Sebastian Klöß – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Wed, 14 Jan 2026 20:38:25 +0000 de hourly 1 Gruppenchats: Deutsche durchschnittlich in fünf Messengern präsent https://www.datensicherheit.de/gruppenchat-deutsche-durchschnitt-fuenf-messenger https://www.datensicherheit.de/gruppenchat-deutsche-durchschnitt-fuenf-messenger#respond Wed, 14 Jan 2026 23:35:47 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51739 Unter den Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren nutzen sie Gruppenchats mit 72 Prozent am meisten

[datensicherheit.de, 15.01.2026] Chatgruppen in Messengern wie „WhatsApp“, „Signal“ oder „Threema“ gehören für die Mehrheit der Deutschen inzwischen offenbar zum Alltag: Ob mit der Familie, dem Freundeskreis, dem Sportverein oder den anderen KITA-Eltern – insgesamt 63 Prozent der Deutschen sind nach aktuellen Erkenntnissen des Digitalverband Bitkom e.V. Teil solcher Gruppenchats. Unter den Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren nutzten sie diese mit 72 Prozent am meisten, unter den Ältesten ab 65 Jahren mit 43 Prozent im Altersvergleich am wenigsten. Bitkom Research hat demnach im Auftrag 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Diese repräsentative Befragung habe im Zeitraum der Kalenderwochen 41 bis 46 2025 stattgefunden.

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Foto: Bitkom e.V.

Dr. Sebastian Klöß: Auch im Digitalen Raum empfinden viele – ähnlich wie im persönlichen Miteinander „face-to-face“ – einen gewissen sozialen Druck.

In zehn oder mehr Gruppenchats sind acht Prozent der Deutschen vertreten

In nur einem einzigen Gruppenchat seien insgesamt 13 Prozent der Deutschen Mitglied, in zwei bis vier Gruppen ein Viertel (25%) und in fünf bis neun 17 Prozent. In sogar zehn oder mehr Gruppenchats seien acht Prozent der Deutschen vertreten. Im Durchschnitt seien die Deutschen also Mitglied in fünf Gruppenchats.

  • Grundsätzlich finde eine Mehrheit diese durchaus nützlich: Zwei Drittel (66%) der Nutzer von Gruppenchats verpassten nach eigenen Angaben dadurch seltener wichtige Termine oder Informationen.

Aber nicht alle Gruppenchats scheinen einen solchen Mehrwert zu liefern: Regelmäßig genutzt – also gelesen oder für eigene Nachrichten verwendet – würden im Schnitt nur drei Gruppenchats. „Gruppenchats sind für viele ein praktisches Werkzeug, um Termine abzustimmen, Informationen auszutauschen oder einfach in Kontakt zu bleiben. Gleichzeitig können sie durch die Vielzahl an Nachrichten auch überfordern“, erläutert Dr. Sebastian Klöß, „Consumer Technology“-Experte beim Bitkom.

Niemand muss in jedem Chat dauerhaft präsent sein

„Viele Menschen, viele Nachrichten, viele Meinungen“ – bei einigen führe es zur Überforderung. So fühlten sich 63 Prozent der Menschen in Gruppenchats gestresst, wenn viele neue Nachrichten darin auflaufen. 40 Prozent seien manchmal sogar so genervt, dass sie Gruppenchats stummschalteten.

  • Ganz auszutreten, trauten sich aber viele dann doch nicht: 45 Prozent hätten das Gefühl, Gruppenchats nicht einfach verlassen zu können, selbst wenn sie diese stören.

„Auch im Digitalen Raum empfinden viele – ähnlich wie im persönlichen Miteinander ,face-to-face’ – einen gewissen sozialen Druck. Viele bleiben in Gruppen, um niemanden vor den Kopf zu stoßen. Dabei muss in der Regel eigentlich niemand in jedem Chat dauerhaft präsent sein“, gibt Klöß abschließend zu bedenken.

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datensicherheit.de, 27.11.2025
Chat-Kontrolle „light“ für EU beschlossen: DAV warnt vor „freiwilligen“ Überwachungsmaßnahmen / Der DAV betont in seiner Stellungnahme, auch diese abgeschwächte Form der Chat-Kontrolle abzulehnen

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Heftiger Wintereinbruch in Deutschland: Bitkom gibt Tipps zum Schutz des Smartphones bei Kälte https://www.datensicherheit.de/wintereinbruch-deutschland-bitkom-tipps-schutz-smartphone-kaelte https://www.datensicherheit.de/wintereinbruch-deutschland-bitkom-tipps-schutz-smartphone-kaelte#respond Thu, 08 Jan 2026 23:52:51 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51635 Zwei Drittel der Smartphone-Nutzer in Deutschland haben bereits Probleme mit ihrem Smartphone bei niedrigen Temperaturen gehabt

[datensicherheit.de, 09.01.2026] In der ersten Januarhälfte 2026 ist in weiten Teilen Deutschlands mit Schnee zu rechnen, Prognosen gehen von signifikant abnehmenden Temperaturen aus. Der Digitalverband Bitkom e.V. warnt daher aus gegebenem Anlass, dass dies auch der Technik zu schaffen macht: Zwei Drittel (68%) der Smartphone-Nutzer in Deutschland hätten nach eigenen Angaben bereits Probleme mit ihrem Smartphone bei niedrigen Temperaturen erlebt, so eine Erkenntnis aus einer repräsentativen Telefon-Befragung von 1.002 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands – darunter demnach 903 Smartphone-Nutzer. Die Umfrage sei im Zeitraum der Kalenderwochen 41 bis 46 2025 vorgenommen worden.

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Dr. Sebastian Klöß warnt: Besonders der Smartphone-Akku ist im Winter empfindlich!

Smartphone bei Kälte: Akku, Display und Bedienung beeinträchtigt

Dr. Sebastian Klöß, „Consumer Technology“-Experte beim Bitkom, erläutert: „Besonders der Akku ist im Winter empfindlich. Je kälter, desto weniger Energie speichert er.“

  • Aber auch das Display und die Bedienung des Smartphones seien dann beeinträchtigt.

