Kaspersky – datensicherheit.de Informationen zu Datensicherheit und Datenschutz https://www.datensicherheit.de Datensicherheit und Datenschutz im Überblick Thu, 12 Feb 2026 14:24:40 +0000 de hourly 1 Kaspersky-Warnung vor Cyberbetrug rund um den Valentinstag: Betrüger ködern mit vermeintlichen Geschenkkarten https://www.datensicherheit.de/kaspersky-warnung-cyberbetrug-valentinstag-koeder-geschenkkarten Fri, 13 Feb 2026 23:08:00 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=52514 Aus Anlass des diesjährigen Valentinstags am 14. Februar 2026 nimmt Kaspersky Stellung zu dem beobachteten Trend, Liebesbekundungen zunehmend digital – etwa in Form von Abonnements, Gaming-Guthaben oder Gutscheinkarten – zu übermitteln

[datensicherheit.de, 14.02.2026] Aus Anlass des diesjährigen Valentinstags am 14. Februar 2026 nimmt Kaspersky Stellung zu dem beobachteten Trend, Liebesbekundungen zunehmend digital – etwa in Form von Abonnements, Gaming-Guthaben oder Gutscheinkarten – zu übermitteln: Laut einer aktuellen Kaspersky-Studie in 15 Ländern – darunter Deutschland – erwägen demnach 80 Prozent der Befragten ihren Liebsten ein digitales Geschenk zu machen. Dieses hohe Interesse rufe jedoch auch Cyberkriminelle auf den Plan: „Kaspersky-Experten beobachten vermehrt Phishing-Kampagnen, die sich gezielt an Käufer von Gutscheinkarten richten und das Design bekannter Marken oder Online-Shops imitieren.“ Betrüger erstellten täuschend echt gestaltete Webseiten, um vorzutäuschen, darüber eine sichere Überprüfung von Kartenstatus oder -guthaben zu ermöglichen. Ziel sei es indes, „die Kartendaten abzugreifen und das Guthaben zu aktivieren, bevor die eigentlichen Empfänger dies tun“, so die Kaspersky-Warnung. Die vorliegende Studie sei im November 2025 vom Marktforschungszentrum von Kaspersky durchgeführt worden: „Insgesamt nahmen 3.000 Personen aus 15 Ländern teil (Argentinien, Chile, China, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, Malaysia, Mexiko, Saudi-Arabien, Südafrika, Spanien, Türkei, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Arabische Emirate).“

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Abbildung: Kaspersky

Beispiel für cyberkriminelle Imitation bekannter Webshop-Angebote

Kaspersky-Experten warnen vor betrügerische Webseiten mit vermeintlich attraktiven Gutscheinaktionen

Zudem hätten Kaspersky-Experten betrügerische Webseiten identifiziert, welche „bekannte Online-Marktplätze imitieren und vermeintlich attraktive Gutscheinaktionen bewerben“.

  • In einem Fall sei eine angebliche 200-US-Dollar-Geschenkkarte für den Online-Händler Amazon angeboten worden.

Betroffene hätten beim Anklicken des Betrugsangebots jedoch keine Gutscheinkarte erhalten, sondern eine Installationsdatei, „die eine ,Backdoor’ auf dem Gerät einrichtet und den Angreifern einen Remote-Zugriff auf die Geräte ermöglicht“.

Emotionaler Verletzlichkeit und romantischer Stimmung drohen cyberkriminelle Ausnutzung

„Anlässlich des Valentinstags könnten Cyberkriminelle ihre Bemühungen verstärken, die emotionale Verletzlichkeit und die romantische Stimmung auszunutzen, die diesen Tag ausmachen“, warnt daher Anton Yatsenko, „Lead Web Content Analyst“ bei Kaspersky, eindringlich.

  • Cyberkriminelle erstellten Webseiten mit gefälschten Geschenkkarten, imitierten die Websites beliebter Einzelhändler und starteten Phishing-Kampagnen, um den Wunsch, die Liebsten glücklich zu machen, auszunutzen.

„Die beste Abwehr besteht darin, sich an bekannte Websites zu halten, URLs sorgfältig zu prüfen, eine Sicherheitslösung mit fortschrittlicher Phishing-Erkennung zu verwenden und daran zu denken, dass ein Angebot, das zu gut erscheint, um wahr zu sein, dies wahrscheinlich auch ist“, gibt Yatsenko zu bedenken.

Kaspersky-Tipps zum Schutz vor Online-Betrug (nicht nur am Valentinstag):

  1. Webseiten sorgfältig prüfen: „Die URL genau kontrollieren und keine Links aus unbekannten E-Mails oder Nachrichten verwenden!“

  2. Guthaben ausschließlich über die offizielle Website der jeweiligen Marke überprüfen, statt über Drittanbieter-Portale!“

  3. Misstrauisch gegenüber besonders attraktiven Angeboten sein, vor allem bei zeitlich begrenzten Aktionen!“

  4. „Eine Sicherheitslösung mit leistungsfähigem Phishing-Schutz einsetzen, um schädliche Links frühzeitig zu erkennen!“ Eine solche Lösung (wie etwa „Kaspersky Premium“, 2025 in der AV-Comparatives-Zertifizierung für Fake-Shop-Erkennung mit „Approved“ ausgezeichnet) analysiere Webseitenmerkmale und URL-Strukturen, erkenne verdächtige Muster.

Weitere Informationen zum Thema:

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Anton Yatsenko / Lead Web Content Analyst at Kaspersky

datensicherheit.de, 14.02.2026
Fake-WebShops und -Dating-Plattformen: Verschärfung der Cyberbedrohungen rund um den Valentinstag / Der alljährliche Valentinstag am 14. Februar ist nicht nur für Liebende ein bedeutendes Datum – auch im cyberkriminellen Kalender hat er als Köder einen bedeutenden Platz

datensicherheit.de, 13.02.2024
Zum Valentinstag und auch sonst: Sicherheitsmaßnahmen beim Online-Flirt zur Vermeidung von Cyber-Betrug / ESET erklärt Betrugsmaschen Cyber-Krimineller und gibt Tipps zum eigenen Schutz

datensicherheit.de, 08.02.2024
Informations-Abschöpfung durch Dating-Apps: Gefahr insbesondere rund um den Valentinstag / Downloads von Dating-Apps steigt am Valentinstag weltweit um 17 Prozent an

datensicherheit.de, 13.02.2023
Liebesbetrug am Valentinstag: Auch ein Festtag für Cyber-Kriminelle / Gerade am Valentinstag viele alleinstehende Menschen im Internet auf der Suche nach Kontakt

datensicherheit.de, 14.02.2022
Vorsicht auch am Valentinstag: Cyber-Kriminelle missbrauchen zunehmend kulturelle Ereignisse für ihre Zwecke / Auch der Valentinstag ist alljährlich immer wieder Anlass für neue Betrügereien und Angriffe

datensicherheit.de, 12.02.2019
Valentinstag am 14. Februar: Wieder droht Love Scam / G DATA warnt vor gefährlichem Liebesbetrug und benennt Schutzmaßnahmen

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Grey-Swan-Risiken: Kaspersky skizziert acht plausible Szenarien mit potenziell hohem Cyberrisiko https://www.datensicherheit.de/grey-swan-risiken-kaspersky-skizze-acht-plausible-szenarien-potenzial-hoch-cyberrisiko https://www.datensicherheit.de/grey-swan-risiken-kaspersky-skizze-acht-plausible-szenarien-potenzial-hoch-cyberrisiko#respond Mon, 12 Jan 2026 23:58:56 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51664 Kaspersky benennt mögliche Entwicklungen mit großem Einfluss, welche sich nur schwer präzise vorhersagen lassen, die Cybersicherheitsbranche jedoch maßgeblich beeinflussen könnten

[datensicherheit.de, 13.01.2026] Kaspersky geht in einer aktuellen Stellungnahme auf die in Folge der immer stärkeren Vernetzung digitaler Systeme – und ihrer zunehmenden Abhängigkeit von unsichtbaren technischen Grundlagen – entstehenden neue Kategorien von Cyberrisiken jenseits klassischer Malware ein. Demnach könnten unterschiedliche Arten von Ransomware und Störungen zu einem Verlust der universellen Zeitreferenz, einem extremen Solarereignis oder auch zu cybergestützten Umweltschäden führen. „In einer aktuellen, zukunftsgerichteten Analyse hat Kaspersky sogenannte Grey-Swan-Szenarien untersucht: Mögliche Entwicklungen mit großem Einfluss, die sich nur schwer präzise vorhersagen lassen, die Cybersicherheitsbranche jedoch maßgeblich beeinflussen könnten.“ Im Fokus stünden plausible, bislang jedoch wenig beleuchtete Risiken abseits heutiger Bedrohungsmodelle. Statt klassischer Prognosen handele es sich um strukturierte Analysen zur Identifizierung systemischer Verschiebungen, welche bei ihrem Eintreten grundlegende Auswirkungen auf Finanzsysteme, Datenintegrität und Umweltsicherheit haben könnten.

Kaspersky führte strukturierte Gedankenexperimente durch – schwer modellierbar, aber bedrohlich

„Die meisten Branchenprognosen basieren auf rationaler Extrapolation – dieselben Bedrohungen, dieselben Angriffsvektoren, nur in größerem Maßstab“, erläutert Alexander Gostev, „Chief Technology Expert“ bei Kaspersky.

