Urlaub – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Mon, 29 Jun 2026 10:44:56 +0000 de hourly 1 Sicherheit auf Sommerreisen und Betrugsprävention – KnowBe4 gibt elementare Tipps https://www.datensicherheit.de/sicherheit-sommerreisen-betrugspraevention-knowbe4-elementar-tipps Mon, 29 Jun 2026 22:23:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55275 Urlauber können durch konsequente Beachtung der Cybersicherheit verhindern, dass ihre Reise durch Betrug oder Cyberangriffe ruiniert wird

[datensicherheit.de, 30.06.2026] Dr. Martin J. Krämer, „CISO-Advisor“ bei KnowBe4, nimmt die diesjährige Sommerurlaub-Saison zu Anlass, in dieser Phase, welche ein erhöhtes Risiko mit sich trägt, elementare Tipps zur Sicherheit auf Sommerreisen und zur Betrugsprävention zu geben. Wenn die Sommerreisezeit ihren Höhepunkt erreicht, verstärken demnach Cyberkriminelle gezielt ihre Bemühungen, unachtsame Urlauber auszunutzen. Eine aktuelle Studie von McAfee verdeutlicht laut Krämer das zunehmende Risiko: Fast jeder zweite deutsche Bürger sei bereits von einer reisebezogenen Cyberbedrohung betroffen gewesen, wobei 47 Prozent der Betroffenen Geld verloren hätten – oft mehr als 500 Euro.

Dr. Martin J. Krämer, Security Awareness Advocate bei KnowBe4

Dr. Martin J. Krämer, Security Awareness Advocate bei KnowBe4, Foto: KnowBe4

Dr. Martin J. Krämer: Cyberkriminelle sind immer näher, als wir denken!

CAPY – eine kostenlose Online-Plattform zur Wissensvermittlung über digitale Sicherheit

„Egal, wie weit wir reisen, Cyberkriminelle sind immer näher, als wir denken!“, warnt Krämer und gibt zu motivierend bedenken: „Selbst wenn Verbraucher auf Reisen leicht unachtsam werden, können sie durch die konsequente Beachtung der Cybersicherheit verhindern, dass der Urlaub durch Betrug oder Cyberangriffe ruiniert wird.“

  • Um Reisenden dabei zu helfen, ihre Daten und Geldbörsen zu schützen, gibt KnowBe4 elementare Cybersicherheits-Tipps weiter und stellt sein neues, kostenloses „Cyber Awareness Program for You“ (CAPY) vor: „CAPY ist eine kostenlose Online-Plattform, die der ganzen Familie Wissen über digitale Sicherheit vermittelt.“

Tipps zur Cybersicherheit und Betrugsprävention (nicht nur) für Sommerurlauber:

  1. Fälschungen erkennen
    Verbraucher sollten äußerst skeptisch gegenüber Phishing-E-Mails mit Urlaubsbezug, zufälligen Buchungsbestätigungen oder günstigen Angeboten bleiben. Betrüger gäben sich häufig als Reisevermittler oder Veranstaltungsplaner aus, kassierten Anzahlungen (insbesondere für Kreuzfahrten) und würden dann verschwinden. Buchungen sollten immer direkt über offizielle Kanäle durchgeführt und diese auch überprüft werden.
  2. Verbindungen absichern
    Öffentliche WLAN-Netzwerke an Flughäfen, in Hotels und Cafés seien bevorzugte Ziele für Hacker: Diese richteten gefälschte Hotspots ein. Wenn sich Verbraucher immer beim Service-Personal über den genauen Netzwerknamen versichern und zusätzlich ein „Virtual Private Network“ (VPN) nutzen, könnten sie ihre Daten schützen.
  3. Eine lokale SIM-Karte kaufen
    Der Kauf einer physischen SIM-Karte an einem ausländischen Flughafen oder Bahnhof sei zwar eine gute Sache, um Roaming-Gebühren zu vermeiden. Dies könne aber durchaus auch riskant sein, da diese oft nur wenig Datenvolumen böten, bereits abgelaufen oder gar gestohlen seien. Wenn das Smartphone dies unterstützt, sei der Kauf einer sicheren eSIM bei einem seriösen Anbieter vor der Abreise eine viel sicherere Wahl.
  4. Digitale Schlüssel verwenden
    Es wurden laut KnowBe4 bereits Kriminelle überführt, die Ferienunterkünfte gemietet, die physischen Schlüssel kopiert und die Unterkunft ausgeraubt haben, während die nächsten Gäste auf Sightseeing-Tour waren. Verbraucher sollten darauf achten, dass sie bei der Buchung von Unterkünften rollierende digitale Codes verwenden, welche sich mit jedem Gast ändern.
  5. Geräte absichern
    Darüber hinaus sollten vor der Abreise biometrische Funktionen (Fingerabdruck-/Gesichtserkennung), Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), Geräteortung und Funktionen zur Fernlöschung aktiviert werden. Physischer Diebstahl sei nach wie vor eine der Hauptursachen für Datenschutzverletzungen auf Reisen.
  6. Persönliche Gegenstände in der Nähe aufbewahren
    Taschendiebe hätten in überfüllten Gepäckausgabebereichen und Bahnhöfen leichtes Spiel. Verbraucher sollten ihre Handtasche mit geschlossenem Reißverschluss quer über den Körper tragen und das Portemonnaie in der Vordertasche aufbewahren.
  7. Online vor Abreise nicht zu viele Informationen mitteilen
    Auch wenn es schwer fällt: Reisende sollten mit dem Posten ihrer Urlaubsfotos warten, bis sie wieder zu Hause sind. Echtzeit-Updates ließen Kriminelle nämlich wissen, dass ein Zuhause unbewohnt ist, und erhöhten außerdem auch das Risiko, Opfer von Social-Engineering-Betrug zu werden.

Weitere Informationen zum Thema:

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KnowBe4 News und Wissenswertes

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Dr. Martin J. Krämer

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Meet CAPY – The Cyber Awareness Program for You / Explore bite-sized, interactive lessons designed to protect your whole family. No fees. No fluff. Just safety.

McAfee, 20.05.2026
McAfee-Studie: Anhaltender Anstieg von Reisekosten führt Schnäppchenjäger vermehrt in Betrugsfallen. Jeder zweite Deutsche (48 %) ist bereits Opfer von Reisebetrug geworden!

datensicherheit.de, 20.07.2025
Zimperium-Warnung zum Sommerurlaub 2025: Weltweit mehr als fünf Millionen ungesicherte WLAN-Netze / Trotz bekannter WLAN-Risiken wählt sich jeder dritte Mobilnutzer in öffentliche Hotspots im Urlaub ein – und gefährdet ggf. private sowie dienstliche Daten

datensicherheit.de, 14.07.2025
Urlaub mit Social Media: Öffentliches WLAN nur geschützt nutzen / Wer unterwegs auf öffentlich zugängliche WLANs setzt – etwa um Urlaubsinhalte hochzuladen, Nachrichten zu verschicken oder zu browsen – setzt sich häufig unnötigen Risiken aus, warnt Kaspersky

datensicherheit.de, 09.07.2025
Urlaubsfotos in Sozialen Medien: Nur fünf Prozent machen Kindergesichter unkenntlich / Zwar ist das Bewusstsein für Risiken beim Posten von Kinderfotos gewachsen – doch sollten sich Eltern stets vorbildhaft um die eigene Privatsphäre und die ihrer Kinder bemühen

datensicherheit.de, 08.06.2025
WLAN auf Reisen: Jeder siebte Urlauber gefährdet eigene Datensicherheit / Fünf Prozent der Befragten haben sich bisher noch gar nicht mit Cybersicherheitsrisiken im Urlaub beschäftigt

datensicherheit.de, 30.05.2025
Sommerurlaub 2025 voraus: 7 KnowBe4-Cybersicherheitstipps für Reisen / KnowBe4 hat elementare Tipps für die Reisesicherheit veröffentlicht – speziell auf aktuelle Cybersicherheitsbedrohungen zugeschnitten

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Drohnen-Mitnahme bei Flugreisen: Akkus falsch einzupacken kann zu Hunderten Euro Verlust führen https://www.datensicherheit.de/drohnen-mitnahme-flugreise-akkus-gepaeck-verlust Tue, 09 Jun 2026 10:04:53 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54864 Die aktuellen Akku-Regeln sollten Flugreisende mit Drohnen im Gepäck vorab kennen – sonst drohen Beschlagnahmung und teure Verluste am Flughafen

