Umfrage – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Wed, 30 Jul 2025 15:04:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6.15 KI hoch im Kurs bei deutschen Tech-Startups https://www.datensicherheit.de/ki-hoch-im-kurs-deutschland-tech-startups https://www.datensicherheit.de/ki-hoch-im-kurs-deutschland-tech-startups#respond Fri, 01 Aug 2025 22:53:41 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49330 Inzwischen nutzen 82 Prozent von ihnen KI, vor einem Jahr waren es 76 Prozent, 2023 sogar erst 49 Prozent

[datensicherheit.de, 02.08.2025] Sogenannte Künstliche Intelligenz (KI) ist offenbar die wichtigste Technologie für Tech-Startups in Deutschland: Inzwischen nutzten 82 Prozent von ihnen KI, vor einem Jahr seien es 76 Prozent, 2023 sogar erst 49 Prozent gewesen. Weitere 16 Prozent planten oder diskutieren den KI-Einsatz. Zugleich hielten 89 Prozent KI für die wichtigste Zukunftstechnologie (2024: 80%). Grundlage dieser Angaben ist eine von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführte Umfrage – hierzu seien 152 Tech-Startups aus Bitkom Research online befragt worden. Die im Zeitraum von der Kalenderwochen 12 bis KW 21 2025 erfolgte Befragung sei zwar nicht repräsentativ, gibt aber laut Bitkom „ein aussagekräftiges Stimmungsbild für Tech-Startups in Deutschland“.

bitkom-ralf-wintergerst

Foto: Bitkom

Dr. Ralf Wintergerst: Wir müssen alles dafür tun, damit Startups in Deutschland und Europa bei KI international konkurrenzfähig sein können!

Große Mehrheit verwendet auch Generative KI

55 Prozent seien sicher, dass Startups, die KI nicht nutzen, keine Zukunft hätten – vor einem Jahr habe dieser Anteil nur bei 39 Prozent gelegen. Zudem meinten 43 Prozent, dass sie ohne KI ihre Produkte und Dienstleistungen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr anbieten könnten.

  • „Künstliche Intelligenz hat sich in Rekordtempo zum Treiber von Innovationen entwickelt. Startups sind Vorreiter beim KI-Einsatz“, kommentiert der Bitkom-Präsident, Dr. Ralf Wintergerst. Er rät insbesondere den KMU: „Vor allem Mittelständler können von Startups lernen, wie man KI sinnvoll in die Praxis bringt.“

Startups nutzten derzeit KI gleichermaßen zur Unterstützung ihres Geschäftsbetriebs (63%) wie zur Verbesserung ihrer Produkte oder Dienstleistungen (62%). Die große Mehrheit der KI einsetzenden Startups verwende dabei auch Generative KI (87%): 71 Prozent zur Unterstützung des eigenen Geschäftsbetriebes, 54 Prozent als Teil des Produktangebots. Ein möglicher Grund dafür: Fast drei Viertel (74%) hätten festgestellt, dass Startups mit in ihre Produkte integrierter KI leichter Finanzierungen bekämen. Allerdings räume auch rund ein Drittel (35%) ein, dass KI die großen Erwartungen bislang nicht erfüllt habe.

KI-Regulierung durch „AI Act“ von vielen Startups kritisch gesehen

Die europäische KI-Regulierung durch den „AI Act“ werde von vielen Startups kritisch gesehen: Fast zwei Drittel (63%) warnten, dass übertriebene Regulierung der Grund dafür sei, dass besonders starke KI-Lösungen kaum in der EU entwickelt würden. 45 Prozent seien sich sicher, dass der „AI Act“ ihr Startup in der Nutzung oder Entwicklung von KI einschränken werde.

  • 43 Prozent beklagten gar, dass ihr Startup durch den „AI Act“ einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Unternehmen aus anderen Ländern wie den USA oder China habe. Dabei teilten 71 Prozent die Hoffnung, dass Europa im globalen Wettlauf um KI eine Spitzenposition erreichen könnte.

„Wir müssen alles dafür tun, damit Startups in Deutschland und Europa bei KI international konkurrenzfähig sein können. Dazu gehören Zurückhaltung und Planungssicherheit bei der Regulierung“, betont Wintergerst.

Größte KI-Hemmnisse: Datenschutz und Rechtsunsicherheit

Bereits heute seien die größten Hemmnisse für den KI-Einsatz aus Sicht deutscher Startups Anforderungen an den Datenschutz (33%) sowie Verunsicherung durch rechtliche Hürden oder Unklarheiten wie etwa beim „AI Act“ (27%). Erst dahinter folgten fehlende finanzielle Mittel (21%) und fehlendes Personal (20%).

  • Weitere Hemmnisse beim KI-Einsatz seien die Sorge, dass Unternehmensdaten in falsche Hände gerieten, fehlende Zeit im Alltagsgeschäft sowie die Sorge vor künftigen rechtlichen Einschränkungen der Technologie (jeweils 15%). Zwölf Prozent fehlten Daten für einen nutzbringenden Einsatz von KI, neun Prozent das technische Know-how, sieben Prozent sähen keine sinnvolle Anwendung, sechs Prozent hätten kein Vertrauen in KI und drei Prozent fokussierten sich auf andere Zukunftstechnologien. Nur ein Prozent beklage fehlende Akzeptanz von KI bei den Beschäftigten. Rund ein Viertel (26%) sehe überhaupt keine Hemmnisse beim KI-Einsatz.

„Get Started“, die Startup-Initiative des Bitkom, hat am 28. Juli 2025 Handlungsempfehlungen veröffentlicht, wie es gelingen könnte, in Deutschland mehr erfolgreiche KI-Startups aufzubauen: Diese reichen demnach von einem verbesserten Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung über die Ausbildung von Talenten und den leichteren Zugang zu Daten bis zu einer öffentlichen, die Startups stärker in den Blick nehmenden Vergabe.

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom
Positionspapier: Deutsche Startups und das KI-Paradox

get started by bitkom, 2025
Deutsche Startups und das KI-Paradox / Wie aus Grundlagen-Exzellenz Skalierung wird

Bitkom Research
Unsere Studien

datensicherheit.de, 22.07.2025
KI-Nutzung – unklare Rechtslage und Sicherheitsbedenken größte Hürden für Unternehmen / Laut aktuellem „eco Branchenpuls“ sehen nur zehn Prozent der IT-Entscheider Deutschland gut gerüstet für die nächste KI-Revolution

datensicherheit.de, 18.07.2025
EU-Verhaltenskodex für KI: Fragen zur Nutzung Künstlicher Intelligenz bleiben offen / KI ist ganz offensichtlich eines der Themen, welches die Gesellschaft, Wirtschaft und auch die Politik derzeit in unterschiedlicher Ausprägung sehr beschäftigt

datensicherheit.de, 08.07.2025
VDI-Forderung nach gezielter KI-Kompetenz für Ingenieurarbeit / Der VDI beabsichtigt, seine Rolle als unabhängige Plattform für Wissensaustausch, ethische Orientierung und politische Positionierung auch auf dem Gebiet der KI ausbauen

datensicherheit.de, 05.02.2025
AI Act der EU verbietet bestimmte KI-Systeme und verpflichtet zur -Kompetenz / Die neue Regelung setzt das Verbot bestimmter KI-Systeme durch und legt Anforderungen an die -Kenntnisse der Beschäftigten fest

datensicherheit.de, 04.02.2025
„AI Act“: Seit dem 2. Februar 2025 weitere Regelungen der europäischen KI-Verordnung in Kraft / Eigentlich sollte der „AI Act“ für Rechtssicherheit in Europa sorgen – aktuell droht das genaue Gegenteil, so die Bitkom-Kritik