  • Das Ziel dieser Analyse hingegen sei ein anderes: „Diese Szenarien sind keine Vorhersagen für das kommende Jahr, sondern strukturierte Gedankenexperimente dazu, was passieren könnte, wenn einige unserer grundlegendsten technischen Annahmen nicht mehr gelten.“

Diese bewegten sich zwischen routinemäßigen Prognosen und echten „Black Swans“ – schwer zu modellieren, aber potenziell entscheidend dafür, wie sich die Branche entwickelt.

Acht mögliche „Grey Swan“-Szenarien lt. Kaspersky

Die analysierten Szenarien zeigten, wie Cyberoperationen zunehmend mit physischen, ökologischen und gesellschaftlichen Bereichen zusammenwirkten:

  1. Verlust der universell anerkannten Zeitreferenz/Weltzeit
    Exakte Zeit-Synchronisation sei die Grundlage für fast alle modernen digitalen Prozesse – von Finanztransaktionen und industrieller Automatisierung bis hin zu Sicherheitsmonitoring und „Incident Response“. Sie basiere auf dem „Network Time Protocol“ (NTP) und einer Hierarchie vertrauenswürdiger Zeitquellen, darunter Atomuhren und satellitenbasierte Systeme wie GPS.
    Würden fortgeschrittene Bedrohungsakteure primäre Zeitquellen ins Visier nehmen, könnten minimale, unregelmäßige Abweichungen über NTP-Infrastruktur auf Millionen Systeme und Geräte weltweit übergreifen – mit Folgen wie unzuverlässigen Zeitstempeln in Finanzsystemen, gestörten Clearing- und Settlement-Prozessen, ungültigen kryptographischen Zertifikaten und beeinträchtigter Log-Integrität.
    Dies würde es Unternehmen erschweren, Ereignisse zu korrelieren, Sicherheitsvorfälle zu untersuchen und Ereignisabfolgen verlässlich nachzuvollziehen.
  2. Schrittweiser Verlust historischer digitaler Daten und Wissensbestände
    Als langfristiges Risiko beschreibt Kaspersky die Obsoleszenz großer Datenmengen aus den 1970er- bis zu den frühen 2020er-Jahren.
    „Viele Informationen liegen in proprietären Datenbanken, Legacy-Formaten, veralteten Softwareumgebungen und auf alternden Speichermedien wie Magnetbändern, Festplatten und optischen Datenträgern. So können ,digitale Inseln‘ entstehen, für die weder lauffähige Software noch spezialisierte Fachkräfte verfügbar sind; physische Zersetzung erschwert bis technisch verunmöglicht zusätzlich die Wiederherstellung.“
    KI-Tools könnten nur begrenzt helfen, da diese meist moderne, gut dokumentierte Strukturen voraussetzten. So drohe ein teilweiser, irreversibler Verlust historischer Aufzeichnungen, wissenschaftlicher Ergebnisse und institutionellen Wissens.
  3. Patent-Blockade durch beschleunigte Entdeckungen mithilfe von KI
    Mit der Beschleunigung wissenschaftlicher Forschung durch KI wachse der Anreiz für Unternehmen, ganze Klassen von Methoden und Algorithmen zu patentieren. „In Feldern wie der Biomedizin, Chemie und Materialwissenschaft können dadurch konkurrierende, sich überlappende Schutzansprüche entstehen.“
    Wenn mehrere fortgeschrittene KI-Systeme unabhängig voneinander auf ähnliche, wertvolle Ansätze stoßen und Organisationen diese patentieren, drohten rechtliche Unsicherheiten: Universitäten und unabhängige Labore könnten sich zurückziehen, Finanzierungen könnten pausiert und Studien und industrielle Anwendungen verzögert oder blockiert werden.
    IP-Rahmenwerke würden Schwierigkeiten haben, unabhängige Entdeckung von automatisierter Generierung abzugrenzen.
  4. Plötzlicher Kollaps asymmetrischer Kryptographie durch mathematischen Durchbruch
    Neben der langfristigen Bedrohung durch Quantencomputing und der daraus folgenden Notwendigkeit, auf Post-Quanten-Kryptographie umzusteigen, wäre ein unerwarteter mathematischer Durchbruch in der Zahlentheorie ein bisher noch wenig diskutiertes „Grey Swan“-Szenario:
    „Ein neuer Algorithmus könnte zahlentheoretische Probleme wie Ganzzahlfaktorisierung oder diskrete Logarithmen auf klassischen Computern drastisch vereinfachen und damit RSA sowie Elliptic-Curve-Kryptografie unmittelbar untergraben.“
    Die Folge wäre ein abrupter Vertrauensverlust in PKI, TLS und digitale Signaturen; gespeicherter, abgefangener „Traffic“ könnte nachträglich lesbar werden. Organisationen stünden vor einer ungeordneten Migration auf Alternativen, die teils noch nicht vollständig standardisiert oder ausreichend erprobt sind.
  5. Systemische Störungen weltraumabhängiger Infrastrukturen nach einem extremen Solarereignis
    Bis Mitte der 2030er-Jahre werden voraussichtlich Zehntausende kommerzielle Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn Navigation, Timing, Konnektivität und Erdbeobachtung stützen. Ein extremer Sonnensturm in der Größenordnung des „Carrington“-Ereignisses (1859) könnte den atmosphärischen Widerstand im erdnahen Orbit deutlich erhöhen, GPS-Signale stören, Bodenstationen durch Funkinterferenzen überlasten und Satellitenanomalien auslösen.
    Das Risiko liegt in kaskadierenden Effekten: Orbitalinstabilität, steigende Kollisionswahrscheinlichkeit und ein schrittweiser Vertrauensverlust in Konstellationen.
    Auf der Erde wären Navigation und Timing für kritische Anwendungen weniger verlässlich; geomagnetisch induzierte Ströme könnten Stromnetze stören, und satellitenabhängige Bereiche wie Logistik, Landwirtschaft und Umweltmonitoring wären länger beeinträchtigt.
  6. KI-Marktkorrektur nach überhöhten Erwartungen
    Investitionen in KI wüchsen schnell – getrieben von Erwartungen an Produktivitätsgewinne und Narrativen rund um eine unmittelbar bevorstehende allgemeine Künstliche Intelligenz (KI).
    Ein „Grey Swan“-Szenario liege in einer wachsenden Lücke zwischen Erwartungen und wirtschaftlich tragfähigen Ergebnissen als schleichende Korrektur. Vielbeachtete Enttäuschungen, begrenzter „Return on Investment“ (RoI), hohe Inferenzkosten und Abhängigkeit von geteilter „Cloud“-Infrastruktur könnten Schwächen im KI-„Ökosystem“ sichtbar machen.
    Der Markt würde sich voraussichtlich auf nachweisbare „Use Cases“ verengen (etwa „Cloud“-Infrastruktur, spezialisierte Modelle, Betrugserkennung und Empfehlungssysteme), während spekulative Schilderungen einer stärker engineering-getriebenen Phase weichen könnten.
  7. Koordinierte digitale Isolation eines nationalen Internet-„Ökosystems“
    Eine Fragmentierung des globalen Internets in nationale und regionale Segmente werde oft als gradueller, politisch getriebener Prozess beschrieben – möglich sei jedoch auch eine erzwungene, abrupte Isolation einer großen Digitalökonomie durch koordinierten externen Druck, beispielsweise einer Koalition von Staaten.
    Denkbar wären großflächige Manipulation des „Border Gateway Protocol“ (BGP), der Entzug kritischer digitaler Zertifikate und Störungen internationaler Konnektivität an physischen Engstellen wie Seekabelrouten.
    Die Folge wäre kein vollständiger Verlust der Konnektivität, jedoch eine Art funktionaler Isolation, die Unternehmen, öffentliche Dienste und Plattformen in eingeschränkte, nach innen gerichtete Ökosysteme drängen würde. Eine Erholung könnte Jahre dauern, die „Cyber-Balkanisierung“ beschleunigen und digitalen Handel, Innovation sowie technologische Souveränität neu ordnen.
  8. Verdeckte, cybergestützte Umweltschäden
    Das vorerst letzte Szenario beinhaltet laut Kaspersky eine Verlagerung der Motivation der Angreifer von finanziellem Gewinn oder unmittelbarer Störung hin zu langfristigen Auswirkungen: Angriffe auf industrielle Kontrollsysteme und Umweltmonitoring könnten graduelle, schwer festzustellende Schäden auslösen – etwa durch Manipulation in chemischen und industriellen Anlagen, die zu einer kontinuierlichen, niedrigschwelligen Freisetzung von Schadstoffen führe.
    Die Auswirkungen würden erst bemerkt werden, wenn Umweltschäden schon schwerwiegend sind und nur noch begrenzt gegengesteuert werden kann. Zudem könnten Eingriffe in unterstützende Systeme wie die Klimatisierung von Rechenzentren zu deren Überhitzung und Abschaltung führen und „Cloud“-Dienste stören, die Logistik, urbane Infrastruktur, Versorger und öffentliche Services stützen.
    So würden indirekte Systemausfälle verursacht, ohne dass ein direkter Angriff auf die Kritische Infrastruktur (KRITIS) selbst erfolgt.

