Aktuelles, Branche - geschrieben von dp am Mittwoch, März 27, 2024 17:45 - noch keine Kommentare
Bernard Montel kommentiert World Backup Day 2024:
Montel betont: Backup ist nicht gleich Backup – und es geht nicht nur darum, eine Checkliste abzuhaken
[datensicherheit.de, 27.03.2024] Im Zusammenhang mit dem diesjährigen „World Backup Day“ am 31. März 2024 erläutert Bernard Montel, „EMEA Technical Director and Security Strategist“ bei Tenable, in seiner aktuellen Stellungnahme, auf welche Faktoren Unternehmen im Rahmen der Datensicherung besonders achten müssten, um ihre sensiblen Daten zu schützen:

Foto: Tenable
Bernard Montel: Die beste Offensive ist jedoch eine solide Defensive!
Montel rät: Der World Backup Day sollte Veränderungen anstoßen
„Auch wenn es den Anschein hat, als gäbe es für alles einen Tag, zielt doch jeder einzelne darauf ab, das Bewusstsein für ein bestimmtes Thema zu schärfen – sei es im Zusammenhang mit der Gesundheit, der Gesellschaft oder, wie im Falle des ,World Backup Day’, um Veränderungen anzustoßen“, so Montel.
Wenn es nun um Datensicherung gehe, gebe es eine Reihe treibender Faktoren: Der offensichtlichste sei wohl die schnelle Wiederherstellung, wenn etwas schiefgeht – sei es ein Geräteausfall, menschliches Versagen oder eine Manipulation durch Dritte, wie etwa Ransomware.
Doch Backup sei nicht gleich Backup und es gehe nicht nur darum, eine Checkliste abzuhaken. Unternehmen sollten sich zum diesjährigen „World Backup Day“ einen Moment Zeit nehmen, „darüber nachzudenken, warum sie ihre Daten sichern und wie sie das tun“.
Laut Montel gilt es, sich mit dem individuellen Risikoprofil auseinanderzusetzen, Schwachstellen zu identifizieren und deren Behebung zu priorisieren
Ransomware-Banden hätten ihre Taktiken weiterentwickelt und seien mitunter in der Lage, auch gesicherte Daten zu kompromittieren. „Indem Unternehmen Backups verschlüsseln, können sie die Auswirkungen von Ransomware auf diese Daten begrenzen – obwohl Bedrohungsakteure sie immer noch abgreifen könnten.“
Daher sollten Unternehmen sich auch Gedanken darüber machen, wie sie Kodierungsschlüssel managen. „Third-Party-Angebote stellen hier eine gangbare Option dar. Das Risiko zu verteilen und Backups auf einem anderen als dem Backup-Server-Betriebssystem zu speichern, ist ebenfalls ratsam.“
All diese Maßnahmen tragen laut Montel dazu bei, die Auswirkungen eines Ransomware-Angriffs zu begrenzen. „Die beste Offensive ist jedoch eine solide Defensive: Wenn Unternehmen also über ihre Backup-Strategie nachdenken, sollten sie sich auch mit ihrem individuellen Risikoprofil auseinandersetzen, Schwachstellen identifizieren und deren Behebung priorisieren.“
Weitere Informationen zum Thema:
datensicherheit.de, 28.03.2024
Status Quo zusätzlicher Datensicherung: ExpressVPN-Umfrage zum World Backup Day 2024 / Jährlicher World Backup Day gemahnt daran, sensible Daten entsprechend sorgfältig zu sichern
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