Aktuelles - geschrieben von dp am Montag, August 18, 2025 16:55 - noch keine Kommentare
gamescom 2025 voraus: Kaspersky warnt Gamer vor Cyberkriminellen
In der ersten Jahreshälfte 2025 verzeichnete Kaspersky in Deutschland 21.494, in Österreich 2.009 und in der Schweiz 1.724 Angriffsversuche, welche im Zusammenhang mit Dateien standen, die sich als Gaming-Inhalte ausgaben
[datensicherheit.de, 18.08.2025] Anlässlich der bevorstehenden diesjährigen „gamescom“ in Köln veröffentlicht Kaspersky aktuelle Analysen, welche demnach zeigen, dass sich sogenannte Gamer im Visier Cyberkrimineller befinden. Diese Erkenntnis beruhe auf Auswertung der Telemetriedaten des „Kaspersky Security Network“ (KSN) in Bezug auf die bei der „Gen-Z“ beliebten „Games“ im Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2025. „Allein in der ersten Jahreshälfte 2025 verzeichnete Kaspersky in Deutschland 21.494, in Österreich 2.009 und in der Schweiz 1.724 Angriffsversuche, die im Zusammenhang mit Dateien standen, die sich als Gaming-Inhalte ausgaben.“ Insgesamt seien 1.268 unterschiedliche schädliche Dateien identifiziert worden (Deutschland: 1.006; Österreich: 154; Schweiz: 108).

Abbildung: Kaspersky
Kaspersky warnt: Gamer sind ein attraktives Ziel für Cyberkriminelle!
„GTA“, „Minecraft“ und „Sims“ laut Kaspersky für schädliche Aktivitäten bevorzugt
Am häufigsten nutzten Cyberkriminelle die Namen „GTA“ („Grand Theft Auto“), „Minecraft“ und „Die Sims“ für ihre schädlichen Aktivitäten – 70 Prozent aller Blockierungen entfielen auf diese Gaming-Titel. Allerdings seien auch Games wie „Call of Duty“, „FIFA“, „Assassin‘s Creed“ oder „Dota“ beliebte Aufhänger.
- Cyberkriminelle tarnten schädliche Inhalte als vermeintliche Spiele-Installer, Updates, „Mods“, „Cheats/Trainer“ oder Key-Generatoren und streuten sie über Suchtreffer, Foren, Community-Plattformen (zum Beispiel „Discord“) sowie Videoplattformen wie „YouTube“ mit verlinkten Downloads.
„Wird eine solche Datei gestartet, laden Downloader weitere Komponenten nach, setzen ,RiskTools’ ein oder installieren Trojaner.“ In vielen Fällen zielten die Akteure auf Zugangsdaten zu Spielekonten, Zahlungsinformationen oder auf die Kompromittierung des Systems, um später zusätzliche Schadfunktionen nachzuladen.
Kaspersky rät zu Fokus auf vertrauenswürdige Quellen, Warnhinweise und zuverlässige Schutzlösungen
„Gamer waren und bleiben ein attraktives Ziel für Cyberkriminelle, weil die Kombination aus hohem Interesse, inoffiziellen Download-Quellen und dem Wunsch nach schneller Verfügbarkeit ausgenutzt wird“, erläutert Waldemar Bergstreiser, „General Manager DACH“ bei Kaspersky.
Er warnt sodann: „Wer Spiele, Erweiterungen oder ‚Cheats‘ außerhalb offizieller Plattformen bezieht, setzt sich unnötigen Risiken aus!“ Entscheidend sei es, ausschließlich vertrauenswürdige Quellen zu nutzen, Warnhinweise ernst zu nehmen und eine zuverlässige Schutzlösung einzusetzen.
Kaspersky-Tipps zum Schutz vor Betrug:
- Nur von offiziellen Stores und Publisher-Seiten herunterladen – auf inoffizielle „Gratis“-Versionen, „Cracks“ oder Key-Generatoren verzichten!
- Links in Foren, Kommentarspalten oder Videobeschreibungen kritisch prüfen – verkürzte URLs nur öffnen, wenn die Quelle vertrauenswürdig ist!
- Installationsarchive (zum Beispiel ZIP/RAR) sowie ausführbare Dateien besonders vorsichtig behandeln – Signaturen und Herausgeber-Angaben prüfen!
- Wo möglich Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für Spiele- und Plattformkonten aktivieren!
- Für jedes Konto ein starkes, einzigartiges Passwort nutzen!
- Eine starke Sicherheitslösung einsetzen – wie z.B. „Kaspersky Premium“, um Downloader, „RiskTools“ und Trojaner zuverlässig zu erkennen und zu blockieren!
Weitere Informationen zum Thema:
kaspersky, 05.07.2023
Waldemar Bergstreiser zum neuen General Manager Central Europe bei Kaspersky ernannt
gamescom
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