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kaspersky daily, Serge Malenkovich, 24.12.2012
A Social Media Interview with Alex Gostev: The last year has seen a lot of changes in the threat landscape, with the emergence of a number of new cyber espionage tools such as Gauss and Flame…

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KSB – Kaspersky Security Bulletin 2025

Aon | Professional Services Practice, Februar 2022
Black and Grey Swans: 5 Ways to Avoid Shocks

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Stealka: Kaspersky entdeckt neue Infostealer-Malware auf GitHub https://www.datensicherheit.de/stealka-kaspersky-entdeckung-neu-infostealer-malware-github https://www.datensicherheit.de/stealka-kaspersky-entdeckung-neu-infostealer-malware-github#respond Fri, 26 Dec 2025 23:33:28 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51571 Laut Kaspersky-Analysen nimmt „Stealka“ „Windows“-Rechner ins Visier, um sensible Informationen zu stehlen – darunter Login-Daten, Passwörter, Bankkartendaten sowie Informationen aus „Kryptowährungs-Wallets“

[datensicherheit.de, 27.12.2025] Aktuelle Kaspersky-Analysen haben demnach eine neue Infostealer-Malware namens „Stealka“ entdeckt, welche „Windows“-Rechner ins Visier nimmt, um sensible Informationen zu stehlen – darunter Login-Daten, Passwörter, Bankkartendaten sowie Informationen aus „Kryptowährungs-Wallets“. Neben Deutschland hätten die Cybersicherheitsexperten bei Kaspersky Angriffsversuche auch in der Türkei, Brasilien, Russland und Indien registriert.

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Abbildung: Kaspersky

Eine Fake-Website als „Stealka“-Quelle

Kaspersky warnt vor manueller Ausführung – welche die Malware aktiviert

„Stealka“ tarne sich als raubkopierte Software (beispielsweise „Aktivatoren“) oder als Modifikationen, „Cheats und Cracks“ für Spiele. Sie verbreite sich über Web-Plattformen wie „GitHub“ und „SourceForge“ sowie über schädliche Webseiten der Angreifer, welche teils – vermutlich mithilfe von KI-Tools – täuschend echt wirkten und teilweise Gaming-Inhalte als Köder einsetzten.

  • Besonders perfide sei, dass um Betroffene in falscher Sicherheit zu wiegen, einer der untersuchten Fake-Inhalte vorgegeben habe, die infizierte Datei vor dem Herunterladen mit einer Sicherheitslösung zu scannen. Kaspersky warnt: „Sobald ein Nutzer diese manuell ausführt, wird die Malware aktiviert!“

Technisch basiere „Stealka“ auf der Malware „Rabbit Stealer“, welche vertrauliche Informationen wie Zugangs- und Zahlungsdaten sowie Systeminformationen wie Betriebssystemversion, installierte Anwendungen und laufende Prozesse sammeln könne. Während „Rabbit Stealer“ diese Daten vor allem aus installierten Browsern auslese, verfüge „Stealka“ über weitere Funktionen und könne unter anderem Screenshots erstellen sowie in einigen Fällen einen sogenannten Kryptominer auf den infizierten Rechner herunterladen.

Kaspersky gibt Empfehlungen zum Schutz vor Info-Stealern wie z.B. „Stealka“

Artem Ushkov, Cybersicherheitsexperte bei Kaspersky, kommentiert: „,Stealka’ beschränkt sich nicht auf Browser-Daten. Die Malware greift auch vertrauliche Informationen aus weiteren Quellen ab – darunter ,Kryptowährungs-Wallets’, Instant-Messaging-Apps, E-Mail-Clients, sowie Notiz- und Gaming-Apps.“

  • Zudem könnten Cyberkriminelle bereits gestohlene Daten wie Zugangsdaten nutzen, um die Malware zu verbreiten. „Konkret fanden wir Hinweise darauf, dass die Angreifer in einem Fall den ,Stealer’ über ein kompromittiertes Konto in eine Spiele-Modifikation hochgeladen haben, die auf einer spezialisierten Webseite gehostet wurde“, berichtet Ushkov.

Kaspersky-Empfehlungen zum Schutz vor Info-Stealern:

  • Programme und Spiele-Modifikationen ausschließlich aus offiziellen Online-Stores oder von vertrauenswürdigen Herstellerseiten herunterladen!
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Bank- und Krypto-Konten aktivieren, um Kontoübernahmen zu erschweren.
  • Eine verlässliche Sicherheitslösung einsetzen, welche Dateien automatisch auf Bedrohungen prüft (beispielsweise „Kaspersky Premium“).

Weitere Informationen zum Thema:

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Cyberimmunität ist unser erklärtes Ziel / Wir sind ein Team von über 5.000 Fachleuten mit einer über 25-jährigen Erfolgsgeschichte im Schutz von Privatpersonen und Unternehmen weltweit und haben uns die weltweite Cyberimmunität als ultimatives Ziel gesetzt.

kaspersky daily, Artem Ushkov, 18.12.2025
Stealka stealer: the new face of game cheats, mods, and cracks / We’ve identified a new infostealer named Stealka, which masquerades as pirated software and game mods. It targets data stored inside browsers, locally installed applications, and crypto wallets.

SECURELIST by Kaspersky
Artem Ushkov

datensicherheit.de, 22.08.2022
GitHub-Verzeichnisse: Cyber-Angriff unterstreicht Bedrohlichkeit von Supply-Chain-Attacken / Anfang August 2022 Cyber-Attacke auf Tausende GitHub-Verzeichnisse – und damit die gesamte Software-Lieferkette

datensicherheit.de, 11.12.2020
Steam: Schwerwiegende Sicherheitslücken auf Gaming-Plattform / Hacker hätten die Rechner anderer Spieler auf Steam übernehmen oder sogar komplette Third-Party-Server lahmlegen können

datensicherheit.de, 23.10.2020
Gaming: Breit angelegte Cyber-Attacken / Akamai-Report rund um das Thema Gaming enthüllt anhaltende Angriffe auf Spieler und Produzenten von Videospielen

datensicherheit.de, 29.08.2020
Entwicklerfehler: Medizinische Daten aus der Cloud auf GitHub durchgesickert / VECTRA kommentiert Sicherheitsrisiken durch Cloud-Nutzung im Gesundheitswesen

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Quishing: Kaspersky meldet signifikante Zunahme des QR-Code-Phishings https://www.datensicherheit.de/quishing-kaspersky-signifikant-zunahme-qr-code-phishing https://www.datensicherheit.de/quishing-kaspersky-signifikant-zunahme-qr-code-phishing#respond Tue, 23 Dec 2025 23:35:44 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51533 Zwischen August und November ist nach aktuellen Kaspersky-Erkenntnissen die Anzahl der entdeckten schädlichen QRCs in E-Mails von 46.969 auf 249.723 angestiegen

[datensicherheit.de, 24.12.2025] QR-Codes (QRCs) bieten Cyberkriminellen eine ganz offensichtlich kostengünstige Möglichkeit, schädliche Internet-Adressen (URLs) zu verschleiern und gleichzeitig Schutzmechanismen zu umgehen. Sie werden laut einer aktuellen Meldung von Kaspersky zunehmend im E-Mail-Text oder häufiger in PDF-Anhängen eingebettet. Ziel sei es, die Empfänger zur Nutzung mobiler Endgeräte zu verleiten, welche oftmals weniger gut geschützt seien als Unternehmensrechner, um so Zugangsdaten, interne Informationen oder Finanzdaten zu stehlen. Im zweiten Halbjahr 2025 haben demnach Kaspersky-Lösungen einen signifikanten Anstieg bei QRC-basierten Phishing-Angriffen per E-Mail registriert: Zwischen August und November sei die Anzahl der entdeckten schädlichen QRCs in E-Mails von 46.969 auf 249.723 angestiegen.

Die QRC-Phishing-Angriffe folgten dabei typischen Mustern:

  • Gefälschte Login-Seiten für Microsoft-Konten oder interne Unternehmensportale zur Abfrage von Zugangsdaten.
  • Vorgetäuschte HR-Kommunikationen, beispielsweise mit Verweisen auf Urlaubspläne oder Entlassungslisten.
  • Scheinbare Rechnungen oder Bestätigungen mit zusätzlicher telefonischer Kontaktaufnahme (sogenanntes Vishing), um „Social Engineering“-Angriffe auszuweiten.

Besonders kritisch ist die QRC-Einbettung in vermeintlich geschäftlich PDF-Dokumente

Roman Dedenok, Anti-Spam-Experte bei Kaspersky, kommentiert: „Schädliche QR-Codes haben sich 2025 zu einem besonders effektiven Phishing-Instrument entwickelt. Besonders kritisch ist ihre Einbettung in PDF-Dokumente, die als geschäftliche Kommunikation getarnt sind.“

Der sprunghafte Anstieg besonders im November 2025 zeige, wie Angreifer diese preiswerte Umgehungstechnik nutzten, um Mitarbeiter über mobile Endgeräte anzugreifen – ohne entsprechende Schutzmaßnahmen seien Organisationen anfällig für Daten-Diebstahl und entsprechende Folgeschäden.

Kaspersky-Empfehlungen zum Schutz vor QRC-Phishing:

  • Links oder Anhänge in E-Mails und Nachrichten nicht leichtgläubig öffnen; den Absender vor dem Öffnen prüfen!
  • Vor der Eingabe persönlicher oder finanzieller Daten auf Webseiten sollte die Internetadresse genau kontrolliert und auf Schreibfehler oder visuelle Auffälligkeiten geachtet werden!
  • Werden Zugangsdaten kompromittiert, das Passwort für das betroffene Konto und alle Dienste mit ähnlichem Passwort umgehend ändern; jedes Konto sollte ein eigenes, starkes Passwort erhalten!
  • Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA) für alle Konten aktivieren, sofern diese verfügbar ist!
  • Unternehmen sollten eine umfassende Sicherheitslösung (wie z.B. „Kaspersky Next“) implementieren, welche vor bekannten und unbekannten Bedrohungen schützt!
  • Sicherheitslösungen (wie etwa „Kaspersky Security for Mail Server“) könnten dabei helfen, geschäftliche E-Mail-Kommunikation umfassend zu schützen!

