Aktuelles, Branche - geschrieben von dp am Montag, Februar 13, 2023 22:30 - noch keine Kommentare
Liebesbetrug am Valentinstag: Auch ein Festtag für Cyber-Kriminelle
Gerade am Valentinstag viele alleinstehende Menschen im Internet auf der Suche nach Kontakt
[datensicherheit.de, 13.02.2023] Matthew Psencik, „Director Endpoint Security“ bei Tanium, nimmt den Valentinstag am 14. Februar zum Anlass einer Stellungnahme und warnt: „Liebesbetrügereien sind effektiv, weil sie auf die Gefühle der Menschen abzielen.“ Menschen seien anfällig, wenn es um Liebe und Beziehungen geht und ließen dabei oft ihre Vorsicht fallen. Gerade am Valentinstag seien viele alleinstehende Menschen im Internet auf der Suche nach Partnern oder „Dates“ – und würden zu potenziellen Opfern von Liebesbetrügern.
Emotionale Verwundbarkeit am Valentinstag besonders stark ausgeprägt
Diese Angriffe, die in den Bereich des „Social Engineering“ fielen, konzentrierten sich auf die emotionale Verwundbarkeit – „indem sie entweder Druck auf jemanden ausüben, um ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzwingen oder vom rationalen Denken abzulenken“. Da es für Cyber-Kriminelle einfacher denn je sei, Informationen zu sammeln, um ihr Ziel zu identifizieren und auszunutzen, sei am Valentinstag mit einer hohen Zahl von Liebesbetrugsversuchen zu rechnen:
„Sowohl Dating-Apps als auch Social-Media-Profile sind voll mit intimen Details über das Leben der Nutzer. Die aktive Veröffentlichung des Beziehungsstatus zusammen mit anderen Informationen wie Beruf, Hobbys, persönlichen Bildern und manchmal auch Telefonnummern oder Standorten ist mittlerweile zur Normalität geworden.“ Diese Informationen ermöglichten es Kriminellen, entweder ansprechende Fake-Profile zu erstellen und mit Nutzern manuell in Kontakt zu treten oder „Bots“ zu erstellen, um den gesamten Ablauf für sie übernehmen.
Statt Liebesglück Abzocke am Valentinstag
Liebesbetrüger nutzten in der Regel wie die meisten Cyber-Kriminellen die bewährten Phishing-Techniken. Sie versuchten dabei, an persönliche Informationen der Opfer zu gelangen, „die zur Beantwortung von Sicherheitsfragen gebraucht werden oder sonstige Daten wie Telefonnummern zu erfahren, die es ermöglichen, jemanden zu verfolgen und zu lokalisieren“.
Außerdem verlangten die Betrüger hohe Geldbeträge für Reisen und Treffen, „die nie stattfinden, sowie intime Bilder oder Videos, mit denen sie ihre Opfer erpressen wollen“, so Psencik abschließend.
Weitere Informationen zum Thema:
datensicherheit.de, 09.02.2023
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