Der Touchscreen reagiere träger, Flüssigkristalle in Displays könnten langsamer arbeiten, und Kondenswasser könne sich bilden – „wenn das Gerät zwischen warmen und kalten Umgebungen wechselt“.

Bitkom-Tipps für einen besseren Schutz des Smartphones im Winter:

  1. Das Gerät beim Außeneinsatz stets warmhalten!
    Es zum Beispiel nah am Körper tragen und beim Telefonieren Kopfhörer verwenden.
  2. Große Temperaturschwankungen vermeiden!
    Das Smartphone sollte auch deshalb nicht im Auto liegen gelassen werden.
  3. Den Akku schonen!
    Zudem sollte der Ladezustand über 50 Prozent gehalten werden, um plötzliche Ausfälle oder langfristige Schäden zu vermeiden.
  4. Physische Belastungen wie Stöße oder Druck vermeiden!
    Kaltes Glas ist spröder als bei Zimmertemperatur und das Displayglas könnten bei einem Sturz schneller springen.
  5. Wärmeisolierende Hüllen verwenden!
    Zum Beispiel aus Neopren als zusätzlichen Schutz vor Kälte, Nässe und Schnee.

Nur 51 Prozent der Smartphone-Nutzer achten derzeit auf saisonalen Schutz

Bisher beherzige nur rund die Hälfte solche Tipps: 51 Prozent der Smartphone-Nutzer achteten nach eigenen Angaben darauf, ihr Gerät im Winter besonders zu schützen.

  • Frauen achteten darauf etwas mehr (54%) als Männer (49%). Aber es lässe sich auch anders behelfen: Insgesamt 46 Prozent nutzten das Smartphone im Winter draußen weniger als sonst.

Damit umgingen sie auch eine andere Herausforderung: Über die Hälfte (51%) der Smartphone-Nutzer ärgere sich darüber, dass sich das Smartphone nicht mit normalen Handschuhen bedienen lasse.

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Digitale Gesellschaft: Smartphonenutzung in Deutschland / Bevölkerung zu Nutzungsverhalten, Nutzungsdauer und Auswahlkriterien bei Smartphones

datensicherheit.de, 02.07.2025
Smartphones schützen bei Sommerhitze / Eine Überhitzung kann bei Smartphones zum Verlust von Leistung, Akkulaufzeit und Daten führen

datensicherheit.de, 21.02.2018
Kalte Jahreszeit: Datenträger durch starke Temperaturschwankungen bedroht / Kondenswasser auf elektronischen Komponenten kann zu Kurzschlüssen und physischen Schäden führen

datensicherheit.de, 05.02.2015
Eiseskälte gefährdet Computer-Festplatten, Server und Tablets / Kondenswasser bedroht mobile IKT und Datenträger

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Generationenfrage Weihnachtsstimmung: Smartphone als Fluch und Segen https://www.datensicherheit.de/generationenfrage-smartphone-fluch-segen-weihnachtsstimmung https://www.datensicherheit.de/generationenfrage-smartphone-fluch-segen-weihnachtsstimmung#respond Sun, 21 Dec 2025 23:55:10 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51508 Weihnachten soll die Zeit der Besinnlichkeit und des gemütlichen Zusammenseins sein – doch für manche Familien kann ausgerechnet das Smartphone den Frieden unter dem Tannenbaum stören

[datensicherheit.de, 22.12.2025] Der Digitalverband Bitkom widmet sich in einer aktuellen Stellungnahme dem Weihnachtsfest 2025: „Weihnachten soll die Zeit der Besinnlichkeit und des gemütlichen Zusammenseins sein – doch für manche Familien kann ausgerechnet das Smartphone den Frieden unter dem Tannenbaum stören.“ Denn besonders zwischen den Generationen gebe es hierzu unterschiedliche Vorstellungen. Insgesamt 45 Prozent der Deutschen, welche am Heiligabend feiern, finden demnach, dass das Smartphone das gemütliche Beisammensein am Heiligabend stört. Dies treffe vor allem auf ältere Menschen zu: „58 Prozent der über 65-Jährigen und 49 Prozent der 50- bis 64-Jährigen empfinden es als störend. Bei den Jüngeren ist das deutlich weniger der Fall: Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 34 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen 37 Prozent.“ Dies seien Erkenntnisse auf Basis einer repräsentativen Befragung von 1.002 Personen ab 16 Jahren in Deutschland im Bitkom-Auftrag – darunter 943 Personen, die Heiligabend feiern. Die Befragung habe im Zeitraum der Kalenderwochen 41 bis 46 2025 stattgefunden.

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Dr. Sebastian Klöß: Smartphones ermöglichen es, auch entfernte Freunde und Familie einzubeziehen, können aber die Aufmerksamkeit für das gemeinsame Beisammensein vor Ort schmälern

Absprachen zur Smartphone-Nutzung empfohlen – z.B. während des Essens oder der Bescherung offline zu bleiben

„Musik abspielen, Fotos machen, Grüße schicken: Demgegenüber nutzt ein gewisser Teil das Smartphone an Weihnachten sogar häufiger. Insgesamt 37 Prozent der Deutschen, die Heiligabend feiern, verwenden es an diesem Abend mehr als an anderen Tagen.“ Auch hierbei gebe es entsprechende Generationen-Unterschiede: Unter den 16- bis 29-Jährigen griffen 44 Prozent am Heiligabend häufiger zum Smartphone, unter den 30- bis 49-Jährigen 42 Prozent.