Weitere Informationen zum Thema:

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Cyberimmunität ist unser erklärtes Ziel: Wir sind ein Team von über 5.000 Fachleuten mit einer über 25-jährigen Erfolgsgeschichte im Schutz von Privatpersonen und Unternehmen weltweit und haben uns die weltweite Cyberimmunität als ultimatives Ziel gesetzt

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Roman Dedenok

datensicherheit.de, 06.11.2025
Quishing: QRC-Scans können Kiste der Pandora öffnen / Cyberkriminelle missbrauchen mit Raffinesse praktische QR-Codes für Betrug, Datendiebstahl und Verseuchung mit Malware – Alina Gedde, Digitalexpertin der ERGO Group, rät zur Überprüfung der Herkunft

datensicherheit.de, 14.08.2025
Quishing: Neue QRC-Betrugsmasche aus den USA könnte bald auch Deutschland erreichen / Unaufgefordert versenden Betrüger Postpakete an ihre Opfer – statt mit Namen und Adresse des Absenders versehen sie ihre Sendungen mit einem QRC, der auf eine getarnte Phishing-Website weitergeleitet oder einen gut getarnten Malware-Download wird initiiert

datensicherheit.de, 30.12.2024
QR-Codes als Sicherheitsfalle: Chester Wisniewski rät, davon die Finger zu lassen / QR-Codes erfreuen sich offensichtlich wachsender Beliebtheit in Verkauf, Marketing und bei Bezahlsystemen

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https://www.datensicherheit.de/quishing-kaspersky-signifikant-zunahme-qr-code-phishing/feed 0
Black Friday 2026: Kaspersky meldet 146.500 Spam-Mails mit Rabatt-Bezug seit Anfang November https://www.datensicherheit.de/black-friday-2025-kaspersky-meldung-146200-spam-mails-rabatt-november https://www.datensicherheit.de/black-friday-2025-kaspersky-meldung-146200-spam-mails-rabatt-november#respond Thu, 27 Nov 2025 23:38:02 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=51172 Der diesjährige „Black Friday“ fällt auf den 28. November 2025 – laut Kaspersky war aber die damit verbundene „Rabattschlacht“ bereits vorab in vollem Gange

[datensicherheit.de, 28.11.2025] Der diesjährige „Black Friday“ fällt auf den 28. November 2025 – laut einer aktuellen Meldung von Kaspersky ist indes die „Rabattschlacht“ bereits vorab in vollem Gange gewesen. Nach Erkenntnissen des Digitalverbands Bitkom plant dieses Jahr jeder Zweite in Deutschland, „Black Friday“-Angebote zu nutzen – die Mehrheit online (69%). Allerdings hätten zeitnahe Kaspersky-Analysen bereits in den ersten beiden November-Wochen 2026 weltweit 146.535 Spam-E-Mails registriert, welche sich eben saisonale Rabattaktionen wie den „Black Friday“ oder „Singles‘ Day“ zunutze machten.

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Abbildung: Kaspersky

Betrugsalarm: Besonders rund um den „Black Friday“ cyberkriminelle Köder mit Gewinnversprechen

Phishing-Versuche adressierten zu 48 Prozent Online-Einkäufer

In vielen dieser E-Mails suggerierten Cyberkriminelle vermeintliche Vorabangebote bekannter Onlinehändler – wie etwa MediaMarkt- oder Amazon-Gutscheine samt „iPhone 17“-Gewinn – und führten Nutzer direkt auf gefälschte Webseiten, um dort deren persönliche Daten und Bezahl-Informationen auszuforschen.

  • Häufig dienten auch „Netflix“ (801.148 Versuche) und „Spotify“ (576.873) als Aufhänger für solche Betrugsmaschen.

Dass Cyberkriminelle gezielt Online-Kunden ins Visier nehmen, zeige zudem ein Blick auf das Gesamtjahr: „Von den weltweit zwischen Januar und Oktober 2025 über 6,4 Millionen blockierten Phishing-Versuchen unter dem Deckmantel von Online-Shops, Banken oder Bezahldiensten, richteten sich 48 Prozent gegen Online-Einkäufer.“

Saisonale Rabatt-Aktionen wie „Cyber Monday“ oder „Black Friday“ ein Eldorado für Cyberkriminelle

„,Cyber Monday’ und ,Black Friday’ rücken näher, und wie jedes Jahr stehen auch Cyberkriminelle bereit“, warnt daher Anne Mickler, Pressesprecherin bei Kaspersky. Ihre Empfehlung: „Wer online nach Angeboten sucht, sollte besonders aufmerksam sein!“

  • Betrüger zielten auf persönliche Daten, Kartennummern und Bankinformationen ab und setzten ihre Opfer oft mit Zeitdruck oder kurzfristigen „Deals“ unter Handlungszwang, um sie zur Preisgabe sensibler Daten zu bewegen.

Um sich zu schützen, sollten Verbraucher daher darauf achten, ausschließlich sichere Zahlungsseiten zu nutzen. Diese erkenne man daran, dass die Webadresse mit „HTTPS“ beginnt und in der Adressleiste ein Schloss-Symbol zu sehen sei. Außerdem empfehle es sich, Webseiten-Adressen besser selbst direkt im Browser einzugeben, statt irgendwelchen Links aus verdächtigen E-Mails zu folgen.

Nicht nur am „Black Friday“ beim Online-Einkauf Vorsicht walten lassen

Kaspersky-Tipps für ein sicheres WebShopping-Vergnügen am „Black Friday“ sowie „Cyber Monday“ (und darüber hinaus):

  • Betriebssystem und Programme stets auf dem neuesten Stand halten, Updates zeitnah installieren!
  • Anhänge oder Links in E-Mails von vermeintlichen Banken, Zahlungsdiensten oder Shopping-Portalen nicht öffnen – besonders bei Aufforderungen zu Aktionen. Stattdessen die offizielle Website direkt aufrufen!
  • Auf korrekte Schreibweise und Format der URL achten, um Fake-Seiten zu vermeiden!
  • Angebote kritisch hinterfragen – übermäßig günstige Angebote sind oft unseriös!
  • Eine zuverlässige Sicherheitssoftware (wie z.B. „Kaspersky Premium“) einsetzen, welche vor schädlichen Anhängen schützt und Phishing-Seiten auf allen Geräten blockiert!

Weitere Informationen zum Thema:

kaspersky
Cyberimmunität ist unser erklärtes Ziel / Wir sind ein Team von über 5.000 Fachleuten mit einer über 25-jährigen Erfolgsgeschichte im Schutz von Privatpersonen und Unternehmen weltweit und haben uns die weltweite Cyberimmunität als ultimatives Ziel gesetzt.

bitkom, 24.11.2025
Black Friday: Die Hälfte geht auf Schnäppchenjagd

DIGITAL BASH
Anne Mickler / Kaspersky Corporate Communications Manager – Das bin ich

SECURELIST by Kaspersky, 19.11.2024
Scammer Black Friday offers: Online shopping threats and dark web sales

datensicherheit.de, 28.11.2025
Black Friday 2025 – KI-Betrug von Cyberkriminellen im Bestellchaos lanciert / Während Verbraucher den vermeintlich günstigen Angeboten rund um den „Black Friday“ nachjagen, nutzen Cyberkriminelle die Transaktionsflut, um betrügerische Bestellungen zu verstecken

datensicherheit.de, 18.11.2025
Black Friday bei Verbrauchern immer beliebter – bei Cyberkriminellen auch / Was es beim „Shoppen“ – vor allem online und zu besonderen Verkaufsaktionen wie rund um den „Black Friday“ – zu beachten gibt, erörtert Sabine Brandl, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, in ihrer aktuellen Stellungnahme

datensicherheit.de, 28.11.2024
Rund um Black Friday, Black Week und Cyber Monday läuft Cyber-Kriminalität zur Höchstform auf / Die populäre Rabatt-Saison hat begonnen – und mit ihr Cyber-Betrügereien

datensicherheit.de, 28.11.2024
Black Friday: Auch BSI warnt Schnäppchenjäger vor Cyber-Kriminellen / Rund um populäre Rabattaktion locken Webshops mit exklusiven Angeboten – dabei wittern auch Cyber-Kriminelle ihre Chance

datensicherheit.de, 23.11.2024
Black Friday: 89 Prozent mehr ominöse Shopping-Websites als 2023 / CPR hat im Vorfeld des „Black Friday 2024“ frühzeitig die Augen nach betrügerischen Websites, Markenimitation und Phishing-Methoden offengehalten

datensicherheit.de, 13.11.2024
Black Friday: Hochsaison für Schnäppchenjagd – und raffinierte Phishing-Angriffe / E-Mails zum „Black Friday“ sind oft perfekt gestaltet – mit offiziellem Logo, persönlicher Anrede und Call-to-Action-Button