[datensicherheit.de, 09.06.2026] Das Verbraucher-Webportal „Drohnen-Camp“ nimmt die bevorstehende Sommerurlaubssaison zum Anlass, Drohnen-Piloten wichtige Hinweise für deren Transport im Flugzeug zu geben – damit dann am Urlaubs- und Einsatzort auch die Verfügbarkeit aller Systemkomponenten gewährleistet ist. Eine Drohne für den Sommerurlaub ins Flugzeug mitzunehmen sei im Prinzip in den meisten Fällen problemlos – doch wer Lithium-Polymer-Akkus (LiPo-Akkus), welche eben in den meisten Drohnen zum Einsatz kommen, im Koffer verstaut, macht demnach „den teuersten Fehler der Reise“: Ersatzakkus im Aufgabegepäck seien nämlich bei allen Airlines weltweit verboten. Diese werden dann laut „Drohnen-Camp“ an der Sicherheitskontrolle aus dem Koffer entnommen – und nicht zurückgegeben. Wer also z.B. drei Akkus à 199 Euro im Koffer hat, verliert dann fast 600 Euro, noch vor dem Abflug.

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Abbildung: „Drohnen-Camp“

Aktuelle Akku-Regeln für die Mitnahme in Flugzeugen laut „Drohnen-Camp“

Die Drohne als solche ist weniger das Problem für Flugreisen als die Akkus

Das Problem liege selten im Fliegen mit der Drohne – sondern im Transport. Denn für LiPo-Akkus gälten im Luftverkehr besondere Gefahrgut-Vorschriften, welche wohl viele Reisende nicht kennen würden.

  • „Drohnen-Piloten bereiten Auslandsreisen in der Regel sorgfältig vor – sie recherchieren Luftraumregeln, Genehmigungspflichten und Verbotszonen im Reiseland. Was dabei gelegentlich untergeht, sind die Transportvorschriften für den Flug dorthin. Wer sich erst am Flughafen informiert, hat im schlechtesten Fall schon verloren!“, warnt Francis Markert, Mitgründer von „Drohnen-Camp“, Drohnen-Fluglehrer und Co-Autor des Buches „Drohnen — die große Fotoschule“.

LiPo-Akkus seien ein „Gefahrgut“: Sie könnten bei Beschädigungen oder Kurzschlüssen im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich werden. Deshalb gelte weltweit: „Ersatzakkus gehören ausschließlich ins Handgepäck!“ Denn im Ernstfall könne die Crew an Bord dort schnell reagieren und eine Katastrophe verhindern.

Drohnen-Größe entscheidet zumeist über Mitnahme im Hand- oder Aufgabegepäck

Das Fluggerät selbst dürfe je nach Größe ins Hand- oder ins Aufgabegepäck. Manche Airlines – darunter Emirates – verlangten jedoch ausdrücklich, die Drohne aufzugeben; die Akkus aber müssten trotzdem mit ins Handgepäck.

Folgende Grundregeln gelten laut „Drohnen-Camp“ unabhängig von der Airline:

  • Ersatzakkus ausschließlich ins Handgepäck – Aufgabegepäck ist weltweit verboten!
  • Akku-Kontakte gegen Kurzschlüsse sichern (z.B. mit Abdeckkappen oder Klebeband)!
  • Beschädigte oder aufgeblähte Akkus nicht transportieren“
  • Akkus auf etwa 50 Prozent Ladestand entladen (chemisch stabilster Zustand)!
  • Feuerfeste Schutzhüllen, sogenannte LiPo-Safe-Bags, verwenden (empfohlen)!

Grundlage für die meisten Airline-Regeln sei die internationale IATA-Richtlinie für Lithium-Batterien:

  • Unter 100 Wh: bis zu 20 Akkus im Handgepäck erlaubt.
  • 100 bis 160 Wh: maximal zwei Akkus, teils mit Voranmeldung.
  • Über 160 Wh: nur als „Gefahrgutfracht“ – im Passagierflugzeug nicht erlaubt.

Handgepäckstücke mit Drohnen-Akkus inzwischen kein Sonderfall mehr

Viele Airlines folgten der IATA-Richtlinie, manche setzten engere Grenzen. Während manche Airlines die Anzahl der Akkus begrenzten, sorgten bei anderen Fluggesellschaften strenge Handgepäcksregeln für Probleme. An den meisten internationalen Flughäfen seien Handgepäckstücke mit Drohnen-Akkus nun längst „kein Aufreger mehr“. Dabei gehörten Sprengstofftests mittlerweile zur Routine.

  • Die eigentliche Gefahr lauere indes woanders. Denn Akkus im Koffer würden beim Verladen aus dem Gepäck entnommen. Dies passiere im Hintergrund, ohne Benachrichtigung, ohne Rückgabe. „Wann genau, bekommt niemand mit.“

Dass etwas fehlt, falle in der Regel erst beim Auspacken im Hotel auf – zu einem Zeitpunkt, an dem nichts mehr zu machen sei. „Das ist keine Einzelfallentscheidung, sondern gelebte Praxis an Flughäfen weltweit. Ohne Benachrichtigung, ohne Rückgabemöglichkeit. Was entnommen wird, ist weg“, unterstreicht Markert abschließend.

Weitere Informationen zum Thema:

DROHNEN-CAMP
Drohnen-Camp – dein Startpunkt vor jedem Flug: Drohnen-Camp steht für Erfahrung, Technik und fundiertes Fachwissen. Seit 2014 beschäftigen wir uns intensiv mit Drohnen und allem, was dazugehört. Was als Blog begann, ist heute eine unabhängige Plattform für alle, die Drohnen sicher, legal und verantwortungsvoll einsetzen möchten.

DROHNEN-CAMP
Über uns – die Gesichter dahinter

DROHNEN-CAMP, Francis Markert, 21.05.2026
Drohnen & LiPo-Akkus im Flugzeug transportieren: Das musst du wissen

DROHNEN-CAMP, Francis Markert, 22.05.2026
Drohnen-Gesetze in 142 Ländern: Diese Vorschriften müssen Fernpiloten beachten

datensicherheit.de, 17.02.2026
Verlängerung des Drohnen-Führerscheins notwendig, aber längst nicht hinreichend / Pflicht zur sorgfältigen Flugvorbereitung: Drohnen-Piloten liegen trotz gültiger Lizenz häufig falsch – im Kontext von sogenannten UAS-Gebieten bis hin zur Versicherungspflicht

datensicherheit.de, 17.11.2025
Drohnen-Erkennung und -Lokalisierung mittels intelligenter Sensordatenfusion / Drohnen lassen sich, wenn sie noch nicht in Sicht-, aber in Hörreichweite sind, dank intelligenter Sensordatenfusion erkennen und lokalisieren

datensicherheit.de, 26.08.2025
Drohnenpiloten sollten allgemeine und spezielle Regelungen vorab kennen und vor Ort beachten / „Drohnen-Camp.de“ hat eine aktuelle Übersicht über europäische Urlaubsländer mit den dort geltenden wichtigsten Regeln veröffentlicht

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Experten schlagen Alarm: 71% aller deutschen Reisenden nutzen öffentliches WLAN https://www.datensicherheit.de/experten-alarm-71-prozent-deutsche-reisende-nutzung-oeffentlich-wlan https://www.datensicherheit.de/experten-alarm-71-prozent-deutsche-reisende-nutzung-oeffentlich-wlan#respond Fri, 10 Oct 2025 22:52:37 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50468 Öffentliches WLAN mag harmlos erscheinen, aber es fehlt dabei oft an den Sicherheitsfunktionen, welche für den Schutz der eigenen Daten erforderlich sind

[datensicherheit.de, 11.10.2025] Laut der jüngsten Umfrage von Saily nutzen 71 Prozent aller Deutschen auf Reisen öffentliches WLAN – trotz erheblicher Sicherheitsrisiken. Dies sei zwar eine bequeme und kostengünstige Möglichkeit, auf Reisen das Internet zu nutzen, bringe aber Problemen bei der Cybersicherheit mit sich. „Öffentliches WLAN mag harmlos erscheinen, aber es fehlt oft an den Sicherheitsfunktionen, die für den Schutz Ihrer Daten erforderlich sind. Viele Hotspots sind ungesichert, was bedeutet, dass die von Ihnen gesendeten Daten – von E-Mails bis hin zu Anmeldedaten – für jeden sichtbar sein können, der über die richtigen ,Tools verfügt. Das macht diese Netzwerke zu einem bevorzugten Ziel für Cyberkriminelle“, warnt Matas Cenys, Produktleiter der Reise-eSIM-App „Saily“.

