Aktuelles, Branche - geschrieben von dp am Mittwoch, Januar 22, 2025 0:16 - 3 Kommentare
Der Europäische Datenschutztag am 28. Januar soll Bürger sensibilisieren, die eigenen Daten besser zu schützen
2025 steht die Rolle des Datenschutzes als Schutz der demokratischen Gesellschaft vor übermäßigen Eingriffen in die Privatsphäre der Bürger durch öffentliche oder private Akteure im Fokus
[datensicherheit.de, 22.01.2025] Der „Europäische Datenschutztag“ am 28. Januar soll Verbraucher sensibilisieren, um die eigenen Daten besser zu schützen. Besonders im Fokus steht 2025 demnach die Rolle des Datenschutzes als Schutz der demokratischen Gesellschaft vor übermäßigen Eingriffen in die Privatsphäre der Bürger durch öffentliche oder private Akteure. Pieter Arntz, „Malware Analyst“ bei Malwarebytes, geht in seiner aktuellen Stellungnahme auf den „Europäischen Datenschutztag 2025“ ein: „Letztendlich ist ein Bewusstsein für die Wichtigkeit von Datenschutz der erste Schritt, um Einzelpersonen zu befähigen, ihre Daten proaktiv zu schützen.“

Foto: Pieter Arntz
Pieter Arntz: Der „Europäische Datenschutztag“ sollte zudem ein Zeitpunkt sein, um Gespräche über neue Herausforderungen in Sachen Datenschutz zu führen…
In Deutschland strenge Richtlinien, wie personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und gespeichert werden dürfen
Arntz führt hierzu aus: „In Deutschland hat der Datenschutz aufgrund von gesetzlichen Vorschriften wie dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bereits seit Langem Priorität. Beide Verordnungen legen strenge Richtlinien fest, wie personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und gespeichert werden dürfen.“
Trotz dieser strengen Schutzmaßnahmen komme es jeden Tag vor, „dass personenbezogene Informationen von Cyber-Kriminellen entwendet werden“. Der „Europäische Datenschutztag“ sei nun eine wichtige Gelegenheit, um in einer zunehmend digitalisierten Welt die eigenen Datenschutzpraktiken auf den Prüfstand zu stellen und auch auf individueller Ebene Schritte zum Schutz personenbezogener Daten zu treffen.
Bürger sollten ihr Recht auf Einsicht in ihre gespeicherten personenbezogenen Daten und die Löschung dieser kennen
Essenziell sei, „dass Einzelpersonen ihr Recht auf Einsicht in ihre gespeicherten personenbezogenen Daten und die Löschung dieser kennen“. Viele wüssten zwar, dass es diese Rechte gebe, aber die Hemmschwelle, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, scheine nach wie vor hoch zu sein. „In Folge unternehmen nur wenige die notwendigen Schritte, um die Löschung ihrer Daten einzuleiten“, berichtet Arntz. Gleichzeitig sei es jedoch auch Aufgabe von Unternehmen und Organisationen, es Einzelpersonen zu erleichtern, dieses Recht auf Löschung auszuüben.
Der „Europäische Datenschutztag“ sollte zudem ein Zeitpunkt sein, um Gespräche über neue Herausforderungen in Sachen Datenschutz zu führen, zum Beispiel hinsichtlich der Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) und „Big Data“. Diese neuen Technologien ermöglichten es Werbetreibenden, Strafverfolgungsbehörden und leider auch Cyber-Kriminellen, „noch mehr über uns zu erfahren als wir je für möglich gehalten hätten“.
Weitere Informationen zum Thema:
Die Bundesregierung, 25.01.2024
FAQ zum Europäischen Datenschutztag / Bewusstsein für Datenschutz schärfen
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