Aktuelles, Branche, Studien - geschrieben von dp am Samstag, Februar 14, 2026 0:08 - noch keine Kommentare
Kaspersky-Warnung vor Cyberbetrug rund um den Valentinstag: Betrüger ködern mit vermeintlichen Geschenkkarten
Aus Anlass des diesjährigen Valentinstags am 14. Februar 2026 nimmt Kaspersky Stellung zu dem beobachteten Trend, Liebesbekundungen zunehmend digital – etwa in Form von Abonnements, Gaming-Guthaben oder Gutscheinkarten – zu übermitteln
[datensicherheit.de, 14.02.2026] Aus Anlass des diesjährigen Valentinstags am 14. Februar 2026 nimmt Kaspersky Stellung zu dem beobachteten Trend, Liebesbekundungen zunehmend digital – etwa in Form von Abonnements, Gaming-Guthaben oder Gutscheinkarten – zu übermitteln: Laut einer aktuellen Kaspersky-Studie in 15 Ländern – darunter Deutschland – erwägen demnach 80 Prozent der Befragten ihren Liebsten ein digitales Geschenk zu machen. Dieses hohe Interesse rufe jedoch auch Cyberkriminelle auf den Plan: „Kaspersky-Experten beobachten vermehrt Phishing-Kampagnen, die sich gezielt an Käufer von Gutscheinkarten richten und das Design bekannter Marken oder Online-Shops imitieren.“ Betrüger erstellten täuschend echt gestaltete Webseiten, um vorzutäuschen, darüber eine sichere Überprüfung von Kartenstatus oder -guthaben zu ermöglichen. Ziel sei es indes, „die Kartendaten abzugreifen und das Guthaben zu aktivieren, bevor die eigentlichen Empfänger dies tun“, so die Kaspersky-Warnung. Die vorliegende Studie sei im November 2025 vom Marktforschungszentrum von Kaspersky durchgeführt worden: „Insgesamt nahmen 3.000 Personen aus 15 Ländern teil (Argentinien, Chile, China, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, Malaysia, Mexiko, Saudi-Arabien, Südafrika, Spanien, Türkei, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Arabische Emirate).“

Abbildung: Kaspersky
Beispiel für cyberkriminelle Imitation bekannter Webshop-Angebote
Kaspersky-Experten warnen vor betrügerische Webseiten mit vermeintlich attraktiven Gutscheinaktionen
Zudem hätten Kaspersky-Experten betrügerische Webseiten identifiziert, welche „bekannte Online-Marktplätze imitieren und vermeintlich attraktive Gutscheinaktionen bewerben“.
- In einem Fall sei eine angebliche 200-US-Dollar-Geschenkkarte für den Online-Händler Amazon angeboten worden.
Betroffene hätten beim Anklicken des Betrugsangebots jedoch keine Gutscheinkarte erhalten, sondern eine Installationsdatei, „die eine ,Backdoor’ auf dem Gerät einrichtet und den Angreifern einen Remote-Zugriff auf die Geräte ermöglicht“.
Emotionaler Verletzlichkeit und romantischer Stimmung drohen cyberkriminelle Ausnutzung
„Anlässlich des Valentinstags könnten Cyberkriminelle ihre Bemühungen verstärken, die emotionale Verletzlichkeit und die romantische Stimmung auszunutzen, die diesen Tag ausmachen“, warnt daher Anton Yatsenko, „Lead Web Content Analyst“ bei Kaspersky, eindringlich.
- Cyberkriminelle erstellten Webseiten mit gefälschten Geschenkkarten, imitierten die Websites beliebter Einzelhändler und starteten Phishing-Kampagnen, um den Wunsch, die Liebsten glücklich zu machen, auszunutzen.
„Die beste Abwehr besteht darin, sich an bekannte Websites zu halten, URLs sorgfältig zu prüfen, eine Sicherheitslösung mit fortschrittlicher Phishing-Erkennung zu verwenden und daran zu denken, dass ein Angebot, das zu gut erscheint, um wahr zu sein, dies wahrscheinlich auch ist“, gibt Yatsenko zu bedenken.
Kaspersky-Tipps zum Schutz vor Online-Betrug (nicht nur am Valentinstag):
- Webseiten sorgfältig prüfen: „Die URL genau kontrollieren und keine Links aus unbekannten E-Mails oder Nachrichten verwenden!“
- „Guthaben ausschließlich über die offizielle Website der jeweiligen Marke überprüfen, statt über Drittanbieter-Portale!“
- „Misstrauisch gegenüber besonders attraktiven Angeboten sein, vor allem bei zeitlich begrenzten Aktionen!“
- „Eine Sicherheitslösung mit leistungsfähigem Phishing-Schutz einsetzen, um schädliche Links frühzeitig zu erkennen!“ Eine solche Lösung (wie etwa „Kaspersky Premium“, 2025 in der AV-Comparatives-Zertifizierung für Fake-Shop-Erkennung mit „Approved“ ausgezeichnet) analysiere Webseitenmerkmale und URL-Strukturen, erkenne verdächtige Muster.
Weitere Informationen zum Thema:
Linkedin
Anton Yatsenko / Lead Web Content Analyst at Kaspersky
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