen. Zugleich sind wir alle in unserer Aufgabe mit KI-Systemen befasst, aus unterschiedlichen Blickwinkeln“, führte die diesjährige Gastgeberin der Jahrestagung, die BfDI, Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider, aus.
- Wer KI selbst einsetzt und Erfahrungen sammelt, könne KI auch effektiver überwachen, Nutzer für einen rechtskonformen Einsatz gezielter beraten und Bürger besser schützen.
Die BfDI betonte: „Die Erwartungen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sind zurecht hoch an uns und unsere Aufgabenerfüllung. Wir stehen gemeinsam ein für eine grundrechtswahrende, sichere, wettbewerbskonforme und innovationsfreundliche Aufsicht von KI in Deutschland!“
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