  • Bei den 50- bis 64-Jährigen seien es nur noch 37 Prozent, in der Gruppe ab 65 Jahren nur 28 Prozent. Dr. Sebastian Klöß, Experte für „Consumer Technology“ beim Bitkom, kommentiert: „Smartphones an Weihnachten sind Fluch und Segen zugleich. Sie ermöglichen es, auch entfernte Freunde und Familie einzubeziehen, können aber die Aufmerksamkeit für das gemeinsame Beisammensein vor Ort schmälern.“

Wer den Weihnachtsfrieden bewahren möchte, könne vorher durchaus Absprachen treffen – so zum Beispiel, während des Essens oder der Bescherung offline zu bleiben. „So wird die gemeinsame Zeit bewusster und im besten Fall für alle entspannter!“

58% nutzen Smartphones am Heiligabend, um mit Freunden oder Familie Kontakt zu halten

Für viele gehe es bei der Smartphone-Nutzung immerhin auch um die Gemeinschaft mit Leuten, die nicht da sind: Insgesamt 58 Prozent nutzten das Smartphone am Heiligabend, um mit Freunden oder Familie Kontakt zu halten.

  • Auch dies sei aber unter den Jüngsten bis 29 Jahren mit 68 Prozent wesentlich ausgeprägter als unter den Ältesten ab 65 Jahren (45%). Auch beim Teilen von Aufnahmen vom Fest zeige sich der Generationen-Unterschied:

Insgesamt nutzten 59 Prozent ihr Smartphone am Heiligabend, um Bilder und Videos in Sozialen Netzwerken zu teilen. Mit 72 Prozent gehöre dies für einen Großteil der 16- bis 29-Jährigen dazu, wohingegen nur 31 Prozent ab 65 Jahren am Heiligabend dort Aufnahmen teilten.

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Digitale Gesellschaft: Smartphonenutzung in Deutschland / Bevölkerung zu Nutzungsverhalten, Nutzungsdauer und Auswahlkriterien bei Smartphones

datensicherheit.de, 03.09.2025
Smartphone als Multifunktionsgerät: Wecker, Kamera, Navigationsgerät / Nach aktuellen Erkenntnissen des Digitalverbands Bitkom haben bereits knapp drei Viertel der Smartphone-Nutzer ihren Wecker vollständig oder größtenteils ersetzt

datensicherheit.de, 14.04.2024
Bitkom-Umfrage zum Anvertrauen des Smartphones an andere / Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß: Vielen behagt es nicht, das eigene Smartphone anderen zu überlassen

datensicherheit.de, 29.06.2023
Smartphone-Nutzung auf der Toilette: Gefahren lassen sich nicht aussperren / Über 54% der Deutschen verwenden ihr Smartphone auch auf der Toilette

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Nur ein Prozent der Internetnutzer ohne private E-Mail-Adresse https://www.datensicherheit.de/ein-prozent-internetnutzer-ohne-private-e-mail-adresse https://www.datensicherheit.de/ein-prozent-internetnutzer-ohne-private-e-mail-adresse#respond Sun, 14 Dec 2025 23:16:51 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51421 Durchschnittlich erhalten laut einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom private Nutzer jeweils 13 E-Mails pro Tag

[datensicherheit.de, 15.12.2025] Der Digitalverband Bitkom e.V. hat eine Umfrage zum Aufkommen von E-Mails im privaten Bereich durchführen lassen: Bitkom Research hat demnach 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 928 Internetnutzer. Diese repräsentative Gesamtumfrage habe im Zeitraum der Kalenderwochen 41 bis 46 2025 stattgefunden. Das Bitkom-Fazit: „Private Mailpostfächer werden voller.“

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Dr. Sebastian Klöß: Die E-Mail bleibt für viele ein zentraler Bestandteil ihres Alltags

E-Mails nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Alltag für die allermeisten Standard

„Terminbestätigung für den Arztbesuch, Versandinfo vom Lieblingsshop oder der Login-Code für eine App – E-Mails sind nicht nur im Beruf für die allermeisten Standard, sondern auch im privaten Alltag. Und ihre Bedeutung wächst weiter:“

  • Im Durchschnitt gingen bei Internetnutzern täglich inzwischen 13 Nachrichten im privaten E-Mail-Postfach ein. Vor zwei Jahren seien es noch durchschnittlich zehn private E-Mails am Tag gewesen.

Jeder Fünfte (20%) erhalte lediglich eine bis vier E-Mails täglich, fünf bis neun E-Mails erhielten 19 Prozent, zehn bis 19 Mails 28 Prozent und sogar 20 E-Mails und mehr seien es bei 26 Prozent.

E-Mail-Adressen oft auch für Login bzw. Identifikation bei Web-Dienste genutzt

„Obwohl sich die digitale Kommunikation ständig weiterentwickelt, bleibt die E-Mail für viele ein zentraler Bestandteil ihres Alltags. Sie funktioniert unkompliziert, verlässlich und ganz ohne Abhängigkeit von einzelnen Diensten“, kommentiert Dr. Sebastian Klöß, Leiter „Märkte & Technologien“ beim Bitkom.

  • Gerade weil die private E-Mail oft auch als Login- oder Identifikationsadresse für andere Dienste genutzt werde und sensible Informationen wie Vertragsunterlagen enthalte, sei es essenziell, auf ein gutes Passwort fürs Postfach zu achten.

Die E-Mail als Kommunikationsmittel scheine sogar für alle Altersklassen ähnlich wichtig zu sein: Während 16- bis 29-Jährige im Durchschnitt 14 private E-Mails pro Tag erhielten, seien es bei den 30- bis 49-Jährigen 13 E-Mails, in der Altersgruppe zwischen 50 und 64 Jahren zwölf E-Mails pro Tag sowie 13 Mails bei den 65-Jährigen und Älteren. Nur ein Prozent aller Internetnutzer in Deutschland habe nach eigenen Angaben keine private E-Mail-Adresse.

