Smartphone – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Thu, 09 Jul 2026 20:01:08 +0000 de hourly 1 Zum Start in die Sommerferien 2026: Stau-Informationen per Radio und App bevorzugt https://www.datensicherheit.de/start-sommerferien-2026-stau-informationen-radio-app-bevorzugung Thu, 09 Jul 2026 22:38:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55489 Wer auf vollen Straßen unterwegs ist, informiert sich über Staus und mögliche Ausweichrouten noch immer am häufigsten per Radio

[datensicherheit.de, 10.07.2026] Der Digitalverband Bitkom e.V. geht in einer aktuellen Meldung auf den Beginn der Sommerferien in Berlin, Brandenburg und Hamburg ein – womit offensichtlich auch der Reiseverkehr auf Deutschlands Autobahnen weiter Fahrt aufnimmt. Wer auf vollen Straßen unterwegs ist, informiert sich demnach über Staus und mögliche Ausweichrouten noch immer am häufigsten per Radio: 92 Prozent der Auto- und Motorradfahrer nutzten Verkehrsmeldungen im Radio – zugleich aber gewinnen Navigations-Apps auf Smartphone oder Tablet deutlich an Bedeutung:

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Foto: Bitkom

Paul Hannappel: Auch viele vernetzte Navigationsgeräte arbeiten mit Echtzeitdaten

Nur noch 41% nutzen festverbaute Navigationsgeräte im Auto für Stau-Informationen

Fast die Hälfte (46%) informiere sich inzwischen u.a. per „Google Maps“, „Apple“-Karten über drohende Staus. 2022 sei es noch ein Drittel (33%) gewesen. Spezielle Staumelder-Apps wie „Stau1“ oder „Staumelder Mobile“ würden von 21 Prozent (2022: 22%) genutzt.

  • Dies zeige jedenfalls eine repräsentative Befragung unter 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 774 Auto- und Motorradfahrer. Bitkom Research habe im Auftrag im Zeitraum von der Kalenderwochen 17 bis 21 2026 durchgeführt.

Navigationsgeräte verloren hingegen an Bedeutung: 41 Prozent nutzten noch festverbaute Navigationsgeräte im Auto, um sich über das Stau-Aufkommen zu informieren; 2022 seien es noch 46 Prozent gewesen. Noch deutlicher sei der Rückgang bei mobilen Navigationsgeräten: Diese würden nur noch von zwölf Prozent genutzt, nach 35 Prozent im Jahr 2022. „Vor allem zum Ferienstart zählt für viele jede verlässliche Information über Staus, Baustellen und mögliche Ausweichrouten“, kommentiert Paul Hannappel, Mobilitätsexperte beim Bitkom.

KI-Assistenten werden erstvon drei Prozent für Stau-Informationen genutzt

Hannappel führt aus: „Auch viele vernetzte Navigationsgeräte arbeiten mit Echtzeitdaten, Navigations-Apps sind aber durch das Smartphone für die meisten sowieso immer griffbereit – bei der Planung vor der Abfahrt ebenso wie unterwegs. So lassen sich Fahrten frühzeitig planen und flexibel an die aktuelle Verkehrslage anpassen.“

  • Andere Informationswege spielten bislang nur eine geringe Rolle. KI-Chatbots oder KI-Assistenten wie „ChatGPT“, „Google Gemini“ oder „Microsoft Copilot“ würden von drei Prozent für Stau-Informationen genutzt werden – genauso viele wie klassische Online-Angebote, etwa Websites für Verkehrsmeldungen (3%).

Per Anruf, zum Beispiel beim ADAC, informierten sich zwei Prozent, per SMS- oder Messenger-Service ein Prozent. Zugleich zeige sich: „Ganz ohne Stau-Infos fährt praktisch niemand los. Null Prozent der Auto- und Motorradfahrerinnen und -fahrer geben an, sich gar nicht über Staus zu informieren.“

Weitere Informationen zum Thema:

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Paul Hannappel / Bereichsleiter Automotive & Logistics Bitkom e.V.

datensicherheit.de, 03.09.2025
Smartphone als Multifunktionsgerät: Wecker, Kamera, Navigationsgerät / Nach aktuellen Erkenntnissen des Digitalverbands Bitkom haben bereits knapp drei Viertel der Smartphone-Nutzer ihren Wecker vollständig oder größtenteils ersetzt

datensicherheit.de, 24.04.2026
Nutzer-Umfrage: Fast 50 Apps durchschnittlich auf jedem Smartphone installiert / Auch Basis-Apps mit großer Bedeutung: Für 44 Prozent ist der Taschenrechner auf dem Smartphone besonders wichtig – und für 43 Prozent die Notizen-App

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Versteckte Datenverlustrisiken: Hitzewelle als Bedrohung für Festplatten, SSDs und Smartphones https://www.datensicherheit.de/datenverlust-risiko-hitzewelle-bedrohung-festplatte-ssd-smartphone Tue, 30 Jun 2026 22:10:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=55320 Festplatten, SSDs, NAS-Systeme und Smartphones reagierten auf extreme Hitze mit erhöhter Ausfallrate – und damit droht auch der Verlust unwiederbringlicher Daten

[datensicherheit.de, 01.07.2026] Attingo Datenrettung, ein österreichischer Spezialist für professionelle Datenwiederherstellung mit vollständig ausgestattete Reinraumlaboren in Wien, Hamburg und Amsterdam, unterhält eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Das gegenwärtige hochsommerliche Wetter in Österreich und Deutschland ist nun Anlass zu einer warnenden Stellungnahme: Was für Menschen bereits zur Belastungsprobe werde, sei für technische Geräte und deren Datenträger oft der Anfang vom Ende: Festplatten, SSDs, NAS-Systeme und Smartphones reagierten auf extreme Hitze mit erhöhter Ausfallrate – und damit drohe der Verlust unwiederbringlicher Daten. „An heißen Sommertagen werden die Datenretter bis zu doppelt so oft zu Hilfe gerufen“, berichtet Markus Häfele, der Geschäftsführer von Attingo Datenrettung. Rekordtemperaturen verstärkten diesen Effekt nochmals drastisch. Er erläutert: „Was viele nicht wissen: Die zulässige Betriebstemperatur der meisten Geräte ist bereits bei 35 Grad Celsius erreicht – und die haben wir gerade deutlich überschritten.“

Abbildung: Attingo Datenrettung

Wärmebild eines Smartphones am Armaturenbrett eines Autos – nach etwa fünf Stunden bei etwa 28 bis schließlich 34 Grad Celsius Außentemperatur im Sonnenschein

Mechanische Festplatten: Präzision im Nanometerbereich Schwachstelle bei Hitze

Das Innenleben einer magnetischen Festplatte (HDD) arbeitet in einem physikalischen Grenzbereich, der kaum Toleranz für thermische Einflüsse lässt. Die Schreib-/Leseköpfe gleiten im Normalbetrieb in einem Abstand von wenigen Nanometern über die rotierenden Magnetscheiben – ohne diese je zu berühren. Bereits minimale Wärmeausdehnung der Metallkomponenten kann diesen Abstand verändern und zum gefürchteten „Headcrash“ führen: Die Köpfe schlagen dabei auf der Magnetschicht auf, zerstören die Datenoberfläche irreversibel und hinterlassen sogenannte „Kratzer“ im Mikrometerbereich.

  • Hinzu kommt eine oft unterschätzte Folgegefahr: Geräte, die unter Hitzeeinwirkung noch funktionieren, können nach der Abkühlung versagen, weil sich das ausgedehnte Material beim Erkalten nicht mehr exakt in seine Ausgangslage zurückzieht. Schreib-/Leseköpfe, die heiß noch korrekt positioniert waren, können nach der Abkühlung dauerhaft verstellt sein – die Festplatte wird nicht mehr erkannt oder gibt nur noch Lesefehler aus. „In diesen Fällen können unsere Techniker durch hochpräzise Adjustierung der Schreib-/Leseköpfe unter dem Mikroskop im Reinraum die Daten wiederherstellen“, so Peter Franck, technischer Leiter bei Attingo.