]]>
https://www.datensicherheit.de/ki-hoch-im-kurs-deutschland-tech-startups/feed 0
KI-Training bei Meta: Umfrage der Verbraucherzentrale NRW gestartet https://www.datensicherheit.de/ki-training-meta-umfrage-verbraucherzentrale-nrw https://www.datensicherheit.de/ki-training-meta-umfrage-verbraucherzentrale-nrw#respond Sat, 26 Jul 2025 22:30:35 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49277 Einladung der Verbraucherzentrale NRW an Nutzer von „facebook“ und „Instagram“ zur vertraulichen und anonymisierten Teilnahme

[datensicherheit.de, 27.07.2025] Der Konzern Meta nutzt seit Ende Mai 2025 alle öffentlich geteilten Inhalte für das Training Künstlicher Intelligenz (KI) – wenn man eben nicht aktiv widersprochen hat. Die Verbraucherzentrale NRW hat nun eine Umfrage unter Anwendern von „facebook“ und „Instagram“ gestartet, um daraus Erkenntnisse für besseren Verbraucherschutz zu gewinnen.

verbraucherzentrale-nrw-umfrage-facebook-instagram-nutzer-2025

Foto: © VZ NRW

Umfrage der Verbraucherzentrale NRW unter Anwendern von „facebook“ und „Instagram“ gestartet

Verbraucherzentrale NRW unterlag vor OLG Köln mit „einstweiliger Verfügung“

Viel Aufsehen hatte im April 205 die Ankündigung des Meta-Konzerns verursacht, seine KI mit veröffentlichten Daten aller volljährigen Nutzer von „facebook“ und „Instagram“ zu trainieren – für den aktiven Widerspruch blieb nur begrenzt Zeit.

  • Die Verbraucherzentrale NRW beantragte noch vor Trainingsbeginn eine „einstweilige Verfügung“ gegen die Verwendung personenbezogener Nutzerdaten für KI-Trainingszwecke, unterlag aber vor dem Oberlandesgericht Köln.

Auf der Website der Verbraucherzentrale NRW können Nutzer von „facebook“ und „Instagram“ nun in einer kurzen Umfrage unter ihre Erfahrungen schildern – natürlich vertraulich und anonymisiert.

Datenschutz-Fachleute der Verbraucherzentrale NRW möchten Verbraucherstimmungen und -erfahrungen einfangen

Seit dem 27. Mai 2025 wird nun KI bei Meta, zum Beispiel „Meta AI“, mit Daten der Nutzer von „facebook“ und „Instagram“ in Deutschland trainiert. Betroffen sind demnach alle öffentlich geteilten Inhalte wie Beiträge, Kommentare, Likes, Fotos und Videos. Wer verhindern wollte, dass eigene Daten aus den vergangenen Jahren ins KI-Training gelangten, musste vor dem 27. Mai 2025 widersprechen.

  • Datenschutz-Fachleute der Verbraucherzentrale NRW tragen nun Erfahrungen der Nutzer von „facebook“ und „Instagram“ zusammen: „Für uns ist es interessant zu wissen, wie viele Menschen bei ,facebook’ und ,Instagram’ mitbekommen haben, dass Meta ihre Nutzerdaten für Zwecke des KI-Trainings verarbeiten möchte und wenn ja, wie sie davon erfahren haben“, erläutert Christine Steffen, Juristin bei der Verbraucherzentrale NRW. Zudem könnten die Betroffenen schildern, ob sie Maßnahmen ergriffen haben, um dies zu verhindern und welche Erfahrungen sie dabei gemacht haben.

Ziel sei es, die Verbraucherstimmung einzufangen und zu erfahren, wie sich die Nutzer durch Meta informiert fühlten und wie sie den Aufwand bewerten, die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um bei Bedarf die Verwendung ihrer Daten fürs KI-Training zu untersagen. Steffen führt aus: „Auch Gründe, nicht zu widersprechen, sind für uns von Interesse!“ Die Umfrage dauere nur wenige Minuten. „Alle Informationen werden vertraulich und anonymisiert behandelt.“

Weitere Informationen zum Thema:

Verbraucherzentrale NRW, 18.07.2025
KI-Training bei Facebook und Instagram: Ihre Erfahrungen sind wichtig

Verbraucherzentrale NRW, 23.06.2025
„Meta AI“ bei Facebook, Instagram und WhatsApp – so widersprechen Sie

Verbraucherzentrale NRW, 23.05.2025
Eilantrag der Verbraucherzentrale NRW gegen Meta abgelehnt / Rechtzeitiger Widerspruch gegen Datennutzung für KI-Training noch bis zum 26.05.2025 möglich

datensicherheit.de, 13.05.2025
Datenschutz bedroht: Einstweilige Verfügung der Verbraucherzentrale NRW gegen Meta / Die Verbraucherzentrale NRW beantragt eine einstweilige Verfügung wegen der geplanten Nutzung personenbezogener Daten aus „Instagram“ und „facebook“ fürs KI-Training

datensicherheit.de, 18.04.2025
KI-Training mit persönlichen Daten: Meta startet im Mai 2025 / Daten aus Posts, Fotos und Kommentaren der Nutzer von „facebook“ und „Instagram“ sollen zum KI-Training Verwendung finden

datensicherheit.de, 27.03.2025
BGH-Urteil zu Meta-Datenschutzverstoß: Verbraucherzentrale Bundesverband gewinnt Verfahren / Dieses BGH-Urteil stärkt den Verbraucherschutz im digitalen Verbraucheralltag

datensicherheit.de, 04.07.2023
Ulrich Kelber begrüßt Meta-Entscheidung des EuGH / Der BfDI unterstreicht aktuelles Urteil gegen Meta in seiner Bedeutung für den Datenschutz

]]>
https://www.datensicherheit.de/ki-training-meta-umfrage-verbraucherzentrale-nrw/feed 0
KI-Nutzung – unklare Rechtslage und Sicherheitsbedenken größte Hürden für Unternehmen https://www.datensicherheit.de/ki-nutzung-unklare-rechtslage-sicherheitsbedenken-huerden-unternehmen https://www.datensicherheit.de/ki-nutzung-unklare-rechtslage-sicherheitsbedenken-huerden-unternehmen#respond Mon, 21 Jul 2025 23:06:32 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49188 Laut aktuellem „eco Branchenpuls“ sehen nur zehn Prozent der IT-Entscheider Deutschland gut gerüstet für die nächste KI-Revolution

[datensicherheit.de, 22.07.2025] Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. betont in seiner Stellungnahme vom 21. Juli 2025, dass Künstliche Intelligenz (KI) entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands sein wird – indes sei die Stimmung in der Branche ernüchternd. Laut aktuellem „eco Branchenpuls“ sehen nur zehn Prozent der IT-Entscheider Deutschland gut gerüstet für die nächste KI-Revolution. Die Mehrheit stufe den Stand der Digitalisierung gar als „mangelhaft“ ein – ein Drittel vergebe sogar die Schulnote 6. Civey habe vom 25. Juni bis 11. Juli 2025 online 500 IT-Entscheider befragt: „Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 9,2 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis.“

eco-umfrage-vorbereitung-deutschland-ki-2025

Abbildung: eco & Civey

Civey-Umfrage im eco-Auftrag: Offensichtlich Zweifel am KI-Reifegrad Deutschlands

Bundesweit benutzen bereits gut zwei Drittel der Unternehmen KI

KI spiele eine zentrale Rolle für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Doch IT-Entscheider hielten Deutschland im Kontext der nächsten KI-Revolution für schlecht aufgestellt: Lediglich zehn Prozent der Befragten des ,eco Branchenpuls’, einer aktuellen im eco-Auftrag vom Meinungsforschungsinstitut Civey durchgeführten Umfrage unter IT-Entscheidern, sehen Deutschland demnach „gut vorbereitet“ für kommende KI-Entwicklungen.

