Valentinstag – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Thu, 12 Feb 2026 14:24:40 +0000 de hourly 1 Fake-WebShops und -Dating-Plattformen: Verschärfung der Cyberbedrohungen rund um den Valentinstag https://www.datensicherheit.de/fake-webshops-dating-plattformen-verschaerfung-cyberbedrohungen-valentinstag Fri, 13 Feb 2026 23:09:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=52513 Der alljährliche Valentinstag am 14. Februar ist nicht nur für Liebende ein bedeutendes Datum – auch im cyberkriminellen Kalender hat er als Köder einen bedeutenden Platz

[datensicherheit.de, 14.02.2026] Auch der Valentinstag am 14. Februar 2026 wird wohl – wie jedes Jahr – nicht allein ein kommerzielles Ereignis für Online-Shopping, digitales Dating und Last-Minute-Geschenke sein: Er ist ebenso ein wichtiger Tag für Cyberkriminelle. Sicherheitsforscher von Check Point haben demnach einen starken Anstieg von Phishing-Websites, betrügerischen WebShops und gefälschten Dating-Plattformen zum Thema „Valentinstag“ festgestellt. Diese zielten darauf ab, persönliche Daten und Zahlungsinformationen zu stehlen.

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Abbildung: Check Point Software (2026)

Phishing-Website als „Tinder“-Imitat

Saisonale Domain-Zunahme zum Thema „Valentinstag“

Von März bis Dezember 2025 seien durchschnittlich 474 neue Domains zum Thema „Valentinstag“ pro Monat registriert worden. Im Januar 2026 sei die Zahl der Registrierungen jedoch auf 696 angestiegen – ein Anstieg von 44 Prozent.

  • Allein in den ersten fünf Tagen im Februar 2026 hätten die Forscher 152 zusätzliche Domains entdeckt, was einem weiteren Anstieg von 36 Prozent im Tagesdurchschnitt gegenüber dem Januar entspriche. Fast alle – 97,5 Prozent – seien nach wie vor nicht klassifiziert, „was bedeutet, dass sie jederzeit für böswillige Zwecke aktiviert werden könnten“.

Angreifer registrierten solche Domains zu gängigen Suchbegriffen wie „Valentinstagsgeschenke“ oder „günstige Valentinstagsangebote“, um für eilige Käufer vertrauenswürdiger zu wirken. Oft blieben sie bis wenige Tage vor dem 14. Februar inaktiv, um die Wirkung zu maximieren.

Gefälschte WebShops mit Lockangeboten – Diebstahl von Anmeldedaten und Zahlungsinformationen

Ein Beispiel ist „funkovalentine[.]club“, eine im Januar 2026 registrierte Website, welche aktiv gewesen, aber mittlerweile nicht mehr erreichbar sei. Diese habe über ein vollständig gestaltetes E-Commerce-Layout, Produktkategorien, Preise, Checkout-Seiten und attraktive, wenn auch verdächtig breit gefächerte Waren (z.B. Uhren, Dekorationsartikel) verfügt.

  • Der Domainname habe wahrscheinlich versucht, Vertrauen aufzubauen, „indem er sowohl der Marke ,Funko’ (bekannt für ihre Popkultur-Sammlerstücke) als auch dem Valentinstag-Shopping ähnelt“.

Die sei eine Taktik, welche von Cyberangreifern im Umfeld von Jahres- und Feiertagen häufig angewendet werde. Trotz ihres professionellen Erscheinungsbildes sei diese Website bösartig und darauf ausgelegt gewesen, Anmeldedaten und Zahlungsinformationen zu stehlen.

„Romance Scams“ und imitierte Dating-Websites zum Valentinstag Hochkonjunktur

Auch Betrugsfälle mit romantischem Hintergrund, sogenannte Romance Scams, nähmen zu. „Im Januar 2026 fanden Forscher 710 Dating-Domains, die sich als große Plattformen wie ,Tinder’ ausgaben.“

  • Dies ist ein Anstieg von neun Prozent gegenüber Dezember 2025. Einige dieser Webseiten seien derzeit noch harmlos – viele könnten jedoch schnell bösartig werden.

Ein bemerkenswerter Fall sein in diesem Zusammenhang „tinnder[.]cfd“: „Diese Website kopiert das Branding und die bekannte Swipe-Oberfläche von ,Tinder’ mit einem einfachen Tippfehler-Trick, um Login-Daten von Menschen zu stehlen, die auf der Suche nach echten Kontakten sind.“

Der Valentinstag als bevorzugter cyberkrimineller Aufhänger

Cyberkriminelle nutzten die emotionale Natur u.a. des Valentinstags aus. „An diesem Tag empfinden Menschen Dringlichkeit, Aufregung, Einsamkeit und Vorfreude.“ Diese Mischung führe zu schnelleren Klicks, riskanteren Käufen und einer weniger kritischen Prüfung.

  • Gleichzeitig steige der Online-Einkauf von Geschenken sprunghaft an und Dating-Aktivitäten nähmen zu. Angreifer könnten deshalb neu registrierte Domains schnell für kurze, wirkungsvolle Kampagnen aktivieren.

Sie ahmten bekannte Marken wie „Funko“, „Tinder“ und andere nach, um über gefälschte Websites vertrauenswürdig zu erscheinen. All diese Faktoren zusammen bildeten den perfekten Nährboden für saisonale Betrugsmaschen.

Sicherheitstipps von CHECK POINT rund um den Valentinstag

Ein paar einfache Vorsichtsmaßnahmen könnten viel bewirken:

  1. Verbraucher sollten sich an vertrauenswürdige Händler halten!
    Sie sollten unbekannte WebShops meiden – insbesondere, wenn der Domainname auf den Valentinstag Bezug nimmt oder das Angebot ungewöhnlich günstig erscheint.
  2. URLs sollten doppelt überprüft werden!
    Verbraucher sollten auf kleine Rechtschreibfehler wie z.B. „Tinnder“ statt „Tinder“ achten. Im Zweifelsfall sei es sicherer, die offizielle URL der betreffenden Website manuell einzugeben.
  3. Vorsicht bei seltsamen Zahlungsaufforderungen!
    „Krypto-Währungen“, Geschenkkarten und Überweisungen seien allesamt Warnsignale – seriöse Händler würden diese nicht verlangen.
  4. Dating-Apps sollten nur aus offiziellen App-Stores heruntergeladen werden!
    Verbraucher sollten niemals Links aus E-Mails, SMS oder Social-Media-Beiträgen verwenden.
  5. Zufällige „Valentinstagsangebote“ ignorieren!
    Verbraucher sollten mit vermehrten Phishing-Versuchen per E-Mail, SMS und über Soziale Kanäle rechnen.
  6. Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) aktivieren!
    Selbst wenn Anmeldedaten gestohlen würden, böte MFA einen wichtigen zusätzlichen Schutz.

„Am Valentinstag sollte es um die Liebe gehen, nicht darum, von Cyberkriminellen missbraucht oder hereingelegt zu werden.“ Angesichts raffinierter gefälschter WebShops, ähnlicher Dating-Websites und einer Flut von nicht klassifizierten „Valentinstag“-Domains sollten Verbraucher wachsam bleiben.

