Bundesrat macht Weg zur flächendeckenden Breitband-Versorgung frei

Laut "Breitband-Strategie" der Bundesregierung sollen bis spätestens Ende 2010 alle Haushalte in Deutschland mit schnellen Internet-Anschlüssen versorgt sein. Dazu notwendig ist die Nutzung frei werdender Rundfunk-Frequenzen für das Breitband-Internet. Der Bundesrat hat nun der sogenannten "Digitalen Dividende" zugestimmt.

Ländlicher Raum kommt in den Genuss der Digitalen Dividende

[datensicherheit.de, 12.06.2009] Der Bundesrat hat nun die „Digitale Dividende“ verabschiedet; die Frequenzen sollten bundesweit ausgeschrieben werden:
Jetzt sei endlich der Weg frei für schnelle Internet-Zugänge auf dem Land, so BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer in einer Stellungnahme auf die Entscheidung des Bundesrats vom 12. Juni 2009. Die deutsche Telekommunikationsbranche sei nun bereit, in die Internet-Versorgung auf dem Land zu investieren und werde damit zum „Vorreiter in Europa“.
Damit möglichst alle Bewohner ländlicher Regionen mit preiswerten und schnellen Breitband-Diensten versorgt werden können, sollen nun zusätzliche Funkfrequenzen unterhalb von einem Gigahertz genutzt werden. Nach der Digitalisierung des terrestrischen Rundfunks wird nur noch ein kleiner Teil der bisherigen Frequenzen benötigt. Die dadurch frei werdenden Frequenzen gelten als „Digitale Dividende“ und können nun im Bereich zwischen 790 und 862 Megahertz für Telekommunikationsdienste eingesetzt werden.

Weitere Informationen zum Thema:

BITKOM, 12.06.2009
Infrastruktur / Weg frei für Breitband auf dem Land

Bundesrat, 12.06.2009
Bundesrat ermöglicht schnellen Internet-Ausbau

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22. August 2026
00:08 Uhr