Aktuelles, Veranstaltungen - geschrieben von am Sonntag, September 25, 2011 23:09 - noch keine Kommentare

Medienpraktiker, Wissenschaftler und Vertreter der Politik und Wirtschaft bei den 15. Buckower Mediengesprächen

7. und 8. Oktober 2011 in der Märkischen Schweiz

[datensicherheit.de, 25.09.2011] Am 7. und 8. Oktober 2011 finden nunmehr zum 15. Mal die „Buckower Mediengespräche“ in der Märkischen Schweiz unter der Leitung von Klaus-Dieter Felsmann statt:
Rund 50 Medienpraktiker, Wissenschaftler und Vertreter der Politik und Wirtschaft aus ganz Deutschland treffen sich zu dieser Fachtagung, die an zwei Tagen in einer intensiven Form aktuelle Erfahrungen austauschen werden – in diesem Jahr zum Thema „Medientechnologien vs. Handlungsstrategien: Der Spielraum des Rezipienten“. Es gehe um die „mediale Revolution“ – speziell, wie groß der Spielraum des Rezipienten innerhalb der komplexen Netzwerke bemessen ist und welche Chancen und Probleme sich daraus ableiten. Thematisiert werden soll dabei auch die problematische Dimension der Entwicklung – der Datenschutz werde reduziert, es gebe Ausspähsoftware, Mobbing und allgegenwärtige Überwachungsmöglichkeiten. Ein hohes Gut der bürgerlichen Demokratie, die Privatsphäre, löse sich auf und jegliche Infrastruktur sei unabhängig von Computer-Netzwerken nicht mehr funktionstüchtig…

Abbildung: Klaus-Dieter Felsmann, Vierlinden (OT Worin)

Abbildung: Klaus-Dieter Felsmann, Vierlinden (OT Worin)

„15. Buckower Mediengespräche“: Problematische Dimension der Medien-Entwicklung soll ebenfalls behandelt werden.

Die „Buckower Mediengespräche“ dienen seit 1997 einer bundesweiten Verständigung von Medienbeauftragten innerhalb des Bildungsbereiches sowie relevanter freier Initiativen bis hin zu Festivals. Sie reagieren auf die enormen technischen Umbrüche im Medienbereich, reflektieren strukturelle Voraussetzungen und gehen vor allem auf inhaltliche Aspekte der Medienarbeit sowie auf Gesichtspunkte der Werte- und Normenerziehung ein. Ferner wird eine Publikation zu den Gesprächen herausgegeben, die zu einem wertvollen Kompendium im Spannungsfeld zwischen Medien und Bildung geworden ist und an alle relevanten Interessengruppen in Deutschland, Österreich und der Schweiz weitergegeben wird.
Ziel der Gespräche 2011 sei es, nach entsprechenden Handlungsstrategien zu suchen, um mit den technologischen Herausforderungen umgehen zu können, wobei jedoch jene Werte, auf denen unsere analoge Gesellschaft gründet, in ihrem Bestand gesichert werden müssten. Allerdings falle es schwer, die global orientierte virtuelle Welt in verbindliche Gesetze und Regeln entsprechend der analogen Strukturen einzubinden. Das zeige sich etwa beim Urheberrecht oder auch beim Jugendschutz. Es komme zunehmend auf das eigenverantwortliche Handeln des Individuums im Sinne des Gemeinwohls an. Damit gewinne wiederum die Entwicklung von Medienbildungsaspekten eine enorme Bedeutung.
Zu den einleitenden Impulsreferaten könnten u.a. der neue Präsident der Universität Trier, Prof. Michael Jäckel, der Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), Prof. Joachim von Gottberg aus Berlin, sowie zwei führende Medienpädagogen Deutschlands, Prof. Hans-Dieter Kübler aus Hamburg und Prof. Horst Niesyto aus Ludwigsburg, in Buckow begrüßt werden.

Weitere Informationen zum Thema:

Die 15. Buckower Mediengespräche
»Medientechnologien versus Handlungsstrategien: Der Spielraum des Rezipienten«



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