Aktuelles, Experten - geschrieben von dp am Mittwoch, Juli 2, 2025 0:01 - noch keine Kommentare
Smartphones schützen bei Sommerhitze
Eine Überhitzung kann bei Smartphones zum Verlust von Leistung, Akkulaufzeit und Daten führen
[datensicherheit.de, 02.07.2025] So wie Weihnachten immer gefühlt „so plötzlich kommt“ bringt die Sommerzeit zuweilen auch mal saisonale Hitze mit sich und wird offenbar für manche Verbrauche zur unerwarteten Herausforderung – der Branchenverband Bitkom e.V. geht angesichts der für Anfang Juli 2025 vorausgesagten Wetters in seiner Stellungnahme warnend auf mögliche Schäden für Mobilgeräte ein, denn eine Überhitzung könnte beim Smartphone eben zum Verlust von Leistung, Akkulaufzeit und Daten führen.
Smartphones können bei Hitze an ihre Resilienzgrenze geraten
Ab dem 2. Juli 2025 sollen laut Prognose die Temperaturen in vielen Teilen Deutschlands auf über 30 Grad ansteigen – und während sich viele Menschen über die sommerliche Atmosphäre freuen, können Smartphones dabei mitunter an ihre Grenzen kommen.
„Hitzestress kann bei Smartphones zu technischen Problemen führen – angefangen bei Leistungseinbußen bis hin zu dauerhaften Schäden an Akku oder Display“, gibt Dr. Sebastian Klöß, Experte für „Consumer Technology“ beim Bitkom, zu bedenken. Damit das Mobilgerät diese und kommende heiße Tage unbeschadet übersteht, hat der Bitkom sieben Tipps für Nutzer zusammengestellt.
Bitkom-Tipps zum richtigen, schonenden Umgang mit Smartphones bei Hitze
Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen lass sich vermeiden, „dass das Smartphone den Sommer nicht übersteht – auch bei Temperaturen, die uns selbst ins Schwitzen bringen“.
- Belastung reduzieren
Wer sein Smartphone intensiv nutzt – etwa für graphiklastige Spiele, Videos, Navigation oder „Social Media“ – heize es noch zusätzlich auf. „Besonders bei hohen Außentemperaturen empfiehlt es sich, die Nutzung auf das Nötigste zu beschränken!“ - Schutzhülle abnehmen
Schutzhüllen sollen vor Stößen, Schmutz und Feuchtigkeit schützen – behinderten aber zugleich die Wärmeabgabe. „Wer merkt, dass sein Smartphone übermäßig warm wird, sollte vorübergehend auf die Hülle verzichten, um eine bessere Luftzirkulation zu ermöglichen!“ - Flugmodus einschalten
Ist das Gerät gerade nicht in Gebrauch, könne der Flugmodus helfen, es zu schonen. „So werden Funkverbindungen deaktiviert, was nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die Wärmeentwicklung senkt“, erläutert Klöß. - Richtig aufbewahren
Ein Mobilgerät, welches in der Sonne liegt – etwa auf dem Auto-Armaturenbrett oder am Strand auf dem Handtuch – könne sich rasch gefährlich aufheizen. Auch Körperwärme, zum Beispiel in der Hosentasche, sei bei Hitze nicht ideal. „Am besten wird das Gerät im Schatten, in einer Tasche oder unter einem Tuch verstaut!“ - Nicht heiß aufladen
Wird ein ohnehin schon warmes Smartphone an die Stromversorgung gehängt, könne die zusätzliche Wärme beim Laden – vor allem beim Schnellladen – zum Problem werden. „Laden Sie das Gerät erst, wenn es sich abgekühlt hat! Alles andere schadet auf Dauer dem Akku“, so Klöß. - Auch Feuchtigkeit als Risiko erkennen
Nicht nur Hitze, sondern auch hohe Luftfeuchtigkeit oder salzhaltige Luft in Küstennähe könnten dem Smartphone zusetzen. Selbst bei wasserdichten Geräten bestehe Korrosionsgefahr. „Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, setzt auf spezielle Schutzhüllen für den Outdoor-Einsatz“, rät Klöß. - Mobilgerät überhitzt – sinnvoll reagieren
Wenn das Smartphone bereits zu heiß geworden ist: „Apps schließen, das Gerät ausschalten und es an einen kühleren Ort legen. Aber bitte keine Extremmaßnahmen – Kühlschrank oder Gefriertruhe sind keine Option!“ Klöß warnt abschließend: „Zu starke Temperaturunterschiede können Kondenswasser im Inneren verursachen – mit ernsten Folgen für die Elektronik.“
Weitere Informationen zum Thema:
bitkom
Dr. Sebastian Klöß / Leiter Märkte & Technologien Bitkom e.V.
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