Seine dringende Empfehlung: „Entscheidend ist dabei, dass betroffene Geräte sofort vom Strom genommen werden – jeder weitere Betrieb nach einem Hitzeschaden erhöht den mechanischen Schaden und erschwert die spätere Rettung!“ Die spezifizierten Maximaltemperaturen der Hersteller seien dabei oft kaum bekannt: Für viele externe USB-Festplatten gelte eine maximale Umgebungstemperatur von 35 Grad Celsius im Betrieb – ein Wert, der in nicht klimatisierten Büros oder im geparkten Auto an Hitzetagen wie den aktuellen spielend überschritten werde.

Zunahme der Fehlerrate bei Datenspeichern ohne bewegliche Teile

Solid-State-Drives (SSDs) und Flash-Speicher in Smartphones, Tablets und USB-Sticks haben keine beweglichen Teile – das führt laut Attingo zu der verbreiteten Fehlannahme, sie seien hitzeresistenter als magnetische Festplatten. Tatsächlich reagierten aber NAND-Flash-Zellen auf erhöhte Temperaturen mit veränderter Ladungsverteilung: Bei anhaltender Hitze könnten bereits gespeicherte Bits „driften“ – „das heißt, die in den Floating-Gate-Transistoren gehaltene Ladung verändert sich thermisch, was zu stillen Lesefehlern führen kann, die der Nutzer erst Wochen oder Monate später bemerkt“.

  • Darüber hinaus steige bei erhöhter Temperatur die Fehlerrate beim Schreiben: ECC-Algorithmen (Error Correction Code) im Flash-Controller könnten zwar viele dieser Fehler korrigieren, doch oberhalb der Betriebstemperatur nehme die Fehlerrate überproportional zu und übersteige schließlich die Korrekturkapazität. Die Folge seien korrupte Dateien oder – bei besonders ungünstiger Konstellation – ein Totalausfall des Flash-Controllers.

Besonders kritisch sei die Situation bei 3D-NAND-Speicher moderner Bauart: Die gestapelten Zellenebenen erhöhten die Wärmedichte im Chip erheblich. Unter Last und gleichzeitiger Umgebungshitze könnten Temperaturen entstehen, welche die Lebensdauer der Speicherzellen laut Herstellerspezifikation signifikant verkürzten.

Hitzestau im Auto ein unterschätztes Extremszenario

Eine der häufigsten Schadensursachen im Sommer sei das unbedachte Liegenlassen von Geräten im geparkten Fahrzeug. Als Faustregel gelte: „Bei direkter Sonneneinstrahlung steigt die Innenraumtemperatur pro Minute um etwa ein Grad an. Bei Außentemperaturen von aktuell 38 bis 40 Grad – wie sie in Wien und Niederösterreich an den vergangenen Tagen gemessen wurden – sind im Fahrzeuginnenraum Temperaturen von 70 Grad und mehr möglich, am Armaturenbrett durch direkte Sonneneinstrahlung noch deutlich höher.“

  • Eine interne Infrarot-Testmessung von Attingo habe auf PKW-Armaturen zur Mittagszeit Temperaturen von bis zu 90 Grad Celsius ergeben. Festplatten und SSDs, welche solchen Bedingungen auch nur kurzzeitig ausgesetzt sind, könnten dauerhaft Schaden nehmen – „selbst wenn das Gerät dabei ausgeschaltet ist“.

Für Smartphones kämen zwei zusätzliche Schadensmechanismen hinzu: Lithium-Ionen-Akkus alterten ab 45 Grad Celsius irreversibel schneller; ab etwa 60 Grad könnten chemische Prozesse einsetzen, welche im ungünstigsten Fall zum sogenannten Thermal Runaway führten – einer unkontrollierten Kettenreaktion, welche zu Ausbeulen, Gasentwicklung oder im Extremfall zu einem Akkubrand führe. Gleichzeitig seien die NAND-Flash-Chips für den internen Speicher von Smartphones denselben thermischen Belastungen ausgesetzt wie eigenständige SSDs – mit dem Unterschied, dass der Nutzer über den Zustand des Speichers keinerlei Statusinformation erhalte.

Nicht klimatisierte Serverräume als stilles Risiko

Nicht klimatisierte Büro- und Serverräume seien gerade bei den Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMU) eher die Regel als die Ausnahme. Während ein einzelner Festplattenausfall in einem RAID-System noch tolerierbar sei – dafür eben sei Redundanz konzipiert –, könne die durch Hitze verursachte gleichzeitige Degradierung mehrerer Laufwerke eine RAID-Gruppe kollabieren lassen, „ohne dass das System rechtzeitig gewarnt hätte“.

  • Die Kombination aus erhöhter Umgebungstemperatur, älterem Laufwerksbestand und fehlender Überwachung sei ein klassisches Szenario für die Hochsaison der Datenrettungsbranche.

„Gerade im Sommer steigt auch die Anzahl unserer High-Priority-Einsätze, bei welchen wir rund um die Uhr an sehr dringenden Datenrettungsfällen arbeiten“, gibt Häfele zu bedenken und führt weiter aus: „Viele Unternehmen bedenken nicht, dass hohe Temperaturen deren IT-Infrastruktur sehr schnell lahmlegen können. Die Folge ist oft ein Betriebsstillstand – wir können die Ausfallzeit aber oft auf wenige Stunden reduzieren.“

Verdacht auf Hitzeschaden: Attingo-Tipps für Sofortmaßnahmen

Das Wichtigste zuerst: „Ein verdächtiges Gerät sofort ausschalten und vom Strom trennen!“ Jeder weitere Betrieb nach einem Hitzeschaden erhöhe den mechanischen Schaden bei HDDs und könne bei SSDs und Flash-Speichern dazu führen, dass beschädigte Bereiche überschrieben werden.

Keinesfalls sollten Betroffene versuchen, das Gerät im Kühlschrank oder Gefrierfach abzukühlen – entstehende Kondensation (Schwitzwasser) verursache Folgeschäden durch Kurzschlüsse, welche die Datenrettung erheblich erschwerten oder gar unmöglich machten. Attingo Datenrettung steht nach eigenen Angaben im High-Priority-Service rund um die Uhr zur Verfügung und kann in über 98 Prozent der Fälle die Daten wiederherstellen – auch nach schwersten Hitzeschäden.

Präventive Checkliste für die Hitzewelle

Für Privatanwender:

  • Notebooks, Smartphones und externe Festplatten niemals im parkenden Auto zurücklassen!
  • Geräte nicht in direkter Sonneneinstrahlung betreiben (Fensterbrett, Balkon, Strand)!
  • Laptop nicht auf weichen Oberflächen (Couch, Bett) betreiben – Lüftungsschlitze werden verdeckt!
  • Backup aktuell halten – vor allem vor Urlaubsreisen!

Für Unternehmen:

  • Serverraum-Temperatur überwachen – idealerweise unter 25, maximal 30 Grad Celsius!
  • Lüftungsschlitze an Servern, NAS-Systemen und PCs mit Druckluft reinigen!
  • Klimaanlage im Serverraum vor Beginn der Hitzewelle prüfen lassen!
  • RAID-Status und S.M.A.R.T.-Werte aller Festplatten kontrollieren!
  • Zusätzliche Lüfter direkt an kritischen Festplatten erwägen!
  • Defekte Datenträger sofort ausschalten und nicht mehr mit Strom versorgen!

Weitere Informationen zum Thema:

ATTINGO DATA RESCUE
Attingo Datenrettung Deutschland: Wir übernehmen für Sie die professionelle Wiederherstellung von Daten und haben langjährige Erfahrung mit allen gängigen Systemen.

ATTINGO DATA RESCUE
Über Attingo Datenrettung / Professionelle Datenrettung: Das technisch top ausgebildete und versierte Team von Attingo hat sich auf die Rekonstruktion verlorener Daten spezialisiert.

