G DATA publiziert „PC Malware Report“ für das zweite Halbjahr 2015
[datensicherheit.de, 13.04.2016] Bereits 51 Prozent der Deutschen sollen laut Eurostat im Jahr 2015 ihre Bankgeschäfte online erledigt haben – zum Ende des Jahres haben die G DATA SecurityLabs nach eigenen Angaben „massive Angriffe durch den Banking-Trojaner Dridex“ verzeichnet. Diese sollen durch die G-DATA-Technologie „BankGuard“ abgewehrt worden sein.
Verbreitung über Spam-Mails
Die Kriminellen hinter „Dridex“ versuchten durch Spam-Mails, mit fingierten Rechnungen oder angeblichen Steuerrückzahlungen die Empfänger in die Falle zu locken.
Insgesamt hätten die Angriffe durch Banking-Trojaner als Hauptziel den anglophonen Sprachraum gehabt, denn 80 Prozent aller identifizierten Ziel-Seiten stammten aus englischsprachigen Ländern.
Zu Beginn des zweiten Halbjahres 2015 habe es zunächst den Anschein gegeben, als wenn Angriffe durch Banking-Trojaner deutlich abnehmen würden. Der zuvor dominante „Swatbanker“ aus der „Cridex“-Gruppe sei fast vollständig von der Bildfläche verschwunden. Im Dezember 2015 habe „Dridex“ dann jedoch über massenhaft versendeten E-Mails mit angeblichen Rechnungen für eine enorme Angriffswelle gesorgt.
Allein 2015 5.143.784 neue Schadprogrammtypen
Im zweiten Halbjahr 2015 hätten die G DATA SecurityLabs insgesamt 2.098.062 neue Signaturvarianten verzeichnet. Mit 5.143.784 liege die Gesamtzahl der neuen Schaddateien 2015 nur knapp unter dem Wert von 2014.
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G DATA Malware Report