Branche, Produkte, Umfragen - geschrieben von am Freitag, Juni 12, 2020 15:30 - noch keine Kommentare

Umfrage: Bedeutung der Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen

Integrierte Lösungen erleichtern den Schutz eines Unternehmens / Verringerung der Komplexität zur Stärkung der Sicherheit

[datensicherheit.de, 12.06.2020] Check Point® Software Technologies Ltd. gibt die Ergebnisse einer neuen Umfrage bekannt, die von Dimensional Research durchgeführt wurde. Es sollte die Haltung der führenden Persönlichkeiten im Bereich der globalen Sicherheit gegenüber der Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen untersucht werden. Die Befragten berichten, dass einzelne, punktuell arbeitende Produkte unterschiedlicher Anbieter die Verteidigung eines Unternehmens erheblich erschweren. Da sich die Bedrohungslandschaft dauernd entwickelt und Cyber-Angriffe stetig raffinierter werden, gaben 99 Prozent der befragten Unternehmen, die Lösungen mehrerer Anbieter einsetzen, zu Protokoll, dass diese Vielfalt für ihr Unternehmen eine Herausforderung sei.

Umfrage: Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen

Umfrage: Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen, Bild: Check Point

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage unter 411 IT- und Sicherheitsexperten weltweit:

  • Je mehr Assets geschützt werden müssen, desto stärker sinkt das Vertrauen in die IT-Sicherheit: Von den Befragten Spezialisten sagten 92 Prozent, dass die Sicherung ihrer IT-Assets gegen Bedrohungen eine Herausforderung ist. Nur 34 Prozent der Sicherheitsverantwortlichen glauben, dass ihre Mobil-Geräte ordnungsgemäß gesichert sind und nur 38 Prozent glauben das in Bezug auf IoT.
  • Fast die Hälfte der Unternehmen setzt zwischen sechs und vierzig Sicherheitslösungen ein: Beinahe jedes Unternehmen in der Umfrage nutzte Lösungen mehrere Sicherheitsanbieter. 49 Prozent verwenden zwischen sechs und 40 Sicherheitsprodukten und 27 Prozent der größeren Organisationen haben sogar 11 bis 40 verschiedene Anbieter.
  • Mehrere Management-Konsolen verringern die Transparenz: 98 Prozent der Unternehmen verwalten ihre Sicherheitsprodukte mit mehreren Konsolen, was die Übersicht verringert. Das macht es sehr schwierig, die Bedrohungslage einer Organisation einzuschätzen und verlangsamt die Reaktion auf Zwischenfälle erheblich.
  • Mehrere Sicherheitsanbieter zu verwenden stellt Unternehmen vor große Herausforderungen: 79 Prozent der Teilnehmer sagen, dass die Zusammenarbeit mit mehreren Anbietern erhebliche Herausforderungen mit sich bringt. Wartung, Versions-Upgrades, Vertragsverlängerungen und andere Aktivitäten im Zusammenhang mit der Pflege und Versorgung einer Sicherheitslösung nehmen wertvolle Zeit und Gelder in Anspruch.
Dietmar Schnabel, Regional Director Central Europe bei Check Point Software Technologies GmbH

Dietmar Schnabel, Bild: Check Point

„Einige Organisationen unterliegen der falschen Annahme, dass mehr IT-Sicherheitsprodukte zu mehr Schutz führen. Tatsächlich aber gilt auch in diesem Bereich der alte Spruch, dass weniger oft mehr ist, denn: Die Mischung und Anhäufung unterschiedlicher Produkte von verschiedenen Anbietern führt zu hoher Komplexität und Problemen bei der Abstimmung. Das wiederum kann der IT-Sicherheit am Ende gefährlich werden, weil so kritische Sicherheitslücken entstehen können. Unternehmen sollten sich kein Sammelsurium an IT-Sicherheitslösung zulegen, sondern eine konsolidierte Sicherheitsarchitektur einführen, die über eine Plattform viele Sicherheitslösungen lenkt und so ein breites Spektrum abdeckt. Das stärkt die Verteidigung aller Systeme und erhöht die Agilität der IT-Infrastruktur gegen alle Arten von virtuellen Angriffen“, erklärt Dietmar Schnabel, Regional Director Central Europe von Check Point Software Technologies GmbH.

COVID-19-Pandemie ein Phänomen für die derzeitige Arbeitskultur

Die COVID-19-Pandemie ist ein Phänomen für die derzeitige Arbeitskultur. Die Verschiebungen der Prozesse in Richtung der Tele-Arbeit waren global und schnell. Jedoch stellen diese gewaltigen Veränderungen in der Infrastruktur eines Unternehmens die einzigartige Gelegenheit dar, die Investitionen im Bereich der Sicherheit erneut zu bewerten. In der Umfrage stimmen 69 Prozent der Befragten darin überein, dass Konsolidierung der Sicherheitsanbieter, also eine sinnvolle Verringerung und Konzentration der Sicherheitslösungen, den Schutz des Unternehmens zuverlässiger werden ließe. Sie brächte eine enorm hohe Sichtbarkeit des Netzwerkverkehrs mit sich, was zur Verhinderung ausgeklügelter Cyber-Angriffe unerlässlich ist. Einheitliche Verwaltung und Schwachstellenbewertung vervollständigen eine konsolidierte IT-Sicherheitsarchitektur.

Die Reduzierung der Anzahl der Anbieter führt zu besserer Integration der verschiedenen Sicherheitslösungen und verkleinert damit die Lücken zwischen den Schutzfunktionen der einzelnen Produkte. Außerdem werden Zeitaufwand und Kosten für die Bearbeitung von Zwischenfällen erheblich reduziert. Mit Check Point Infinity ist bereits die erste konsolidierte Sicherheitsarchitektur aus einer Hand erhältlich. Sie deckt von Netzwerken über Cloud, Mobile und IoT hinweg alle wichtigen Bereiche der modernen IT-Sicherheit ab. Ziel ist ein Höchstmaß an Prävention gegen bekannte und sogar unbekannte Cyber-Bedrohungen. Die einheitliche und zentrale Verwaltung von Infinity korreliert auf einer übersichtlichen Konsole eine breite Palette von Ereignissen aller angeschlossenen Netzwerkumgebungen, Cloud-Dienste und mobilen Infrastrukturen. Die Threat Prevention Technology von Check Point, die im Hintergrund arbeitet, blockiert gleichzeitig die erkannten Angriffe, bevor sie Schaden anrichten können.

Am 25. Juni findet außerdem ein Webinar zum Thema statt: „Warum Sicherheitskonsolidierung wichtig ist: Reduzieren Sie die Komplexität für bessere Ergebnisse“. Dabei wird auch die Infinity-Architektur vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenlos: https://www.brighttalk.com/webcast/16731/415236

Die Umfrage wurde von Dimensional Research unter 411 Teilnehmern aus Organisationen mit mehr als 500 Mitarbeitern weltweit durchgeführt.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 12.06.2018
IT-Sicherheitsbranche: Grund für Personalmangel ist häufig die falsche Technologie



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