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Fast ein Viertel der KMU-Chefetage ignoriert Geschäftsrelevanz der Cybersicherheit https://www.datensicherheit.de/ein-viertel-kmu-chefs-ignoranz-kmu-geschaeftsrelevanz-cybersicherheit https://www.datensicherheit.de/ein-viertel-kmu-chefs-ignoranz-kmu-geschaeftsrelevanz-cybersicherheit#respond Wed, 05 Nov 2025 23:20:08 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50823 23 Prozent der IT-Führungskräfte deutscher KMU sprechen ihrem „C-Level“ das Verständnis für die geschäftliche Relevanz ihrer betrieblichen Cybersicherheit ab

[datensicherheit.de, 06.11.2025] Den Führungsebenen (C-Level) in Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland fehlt es offensichtlich an Verständnis für die geschäftliche Relevanz ihrer betrieblichen Cybersicherheit„das sagen 23 Prozent der IT-Führungskräfte in KMU in Deutschland“. Kaspersky hat Arlington Research mit der Durchführung einer Online-Umfrage zum Selbstausfüllen für Entscheidungsträger mit wesentlichen Aufgaben im Bereich Cybersicherheit in Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern in Europa und Afrika im August und September 2025 beauftragt. Demnach führte Arlington insgesamt 880 Interviews mit dieser Zielgruppe durch – in Europa insgesamt 600; darunter je 60 Interviews pro Land u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei zeige sich eine strukturelle Diskrepanz zwischen den Prioritäten in der Chefetage und der Abwehr von Cyberbedrohungen. Denn gleichzeitig sage über ein Drittel (35%), dass die Verfolgung potenzieller Bedrohungen ein Vollzeitjob sei, während 22 Prozent mehr Zeit mit der Fehlerbehebung von „Tools“ verbrächten als mit der tatsächlichen Abwehr und jeder Zehnte (10%) mit Warnmeldungen „überflutet“ werde. Diese Ergebnisse beruhen auf der aktuellen Kaspersky-Umfrage „Klartext in Sachen Cybersicherheit – Was nervt, was fehlt, was hilft wirklich?“.

Am Limit: Viele KMU-Sicherheitsteams ringen um Beibehaltung der Kontrolle

Die operative Belastung in Sachen Cybersicherheit in mittelständischen Unternehmen in Deutschland sei allgegenwärtig. Viele KMU-Sicherheitsteams kämpfen damit, überhaupt die Kontrolle zu behalten. So gäben 35 Prozent an, dass die Überwachung potenzieller Cyberbedrohungen eine Vollzeitaufgabe sei. 22 Prozent würden sogar mehr Zeit mit dem „Troubleshooting“ von Sicherheitstools als mit der eigentlichen Abwehr von Angriffen verbringen. „Zehn Prozent fühlen sich zudem von Warnmeldungen überwältigt und haben Schwierigkeiten, kritische Vorfälle von Fehlalarmen zu unterscheiden.“

  • Das Gesamtbild sei eindeutig: „Der Aufwand ist hoch, die Wirkung gering.“ Viele Verantwortliche berichteten zudem, dass ihre Sicherheitslösungen sie eher ausbremsten als unterstützten.

Dabei bleibe die Bedrohungslage ernst: Kaspersky-Daten aus europäischen KMU-Umgebungen zeigten, dass „Backdoors“ (24%), „Trojaner“ (17%) und „Not-a-Virus:Downloader“ (16%) zu den häufigsten Angriffstypen gehörten. Trotz regionaler Unterschiede verdeutliche dieses Muster, dass eine konsequente Triage und schnelle Reaktionsfähigkeit entscheidend seien.

Erhöhtes Risiko durch fehlendes Verständnis in der C-Riege der KMU sowie Fachkräftemangel

Eine weitere Herausforderung entstehe durch Kompetenz- und Verständnislücken zwischen Geschäftsleitung und operativen Sicherheitsteams. Fast ein Viertel (23%) der Befragten gebe an, „dass Führungskräfte die geschäftliche Bedeutung von Cybersicherheit nicht vollständig verstehen“ – was notwendige Entscheidungen und Investitionen verzögern dürfte.

  • Des Weiteren berichteten drei von zehn (30%) über einen Mangel an qualifizierten Fachkräften, weswegen sich die Mehrheit der KMU daher auf allgemeine IT-Teams (42%) oder Sicherheitsverantwortliche innerhalb dieser Teams (30%) stütze. Nur 18 Prozent verfügten über ein dediziertes Cybersicherheitsteam, zehn Prozent verließen sich ausschließlich auf externe Partner.

Trotzdem zeige sich ein paradoxes Bild, wenn es um die Zufriedenheit mit den eigenen Sicherheitsteams geht: 67 Prozent seien zufrieden mit Sicherheitsexperten innerhalb des IT-Teams, 84 Prozent mit den IT-Abteilungen insgesamt und 73 Prozent mit internen Cyberteams. „Das deutet auf eine Dissonanz zwischen subjektiver Zufriedenheit und tatsächlicher Sicherheitslage hin.“

In vielen KMU stemmen allgemeine IT-Mitarbeiter und einzelne Spezialisten den Cybersicherheitsalltag

„Mittelständischen Unternehmen mangelt es nicht an Cybersicherheits-Tools, sondern an Kohärenz, so Waldemar Bergstreiser, „General Manager DACH“ bei Kaspersky. Er führt aus: „Cybersicherheitsrelevante Informationen trudeln über Lösungen schneller ein als Entscheidungen getroffen werden können. Dadurch geraten Kontrollen und Arbeitsabläufe in Konflikt und die Verantwortung verschwimmt genau in von der Erkennung zur Reaktion übergegangen werden müsste.“

  • Allerdings stemmten in vielen KMU oft allgemeine IT-Mitarbeiter und einzelne Spezialisten den Sicherheitsalltag, was die Cybersecurity gefährde. Denn dadurch verlangsame sich die Triage, Kontext gehe verloren und taktische Probleme wüchsen sich zu strategischen Risiken aus.

Bergstreiser unterstreicht: „Entscheidungsträger müssen ihren Teams jetzt die richtigen Ressourcen, Lösungen und Fachkräfte bereitstellen – und vor allem verstehen, dass Cybersicherheit kein reines IT-Thema, sondern ein geschäftsentscheidendes Thema ist. Nur so können sich mittelständische Unternehmen zukunftssicher aufstellen!“

Kaspersky-Empfehlungen für KMU zur Stärkung der betrieblichenCybersicherheit:

  1. Transformation der Cybersicherheitspläne in effektiven Schutz
    „Kaspersky Next“ für kleine und mittlere Unternehmen kombiniere z:b. moderne „Endpoint Protection“ mit EDR und XDR – und biete damit Echtzeit-Transparenz, schnelle Reaktionsfähigkeit auf Bedrohungen sowie die erforderliche Nachvollziehbarkeit, um Sicherheitsstrategien in die Praxis umzusetzen. Für KMU mit etablierter IT-Infrastruktur biete „Kaspersky Next XDR Optimum“ eine erweiterte Integration und Sichtbarkeit.
  2. Ermöglichung des Schutzes für begrenzte IT-Ressourcen
    Auch sehr kleine Unternehmen sollten sich um einen professionellen Cyberschutz bemühen. „Kaspersky Small Office Security“ etwa lasse sich einfach implementieren und verwalten und schütze vor finanziellen Verlusten, Datendiebstahl und Ransomware, ohne dass internes Fachwissen erforderlich sei.
  3. Investitionen in „Awareness“ und Weiterbildung
    Durch Trainingsprogramme und „Awareness“-Initiativen auf allen Ebenen der Organisation lasse sich das Risiko interner Sicherheitsvorfälle minimieren. Die „Kaspersky Automated Security Awareness Platform“ beispielsweise unterstütze KMU zudem mit skalierbaren, rollenbasierten Lernmodulen.
  4. Integration und Förderung der Cyberresilienz
    Im gesamten Unternehmen gelte es eine Sicherheitskultur zu etablieren, um Mitarbeiter zu befähigen, neu auftretende Bedrohungen im Arbeitsalltag effektiv zu bewältigen.

Weitere Informationen zum Thema:

kaspersky
Cyberimmunität ist unser erklärtes Ziel / Wir sind ein Team von über 5.000 Fachleuten mit einer über 25-jährigen Erfolgsgeschichte im Schutz von Privatpersonen und Unternehmen weltweit und haben uns die weltweite Cyberimmunität als ultimatives Ziel gesetzt

kaspersky
Klartext in Sachen Cybersicherheit in Europa und Afrika / Was nervt, was fehlt und was hilft wirklich? /Verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick über die aktuellen Cybersicherheitsherausforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und erfahren Sie, wie Kaspersky Ihnen dabei hilft, Ihre Schwachstellen in echte Stärke zu verwandeln.

kaspersky
How cyberattackers are targeting SMBs in Europe and Africa in 2025 / Key attack vectors SMBs must understand to stay protected

kaspersky, 05.07.2023
Waldemar Bergstreiser zum neuen General Manager Central Europe bei Kaspersky ernannt