Weitere Informationen zum Thema:

CHECK POINT
Über uns: Check Point Software Technologies ist ein weltweit führender Anbieter von Cybersicherheitslösungen, der sich dem Schutz von Unternehmen und Regierungen weltweit widmet

datensicherheit.de, 14.02.2026
Kaspersky-Warnung vor Cyberbetrug rund um den Valentinstag: Betrüger ködern mit vermeintlichen Geschenkkarten / Aus Anlass des diesjährigen Valentinstags am 14. Februar 2026 nimmt Kaspersky Stellung zu dem beobachteten Trend, Liebesbekundungen zunehmend digital – etwa in Form von Abonnements, Gaming-Guthaben oder Gutscheinkarten – zu übermitteln

datensicherheit.de, 13.02.2024
Zum Valentinstag und auch sonst: Sicherheitsmaßnahmen beim Online-Flirt zur Vermeidung von Cyber-Betrug / ESET erklärt Betrugsmaschen Cyber-Krimineller und gibt Tipps zum eigenen Schutz

datensicherheit.de, 08.02.2024
Informations-Abschöpfung durch Dating-Apps: Gefahr insbesondere rund um den Valentinstag / Downloads von Dating-Apps steigt am Valentinstag weltweit um 17 Prozent an

datensicherheit.de, 13.02.2023
Liebesbetrug am Valentinstag: Auch ein Festtag für Cyber-Kriminelle / Gerade am Valentinstag viele alleinstehende Menschen im Internet auf der Suche nach Kontakt

datensicherheit.de, 14.02.2022
Vorsicht auch am Valentinstag: Cyber-Kriminelle missbrauchen zunehmend kulturelle Ereignisse für ihre Zwecke / Auch der Valentinstag ist alljährlich immer wieder Anlass für neue Betrügereien und Angriffe

datensicherheit.de, 12.02.2019
Valentinstag am 14. Februar: Wieder droht Love Scam / G DATA warnt vor gefährlichem Liebesbetrug und benennt Schutzmaßnahmen

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Kaspersky-Warnung vor Cyberbetrug rund um den Valentinstag: Betrüger ködern mit vermeintlichen Geschenkkarten https://www.datensicherheit.de/kaspersky-warnung-cyberbetrug-valentinstag-koeder-geschenkkarten Fri, 13 Feb 2026 23:08:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=52514 Aus Anlass des diesjährigen Valentinstags am 14. Februar 2026 nimmt Kaspersky Stellung zu dem beobachteten Trend, Liebesbekundungen zunehmend digital – etwa in Form von Abonnements, Gaming-Guthaben oder Gutscheinkarten – zu übermitteln

[datensicherheit.de, 14.02.2026] Aus Anlass des diesjährigen Valentinstags am 14. Februar 2026 nimmt Kaspersky Stellung zu dem beobachteten Trend, Liebesbekundungen zunehmend digital – etwa in Form von Abonnements, Gaming-Guthaben oder Gutscheinkarten – zu übermitteln: Laut einer aktuellen Kaspersky-Studie in 15 Ländern – darunter Deutschland – erwägen demnach 80 Prozent der Befragten ihren Liebsten ein digitales Geschenk zu machen. Dieses hohe Interesse rufe jedoch auch Cyberkriminelle auf den Plan: „Kaspersky-Experten beobachten vermehrt Phishing-Kampagnen, die sich gezielt an Käufer von Gutscheinkarten richten und das Design bekannter Marken oder Online-Shops imitieren.“ Betrüger erstellten täuschend echt gestaltete Webseiten, um vorzutäuschen, darüber eine sichere Überprüfung von Kartenstatus oder -guthaben zu ermöglichen. Ziel sei es indes, „die Kartendaten abzugreifen und das Guthaben zu aktivieren, bevor die eigentlichen Empfänger dies tun“, so die Kaspersky-Warnung. Die vorliegende Studie sei im November 2025 vom Marktforschungszentrum von Kaspersky durchgeführt worden: „Insgesamt nahmen 3.000 Personen aus 15 Ländern teil (Argentinien, Chile, China, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, Malaysia, Mexiko, Saudi-Arabien, Südafrika, Spanien, Türkei, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Arabische Emirate).“

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Abbildung: Kaspersky

Beispiel für cyberkriminelle Imitation bekannter Webshop-Angebote

Kaspersky-Experten warnen vor betrügerische Webseiten mit vermeintlich attraktiven Gutscheinaktionen

Zudem hätten Kaspersky-Experten betrügerische Webseiten identifiziert, welche „bekannte Online-Marktplätze imitieren und vermeintlich attraktive Gutscheinaktionen bewerben“.

  • In einem Fall sei eine angebliche 200-US-Dollar-Geschenkkarte für den Online-Händler Amazon angeboten worden.

Betroffene hätten beim Anklicken des Betrugsangebots jedoch keine Gutscheinkarte erhalten, sondern eine Installationsdatei, „die eine ,Backdoor’ auf dem Gerät einrichtet und den Angreifern einen Remote-Zugriff auf die Geräte ermöglicht“.

Emotionaler Verletzlichkeit und romantischer Stimmung drohen cyberkriminelle Ausnutzung

„Anlässlich des Valentinstags könnten Cyberkriminelle ihre Bemühungen verstärken, die emotionale Verletzlichkeit und die romantische Stimmung auszunutzen, die diesen Tag ausmachen“, warnt daher Anton Yatsenko, „Lead Web Content Analyst“ bei Kaspersky, eindringlich.

  • Cyberkriminelle erstellten Webseiten mit gefälschten Geschenkkarten, imitierten die Websites beliebter Einzelhändler und starteten Phishing-Kampagnen, um den Wunsch, die Liebsten glücklich zu machen, auszunutzen.

„Die beste Abwehr besteht darin, sich an bekannte Websites zu halten, URLs sorgfältig zu prüfen, eine Sicherheitslösung mit fortschrittlicher Phishing-Erkennung zu verwenden und daran zu denken, dass ein Angebot, das zu gut erscheint, um wahr zu sein, dies wahrscheinlich auch ist“, gibt Yatsenko zu bedenken.

Kaspersky-Tipps zum Schutz vor Online-Betrug (nicht nur am Valentinstag):

  1. Webseiten sorgfältig prüfen: „Die URL genau kontrollieren und keine Links aus unbekannten E-Mails oder Nachrichten verwenden!“

  2. Guthaben ausschließlich über die offizielle Website der jeweiligen Marke überprüfen, statt über Drittanbieter-Portale!“

  3. Misstrauisch gegenüber besonders attraktiven Angeboten sein, vor allem bei zeitlich begrenzten Aktionen!“

  4. „Eine Sicherheitslösung mit leistungsfähigem Phishing-Schutz einsetzen, um schädliche Links frühzeitig zu erkennen!“ Eine solche Lösung (wie etwa „Kaspersky Premium“, 2025 in der AV-Comparatives-Zertifizierung für Fake-Shop-Erkennung mit „Approved“ ausgezeichnet) analysiere Webseitenmerkmale und URL-Strukturen, erkenne verdächtige Muster.

Weitere Informationen zum Thema:

kaspersky
Cyberimmunität ist unser erklärtes Ziel / Wir sind ein Team von über 5.000 Fachleuten mit einer über 25-jährigen Erfolgsgeschichte im Schutz von Privatpersonen und Unternehmen weltweit und haben uns die weltweite Cyberimmunität als ultimatives Ziel gesetzt.

Linkedin
Anton Yatsenko / Lead Web Content Analyst at Kaspersky

datensicherheit.de, 14.02.2026
Fake-WebShops und -Dating-Plattformen: Verschärfung der Cyberbedrohungen rund um den Valentinstag / Der alljährliche Valentinstag am 14. Februar ist nicht nur für Liebende ein bedeutendes Datum – auch im cyberkriminellen Kalender hat er als Köder einen bedeutenden Platz

datensicherheit.de, 13.02.2024
Zum Valentinstag und auch sonst: Sicherheitsmaßnahmen beim Online-Flirt zur Vermeidung von Cyber-Betrug / ESET erklärt Betrugsmaschen Cyber-Krimineller und gibt Tipps zum eigenen Schutz

datensicherheit.de, 08.02.2024
Informations-Abschöpfung durch Dating-Apps: Gefahr insbesondere rund um den Valentinstag / Downloads von Dating-Apps steigt am Valentinstag weltweit um 17 Prozent an

datensicherheit.de, 13.02.2023
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datensicherheit.de, 14.02.2022
Vorsicht auch am Valentinstag: Cyber-Kriminelle missbrauchen zunehmend kulturelle Ereignisse für ihre Zwecke / Auch der Valentinstag ist alljährlich immer wieder Anlass für neue Betrügereien und Angriffe

datensicherheit.de, 12.02.2019
Valentinstag am 14. Februar: Wieder droht Love Scam / G DATA warnt vor gefährlichem Liebesbetrug und benennt Schutzmaßnahmen