ATTINGO DATA RESCUE
Ihr Team der Attingo Datenrettung: DI (FH) Markus Häfele, Geschäftsführer

datensicherheit.de, 29.06.2021
Sommerwetter birgt Gefahrenpotenzial für Datenträger / Datenträger mobiler Geräte oftmals nur bis zu 35° im Betrieb und 43° bis 45° im abgedrehten Zustand ausgelegt

datensicherheit.de, 06.06.2025
25 Jahre USB-Stick: Ein praktisches, fehleranfälliges Speichermedium / CBL Datenrettung gibt zum Jubiläumsjahr Tipps zum richtigen Umgang und bietet im Fall der Fälle bis einschließlich August 2025 einen Rettungsrabatt

datensicherheit.de, 19.01.2012
Attingo verzeichnet zunehmenden Bedarf nach Datenrettung rund um die Uhr / Notaufnahme für Datenträger auch in der Nacht und an Wochenenden verstärkt nachgefragt

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Handy-Schnüffeln: Laut Bitkom-Studie haben 26 Prozent das Partner-Smartphone heimlich durchsucht https://www.datensicherheit.de/bitkom-studie-26-prozent-partner-smartphone-heimlich-durchsuchung Mon, 18 May 2026 22:02:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54534 Bei 16- bis 29-Jährigen sind es sogar 43 Prozent – so ein Ergebnis der repräsentativen Befragung im Bitkom-Auftrag unter 1.449 Personen in Deutschland ab 16 Jahren

[datensicherheit.de, 19.05.2026] „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?“ In einigen Beziehungen scheint dieser Satz auch im Digitalen zu gelten: Ob „WhatsApp“-Nachrichten, „Social-Media“-Accounts, Fotos oder Browser-Verlauf – das Smartphone der Partnerin oder des Partners ist offenbar nicht für alle tabu: Nach aktuellen Erkenntnissen des Digitalverbands Bitkom e.V. haben 26 Prozent derjenigen, die schon einmal in einer Beziehung waren, haben das Mobiltelefon ihres Partners bzw. ihrer Partnerin bereits ohne ausdrückliche Erlaubnis durchsucht. Besonders verbreitet sei das heimliche „Handy-Schnüffeln“ unter Jüngeren: Bei den 16- bis 29-Jährigen gäben 43 Prozent an, schon einmal einen Blick in die Inhalte des Smartphones der Partnerin oder des Partners geworfen zu haben. Dies seien Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Bitkom-Auftrag unter 1.449 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. Die von Bitkom Research durchgeführte Befragung habe im Zeitraum der Kalenderwochen 3 bis 4 2026 stattgefunden.

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Foto: Bitkom

Leah Schrimpf: Digitale Grenzen sind Beziehungssache und können gemeinsam besprochen werden

60% würden laut Bitkom-Studie heimliche Durchsuchung des Partner-Mobiltelefons indes kategorisch ausschließen

Die Motive reichten von Neugier bis Untreueverdacht – indes seien die Gefühle danach gemischt: Manche fühlten sich bestätigt oder erleichtert, andere enttäuscht, wütend oder hätten ein schlechtes Gewissen.

  • Demnach sagen zehn Prozent der Befragten mit Beziehungserfahrung, sie hätten das Smartphone ihrer Partnerin oder ihres Partners bereits öfter heimlich durchsucht. 16 Prozent hätten es vereinzelt getan, weitere zehn Prozent hätten es zwar noch nie getan, könnten es sich aber künftig vorstellen. 60 Prozent würden die heimliche Durchsuchung des Partnerhandys aber kategorisch ausschließen.

Die häufigsten Gründe für das heimliche Durchsuchen seien Neugier und Misstrauen. 31 Prozent derjenigen, die schon einmal das Partner-Smartphone durchsucht haben, sagten, sie seien einfach neugierig gewesen. Ebenfalls 31 Prozent hätten den Verdacht, dass ihr Partner oder ihre Partnerin untreu ist. 25 Prozent vermuteten, dass der Partner oder die Partnerin bei einem anderen Thema unehrlich ist.

Smartphones für viele Menschen der persönlichste digitale Raum überhaupt

„23 Prozent nennen frühere Vertrauensbrüche als Grund. 17 Prozent sagen, sie hätten grundsätzlich das Bedürfnis, genau zu wissen, mit wem der Partner oder die Partnerin schreibt.“

  • Nach dem heimlichen Blick auf das Smartphone folge jedoch nicht nur Erleichterung. 25 Prozent fühlten sich danach bestätigt, 23 Prozent erleichtert. Gleichzeitig weien 22 Prozent enttäuscht, jeweils 20 Prozent hätten ein schlechtes Gewissen oder seien wütend. 18 Prozent sagten, es sei ihnen eher egal gewesen, 14 Prozent seien verunsichert.

„Das Smartphone ist für viele Menschen der persönlichste digitale Raum überhaupt, mit privaten Nachrichten und Fotos, aber auch mit Gesundheitsdaten, Zahlungsinformationen oder beruflichen Zugängen“, kommentiert Bitkom-Expertin Leah Schrimpf, Leiterin „Digitale Gesellschaft“.

Bitkom rät Nutzern grundsätzlich, eigene Geräte und Konten regelmäßig auf Sicherheit und Zugriffsrechte zu überprüfen

Schrimpf führt aus: „Digitale Grenzen sind Beziehungssache und können gemeinsam besprochen werden. Manche Paare teilen Passwörter oder Standorte freiwillig, andere möchten bewusst getrennte digitale Räume behalten.“

  • Auch auf der anderen Seite hätten viele entsprechende Erfahrungen gemacht: 16 Prozent aller Befragten gäben an, dass ihr eigenes Smartphone bereits ohne ausdrückliche Erlaubnis von einer aktuellen oder ehemaligen Partnerin beziehungsweise einem Partner durchsucht worden sei.
  • Weitere acht Prozent seien sich nicht sicher, vermuteten es aber. Unter den 16- bis 29-Jährigen berichteten 22 Prozent, dass ihnen dies bereits passiert sei, weitere zwölf Prozent vermuteten es.
  • Mitunter geschehe die digitale Nähe aber auch freiwillig: 20 Prozent aller Befragten hätten in einer Beziehung bereits ihre Social-Media-Passwörter mit Partner oder Partnerin geteilt.

Auch unabhängig von Partnerschaften gilt laut Bitkom: Smartphones enthalten heute eine Vielzahl sensibler Informationen. Nutzer sollten die eigenen Geräte und Konten deshalb regelmäßig auf Sicherheit und Zugriffsrechte zu überprüfen.

Bitkom-Tipps zum Schutz des eigenen Smartphones:

  • Starke Displaysperre nutzen!
    Statt einfacher Muster oder kurzer PINs besser einen längeren Gerätecode verwenden und zusätzlich Fingerabdruck oder Gesichtserkennung aktivieren.
  • Vorschau auf dem Sperrbildschirm begrenzen!
    Nachrichteninhalte, Codes oder sensible App-Benachrichtigungen sollten erst nach dem Entsperren sichtbar sein.
  • Software aktuell halten!
    Updates für Betriebssystem und Apps helfen, Sicherheitslücken zu schließen und sollten zeitnah installiert werden.
  • App- und Kontozugriffe prüfen!
    Regelmäßig sollte kontrolliert werden, welche Apps Zugriff auf Standort, Fotos, Kontakte oder Mikrofon haben und welche Geräte mit Apple-ID, Google-Konto, Messenger- oder Social-Media-Accounts verbunden sind.
  • Passwörter nicht unbedacht teilen!
    Zugangsdaten sollten grundsätzlich privat bleiben. „Wer sie teilt, sollte dies bewusst tun und Passwörter bei Bedarf ändern.“

  • Standortfreigaben im Blick behalten!
    Geteilte Standorte ließen sich in den Einstellungen von Smartphone, Apps oder „Cloud“-Diensten überprüfen und jederzeit deaktivieren.
  • Apps mit sensiblen Inhalten zusätzlich schützen!
    Banking- oder Authentifizierungsapps sollten so eingestellt sein, dass sie auch beim entsperrten Smartphone nicht ohne zusätzliche Identifizierung geöffnet werden können. Dies lasse sich auch für weitere Apps, etwa Nachrichten oder Fotos, einrichten.

