Aktuelles, Branche - geschrieben von am Mittwoch, März 30, 2022 20:54 - noch keine Kommentare

World Backup Day 2022: Schutz der Unternehmensdaten wichtiger denn je

Bedeutung der Datensicherung im Unternehmensumfeld soll betont werden

[datensicherheit.de, 30.03.2022] Commvault nimmt den „World Backup Day“ am 31. März 2022 zum Anlass, die Bedeutung der Datensicherung im Unternehmensumfeld zu betonen – angesichts einer sich verschärfenden Bedrohungslandschaft und der zunehmenden Heterogenität der IT-Infrastrukturen von Organisationen ein umso drängenderes Thema. Für die Verantwortlichen in den Unternehmen sei der alljährliche „World Backup Day“ immer eine gute Gelegenheit, um sich über die eigenen Datensicherungsvorkehrungen Gedanken zu machen – „und diese Überlegungen sollten auch Daten miteinschließen, die sich nicht im eigenen Rechenzentrum befinden“. Komme man dabei zu dem Schluss, dass die eigene Organisation hierbei Defizite aufweist, sei es höchste Zeit zu handeln. Denn ansonsten drohe schlimmstenfalls der Verlust wertvoller Unternehmensdaten und folglich ein monetärer Schaden.

Gründe für Datenverlust vielfältig

Mit dem alljährlich am 31. März stattfindenden „World Backup Day“ solle die Öffentlichkeit regelmäßig auf die Wichtigkeit von Datensicherungsmaßnahmen aufmerksam gemacht werden. Neben Privatanwendern seien hiermit vor allem Unternehmen aufgefordert, ihre Vorkehrungen im Falle eines Datenverlustes zu überdenken.

Ob bedingt durch ausgefallene Hardware, Naturkatastrophen, menschliches Versagen oder Ransomware-Attacken – die Gründe für Datenverlust seien vielfältig. Umso wichtiger sei es, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um im Notfall Daten rasch wiederherstellen zu können.

„Der überwiegende Teil deutscher Unternehmen verfügt zwar über Datenschutzstrategien, aber nur allzu oft wird hier ein in die Jahre gekommener Ansatz angewendet und es wird auf Lösungen zurückgegriffen, die modernisiert werden müssten. Viele Organisationen versuchen, ihre Bestandslösungen irgendwie für die sich verändernde Bedrohungslandschaft fit zu machen, doch dieses Vorgehen entfaltet lediglich eine begrenzte Wirkung und bietet oft nur unzureichenden Schutz für die Unternehmensdaten“, warnt Elke Steinegger, „Area Vice President“ und „General Manager“ bei Commvault Deutschland, und erläutert:

„Um sicher zu sein, dass die aktuellen Strategien der heutigen Zeit Rechnung tragen, sollten Mittel für Investitionen in neue Datensicherungslösungen bereitgestellt werden.“ Aktuell würden diese neuen Technologien von den Unternehmen noch nicht überall eingesetzt, „allerdings gehe ich davon aus, dass sich dies mit der Zeit allmählich ändern wird“. Viele hinkten der Entwicklung hinterher, weil der Markt selbst noch modernisiert werde. Steinegger betont: „Wir bewegen uns in die richtige Richtung, aber es gibt noch viel zu tun.“

Schnell und vollständig verlorengegangene Daten wiederherstellen können

Ferner gibt Steinegger aus aktuellem Anlass Tipps, worauf Unternehmen beim Thema Backup besonders achten müssten: „Der wichtigste Aspekt in Sachen Datensicherung besteht darin, wie schnell und vollständig verlorengegangene Daten wiederhergestellt werden können, wenn es zum ,Worst Case‘ kommt.“ Um sicherzustellen, dass diese Wiederherstellung schnell und reibungslos erfolgen kann, müssten Unternehmen die folgenden Punkte beachten:

Auf dem neuesten Stand bleiben!
Es müsse sichergestellt werden, „dass die Datensicherungsplattform immer auf dem neuesten Stand ist“. Auch sollten dazu neue von Anbietern auf den Markt gebrachte Funktionen implementiert werden, „um zu verhindern, dass bestimmte Daten durchs Raster einer bestehenden Lösung fallen“.

Mehrschichtiger Schutz!
„Wie beim Zwiebelprinzip für Winterkleidung, wenn es kalt ist, braucht es auch in puncto Datensicherung verschiedene Sicherheitsebenen!“ Die Einführung eines Zero-Trust-Ansatzes zur Stärkung der Sicherheit, die Beschränkung des Zugangs von Mitarbeitern auf Bereiche, die diese für ihre Arbeit benötigen, die Verwendung von Lösungen mit speziell abgesicherten Bereichen für die kritischsten Daten und die Nutzung einer Multifaktor-Authentifizierung seien nur einige Beispiele dafür, was Unternehmen tun könnten, um ihre Daten besser zu schützen.

Es kommt auf das Testen an!
IT-Verantwortliche müssten auf ihre Datensicherungslösungen vertrauen können, „indem sie deren Fähigkeit, Daten wiederherzustellen und Angriffsversuche abzuwehren, umfassend testen“.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 22.03.2022
Ransomware-Attacken: Wirkung von Backups oft überschätzt / Wiederherstellung nach Ransomware-Vorfall kann sehr lange dauern

datensicherheit.de, 17.04.2020
Ransomware-Angriffe: Backups allein nicht ausreichend / Milliardengeschäft und lukrativste Einnahmequellen für Cyberkriminelle



Kommentieren

Kommentar

Cybersicherheit & Datensouveränität

Kooperation

TeleTrusT

Mitgliedschaft

German Mittelstand e.V.

Mitgliedschaft

BISG e.V.

Multiplikator

Allianz für Cybersicherheit

Datenschutzerklärung