Cyberkriminelle ködern Reisende mit gefälschtem WLAN

Eine der häufigsten Gefahren ist demnach der „Man-in-the-Middle“-Angriff, bei dem sich Hacker zwischen die Benutzer und das WLAN-Netz schieben, um die Aktivitäten der Benutzer heimlich abzufangen.

  • Selbst eine so routinemäßige Handlung wie die Überprüfung des Kontostands oder die Anmeldung bei Sozialen Medien könne Angreifern Zugang zu persönlichen Konten verschaffen.

Gefälschte Hotspots, die manchmal auch als „böse Zwillinge“ bezeichnet würden, imitierten die Namen von legitimen Flughafen-, Café- oder Hotel-WLAN-Verbindungen und verleiteten Reisende dazu, sich mit ihnen zu verbinden. Sobald eine Verbindung hergestellt ist, könnten Cyberkriminelle problemlos Passwörter, Kreditkartennummern oder andere sensible Informationen abfangen.

Hacker können auch Malware über WLAN-Verbindung verbreiten

Angreifer könnten auch versuchen, die Reisenden auf gefälschte Anmeldebildschirme zu locken, welche „persönliche Daten abfragen, oder sie auffordern, eine Gebühr für die Nutzung des Internets zu zahlen und dabei sensible Finanzdaten stehlen“.

  • Ein Pop-up, das nach Kreditkarteninformationen fragt, um einen „Premium-Zugang“ freizuschalten, sollte ebenfalls mit Vorsicht genossen werden. Sie könnten auch Sitzungscookies stehlen, welche es dem Hacker ermöglichten, sich in die Konten des Benutzers einzuloggen, ohne dessen Passwort zu kennen.

„Hacker können auch Malware über die Verbindung verbreiten, indem sie beispielsweise eine ‚erforderliche‘ App oder ein Plugin für den Zugang zum WLAN anbieten. Derselbe Trick kann auch über ,AirDrop’ angewendet werden. Wenn Ihr Gerät Sie benachrichtigt, dass Sie eine Datei von einer unbekannten Person erhalten, sollten Sie vorsichtig sein – selbst, wenn es wie das harmloses Foto eines Hundes aussieht, wie Sie es schon in unzähligen Posts in Sozialen Medien gesehen haben“, erläutert Cenys.

Saily-Tipps, um nicht auf cyberkriminelle Maschen bei der WLAN-Nutzung hereinzufallen

Cenys fügt hinzu, dass Reisende nicht nur auf die Internetgeschwindigkeit achten, sondern einige bewährte Praktiken anwenden sollten, um ihre Sicherheit zu gewährleisten:

  • „Fragen Sie die Mitarbeitenden, welches WLAN das offizielle ist, vor allem, wenn Sie mehrere Möglichkeiten sehen! Ein kurzes Gespräch kann Ihnen eine Menge Ärger ersparen.“
  • „Wählen Sie nur HTTPS-Websites – achten Sie beim Besuch von Websites auf ein Vorhängeschloss-Symbol neben der URL!“
  • „Erwägen Sie die Verwendung eines VPN, wenn Sie sich in öffentlichen Netzen aufhalten, und nutzen Sie für sensible Aufgaben (wie die Nutzung von Finanzdiensten) mobile Daten! Wenn Sie Bedenken wegen der Nutzung mobiler Daten im Ausland haben, sollten Sie sich nach Roaming-Alternativen umsehen, z.B. eSIMs für Reisen.“
  • „Behandeln Sie Ihre persönlichen Daten vorsichtig! Sich während eines Fluges zu langweilen ist verständlich, aber kein guter Grund, um Fremden im Internet seine sensibelsten Daten zu verraten.“
  • Deaktivieren Sie die Dateifreigabe, ,AirDrop’ und die Netzwerkerkennung in öffentlichen Netzwerken!“

Weitere Informationen zum Thema:

Saily
Günstige eSIM-Daten für internationale Reisen

datensicherheit.de, 13.08.2025
IT-Unsicherheit im Hotel: 5 Angriffsmethoden auf Gäste / Viele Reisende wissen nicht, dass Hotels Hotspots für digitale Bedrohungen sein können – was dann einen erhofften erholsamen Aufenthalt zum Risiko für persönlichen Daten und Geräte macht

datensicherheit.de, 20.07.2025
Zimperium-Warnung zum Sommerurlaub 2025: Weltweit mehr als fünf Millionen ungesicherte WLAN-Netze / Trotz bekannter WLAN-Risiken wählt sich jeder dritte Mobilnutzer in öffentliche Hotspots im Urlaub ein – und gefährdet ggf. private sowie dienstliche Daten

datensicherheit.de, 14.07.2025
Urlaub mit Social Media: Öffentliches WLAN nur geschützt nutzen / Wer unterwegs auf öffentlich zugängliche WLANs setzt – etwa um Urlaubsinhalte hochzuladen, Nachrichten zu verschicken oder zu browsen – setzt sich häufig unnötigen Risiken aus, warnt Kaspersky

datensicherheit.de, 08.06.2025
WLAN auf Reisen: Jeder siebte Urlauber gefährdet eigene Datensicherheit / Fünf Prozent der Befragten haben sich bisher noch gar nicht mit Cybersicherheitsrisiken im Urlaub beschäftigt

datensicherheit.de, 22.06.2024
Cyber-Gefahren im Urlaub: Vier von fünf Deutschen ignorieren Risiken öffentlicher WLAN-Netze / Genau hierbei lauern erhebliche Risiken wie das Mitlesen des Datenverkehrs durch Cyber-Kriminelle

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https://www.datensicherheit.de/experten-alarm-71-prozent-deutsche-reisende-nutzung-oeffentlich-wlan/feed 0
Drohnenpiloten sollten allgemeine und spezielle Regelungen vorab kennen und vor Ort beachten https://www.datensicherheit.de/drohnenpiloten-regelungen-kenntnis-beachtung https://www.datensicherheit.de/drohnenpiloten-regelungen-kenntnis-beachtung#respond Tue, 26 Aug 2025 10:15:26 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49816 „Drohnen-Camp.de“ hat eine aktuelle Übersicht über europäische Urlaubsländer mit den dort geltenden wichtigsten Regeln veröffentlicht

[datensicherheit.de, 26.08.2025] Die Sommer-Feriensaison 2025 neigt sich dem Ende zu, doch viele Reisende starten jetzt bewusst in ihren Spätsommerurlaub. Gerade diese ruhigere Zeit wird gerne genutzt, um unterwegs eine sogenannte Drohne fliegen zu lassen – sei es für eindrucksvolle Urlaubsfotos oder einfach nur zum Ausprobieren. Dass auch im Ausland oft strenge oder gar unklare Regeln gelten, thematisiert das Web-Portal „Drohnen-Camp.de“ in einer aktuellen Stellungnahme und hat deshalb eine aktuelle Übersicht über europäische Urlaubsländer veröffentlicht, um die dortigen wichtigsten Regeln kompakt zusammenzufassen. „Auch nach Ende der Hauptsaison bleibt das Thema für Späturlauber, Individualreisende und Reiseländer-Checks relevant!“

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Abbildung: „Drohnen-Camp.de“

Auch im Ausland gelten oft strenge und zuweilen gar unklare Regeln für Drohnenpiloten

Grundsätzliche Tipps für einen entspannten Urlaub mit der Drohne

Jedes Land habe seine eigenen Besonderheiten – dennoch gebe es ein paar allgemeine Tipps, die man als Drohnenpilot auf Reisen berücksichtigen sollte. Empfehlungen von „Drohnen-Camp.de“:

  • Privatsphäre beachten!
    Menschenleere Strände am frühen Morgen eignen sich besser als volle Buchten zur Aufnahme.
  • Richtiger Transport im Flugzeug!
    Ersatzakkus von Drohnen müssen stets im Handgepäck mitgeführt werden. Die Vorgaben der Fluggesellschaft sind zu berücksichtigen.
  • Regeln des Landes kennen!
    Vor der Reise die Bestimmungen des Ziellandes prüfen – auch für kurze Flüge.
  • Keine Menschenansammlungen überfliegen!
    Volle Strände müssen als Menschenansammlungen angesehen werden, über denen nach EU-Recht ein Flugverbot für Drohnen besteht.
  • Drohnenversicherung prüfen!
    Gültigkeit der eigenen Versicherung prüfen und Nachweis mitführen.

