Aktuelles, Branche - geschrieben von am Mittwoch, Juli 13, 2011 13:59 - noch keine Kommentare

G DATA gibt Reisewarnung: Mobile Geräte im Visier von Cyber-Kriminellen

Umfangreiche Absicherung insbesondere von Smartphones und Tablets im Urlaub empfohlen

[datensicherheit.de, 13.07.2011] Viele Menschen gehen in den Sommerferien traditionell auf Urlaubsreise und nehmen ihren Tablet-PC oder ihr Smartphone mit. Oft sind diese aber nur unzureichend abgesichert – nach Angaben von Juniper Research seien gerade einmal fünf Prozent aller mobilen Geräte durch eine Sicherheitslösung geschützt. Urlauber geraten so zunehmend ins Visier von Cyber-Kriminellen – vor allem, wenn sie nicht abgesicherte Hotspots nutzen, um z.B. digitale Feriengrüße zu versenden. Denn die Täter können den Datenverkehr mitlesen und sensible Informationen ausspähen. G DATA rät daher zum Einsatz einer effektiven Sicherheitslösung und gibt weitere Tipps für einen sicheren Umgang mit dem Smartphone und Tablet-PC für einen sicheren Urlaub:
Die kostenlosen Hotspots in den Urlaubsregionen und am Flughafen seien häufig nicht ausreichend abgesichert. Nutzer dieser Schnittstellen liefen daher leicht Gefahr, Opfer von Cyber-Dieben zu werden, die es auf sensible Daten abgesehen haben, so Ralf Benzmüller, Sicherheitsexperte und Leiter der „G Data SecurityLabs“. Eine weitere Masche der Täter sei das Nutzen von gefälschten Apps, um Tablet-PCs oder Smartphones mit „Android“-Betriebssystem anzugreifen. Der Schacode könne sich dabei in harmlos wirkenden Anwendungen wie Spielen verstecken. Daher sollten Nutzer Applikationen nur von vertrauenswürden Quellen, wie z.B. den „Google Android Market“ beziehen.

Fünf Sicherheitstipps für den Urlaub:

  1. Anwender sollten eine effektive Sicherheitslösung auf ihrem mobilen Gerät installieren, die neben einem Virenscanner auch eine Berechtigungskontrolle der installierten Apps umfasst.
  2. Betriebssystem, die verwendeten Programme und Applikationen sollten mit Updates stets auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. So werden Sicherheitslücken geschlossen, die Hacker ansonsten für Angriffe ausnutzen könnten.
  3. Nutzer sollten öffentliche WLANs (z. B. in Hotels, Internetcafés oder am Flughafen) meiden. Diese sind oft nur ungenügend abgesichert, so dass Kriminelle den Datenverkehr ausspähen können. Stattdessen sollten Surfer eine UMTS-Karte nutzen.
  4. Während des Urlaubs sollte auf Online-Banking verzichtet und an öffentlichen Computern sollten keine persönlichen oder sensiblen Daten heruntergeladen oder gespeichert werden.
  5. Wer elektronische Urlaubsgrüße per E-Mail versenden möchte, sollte vor dem Urlaubsantritt ein separates E-Mail-Konto für diese Zwecke einrichten. Dazu sollte unbedingt ein gesondertes und sicheres Passwort gewählt werden. Im Fall eines Angriffs ist dann nur dieses Account kompromittiert – nach der Rückkehr nach Hause kann diese E-Mail-Adresse wieder deaktiviert werden.

Weitere Informationen zum Thema:

G DATA
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