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datensicherheit.de, 25.11.2025
E-Mail-Sicherheit bei Webmail-Diensten: BSI-Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Transparenz und Benutzerfreundlichkeit / Das BSI hat am 24. November 2025 in seiner Whitepaper-Reihe des „Digitalen Verbraucherschutzes“ den Titel „Anforderungen an sichere, transparente und benutzerfreundliche Webmail-Dienste“ bereitgestellt

datensicherheit.de, 22.08.2025
„E-Mail-Sicherheitsjahr 2025“ – gemeinsame BSI-eco-Bitkom-Aktionskampagne / Initiatoren veröffentlichen erstmals „Hall of Fame der E-Mail-Sicherheit“ und zeichnen damit rund 150 Unternehmen aus, welche sich aktiv an der Umsetzung moderner E-Mail-Sicherheitsmaßnahmen beteiligen

datensicherheit.de, 13.02.2025
Verbraucherzentrale NRW warnt: Betrügerische E-Mails immer schwerer zu durchschauen / Sparkasse, Postbank, Telekom oder PayPal – oft werden Namen großer Unternehmen missbraucht, um in deren Namen Phishing-Mails zu versenden

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Augmented Reality: Bereits die Hälfte der Deutschen nutzt AR-Anwendungen https://www.datensicherheit.de/augmented-reality-haelfte-deutsche-nutzung-ar-anwendungen https://www.datensicherheit.de/augmented-reality-haelfte-deutsche-nutzung-ar-anwendungen#respond Sat, 01 Nov 2025 23:48:02 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50772 Laut aktueller Bitkom-Umfrage findet „Augmented Reality“ insbesondere unter den Jüngeren Anklang – unter den 16- bis 29-Jährigen nutzt aktuell eine Mehrheit von 64 Prozent AR

[datensicherheit.de, 02.11.2025] Ob Virtuelle „Selfie“-Filter, „Monsterjagd“ im Park oder digitale Animationen im Museum – mit Hilfe von Augmented Reality (AR) lassen sich digitale Inhalte in die reale Umgebung einblenden. Die Offenheit gegenüber dieser Technologie ist in Deutschland offenbar groß: „Inzwischen nutzt die Hälfte (50%) der Deutschen mindestens eine AR-Anwendung. Besonders unter den Jüngeren findet sie Anklang: Unter den 16- bis 29-Jährigen nutzt aktuell sogar eine Mehrheit von 64 Prozent AR, unter den 30- bis 49-Jährigen 60 Prozent. Bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 47 Prozent, aber auch in der Altersgruppe ab 65 Jahren noch rund ein Drittel (32%).“ Dies sind demnach Ergebnisse einer Befragung unter 1.156 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom (Grundlage dieser Angaben sei eine repräsentativ telefonische Umfrage von Bitkom Research im Zeitraum der Kalenderwochen 19 bis 23 2025).

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Dr. Sebastian Klöß zum AR-Einsatz: Einstiegshürden über bereits vorhandene Geräte sind niedrig, die Anwendungsfelder vielfältig und alltagsnah

AR-Kamerafilter am häufigsten genutzt

86 Prozent der Befragten wüssten, dass AR-Anwendungen mit einer speziellen „Augmented Reality“-Brille genutzt werden könnten. Mit 54 Prozent sei deutlich weniger Menschen bewusst, dass „Augmented Reality“ auch mit dem eigenen Smartphone oder Tablet genutzt werden könne.

  • „Vielen entgeht noch aus Unwissen der Einsatz von AR. Dabei sind die Einstiegshürden über bereits vorhandene Geräte niedrig, die Anwendungsfelder vielfältig und alltagsnah“, kommentiert Dr. Sebastian Klöß, Experte für „Consumer Technology“ beim Bitkom.

Insgesamt am häufigsten genutzt würden bisher AR-Kamerafilter, wie man sie etwa von Sozialen Medien kenne. Mit solchen Effekten ließen sich zum Beispiel Gesichter verändern oder digitale Elemente ins Bild einfügen. 21 Prozent der Deutschen hätten solche Filter bereits verwendet. Für weitere 39 Prozent komme dies zukünftig in Frage. Direkt dahinter folgten „Augmented Reality“-Spiele, „die digitale Inhalte in die reale Umgebung einbinden, wie etwa ,Pokémon Go’– diese seien von 16 Prozent bereits genutzt worden. Fast doppelt so viele (31%) seien offen dafür.

Navigationslösungen zeigen, wie praktisch AR im Alltag sein kann

Alle weiteren Anwendungsmöglichkeiten nutze weniger als ein Zehntel, obwohl eine wesentlich größere Offenheit bestünde. Neun Prozent hätten bisher Anwendungen genutzt, welche mit AR Produkte wie Möbel virtuell im Raum oder Kleidung auf dem Körper platzierten. Weitere 39 Prozent wären dafür offen.

  • Sieben Prozent hätten Erfahrungen mit AR-Navigation gemacht, bei der zum Beispiel Pfeile oder Wegbeschreibungen ins Kamerabild eingeblendet würden. Für weitere 36 Prozent käme das in Frage.

Klöß: „Gerade Navigationslösungen zeigen, wie praktisch AR im Alltag sein kann – sie sind mittlerweile in vielen gängigen Karten-Apps integriert und erleichtern die Orientierung enorm.“ Nur sechs Prozent der Deutschen hätten AR-Anwendungen für Stadtführungen oder Museumsbesuche genutzt, „bei denen kontextbezogene Informationen erscheinen“. Die Offenheit hierfür sei mit weiteren 51 Prozent besonders hoch.

Weitere AR-Anwendungen noch bei je unter zehn Prozent im Einsatz

Auch Trainings- und Schulungs-Apps mit AR hätten bisher nur sechs Prozent verwendet, weitere 29 Prozent wären dafür offen. Vier Prozent hätten Maßband-Apps verwendet, bei denen mit dem Smartphone Abstände oder Größen gemessen werden könnten; rund ein Viertel (23 Prozent) könne sich den Einsatz vorstellen.