Grundsätzlich müssten sich Drohnenpiloten in ihrem Heimatland registrieren, um dabei eine UAS-Betreibernummer (e-ID) zu erhalten. Diese gelte innerhalb der EU. Doch einige Länder hätten darüber hinausgehende Vorgaben, „die vielen Urlaubern nicht bekannt sind“.

Länderübersicht mit Regeln zum Drohnenflug (ohne Gewähr)

  • Frankreich: Zwei Registrierungen erforderlich
    Bei der Registrierungspflicht gebe es einen Abweichler in der europäischen Staatengemeinschaft:
    „In Frankreich ist neben der e-ID für bestimmte Drohnen zusätzlich eine Geräteregistrierung vorgeschrieben. Betroffen sind alle Modelle mit entsprechenden Funksendern oder einem Gewicht über 799 Gramm.“
  • Griechenland: Genehmigung bei Flughafen-Nähe
    „Die Besonderheit Griechenlands besteht darin, dass es viele kleine Inseln gibt, auf denen sich Flugplätze befinden. Wie überall gelten rund um diese Flughäfen verbindliche Sicherheitsabstände.“
    Gerade auf kleineren Inseln lägen große Teile der Touristenregionen innerhalb dieser Zonen. Wer dort mit einer Drohne fliegen möchte, benötige eine Genehmigung der griechischen Luftfahrtbehörde. Diese lasse sich in der Regel jedoch unkompliziert beantragen.
  • Großbritannien: Keine Anerkennung europäischer Qualifikationen
    „Durch den ,Brexit’ gelten in Großbritannien vollkommen eigene Regeln!“ Zwar erinnerten die britischen Bestimmungen stark an die europäischen Verordnungen – jedoch würden weder in Europa erfolgte Registrierungen noch erworbene Qualifikationen anerkannt.
    Wer also in England, Schottland oder Wales mit einer Drohne abheben möchte, müsse sich vor Ort um die Registrierung kümmern.
  • Italien: Viel Freiheit, wenig Bürokratie
    Eines der unkompliziertesten mediterranen Urlaubsziele sei Italien. Neben den europäischen Regeln gebe es dort vergleichsweise wenig Einschränkungen.
    „Wichtig sind vor allem Abstände zu Flugplätzen und militärischen Einrichtungen!“ Ansonsten lasse sich die Drohne recht frei nutzen, um Urlaubserinnerungen zu verewigen.
  • Malta: Zusätzliche Registrierung nötig
    „Der Himmel über Malta liegt zu großen Teilen in einer Kontrollzone, also im Einzugsgebiet des Flughafens, in dem besondere Regeln in der Luftfahrt gelten.“
    Aus diesem Grund verlange die maltesische Luftfahrtbehörde von allen Touristen eine Registrierung im Land. Wer bereits in seinem Heimatland als UAS-Betreiber registriert ist, könne für zehn Euro eine drei Monate lang gültige Registrierung erhalten.
  • Portugal: Genehmigungspflicht bei Kameras
    In Portugal dürfe man zwar ohne weitere Auflagen eine Drohne fliegen.
    „Sobald das Gerät aber mit einer Kamera ausgestattet ist, muss für jeden Flug vorab eine Genehmigung eingeholt werden – sowohl auf dem Festland als auch auf beliebten Urlaubsinseln wie Madeira oder den Azoren.“ Zuständig seien die regionalen Behörden.
  • Schweden: Freigabe für Luftaufnahmen erforderlich
    Zwar sei der Drohnenflug auf schwedischem Territorium ziemlich entspannt. „Dafür muss man sich etwas anstrengen, wenn man seine aus der Luft angefertigten Aufnahmen veröffentlichen will!“
    Denn Luftaufnahmen müssten vor einer Veröffentlichung in Schweden von der Landesvermessungsbehörde freigegeben werden. Die Erlaubnis („Spridningstillstånd“) werde kostenlos innerhalb von 65 Tagen erteilt. „Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei denen ein ,Spridningstillstånd’ nicht beantragt werden muss.“
  • Spanien: Viele Strände gelten rechtlich als Stadtgebiet
    „In Spanien gelten für Drohnenflüge in städtischen Gebieten besonders strenge Regeln!“ Wer dort eine Drohne in die Luft bringen möchte, müsse sich vorher beim spanischen Innenministerium melden.
    Was in großen Metropolen nachvollziehbar sein mag, sorge an anderen Stellen für Unverständnis. Denn nicht nur Stadtzentren fielen unter den Begriff der „städtischen Umgebung“ – selbst Erholungsgebiete wie Strände mit geringer Bebauung müssten als ein solches Gebiet angesehen werden.
  • Türkei: Hürden für ausländische Nutzer
    Ausländern werde es in der Türkei schwer gemacht, eine Drohne legal einzusetzen. Zwar entfalle die Registrierungspflicht für Drohnen mit einem Gewicht unter 500 Gramm. Jedoch müssten Drohnenflüge 20 Tage im Voraus über diplomatische Kanäle beantragt werden.
    „Bekommt man seinen Drohnenflug bewilligt, muss man während des Drohnenfluges von einem lizenzierten türkischen Drohnenpiloten begleitet werden!“ Damit sei der Aufwand für ein paar Urlaubsaufnahmen schlicht zu hoch. „Anders sieht es hingegen aus, wenn man die türkische Staatsbürgerschaft besitzt: In diesem Fall lassen sich leichtere Drohnen recht unkompliziert betreiben.“

Vorbereitung schützt vor Ärger: Drohnenpiloten drohen Bußgelder oder Beschlagnahmung

Trotz EU-Verordnung gebe es in der Praxis zahlreiche Sonderregelungen. Wer sich nicht informiert, riskiere Bußgelder oder Beschlagnahmung. Besonders außerhalb Europas, etwa in Ägypten, Tunesien oder Marokko, seien Drohnenflüge sogar manchmal gänzlich verboten.

Detaillierte Länderübersichten, Checklisten und Tipps stellt „Drohnen-Camp.de“ auf einer nach eigenen Angaben laufend gepflegten Übersichtsseite zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema:

DROHNEN-CAMP
Über uns – die Gesichter dahinter

DROHNEN-CAMP, Francis Markert, 10.07.2025
Drohne in den Urlaub und auf Reisen mitnehmen: Daran musst du denken

datensicherheit.de, 01.08.2025
Thailand: Plötzlich totales Drohnen-Verbot verhängt / Urlaubern drohten bei Missachtung Haft, hohe Strafen und Zerstörung der Drohne

datensicherheit.de, 13.05.2017
EASA schafft neue EU-Regelungen für den Betrieb kleiner Drohnen / Benjamin Binet von Gemalto fordert, die kleinen Flugkörper sicher und in einem kontrollierten Rahmen zu betreiben

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https://www.datensicherheit.de/drohnenpiloten-regelungen-kenntnis-beachtung/feed 0
IT-Unsicherheit im Hotel: 5 Angriffsmethoden auf Gäste https://www.datensicherheit.de/it-unsicherheit-hotel-5-angriffsmethoden-gaeste https://www.datensicherheit.de/it-unsicherheit-hotel-5-angriffsmethoden-gaeste#respond Wed, 13 Aug 2025 07:52:07 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49619 Viele Reisende wissen nicht, dass Hotels Hotspots für digitale Bedrohungen sein können – was dann einen erhofften erholsamen Aufenthalt zum Risiko für persönlichen Daten und Geräte macht

[datensicherheit.de, 13.08.2025] NORD SECURITY nimmt die gegenwärtigen Sommerferien zum Anlass, um ebenfalls zu warnen, dass die Urlaubssaison auch verstärkte Aktivitäten Cyberkrimineller mit sich bringt: „Viele Reisende wissen nicht, dass ihre Hotelzimmer Hotspots für digitale Bedrohungen sein können, was einen vermeintlich erholsamen Urlaub zu einem Risiko für ihre persönlichen Daten und Geräte macht!“ Die dringende Empfehlung: „Egal, ob Sie geschäftlich oder privat unterwegs sind, achten Sie darauf, dass Ihre Geräte gut geschützt sind – damit Sie von Ihrer Reise nur schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen!“

Hotelzimmer – Angriffsoberfläche statt Rückzugsort

„Cyberkriminelle machen keinen Urlaub, nur weil wir ihn gerade machen. Selbst in einem Hotelzimmer können Hacker Schwachstellen in der öffentlichen Infrastruktur und in Geräten ausnutzen, um auf die Daten von Nutzern zuzugreifen. Deshalb müssen Reisende ihre digitale Sicherheit ernst nehmen – insbesondere, wenn sie im Ausland auf unbekannte Netzwerke angewiesen sind“, erläutert Matas Cenys, „Senior Product Owner“ bei Saily.