Arlington Research
Let insight bring your stories to life

datensicherheit.de, 12.06.2025
Cybercrime Risiko Index warnt vor Cyberangriffen: Deutsche Verbraucher und KMU stark betroffen / Der „Cybercrime Risiko Index“ von heyData analysiert das Gefährdungspotenzial von 15 europäischen Ländern, Opfer von Cyberangriffen zu werden

datensicherheit.de, 27.03.2025
Cyber-Bedrohungen: G DATA warnt vor mangelndem Risikobewusstsein – insbesondere der KMU / Offensichtlich eine fatale Fehleinschätzung: Zwei von fünf Arbeitnehmern halten ihr Unternehmen für kein lohnendes Cyber-Angriffsziel

datensicherheit.de, 18.07.2024
Cyber-Sicherheit der KMU benötigt neue Ansätze: 4 Tipps von Utimaco / KMU sollten Cyber-Sicherheitsmaßnahmen so anpassen, dass sie auch künftig -Angriffen standhalten

datensicherheit.de, 24.03.2024
CyberRisikoCheck zu Positionsbestimmung der IT-Sicherheit für KMU / BSI möchte gemeinsam mit Partnern KMU dabei unterstützen, ihre Cyber-Resilienz zu erhöhen

datensicherheit.de, 19.03.2024
Datensicherheit: Wie auch KMU die Digitale Transformation meistern können / Lothar Geuenich erörtert KMU-Strategien zur erfolgreichen und sicheren Digitalisierung und Vernetzung

datensicherheit.de, 24.10.2023
KMU-Studie zur IT-Sicherheit – ein Hürdenlauf für den Mittelstand / DriveLock und techconsult empfehlen deutschen KMU einfache und robuste Cyber-Sicherheit

 

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Telematik-Infrastruktur: Kaspersky-Warnung vor Schwachstellen in vernetzten Fahrzeugen https://www.datensicherheit.de/telematik-infrastruktur-kaspersky-warnung-schwachstellen-vernetzung-fahrzeuge https://www.datensicherheit.de/telematik-infrastruktur-kaspersky-warnung-schwachstellen-vernetzung-fahrzeuge#respond Mon, 03 Nov 2025 23:05:31 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50797 Sicherheitsaudit deckte „Zero Day“ bei Dienstleister und Fehlkonfigurationen in der Telematik-Infrastruktur auf

[datensicherheit.de, 04.11.2025] Kaspersky meldet, dass ein aktuelles eigenes Security-Audit aufzeigt, wie Angreifer durch die Ausnutzung einer „Zero Day“-Schwachstelle in einer Anwendung eines Auftragnehmers die vollständige Kontrolle über das Telematiksystem eines Fahrzeugs hätten erlangen können – „inklusive potenzieller Manipulation sicherheitsrelevanter Funktionen wie Gangwechsel oder Motorabschaltung“. Diese Untersuchung offenbart demnach schwerwiegende Schwachstellen sowohl in der Infrastruktur des Herstellers als auch im vernetzten Fahrzeug selbst und verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf der Automobilindustrie, Cybersicherheits-Maßnahmen zu stärken und Drittsysteme besser abzusichern. Die Ergebnisse dieses Audits seien auf dem diesjährigen „Security Analyst Summit“ (SAS) vorgestellt worden.

Kontrolle über das Telematik-System des Fahrzeuges

Durch die Ausnutzung einer „Zero Day“-Schwachstelle in einer öffentlich zugänglichen Anwendung eines Auftragnehmers sei es Kaspersky-Experten gelungen, die Kontrolle über das Telematik-System des Fahrzeuges zu erlangen.

  • Damit hätten Angreifer beispielsweise während der Fahrt Gangwechsel erzwingen oder den Motor abstellen können, was die Sicherheit von Fahrern und Beifahrern gefährden würde.

Das Audit verdeutliche gravierende Cybersicherheitsrisiken in der Automobilindustrie und unterstreicht die dringende Notwendigkeit, Schutzmaßnahmen deutlich zu verstärken.

Telematik ermöglicht Erfassung, Übertragung, Analyse und Nutzung zahlreicher Daten

„Das Security-Audit wurde remote durchgeführt und umfasste sowohl die öffentlich zugänglichen Dienste des Herstellers als auch die Infrastruktur des Auftragnehmers.“ Dabei hätten die Kaspersky-Experten mehrere ungeschützte Web-Dienste identifiziert. „Über eine bislang unbekannte SQL-Injection-Schwachstelle in der Wiki-Anwendung – einer webbasierten Plattform zur gemeinsamen Erstellung und Verwaltung von Inhalten – gelang es ihnen, eine Liste von Nutzerkonten des Auftragnehmers inklusive Passwort-Hashes zu extrahieren.“

  • Aufgrund schwacher Passwortrichtlinien hätten einige dieser Passwörter erraten werden können. „Dadurch erhielten die Experten Zugriff auf das Issue-Tracking-System des Auftragnehmers, ein Tool zur Verwaltung und Nachverfolgung von Aufgaben, Fehlern und Projekten.“ Dieses System habe sensible Konfigurationsdaten der Telematik-Infrastruktur des Herstellers enthalten – „darunter eine Datei mit gehashten Passwörtern von Nutzern eines Fahrzeugtelematik-Servers“.

In modernen Fahrzeugen ermögliche Telematik die Erfassung, Übertragung, Analyse und Nutzung zahlreicher Daten – etwa zu Geschwindigkeit oder Geolokalisierung – und bilde somit eine zentrale Schnittstelle für vernetzte Fahrzeugsysteme.

Schwachstellen: Modifizierte Firmware könnte auf Telematik-Steuergerät (TCU) hochladen werden

Auf der Seite des vernetzten Fahrzeugs hätten die Kaspersky-Experten eine falsch konfigurierte Firewall entdeckt, „die interne Server ungeschützt ließ“. Mithilfe eines zuvor erlangten Servicekonto-Passworts hätten sie Zugriff auf das Dateisystem des Servers erhalten und dort die Zugangsdaten eines weiteren Auftragnehmers gefunden. Dadurch sei es ihnen gelungen, die volle Kontrolle über die Telematik-Infrastruktur zu übernehmen.

  • „Im Zuge des Audits stießen sie zudem auf einen Firmware-Update-Befehl, mit dem sich modifizierte Firmware auf das Telematik-Steuergerät (TCU) hochladen ließ.“ So hätten sie Zugriff auf den CAN-Bus (Controller Area Network) des Fahrzeugs erhalten – das zentrale Kommunikationssystem, welches verschiedene Komponenten wie Motorsteuerung und Sensoren miteinander verbinde.

„Anschließend konnten weitere Systeme, darunter die Motorsteuerung, angesprochen werden.“ Dies hätte potenziell die Manipulation zahlreicher sicherheitsrelevanter Fahrzeugfunktionen ermöglicht und die Sicherheit von Fahrer und Beifahrer ernsthaft gefährdet.

Bedrohung der Telematik durch Sicherheitslücken auf Basis in der Automobilindustrie weit verbreiteter Probleme

„Die Sicherheitslücken resultieren aus Problemen, die in der Automobilindustrie weit verbreitet sind: Öffentlich zugängliche Webdienste, schwache Passwörter, fehlende Zwei-Faktor-Authentifizierung und unverschlüsselte Speicherung sensibler Daten“, kommentiert Artem Zinenko, „Head of Kaspersky ICS CERT Vulnerability Research and Assessment“.

  • Er warnt: „Das Audit zeigt, wie bereits eine einzelne Schwachstelle in der Infrastruktur eines Auftragnehmers zu einer vollständigen Kompromittierung sämtlicher vernetzter Fahrzeuge führen kann!“

Die Automobilindustrie müsse robuste Cybersicherheitspraktiken priorisieren – insbesondere in Systemen von Drittanbietern –, um Fahrer zu schützen und das Vertrauen in vernetzte Fahrzeugtechnologien zu bewahren.

Kaspersky gibt Empfehlungen zur Absicherung von Telematik-„Ökosystemen“

Für Dienstleister:

  1. Den Internetzugriff auf Webdienste ausschließlich über ein VPN erlauben!
  2. Dienste von Unternehmensnetzen isolieren, um ungewollten Zugriff zu verhindern!
  3. Strikte Passwortrichtlinien durchsetzen, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) implementieren und sensible Daten verschlüsseln!
  4. Logging in ein SIEM (Security Information and Event Management) integrieren, um sicherheitsrelevante Ereignisse in Echtzeit zu überwachen!

Für Hersteller:

  1. Den Zugriff auf die Telematik-Plattform aus dem Fahrzeugnetzsegment beschränken!
  2. Positivlisten für Netzwerkinteraktionen verwenden, um nur autorisierte Verbindungen zuzulassen!
  3. Die Passwort-Authentifizierung bei „Secure Shell“ deaktivieren und Dienste mit minimalen Rechten betreiben!
  4. Die Befehlsauthentizität in Telematik-Steuereinheiten sicherstellen und diese Maßnahmen mit der Integration in ein SIEM kombinieren!

Weitere Informationen zum Thema:

kaspersky
Cyberimmunität ist unser erklärtes Ziel / Wir sind ein Team von über 5.000 Fachleuten mit einer über 25-jährigen Erfolgsgeschichte im Schutz von Privatpersonen und Unternehmen weltweit und haben uns die weltweite Cyberimmunität als ultimatives Ziel gesetzt.