  • Nur zwei Prozent gäben an, Apps zu nutzen, welche Inhalte aus Zeitungen, Zeitschriften oder Büchern erweiterten – etwa durch eingeblendete Animationen oder Zusatzinhalte. Hierfür wäre ein weiteres Fünftel (20%) offen.

Nur ein Prozent nutze AR-Anwendungen für Spielzeuge, bei denen Figuren, Karten oder andere Objekte digital zum Leben erweckt würden. In Frage komme dies für weitere acht Prozent.

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Deutsche Telekom, 14.07.2021
Das ist Augmented Reality

IBM, Molly Hayes & Amanda Downie
Was ist Augmented Reality?

SAP
Was ist Augmented Reality (AR)? / AR ist eine interaktive Erfahrung, die die reale Welt mit computergenerierten Wahrnehmungsinformationen anreichert

datensicherheit.de, 04.03.2018
LIVI-Technologie soll bessere Objekterkennung bei suboptimaler Beleuchtung ermöglichen / An der Ben-Gurion University entwickelte Smart-Camera-Software filtert unerwünschte Lichtquellen aus

datensicherheit.de, 28.07.2016
Pokémon GO: Reale Datenschutz-Probleme durch virtuelle Monster / Neue Augmented-Reality-App mit großem Datenhunger

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Smartphones schützen bei Sommerhitze https://www.datensicherheit.de/smartphones-schutz-sommerhitze https://www.datensicherheit.de/smartphones-schutz-sommerhitze#respond Tue, 01 Jul 2025 22:01:31 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=48758 Eine Überhitzung kann bei Smartphones zum Verlust von Leistung, Akkulaufzeit und Daten führen

[datensicherheit.de, 02.07.2025] So wie Weihnachten immer gefühlt „so plötzlich kommt“ bringt die Sommerzeit zuweilen auch mal saisonale Hitze mit sich und wird offenbar für manche Verbrauche zur unerwarteten Herausforderung – der Branchenverband Bitkom e.V. geht angesichts der für Anfang Juli 2025 vorausgesagten Wetters in seiner Stellungnahme warnend auf mögliche Schäden für Mobilgeräte ein, denn eine Überhitzung könnte beim Smartphone eben zum Verlust von Leistung, Akkulaufzeit und Daten führen.

Smartphones können bei Hitze an ihre Resilienzgrenze geraten

Ab dem 2. Juli 2025 sollen laut Prognose die Temperaturen in vielen Teilen Deutschlands auf über 30 Grad ansteigen – und während sich viele Menschen über die sommerliche Atmosphäre freuen, können Smartphones dabei mitunter an ihre Grenzen kommen.

„Hitzestress kann bei Smartphones zu technischen Problemen führen – angefangen bei Leistungseinbußen bis hin zu dauerhaften Schäden an Akku oder Display“, gibt Dr. Sebastian Klöß, Experte für „Consumer Technology“ beim Bitkom, zu bedenken. Damit das Mobilgerät diese und kommende heiße Tage unbeschadet übersteht, hat der Bitkom sieben Tipps für Nutzer zusammengestellt.

Bitkom-Tipps zum richtigen, schonenden Umgang mit Smartphones bei Hitze

Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen lass sich vermeiden, „dass das Smartphone den Sommer nicht übersteht – auch bei Temperaturen, die uns selbst ins Schwitzen bringen“.

  1. Belastung reduzieren
    Wer sein Smartphone intensiv nutzt – etwa für graphiklastige Spiele, Videos, Navigation oder „Social Media“ – heize es noch zusätzlich auf. „Besonders bei hohen Außentemperaturen empfiehlt es sich, die Nutzung auf das Nötigste zu beschränken!“
  2. Schutzhülle abnehmen
    Schutzhüllen sollen vor Stößen, Schmutz und Feuchtigkeit schützen – behinderten aber zugleich die Wärmeabgabe. „Wer merkt, dass sein Smartphone übermäßig warm wird, sollte vorübergehend auf die Hülle verzichten, um eine bessere Luftzirkulation zu ermöglichen!“
  3. Flugmodus einschalten
    Ist das Gerät gerade nicht in Gebrauch, könne der Flugmodus helfen, es zu schonen. „So werden Funkverbindungen deaktiviert, was nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die Wärmeentwicklung senkt“, erläutert Klöß.
  4. Richtig aufbewahren
    Ein Mobilgerät, welches in der Sonne liegt – etwa auf dem Auto-Armaturenbrett oder am Strand auf dem Handtuch – könne sich rasch gefährlich aufheizen. Auch Körperwärme, zum Beispiel in der Hosentasche, sei bei Hitze nicht ideal. „Am besten wird das Gerät im Schatten, in einer Tasche oder unter einem Tuch verstaut!“
  5. Nicht heiß aufladen
    Wird ein ohnehin schon warmes Smartphone an die Stromversorgung gehängt, könne die zusätzliche Wärme beim Laden – vor allem beim Schnellladen – zum Problem werden. „Laden Sie das Gerät erst, wenn es sich abgekühlt hat! Alles andere schadet auf Dauer dem Akku“, so Klöß.
  6. Auch Feuchtigkeit als Risiko erkennen
    Nicht nur Hitze, sondern auch hohe Luftfeuchtigkeit oder salzhaltige Luft in Küstennähe könnten dem Smartphone zusetzen. Selbst bei wasserdichten Geräten bestehe Korrosionsgefahr. „Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, setzt auf spezielle Schutzhüllen für den Outdoor-Einsatz“, rät Klöß.
  7. Mobilgerät überhitzt – sinnvoll reagieren
    Wenn das Smartphone bereits zu heiß geworden ist: „Apps schließen, das Gerät ausschalten und es an einen kühleren Ort legen. Aber bitte keine Extremmaßnahmen – Kühlschrank oder Gefriertruhe sind keine Option!“ Klöß warnt abschließend: „Zu starke Temperaturunterschiede können Kondenswasser im Inneren verursachen – mit ernsten Folgen für die Elektronik.“