  • Auch als Digitalstandort bekomme Deutschland schlechte Noten: 72 Prozent der IT-Entscheider in Deutschland bewerteten den Stand der Digitalen Transformation in Deutschland als „schlecht“ bis „sehr schlecht“ – ein Drittel gebe sogar die Note 6.

Bundesweit benutzten bereits gut zwei Drittel der Unternehmen KI-basierte Technologien und Anwendungen. Über ein Viertel (26,6%) der Befragten gäben allerdings an, dass der Einsatz von KI-Tools nicht einmal geplant sei. Auffällig sei hierbei die deutliche Schere zwischen Ost- und Westdeutschland. „Während im Westen 71,2 Prozent der Unternehmen bereits KI nutzen, liegt die Zahl der KI-nutzenden Unternehmen mit rund 52 Prozent im Osten doch deutlich darunter.“

KI als Schlüssel, um Produktivitätsverluste auszugleichen und Wachstum zu fördern

Diese Digitale Schere dürfe nicht weiter aufgehen, da sie dem Wirtschaftsstandort Deutschland nur schaden könne, mahnt der eco-Vorstandsvorsitzende,Oliver Süme:

  • „Die Studie zeigt, dass sich Deutschland beim Einsatz von Zukunftstechnologien weiter auseinander entwickelt. Während Unternehmen im Westen zunehmend auf KI setzen, hemmen im Osten Misstrauen und strukturelle Defizite die Transformation.“

KI sei aber der Schlüssel, um Produktivitätsverluste auszugleichen und Wachstum zu fördern. „Wenn wir nicht gegensteuern und der Osten schnell nachzieht, riskieren wir eine digitale Zwei-Klassen-Wirtschaft, warnt Süme.

Größte Hürden für KI-Einsatz: Unklare Rechtslage und Sicherheitsbedenken

Insbesondere beim Thema KI-Regulierung bestehe Handlungsbedarf: 41 Prozent der Unternehmen würden die unklare Rechtslage als größtes Hindernis für ihr Unternehmen bei der Einführung innovativer KI-„Tools“ benennen.

  • Süme führt hierzu aus: „Bei der KI-Regulierung ist derzeit an vielen Stellen noch nicht klar, wo die Reise eigentlich hingeht. Leitlinien und Standards sind noch nicht entwickelt und das nationale Umsetzungsgesetz für den ,AI Act’ liegt auch noch nicht vor.“

Dies könne dazu führen, dass Unternehmen notwendige Investitionen in KI-Technologien aufschieben oder gänzlich aufgeben würden. „Diese Unsicherheiten müssen rasch behoben werden, damit Deutschland nicht den Anschluss an China und die USA verliert!“

Deutschland muss Ambitionen als führender KI-Standort verwirklichen

„Jetzt braucht es schnelle Standardisierung, klare Definitionen und eine enge Abstimmung zwischen ,AI Act’ und bestehenden Regulierungen, um Doppelarbeit und Unsicherheiten zu vermeiden. Nur so kann Deutschland seine Ambitionen als führender KI-Standort verwirklichen.“

  • Laut Süme könnte man alternativ auch in Erwägung ziehen, die Anwendung des „AI Act“ oder Teile hiervon zu verschieben„bis die entsprechenden Standards vorliegen“.

Als weitere Hürden beim KI-Einsatz hätten die Befragten Sicherheitsbedenken (40%) fehlendes Know-How im Unternehmen (rund 30%) sowie fehlende Geschäftsmodelle und Einsatzgebiete (28%) genannt.

Weitere Informationen zum Thema:

eco VERBAND DER INTERNETWIRTSCHAFT
Über uns

Civey
Verlässliche Daten mit Civey / Civey bietet digitale Markt- und Meinungsforschung und erhebt Daten im größten Open-Access-Panel Deutschlands. Mithilfe selbstlernender Algorithmen, klassischer Methoden der Survey-Statistik sowie wissenschaftlicher Begleitung werden valide Ergebnisse rund um die Uhr ermittelt.

datensicherheit.de, 18.07.2025
EU-Verhaltenskodex für KI: Fragen zur Nutzung Künstlicher Intelligenz bleiben offen / KI ist ganz offensichtlich eines der Themen, welches die Gesellschaft, Wirtschaft und auch die Politik derzeit in unterschiedlicher Ausprägung sehr beschäftigt

datensicherheit.de, 12.07.2025
Cyberabwehr: 74 Prozent der deutschen Unternehmen setzen bereits KI ein / Bei 42 Prozent der befragten Unternehmen haben KI und Automatisierung oberste Priorität zur Verbesserung der Cybersicherheit

datensicherheit.de, 08.07.2025
VDI-Forderung nach gezielter KI-Kompetenz für Ingenieurarbeit / Der VDI beabsichtigt, seine Rolle als unabhängige Plattform für Wissensaustausch, ethische Orientierung und politische Positionierung auch auf dem Gebiet der KI ausbauen

datensicherheit.de, 04.07.2025
Intensive KI-Nutzung in Unternehmen – Entwicklung von Richtlinien und Governance fällt zurück / Nicht einmal ein Drittel der Unternehmen verfügt über eine formelle, umfassende KI-Richtlinie

]]>
https://www.datensicherheit.de/ki-nutzung-unklare-rechtslage-sicherheitsbedenken-huerden-unternehmen/feed 0
Urlaub mit Social Media: Öffentliches WLAN nur geschützt nutzen https://www.datensicherheit.de/urlaub-social-media-oeffentlich-wlan-schutz-zwingend https://www.datensicherheit.de/urlaub-social-media-oeffentlich-wlan-schutz-zwingend#respond Sun, 13 Jul 2025 22:29:40 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=48942 Wer unterwegs auf öffentlich zugängliche WLANs setzt – etwa um Urlaubsinhalte hochzuladen, Nachrichten zu verschicken oder zu browsen – setzt sich häufig unnötigen Risiken aus, warnt Kaspersky

[datensicherheit.de, 14.07.2025] Eine aktuelle Bitkom-Umfrage hat zur Erkenntnis geführt, dass das Posten von Urlaubsbildern für jeden zweiten Social-Media-Nutzer in Deutschland fest zum Reiseerlebnis dazugehört. Zudem holten sich 64 Prozent Inspiration für Ausflüge und Aktivitäten am Urlaubsort direkt aus Sozialen Netzwerken. Doch dabei wird offenkundig ein entscheidender Aspekt häufig übersehen – die digitale Sicherheit im WLAN (Wireless Local Area Network).

Erkenntnisse einer aktuellen Kaspersky-Umfrage zur WLAN-Nutzung im Urlaub

Wer nämlich unterwegs auf öffentlich zugängliche WLANs setzt, um Urlaubsinhalte hochzuladen, Nachrichten zu verschicken oder zu browsen, setzt sich häufig unnötigen Risiken aus. Hierzu zeigt ergänzend eine aktuelle Kaspersky-Umfrage:

  • Rund 15 Prozent machten von öffentlichen WLANs ohne jegliche Schutzmaßnahmen Gebrauch.
  • Nur zehn Prozent nutzten aktiv ein VPN (Virtual Private Network), welches den Datenverkehr verschlüsseln würde.
  • Gerade einmal elf Prozent setzten technische Schutzmaßnahmen wie etwa eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ein, um Konten zu schützen.