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Zum Valentinstag und auch sonst: Sicherheitsmaßnahmen beim Online-Flirt zur Vermeidung von Cyber-Betrug https://www.datensicherheit.de/valentinstag-mahnung-sicherheitsmassnahmen-online-flirt-vermeidung-cyber-betrug https://www.datensicherheit.de/valentinstag-mahnung-sicherheitsmassnahmen-online-flirt-vermeidung-cyber-betrug#respond Tue, 13 Feb 2024 16:08:24 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=44119 ESET erklärt Betrugsmaschen Cyber-Krimineller und gibt Tipps zum eigenen Schutz

[datensicherheit.de, 13.02.2024] Online-Dating hat offensichtlich die Art und Weise revolutioniert, wie sich Menschen kennenlernen und verlieben können: Anstatt mehr oder weniger geschmackvolle „Anmachsprüche“ zu nutzen, reicht heute ein „Swipe“ auf dem Smartphone und schon hat man – Sympathie vom Gegenüber vorausgesetzt – ein „Match“ und wenig später vielleicht ein „Date“. Dieses Konzept hinter Online-Dating scheint erfolgreich zu sein: „Mittlerweile gibt fast jeder vierte Deutsche an, bereits auf einer Datingplattform wie ,Tinder’, ,Lovoo’ oder ,Bumble’ aktiv gewesen zu sein – Tendenz steigend.“ Neue Technologien zögen allerdings immer auch Betrüger an, um arglose Nutzer zu täuschen und sich selbst zu bereichern. Christian Lueg, IT-Sicherheitsexperte bei ESET, warnt deshalb im Vorfeld des diesjährigen Valentinstages am 14. Februar 2024: „Cyber-Kriminelle werden immer dreister, wenn es darum geht, Opfer um ihr Geld, ihre Daten oder beides zu bringen. Verliebte Menschen auf Online-Plattformen sind ein gefundenes Fressen für sie: Mit den richtigen Worten und Bildern bringen sie ihre Opfer dazu, Daten preiszugeben oder gar Geld zu überweisen und das alles in der Hoffnung auf die große Liebe. Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz werden für ihre Zwecke ausgenutzt.“

Cyber-Kriminelle schlachten öffentlich sichtbare Profile in Sozialen Netzwerken aus

Die Cyber-Kriminellen zielten oft auf einsame Personen beider Geschlechter ab. Besonders am Valentinstag dürften sie leichtes Spiel haben. Der seit der Nachkriegszeit auch in Deutschland gefeierte „Tag der Liebe“ weist einsame Alleinstehende in aller Deutlichkeit auf ihren Beziehungsstatus hin.

Dies nutzten Cyber-Kriminelle schamlos aus: Sie lauerten nicht nur auf Dating-Plattformen und -Apps, sondern seien auch auf Sozialen Medien wie „facebook“ und „Instagram“ unterwegs – dort, „wo viele Nutzer ihre Profile versehentlich öffentlich sichtbar machen und unzureichende Datenschutzeinstellungen wählen“. Die Auswahl eines geeigneten Opfers falle somit „kinderleicht“.

Cyber-Betrüger täuschen Opfer mit einem Fake-Profil

„Sobald ein potenzielles Ziel ausgewählt ist, kontaktieren die Betrüger es mit einem Fake-Profil.“ Dabei gingen sie immer nach dem gleichen Muster vor: Über einen längeren Zeitraum baue der neue Partner in spe eine vertrauensvolle und intime Beziehung mit seinem Opfer auf, nur um es dann „abzukassieren“ – von Experten ein „Catfishing“ genanntes Vorgehen.

„Die Betrüger erfinden allerlei Ausreden, sei es fehlendes Geld für Flugtickets, Studiengebühren oder eine kostspielige Operation für die Großmutter.“ Ihre Kreativität kenne keine Grenzen. „Sobald das Opfer misstrauisch wird oder kein Geld mehr zu holen ist, wird der Kontakt abgebrochen.“

Cyber-Kriminelle locken mit freizügigen Bildern oder geben andere Gründe vor, um den Kommunikationskanal zu wechseln

Darüber hinaus komme auch häufig Malware und Phishing zum Einsatz: Es sei erschreckend einfach für Cyber-Kriminelle, gefälschte Profile zu erstellen und unschuldig aussehende Nachrichten mit schädlichem Anhang zu verschicken. Oft forderten die Betrüger ihr Gegenüber dazu auf, die Unterhaltung in einer anderen App weiterzuführen – meist lockten sie mit freizügigen Bildern oder gäben andere Gründe vor, um den Kommunikationskanal zu wechseln.

Der Gedanke dahinter: „Hat der Online-Dater seine scheinbare Romanze erst einmal bei ,Telegram’, ,WhatsApp’ oder einer anderen Messenger-App hinzugefügt, kann der Betrüger hinter dem Fake-Profil ungehindert schadhafte Links und Anhänge teilen.“ Die Folgen, sobald Anhang oder Link geöffnet werden, könnten dramatisch sein: Der Hacker erhalte dann Zugriff auf persönliche Daten und Informationen des Opfers und verwende sie, um sein Geld zu stehlen oder gar seine Identität zu kopieren.

Tipps zum Schutz gegen Cyber-Dating-Fallen:

  • „Auch wenn es unromantisch klingt: Seien Sie vorsichtig bei neuen Kontakten und legen Sie eine gesunde Grundskepsis an den Tag“, rät Lueg – ganz besonders, „wenn die neue Romanze Ihnen gleich das Blaue vom Himmel verspricht“.
  • „Wechseln Sie nicht direkt auf ,WhatsApp’ & Co., wenn sie Ihr Gegenüber schon nach kurzer Zeit dazu auffordert.“
  • „Wählen Sie eine Dating-Plattform, bei der sich Nutzer verifizieren müssen, beispielsweise per Personalausweis.“ Cyber-Kriminellen falle es somit schwerer, neue Profile zu erstellen und ihre Betrugsmasche durchzuführen.
  • Verschicken Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte – egal, wie herzzerreißend die Geschichte des Gegenübers auch klingen mag.“
  • Um die eigene Privatsphäre zu schützen, sollte in den Einstellungen der verschiedenen Portale genau festgelegt werden, wer welche persönlichen Informationen sehen darf. „Auf keinen Fall sollte das Profil öffentlich einsehbar sein.“
  • „Geben Sie keine Kontodaten weiter.“ Hiermit könnten Cyber-Kriminelle nicht nur Geld vom Konto abbuchen, auch Geldwäsche wäre hiermit möglich – „wobei allerdings Sie bestraft werden“.
  • Sparsam mit Informationen umgehen, d.h. bei Nutzung öffentlicher Profile so wenig persönliche Details wie möglich zu posten. „Der Wohnort, Beziehungsstatus und ähnliche Informationen können von Betrügern ausgenutzt werden.“

Weitere Informationen zum Thema:

statista, F. Harms, 29.01.2024
Online-Dating: Daten und Fakten zur Partnersuche über das Internet

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Informations-Abschöpfung durch Dating-Apps: Gefahr insbesondere rund um den Valentinstag https://www.datensicherheit.de/informations-abschoepfung-dating-apps-gefahr-besonderheit-umfeld-valentinstag https://www.datensicherheit.de/informations-abschoepfung-dating-apps-gefahr-besonderheit-umfeld-valentinstag#respond Thu, 08 Feb 2024 12:34:41 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=44099 Downloads von Dating-Apps steigt am Valentinstag weltweit um 17 Prozent an

[datensicherheit.de, 08.02.2024] Laut einer aktuellen Meldung von NordVPN im Kontext sogenannter Dating-Anwendungen – Vorfeld des bevorstehenden Valentinstages am 14. Februar 2024 – haben hauseigene Experten herausgefunden, „dass die Downloads von Dating-Apps am Valentinstag weltweit um 17 Prozent ansteigen“, und warnen daher vor potenziellen Risiken in Verbindung mit der Privatsphäre von Nutzern.