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Artem Zinenko – Senior Software Engineer

[SAS25]
Kaspersky SecurityAnalyst summit / Khao Lak, Thailand 26-29 October 2025

datensicherheit.de, 07.09.2025
Autonomes Fahren Made in Germany – Deutschland könnte Vorreiter bei hochautomatisierten Fahrzeugen werden / TÜV Rheinland sieht deutsche Automobilindustrie insbesondere bei Sicherheit und Zuverlässigkeit Autonomer Fahrzeuge in aussichtsreicher Startposition

datensicherheit.de, 10.06.2025
SIEM: Ingenieure sollten Cyberbedrohungen stets einen Schritt voraus sein / In der heutigen „hypervernetzten Welt“ sind nun auch Ingenieurbüros zu lukrativen Zielen geworden – die jüngsten Angriffe auf Unternehmen wie IMI und Smiths Group sollten als Warnung verstanden werden

datensicherheit.de, 15.06.2022
Autonome Fahrzeuge: Höhere Sicherheit von der KI als von menschlichen Fahrern gefordert / Der TÜV-Verband e.V. zu seiner Verbraucherstudie 2021 über Sicherheit und KI

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Deepfakes in Echtzeit ab 30 US-Dollar im Darknet angeboten https://www.datensicherheit.de/deepfakes-echtzeit-30-us-dollar-darknet-angebot https://www.datensicherheit.de/deepfakes-echtzeit-30-us-dollar-darknet-angebot#respond Mon, 22 Sep 2025 18:51:02 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50225 Kaspersky-Experten vom „Global Research and Analysis Team“ (GReAT) haben in Untergrundforen Anzeigen entdeckt, die Echtzeit-Deepfakes für Video und Audio günstig anbieten

[datensicherheit.de, 22.09.2025] Laut einer aktuellen Stellungnahme von Kaspersky haben Experten vom „Global Research and Analysis Team“ (GReAT) in Untergrundforen Anzeigen entdeckt, die Echtzeit-Deepfakes für Video und Audio anbieten – und das deutlich günstiger als in der Vergangenheit. „Die aktuellen Offerten starten bei 30 US-Dollar für gefälschte Sprachnachrichten; manipulierte Videos sind bereits ab 50 US-Dollar zu haben.“

Cyberkriminelles Portfolio an Deepfake-Dienstleistungen

Eigenen Aussagen nach bieten Cyberkriminelle demnach unterschiedliche Dienstleistungen an:

  • Echtzeit-Gesichtstausch während eines Video-Calls – etwa auf Videokonferenz-Plattformen oder in Messengern,
  • Gesichtsersetzung für Verifizierungsprozesse,
  • Austausch des Kamerafeeds auf Geräten,
  • Software zur Mimik- und Lippensynchronisation aus Text (auch in Fremdsprachen),
  • Stimmenklone mit anpassbarer Tonlage und Stimmfarbe, um gezielt Emotionen zu transportieren.

Angebot und Nachfrage für „Deepfake-as-a-Service“ vorhanden

Die Kosten stiegen je nach Komplexität und Dauer der Inhalte. Zum Vergleich: „Früher lagen die Angebote für Deepfakes zwischen 300 und 20.000 US-Dollar pro Minute. Damit ermöglichen die aktuellen Anzeigen eine Echtzeit-Erzeugung von Fake-Audio und -Video zu einem Bruchteil der früheren Preise.“

  • Zugleich sei es wahrscheinlich, dass viele dieser Anzeigen Betrugsversuche seien und Interessenten lediglich um ihr Geld bringen sollten.

Dmitry Galov, GReAT-Sicherheitsforscher bei Kaspersky, kommentiert warnend: „Wir sehen nicht nur Anzeigen für ‚Deepfake-as-a-Service‘, sondern auch eine klare Nachfrage.“ Cyberkriminelle experimentierten aktiv mit Künstlicher Intelligenz (KI) und bänden diese in ihre Aktivitäten ein.

Kaspersky gibt Unternehmen Empfehlungen zum Umgang mit Deepfakes

Einige Plattformen würden gar mit weiterentwickelten Fähigkeiten werben – zum Beispiel lokal laufenden, von Grund auf neu erstellten schädlichen „Large Language Models“ (LLMs), welche unabhängig von öffentlich verfügbaren Modellen seien. Diese Technologien seien per se keine neuen Bedrohungen, könnten die Fähigkeiten von Angreifern aber deutlich erweitern.

  • Galov rät: „Cybersicherheitsexperten müssen entsprechend gegenhalten. Vielversprechend ist der Einsatz von KI, um die Produktivität von Sicherheitsteams zu erhöhen und die Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen zu verbessern.“

Kaspersky-Empfehlungen zum Umgang mit Deepfakes im Unternehmensumfeld:

  • Bewusstsein zum Thema Deepfakes entwickeln
    Mitarbeiter regelmäßig schulen, etwa über Mikro-Lerneinheiten (z.B. der „Kaspersky Automated Security Awareness Platform“).
  • Mitarbeitern die Hauptmerkmale von Deepfakes näherbringen
    Dazu zählten unter anderem ruckartige Bewegungen, inkonsistente Beleuchtung zwischen Frames, unnatürliche Hauttöne, ungewöhnliches oder fehlendes Blinzeln, Bildartefakte sowie absichtlich niedrige Videoqualität / Beleuchtung.
  • Schutz organisatorisch und technisch aufstellen
    Neben Schutzlösungen seien qualifizierte IT-Spezialisten erforderlich („Kaspersky Threat Intelligence“ könne z.B. helfen, potenziell relevante Bedrohungen zu identifizieren).

Weitere Informationen zum Thema:

kaspersky
Cyberimmunität ist unser erklärtes Ziel: Wir sind ein Team von über 5.000 Fachleuten mit einer über 25-jährigen Erfolgsgeschichte im Schutz von Privatpersonen und Unternehmen weltweit und haben uns die weltweite Cyberimmunität als ultimatives Ziel gesetzt.

SECURELIST by Kaspersky
Dmitry Galov

kaspersky, 09.05.2023
20k for a one-minute video: Kaspersky explores the Darknet deepfake industry

datensicherheit.de, 13.09.2025
CEO DEEPFAKE CALL: Bei Anruf Awareness-Training zum Thema Vishing / Swiss Infosec bietet proaktiv Sensibilisierung und Training für Mitarbeiter im Kontext der Gefahren KI-basierter Anrufsimulationen (Voice AI Deepfakes) an

datensicherheit.de, 17.08.2025
Deepfakes 2025: Zuvor KI-Spielerei und heute bedrohliches Hacker-Tool / Marco Eggerling warnt anhand jüngster Fälle von Cyberangriffen mittels Deepfakes, dass diese auf KI basierene Technologie zum neuen Standardwerkzeug für Hacker geworden ist

datensicherheit.de, 14.07.2025
KI-Waffe Deepfake: Betrug, Identitätsdiebstahl und Angriffe auf Unternehmen / Ein neuer Bericht von Trend Micro zeigt Methoden hinter deepfake-gestützter Cyberkriminalität auf

datensicherheit.de, 12.07.2025
Deepfake-Betrug verursacht finanziellen Schaden in Millionen-Höhe / Einer aktuellen Studie von Surfshark zufolge gab es in der ersten Hälfte des Jahres 2025 fast viermal so viele Deepfake-Vorfälle wie im gesamten Jahr 2024

datensicherheit.de, 08.07.2025
Audio-Deepfakes: Zunahme der KI-Verfügbarkeit als Booster für Betrugsversuche / Einen hohen Anteil an diesen Deepfake-Betrugsversuchen haben laut KnowBe4 synthetische Sprachanrufe

 

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Stealerium-Warnung: Sextortion-Stealer-Infektionen laut Kaspersky verzehnfacht https://www.datensicherheit.de/stealerium-warnung-sextortion-stealer-infektionen-kaspersky-verzehnfachung https://www.datensicherheit.de/stealerium-warnung-sextortion-stealer-infektionen-kaspersky-verzehnfachung#respond Wed, 10 Sep 2025 22:25:37 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=50091 Kaspersky verzeichnete allein zwischen dem 1. und dem 8. September 2025 einen massiven Anstieg entsprechender Angriffsversuche – von 1.824 im August 2025 auf 21.963 Fälle alein in den ersten acht September-Tagen

[datensicherheit.de, 11.09.2025] Cyberkriminelle erzeugten in Phishing-Mails mit der Behauptung „Ich habe Bilder von dir beim Masturbieren“ lange ein typisches Drohszenario, um Angst zu erzeugen und von Nutzern Geld zu erpressen. Mit der Spyware „Stealerium“ sei diese Masche nun wieder zu einer aktuellen und realen Bedrohung geworden, warnt Kaspersky in einer aktuellen Meldung: „Die Schadsoftware kann heimlich Webcam-Bilder aufnehmen, sobald erotische Suchbegriffe erkannt werden!“ Kaspersky verzeichnete demnach allein zwischen dem 1. und dem 8. September 2025 einen massiven Anstieg entsprechender Angriffsversuche – von 1.824 im August 2025 (ganzer Monat) auf 21.963 Fälle in nur acht Tagen.

Kaspersky: Diese Spyware erkennt bestimmte Schlagwörter und explizites Bildmaterial

Bei „Stealerium“ handele es sich um einen „Info-Stealer“ auf Open-Source-Basis, „der private Daten abgreift und diese für digitale Erpressung nutzt“. Diese Spyware erkenne bestimmte Schlagwörter und explizites Bildmaterial – und könne daraufhin unbemerkt auf die Webcam zugreifen, um Aufnahmen zu machen.

  • „Die gestohlenen Informationen, darunter Passwörter, Bankdaten, Key für Krypto-Wallets und eben auch intime Bildaufnahmen, dienen den Angreifern als Grundlage für Sextortion-Versuche.“

Am häufigsten erfolge die Infektion über Phishing-E-Mails mit manipulierten Anhängen oder Links – oft getarnt als Rechnungen oder dringende Mitteilungen. Dadurch könnten nahezu alle „Windows“-Nutzer betroffen sein.