WLAN-Sicherheit nur mittels VPN, 2FA und zuverlässige Sicherheitslösung

Waldemar Bergstreiser, „General Manager DACH“ bei Kaspersky, kommentiert: „Die Umfrage zeigt deutlich, dass viele Nutzer ein falsches Sicherheitsgefühl im Umgang mit öffentlichem WLAN haben. Einfach sensible Daten nicht einzugeben oder auf den eigenen Instinkt zu vertrauen, reicht oft nicht aus, um sich gegen moderne Cyberbedrohungen zu schützen.“

Wirkliche Sicherheit entstehe nur durch technische Schutzmaßnahmen wie VPN, 2FA und eine zuverlässige Sicherheitslösung. „Nur so können sich Nutzer effektiv vor den komplexen Risiken des Internets schützen und sorgenfrei ihren Urlaub genießen – ohne unangenehme digitale Überraschungen“, betont Bergstreiser.

5 Kaspersky-Tipps zur sicheren IT-Nutzung u.a. im Urlaub

Kaspersky gibt Tipps für den sicheren Umgang mit öffentlichem WLAN nicht nur im Urlaub:

  • Öffentliche WLANs immer nur mit einer aktiven VPN-Verbindung (wie z.B. „Kaspersky VPN Secure Connection“) nutzen!
  • Auf die Eingabe sensibler Daten (z.B. Passwörter, Bankdaten) in ungesicherten Netzwerken verzichten – insbesondere wenn keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen wie eine 2FA und eine zuverlässige Sicherheitslösung eingesetzt werden!
  • 2FA für alle wichtigen Online-Konten aktivieren!
  • Wenn möglich, auf persönliche Hotspots oder Tethering setzen, um die Abhängigkeit von öffentlichen Netzwerken zu reduzieren!
  • Eine umfassende Sicherheitslösung (wie etwa „Kaspersky Premium“) nutzen, welche Schutz beim Surfen, bei Online-Zahlungen und vor Phishing bietet!

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom, 11.07.2025
Urlaub ohne Social-Media-Post? Ohne mich, sagt die Hälfte

kaspersky
Kaspersky VPN Secure Connection

datensicherheit.de, 09.07.2025
Urlaubsfotos in Sozialen Medien: Nur fünf Prozent machen Kindergesichter unkenntlich / Zwar ist das Bewusstsein für Risiken beim Posten von Kinderfotos gewachsen – doch sollten sich Eltern stets vorbildhaft um die eigene Privatsphäre und die ihrer Kinder bemühen

datensicherheit.de, 08.06.2025
WLAN auf Reisen: Jeder siebte Urlauber gefährdet eigene Datensicherheit / Fünf Prozent der Befragten haben sich bisher noch gar nicht mit Cybersicherheitsrisiken im Urlaub beschäftigt

datensicherheit.de, 30.05.2025
Sommerurlaub 2025 voraus: 7 KnowBe4-Cybersicherheitstipps für Reisen / KnowBe4 hat elementare Tipps für die Reisesicherheit veröffentlicht – speziell auf aktuelle Cybersicherheitsbedrohungen zugeschnitten

]]>
https://www.datensicherheit.de/urlaub-social-media-oeffentlich-wlan-schutz-zwingend/feed 0
WLAN auf Reisen: Jeder siebte Urlauber gefährdet eigene Datensicherheit https://www.datensicherheit.de/wlan-reise-urlauber-gefaehrdung-datensicherheit https://www.datensicherheit.de/wlan-reise-urlauber-gefaehrdung-datensicherheit#respond Sat, 07 Jun 2025 22:20:52 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=48248 Fünf Prozent der Befragten haben sich bisher noch gar nicht mit Cybersicherheitsrisiken im Urlaub beschäftigt

[datensicherheit.de, 08.06.2025] Jetzt Pfingstferien, dann schon bald der Sommerurlaub 2024 – bei vielen dürften Smartphones und Tablets wohl ständige Reisebegleiter sein. Allerdings gehen viele Menschen im Urlaub bei einer Internetverbindung via WLAN offenbar eher sorglos mit ihrer digitalen Sicherheit um, so eine aktuelle Kaspersky-Warnung. Dies zeige eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von Kaspersky: „So nutzen rund 15 Prozent der Befragten öffentliche WLANs ohne jegliche Schutzmaßnahmen.“ Am häufigsten vertreten sei dieses Risikoverhalten bei den 18- bis 24-Jährigen (28%) – mehr als dreimal so häufig wie bei der Generation „55+“ (9%). Fünf Prozent der Befragten haben sich demnach bisher gar nicht mit Cybersicherheitsrisiken im Urlaub beschäftigt. Für diese Befragung seien im Mai 2025 insgesamt 2.007 Personen befragt worden – die Ergebnisse seien repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.

Einem Teil der Befragten liegt Datensicherheit zumindest etwas am Herzen

Dennoch liege einem Teil der Befragten Datensicherheit zumindest etwas am Herzen: „28 Prozent vermeiden immerhin die Eingabe sensibler Daten wie Passwörter oder Bankdaten in öffentlichen WLANs.“ Dieser sogenannte Passivschutz sei besonders unter älteren Befragten verbreitet („55+“: 31%), während er bei den Jüngeren seltener vorkomme („18–24“: 22%).

  • Weiterhin nutzten knapp zehn Prozent einen aktiven VPN-Dienst. Selbst unter den „Digital Natives“ (18 bis 24 Jahre) liege die Quote mit acht Prozent unter dem Durchschnitt. Den höchsten Anteil erreichten die 35- bis 44-Jährigen mit knapp 13 Prozent.

Zudem würden Tethering-Verbindungen über persönliche Hotspots von rund zwölf Prozent aller Befragten genutzt – am häufigsten in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen (22%), am seltensten bei der Generation „55+“ (6%). Technische Schutzmaßnahmen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) setzten rund elf Prozent ein – unter den über 55-Jährigen liege der Anteil bei 13 Prozent, bei den 18- bis 24-Jährigen würden sie bei lediglich sieben Prozent genutzt, um sich im Urlaub zu schützen.

Wirkliche Sicherheit nur durch technische Schutzmaßnahmen wie VPN, 2FA und eine zuverlässige Sicherheitslösung

Waldemar Bergstreiser, „General Manager DACH“ bei Kaspersky, kommentiert: „Die Umfrage zeigt deutlich, dass viele Nutzer ein falsches Sicherheitsgefühl im Umgang mit öffentlichem WLAN haben.“

  • Einfach sensible Daten nicht einzugeben oder auf den eigenen Instinkt zu vertrauen, reiche oft nicht aus, um sich gegen moderne Cyberbedrohungen zu schützen.

Wirkliche Sicherheit entstehe nur durch technische Schutzmaßnahmen wie VPN, 2FA und eine zuverlässige Sicherheitslösung. „Nur so können sich Nutzer effektiv vor den komplexen Risiken des Internets schützen und sorgenfrei ihren Urlaub genießen – ohne unangenehme digitale Überraschungen.“

Kaspersky-Tipps für den sicheren Umgang mit öffentlichem WLAN im Urlaub

  • Öffentliche WLANs immer nur mit einer aktiven VPN-Verbindung (wie z.B. „Kaspersky VPN Secure Connection“) nutzen!
  • Auf die Eingabe sensibler Daten (z. B. Passwörter, Bankdaten) in ungesicherten Netzwerken verzichten – insbesondere wenn keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen wie eine 2FA und eine zuverlässige Sicherheitslösung eingesetzt werden!
  • 2FA für alle wichtigen Online-Konten aktivieren!
  • Wenn möglich, auf persönliche Hotspots oder Tethering setzen, um die Abhängigkeit von öffentlichen Netzwerken zu reduzieren!
  • Eine umfassende Sicherheitslösung (wie z.B. „Kaspersky Premium“) nutzen, welche Schutz beim Surfen, bei Online-Zahlungen und vor Phishing bietet.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 30.05.2025
Sommerurlaub 2025 voraus: 7 KnowBe4-Cybersicherheitstipps für Reisen / KnowBe4 hat elementare Tipps für die Reisesicherheit veröffentlicht – speziell auf aktuelle Cybersicherheitsbedrohungen zugeschnitten