Cenys macht Ausführungen zu fünf Methoden, wie Geräte im Urlaub gehackt werden könnten. Darüber hinaus zeigt er auf, wie man sich mit geschickten Vorsichtsmaßnahmen und einer sicheren Mobilverbindung schützen kann.

1. Saily-Tipp – Hotel-WLAN: Schützen Sie Ihre Verbindung!

Öffentliches WLAN sei zwar praktisch, aber auch ein leichtes Ziel für Hacker. In Hotels könnten Cyberkriminelle Netzwerk-Schwachstellen ausnutzen, indem sie entweder das legitime WLAN des Hotels infizierten oder gefälschte Hotspots – sogenannte „Evil Twins“ – einrichteten, welche wie offizielle Hotelnetzwerke aussähen, aber zum Diebstahl von Daten dienten.

„Was Sie tun können: Vergewissern Sie sich immer beim Hotelpersonal, dass Sie den richtigen Netzwerknamen verwenden. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie öffentliches WLAN generell meiden und stattdessen mobile Daten über einen eSIM-Dienst nutzen, der Ihnen einen sicheren und günstigen Internetzugang bietet!“

2. Saily-Tipp – USB-Ladeanschlüsse: Setzen Sie lieber auf Strom direkt aus der Steckdose!

USB-Anschlüsse in Hotelzimmern seien insbesondere für internationale Reisende praktisch, jedoch nicht immer sicher. Manipulierte Anschlüsse könnten das sogenannte „Juice Jacking“ ermöglichen – „eine Methode, bei der Schadsoftware über das USB-Kabel auf Ihr Smartphone übertragen wird, so dass Hacker Ihre Passwörter, Kreditkartennummern oder sogar Ihren Aufenthaltsort herausfinden können“.

Cenys rät daher: „Verwenden Sie Ihr eigenes Ladegerät und schließen Sie es direkt an eine Steckdose an. Für zusätzlichen Schutz sollten Sie einen USB-Datenblocker oder eine tragbare Powerbank mitnehmen!“

3. Saily-Tipp – Smart-TVs: Schützen Sie Ihre Urlaubsunterhaltung!

Smart-TVs in Hotelzimmern seien oft mit Kameras, Mikrofonen und Zugang zu Streaming-Diensten ausgestattet – und manchmal schlecht gesichert. Hacker könnten diese Geräte ausnutzen, um Opfer zu belauschen, zu beobachten oder deren Anmeldedaten zu erfassen.

„Melden Sie sich nicht mit persönlichen Konten bei Apps an. Ziehen Sie den Stecker des Fernsehers, wenn Sie ihn nicht benutzen, und decken Sie die Kamera nach Möglichkeit ab!“

4. Saily-Tipp – Automatische Verbindungen: Deaktivieren und schützen!

Die meisten Smartphones seien so eingestellt, dass sie sich automatisch mit bekannten WLAN-Netzwerken verbinden. Dies könne jedoch nachteilig sein, wenn sich unsichere oder gefährliche Netzwerke in der Nähe befinden. Geräte könnten sich einfach unbemerkt wieder mit ihnen verbinden – „sogar wenn Sie nicht im Raum sind“.

„Deaktivieren Sie die automatische Verbindung mit WLAN und ,Bluetooth‘. Aktivieren Sie Sicherheitsanwendungen wie Firewalls oder VPNs und sorgen Sie dafür, dass diese automatisch gestartet werden, wenn Sie sich mit öffentlichen Netzwerken verbinden!“

5. Saily-Tipp – Phishing-Betrug: Immer die Augen offen halten!

Erfahrene Cyberkriminelle wie „DarkHotel“ seien dafür bekannt, dass sie gut betuchte Reisende in Luxushotels mit Phishing-Kampagnen und mit Malware verseuchten Netzwerken angriffen. Deren Phishing-E-Mails seien überzeugend, hochgradig personalisiert und so gestaltet, „dass sie selbst für versierte Nutzer kaum verdächtig erscheinen“.

Cenys legt nahe: „Bleiben Sie wachsam! Klicken Sie nicht auf verdächtige Links und laden Sie keine unbekannten Anhänge herunter – auch nicht im Urlaub. Wenn Sie Ihre Software und Apps auf dem neuesten Stand halten, können Sie ebenfalls Schwachstellen minimieren.“

Weitere Informationen zum Thema:

NORD SECURITY
Life is online. Own it. / We help people and businesses take back control of their online security, privacy, and data.

Saily
Was ist eine eSIM?

datensicherheit.de, 20.07.2025
Zimperium-Warnung zum Sommerurlaub 2025: Weltweit mehr als fünf Millionen ungesicherte WLAN-Netze / Trotz bekannter WLAN-Risiken wählt sich jeder dritte Mobilnutzer in öffentliche Hotspots im Urlaub ein – und gefährdet ggf. private sowie dienstliche Daten

datensicherheit.de, 14.07.2025
Urlaub mit Social Media: Öffentliches WLAN nur geschützt nutzen / Wer unterwegs auf öffentlich zugängliche WLANs setzt – etwa um Urlaubsinhalte hochzuladen, Nachrichten zu verschicken oder zu browsen – setzt sich häufig unnötigen Risiken aus, warnt Kaspersky

datensicherheit.de, 08.06.2025
WLAN auf Reisen: Jeder siebte Urlauber gefährdet eigene Datensicherheit / Fünf Prozent der Befragten haben sich bisher noch gar nicht mit Cybersicherheitsrisiken im Urlaub beschäftigt

datensicherheit.de, 30.05.2025
Sommerurlaub 2025 voraus: 7 KnowBe4-Cybersicherheitstipps für Reisen / KnowBe4 hat elementare Tipps für die Reisesicherheit veröffentlicht – speziell auf aktuelle Cybersicherheitsbedrohungen zugeschnitten

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Ferienzeit als Hochsaison für Angreifer – DNS kann bei pre-emptive Security und Zero Trust für Entlastung sorgen https://www.datensicherheit.de/ferienzeit-hochsaison-angreifer-dns-pre-emptive-security-zero-trust https://www.datensicherheit.de/ferienzeit-hochsaison-angreifer-dns-pre-emptive-security-zero-trust#respond Mon, 04 Aug 2025 22:59:55 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49372 Da nahezu die gesamte Kommunikation über das „Domain Name System“ (DNS) läuft, ist es der ideale Ansatzpunkt für eine Sicherheitslösung

[datensicherheit.de, 05.08.2025] „Sommer – Sonne – Sorgenfreiheit“ ist nun gerade kein Motto der IT-Security-Verantwortlichen: Denn während viele Teams urlaubsbedingt unterbesetzt sind, laufen Cyberangriffe weiterhin auf Hochtouren. Infoblox warnt in einer aktuellen Stellungnahme zur Sommerurlaubssaison 2025: „Egal, ob Phishing, Malware oder Datenabflüsse: DNS-Anfragen sind ein beliebtes Einfallstor. Oft bleiben sie unbemerkt – bis es zu spät ist.“

„Pre-emptive DNS“ als erste Verteidigungslinie im „Zero Trust“-Modell empfohlen

Das „Domain Name System“ (DNS) löse dabei (fast) jede Anfrage auf – „ganz gleich, ob sie zu einer legitimen oder potenziell schädlichen Domain führt“. Da nahezu die gesamte Kommunikation über dieses System laufe, sei es der ideale Ansatzpunkt für eine Sicherheitslösung.