Kaspersky gibt Tipps zum Schutz vor „Stealerium“

„Nutzer sollten sich bewusst sein, dass nicht nur klassische Erwachsenen-Websites betroffen sind. Selbst das Suchen nach nicht jugendfreien Inhalten auf Sozialen Netzwerken kann die Spyware aktivieren“, erläutert Anna Larkina, Expertin für „Web Content“ und Datenschutz bei Kaspersky.

Sie gibt folgende Tipps zum Schutz vor „Stealerium“:

  • „Nutzer sollten in den Datenschutzeinstellungen ihres Geräts überprüfen, ob unbekannte Apps Zugriffsrechte auf die Kamera haben, und diese gegebenenfalls entziehen!“
  • „Auch im Umgang mit E-Mails von unbekannten Absendern ist Vorsicht geboten: Die Absenderadresse sollte stets genau geprüft werden, Anhänge oder Links sollten nur geöffnet werden, wenn die Quelle eindeutig vertrauenswürdig ist!“
  • „Wird nach dem Öffnen einer Datei zur Installation von Software aufgefordert, ist dringend davon abzuraten!“
  • „Eine zuverlässige Sicherheitslösung hilft dabei, unbefugte Zugriffe auf die Kamera zu erkennen und zu blockieren. Zusätzlich kann ein physischer Kameraschutz – etwa in Form einer Abdeckung oder eines Schiebers – für mehr Sicherheit sorgen!“
  • „Um sich umfassend zu schützen, sollten außerdem grundlegende Sicherheitsmaßnahmen wie die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung für sensible Konten sowie der Verzicht auf das Speichern von Passwörtern im Browser umgesetzt werden!“
  • „Kommt es dennoch zu einem Erpressungsversuch, sollte dieser unbedingt den zuständigen Behörden gemeldet werden!“

Weitere Informationen zum Thema:

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Cyberimmunität ist unser erklärtes Ziel / Wir sind ein Team von über 5.000 Fachleuten mit einer über 25-jährigen Erfolgsgeschichte im Schutz von Privatpersonen und Unternehmen weltweit und haben uns die weltweite Cyberimmunität als ultimatives Ziel gesetzt

DARKREADING
Anna Larkina: Web Content Analysis Expert, Kaspersky

datensicherheit.de, 03.09.2025
Stealerium: Proofpoint meldet Comeback einer Cyberbedrohung / Es gibt weitere Malware mit erheblichen Überschneidungen im Code – insbesondere „Phantom Stealer“ und „Warp Stealer“ –, welche Proofpoint unter dem Oberbegriff „Stealerium“ zusammenfasst

datensicherheit.de, 11.03.2019
Sextortion: Cybererpressung mit angeblich kompromittierenden Videos / Doppelt so wahrscheinlich wie BEC-Angriffe

datensicherheit.de, 11.12.2018
Sextortion: Erpressung und Ransomware-Angriff / Aktuell laufende Erpressungswelle scheint sehr erfolgreich zu sein

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https://www.datensicherheit.de/stealerium-warnung-sextortion-stealer-infektionen-kaspersky-verzehnfachung/feed 0
Zum Bundesliga-Start warnt Kaspersky vor cyberkriminellem Angriffs-Portfolio https://www.datensicherheit.de/bundesliga-start-warnung-kaspersky-cyberkriminelle-angriffs-portfolio https://www.datensicherheit.de/bundesliga-start-warnung-kaspersky-cyberkriminelle-angriffs-portfolio#respond Fri, 29 Aug 2025 22:31:26 +0000 https://www.datensicherheit.de/?p=49887 Kaspersky-Experten geben aus gegebenem Anlass zu bedenken: Ob Tickets, Fanartikel oder Livestreams – rund um große Sportereignisse lauern Online-Betrug, „Fakes“ und Fallen!

[datensicherheit.de, 30.08.2025] Am 22. August 2025 startete die Bundesliga in ihre neue Saison: Millionen Fans dürften nun dem Anpfiff entgegenfiebern, Stadionbesuche planen oder das Streaming-Setup für das erste Topspiel vorbereiten. Doch genau diese Begeisterung für Sportereignisse nutzten Cyberkriminelle aus, warnen Kaspersky-Experten aus gegebenem Anlass: „Ob Tickets, Fanartikel oder Livestreams – rund um große Sportereignisse lauern Online-Betrug, ,Fakes’ und Fallen!“

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Abbildung: Kaspersky

Sport-Scam-Beispiel: Kaspersky-Screenshot eines angebliche „Ticketmaster“-Gutscheins

1. Kaspersky-Warnung: Ticketbetrug

Mittels Phishing-Webseiten, welche offiziellen Anbietern ähnelten, lockten Cyberkriminelle Sportbegeisterte mit vermeintlichen Angeboten oder Gewinnspielen.

  • „Wer dort Daten eingibt oder ,Gebühren’ zahlt, bleibt am Ende ohne Ticket – und ohne Geld.“

Kaspersky-Experten fanden demnach jüngst ein Beispiel unter dem Deckmantel des Ticketanbieters „Ticketmaster“, bei dem eine Geschenkkarte im Wert von 1.000 US-Dollar versprochen wurde.

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Abbildung: Kaspersky

Sport-Scam-Beispiel: Kaspersky-Screenshot einer angeblichen Streaming-Plattform

2. Kaspersky-Warnung: Streaming- „Abzocke“

Gefälschte Streaming-Webseiten versprächen exklusive Zugänge zu Topspielen oder Rabatte für neue Abos.

  • Stattdessen werden die Fans auf weitere Betrugsseiten geleitet und / oder sollen sensible Zahlungsdaten an Cyberkriminelle übermitteln.

3. Kaspersky-Warnung: „Fake“-Fanartikel

Betrügerische Webshops imitierten offizielle Online-Shops von Vereinen mit echten Logos, Produktbildern und „Fake“-Bewertungen.

  • Nach der Bezahlung werde jedoch keine Ware geliefert.

4. Kaspersky-Warnung: Wettbetrug à la „Nigerianischer Prinz“

Jüngst hätten die Experten von Kaspersky eine gefälschte Mitteilung gefunden, bei welcher der Empfänger eine angeblich von „Betway“ veranstaltete Lotterie gewonnen habe.

  • Anschließend seien die Betrüger in Kontakt mit dem Opfer getreten, hätten Vertrauen aufgebaut und sich bemüht Seriosität vorzutäuschen.

Danach seien Forderungen erhoben worden – eine kleine Provision, vermeintliche Bearbeitungsgebühren oder andere vorgeschobene Kosten, welche als Voraussetzung für die Auszahlung des vermeintlichen Gewinns suggeriert worden seien – letzterer existiere natürlich nicht und Opfer verlören Geld und Daten.

Betrugsschemata oft raffiniert und optisch kaum von echten Angeboten zu unterscheiden

„Sport bringt Menschen zusammen – und zieht auch Cyberkriminelle an, warnt Olga Altukhova, „Senior Web Content Analyst“ bei Kaspersky, in ihrem Kommentar.

  • Die Betrugsschemata seien oft raffiniert und optisch kaum von echten Angeboten zu unterscheiden – von gefälschten Streaming-Plattformen bis hin zu gefälschten Ticketshops

Altukhova betont: „Betrüger erfinden überzeugende Fallen, die täuschend echt aussehen. Deshalb gilt: genau hinschauen, skeptisch bleiben und nur auf vertrauenswürdige Quellen setzen!“

Kaspersky gibt Fans Tipps für ein sicheres Sport-Vergnügen:

  • Tickets nur über offizielle Quellen kaufen!
  • Streaming-Plattformen nur über die offiziellen Team- oder Senderseiten aufrufen!
  • Vorsicht bei zu günstigen Fanartikeln in Online-Shops, bei Unsicherheit lieber direkt beim Verein bestellen!
  • Keine verdächtigen Links in Mails, Messengern oder „Social Media“ öffnen!
  • Eine umfassende Sicherheitslösung wie z.B. „Kaspersky Premium“ einsetzen, welche betrügerische Webseiten, Phishing-Versuche und schädliche Werbung in Echtzeit blockiere!

Weitere Informationen zum Thema:

kaspersky
Cyberimmunität ist unser erklärtes Ziel / Wir sind ein Team von über 5.000 Fachleuten mit einer über 25-jährigen Erfolgsgeschichte im Schutz von Privatpersonen und Unternehmen weltweit und haben uns die weltweite Cyberimmunität als ultimatives Ziel gesetzt

SECURELIST by Kaspersky
Olga Altukhova

datensicherheit.de, 05.08.2024
Cyber-Games: Hacker missbrauchen olympische Begeisterung für Angriffe / Olympischen Spielen in Paris könnten zehnmal so viele Angriffe wie jenen in Tokio drohen

datensicherheit.de, 22.07.2024
Olympische Sommerspiele – neben Fans und Medien werden auch Cyber-Kriminelle angelockt / Kaspersky warnt vor Phishing-Webseiten mit Olympia-Bezug und Cyber-Betrugsversuchen

datensicherheit.de, 30.11.2022
Fußball WM 2022: Gefälschte Streaming-Seiten zielen auf virtuelle Fans ab / Im Visier sind Fußballfans, um sie auf malware-infizierte Webseiten zu locken

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