datensicherheit.de, 15.04.2025
McAfee warnt: Betrüger nehmen gerne junge Urlauber ins Visier / Aktuelle „Safer Summer Travel“-Studie zeigt, Betrüger Urlauber austricksen

datensicherheit.de, 21.08.2024
Sicher durch die Scam-Saison kommen: Wie nicht nur Urlauber ihre Endgeräte schützen können / In der Urlaubszeit nimmt die Nutzung mobiler Geräte zu – dies wissen auch Cyber-Kriminelle und nutzen die Gelegenheit

datensicherheit.de, 02.07.2024
Urlaub kommt so unerwartet wie Weihnachten: Aufmerksamkeitsdefizite bei der Cyber-Sicherheit drohen / Sophos gibt Tipps, um insbesondere die Ferienzeit ohne „Cyber-Frust“ genießen zu können

datensicherheit.de, 22.06.2024
Cyber-Gefahren im Urlaub: Vier von fünf Deutschen ignorieren Risiken öffentlicher WLAN-Netze / Genau hierbei lauern erhebliche Risiken wie das Mitlesen des Datenverkehrs durch Cyber-Kriminelle

datensicherheit.de, 22.04.2024
KEEPER: 5 Sicherheitsmaßnahmen, um Cyber-Bedrohungen während der Urlaubszeit zu minimieren / Bevorstehenden Pfingst- und Sommerferien sich auch wieder Hochsaison für Cyber-Kriminelle

datensicherheit.de, 10.08.2023
Urlaubszeit als Festsaison für Cyber-Kriminelle: Warnende Erkenntnisse von NordVPN / Adrianus Warmenhoven, Experte für Cyber-Sicherheit bei NordVPN, erläutert die Gefahren der Veröffentlichung von Urlaubsfotos im Internet

datensicherheit.de, 21.06.2023
Cybersecurity auch im Urlaub: Schutz vor Datenverlust, Identitätsdiebstahl und Malware-Infektionen / Besondere Vorsicht ist in unbekannten Umgebungen geboten – insbesondere im Urlaub

datensicherheit.de, 21.06.2023
Urlaubszeit: Dienst-Smartphones können unterwegs zur Gefahr für Unternehmen werden / Laut Umfrage von G DATA nutzen über 80 Prozent der Deutschen auf Reisen freies WLAN mit ihrem Firmen-Smartphone

datensicherheit.de, 31.08.2021
4 McAfee-Tipps zum Schutz der Tablets und Smartphones im Familienurlaub / McAfee gibt Sicherheits-Tipps, da die Anzahl gezielter Angriffe auf Mobile Devices um mehr als hundert Prozent gestiegen ist

datensicherheit.de, 24.06.2021
Urlaubszeit ist auch Phishing-Hochsaison / Neue Webroot-Analyse zeigt Raffinesse Cyber-Krimineller auf, sich saisonale Aufmerksamkeit für Phishing-Attacken nutzbar zu machen

]]>
https://www.datensicherheit.de/wlan-reise-urlauber-gefaehrdung-datensicherheit/feed 0
Phishing-Tests: Bereits über 90 Prozent halten diese für sinnvoll https://www.datensicherheit.de/phishing-tests-90-prozent-bewertung-sinnhaftigkeit https://www.datensicherheit.de/phishing-tests-90-prozent-bewertung-sinnhaftigkeit#respond Mon, 05 May 2025 14:21:54 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=47569 Internationale KnowBe4-Umfrage unter Teilnehmern von Anti-Phishing-Trainings und -Tests deutet Bewusstseinswandel an

[datensicherheit.de, 05.05.2025] Laut einer aktuellen Stellungnahme von Dr. Martin J. Krämer, „Security Awareness Advocate“ bei KnowBe4, hat KnowBe4 vor Kurzem unter Teilnehmern von Anti-Phishing-Trainings und -Tests eine internationale Umfrage durchgeführt: „Befragt wurden Mitarbeiter aus europäischen, nordamerikanischen und afrikanischen Unternehmen. Rund 90 Prozent gaben an, Phishing-Tests für sinnvoll zu halten. Knapp 91 Prozent erklärten, dass die Tests ihr Bewusstsein für das Risiko von Phishing-Angriffen erhöht hätten.“

knowbe4-martin-kraemer-2023

Foto: KnowBe4

Dr. Martin J. Krämer: Einige spezialisierte Anbieter haben mittlerweile auch moderne Anti-Phishing-E-Mail-Filter im Angebot

Zahlreiche Vorurteile über Phishing-Tests im Umlauf

Nach wie vor seien zahlreiche Vorurteile über Phishing-Tests im Umlauf, welche deren Sinnhaftigkeit in Frage stellten. „Es wird bezweifelt, dass die Tests das Risikobewusstsein der Teilnehmer erhöhen, sie zu den richtigen Schlussfolgerungen befähigen“, berichtet Krämer. Sie würden gar solche Tests mehrheitlich ablehnen, da sie nicht ausreichend an ihrem konkreten Arbeitsalltag orientiert seien, die tatsächlichen digitalen Risiken gar nicht oder nur zum Teil realistisch wiedergeben würden.

Entsprechend könne das Gelernte von Teilnehmern kaum konkret angewandt werden. „Und schließlich stünde der Fortbildungsgedanke zu selten im Fokus der Tests, fehle es am erforderlichen Support, mangele es an Nachbearbeitungsmöglichkeiten, für den Fall, dass ein Teilnehmer einmal auf einen Phishing-Test hereinfallen sollte.“ Letztlich werde kaum dazugelernt.

Tests konnten indes durchschnittliche Phishing-Klickrate von 34,3 auf 4,6 Prozent senken

Krämer kommentiert: „Dass diese Vorurteile größtenteils unbegründet sind, zeigen nun die Ergebnisse der jüngsten Umfrage von KnowBe4. Bereits Phishing-Testdaten aus dem ,KnowBe4 Phishing Benchmarking-Report’ von 2024 hatten anschaulich demonstriert, dass regelmäßige Tests und Schulungen eine erhebliche Wirkung entfalten können.“ Innerhalb eines Trainings- und Testzyklus von nur einem Jahr, so der Report, sinke die durchschnittliche Phishing-Klickrate von 34,3 auf 4,6 Prozent – „ein Rückgang um sage und schreibe 86 Prozent.

Krämer führt weiter aus: „Dass Mitarbeiter dies zu schätzen wissen, die Tests befürworten und nicht ablehnen, zeigen die Ergebnisse der jüngsten KnowBe4-Befragung. Länder- und branchenübergreifend gaben über 90 Prozent aller Mitarbeiter an, die Phishing-Tests an ihren Unternehmen als relevant für die Stärkung ihres eigenen Phishing-Risikobewusstseins zu sehen.“

Zahlreiche Verbesserungen von Phishing-Tests in den vergangenen Jahren stärken Motivation

Auch der bemängelte fehlende Bildungsgedanke sei in den vergangenen Jahren weitgehend ausgemerzt worden. „Im Durchschnitt erhalten mittlerweile knapp 70 Prozent aller Mitarbeiter im Fall eines gescheiterten Phishing-Tests Nachschulungen – wobei die Zahlen in den USA mit 85 Prozent deutlich besser, in Frankreich mit erst knapp 57 Prozent deutlich schlechter liegen.“

Dies hänge nicht zuletzt auch mit den zahlreichen Verbesserungen von Phishing-Tests in den vergangenen Jahren zusammen. Moderne Phishing-Trainings, -Schulungen und -Tests ließen sich mittels Künstlicher Intelligenz (KI) mittlerweile personalisieren und automatisiert – kontinuierlich – zum Einsatz bringen. Einige auf Anti-Phishing spezialisierte Anbieter hätten mittlerweile auch moderne Anti-Phishing-E-Mail-Filter im Angebot. Sie kombinierten KI mit „Crowdsourcing“, um so selbst neueste „Zero Day“-Bedrohungen frühzeitig aufspüren und rechtzeitig abwehren zu können. „Im Gegensatz zu herkömmlichen Lösungen, können diese alle Elemente einer E-Mail ganzheitlich analysieren – einschließlich der Domäne des Absenders, des Inhalts und der Social-Engineering-Taktiken.“