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datensicherheit.de, 29.06.2023
Smartphone-Nutzung auf der Toilette: Gefahren lassen sich nicht aussperren / Über 54% der Deutschen verwenden ihr Smartphone auch auf der Toilette

datensicherheit.de, 21.07.2022
Sommerzeit als Verlust-Saison: Displaysperre auf dem Smartphone nur bei 45,9 Prozent der Befragten eingerichtet / Lediglich ein knappes Drittel sichert Smartphone-Daten per Backup

datensicherheit.de, 29.06.2021
Sommerwetter birgt Gefahrenpotenzial für Datenträger / Datenträger mobiler Geräte oftmals nur bis zu 35° im Betrieb und 43° bis 45° im abgedrehten Zustand ausgelegt

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Not really ready for Takeoff: 42 Prozent der Fluggäste ignorieren heimlich den Flugmodus https://www.datensicherheit.de/takeoff-42-prozent-passagiere-ignoranz-flugmodus https://www.datensicherheit.de/takeoff-42-prozent-passagiere-ignoranz-flugmodus#respond Thu, 26 Jun 2025 22:50:49 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=48608 „Bitte stellen Sie sicher, dass alle elektronischen Geräte entweder ausgeschaltet oder in den Flugmodus versetzt sind!“ stößt bei der Altersgruppe 16 bis 29 Jahre sogar bei 54 Prozent auf Ignoranz

[datensicherheit.de, 27.06.2025] Eine solche Durchsage dürfte wohl jeder Fluggast bereits vernommen haben: „Herzlich willkommen an Bord: Wir bitten Sie nun, Ihre Plätze einzunehmen und die Sicherheitsgurte zu schließen. Bitte stellen Sie sicher, dass alle elektronischen Geräte entweder ausgeschaltet oder in den Flugmodus versetzt sind!“ Eine aktuelle Bitkom-Umfrage zeigt nun aber auf, dass offensichtlich nicht alle Passagiere dieser Bitte auch immer nachkommen: Demnach geben 42 Prozent der deutschen Fluggäste zu, während eines Fluges schon einmal heimlich ein technisches Gerät ohne Flugmodus verwendet zu haben. Grundlage dieser Erkenntnis ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat: „Dabei wurden 1.006 Personen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt, darunter 835 Flugreisende.“ Diese Umfrage sei repräsentativ und habe im Zeitraum der Kalenderwochen 18 bis KW 21 2025 stattgefunden.

Der Flugmodus soll verhindern, dass elektronische Geräte die Bordtechnik und den Funkverkehr stören

Unter den jüngeren Flugreisenden zwischen 16 bis 29 Jahren seien es mit 54 Prozent sogar mehr als die Hälfte, während sich in der Generation ab 65 Jahren mit 18 Prozent die meisten an die Vorgaben hielten. „Der Flugmodus soll verhindern, dass elektronische Geräte die Bordtechnik und den Funkverkehr stören“, betont Dr. Sebastian Klöß, Experte für „Consumer Technology“ beim Bitkom.

Er führt aus: „Inzwischen erlauben einige Airlines aber die Nutzung von WLAN oder ,Bluetooth’ während des Fluges, weil moderne Systeme besser abgeschirmt sind. Trotzdem bleibt der Flugmodus besonders zu Beginn und am Ende des Fluges eine Sicherheitsvorkehrung, die nicht leichtfertig ignoriert werden sollte!“

Immerhin fast ein Drittel lädt vor dem Flug Musik oder Filme zur Offline-Nutzung herunter

Für viele sollte dies auch kein allzu großes Problem sein, denn sie sorgten für die Offline-Zeit im Flieger vor: „Fast ein Drittel (31%) lädt sich in der Regel vor einem Flug Musik oder Filme herunter. Auch das ist unter den Jüngeren mit 47 Prozent wesentlich verbreiteter als bei den Älteren (15%).“

Auch bei der Frage nach Online- oder Offline-Check-in zeigten sich die Altersgruppen gespalten: „Bei den 16- bis 29-Jährigen, die schon einmal geflogen sind, bevorzugen zwei Drittel (66%) den Online-Check-in, in der Altersgruppe ab 65 Jahren hingegen nur 35 Prozent.“ Insgesamt checke rund die Hälfte (51%) der Fluggäste nach eigenen Angaben grundsätzlich lieber online als vor Ort am Schalter ein.

Flughäfen und Airlines bauen ihre digitalen Angebote aus

„Check-in erledigt, Koffer abgegeben und jetzt nur noch schnell durch die Sicherheitskontrolle?“ Gerade zur Ferienzeit könne es auch mal zu langen Warteschlangen kommen. Insgesamt 37 Prozent der Passagiere würden gerne vorab online ein Zeitfenster für ihre Sicherheitskontrolle am Flughafen reservieren:

Unter den 16- bis 29-Jährigen seien es mit 45 Prozent im Vergleich am meisten, in der Gruppe ab 65 Jahren mit 26 Prozent die wenigsten. Klöß kommentiert: „Ob digitale Bordkarte, ,Self-Bag-Drop-off’ oder reservierbare Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle – Flughäfen und Airlines bauen ihre digitalen Angebote aus.“ Das steigere häufig nicht nur die Effizienz, sondern biete auch mehr Komfort für Reisende.