Weitere Informationen zum Thema:

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Leah Schrimpf – Leiterin Digitale Gesellschaft Bitkom e.V.

datensicherheit.de, 03.09.2025
Smartphone als Multifunktionsgerät: Wecker, Kamera, Navigationsgerät / Nach aktuellen Erkenntnissen des Digitalverbands Bitkom haben bereits knapp drei Viertel der Smartphone-Nutzer ihren Wecker vollständig oder größtenteils ersetzt

datensicherheit.de, 14.04.2024
Bitkom-Umfrage zum Anvertrauen des Smartphones an andere / Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß: Vielen behagt es nicht, das eigene Smartphone anderen zu überlassen

datensicherheit.de, 29.06.2023
Smartphone-Nutzung auf der Toilette: Gefahren lassen sich nicht aussperren / Über 54% der Deutschen verwenden ihr Smartphone auch auf der Toilette

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KIT-Frühwarnsystem für Biodiversität: Akustische Erfassung von Naturräumen mit Smartphone-App https://www.datensicherheit.de/kit-fruehwarnsystem-biodiversitaet-akustik-erfassung-naturraeume Mon, 04 May 2026 08:06:22 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54269 Im Projekt „Bio-O-Ton-2“ entwickeln KIT-Forscher eine Methode, um den Zustand von Lebensräumen mit Unterstützung von Bürgern als „Citizen Scientists“ großflächig zu erfassen

[datensicherheit.de, 04.05.2026] Laut einer aktuellen Meldung vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gilt das Monitoring der biologischen Vielfalt bislang als aufwändig und kostenintensiv – zudem erfordere es spezialisiertes Fachwissen. Mittels Künstlicher Intelligenz (KI) indes ließen sich nun Veränderungen der Biodiversität auch einfach und frühzeitig anhand von Tonaufnahmen erkennen: Im Projekt „Bio-O-Ton-2“ entwickeln KIT-Forscher daraus eine Methode, mit der sich der Zustand von Lebensräumen mit Unterstützung von Bürgern als „Citizen Scientists“ großflächig erfassen lassen soll. Als Frühwarnsystem soll diese demnach zukünftig bei Behörden zum Einsatz kommen. Die Idee sei in einem Projekt des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) zum Thema „Artenvielfalt und Lebensraum-Monitoring“ entstanden: „Bio-O-Ton-2“ baue auf einer einjährigen Vorbereitungsphase auf und befinde sich seit Januar 2025 in der zweiten Projektphase. Diese sei auf drei Jahre angelegt und werde durch das BMFTR mit 833.000 Euro gefördert.

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Foto: Gabi Zachmann, KIT

Projekt „Bio-O-Ton-2“: Natur-Veränderungen frühzeitig dokumentieren, um Biodiversität schützen zu können

KIT-Projekt begleitet von Rundem Tisch aus Fachbehörden, Naturschutzverbänden, Kartierungsbüros und wissenschaftlichen Einrichtungen

Wandel in der Natur frühzeitig zu erkennen, sei eine zentrale Voraussetzung, um schützenswerte Lebensräume zu identifizieren und langfristig zu erhalten. „Ideal für das Monitoring wäre eine schnelle und kostengünstige Methode, um Veränderungen in Deutschland großflächig sichtbar zu machen“, erklärt die Projektleiterin, Dr. Susanne Benz vom Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung (IPF) des KIT.

  • Sie führt weiter aus: „Tonaufnahmen von ,Citizen Scientists’ sind dafür hervorragend geeignet. Mithilfe von Smartphones mit Geotagging-Funktionen können Bürgerinnen und Bürger heute Daten aus einer Vielzahl von Lebensräumen bereitstellen.“ Mit diesem Ansatz möchten die Forscher im Projekt „Bio-O-Ton-2“ Behörden künftig beim Monitoring von Biotopen unterstützen.

Dieses Projekt wird laut KIT von einem Runden Tisch aus Fachbehörden, Naturschutzverbänden, Kartierungsbüros und wissenschaftlichen Einrichtungen begleitet. „Gemeinsam haben wir zunächst ein Klassifikationssystem für Flächenbewertungen erarbeitet, das dem Projektpartner ci-tec als Grundlage für das Training einer KI dient“, so Benz. Tonaufnahmen hätten wir dabei als ideale Messmethode identifiziert.

KIT-Vorhaben soll Bewertung von Naturflächen ermöglichen, ohne diese zu betreten

Einminütige Klangaufnahmen könnten typische Geräusche eines Ortes festhalten – etwa Tier- und Naturgeräusche, Wind oder auch entfernte Verkehrsgeräusche. Sie lieferten wissenschaftlich exakt auswertbare Daten, seien großflächig einsetzbar und ermöglichten eine erste Bewertung der Fläche – ohne sie zu betreten.

  • Grundlage des Klassifikationssystems seien die Lebensraumtypen der „Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie“ zur Beschreibung schützenswerter Lebensräume in Europa. Gemeinsam mit Tonaufnahmen sowie Satelliten- und Wetterinformationen entstehe eine Basis mit Referenzdaten zu bereits bewerteten Flächen. Sie kombiniere fernerkundlich aufgenommene Daten mit Angaben zum Zustand der jeweiligen Habitate.

Darauf aufbauend entwickeln KI-Experten der ci-tec GmbH Methoden, um die heterogenen Daten zu fusionieren. Zudem trainieren sie KI-Modelle, die Zusammenhänge zwischen akustischen Mustern und Lebensraumtypen zu erkennen. „Unser Ziel ist es, ein Verfahren zu entwickeln, das sich in der behördlichen Praxis anwenden lässt und das Monitoring erleichtert“, betont Benz. Das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) führe begleitend eine Akzeptanzstudie durch und evaluiert mögliche Anwendungsfälle.

KIT sucht „Citizen Scientists“ mit Smartphone

„Damit das Projekt ein Erfolg wird, brauchen wir die Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern!“, sagt Benz und erläutert: „Dazu kooperieren wir mit ,Dawn Chorus’ [], einem Citizen-Science-Projekt, das dazu einlädt, Naturklänge mit dem Smartphone aufzunehmen und zu teilen.“

  • Grundsätzlich ließen sich die Aufnahmen überall machen. Besonders wichtig für das Trainieren der KI seien jedoch solche Gebiete, deren naturschutzfachlicher Wert bereits kartiert wurde, da sich dort Veränderungen der Biodiversität gut nachvollziehen ließen.

Benz bittet um Unterstützung: „Alle, die draußen in der Natur unterwegs sind, möchten wir aufrufen, mithilfe der App Naturtöne aufzunehmen. Wichtig ist aber zu wissen, dass diese Flächen oft unter Naturschutz stehen und besonders wertvoll für die Biodiversität sind. Daher dürfen die Tonaufnahmen ausschließlich von Wegen aus gemacht werden. Weitere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.“

Weitere Informationen zum Thema:

KIT Karlsruher Institut für Technologie
Science for Impact

KIT Karlsruher Institut für Technologie
Biodiversitäts-Bewertung von Biotoptypen durch maschinelles Lernen anhand von Citizen-Science-Tonaufnahmen und Satellitenbildern (Bio-O-Ton-2)

KIT Karlsruher Institut für Technologie
Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung (IPF) / Dr. Susanne Benz

KIT Karlsruher Institut für Technologie
Machen Sie mit als Citizen Scientist: Helfen Sie uns, die Natur hörbar zu machen!

ci-tec
ÜBER UNS

iSOE Institut für sozial-ökologische Forschung
Über uns / Das Institut

BfN Bundesamt für Naturschutz
Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) – Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen

DAWN CHORUS
Hör die Stimme der Natur – und verschaffe ihr Gehör!

datensicherheit.de, 04.07.2025
Wahrnehmung von Außengeräuschen: Fraunhofer-Institut schickte The Hearing Car auf Erprobungsfahrt / Das Fraunhofer IDMT-HSA forscht mit dem „hörenden Auto“ im Projekt „KI4BoardNet“ an der Integration akustischer Sensorik

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Nutzer-Umfrage: Fast 50 Apps durchschnittlich auf jedem Smartphone installiert https://www.datensicherheit.de/nutzer-umfrage-50-apps-smartphone-installation Thu, 23 Apr 2026 22:27:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=54108 Auch Basis-Apps mit großer Bedeutung: Für 44 Prozent ist der Taschenrechner auf dem Smartphone besonders wichtig – und für 43 Prozent die Notizen-App

[datensicherheit.de, 24.04.2026] Auf dem Smartphone bündelt sich für viele Menschen heute offensichtlich ein immer größerer Teil ihres Alltags – egal, ob Kommunikation, Bankgeschäfte oder Navigation: Entsprechend wächst auch die Zahl der dafür genutzten Apps. Im Schnitt seien auf privat genutzten Smartphones in Deutschland 46 Apps zusätzlich zu den vorinstallierten Anwendungen installiert. Grundlage dieser Erkenntnis ist eine Befragung von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom e.V. – hierzu wurden demnach 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 861 Personen, welche ihr Smartphone privat nutzen. Diese repräsentative Gesamtumfrage habe im Zeitraum der Kalenderwochen 1 bis 5 2026 stattgefunden.

