Aktuelles, Experten - geschrieben von cp am Dienstag, Januar 21, 2014 20:07 - noch keine Kommentare
ENISA fordert sicheres E-Banking und E-Payment
Nicht replizierbare, einmalige Anmeldedaten für Web-Identitäten in der Finanzbranche erforderlich
[datensicherheit.de, 21.01.2014] Unterschiedliche Token, Geräte, Mobiltelefone, elektronische Signaturen, etc. werden verwendet, um unsere E- Identitäten zu authentifizieren. Dennoch gibt es Finanzinstitute, die die Gefahren eines unzureichenden Authentifizierungsmechanismus immer noch nicht berücksichtigen, wie eine neue Studie der EU Agentur ENISA belegt. Der Bericht analysiert aktuelle Betrugsfälle bei online Finanzdienstleistungen und vergleicht diese mit den Authentifizierungsmechanismen der Finanzinstitute. Der Bericht betont die Notwendigkeit moderner Sicherheitsmechanismen und bietet 10 Empfehlungen für eine bessere Sicherheit.
Die Agentur analysierte über 100 Umfrageantworten von Händlern und E-Banking-Sicherheitsexperten über die elektronischen Identitäts- und Authentifizierungsverfahren (eIDA). Diese werden täglich von Bürgern, Kunden und Unternehmen in Elektronischen Finanz- und Zahlungssystemen verwendet. Zusätzlich bestimmte die Agentur Risiken und Angriffsmuster für jedes Authentifizierungsverfahren( einschließlich „Phishing“ (gezielte Angriffe), ID-Diebstahl, Session- und Identitäts-Hijacking, etc.) der Finanzinstitute, Händler und Zahlungsdienstleister.
Als Ergebnis hat die Agentur Richtlinien, Best Practices und Empfehlungen für E-Banking und Internet-Zahlungen produziert. Unter den wichtigsten Empfehlungen sind:
- Verbessern Sie die Sicherheit der E-Finance-Umgebung, was bedeutet, dass Finanzakteure folgendes durchführen sollten:
- Eine Risikoanalyse basierend auf dem Profil des Kunden und Größe der Institution,
- Verbesserung des Bewusstsein und der Fähigkeiten der Kunden,
- Authentifizierungsmethoden , die auf das Verhaltensprofil des Kunden und den Parametern der Transaktionen (z.B. Zielland, Betrag) zugeschnitten sind,
- Frühere Erkennung von Gefährdungen der Geräte des Kunden, durch Geräteregistrierung, Prüfung und Bewertung der Sicherheit („Geh davon aus, dass alle Geräte infiziert sind“).
- Verbessern Sie die Sicherheit von E-Finance -Anwendungen und deren Vertriebskanälen zu den Kunden:
Förderung des traditionellen „Sicherheit durch Design“. Sie sollten auch den Vorschlag für neue Richtlinien zum Schutz personenbezogener Datenberücksichtigen und vertrauenswürdige Kanäle verwenden, um Anwendungen auf den Geräten des Kunden zu installieren. - Fördern Sie Verhältnismäßigkeit zwischen der Widerstandsfähigkeit ausgewählter Methoden und dem festgestellten Risiko
(Angemessenheit der eIDA zum Kontext der Transaktion) mit Schwerpunkt auf der Verwendung der „2 – Faktor – Authentifizierung „, auch für Operationen mit geringem Risiko (z.B. Geldautomaten haben dies: eine Karte und eine PIN-Code). - Verbessern Sie die Kenntnisse und das Verhalten sowohl von Kunden als auch von Profis:
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die aktuellen eIDA Praktiken in der Finanzbranche nicht viele Risiken abdecken. Die EZB und die Europäische Kommission entwickeln Empfehlungen und Verordnungen basierend auf dem ENISA-Bericht, um Werkzeuge zu identifizieren und zu produzieren, durch die finanzielle Verluste durch Betrug verringert werden.
Der Geschäftsführende Direktor der ENISA , Professor Udo Helmbrecht , kommentierte: „Der Finanzsektor verwaltet E-Transaktionen von Hunderten von Milliarden Euro jedes Jahr. Daher sind sichere E-Identitäten und Authentifizierungen einfach ein Muss für die Wirtschaft Europas. Die Finanzinstitute sollten Sicherheit als Wettbewerbs Marketing -Tool verwenden. Mit diesem Bericht können Finanzakteure eine Kosten / Nutzen -Analyse von zusätzlichen Authentifizierungsmechanismen machen.“
Weitere Informationen zum Thema:
ENISA – European Union Agency for Network and Information Security
eID Authentication methods in e-Finance and e-Payment services – Current practices and Recommendations
datensicherheit.de, 04.11.2013
ENISA: Empfehlungen zum Schutz persönlicher Daten durch Kodierung
Aktuelles, Experten, Studien - Feb. 5, 2026 0:57 - noch keine Kommentare
KI-basierte Disruption der Arbeitswelt: 80 Prozent der Menschen werden ihren Job verlieren
weitere Beiträge in Experten
- Cybercrime mittels Prävention zurückdrängen: Ausführungen zur Zusammenarbeit von Ermittlern und Staatsanwaltschaft auf der „IT-DEFENSE 2026“
- IT-DEFENSE: Ausgebuchte 20. Auflage in Würzburg gestartet
- Benutzerkonten: Pauschaler Passwortwechsel laut BSI keine zeitgemäße Schutzmaßnahme mehr
- KRITIS-Dachgesetz verabschiedet: Deutschland muss dringend seine Kritischen Infrastrukturen besser schützen
- Bargeld muss bleiben – gemeinsamer Appell von 14 Verbraucherschutz-, Sozial-, Wohlfahrts- und Wirtschaftsverbänden an die Bundesregierung
Aktuelles, Branche - Feb. 5, 2026 0:56 - noch keine Kommentare
Moderner OT-Resilienz: Digitale Zwillinge als wichtige Bausteine
weitere Beiträge in Branche
- IT-DEFENSE: Ausgebuchte 20. Auflage in Würzburg gestartet
- Digitale Souveränität als Standortvorteil: Europa im Spannungsfeld Ethik vs. Innovation
- TA584: Cyberkriminelle Gruppe nimmt jetzt deutsche Unternehmen verstärkt aufs Korn
- Zunahme Deepfake-Betrug: facebook bevorzugt im Visier Cyberkrimineller
- Ändere Dein Passwort Tag 2026: Least Privilege und Zugangskontrolle gilt es flankierend zu beachten
Aktuelles, A, Experten, Service, Wichtige Adressen - Jan. 13, 2026 1:08 - noch keine Kommentare
Registrierung bei ELEFAND: Krisen- und Katastrophenvorsorge bei Auslandsaufenthalten
weitere Beiträge in Service
- DigiCert-Umfrage: Manuelle Zertifikatsprozesse führen zu Ausfällen, Compliance-Fehlern und hohen Verlusten im Unternehmen
- Threat Hunting: Bedeutung und Wertschätzung steigt
- Umfrage: 71 Prozent der IT-Entscheidungsträger besorgt über Mehrfachnutzung von Passwörtern
- Fast die Hälfte der Unternehmen ohne geeignete Sicherheitsrichtlinien für Remote-Arbeit
- Umfrage: Bedeutung der Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen



Kommentieren