„Und genau hier kommt das Konzept von ,pre-emptive Security’ ins Spiel: Mithilfe des DNS können verdächtige oder bekannte schädliche Domains bereits vor der Auflösung blockiert werden – lange bevor ein potenzieller Schaden überhaupt erst entstehen kann.“ Dieser präventive Schutz entlaste IT-Security-Teams in der Ferienzeit und schließe eine oft übersehene Lücke in der „Zero Trust“-Architektur.

„Zero Trust“-Strategie ohne expliziten DNS-Schutz unvollständig

Laut Gartner haben bereits 63 Prozent der Unternehmen weltweit eine „Zero Trust“-Strategie implementiert. Dabei werde jedoch häufig ein zentrales Element übersehen: „Dem DNS-Verkehr wird meist implizit vertraut, wodurch das ,Zero Trust’-Prinzip unterlaufen wird.“ Obwohl Zugangskontrollen, Segmentierung oder Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) Standard seien, bleibe die „Zero Trust“-Strategie ohne expliziten DNS-Schutz unvollständig.

„Zero Trust DNS“ bietet laut Infoblox entscheidende Vorteile:

  • Früherkennung statt Reaktion
    Proaktive Blockade schädlicher Domains verhindere laterale Angriffsbewegungen.
  • Entlastung trotz Personalknappheit
    „Pre-emptive DNS“ blockiere schädliche Anfragen automatisiert und reduziere so den manuellen Aufwand im unterbesetzten „Security Operations Center“ (SOC) – sei es in der Ferienzeit oder aufgrund fehlender Fachkräfte.
  • Lückenlose Kontrolle – auch „remote“
    Schutz vor DNS-basierten „Zero Day“-Angriffen, Phishing und Datenabfluss, auch im sogenannten Home-Office oder bei BYOD-Anwendung („Bring your own device“).
  • Weniger Alarmmüdigkeit
    Durch präventives Blockieren sinke die Zahl der „False Positives“ und Monitoring werde effizienter

Gerade in den Ferienzeiten werde deutlich, „wie wichtig präventive Sicherheitstechnologien sind“ – sowohl zum Schutz des Unternehmens als auch zur Entlastung der Mitarbeiter.

Weitere Informationen zum Thema:

infoblox
Infoblox is the company that unites networking and security

Gartner, 22.04.2024
Gartner Survey Reveals 63% of Organizations Worldwide Have Implemented a Zero-Trust Strategy / For Most Organizations, a Zero-Trust Strategy Typically Addresses Half or Less of an Organization’s Environment

datensicherheit.de, 21.03.2025
Zero Trust noch sicherer durch europäische Datensouveränität / IT-Security in hybriden IT-Infrastrukturen

datensicherheit.de, 26.06.2024
Weiterentwicklung von Zero Trust: Negative Trust / Vertrauen ohne drohende Konsequenzen gibt es in der IT-Sicherheit schon länger nicht mehr – Tony Fergusson empfiehlt „Negative Trust“

datensicherheit.de, 28.11.2023
Zero Trust: Sicherheit auch für 5G und Edge Computing / Architekturen im Wandel durch neue Serviceanforderungen

datensicherheit.de, 23.08.2022
Bundesinnenministerium: Zero-Trust-Architektur wird angestrebt / Wesentliches Merkmal eines Zero-Trust-Modells: Kein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln!

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Thailand: Plötzlich totales Drohnen-Verbot verhängt https://www.datensicherheit.de/thailand-drohnen-flugverbot https://www.datensicherheit.de/thailand-drohnen-flugverbot#respond Thu, 31 Jul 2025 22:49:42 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49474 Urlaubern drohten bei Missachtung Haft, hohe Strafen und Zerstörung der Drohne

[datensicherheit.de, 01.08.2025] Thailand hat offenbar kurzfristig ein landesweites Drohnenverbot verhängt – daher informiert „Drohnen-Camp.de“ über Strafen, Hintergründe und was Reisende jetzt wissen sollten. Demnach drohen Urlaubern jetzt bei Missachtung des Verbots Haft, hohe Strafen und Zerstörung der Drohne. „Drohnen-Camp.de“ rät allen Thailand-Reisenden daher dringend, Geräte vor Ort auf keinen Fall in Betrieb zu nehmen und weitere Entwicklungen über Behörden oder die deutsche Botschaft zu verfolgen.

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Foto: „Drohnen-Camp.de“

Darauf muss nun eine Weile verzichtet werden: Drohnenflüge über Thailand

Seit dem 30. Juli 2025 ist der Drohnen-Betrieb landesweit untersagt

Thailand habe überraschend ein landesweites Drohnen-Verbot verhängt. „Seit dem 30. Juli 2025 ist der Betrieb unbemannter Fluggeräte auf dem gesamten Staatsgebiet untersagt.“

  • Laut Fachportal „Drohnen-Camp.de“ gilt diese Regelung zunächst bis einschließlich 15. August 2025 – die thailändische Regierung behalte sich ausdrücklich eine Verlängerung oder kurzfristige Änderungen des Verbots vor.

Hintergrund des Verbots sei der bewaffnete Grenzkonflikt mit dem Nachbarland Kambodscha, welcher im Juli 2025 eskalierte und bereits Dutzende Todesopfer gefordert hat.

Selbst offiziell registrierte Drohnen haben Startverbot

Aus Sicherheitsgründen sei nun der Luftraum für zivile Drohnen vollständig gesperrt geworden. „Besonders wichtig für Urlauber: Auch registrierte Drohnen dürfen aktuell nicht genutzt werden!“

  • Selbst dann nicht, wenn zuvor eine Anmeldung bei der thailändischen Luftfahrtbehörde CAAT sowie eine Meldung bei der Telekommunikationsbehörde NBTC erfolgt ist. Damit seien selbst legal zugelassene Geräte von diesem Verbot betroffen.

Es drohten drastische Konsequenzen bei Verstößen: Die Sicherheitsbehörden vor Ort seien berechtigt, Drohnen sofort zu beschlagnahmen und zu zerstören. Zusätzlich drohten eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr sowie eine Geldstrafe von bis zu 40.000 Baht (etwa 1.070 Euro).

Weitere Informationen zum Thema:

DROHNEN-CAMP
Über uns – die Gesichter dahinter

DROHNEN-CAMP, Francis Markert,Stand per 31.07.2025
Drohnen-Gesetze in Thailand

datensicherheit.de, 31.01.2025
Fokus der Unternehmen auf Cybersecurity vernachlässigt deren physische Sicherheit / Kevin Heneka warnt: Viele Unternehmen und Behörden konzentrieren ihre Sicherheits­maßnahmen zu einseitig auf Cybersecurity

datensicherheit.de, 13.05.2017
EASA schafft neue EU-Regelungen für den Betrieb kleiner Drohnen / Benjamin Binet von Gemalto fordert, die kleinen Flugkörper sicher und in einem kontrollierten Rahmen zu betreiben

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Zimperium-Warnung zum Sommerurlaub 2025: Weltweit mehr als fünf Millionen ungesicherte WLAN-Netze https://www.datensicherheit.de/zimperium-warnung-sommerurlaub-2025-welt-5-millionen-ungesichert-wlan-netze https://www.datensicherheit.de/zimperium-warnung-sommerurlaub-2025-welt-5-millionen-ungesichert-wlan-netze#respond Sat, 19 Jul 2025 22:19:58 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49137 Trotz bekannter WLAN-Risiken wählt sich jeder dritte Mobilnutzer in öffentliche Hotspots im Urlaub ein – und gefährdet ggf. private sowie dienstliche Daten

[datensicherheit.de, 20.07.2025] In einer aktuellen Untersuchung zur Bedrohungslage bei der Nutzung mobiler Endgeräte hat Zimperium nach eigenen Angaben seit Anfang 2025 weltweit über fünf Millionen unsichere öffentliche WLAN-Netzwerke entdeckt. Jeder dritte Mobilnutzer wählt sich demnach im Urlaub in öffentliche, ungesicherte Hotspots ein und setzt damit auch geschäftliche Daten einer direkten Gefahr aus.