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Foto: Bitkom e.V.

Dr. Sebastian Klöß: Mittlerweile gewinnen auch KI-Apps spürbar an Bedeutung und erweitern das Nutzungsspektrum nochmal deutlich

Nur 4% der Smartphone-Nutzer haben bisher keine einzige zusätzliche App installiert

Im vergangenen Jahr – 2025 – habe dieser Wert noch bei 42 gelegen. Fast jeder Zweite (49%) habe sogar 50 Apps und mehr auf dem Smartphone. Weitere 19 Prozent kämen auf 30 bis unter 50 Apps, 13 Prozent auf 20 bis unter 30 Apps.

  • Nur vier Prozent hätten keine einzige zusätzliche App installiert.

„Smartphone-Apps sind für viele Menschen der einfachste Zugang zu Kommunikation, Services, Informationen und Unterhaltung“, erläutert Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß. Er berichtet: „Mittlerweile gewinnen auch KI-Apps spürbar an Bedeutung und erweitern das Nutzungsspektrum nochmal deutlich.“

Nutzer von Smartphones nutzen vor allem Apps für Kurznachrichten

Am wichtigsten seien den Nutzern auf ihrem Smartphone vor allem Apps für Kurznachrichten wie „WhatsApp“, „iMessage“ oder „Signal“: 83 Prozent würden diese als besonders wichtig benennen. Praktisch gleichauf lägen Anwendungen für Finanzen und Bezahlen mit 80 Prozent sowie E-Mail-Apps mit 70 Prozent.

  • Ebenfalls für viele von großer Bedeutung seien Apps für Fotos und Mediengalerie (69%), Wetter (68%), Soziale Medien, Navigation und Karten sowie Nachrichten und News – jeweils 66 Prozent. Auch Anwendungen rund um Gesundheit, Fitness und Ernährung (63%), Online-Shopping (61%) sowie Mobilität und Reisen (56%) gehörten für viele fest zum digitalen Alltag.

Knapp die Hälfte nenne zudem Kalender- und Organisations-Apps (54%), Streaming-Apps für Musik, Video und Podcasts (50%) sowie KI-Anwendungen wie „ChatGPT“, Sprachassistenten oder Text- und Bildgeneratoren (47%) als besonders wichtig. „Und nicht zuletzt haben auch Basis-Apps eine große Bedeutung: Für 44 Prozent ist der Taschenrechner besonders wichtig – und für 43 Prozent die Notizen-App.“

Weitere Informationen zum Thema:

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Dr. Sebastian Klöß: Leiter Märkte & Technologien Bitkom e.V.

datensicherheit.de, 07.04.2026
SparkCat meldet sich zurück: Neue Malware-Variante im App Store und in Google Play aufgetaucht / Laut Kaspersky ist die neue Schadsoftware in Apps für Lieferdienste und Unternehmenskommunikation versteckt

datensicherheit.de, 21.03.2026
Zimperium warnt vor neuer Banking-Malware-Welle: 1.243 Apps kompromittiert / Zimperium-Sicherheitsforscher stufen aufgedeckte cyberkriminelle Aktivitäten als Bestandteil ausgeklügelter und skalierbarer Kampagnen ein

datensicherheit.de, 31.01.2026
Spionagewerkzeug GhostChat: Gefälschte Dating-App als Köder / Aktuelle, von ESET entdeckte „GhostChat“-App-Kampagne zeigt, wie wirksam soziale Manipulation ist

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Leica Leitzphone: Smartphone-Fotografie mit Fokus auf Authentizität und Design https://www.datensicherheit.de/leica-leitzphone-smartphone-fotografie-authentizitat https://www.datensicherheit.de/leica-leitzphone-smartphone-fotografie-authentizitat#respond Wed, 08 Apr 2026 12:49:01 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=53781 Das Unternehmen verfolgt mit der Vorstellung des Gerätes das Ziel jüngere Generationen für Fotografie zu begeistern.

Von unserem Gastautor Marcel Theiner

[datensicherheit.de, 08.04.2026] Eines vorweg: Mit dem Leitzphone bringt Leica seine fotografische DNA erneut in ein Smartphone. Bei einer Einführungsveranstaltung stellte das Unternehmen das Gerät vor und zeigte, wie klassische Kamera-Philosophie mit moderner Smartphone-Technik kombiniert werden soll. Statt direkt mit etablierten Smartphone-Herstellern konkurrieren zu wollen, verfolgt Leica dabei ein anderes Ziel: Vor allem eine jüngere Generation soll für Fotografie begeistert werden.

Vorstellung Leica Leitzphone in München

Vorstellung Leica Leitzphone in München, © Marcel Theiner

Schon der Einstieg zu einer Präsentationsveranstaltung des Unternehmens machte deutlich, worauf der Fokus liegt. Gäste wurden mit einem roten Begrüßungsdrink – passend zur ikonischen Leica-Farbe – empfangen, während ein DJ für lockere Atmosphäre sorgte. Noch bevor die eigentliche Präsentation begann, konnten Besucher selbst Fotos mit dem neuen Gerät aufnehmen und sich direkt von der Bildqualität überzeugen.

Drei Kernbereiche des Leitzphone-Konzepts

In der Präsentation stellte Leica drei zentrale Säulen vor, auf denen das Smartphone basiert.

  • Der erste und wichtigste Bereich ist die Bildqualität. Leica kombiniert dafür Hardware, Software und ein spezielles Bedienkonzept. Das Gerät verfügt über ein leistungsfähiges Kamerasystem mit mehreren Sensoren sowie einen markanten Kamera-Ring auf der Rückseite. Ergänzt wird die Hardware durch Softwarefunktionen wie den Leica Essential Mode, der verschiedene klassische Kamerasysteme simulieren soll. Auch bekannte Leica Looks, also Farbprofile aus den Kameras des Herstellers, sind integriert.
    Besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen soll das System überzeugen. In der Praxis zeigte sich zudem ein sehr leistungsfähiger Zoom.
  • Der zweite Fokus liegt auf dem Design. Leica setzt bewusst auf eine minimalistische und zeitlose Gestaltung. Das Smartphone wirkt hochwertig verarbeitet, liegt angenehm in der Hand und ist vergleichsweise leicht – sogar etwas leichter als ein iPhone 16 Pro Max. Durch das große Kameramodul ist das Gerät allerdings leicht kopflastig und kann in der Hand etwas nach vorne kippen. Die geriffelten Griffbereiche auf der Rückseite sorgen jedoch für zusätzlichen Halt.
  • Der dritte Bereich betrifft die User Experience. Leica integriert eine eigene Benutzeroberfläche mit speziellen Widgets. Dazu gehören beispielsweise ein LFI-Widget mit Fotoinspiration aus der Leica-Community sowie ein Golden-Hour-Widget, das auf Basis von Standort und Wetterlage anzeigt, wann das Licht für besonders stimmungsvolle Aufnahmen geeignet ist.

Kamera-Bedienung mit Drehring

Ein auffälliges Element des Smartphones ist der physische Drehring rund um das Kameramodul. Dieser kann beispielsweise zur Steuerung des Zooms genutzt werden. Im praktischen Einsatz wirkt die Funktion zwar intuitiv und ist ein interessantes Feature, fühlt sich jedoch eher technisch und digital an als die Bedienung eines klassischen analogen Objektivs.

Leica Leitzphone (Rückansicht)

Leica Leitzphone (Rückansicht), © Marcel Theiner

Während der Präsentation demonstrierten Leica-Mitarbeiter das Gerät zudem per Live-Viewing, wodurch sich die Kamera-Funktionen direkt im Einsatz verfolgen ließen.

Sicherheitschip für die Authentizität von Bildern

Ein besonderes Merkmal des Smartphones ist ein integrierter Sicherheitschip, der speziell für die Authentizität von Fotos eingesetzt wird. Beim Aufnehmen eines Bildes kann das Gerät eine kryptografische Signatur erstellen, die zusammen mit Metadaten im Bild gespeichert wird.