Weitere Informationen zum Thema:

KnowBe4, 2024
PHISHING BY INDUSTRY BENCHMARKING REPORT / 2024 EDITION

datensicherheit.de, 09.04.2025
Neue Mitarbeiter: Vom Sicherheitsrisiko zum Verfechter der betrieblichen Cyber-Sicherheitsstrategie / Miro Mitrovic gibt vier Tipps für Unternehmen beim Onboarding neuer Mitarbeiter zur Integration in die eigene Cyber-Verteidigung

datensicherheit.de, 26.11.2023
IT – Interner Täter: Mitarbeiter noch größere Gefahr als Hacker / In den vergangenen zwei Jahren mehr als ein Drittel aller Cyber-Sicherheitsvorfälle in Deutschland auf Fehlverhalten von Mitarbeitern zurückzuführen

datensicherheit.de, 15.07.2023
KnowBe4 warnt: Hälfte der E-Mails laut Phishing-Tests HR-bezogen / KnowBe4 hat globalen Phishing-Bericht für das zweite Quartal 2023 veröffentlicht

]]>
https://www.datensicherheit.de/phishing-tests-90-prozent-bewertung-sinnhaftigkeit/feed 0
Kaspersky: Cyber-Immunität steht bei Experten hoch im Kurs https://www.datensicherheit.de/kaspersky-cyber-immunitaet-experten-hochachtung https://www.datensicherheit.de/kaspersky-cyber-immunitaet-experten-hochachtung#respond Wed, 23 Apr 2025 22:05:08 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=47387 Laut aktueller Umfrage halten 76 Prozent der Cyber-Sicherheitsexperten Cyber-Immunität für hocheffizient

[datensicherheit.de, 24.04.2025] Laut einer aktuellen Kaspersky-Umfrage unter Cyber-Sicherheitsexperten in Unternehmen in Deutschland zeigt sich ein klarer Bedarf an solchen Cyber-Sicherheitsstrategien, die über herkömmliche -Lösungen hinausgehen. „So halten 76 Prozent der Befragten Cyber-Immunität für eine sehr effiziente Strategie zum Schutz vor Angriffen auf Netzwerke und Systeme.“ Rund ein Drittel gehe davon aus, dass Cyber-Immunität entweder die Häufigkeit von Cyber-Angriffen (32%), deren negative Folgen (30%) oder beides (34%) reduzieren könne. Als Reaktion darauf hat Kaspersky angekündigt, das eigene Betriebssystem „KasperskyOS“ zu einer universellen Grundlage für die Entwicklung cyber-immuner Lösungen zu erweitern. Für diese Umfrage seien zwischen dem 27. Februar und 17. März 2025 weltweit insgesamt 850 Cyber-Sicherheitsexperten aus Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern befragt worden, darunter 50 Cyber-Sicherheitsverantwortliche in Deutschland.

Konzept der „Cyber Immunity“ für IT- und OT-Systeme erfordert „Security-by-Design“

Ziel der Kaspersky-Studie war es demnach herauszufinden, wie Unternehmen sich auf eine zunehmend unberechenbare Bedrohungslandschaft vorbereiten und welche neue Themen die Zukunft der IT-Sicherheit prägen. „Dabei ging die Studie der Frage nach, wie vertraut die Befragten mit dem Ansatz der Cyber-Immunität sind und wie sie dessen potenzielle Wirksamkeit für einen zuverlässigen Schutz vor Cyber-Bedrohungen einschätzen.“

Das Konzept der „Cyber Immunity“ beschreibt für Kaspersky jene IT- und OT-Systeme, welche aufgrund speziellerer Entwicklungsmethoden und architektonischer Anforderungen „secure-by-design“ sind und über eine eingebaute Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyber-Angriffen verfügen. Dies minimiere die durch externe Cyber-Sicherheitslösungen verbundenen Kosten. „Demnach sind 78 Prozent der Befragten in Deutschland mit dem Begriff und dessen korrekter Bedeutung vertraut, davon 18 Prozent sogar sehr vertraut.“

„Von jenen, die den Ansatz der Cyber-Immunität kennen, halten 76 Prozent ihn für cyber-sicherheitsstrategisch sehr effizient, um die Möglichkeiten von Cyber-Kriminellen zu minimieren, in Unternehmensnetzwerke einzudringen und Systeme zu kompromittieren.“ Hinsichtlich der konkreten Vorteile zur Cyber-Abwehr sagt laut Kaspersky über ein Drittel (32%), dass Cyber-Immunität dazu beiträgt, die Häufigkeit von Cyber-Angriffen zu reduzieren und ähnlich viele (30%), dass diese die negativen Auswirkungen von Attacken reduziert. Ein weiteres Drittel (34%) halte beides für zutreffend.

Ablösung reaktiver Maßnahmen durch cyber-immune Sicherheitslösungen

Als Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach Cyber-Immunität in Unternehmen hat Kaspersky nun angekündigt, den Anwendungsbereich seines Betriebssystems „KasperskyOS“ von einer eingebetteten Plattform zu einer universellen Grundlage weiterzuentwickeln. „KasperskyOS wurde ursprünglich entwickelt, um Branchen, die einen besonders starken Schutz benötigen, den Aufbau von cyber-immunen Lösungen zu ermöglichen.“

Mittlerweile werde diese Plattform vielfältig und in allen Branchen mit modernen IT-Systemen eingesetzt und löse nicht nur Cyber-Sicherheitsherausforderungen, sondern verbessere auch die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur. Indem Kunden nun Lösungen direkt auf einer sicheren Plattform entwickeln könnten, eröffne ihnen Kaspersky einen bedeutenden Fortschritt in der Cyber-Sicherheit, der deutlich über das bloße nachträgliche Patchen von Schwachstellen und deren Behebung mit externen Cyber-Sicherheitslösungen hinausgehe.

„Die Ergebnisse unserer Umfrage bestätigen einen Wandel, den wir schon lange vorhergesagt haben: Unternehmen gehen über reaktive Tools hinaus und fordern Systeme, die secure-by-design sind“, so Dmitry Lukiyan, „Head of KasperskyOS Business Unit“. Er führt weiter aus: „Mit unserem Cyber-Immunity-Ansatz zur Entwicklung von ,Secure-by-Design’-Systemen gehen wir den nächsten Schritt: Wir erkennen Bedrohungen nicht nur, sondern verhindern sie strukturell. Durch die Erweiterung von ,KasperskyOS’ von einem eingebetteten System zu einer universell einsetzbaren Sicherheitsplattform helfen wir unseren Kunden, widerstandsfähige digitale Umgebungen aufzubauen, die einfacher zu verwalten und sicherer zu betreiben sind. Damit sind sie für die Herausforderungen von morgen gerüstet.“

Weitere Informationen zum Thema:

KasperskyOS
Operating system with Kaspersky Cyber Immunity properties for secure internet-enabled embedded systems

SWISSCYBERSECURITY.NET, 24.06.2024
Advertorial von BOLL: Cyber-Immunität schützt vor allen Bedrohungen

kaspersky, 13.02.2023
Kaspersky Cyber Immunity wird zum EU-Trademark (®)

kaspersky daily, Nikolay Pankov, 21.11.2019
Was versteht man unter Angewandter Cyberimmunität? / Was bedeutet Cyberimmunität in der Praxis und im industriellen Infrastrukturumfeld?