Dating-Apps trachten am eifrigsten nach Zugriff auf unzählige Gerätefunktionen

Während vermutlich gerade jetzt unzählige Nutzer auf der Suche nach einem Partner für den Valentinstag sind, warnen Cyber-Sicherheitsexperten vor den Risiken für die Privatsphäre im Zusammenhang mit Dating-Apps: „Dating-Anwendungen gehören zu den datenschutzfeindlichsten Apps.“ Fast 25 Prozent der von Dating-Apps angeforderten Berechtigungen für den Zugriff auf Gerätefunktionen stehen demnach „in keinem Zusammenhang mit ihrer Leistung“, wie eine Untersuchung von NordVPN gezeigt habe.

„Dating-Apps gehören zu den Anwendungen, die am eifrigsten den Zugriff auf Gerätefunktionen verlangen, die für deren Leistung nicht erforderlich sind. Die gesammelten Daten könnten gegen die Interessen des Nutzers verwendet werden und zu Problemen für die Privatsphäre von Nutzern führen“, erläutert Adrianus Warmenhoven, „Berater für Cybersicherheit“ bei NordVPN. Diese könnten weitaus gravierender sein als gezielte Werbung. Er rät: „Nutzer sollten immer abwägen, ob die App bestimmte Daten benötigt, um ihre Aufgabe zu erfüllen, bevor sie auf ,Akzeptieren’ tippen, selbst wenn die App bekannt ist und einen guten Ruf hat.“

Eine Dating-App verlangt im Durchschnitt etwa 23 Geräteberechtigungen

Nach aktuellen Erkenntnissen von Forschern für Cyber-Sicherheit und Datenschutz verlangt eine Dating-App „im Durchschnitt fast 23 Geräteberechtigungen“ – darunter den Zugriff auf den Standort oder Fotos und Videos. Bis zu sechs solcher Berechtigungen seien aber für die Funktionalität einer Anwendung unnötig.

Darüber hinaus sei die Kategorie der Dating-Apps führend bei der Anforderung spezieller, gefährlicher und biometrischer Berechtigungen, „bei denen es um hochsensible oder persönliche Informationen und systemkritische Prozesse geht“. Warmenhoven führt aus: „Dating-Apps fordern im Durchschnitt elf spezielle, gefährliche und biometrische Berechtigungen an. Nur Lifestyle- (14), Messaging- und Social-Networking-Apps (13) fordern mehr Berechtigungen dieser Art an.“

6 Tipps zum Schutz der Privatsphäre bei Dating-Apps

Um die Privatsphäre auf Dating-Apps nicht nur rund um den Valentinstag zu schützen, empfiehlt Warmenhoven die folgenden Maßnahmen:

1. Apps nur von offiziellen Stores herunterladen!
„Inoffizielle App-Stores verfügen nicht immer über Systeme, um zu prüfen, ob eine App sicher ist, bevor sie veröffentlicht und zum Download angeboten wird.“ Außerdem bestehe insbesondere bei Dating-Apps aus inoffiziellen Quellen das Risiko, „dass sie von Cyber-Kriminellen verändert werden“.

2. Überprüfen der Datenschutzbestimmungen der App vor dem Herunterladen!
„Prüfen Sie, welche Informationen die Dating-App erfasst und was sie an Dritte weitergibt. Wenn Sie mit dem Datenschutzniveau nicht zufrieden sind, sollten Sie eine andere Dating-App oder Dating-Websites verwenden!“

3. Mit den Berechtigungen für die eigenen Daten vertraut machen!
„Wenn Sie eine App herunterladen, werden Sie aufgefordert, verschiedene Berechtigungen für den Zugriff auf Ihre Daten zu erteilen. Vergewissern Sie sich, dass diese für Sie sinnvoll sind! Wenn Sie bereits eine App haben, überprüfen Sie alle Berechtigungen und deaktivieren Sie diejenigen, die Sie nicht brauchen oder wollen.“ Zu achten sei besonders auf Berechtigungen für den Zugriff auf Kamera, Mikrofon, Speicher, Standort und Kontaktliste.

4. Niemals automatisch mit Konten von Sozialen Netzwerken anmelden!
„Wenn Sie sich bei einer App mit Ihrem Social-Media-Konto anmelden, kann die App Informationen von diesem Konto sammeln und umgekehrt!“

5. Einschränken der Standortberechtigungen!
Viele Apps, darunter auch Dating-Apps, verlangten Zugriff auf die Standortdienste des Telefons. „In einigen Fällen ist der Zugriff auf den Standort zwar für die Funktionalität der App erforderlich, aber es ist am besten, wenn Sie den Apps nur dann erlauben, Ihren Standort zu verfolgen, wenn Sie die App verwenden, und nicht die ganze Zeit!“

6. Löschen nicht verwendeter Apps!
„Wenn eine App ungenutzt auf Ihrem Bildschirm liegt, löschen Sie sie!“ Wahrscheinlich sammele sie immer noch Daten über den Nutzer – „auch wenn diese nicht verwendet wird“.

Weitere Informationen zum Thema:

NordVPN
Die Lizenz zum Spionieren: Die meisten Apps fragen mehr Daten ab, als sie brauchen / Mindestens 60% der Android- und iOS-Apps wollen mehr über dich wissen, als sie sollten

datensicherheit.de, 13.02.2023
Liebesbetrug am Valentinstag: Auch ein Festtag für Cyber-Kriminelle / Gerade am Valentinstag viele alleinstehende Menschen im Internet auf der Suche nach Kontakt

datensicherheit.de, 14.02.2022
Vorsicht auch am Valentinstag: Cyber-Kriminelle missbrauchen zunehmend kulturelle Ereignisse für ihre Zwecke / Auch der Valentinstag ist alljährlich immer wieder Anlass für neue Betrügereien und Angriffe

datensicherheit.de, 12.02.2019
Valentinstag am 14. Februar: Wieder droht Love Scam / G DATA warnt vor gefährlichem Liebesbetrug und benennt Schutzmaßnahmen

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Liebesbetrug am Valentinstag: Auch ein Festtag für Cyber-Kriminelle https://www.datensicherheit.de/liebesbetrug-valentinstag-festtag-cyber-kriminelle https://www.datensicherheit.de/liebesbetrug-valentinstag-festtag-cyber-kriminelle#respond Mon, 13 Feb 2023 21:30:27 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=42913 Gerade am Valentinstag viele alleinstehende Menschen im Internet auf der Suche nach Kontakt

[datensicherheit.de, 13.02.2023] Matthew Psencik, „Director Endpoint Security“ bei Tanium, nimmt den Valentinstag am 14. Februar zum Anlass einer Stellungnahme und warnt: „Liebesbetrügereien sind effektiv, weil sie auf die Gefühle der Menschen abzielen.“ Menschen seien anfällig, wenn es um Liebe und Beziehungen geht und ließen dabei oft ihre Vorsicht fallen. Gerade am Valentinstag seien viele alleinstehende Menschen im Internet auf der Suche nach Partnern oder „Dates“ – und würden zu potenziellen Opfern von Liebesbetrügern.

Emotionale Verwundbarkeit am Valentinstag besonders stark ausgeprägt

Diese Angriffe, die in den Bereich des „Social Engineering“ fielen, konzentrierten sich auf die emotionale Verwundbarkeit – „indem sie entweder Druck auf jemanden ausüben, um ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzwingen oder vom rationalen Denken abzulenken“. Da es für Cyber-Kriminelle einfacher denn je sei, Informationen zu sammeln, um ihr Ziel zu identifizieren und auszunutzen, sei am Valentinstag mit einer hohen Zahl von Liebesbetrugsversuchen zu rechnen:

„Sowohl Dating-Apps als auch Social-Media-Profile sind voll mit intimen Details über das Leben der Nutzer. Die aktive Veröffentlichung des Beziehungsstatus zusammen mit anderen Informationen wie Beruf, Hobbys, persönlichen Bildern und manchmal auch Telefonnummern oder Standorten ist mittlerweile zur Normalität geworden.“ Diese Informationen ermöglichten es Kriminellen, entweder ansprechende Fake-Profile zu erstellen und mit Nutzern manuell in Kontakt zu treten oder „Bots“ zu erstellen, um den gesamten Ablauf für sie übernehmen.