Dadurch lässt sich später nachvollziehen, ob ein Foto tatsächlich mit dem Gerät aufgenommen wurde und ob es nachträglich verändert wurde. Grundlage dafür sind Standards wie C2PA (Coalition for Content Provenance and Authenticity) und die Content Authenticity Initiative.

Gerade in Zeiten von KI-generierten Bildern und Deepfakes gewinnt diese Art von Herkunftsnachweis zunehmend an Bedeutung. Fotografien können so mit einer Art digitalem Echtheitszertifikat versehen werden, das Manipulationen nachvollziehbar macht und gleichzeitig die Urheberschaft stärkt.

Hochauflösendes Display

Auch das Display gehört zu den Highlights des Geräts. Das Smartphone verfügt über ein großes 6,9-Zoll-HyperRGB-OLED-Display mit 120 Hertz Bildwiederholrate und einer Spitzenhelligkeit von bis zu 3.500 Nits, was besonders bei der Bildbearbeitung und beim Betrachten von Fotos von Vorteil ist.

Leica Leitzphone (Frontansicht)

Leica Leitzphone (Frontansicht), © Marcel Theiner

Fazit

Mit dem Leitzphone versucht Leica, klassische Kamerawerte in die Smartphone-Welt zu übertragen. Neben der starken Kamera steht dabei vor allem die Authentizität von Bildern im Fokus. Der integrierte Sicherheitschip zur kryptografischen Signierung von Fotos zeigt, dass sich Leica auch mit den Herausforderungen moderner digitaler Bildmanipulation auseinandersetzt.

Das Gerät richtet sich damit weniger an klassische Smartphone-Power-User, sondern vor allem an Menschen, die Fotografie als kreatives Werkzeug verstehen und Wert auf Bildqualität, Design und Herkunftsnachweise legen.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 11.12.2024
Deepnude AI Image Generator: Cyber-Kriminelle lockten Opfer mit speziellem Köder

 

 

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SparkCat meldet sich zurück: Neue Malware-Variante im App Store und in Google Play aufgetaucht https://www.datensicherheit.de/sparkcat-malware-variante-app-store-google-play Mon, 06 Apr 2026 22:35:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=53737 Laut Kaspersky ist die neue Schadsoftware in Apps für Lieferdienste und Unternehmenskommunikation versteckt

[datensicherheit.de, 07.04.2026] Kaspersky hat in einer Mitteilung zu Ostern 2026 gewarnt, dass sich demnach eine neue Variante der „SparkCat“-Malware verbreitet – und zwar über legitime Apps wie Messenger und Lieferdienste in „Google Play“ und im „App Store“. Somit stelle diese eine Bedrohung für Smartphone-Nutzer dar. Diese Schadsoftware könne heimlich auf Fotos zugreifen und sie nach sensiblen Informationen wie Zugangsdaten zu „Krypto-Wallets“ durchsuchen. Dabei scheinen die Angreifer laut Kaspersky regional unterschiedliche Taktiken anzuwenden: Während die „Android“-Version Nutzer in Asien ins Visier nehme, könne die „iOS“-Variante weltweit aktiv werden.

Neue Version von „SparkCat“ über legitime, aber kompromittierte Apps verbreitet

Die neue Version von „SparkCat“ werde über legitime, aber kompromittierte Apps verbreitet, darunter Messenger für die Unternehmenskommunikation sowie eine Essensliefer-App.

  • „Die Kaspersky-Experten identifizierten davon zwei infizierte Apps im ,App Store’ sowie eine im ,Google Play’.“

Des Weiteren seien diese Apps über Drittanbieter-Webseiten verbreitet worden. Einige davon imitierten den „App Store“, sofern sie von einem „iPhone“ aus aufgerufen werden.

Aktualisierte „Android“-Variante des Trojaners durchsucht Bildergalerien

Die aktualisierte „Android“-Variante des Trojaners durchsuche die Bildergalerien kompromittierter Geräte nach Screenshots mit bestimmten Schlüsselwörtern in japanischer, koreanischer und chinesischer Sprache. Kaspersky-Experten gingen daher davon aus, dass sich die Kampagne primär gegen „Krypto-Währungs“-Nutzer in Asien richtet.

  • Die „iOS“-Variante hingegen suche nach englischsprachigen „Mnemonics“ von „Krypto-Wallets“. Dadurch ergebe sich ein potenziell deutlich größeres Zielgebiet, da Nutzer weltweit – unabhängig von ihrer Region – betroffen sein könnten.

Im Vergleich zu früheren Versionen von „SparkCat“ verfüge die aktuelle „Android“-Variante über mehrere zusätzliche Verschleierungsebenen, darunter Code-Virtualisierung und den Einsatz plattformübergreifender Programmiersprachen. Solche Techniken seien bei mobiler Malware bislang eher selten dokumentiert worden.

Schadcode inzwischen aus allen drei Apps entfernt

Kaspersky hat nach eigenen Angaben die identifizierten schädlichen Anwendungen an Google und Apple gemeldet. Der Schadcode sei inzwischen aus allen drei Apps entfernt worden.

  • „Die aktualisierte Variante von ,SparkCat’ fordert in bestimmten Szenarien Zugriff auf die Fotos in der Smartphone-Galerie des Nutzers, ähnlich wie bereits die erste Version des Trojaners“, erläutert Sergey Puzan, Cybersicherheitsexperte bei Kaspersky.

Anschließend analysiere diese mithilfe eines OCR-Moduls den Text in den gespeicherten Bildern. „Erkennt die Schadsoftware relevante Schlüsselwörter, wird das entsprechende Bild an die Angreifer übermittelt.“

Angreifer steigern Komplexität ihrer Anti-Analyse-Techniken, um Prüfmechanismen offizieller App-Stores zu umgehen

Puzan führt weiter aus: „Aufgrund der starken Ähnlichkeiten gehen wir davon aus, dass hinter beiden Versionen dieselben Entwickler stehen. Diese Kampagne verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig Sicherheitslösungen für Smartphones sind, um sich vor vielfältigen Cyberbedrohungen zu schützen!“

  • Dmitry Kalinin, Cybersicherheitsexperte bei Kaspersky, bemerkt ergänzend: „,SparkCat’ stellt eine sich kontinuierlich weiterentwickelnde Bedrohung für mobile Geräte dar.“ Die Angreifer erhöhten die Komplexität ihrer Anti-Analyse-Techniken, um Prüfmechanismen der offiziellen App-Stores zu umgehen.

Zudem seien Methoden wie Code-Virtualisierung und der Einsatz plattformübergreifender Programmiersprachen für mobile Malware ungewöhnlich und sprächen für ein „hohes technisches Niveau der Angreifer“.

Infizierte Apps ollten umgehend vom Gerät entfernt werden

Kaspersky-Produkte sollen die neue „SparkCat“-Version unter „HEUR:Trojan.AndroidOS.SparkCat.“ und „HEUR:Trojan.IphoneOS.SparkCat.“ erkennen.

Kaspersky-Tipps zum Schutz vor „SparkCat“:

  • Die infizierte App umgehend vom Gerät entfernen und nicht mehr verwenden!
  • Keine Screenshots mit sensiblen Informationen, einschließlich Wiederherstellungsphrasen für „Krypto-Wallets“ erstellen und speichern!
  • App-Berechtigungen stets überprüfen – bittet eine App um Erlaubnis, auf die Fotobibliothek des Geräts zuzugreifen, sollte geprüft werden, ob der Zugriff wirklich erforderlich ist!
  • Passwörter wie auch Wiederherstellungsphrasen für „Krypto-Wallets“ in dedizierten Passwort Managern (wie z.B. „Kaspersky Password Manager“) speichern!
  • Alle Geräte mit einer robusten mobilen Sicherheitssoftware (wie z.B. „Kaspersky Premium“) schützen!