Computerworld, 28.02.2019
Swiss Cyber Security Days 2019 / Cyber-Immunität statt Cyber-Security / An den erstmals in Fribourg durchgeführten Swiss Cyber Security Days forderte IT-Sicherheits- Koryphäe Eugene Kaspersky in Anbetracht der Entwicklungen rund um Industrie 4.0 die Einführung von Cyber-Immunität. Simple Cyber-Security reiche nicht mehr.

]]>
https://www.datensicherheit.de/kaspersky-cyber-immunitaet-experten-hochachtung/feed 0
Zunehmendes Unbehagen vor Telefonaten: Ein Drittel hat bereits notwendige Anrufe aufgeschoben https://www.datensicherheit.de/zunahme-unbehagen-telefonate-anrufe-aufschub https://www.datensicherheit.de/zunahme-unbehagen-telefonate-anrufe-aufschub#respond Sat, 12 Apr 2025 23:02:31 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=47244 Vier von zehn Befragten schreiben Freunden und Familie lieber eine Textnachricht und ein Drittel wünscht vorab eine Ankündigung eines Telefonanrufs

[datensicherheit.de, 13.04.2025] Der dringende Termin beim Arzt, das wichtige Gespräch mit der Versicherung, die Nachfrage beim Kundenservice …. – derartige Anrufe aufzuschieben oder sogar ganz zu vermeiden, ist offenbar keine Seltenheit: Gut ein Drittel (36%) der Deutschen soll schon einmal aus Angst vor dem Telefonieren notwendige Anrufe aufgeschoben haben. Grundlage dieser Erkenntnis ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Demnach wurden 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch im Zeitraum der Kalenderwochen 7 bis 10 2025 befragt.

Vermeidungshaltung hinsichtlich Telefonaten insbesondere unter den Jüngeren

Besonders ausgeprägt sei diese Vermeidungshaltung unter den Jüngeren: „Unter den 16- bis 29-Jährigen haben dies schon 44 Prozent getan. Insgesamt 33 Prozent der Deutschen geben explizit an, sich oft unwohl dabei zu fühlen, mit fremden Leuten zu telefonieren.“ Ebenfalls etwa ein Drittel (32%) vereinbare Termine bei Dienstleistern wie Friseursalons oder Arztpraxen generell lieber per E-Mail oder Online-Buchungsplattform, statt anzurufen.

Aber selbst hinsichtlich Freundeskreis und Familie schrieben 40 Prozent der Deutschen lieber eine Nachricht als anzurufen – unter den Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren bevorzuge mit 52 Prozent sogar knapp mehr als die Hälfte Textnachrichten gegenüber einem Anruf.

Ein Telefonat erfordert schnelle Reaktion – ohne die Möglichkeit, nonverbale Signale oder Emojis zur Unterstützung zu nutzen

„Die Angst vor dem Telefonieren entsteht heute oft, weil wir uns an Nachrichten gewöhnt haben, bei denen wir Zeit zum Formulieren haben – während ein Anruf schnelle Reaktion erfordert, ohne die Möglichkeit, nonverbale Signale oder Emojis zur Unterstützung zu nutzen“, erläutert Dr. Sebastian Klöß, Experte für „Consumer Technology“ beim Bitkom.

Er führt aus: „Besonders jüngere Menschen, die mit Kurznachrichten aufgewachsen sind, empfinden spontane Telefonate daher häufig als aufdringlich oder unangenehm.“ Insgesamt 35 Prozent der Deutschen kündigten ihren Anruf bei Freunden und Familie in der Regel vorab per Textnachricht an. Selbst würden gerne 32 Prozent eine solche erhalten, bevor sie angerufen werden.

Weitere Informationen zum Thema:

BARMER
Psychische Gesundheit / Angst vor dem Telefonieren überwinden: Mit diesen vier Tipps selbstsicher telefonieren

iKK classic, 07.02.2025
Angst vorm Telefonieren? So überwindest du die Telefonphobie

ARD(1), 16.05.2024
Lieber Schreiben als Reden – Die Angst vorm Telefonieren

NATIONAL GEOGRAPHIC, Katarina Fischer, 13.04.2023
Angst vor dem Telefonieren: Woher sie kommt – und was hilft / Immer mehr Menschen haben Angst vorm Telefonieren und meiden das einst so beliebte Kommunikationsmittel. Doch ist Telefonangst eine Störung, die behandelt werden muss? Oder ist sie gar nicht so problematisch, wie Betroffene sie wahrnehmen?

satellite, Kevin, 15.01.2022
Das hilft gegen Angst vorm Telefonieren

]]>
https://www.datensicherheit.de/zunahme-unbehagen-telefonate-anrufe-aufschub/feed 0
Nur 1 von 10 Unternehmen wähnt sich in KI-Fragen als Vorreiter https://www.datensicherheit.de/1-von-10-unternehmen-ki-vorreiter https://www.datensicherheit.de/1-von-10-unternehmen-ki-vorreiter#respond Mon, 31 Mar 2025 16:18:17 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=47027 Beim KI-Einsatz in deutschen Unternehmen herrschen noch viele Unsicherheiten

[datensicherheit.de, 31.03.2025] Nach aktuellen Umfrageergebnissen des Branchenverbands Bitkom e.V. tun sich viele Unternehmen offenbar noch schwer mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). Rund zwei Drittel (64%) sehen sich demnach als Nachzügler beim KI-Einsatz, gut jedes fünfte (22%) glaubt sogar, den Anschluss verpasst zu haben – nur jedes zehnte Unternehmen (10%) sieht sich dagegen als KI-Vorreiter. Grundlage dieser Angaben ist eine von Bitkom Research im Auftrag durchgeführte Umfrage im Zeitraum von Kalenderwoche 2 bis Kalenderwoche 7 2025.

bitkom-umfrage-unternehmen-ki-einsatz

Abbildung: Bitkom e.V.

Repräsentative Bitkom-Umfrage: Nur jedes zehnte Unternehmen sieht sich bisher als KI-Vorreiter

Bei KI ist noch alles in Bewegung – es geht vor allem darum, nun den Einstieg zu finden

Die o.g. Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Befragung von 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland. „Auch wer sich noch gar nicht mit KI beschäftigt hat, sollte den Kopf nicht in den Sand stecken. Bei KI ist alles in Bewegung und es geht vor allem darum, den Einstieg zu finden“, kommentiert Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.

„Viele Unternehmen sehen sich allerdings mit rechtlichen Unsicherheiten konfrontiert, etwa was Fragen des Datenschutzes oder der Umsetzung des ,AI Acts’ angeht“, so Wintergerst – er fordert daher: „Wir brauchen auch von der Politik einen Perspektivwechsel: Weniger Regulierung und mehr Innovation!

„AI Act“ stellt viele Unternehmen beim Einsatz Generativer KI vor große Herausforderung

Die Umsetzung des europäischen „AI Act“ stelle aktuell viele Unternehmen gerade mit Blick auf den Einsatz Generativer KI vor große Herausforderung. Der Bitkom hat deshalb jetzt eine völlig überarbeitete Fassung des Leitfadens „Generative KI im Unternehmen“ aus dem vergangenen Jahr – 2024 – veröffentlicht: Auf mehr als 100 Seiten sollen wesentliche rechtliche Fragen beim Einsatz Generativer KI in Unternehmen beantwortet werden. Auch der inzwischen in Kraft getretene „AI Act“ wird umfassend dabei berücksichtigt. Unternehmen sollen praxisnahe Hilfestellungen bekommen – von wichtigen Überlegungen im Vorfeld des KI-Einsatzes über Datenschutz-Fragen bis hin zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen von KI.