Statt Liebesglück Abzocke am Valentinstag

Liebesbetrüger nutzten in der Regel wie die meisten Cyber-Kriminellen die bewährten Phishing-Techniken. Sie versuchten dabei, an persönliche Informationen der Opfer zu gelangen, „die zur Beantwortung von Sicherheitsfragen gebraucht werden oder sonstige Daten wie Telefonnummern zu erfahren, die es ermöglichen, jemanden zu verfolgen und zu lokalisieren“.

Außerdem verlangten die Betrüger hohe Geldbeträge für Reisen und Treffen, „die nie stattfinden, sowie intime Bilder oder Videos, mit denen sie ihre Opfer erpressen wollen“, so Psencik abschließend.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 09.02.2023
Am Valentinstag mit KI auf Partnersuche: International würde jeder dritte Mann Liebesbriefe mit ChatGPT erstellen / In Deutschland im Durchschnitt potenziell jeder fünfte Mann ein KI-Nutzer für das Verfassen von Liebesbriefen

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Am Valentinstag mit KI auf Partnersuche: International würde jeder dritte Mann Liebesbriefe mit ChatGPT erstellen https://www.datensicherheit.de/valentinstag-ki-partnersuche-jeder-dritte-mann-liebesbriefe-chatgpt-erstellung https://www.datensicherheit.de/valentinstag-ki-partnersuche-jeder-dritte-mann-liebesbriefe-chatgpt-erstellung#respond Thu, 09 Feb 2023 20:41:37 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=42901 In Deutschland im Durchschnitt potenziell jeder fünfte Mann ein KI-Nutzer für das Verfassen von Liebesbriefen

[datensicherheit.de, 09.02.2023] Laut einer aktuellen globalen McAfee-Studie möchte ungefähr jeder dritte Mann zum bevorstehenden Valentinstag am 14. Februar 2023 Liebesbriefe von „ChatGPT“ schreiben lassen: 30 Prozent der befragten Männer (und 26 Prozent aller Befragten). In Deutschland sei es im Durchschnitt jeder fünfte Mann. Dieses und weitere Ergebnisse sind demnach Teil des neuen McAfee-Forschungsberichts „Modern Love“, „in dem rund 5.000 Menschen in neun Ländern befragt wurden, um herauszufinden, wie KI und das Internet Liebe und Beziehungen beeinflussen“. Die Umfrage sei zwischen dem 27. Januar und dem 1. Februar 2023 vom Marktforschungsunternehmen MSI-ACI per E-Mail durchgeführt worden, „in der Personen ab 18 Jahren aufgefordert wurden, einen Online-Fragebogen auszufüllen“. Insgesamt hätten 5.109 Personen aus neun Ländern, darunter die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Frankreich, Deutschland, Australien, Indien, Japan, Brasilien und Mexiko, an dieser Umfrage teilgenommen.

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Abbildung: McAfee

„McAfee’s Modern Love Research Report“

31% der Befragten planen oder nutzen bereits KI, um ihr Profil auf Dating-Apps zu verbessern

  • 31 Prozent der Befragten (36% der Männer und 26% der Frauen) planten oder nutzten bereits KI, um ihr Profil auf Dating-Apps zu verbessern. (Deutschland: 21% der Befragten: 23% Männer / 19% Frauen).
  • 36 Prozent der Teilnehmer seien nicht in der Lage gewesen, einen von einem KI-Tool wie „ChatGPT“ geschriebenen Liebesbrief von dem eines Menschen zu unterscheiden (Deutschland: 33%)
  • Der Einzug von KI in die Welt des Online-Datings deute auf neue Sorgen über Betrug bei der Partnersuche hin: Die Hälfte (51%) aller Erwachsenen gebe an, dass sie oder jemand, den sie kennen, Opfer von „Catfishing“ geworden sei. (Deutschland: 42%)
  • Der beliebteste Grund für den Einsatz von KI als „Ghostwriter“ sei, dass sich der Absender dadurch sicherer fühle (27%, in Deutschland: 20%), während andere Zeitmangel (21%, in Deutschland: 17%) oder Inspirationsmangel (ebenfalls 21%, in Deutschland: 17%) angegeben hätten, während zehn Prozent (in Deutschland 9%) sagten, es sei einfach schneller und einfacher und sie glaubten nicht, dass man es herausfinden würde.
  • Die Verwendung eines KI-Tools wie „ChatGPT“ zum Verfassen einer romantischen Nachricht könnte jedoch eine riskante Taktik sein: 49 Prozent (in Deutschland 46%) der Befragten hätten angegeben, „dass sie beleidigt wären, wenn sie herausfinden würden, dass die Nachricht, die sie erhalten haben, von einer Maschine erstellt wurde“.

Einsatz von KI-Bots, um die eigenen Gefühle auszudrücken, birgt Risiken

Der Einsatz von KI-Bots zur Unterstützung, um die eigenen Gefühle auszudrücken, mag zwar wie ein harmloser Einsatz einer aufstrebenden Technologie erscheinen – „er zeigt jedoch, dass es für Menschen immer schwieriger wird, zu erkennen, ob die online erhaltenen Informationen von einem Menschen oder einer Maschine stammen“.

„Mit der zunehmenden Popularität von Künstlicher Intelligenz, insbesondere von Tools wie ,ChatGPT’, steigt die Wahrscheinlichkeit, maschinell erzeugte Informationen zu erhalten“, so Steve Grobman, „Chief Technology Officer“ bei McAfee. Er führt aus: „Während einige KI-Anwendungsfälle harmlos sein mögen, wissen wir, dass Cyber-Kriminelle KI auch zur Ausweitung bösartiger Aktivitäten nutzen. Und da der Valentinstag vor der Tür steht, ist es wichtig, auf verräterische Anzeichen dafür zu achten.“ Dazu zählten beispielsweise verdächtige Anfragen nach Geld oder persönlichen Daten.

„Persönliche Daten, von Ihrem Geburtsort bis hin zu Ihren Passdaten, können im Laufe der Zeit extrahiert und zusammen verwendet werden, um Zugang zum Online-Banking zu erhalten oder möglicherweise sogar im DarkWeb verkauft zu werden“, warnt Grobman.

Online die wahre Liebe findet – Warnung vor Catfishing und anderen, auch KI-basierten Cyber-Betrügereien

Online-Dating sei beliebter denn je, aber wie die Studie von McAfee zeige, „war es auch noch nie so schwierig, echte von gefälschten Nachrichten zu unterscheiden“. 66 Prozent der Befragten aus dieser globalen Studie hätten sich schon einmal auf ein Gespräch mit einem Fremden eingelassen, „nachdem sie aus heiterem Himmel über Soziale Medien kontaktiert wurden, wobei ,Facebook Messenger’ (39%) und ,Instagram’ (33%) die beliebtesten Plattformen sind. 51 Prozent geben zu, entweder selbst schon einmal ,gecatfished’ worden zu sein – dabei gibt sich jemand online als jemand aus, der er gar nicht ist – oder jemanden zu kennen, dem das passiert ist“.

In Deutschland habe sich herausgestellt, dass zwei von drei Befragten (68%) angäben, von einem Fremden über Soziale Medien oder per SMS kontaktiert worden zu sein und daraufhin begonnen hätten, regelmäßig mit ihm zu chatten. „WhatsApp“ sei mit 36 Prozent die meistgenannte Social-Media-Plattform, „die von Fremden genutzt wurde, um einen Chat zu beginnen“, gefolgt von „facebook“ sowie „Facebook Messenger“ (28%) und „Instagram“ sowie „Instagram-Direktnachrichten“ (27%).

Nicht von KI-generierten Texten täuschen lassen!