Weitere Informationen zum Thema:

kaspersky
Cyberimmunität ist unser erklärtes Ziel / Wir sind ein Team von über 5.000 Fachleuten mit einer über 25-jährigen Erfolgsgeschichte im Schutz von Privatpersonen und Unternehmen weltweit und haben uns die weltweite Cyberimmunität als ultimatives Ziel gesetzt.

kaspersky, Dmitry Kalinin & Sergey Puzan, 07.02.2025
Take my money: OCR crypto stealers in Google Play and App Store

datensicherheit.de, 21.03.2026
Zimperium warnt vor neuer Banking-Malware-Welle: 1.243 Apps kompromittiert / Zimperium-Sicherheitsforscher stufen aufgedeckte cyberkriminelle Aktivitäten als Bestandteil ausgeklügelter und skalierbarer Kampagnen ein

datensicherheit.de, 31.01.2026
Spionagewerkzeug GhostChat: Gefälschte Dating-App als Köder / Aktuelle, von ESET entdeckte „GhostChat“-App-Kampagne zeigt, wie wirksam soziale Manipulation ist

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Smartphone-Kaperung: PromptSpy-Hacker missbrauchen Google-KI https://www.datensicherheit.de/smartphone-kaperung-promptspy-hacker-missbrauch-google-ki Thu, 19 Feb 2026 23:09:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=52721 ESET-Forscher haben eine neue „Android“-Schadsoftware entdeckt, welche „Google Gemini“ nutzt, um sich selbst vor dem Schließen zu schützen und dauerhaft auf dem Smartphone aktiv zu bleiben

[datensicherheit.de, 20.02.2026] Laut einer aktuellen Warnung von ESET haben Cyberkriminelle eine technologische Schwelle überschritten: Erstmals nutze eine „Android“-Malware Generative Künstliche Intelligenz (GenKI) im laufenden Betrieb, um sich auf infizierten Smartphones einzunisten und sie unter ihre Kontrolle zu bringen. ESET-Forscher haben demnach eine neue „Android“-Schadsoftware entdeckt, welche „Google Gemini“ einsetze, um sich selbst vor dem Schließen zu schützen und dauerhaft auf dem Gerät aktiv zu bleiben.

Nach der Installation nahezu vollständige Übernahme des Smartphones

Diese Schadsoftware mit dem Namen „PromptSpy“ tarne sich als Banking-App „MorganArg“ (eine Fälschung der „Chase/JPMorgan“-App) und werde über gefälschte Webseiten verbreitet.

  • Bisher habe sich diese Kampagne primär gegen Nutzer in Argentinien gerichtet – die Technik sei jedoch global nutzbar.

„Nach der Installation übernimmt sie das Gerät nahezu vollständig. Angreifer können den Bildschirm live mitverfolgen, Eingaben auslesen, den Sperrcode abfangen und Aktionen durchführen, als hielten sie das Smartphone selbst in der Hand.“

KI analysiert den Smartphone-Bildschirm wie ein Mensch

Neu sei vor allem die Art, wie sich die Schadsoftware im System festsetzt: Statt mit starren Befehlen zu arbeiten, übergebe sie den aktuellen Bildschirminhalt an Googles KI-Modell „Gemini“.

  • Dieses analysiere die Oberfläche und liefere Schritt für Schritt Anweisungen, welche Schaltfläche gedrückt werden müsse, damit diese App nicht geschlossen werden kann. Die Schadsoftware lässt sich von der KI erklären, was sie als Nächstes tun muss“, erläutert Lukáš Štefanko von „ESET Research“.

Er führt weiter aus: „Damit funktioniert sie auf nahezu jedem Gerät, unabhängig von Hersteller oder ,Android’-Version. Das macht sie besonders anpassungsfähig.“ Nach der Entdeckung der KI-gestützten Ransomware „PromptLock“ im August 2025 sei dies bereits der zweite Fall, in dem Angreifer GenKI so tief in den Schadcode integrierten, um technische Hürden zu überwinden.

App installiert Fernsteuerungsmodul für Komplettzugriff auf das Smartphone

Ist die App einmal aktiv, installiere sie ein Fernsteuerungsmodul. Kriminelle könnten dann den Bildschirm sehen, Nachrichten lesen, Apps öffnen, Überweisungen auslösen oder Passwörter abgreifen.

  • Selbst ein Entfernen werde erschwert, weil unsichtbare Elemente bestimmte Schaltflächen blockierten.

„Wir sehen hier eine neue Qualität von ,Android’-Schadsoftware“, so Štefanko. KI werde nicht nur als Schlagwort genutzt, sondern konkret eingesetzt, um Schutzmechanismen zu umgehen. Hinweise deuteten darauf hin, dass die Entwickler in einem chinesischsprachigen Umfeld arbeiteten. In den offiziellen App-Stores sei diese Anwendung nicht verfügbar.

ESET-Tipps zum Schutz für Smartphone-Nutzer

Es sei nach wie vor elementar wichtig, Apps ausschließlich aus offiziellen Quellen wie „Google Play“ zu installieren und keine Anwendungen von unbekannten Webseiten herunterzuladen.

  • Besonders misstrauisch sollten Nutzer werden, wenn eine App zusätzliche Berechtigungen für Bedienungshilfen verlangt. Diese sogenannten „Accessibility“-Funktionen erlaubten weitreichenden Zugriff auf das Gerät und würden von Schadsoftware häufig missbraucht.

Auch regelmäßige System-Updates reduzierten das Risiko erheblich. Wer den Verdacht hat, dass sein Gerät kompromittiert wurde, sollte es im abgesicherten Modus neu starten. In diesem Zustand ließen sich schädliche – dann nicht aktive – Anwendungen meist entfernen. „Android“-Geräte mit aktiviertem „Google Play Protect“ seien gegen bekannte Versionen dieser Schadsoftware geschützt.

Weitere Informationen zum Thema:

eseT
Wir sind ein weltweites Unternehmen für digitale Sicherheit und schützen Millionen von Kunden sowie Hunderttausende von Unternehmen rund um den Globus. / Technologie ermöglicht Fortschritt. ESET macht ihn sicher.

welivesecurity by eseT
Lukas Stefanko – Malware Researche

welivesecurity by eseT, ESET Research, Lukas Stefanko, 19.02.2026
PromptSpy läutet mit GenAI die Ära der Android-Bedrohungen ein / ESET-Forscher entdecken PromptSpy, die erste bekannte Android-Malware, die generative KI in ihrem Ausführungsablauf nutzt.

datensicherheit.de, 14.05.2019
Schwachstelle in Whatsapp-Anrufen ermöglicht Übernahme von iPhones / G DATA Security Evangelist Tim Berghoff ordnet Sicherheitslücke ein / Nutzer sollten umgehend ein Update für die Chat-Software Whatsapp einspielen / Betroffen sind Menschenrechtsanwälte und Dissidenten.

datensicherheit.de, 28.05.2014
Feindliche Übernahme von Apple Geräten / Symantec informiert und gibt Tipps zur Prävention

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Digitalcourage e.V. ruft zur Mitzeichnung auf: Recht auf ein Leben ohne Digitalzwang soll ins Grundgesetz https://www.datensicherheit.de/digitalcourage-e-v-aufruf-mitzeichnung-recht-leben-freiheit-digitalzwang-grundgesetz Tue, 10 Feb 2026 23:50:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=52426 Digitalisierung ohne Alternativen wird zum Digitalzwang und schließt viele Menschen von der Daseinsvorsorge aus

[datensicherheit.de, 11.02.2026] Laut einer aktuellen Meldung vom Digitalcourage e.V. haben 47.000 Bürger seine „Digitalzwang-Petition“ bereits unterschrieben. 47.000-mal sei damit deutlich gemacht worden: „So nicht!“ – zum App-Zwang für die Grundversorgung, zu „Digital Only“ beim Staat und zur Teilhabe nur noch mittels Smartphone, „Account“ und Datenabgabe. Hingewiesen wird auf einen um sich greifenden Missstand: „Fahrkartenautomaten verschwinden, Arzt-Termine gibt es nur noch online und die Bundesregierung will ,Digital Only’ für die Verwaltung…“ Digitalisierung ohne Alternativen werde zum Zwang – und dies schließe viele Menschen aus. Mit der Petition wird nun gefordert, „das Recht auf ein Leben ohne Digitalzwang ins Grundgesetz aufzunehmen“.

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Abbildung: Digitalcourage e.V.

Endspurt: Leben ohne Digitalzwang ins Grundgesetz!“

Das Recht auf Leben ohne Digitalzwang sollte ins Grundgesetz aufgenommen werden

Zum 23. Mai 2026, dem „Tag des Grundgesetzes“, soll diese Petition in Berlin dann an Abgeordnete des Bundestages (MdB) übergeben werden – „öffentlich und unübersehbar“. Bis dahin möchte Digitalcourage noch möglichst viele weitere Bürger zum Mitzeichnen bewegen.