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Abbildung: ZIMPERIUM

Zimperiums aktueller „GLOBAL MOBILE THREAT REPORT“ sollte Unternehmen motivieren, mobile Endgeräte ihrer Mitarbeiter unterwegs zu schützen – insbesondere, aber nicht nur im Urlaub

Ungesicherte WLAN-Hotspots u.a. ideale Angriffsfläche für Cyberkriminelle

Zimperium warnt daher vor zunehmenden Cyberbedrohungen für mobile Anwender auch in der Urlaubszeit. Mit 33 Prozent wähle sich eine erschreckend hohe Anzahl der Mobilnutzer im Urlaub in öffentliche, ungesicherte Hotspots ein und setze damit unter Umständen auch sensible Geschäftsdaten einer direkten Gefahr aus.

„Mobilgeräte sind heute der primäre Zugang zu Unternehmensdaten, die in der Reisezeit am höchsten gefährdet sind“, warnt Kern Smith, „VP of Global Solutions“ bei Zimperium. Er erläutert die drohende Gefahr: „Ungesicherte WLAN-Hotspots, als Reisewarnungen getarnte Phishing-Versuche und riskante ,Sideloading’-Apps erweisen sich als ideale Angriffsfläche für Cyberkriminelle – vor allem in der Haupturlaubszeit.“

Gefährliche WLAN-Hotspots weltweit entdeckt

Insbesondere Luxemburg habe sich zu einem „globalen Hotspot bei der Verbreitung mobiler Malware“ entwickelt, welche gezielt internationale Geschäftsleute mit tragbaren Firmengeräten ins Visier nehme. Zimperium-Forscher hätten zudem einen signifikanten Anstieg mobiler Malware-Aktivitäten in ganz Südostasien festgestellt, wobei Vietnam, Malaysia und die Philippinen die höchsten Infektionszahlen mit Schadsoftware aufwiesen.

Auch in den USA habe sich die Gefahr durch mobile Bedrohungen in Großstädten wie Los Angeles, New York, Portland, Miami und Seattle deutlich erhöht. Ursachen seien ein hohes Aufkommen an Geschäftsreisenden und privaten Urlaubern, die wachsende Nutzung mobiler Datendienste und häufig unzureichend geschützte Netzwerke. „Angesichts dieser Entwicklung sehen sich Unternehmen der wachsenden Gefahr ausgesetzt, dass sensible Geschäftsdaten mobiler Mitarbeitern mitgelesen werden und weitere Risiken durch Sicherheitsverletzungen nach sich ziehen.“

„Global Mobile Threat Report 2025“: Mobile Reisewarnungen auf Basis aktueller Zimperium-Erkenntnisse

Zimperiums aktueller „Global Mobile Threat Report 2025“ dokumentiert, dass Cyberkriminelle verstärkt zu einer sogenannten Mobile-First-Angriffsstrategie übergehen. Das sind laut Zimperium in diesem Zusammenhang die häufigsten Bedrohungen, denen Mitarbeiter unterwegs ausgesetzt sind:

  • Man-in-the-Middle-Attacken (MiTM) über öffentliche oder ungesicherte WLAN-Verbindungen.
  • Als Reisewarnungen getarnte Phishing-Versuche mit gefälschten Reiserouten oder Bordkarten.
  • Riskantes App-„Sideloading“ von Programmen, die nicht aus den offiziellen App-Stores stammen.
  • „Captive“-Portale bei der WLAN-Einwahl, welche E-Mails oder Telefonnummern sammeln und so das Phishing-Risiko erhöhen.

„Es handelt sich nicht um theoretische Bedrohungen, sondern die Gefahren sind real und betreffen vor allem Endgeräte ohne den erforderlichen Grundschutz“, stellt Smith klar.

Unternehmen im Zugzwang: Verbindungsversuche mit ungesichertem WLAN sollten grundsätzlich blockiert werden

Zimperium rät nachdrücklich zu einer Unternehmens-Policy, „bei der alle mobilen Endpunkte kontrolliert, die Einhaltung von Sicherheitsvorgaben durchgesetzt und Verbindungsversuche mit ungesicherten Netzwerken grundsätzlich blockiert werden“.

Organisationen sollten Enterprise-Lösungen und Cyberabwehr-Mechanismen gegen mobile Bedrohungen integrieren, um die mobilen Endgeräte ihrer Mitarbeiter unterwegs zu schützen.

Weitere Informationen zum Thema:

ZIMPERIUM, 17.07.2025
Travel Is Up and So Are the Risks 5 Million Public Unsecured Wi-Fi Networks Exposed

ZIMPERIUM, 2025
GLOBAL MOBILE THREAT REPORT

datensicherheit.de, 14.07.2025
Urlaub mit Social Media: Öffentliches WLAN nur geschützt nutzen / Wer unterwegs auf öffentlich zugängliche WLANs setzt – etwa um Urlaubsinhalte hochzuladen, Nachrichten zu verschicken oder zu browsen – setzt sich häufig unnötigen Risiken aus, warnt Kaspersky

datensicherheit.de, 08.06.2025
WLAN auf Reisen: Jeder siebte Urlauber gefährdet eigene Datensicherheit / Fünf Prozent der Befragten haben sich bisher noch gar nicht mit Cybersicherheitsrisiken im Urlaub beschäftigt

datensicherheit.de, 22.06.2024
Cyber-Gefahren im Urlaub: Vier von fünf Deutschen ignorieren Risiken öffentlicher WLAN-Netze / Genau hierbei lauern erhebliche Risiken wie das Mitlesen des Datenverkehrs durch Cyber-Kriminelle

datensicherheit.de, 01.03.2022
Deutsche Unternehmen: Öffentliches WLAN als potenzielles Einfallstor zum Firmennetz / Unkontrollierte Schatten-IT mit Zugang zum WLAN gefährdet Datensicherheit

datensicherheit.de, 06.08.2018
Sicherer Zugang zu öffentlichen WLANs / Auch im Urlaub sicher surfen

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BSI-Tipps zur Cybersicherheit auf Reisen https://www.datensicherheit.de/bsi-tipps-cybersicherheit-reise https://www.datensicherheit.de/bsi-tipps-cybersicherheit-reise#respond Thu, 17 Jul 2025 12:45:24 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49063 BSI-Warnung: Cyberkriminelle legen in der Urlaubszeit keine Pause ein – Geräte und Daten gilt es also auch dann abzusichern

[datensicherheit.de, 17.07.2025] Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt eine warnende Stellungnahme zur Sommer-Urlaubszeit 2025 ab: „Der Sommer bedeutet für viele Menschen Erholung, Sonne und eine Auszeit vom Alltag. Cyberkriminelle legen in der Urlaubszeit jedoch keine Pause ein!“ Diese nutzten z.B. E-Mails mit gefälschten Reisebestätigungen oder Hotelrechnungen, um sich Zugriff auf persönliche Daten zu verschaffen oder Geräte mit Schadsoftware zu infizieren. Das BSI gibt nachfolgend Empfehlungen die persönliche Cybersicherheit – nicht nur für unterwegs.

1. BSI-Reisetipp: Prüfen Sie E-Mails und SMS-Nachrichten, bevor Sie Links oder Anhänge öffnen!

  • Mitunter geben sich Cyberkriminelle nämlich etwa als Hotelbetreiber oder Reiseveranstalter aus. Daher: „Wenn Sie über ein Portal gebucht haben, kommunizieren Sie z.B. mit dem Hotel daher ausschließlich darüber!“

2. BSI-Reisetipp: Sehen Sie Rechnungen und Reise-Unterlagen direkt beim Anbieter ein!

  • „Geben Sie etwa die Adresse der Webseite in den Browser ein – statt einem Link in einer E-Mail zu folgen!

3. BSI-Reisetipp: Gehen Sie sparsam mit Ihren Daten um!

  • Eine Abwesenheitsnotiz im eigenen E-Mail-Editor oder in den Sozialen Medien veröffentlichte Fotos können Betrüger zu Informationen verhelfen, welche diese dann „für ihre Maschen missbrauchen“.