„Der Valentinstag ist eine wunderbare Zeit, um die Liebe zu feiern, und wir sind der Meinung, dass die Menschen die Freiheit haben sollten, all den Spaß und die Aufregung, die mit Online-Dating einhergehen, sicher zu verfolgen und zu genießen“, meint Grobman und gibt zu bedenken: „Wir wissen, dass man leicht unvorsichtig wird, wenn man mit einem potenziellen Partner chattet, aber es ist wichtig, dass man auf der Hut ist, wenn man aufgefordert wird, potenziell sensible Informationen über sich preiszugeben. Wir wollen niemanden davon abhalten, einen perfekten Partner zu finden.“

So könne man sich laut Grobman beim Online-Dating schützen:

  • „Lassen Sie sich nicht von KI-generierten Texten täuschen, indem Sie wachsam sind und alle Texte, E-Mails oder Direktnachrichten, die Sie von Fremden erhalten, genau prüfen!“ Momentan verwende KI oft kurze Sätze und wiederhole dieselben Wörter, da sie so programmiert sei, sich keine Meinung zu bilden.
  • „Schicken Sie niemals Geld oder Geschenke an jemanden, den Sie nicht persönlich kennen – auch wenn er Ihnen zuerst Geld schickt!“
  • „Sprechen Sie mit Freunden oder Familie über eine neue Bekanntschaft!“ Es könne leicht passieren, dass man Dinge übersieht, „die nicht zusammenpassen“.
  • „Gehen Sie die Beziehung langsam an – stellen Sie Fragen und achten Sie auf widersprüchliche Antworten!“
  • „Versuchen Sie, alle Profilbilder, die die Person verwendet, mit einer Bild-Rückwärtssuche zu überprüfen!“ Wenn sie mit einem anderen Namen oder mit Details, die nicht übereinstimmen, in Verbindung gebracht würden, handele es sich wahrscheinlich um einen Betrug.
  • „Nutzen Sie Technologien zum Schutz der Privatsphäre und der Identität: Sicherheitssoftware kann Sie davor schützen, auf bösartige Links zu klicken, die Ihnen ein Betrüger online schickt!“ Gleichzeitig schützt diese vor anderen Bedrohungen wie Viren, Ransomware und Phishing-Angriffen im Allgemeinen.

Weitere Informationen zum Thema:

McAfee, Februar 2023
McAfee’s Modern Love Research Report

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Vorsicht auch am Valentinstag: Cyber-Kriminelle missbrauchen zunehmend kulturelle Ereignisse für ihre Zwecke https://www.datensicherheit.de/vorsicht-valentinstag-cyber-kriminelle-missbrauch-zunahmenkultur-ereignisse-zwecke https://www.datensicherheit.de/vorsicht-valentinstag-cyber-kriminelle-missbrauch-zunahmenkultur-ereignisse-zwecke#respond Mon, 14 Feb 2022 13:59:31 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=41518 Auch der Valentinstag ist alljährlich immer wieder Anlass für neue Betrügereien und Angriffe

[datensicherheit.de, 14.02.2022] Anlässlich des diesjährigen Valentinstages am 14. Februar 2022 warnt auch Chris Vaughan, „Area Vice President, Technical Account Management“ bei Tanium, vor betrügerischen Machenschaften: „Wir haben in den letzten Jahren beobachtet, dass Cyber-Kriminelle zunehmend kulturelle Ereignisse für ihre Zwecke nutzen und so ist auch der Valentinstag immer ein Anlass für neue Betrügereien und Angriffe.“

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Foto: Tanium

Chris Vaughan: Unternehmen sollten zusätzlich auch zur Vorsicht aufrufen – Im Betrieb sowie im Home-Office

Betrug im Bereich der Liebesbeziehungen – gerade im Umfeld des Valentinstags – nimmt stark zu

Eine der Methoden in diesem Jahr – 2022 – sei, dass sich Betrüger als falsche Personen ausgegeben hätten, um potenzielle Opfer auf der Suche nach einer romantischen Beziehung zu finden und zu kontaktieren. Vaughan berichtet:

„Nachdem so wochenlang versucht wurde, das Vertrauen der Opfer zu gewinnen, lassen sie sich unter Umständen dazu überreden, den Betrügern aus verschiedenen Gründen Geld zukommen zu lassen, z. B. für Reisekosten oder als Hilfe in einer Notlage.“ Jüngste Beispiele wie der „Nicolas Cage“-Betrug machten deutlich, dass der Betrug im Bereich der Liebesbeziehungen stark zunehme, immer phantasievoller werde und dass es vielen Opfern oft zu peinlich sei, den Betrug zu melden.

Cyber-Kriminelle nutzen auch gerne Phishing-E-Mails, um Opfer rund um den Valentinstag zu ködern

„Neben der Konzentration auf Dating-Apps und Soziale Netzwerke haben wir in den letzten Jahren eine Zunahme an Fällen beobachtet, in denen Cyber-Kriminelle Phishing-E-Mails nutzen, um ihre Opfer rund um den Valentinstag zu ködern, so Vaughan.

Diese gäben sich zum Beispiel als falscher Online-Blumenhändler aus und würden um eine Auftragsbestätigung bitten oder auch als einen auf einer Dating-Website kennengelernten frisch Verliebten.

Valentinstags-Betrügereien zielen eher auf persönliche E-Mail-Konten ab

Um nicht zum Opfer zu werden, sollten Einzelpersonen auf potenziell bösartige Links in E-Mails achten. Vaughan erläutert: „Hier empfiehlt es sich, mit dem Mauszeiger über URLs zufahren, um deren Echtheit zu überprüfen. Valentinstags-Betrügereien zielen eher auf persönliche E-Mail-Konten ab und da viele Menschen von zu Hause aus arbeiten, ist es für Unternehmen wichtig, dass sie einen Überblick haben, welche Geräte von ihren Mitarbeitern mit dem Firmennetzwerk verbunden sind.“

Unternehmen sollten zusätzlich auch zur Vorsicht aufrufen und ihre Mitarbeitern daran erinnern, bewährte Sicherheitspraktiken anzuwenden wie z.B. sicherzustellen, „dass Links legitim sind und die Verwendung privater Apps auf Firmengeräten vermeiden“.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 13.02.2022
Online-Dating: Beim digitalen Rendezvous auf Datensicherheit achten / Valentinstag am 14. Februar – Anthony Etien zu Bedrohungen und Lösungsansätzen für mehr Datensicherheit

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Online-Dating: Beim digitalen Rendezvous auf Datensicherheit achten https://www.datensicherheit.de/online-dating-digital-rendezvous-datensicherheit-beachtung https://www.datensicherheit.de/online-dating-digital-rendezvous-datensicherheit-beachtung#respond Sun, 13 Feb 2022 21:51:44 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=41508 Valentinstag am 14. Februar – Anthony Etien zu Bedrohungen und Lösungsansätzen für mehr Datensicherheit

[datensicherheit.de, 13.02.2022] Alle Jahre wieder rund um den Valentinstag machen sich Singles vermehrt auf die Suche nach einem Seelenverwandten – vermehrt mittels Nutzung von Dating-Apps. Mag es sich das erste Mal noch so aufregend anfühlen, einem bis dato Unbekannten zu schreiben, raten Datensicherheitsexperten indes ganz nüchtern zur Vorsicht. Folgende Frage sollte beantwortet werden können: „Ist die Person, mit der Sie gerade digital anbandeln, wirklich die, für die sie oder er sich ausgibt?“ Anthony Etien von GlobalSign geht in seiner aktuellen Stellungnahme auf diese Problematik ein: „Niemand hört das gern. Trotzdem ist es eine Tatsache, dass der Valentinstag auch für Betrüger weltweit eine der aktivsten Zeiten ist – eine Gelegenheit mit unterschiedlichsten Betrugstechniken Geld zu ergaunern.“ Auf der anderen Seite setzten auch Dating-Apps neue Methoden ein, um die Identität der Benutzer zu schützen.