  • „47.000 Unterschriften sind bereits ein starkes Signal. Doch bis Mai hoffen wir auf mindestens 75.000.“ Dies sei indes kein an eine bestimmte Zahl gebundener Selbstzweck, sondern es gehe darum, politischen Druck aufzubauen: „Für mehr Aufmerksamkeit. Für echte Veränderung.“ Jede weitere Unterschrift stärke den Widerstand gegen den Digitalzwang.

„Wir fordern den deutschen Bundestag auf, das Recht auf ein Leben ohne Digitalzwang ins Grundgesetz aufzunehmen und damit gesetzlich zu verankern!“

Digitalzwang würde Überwachung fördern und Privatsphäre gefährden

Die Wahrnehmung der Grundrechte und der Daseinsvorsorge, die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und die Nutzung öffentlicher Infrastruktur (wie etwa Post, Bahn oder medizinische Versorgung) dürfe nicht davon abhängig gemacht werden, „dass Menschen das Internet, ein Smartphone oder bestimmte Software benutzen“. Der Digitalzwang schließe viele Menschen aus – alte oder kranke Menschen, Menschen mit Behinderung und auch solche mit geringem Einkommen.

  • Zudem gelte es, sich gegen noch mehr Überwachung zu verwahren: „Der Zwang, für bisher allgemein verfügbare Dienste nun ein Smartphone oder bestimmte Apps zu nutzen, führt zu immer neuen detaillierten Datensammlungen, die eine umfassende (kommerzielle) Überwachung aller Lebensbereiche ermöglichen.“

  • Bürger sollten frei entscheiden können, wann sie mit einem Smartphone unterwegs sind und ob sie überhaupt eines besitzen. „Wir wollen auch frei entscheiden können, welche Software und welches Betriebssystem wir auf unseren Geräten installieren!“

  • Schließlich gehe es auch um Resilienz: Gesellschaftliche Abhängigkeit von digitalen Lösungen sei ein Risiko. „Gut, wenn immer noch ein nicht-digitaler Weg zur Verfügung steht!“ Digitalcourage sieht hierbei dringenden Handlungsbedarf, denn gerade jetzt würden mit hohem Tempo bestehende Dienste abgebaut und durch an Smartphones gebundende Leistungen ersetzt werden.

Weitere Informationen zum Thema:

digitalcourage
Team

digitalcourage
Digitalzwang – Das gute digitale Leben setzt voraus, dass wir Digitalisierung nicht mit Überwachung gleichsetzen und immer auch Wahlfreiheit haben, analog zu bleiben.

digitalcourage
Recht auf Leben ohne Digitalzwang: Wir fordern den deutschen Bundestag auf, das Recht auf ein Leben ohne Digitalzwang ins Grundgesetz aufzunehmen.

datensicherheit.de, 22.05.2024
Leben ohne Digitalzwang: Digitalcourage startet Petition am 23. Mai 2024 / Der Trend zum Digitalzwang macht sich breit – immer öfter wird gefordert, sich einzuloggen, online zu registrieren oder eine App herunterzuladen

datensicherheit.de, 01.06.2021
Digitalcourage kritisiert zunehmenden Digitalzwang / Über den Digitalzwangmelder werden von Digitalcourage Beispiele gesammelt und ausgewertet

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Heftiger Wintereinbruch in Deutschland: Bitkom gibt Tipps zum Schutz des Smartphones bei Kälte https://www.datensicherheit.de/wintereinbruch-deutschland-bitkom-tipps-schutz-smartphone-kaelte https://www.datensicherheit.de/wintereinbruch-deutschland-bitkom-tipps-schutz-smartphone-kaelte#respond Thu, 08 Jan 2026 23:52:51 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51635 Zwei Drittel der Smartphone-Nutzer in Deutschland haben bereits Probleme mit ihrem Smartphone bei niedrigen Temperaturen gehabt

[datensicherheit.de, 09.01.2026] In der ersten Januarhälfte 2026 ist in weiten Teilen Deutschlands mit Schnee zu rechnen, Prognosen gehen von signifikant abnehmenden Temperaturen aus. Der Digitalverband Bitkom e.V. warnt daher aus gegebenem Anlass, dass dies auch der Technik zu schaffen macht: Zwei Drittel (68%) der Smartphone-Nutzer in Deutschland hätten nach eigenen Angaben bereits Probleme mit ihrem Smartphone bei niedrigen Temperaturen erlebt, so eine Erkenntnis aus einer repräsentativen Telefon-Befragung von 1.002 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands – darunter demnach 903 Smartphone-Nutzer. Die Umfrage sei im Zeitraum der Kalenderwochen 41 bis 46 2025 vorgenommen worden.

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Foto: Bitkom e.V.

Dr. Sebastian Klöß warnt: Besonders der Smartphone-Akku ist im Winter empfindlich!

Smartphone bei Kälte: Akku, Display und Bedienung beeinträchtigt

Dr. Sebastian Klöß, „Consumer Technology“-Experte beim Bitkom, erläutert: „Besonders der Akku ist im Winter empfindlich. Je kälter, desto weniger Energie speichert er.“

  • Aber auch das Display und die Bedienung des Smartphones seien dann beeinträchtigt.

Der Touchscreen reagiere träger, Flüssigkristalle in Displays könnten langsamer arbeiten, und Kondenswasser könne sich bilden – „wenn das Gerät zwischen warmen und kalten Umgebungen wechselt“.

Bitkom-Tipps für einen besseren Schutz des Smartphones im Winter:

  1. Das Gerät beim Außeneinsatz stets warmhalten!
    Es zum Beispiel nah am Körper tragen und beim Telefonieren Kopfhörer verwenden.
  2. Große Temperaturschwankungen vermeiden!
    Das Smartphone sollte auch deshalb nicht im Auto liegen gelassen werden.
  3. Den Akku schonen!
    Zudem sollte der Ladezustand über 50 Prozent gehalten werden, um plötzliche Ausfälle oder langfristige Schäden zu vermeiden.
  4. Physische Belastungen wie Stöße oder Druck vermeiden!
    Kaltes Glas ist spröder als bei Zimmertemperatur und das Displayglas könnten bei einem Sturz schneller springen.
  5. Wärmeisolierende Hüllen verwenden!
    Zum Beispiel aus Neopren als zusätzlichen Schutz vor Kälte, Nässe und Schnee.

Nur 51 Prozent der Smartphone-Nutzer achten derzeit auf saisonalen Schutz

Bisher beherzige nur rund die Hälfte solche Tipps: 51 Prozent der Smartphone-Nutzer achteten nach eigenen Angaben darauf, ihr Gerät im Winter besonders zu schützen.

  • Frauen achteten darauf etwas mehr (54%) als Männer (49%). Aber es lässe sich auch anders behelfen: Insgesamt 46 Prozent nutzten das Smartphone im Winter draußen weniger als sonst.

Damit umgingen sie auch eine andere Herausforderung: Über die Hälfte (51%) der Smartphone-Nutzer ärgere sich darüber, dass sich das Smartphone nicht mit normalen Handschuhen bedienen lasse.

Weitere Informationen zum Thema:

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Dr. Sebastian Klöß: Leiter Märkte & Technologien Bitkom e.V.

bitkom dataverse
Digitale Gesellschaft: Smartphonenutzung in Deutschland / Bevölkerung zu Nutzungsverhalten, Nutzungsdauer und Auswahlkriterien bei Smartphones

datensicherheit.de, 02.07.2025
Smartphones schützen bei Sommerhitze / Eine Überhitzung kann bei Smartphones zum Verlust von Leistung, Akkulaufzeit und Daten führen

datensicherheit.de, 21.02.2018
Kalte Jahreszeit: Datenträger durch starke Temperaturschwankungen bedroht / Kondenswasser auf elektronischen Komponenten kann zu Kurzschlüssen und physischen Schäden führen

datensicherheit.de, 05.02.2015
Eiseskälte gefährdet Computer-Festplatten, Server und Tablets / Kondenswasser bedroht mobile IKT und Datenträger

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