Aktuelles, Branche - geschrieben von am Sonntag, März 1, 2026 0:20 - noch keine Kommentare

Cybersecurity bedroht: Verschärfung der Cyberrisiken infolge globale Spannungen

Internationale Zusammenarbeit und ausgefeilte Sicherheitsstrategien werden zur entscheidenden Basis umfassender Cybersecurity

[datensicherheit.de, 01.03.2026] Clare Loveridge, „Vice President & General Manager EMEA“ von Arctic Wolf, kommentiert die Auswirkungen der aktuellen Weltlage auf Fragen der Cybersecurity und Souveränität: „Die geopolitischen Spannungen weltweit bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Cybersicherheit! Während Staaten ihre technologische und strategische Souveränität ausbauen, gerät der internationale Austausch sicherheitsrelevanter Informationen zunehmend unter Druck.“ Sie warnt: „Werden Erkenntnisse zu Schwachstellen oder aktuellen Angriffsmustern nicht länderübergreifend geteilt, schwächt dies die kollektive Verteidigungsfähigkeit aller verbündeter Staaten! Denn Cyberkriminalität operiert unabhängig von Landesgrenzen, Zeitzonen oder regulatorischen Zuständigkeiten.

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Foto: Arctic Wolf

Clare Loveridge: Die geopolitischen Spannungen weltweit bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Cybersicherheit!

Cybersecurity erfordert grenzüberschreitend enge Abstimmung und kontinuierliche Kooperation

Wirksame Cybersicherheit erfordere deshalb enge Abstimmung und kontinuierliche Kooperation über Regionen hinweg. „Vor allem, da sich Angriffe nicht an geographischer Nähe orientieren – im Cyberspace sind alle Ziele gleichermaßen erreichbar!“

  • Die Intensität der Angriffe nehme in vielen (europäischen) Ländern spürbar zu, was auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem Jahresbericht zur IT-Sicherheitslage in Deutschland bestätigt habe. Regierung, Wirtschaft und Unternehmen sehen sich demnach mit höheren Angriffszahlen, schnellerer Eskalation und teils erheblichen finanziellen Folgen konfrontiert.

So habe sich bei Angriffen im vergangenen Jahr Folgendes gezeigt: „Unternehmensdaten wurden teils in weniger als 90 Minuten verschlüsselt“ – dies sei eine Erkenntnis aus dem „Arctic Wolf Security Operations Report 2025“. Datensicherung biete folglich keine Garantie für Resilienz: Entscheidend sei daher nicht nur die Existenz technischer Schutzmaßnahmen, sondern die Fähigkeit, im Ernstfall koordiniert und zügig zu handeln.

Cybersecurity als Daueraufgabe: Cyberrisiken allgegenwärtig und ohne Ruhezeiten

Vor dem Hintergrund einer globalisierten und rund um die Uhr aktiven Bedrohungslandschaft werde deutlich: „Cybersicherheit muss international gedacht und kontinuierlich umgesetzt werden!“ Organisationen seien gefordert, ihre Sicherheitsarchitektur an diese Realität anzupassen.

  • Professionelle „Security Operations“-Anbieter könnten Unternehmen dabei unterstützen, Bedrohungen stetig zu überwachen, Vorfälle schnell einzuordnen und im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben – als ergänzende Instanz zu internen Teams und als wichtiger Baustein für nachhaltige Cyberresilienz.

Loveridges Fazit: „Schlussendlich sind Cyberrisiken heute jedoch allgegenwärtig und kennen keine Ruhezeiten. Die angemessene nachhaltige Antwort darauf ist ein Sicherheitsmodell, das dieser Realität gerecht wird – eines, das globale Transparenz, kontinuierliche Betriebsbereitschaft und menschliche Expertise vereint, um Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen, zu analysieren und darauf zu reagieren.“

Weitere Informationen zum Thema:

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2025 Security Operations Report

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2025

datensicherheit.de, 12.02.2026
eco-Forderung: EU sollte als Einheit auftreten und Europas digitale Wettbewerbsfähigkeit stärken / Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. hat anlässlich des „EU-Gipfels“ vom 12. Februar 2026 appelliert, ein klares Signal für europäische Einheit und digitale Wettbewerbsfähigkeit zu setzen

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