Aktuelles, Experten - geschrieben von am Mittwoch, April 24, 2013 10:33 - noch keine Kommentare

Girls’Day 2013: Keine Scheu vor Computern – mit sicheren Chats

Medienkompetenz durch einen selbstbestimmten Umgang mit Medien soll vermittelt werden

[datensicherheit.de, 23.04.2013] Damit auch Mädchen das Thema Technik für sich entdecken, bietet der Girls’Day am 25. April wieder eine ausführliche Gelegenheit, sich in technischen Unternehmen, Betrieben mit technischen Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren umzuschauen.
Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) hat sich das Ziel gesetzt, über den Girls’Day hinaus Medienkompetenz durch einen selbstbestimmten Umgang mit Medien zu vermitteln und damit eine wichtige Voraussetzung für Internetsicherheit zu schaffen. Da Mädchen zunehmend begeisterte Computer- und Internetnutzerinnen sind und gern chatten, hat DsiN einige Tipps erstellt:

  • Kinder wollen chatten, aber sie suchen dort nicht unbedingt neue Freunde. Vereinbaren Sie mit anderen Eltern Chatzeiten, in denen Ihr Kind echte Freunde im Chat treffen kann. So entgehen sie der Langweile, die dazu führt, dass sich Ihr Kind mit fragwürdigen neuen Chatbekanntschaften abgibt. Gesundes Misstrauen ist stets angebracht. Am anderen Ende kann vielleicht ein erwachsener Mensch sitzen, der aushorchen und belästigen will. Dies sollte Ihr Kind wissen.
  • Junge Internetnutzerinnen sollten nicht allein chatten, sondern von Eltern oder älteren Geschwistern begleitet werden. Empfehlenswert sind Chats mit Moderatoren. Gute Chats haben zudem einen Button oder Knopf, mit dem man die Moderatoren rufen kann.
  • Ein gut gewählter Nickname ist sehr wichtig: Der Spitzname soll nichts über die Person verraten, wie etwa den richtigen Namen, das Alter, das Geschlecht, den Wohnort oder die Schule.
  • Auch das Versenden von Fotos, die sich schnell im Netz verbreiten können, sollte vermieden werden. Entwickeln Sie mit Ihrem Kind eine Alternative für ein Profilfoto, indem Sie mit dem Grafikprogramm oder am Basteltisch eine Figur bzw. ein digitales „Ich“ entwickeln.
  • Die eigene Adresse, Telefonnummer und Nachname sind im Chat tabu. Auch hier hilft es, sich eine kreative digitale Identität auszudenken, da insbesondere jüngere Internetnutzer so unangenehmen Nachfragen ausweichen können.
  • Wenn Chatgespräche merkwürdig verlaufen: Deutlich machen, dass die Eltern in der Nähe sind oder am besten den Chat beenden. Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass neue Chatpartner nur mit Elternbegleitung getroffen werden dürfen.


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