Insbesondere die umfangreiche Checkliste zur Beschaffung von KI-Systemen sowie die Kapitel zur IT-Sicherheit und zu Schutzrechten in Zusammenhang mit KI wurden grundlegend überarbeitet: Dabei geht es insbesondere um Urheber-, Geschäftsgeheimnis- und Markenschutzrecht. Abgerundet wird der Leitfaden durch ein neues Kapitel zu ethischen Fragen rund um KI.

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom
Leitfaden: Generative KI im Unternehmen

datensicherheit.de, 03.07.2024
Generative KI gewinnt im Alltag an Bedeutung und definiert Prinzipien der Datensicherheit neu / Joseph Regensburger kommentiert private und berufliche Herausforderungen der KI-Fortentwicklung hinsichtlich der Datensicherheit

datensicherheit.de, 25.04.2024
Generative KI: Jüngste Erkenntnisse von Check Point Research zur Gefahr für die Wahlen 2024 /CPR hat Wahlen welweit beobachtet, um den Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz (KI) zu analysieren

]]>
https://www.datensicherheit.de/1-von-10-unternehmen-ki-vorreiter/feed 0
Online-Dating und Neugier: 61 Prozent der Nutzer recherchieren zu Profilen https://www.datensicherheit.de/online-dating-neugier-61-prozent-nutzer-recherche-profile https://www.datensicherheit.de/online-dating-neugier-61-prozent-nutzer-recherche-profile#respond Mon, 24 Mar 2025 13:34:54 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=46806 Wer online datet, nutzt parallel oft noch weitere Möglichkeiten, um mehr über potenzielle Treffer zu erfahren

[datensicherheit.de, 24.03.2025] Nach Auswertung einer aktuellen Umfrage des Branchenverbands Bitkom e.V. werden Dating-Apps insbesondere von den 16- bis 29-Jährigen genutzt, aber drei Viertel der befragten Nutzer finden Online-Dating demnach „oberflächlich“. Bitkom Research hatte im Auftrag des Digitalverbands 1.006 Personen ab 16 Jahren in Deutschland online befragt, darunter 532 Personen, die bereits einmal ein Online-Dating-Angebot genutzt haben. Diese Befragung im Zeitraum erste bis dritte Kalenderwoche 2025 sei repräsentativ.

Zwei Drittel der unter 50-Jährigen recherchieren im Netz zum Online-Match

Wer online datet, nutzt parallel oft noch weitere Möglichkeiten, um sein „Match“ besser kennenzulernen: „61 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer von Dating-Plattformen haben schon einmal online nach weiteren Infos zu einem Online-Dating-Profil gesucht, zum Beispiel über ,Social Media’.“ Besonders verbreitet sei dieses Phänomen bei den unter 50-Jährigen: Zwei Drittel von ihnen recherchierten im Netz zum Online-Match (67%).

„Man sollte sich gut überlegen, welche Daten man öffentlich zugänglich macht oder im Chat mit Online-Matches herausgibt – denn beispielsweise Profile in Sozialen Netzwerken können über Verlinkungen, Klarnamen oder Ortsangaben mehr Informationen preisgeben, als man will“, warnt Leah Schrimpf, Leiterin „Digitale Gesellschaft“ beim Bitkom. Indes merkt sie auch an: „Gleichzeitig können zusätzliche Recherchen eine gute Möglichkeit darstellen, um eventuelle Betrugsmaschen zu erkennen.“

Jüngere Altersgruppe verlässt sich beim Online-Dating bevorzugt auf einschlägige Apps

Die jüngere Altersgruppe verlasse sich beim Online-Dating vornehmlich auf Apps wie „Tinder“, „Bumble“, „Hinge“ usw.: „61 Prozent der deutschen Internet-Nutzerinnen und -Nutzer von 16 bis 29 Jahren haben schon einmal eine solche Dating-App genutzt, über alle Altersklassen hinweg ist es ein Drittel (33%).“ Auch in der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen sei die Dating-App mit 44 Prozent das Mittel der Wahl, allerdings dicht gefolgt von Partnervermittlungsplattformen (41%). Ältere Internet-Nutzer seien in erster Linie bei Online-Partnervermittlungen wie „Parship“ und „ElitePartner“ aktiv: So hätten 36 Prozent der 50- bis 59-Jährigen bereits eine solche Plattform genutzt, in der Altersgruppe ab 60 Jahren sei es immerhin noch ein Fünftel (20%).

Über alle Altersgruppen hinweg habe knapp ein Drittel (32%) schon einmal eine Online-Partnervermittlung ausprobiert. Aber auch Soziale Netzwerke würden für Dating genutzt, etwa in Form von Textnachrichten bei „Instagram“ oder „facebook“: 30 Prozent der Internet-Nutzer hätten schon einmal auf diese Weise „gedatet“. Seltener genutzte Online-Dating-Formen seien Online-Portale für One-Night-Stands (15%), Single-Reisebörsen (12%) und Seitensprung-Portale (9%).

Über die Hälfte der Internet-Nutzer in Deutschland bereits einmal auf einer Online-Dating-Plattform aktiv gewesen

Insgesamt sei über die Hälfte der Internet-Nutzer in Deutschland bereits einmal auf einer Online-Dating-Plattform aktiv gewesen (53%) – aber trotz der weit verbreiteten Nutzung fänden rund drei Viertel (78%) der Nutzer solcher Plattformen diese Form des Datings „oberflächlich“. Etwa sechs von zehn (64%) hielten es außerdem durch Online-Dating für schwerer, persönlich neue Menschen kennenzulernen, und ein Drittel (37%) fühle sich durch die große Auswahl möglicher Dating-Partner auf den entsprechenden Plattformen überfordert. Knapp die Hälfte der Nutzer sei darüber hinaus von einem zu langen Austausch von Textnachrichten „genervt“ (45%): „Über die Hälfte berichtet, dass ihre Dates es selten aus dem virtuellen Raum hinaus und zu einem realen Treffen schaffen (54%).“

Auch das sogenannte Ghosting sei ein Phänomen des Online-Datings: Hierbei antworte das virtuelle Gegenüber plötzlich nicht mehr auf Textnachrichten. Dies fänden sechs von zehn Nutzern „verletzend“ (59%). „Durch die enorme Anzahl von Mitgliedern auf Dating-Plattformen und die Tatsache, dass man häufig mehrere Konversationen gleichzeitig führt, sinkt die Verbindlichkeit beim Dating. Gleichzeitig ergibt sich die Chance, einen größeren Kreis an Menschen kennenzulernen, womit die Wahrscheinlichkeit steigt, jemand passenden zu finden“, so Schrimpfs abschließender Kommentar.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 04.04.2024
Dating-Apps: Geolokalisierung gleichsam nützlich wie gefährlich / Der genaue Standort der App-Nutzer kann mit erschreckender Präzision ermittelt werden – es drohen Verletzung der Privatsphäre und ernsthafte Sicherheitsbedenken

datensicherheit.de, 08.02.2024
Informations-Abschöpfung durch Dating-Apps: Gefahr insbesondere rund um den Valentinstag / Downloads von Dating-Apps steigt am Valentinstag weltweit um 17 Prozent an

datensicherheit.de, 13.02.2022]
Online-Dating: Beim digitalen Rendezvous auf Datensicherheit achten / Valentinstag am 14. Februar – Anthony Etien zu Bedrohungen und Lösungsansätzen für mehr Datensicherheit

datensicherheit.de, 27.09.2021
Dating-App: Sicherheitslücken für Nutzer ein Risiko / Pandemie hat Dating-Welt nachhaltig umgekrempelt

datensicherheit.de, 07.09.2019
facebook-Dating – aus Datenschutzsicht bedenklich / Neuer Dienst soll in Europa 2020 zur Verfügung stehen

]]>
https://www.datensicherheit.de/online-dating-neugier-61-prozent-nutzer-recherche-profile/feed 0