4. BSI-Reisetipp: Nutzen Sie öffentliche WLANs nur mit Vorsicht!

  • Cyberkriminelle erstellen mitunter beispielsweise WLANs mit Namen wie „Free Airport WiFi“, um Daten von Nutzern abzufangen. In anderen Fällen nutzen sie öffentliche WLANs, um Geräte mit Sicherheitslücken zu identifizieren. „Abhilfe schafft ein VPN eines vertrauenswürdigen Anbieters.“

5. BSI-Reisetipp: Vorsicht gilt auch bei öffentlichen Ladestationen bspw. in Reisebussen!

  • Dort zur Verfügung gestellte Kabel erlauben mitunter auch die Übertragung von Daten: „So kann etwa Schadsoftware eingeschleust werden.“ Abhilfe können spezielle Kabel oder Adapter bieten, welche die Datenübertragung sperren, aber den Stromfluss weiter erlauben.

6. BSI-Reisetipp: Richten Sie eine Bildschirmsperre ein!

  • „Indem das Gerät vor der Nutzung z.B. per Fingerabdruck oder PIN entsperrt werden muss, schützen Sie sowohl das Gerät als auch die darauf gespeicherten Daten bei Verlust oder Diebstahl!“

Weitere Informationen zum Thema:

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Sichere Technik, auch auf Reisen / Unterwegs aufgenommene Fotos direkt vom Smartphone online stellen, ein neues eBook herunterladen oder zwischendurch E-Mails checken: Auf Reisen sind mobile, internetfähige Geräte zu unverzichtbaren Begleitern geworden. Doch was ist mit der Sicherheit?

datensicherheit.de, 16.07.2025
Reisedokumente lukrativ für Cyberkriminelle: Selbst Bordkarten im DarkWeb-Angebot / Eine neue gemeinsame Studie von NordVPN und Saily zeigt florierenden Handel mit Reisedaten im DarkWeb auf

datensicherheit.de, 14.07.2025
Urlaub mit Social Media: Öffentliches WLAN nur geschützt nutzen / Wer unterwegs auf öffentlich zugängliche WLANs setzt – etwa um Urlaubsinhalte hochzuladen, Nachrichten zu verschicken oder zu browsen – setzt sich häufig unnötigen Risiken aus, warnt Kaspersky

datensicherheit.de, 09.07.2025
Urlaubsfotos in Sozialen Medien: Nur fünf Prozent machen Kindergesichter unkenntlich / Zwar ist das Bewusstsein für Risiken beim Posten von Kinderfotos gewachsen – doch sollten sich Eltern stets vorbildhaft um die eigene Privatsphäre und die ihrer Kinder bemühen

datensicherheit.de, 01.07.2025
Sommer, Sonne, Sicherheitsrisiko: Sophos-Tipps für hohen Cyberschutzfaktor auch auf Reisen / Sophos gibt zum Beginn der Sommer-Urlaubszeit 2025 Tipps, wie Reisende sich vor Datendiebstahl und Spionage schützen können

datensicherheit.de, 08.06.2025
WLAN auf Reisen: Jeder siebte Urlauber gefährdet eigene Datensicherheit / Fünf Prozent der Befragten haben sich bisher noch gar nicht mit Cybersicherheitsrisiken im Urlaub beschäftigt

datensicherheit.de, 30.05.2025
Sommerurlaub 2025 voraus: 7 KnowBe4-Cybersicherheitstipps für Reisen / KnowBe4 hat elementare Tipps für die Reisesicherheit veröffentlicht – speziell auf aktuelle Cybersicherheitsbedrohungen zugeschnitten

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Urlaub mit Social Media: Öffentliches WLAN nur geschützt nutzen https://www.datensicherheit.de/urlaub-social-media-oeffentlich-wlan-schutz-zwingend https://www.datensicherheit.de/urlaub-social-media-oeffentlich-wlan-schutz-zwingend#respond Sun, 13 Jul 2025 22:29:40 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=48942 Wer unterwegs auf öffentlich zugängliche WLANs setzt – etwa um Urlaubsinhalte hochzuladen, Nachrichten zu verschicken oder zu browsen – setzt sich häufig unnötigen Risiken aus, warnt Kaspersky

[datensicherheit.de, 14.07.2025] Eine aktuelle Bitkom-Umfrage hat zur Erkenntnis geführt, dass das Posten von Urlaubsbildern für jeden zweiten Social-Media-Nutzer in Deutschland fest zum Reiseerlebnis dazugehört. Zudem holten sich 64 Prozent Inspiration für Ausflüge und Aktivitäten am Urlaubsort direkt aus Sozialen Netzwerken. Doch dabei wird offenkundig ein entscheidender Aspekt häufig übersehen – die digitale Sicherheit im WLAN (Wireless Local Area Network).

Erkenntnisse einer aktuellen Kaspersky-Umfrage zur WLAN-Nutzung im Urlaub

Wer nämlich unterwegs auf öffentlich zugängliche WLANs setzt, um Urlaubsinhalte hochzuladen, Nachrichten zu verschicken oder zu browsen, setzt sich häufig unnötigen Risiken aus. Hierzu zeigt ergänzend eine aktuelle Kaspersky-Umfrage:

  • Rund 15 Prozent machten von öffentlichen WLANs ohne jegliche Schutzmaßnahmen Gebrauch.
  • Nur zehn Prozent nutzten aktiv ein VPN (Virtual Private Network), welches den Datenverkehr verschlüsseln würde.
  • Gerade einmal elf Prozent setzten technische Schutzmaßnahmen wie etwa eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ein, um Konten zu schützen.

WLAN-Sicherheit nur mittels VPN, 2FA und zuverlässige Sicherheitslösung

Waldemar Bergstreiser, „General Manager DACH“ bei Kaspersky, kommentiert: „Die Umfrage zeigt deutlich, dass viele Nutzer ein falsches Sicherheitsgefühl im Umgang mit öffentlichem WLAN haben. Einfach sensible Daten nicht einzugeben oder auf den eigenen Instinkt zu vertrauen, reicht oft nicht aus, um sich gegen moderne Cyberbedrohungen zu schützen.“

Wirkliche Sicherheit entstehe nur durch technische Schutzmaßnahmen wie VPN, 2FA und eine zuverlässige Sicherheitslösung. „Nur so können sich Nutzer effektiv vor den komplexen Risiken des Internets schützen und sorgenfrei ihren Urlaub genießen – ohne unangenehme digitale Überraschungen“, betont Bergstreiser.

5 Kaspersky-Tipps zur sicheren IT-Nutzung u.a. im Urlaub

Kaspersky gibt Tipps für den sicheren Umgang mit öffentlichem WLAN nicht nur im Urlaub:

  • Öffentliche WLANs immer nur mit einer aktiven VPN-Verbindung (wie z.B. „Kaspersky VPN Secure Connection“) nutzen!
  • Auf die Eingabe sensibler Daten (z.B. Passwörter, Bankdaten) in ungesicherten Netzwerken verzichten – insbesondere wenn keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen wie eine 2FA und eine zuverlässige Sicherheitslösung eingesetzt werden!
  • 2FA für alle wichtigen Online-Konten aktivieren!
  • Wenn möglich, auf persönliche Hotspots oder Tethering setzen, um die Abhängigkeit von öffentlichen Netzwerken zu reduzieren!
  • Eine umfassende Sicherheitslösung (wie etwa „Kaspersky Premium“) nutzen, welche Schutz beim Surfen, bei Online-Zahlungen und vor Phishing bietet!

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom, 11.07.2025
Urlaub ohne Social-Media-Post? Ohne mich, sagt die Hälfte

kaspersky
Kaspersky VPN Secure Connection

datensicherheit.de, 09.07.2025
Urlaubsfotos in Sozialen Medien: Nur fünf Prozent machen Kindergesichter unkenntlich / Zwar ist das Bewusstsein für Risiken beim Posten von Kinderfotos gewachsen – doch sollten sich Eltern stets vorbildhaft um die eigene Privatsphäre und die ihrer Kinder bemühen

datensicherheit.de, 08.06.2025
WLAN auf Reisen: Jeder siebte Urlauber gefährdet eigene Datensicherheit / Fünf Prozent der Befragten haben sich bisher noch gar nicht mit Cybersicherheitsrisiken im Urlaub beschäftigt

datensicherheit.de, 30.05.2025
Sommerurlaub 2025 voraus: 7 KnowBe4-Cybersicherheitstipps für Reisen / KnowBe4 hat elementare Tipps für die Reisesicherheit veröffentlicht – speziell auf aktuelle Cybersicherheitsbedrohungen zugeschnitten

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