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datensicherheit.de, 28.05.2025
Damit Flughäfen online bleiben: SITA bietet neuen Satelliten-Konnektivitätsdienst / Mit der Einführung von „SITA Managed Satellites“ sollen Flughäfen weltweit nun jederzeit eine essenzielle Kommunikation aufrechterhalten können – selbst bei Stromausfällen oder Naturkatastrophen

datensicherheit.de, 15.04.2025
Luftfahrt-Infrastruktur unter Druck: Flugreisen in den Osterferien erhöhen Herausforderungen / Ostern als eine der Hauptreisezeiten könnte Probleme für Urlauber mit sich bringen, denn die Flugsicherungszentren haben u.a. mit Personalknappheit zu kämpfen

datensicherheit.de, 19.02.2025
Kleine und mittlere Flughäfen: BSI stellt IT-Grundschutz-Profil bereit / BSI-Empfehlungen für Mindestabsicherung kleiner und mittlerer Flughäfen in Deutschland

datensicherheit.de, 21.08.2024
Cyber-Sicherheit in der Luftfahrt: Schutz vor digitalen Bedrohungen muss mit Transformation einhergehen / Untersuchungen von BlueVoyant zeigen deutlichen Anstieg digitaler Bedrohungen gegen die Luftfahrtindustrie

datensicherheit.de, 19.06.2018
Luftsicherheit in Deutschland: Einheitliche Standards und Vorgaben gefordert / Bundesverband für Luftsicherheit schlägt ständigen Bund-Länder-Ausschuss vor

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Zunehmendes Unbehagen vor Telefonaten: Ein Drittel hat bereits notwendige Anrufe aufgeschoben https://www.datensicherheit.de/zunahme-unbehagen-telefonate-anrufe-aufschub https://www.datensicherheit.de/zunahme-unbehagen-telefonate-anrufe-aufschub#respond Sat, 12 Apr 2025 23:02:31 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=47244 Vier von zehn Befragten schreiben Freunden und Familie lieber eine Textnachricht und ein Drittel wünscht vorab eine Ankündigung eines Telefonanrufs

[datensicherheit.de, 13.04.2025] Der dringende Termin beim Arzt, das wichtige Gespräch mit der Versicherung, die Nachfrage beim Kundenservice …. – derartige Anrufe aufzuschieben oder sogar ganz zu vermeiden, ist offenbar keine Seltenheit: Gut ein Drittel (36%) der Deutschen soll schon einmal aus Angst vor dem Telefonieren notwendige Anrufe aufgeschoben haben. Grundlage dieser Erkenntnis ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Demnach wurden 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch im Zeitraum der Kalenderwochen 7 bis 10 2025 befragt.

Vermeidungshaltung hinsichtlich Telefonaten insbesondere unter den Jüngeren

Besonders ausgeprägt sei diese Vermeidungshaltung unter den Jüngeren: „Unter den 16- bis 29-Jährigen haben dies schon 44 Prozent getan. Insgesamt 33 Prozent der Deutschen geben explizit an, sich oft unwohl dabei zu fühlen, mit fremden Leuten zu telefonieren.“ Ebenfalls etwa ein Drittel (32%) vereinbare Termine bei Dienstleistern wie Friseursalons oder Arztpraxen generell lieber per E-Mail oder Online-Buchungsplattform, statt anzurufen.

Aber selbst hinsichtlich Freundeskreis und Familie schrieben 40 Prozent der Deutschen lieber eine Nachricht als anzurufen – unter den Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren bevorzuge mit 52 Prozent sogar knapp mehr als die Hälfte Textnachrichten gegenüber einem Anruf.

Ein Telefonat erfordert schnelle Reaktion – ohne die Möglichkeit, nonverbale Signale oder Emojis zur Unterstützung zu nutzen

„Die Angst vor dem Telefonieren entsteht heute oft, weil wir uns an Nachrichten gewöhnt haben, bei denen wir Zeit zum Formulieren haben – während ein Anruf schnelle Reaktion erfordert, ohne die Möglichkeit, nonverbale Signale oder Emojis zur Unterstützung zu nutzen“, erläutert Dr. Sebastian Klöß, Experte für „Consumer Technology“ beim Bitkom.

Er führt aus: „Besonders jüngere Menschen, die mit Kurznachrichten aufgewachsen sind, empfinden spontane Telefonate daher häufig als aufdringlich oder unangenehm.“ Insgesamt 35 Prozent der Deutschen kündigten ihren Anruf bei Freunden und Familie in der Regel vorab per Textnachricht an. Selbst würden gerne 32 Prozent eine solche erhalten, bevor sie angerufen werden.

Weitere Informationen zum Thema:

BARMER
Psychische Gesundheit / Angst vor dem Telefonieren überwinden: Mit diesen vier Tipps selbstsicher telefonieren

iKK classic, 07.02.2025
Angst vorm Telefonieren? So überwindest du die Telefonphobie

ARD(1), 16.05.2024
Lieber Schreiben als Reden – Die Angst vorm Telefonieren

NATIONAL GEOGRAPHIC, Katarina Fischer, 13.04.2023
Angst vor dem Telefonieren: Woher sie kommt – und was hilft / Immer mehr Menschen haben Angst vorm Telefonieren und meiden das einst so beliebte Kommunikationsmittel. Doch ist Telefonangst eine Störung, die behandelt werden muss? Oder ist sie gar nicht so problematisch, wie Betroffene sie wahrnehmen?

satellite, Kevin, 15.01.2022
Das hilft gegen Angst vorm Telefonieren

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Übersichtlichkeit und Performanz betroffen: Wenn Internetnutzer Dutzende Tabs im Browser geöffnet halten https://www.datensicherheit.de/uebersichtlichkeit-performanz-internetnutzer-tabs-oeffnung https://www.datensicherheit.de/uebersichtlichkeit-performanz-internetnutzer-tabs-oeffnung#respond Fri, 21 Mar 2025 10:06:38 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46717 Die meisten vom Bitkom Befragten nutzen für gewöhnlich zwei bis zehn Tabs gleichzeitig

[datensicherheit.de, 21.03.2025] Der Branchenverband Bitkom e.V. hat sich nach eigenen Angaben einer kurios anmutenden Alltagserscheinung der Internetnutzung gewidmet und erforscht, wie viele Tabs durchschnittlich im Browser geöffnet werden. Die Befragung habe im Zeitraum von Kalenderwoche 1 bis 3 2025 stattgefunden. Diese Umfrage sei repräsentativ.