Doxer bedrohen Datensicherheit – Diebstahl der Identität

Etien berichtet: „Online-Dating-Apps bleiben weiterhin überaus beliebt. In Zeiten der ,COVID-19-Pandemie‘ und der damit einhergehenden ,Lockdowns‘ haben viele Menschen das Internet genutzt, um neue Bekanntschaften zu schließen. Eine Tatsache, die sich Hacker und Betrüger weidlich zunutze gemacht haben.“ Dating-Apps wie „Tinder“, „Meetic“ oder „Bumble“ seien ein Einfallstor für Hacker, mit dem Ziel auf persönliche Daten der Mitglieder zuzugreifen.
Inzwischen sei der Schutz von Benutzerdaten zu einem der Hauptanliegen großer App-Anbieter geworden. Eine Kaspersky-Studie vom Juni 2021 enthülle die Bedrohungen, denen diese ausgesetzt seien, aber auch die Befürchtungen der Nutzer. „Die Zahlen sprechen für sich. So zeigt die Studie beispielsweise, dass in Frankreich 10 Prozent der Nutzer Opfer des sogenannten Doxing geworden sind“, so Etien. Bei dieser Methode werde das Internet nach Informationen über die Identität und das Privatleben eines Menschen durchforstet – und diese Daten dann veröffentlicht, um ihm zu schaden.
Etien warnt: „Die ungeheure Menge an personenbezogenen Daten, die auf solchen Plattformen verfügbar sind, macht es Angreifern extrem leicht. Und so können ,Doxer‘ potenziell auf Namen, Informationen zum Arbeitsplatz, Telefon- und Kreditkartennummer oder sogar die Adresse zugreifen.“

Bei Online-Kommunikation stets Grundregeln der Datensicherheit beachten!

„In der Tat haben Soziale Medien und verschiedene Apps das Dating für uns viel einfacher gemacht“, meint Anna Larkina, Sicherheitsexpertin bei Kaspersky. Man finde vielleicht die Liebe seines Lebens online, aber leider gebe es „Bots“ und Betrüger, die auf Dating-Plattformen nach leichter Beute suchten. Deshalb bleibe es bei der Online-Kommunikation weiterhin wichtig, sich an die Grundregeln des digitalen Datenschutzes zu halten.
Larkina führt aus: „Um sicher online zu daten, empfehle ich, keine personenbezogenen Daten wie Ihre Telefonnummer, Ihren Standort, Ihre Privat- und Büroadresse usw. mitzuteilen. Wenn Sie Bedrohungen in einem so frühen Stadium verhindern, können Sie Online-Dating sorgenfrei genießen.“
Sie rät indes zur Vorsicht: Das größte Risiko für Benutzer dieser Apps sei der sogenannte Liebesbetrug. „Und wir wollen wirklich nicht, dass am Valentinstag Ihre Suche nach der großen Liebe mit der Suche nach Ihrem verlorenen Geld endet.“

Fake-Profile unterlaufen Datensicherheit

Diese Betrugstechnik bestehe darin, ein Opfer über eine Dating-App zu kontaktieren, es zu verführen und es dann um eine, in den meisten Fällen nicht unbeträchtliche Geldsumme, zu erleichtern.  „Normalerweise verbringen solche Betrüger Wochen damit, das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen, sie mit erfundenen Geschichten darüber, wer sie sind und wie sie leben, zu füttern. Anfangs bringen sie das Thema Geld überhaupt nicht zur Sprache. Schließlich soll das Opfer annehmen, dass die neue Liebe echt ist“, berichtet Detective Superintendent Matt Bradford von der City of London Police.
Diese Betrugsform sei zweifelsohne ein globales Phänomen. Letztes Jahr habe das FBI enthüllt, dass es sich dabei um die zweitlukrativste Art von Cyber-Kriminalität handele, die im Jahr 2020 überhaupt gemeldet wurde – mit einem entstandenen Schaden in Höhe von 600 Millionen US-Dollar. Liebesbetrüger schreckten dabei vor nichts zurück und würden ihre Opfer unter dem Vorwand, Hilfe zu benötigen, um finanzielle Unterstützung, Hilfe beim Bitcoin-Betrug oder sogar die Übernahme medizinischer Kosten bitten. Um ihre Nutzer so gut wie möglich zu schützen, hätten die Anbieter hinter den Dating-Apps, wie etwa die Website „Meetic.fr“, Leitfäden zur Online-Sicherheit in ihre Vertrauens-Charta aufgenommen. Diese rieten den Nutzern ausdrücklich zur Vorsicht und würden empfehlen, niemals Geld zu überweisen, finanzielle Informationen zurückzuhalten und insbesondere bei Fernbeziehungen umsichtig zu sein.
Doch damit sei das Problem der „Fake-Profile“ noch nicht gelöst. Mittlerweile sei es sattsam bekannt, „dass Dating-Sites voll von solchen Profilen sind“. Fake-Profile werden demnach aus den Fotos und Profilen anderer Personen erstellt – mit dem Ziel, Opfer anzulocken und ihnen immer größere Geldsummen abzupressen. Diese gefälschten Profile seien für Dating-Giganten das größte Ärgernis. Doch derzeit setzten die meisten Dating-Sites noch keine ausreichenden Authentifizierungssysteme ein, um sicherzustellen, dass ein Profil auch wirklich das Eigentum derjenigen Person ist, die es verwendet. „Tinder“ sei hierbei eine Ausnahme und habe möglicherweise die Lösung für dieses Problem gefunden.

Option biometrischer Gesichtserkennung für mehr Datensicherheit

Im Kampf gegen sogenannte Fake-Profile habe „Tinder“ beschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. „Seit einigen Monaten verifiziert die App Ihr Profil, indem Selfies mit den Fotos in Ihrem Account abgeglichen werden. Stimmen die Fotos überein, erhält Ihr Profil als Nachweis der Verifizierung ein blaues Häkchen. Dies bietet zusätzliche Sicherheit, wenn Sie mit Fremden Kontakt aufnehmen.“ Dies ermögliche die biometrische Authentifizierung. Sie verifiziere die Identität einer Person, „indem Gesicht und Kopf vermessen werden.“
Auf der Unternehmenswebsite erkläre „Tinder“, „dass der Verifizierungsprozess in zwei Schritten erfolgt: der Posenüberprüfung und der Gesichtsüberprüfung“. Durch das Sammeln dieser Informationen könne die Künstliche Intelligenz feststellen, „ob Ihr Selfie mit Ihrem Profil übereinstimmt“. Diese Informationen würden in einer „Vorlage“ zusammengestellt, „die mit der aus Ihren Profilfotos erstellten Vorlage verglichen wird“. Stimmen diese überein, gelte das Profil als verifiziert.
Biometrische Technologien hielten langsam Einzug in unseren Alltag. Dies sei natürlich keine neue Entwicklung – die biometrische Authentifizierung werde bereits von elf europäischen Ländern (Frankreich, Österreich, Finnland, Deutschland, Ungarn, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Slowenien und den Niederlanden) verwendet. „Die Niederlande bestehen dabei auf dem Einsatz dieser Technologie für gerichtliche Zwecke.“ Zusätzlich zu Dating-Apps und Sicherheitsdiensten verwendeten viele „iPhone“-Besitzer jetzt die biometrische Authentifizierung, um ihre Telefone zu entsperren, die Sicherheitskontrollen am Flughafen zu passieren und online auf Behördendienste zuzugreifen. Etiens abschließender Kommentar: „Somit überrascht es nicht, dass diese Technologie nun auch für Dating-Portale und Apps genutzt wird.“

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 27.09.2021
Dating-App: Sicherheitslücken für Nutzer ein Risiko

statista
Most popular dating apps in the United States as of April 2021, by number of monthly downloads

kaspersky, 29.06.2021
Dating apps in 2021: technically safer but threats of stalking and doxing still loom

kaspersky
What is Doxing – Definition and Explanation

kaspersky, 19.07.2021
One in six users has been doxed while dating online

INSIDE THE FBI, 12.02.2021
Romance Scams / Protect Your Heart and Your Bank Account

meetic.fr
Charte de confiance

MUO, Emma Garofalo, 20.01.2022
4 Red Flags That Your Tinder Match Might Be Fake

tinder
What is Photo Verification?

tinder

How does Photo Verification work?

GlobalSign Blog, Petteri Ihalainen, 15.08.2016
What is Biometric Authentication?

