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Aktuelles, Experten - Mittwoch, Juni 17, 2026 0:39 - noch keine Kommentare
Embargo für Anthropic-KI-Modelle: eco moniert mögliche Folgen für Europas Cybersicherheit
Die US-Regierung hat direkte Exportkontrollen gegen KI-Software verhängt – hierunter fallen auch Anthropics Modelle „Fable 5“ und „Mythos 5“
[datensicherheit.de, 17.06.2026] Da die USA mit direkten Exportkontrollen in den Zugang zu Software Künstlicher Intelligenz (KI) eingreifen, hat Anthropic laut Medienberichten als Reaktion darauf seine Modelle „Fable 5“ und „Mythos 5“ weltweit blockiert. Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. warnt nun in einer aktuellen Stellungnahme, dass Europas Cybersicherheit nicht von kurzfristigen Entscheidungen ausländischer Regierungen abhängen dürfe. Prof. Dr. Norbert Pohlmann, als eco-Vorstand für IT-Sicherheit, betont: „Europa muss eigene Kompetenzen beim Entwickeln, Betreiben und Auditieren leistungsfähiger KI-Modelle aufbauen!“

Foto: eco e.V.
Prof. Dr. Norbert Pohlmann stellt in seiner Stellungnahme klar, dass pauschale und intransparente Abschaltungen kein tragfähiges Instrument für eine internationale Kooperation sein können
Unternehmen und Regierungen in Europa sollten sich gemeinsam für eine Stärkung der europäischen Cyberresilienz engagieren
Die US-Regierung hat demnach direkte Exportkontrollen gegen KI-Software verhängt, woraufhin der KI-Anbieter Anthropic nun als Folge seine Modelle „Fable 5“ und „Mythos 5“ weltweit blockiert.
- Der eco gibt in diesem Kontext die möglichen Folgen für die Cybersicherheit zu bedenken und appelliert an Unternehmen und Regierungen in Europa, sich gemeinsam für eine Stärkung der europäischen Cyberresilienz einzusetzen.
Pohlmann kommentiert: „Leistungsfähige KI-Modelle sind sicherheitsrelevante Werkzeuge, die dabei helfen, Schwachstellen zu analysieren und Software sicherer zu machen, Angriffe werden schneller erkannt und IT-Systeme gestärkt.“
Europa benötigt dringend eigene Kompetenzen für KI-Entwicklung, -Betrieb und -Auditierung
„Wenn europäische Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder Sicherheitsverantwortliche kurzfristig den Zugang zu solchen Werkzeugen verlieren, kann das die Cyberresilienz Europas schwächen“, warnt. Pohlmann.
- Pauschale und intransparente Abschaltungen seien kein tragfähiges Instrument für eine internationale Kooperation. Europa müsse daher eigene Kompetenzen beim Entwickeln, Betreiben und Auditieren leistungsfähiger KI-Modelle aufbauen.
Pohlmanns Fazit: „Europas Cybersecurity darf nicht davon abhängen, ob eine ausländische Regierung kurzfristig Zugang zu sicherheitskritischer Basistechnologie einschränkt!“
Weitere Informationen zum Thema:
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