Lediglich 14% der Nutzer haben für gewöhnlich nur einen Tab offen

„Der Vergleich der besten Urlaubsangebote, die Recherche nach einem neuen Trockner und noch parallel den News-Artikel zum Späterlesen offen – wer mit Laptop, PC oder Tablet Internet-Browser nutzt, hat nicht selten gleich mehrere Seiten beziehungsweise Registerkarten – sogenannte Tabs – offen.“ Lediglich 14 Prozent der Nutzer von Laptops, Desktop-PCs oder Tablets hätten dabei nach eigenen Angaben für gewöhnlich nur einen Tab offen.

Rund zwei Drittel (65%) hätten in der Regel zwei bis zehn Tabs gleichzeitig geöffnet. Elf bis 20 Tabs seiend es bei zehn Prozent, 21 bis 50 Tabs bei vier Prozent. Dies sind demnach die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, „darunter 942 Personen, die generell Laptops, Desktop-PCs oder Tablets nutzen“.

Zu viele gleichzeitig geöffnete Tabs mindern Übersichtlichkeit und steigern Absturz-Risiko

Sogar mehr als 50 Tabs gleichzeitig offen zu haben, sei indes die Ausnahme: 51 bis 100 Tabs hätten in der Regel nur zwei Prozent gleichzeitig offen, gar über 100 Tabs nur ein Prozent. Aktuelle Browser können mit vielen gleichzeitig geöffneten Tabs besser umgehen als dies noch vor ein paar Jahren der Fall war“, kommentiert Dr. Sebastian Klöß, Experte für „Consumer Technology“ beim Bitkom.

Beispielsweise pausierten diese längere Zeit nicht genutzte Tabs, um den Arbeitsspeicher weniger zu belasten und weniger Energie zu verbrauchen. „Dennoch leidet mit zu vielen gleichzeitig geöffneten Tabs nicht nur die Übersichtlichkeit, sondern es steigt auch das Risiko, dass der Browser langsamer wird oder im Extremfall sogar abstützt!“, betont Dr. Klöß.

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Bitkom-Umfrage zum Anvertrauen des Smartphones an andere https://www.datensicherheit.de/bitkom-umfrage-anvertrauen-smartphone-andere https://www.datensicherheit.de/bitkom-umfrage-anvertrauen-smartphone-andere#respond Sat, 13 Apr 2024 22:07:43 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=44498 Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß: Vielen behagt es nicht, das eigene Smartphone anderen zu überlassen

[datensicherheit.de, 14.04.2024] Das eigene Smartphone ist für Nutzer offenbar wie ein Schatz: Tausende oder gar Zehntausende Fotos finden sich womöglich darin, die Zugänge zu Chats, Sozialen Medien und zum Online-Banking, die Kommunikation mit dem Partner, dem Freundes- und Familienkreis… Ob dieser „Schatz“ auch in andere Hände gegeben wird, hat der Digitalverband Bitkom e.V. nach eigenen Angaben untersucht: Die Befragung habe im Zeitraum von KW 1 bis KW 3 2024 stattgefunden und sei als Gesamtumfrage repräsentativ:

34 Prozent schließen laut Bitkom-Umfrage Weitergabe an Partner kategorisch aus

Es kommt demnach darauf an, wie die Umfrage unter 1.007 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 769 Nutzer von Smartphones, ergeben habe: „Mehr als ein Drittel (38%) hat schon einmal Partner oder Partnerin bzw. Ehemann oder Ehefrau Zugriff auf das eigene Smartphone gewährt: 41 Prozent sind es bei den Frauen und 35 Prozent bei den Männern. Weitere 23 Prozent können sich zumindest vorstellen, dem Lebensgefährten oder der Lebensgefährtin Zugriff auf das Gerät zu geben.“ Aber: 34 Prozent schlössen dies kategorisch aus, wobei dies auf 41 Prozent der Männer und 28 Prozent der Frauen zutreffe.

Praktisch keine Geschlechterunterschiede gebe es, wenn es um die eigenen Kinder geht: 27 Prozent der Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer in Deutschland hätten dem eigenen Nachwuchs bereits das Smartphone in die Hände gegeben, weitere 27 würden dies künftig tun. Ausgewählten Freundinnen oder Freunden gäben 23 Prozent ihr „Handy“, 24 Prozent könnten sich dies vorstellen. 20 Prozent hätten ihr Gerät auch schon einmal den eigenen Eltern überlassen, 22 Prozent würden dies tun.

Bitkom-Experte: Das Smartphone gehört für die allermeisten Nutzer zur Privatsphäre

Jeder Zehnte sagt allerdings auch: „Mein Smartphone ist für andere tabu – ich habe und würde gar niemandem das Gerät überlassen.“ Dr. Sebastian Klöß, Experte für „Consumer Technology“ beim Bitkom, erläutert: „Das Smartphone gehört für die allermeisten Nutzerinnen und Nutzer zur Privatsphäre. Vielen behagt es daher nicht, es anderen zu überlassen.“

Wichtig sei nicht nur Vertrauen in die anderen Person – vor allem komme es grundsätzlich immer darauf an, besonders sensible Daten wie Passwörter oder auch Banking-Apps vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Übrigens seien die Deutschen bei Personengruppen außerhalb ihres Familien- und Freundeskreises sehr restriktiv: „22 Prozent vertrauen das Smartphone ihrem Arzt / ihrer Ärztin an bzw. können sich das vorstellen – und 13 Prozent dem Anwalt oder der Anwältin.“

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 12.08.2022
Vertrauen 2.0: Zukunftsbüro des BMBF veröffentlicht neue Studie / Strategische Vorausschau zur Zukunft des Vertrauens in digitalen Welten

datensicherheit.de, 23.06.2021
Blindes Vertrauen: Deutschen vernachlässigen Smartphone-Sicherheit / Neue McAfee-Studie zeigt, dass die Deutschen zu wenig für ihre Smart-Device-Sicherheit tun

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