EURACTIV, Luca Bertuzzi, 26.10.2021
Facial recognition technologies already used in 11 EU countries and counting, report says

NEC, 07.07.2020
The Top 9 Common Uses of Biometrics in Everyday Life

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Valentinstag am 14. Februar: Wieder droht Love Scam https://www.datensicherheit.de/valentinstag-14-februar-wieder-droht-love-scam https://www.datensicherheit.de/valentinstag-14-februar-wieder-droht-love-scam#respond Tue, 12 Feb 2019 17:46:06 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=30087 G DATA warnt vor gefährlichem Liebesbetrug und benennt Schutzmaßnahmen

[datensicherheit.de, 12.02.2019] G DATA nimmt den bevorstehenden Valentinstag am 14. Februar 2019 zum Anlass, um vo „Love Scam“-Attacken zu warnen. Für Singles erscheint demnach das Glück im Digitalen Zeitalter oftmals nur einen Mausklick entfernt zu sein – Partnersuche im Internet sei en vogue. Cyber-Kriminelle nutzten jedoch die Anonymität des Internets und den Beziehungswunsch der Singles aus, um finanziellen Profit zu schlagen. Was hinter dem Stichwort „Love Scam“ steckt und wie sich Benutzer vor diesem Liebesbetrug schützen können, möchte G DATA aufzeigen.

Gutgläubigkeit wird ausgenutzt

Nach Erkenntnissen des Branchenverbands Bitkom geht jeder dritte Deutsche im Internet auf Partnersuche und nutzt digitales Dating, um eine neue Liebe zu finden, aber nicht jeder meint es dabei ernst – „Love Scam“ droht. Kriminelle nutzten Dating-Dienste, Chats und Soziale Netzwerke gezielt aus, um ahnungslose Singles um Geldbeträge zu erleichtern oder um an deren persönliche Dokumente, wie Ausweispapiere, zu gelangen.
„Love Scam ist eine sehr perfide Masche, die aus krimineller Sicht gut funktioniert“, so Tim Berghoff, „Security Evangelist“ bei G DATA. „Die Kriminellen nutzen dabei die Gutgläubigkeit der Singles aus und lassen erst von ihrem Opfer ab, wenn es nicht mehr auf Nachrichten antwortet. Für die Nutzer kann ,Love Scam‘ ernste Konsequenzen haben, wenn die Täter beispielsweise übermittelte Ausweispapiere für gefälschte Identitäten und Straftaten nutzen. Daher sollten sie Chats sofort abbrechen, wenn sie das Gefühl haben, dass es nur um Geld oder persönliche Informationen geht.“

Die perfide „Love Scam“-Masche und ihre Folgen

Viele Singles suchten ihre große Liebe im Internet. In Sozialen Netzwerken und Online-Dating-Apps kämen sie schnell in Kontakt mit anderen, einen neuen Partner suchenden Personen. Dort setze die „Love Scam“-Masche an:
Über gefälschte Nutzerprofile – oft mit Bildern, die eine sehr gut aussehende Frau oder einen Mann zeigten – nähmen die Täter Kontakt zu den Singles auf. „Wird der Kontakt enger, bitten die Täter um Geldbeträge, beispielsweise um ein Flugticket für das angebliche Treffen zu bezahlen oder um eine vorgeblich nötige ärztliche Behandlung bezahlen zu können“, so die Warnung. Denn: „Zahlen die Verliebten das Geld, ist der Betrag unwiederbringlich verloren.“

G DATA gibt Sicherheits-Tipps (nicht nur) zum Valentinstag

Oft hätten es die Kriminellen auch auf amtliche Dokumente, z.B. Pässe oder Ausweise, abgesehen und würden um eine Kopie bitten, um diese für Fälschungen zu nutzen. Damit Singles auf der Suche nach der großen Liebe nicht auf „Love Scammer“ hereinfallen, sollten sie ein paar Ratschläge beherzigen:

  • Keine Zahlungen an Unbekannte tätigen: Bittet der Flirtpartner um Geld, beispielsweise für ein Flugticket, ein Visum oder eine medizinische Behandlung, sollte keine Zahlung geleistet werden.
  • Keine Kopien von amtlichen Dokumenten senden: Ausweise, Pässe und andere behördliche Papiere sollten niemals versendet werden. Nutzer haben dann keine Kontrolle mehr darüber, was mit den Dokumenten passiert.
  • Vorsicht bei schnellen Liebesschwüren: Werden Flirter schon beim ersten Kontakt mit ausschweifenden Liebeserklärungen überhäuft, ist Vorsicht geboten.
  • Namen im Internet gegenchecken: Nutzer können den Namen ihrer neuen Bekanntschaft online überprüfen und schauen, ob dieser als Scamming-Profil bekannt ist. Bei Bildern lohnt sich außerdem eine umgekehrte Bildersuche, eventuell bekommt man hier noch mehr Informationen.
  • Strafanzeige stellen: Nutzer, die Opfer von „Love Scam“ geworden sind, sollten bei der Polizei umgehend eine Strafanzeige stellen. Das ist gerade dann wichtig, falls rechtliche Schritte gegen das Opfer wegen Zahlungen oder Missbrauch der Identität eingeleitet werden sollen.
  • Gut geschützt ins Internet: Eine umfassende Sicherheitslösung mit einem leistungsfähigen Echtzeitschutz gehört zur Grundausstattung jedes Computers, Smartphones und Tablets und schützt vor Schadcode.
  • Auf dem aktuellsten Stand sein: Die auf dem PC und dem Mobilgerät installierte Software, Apps und das Betriebssystem sollten immer auf dem aktuellsten Stand sein und alle verfügbaren Updates umgehend installiert werden. Anwender schließen so Sicherheitslücken, die Kriminelle für Angriffe ausnutzen könnten.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 24.09.2018
G DATA verstärkt eurobits in Bochum

datensicherheit.de, 01.12.2012
Schädling für erweiterungsfähige Browser: TREND MICRO warnt vor vergifteten Valentinsgrüßen

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Schädling für erweiterungsfähige Browser: TREND MICRO warnt vor vergifteten Valentinsgrüßen https://www.datensicherheit.de/schaedling-fuer-erweiterungsfaehige-browser-trend-micro-warnt-vor-vergifteten-valentinsgruessen https://www.datensicherheit.de/schaedling-fuer-erweiterungsfaehige-browser-trend-micro-warnt-vor-vergifteten-valentinsgruessen#respond Wed, 01 Feb 2012 19:40:43 +0000 http://www.datensicherheit.de/?p=19669 facebook-Nutzer sollen ausspioniert werden

[datensicherheit.de, 01.02.2012] Cyber-Kriminellen bringen sich nach Erkenntnissen von TREND MICRO schon für den Valentinstag 2012 in Stellung:
Ein jüngst entdeckter Schädling zum Fest der Verliebten hat facebook-Anwender im Visier und attackiert dabei vor allem diejenigen mit erweiterungsfähigen Browsern wie „Google Chrome“ oder „Mozilla Firefox“. Die Opfer würden nicht nur in ihrem Surfverhalten überwacht, sondern mit unerwünschter Werbung „beglückt“ und sollten obendrein noch ihre Mobilfunknummer preisgeben. Die Sicherheitsexperten erwarten in Zukunft vermehrt derartige Angriffe auf die immer beliebteren Browseralternativen zum „Internet Explorer“.
Die Infektion mit der Schadsoftware – einem Trojaner – beginnt demnach mit einem Eintrag auf der Pinnwand von facebook-Nutzern, in dem sie gebeten werden, Bilder zum Valentinstag in ihren Profilen zu installieren. Nach dem Anklicken des Eintrags werden die Nutzer auf eine Seite umgeleitet, von der dann der Schädling heruntergeladen wird.
Dieser installiert sich als Browser-Erweiterung mit dem Namen „Facebook Improvement Facebook.com“. Diese bösartige Software, die auf den ersten Blick nicht von einer legitimen Browser-Erweiterung zu unterscheiden sei, überwache das Surfverhalten der Opfer und liefere ihnen frei Haus unerwünschte Werbeeinblendungen. Darüber hinaus leiteten sie die Anwender auf eine Umfrageseite weiter, auf der sie ihre Handynummer angeben sollten; Nutzer des „Internet Explorer“ würden direkt auf die Umfrageseite geleitet.
Die Nutzer sollten daher misstrauisch sein, wenn sie zum Installieren von Plug-Ins unbekannter Herkunft aufgefordert werden und darüber hinaus Sicherheitssoftware einsetzen, die Reputationsdienste zur Bewertung von Webseiten und Dateien verwenden, rät TREND MICRO.

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