Aktuelles - geschrieben von dp am Sonntag, November 30, 2025 0:45 - noch keine Kommentare
Handlungsbedarf: Digitale Souveränität von strategischer Relevanz für Unternehmen
Zunehmendes Streben nach echter Digitaler Souveränität – Unternehmen fordern die Kontrolle über ihre Daten, ihre „Cloud“-Infrastruktur und ihren technologischen Kurs zurück
[datensicherheit.de, 30.11.2025] In einer Epoche, in der Unternehmen immer abhängiger von ausländischen Technologieunternehmen zu werden drohen, reift offenkundig der zunehmende Bedarf an echter Digitaler Souveränität. „Unternehmen wollen wieder die Kontrolle über ihre Daten, ihre ,Cloud’-Infrastruktur und ihren technologischen Kurs zurückgewinnen“, kommentiert Greg Hansbuer, Manager der DACH-Region bei der Pink Elephant GmbH (ehem. „DataManagement Professionals“), in seiner aktuellen Stellungnahme. Gefragt seien jetzt genau auf diesen strategischen Bedarf zugeschnittene Lösungen. Hansbuer erläutert theoretische Grundlagen Digitaler Souveränität und wie diese in die Praxis umgesetzt werden könnten:

Foto: Pink Elephant
Greg Hansbuer: Digitale Souveränität ist kein vager Begriff, sondern eine konkrete und notwendige Strategie für Unternehmen!
Digitale Souveränität basiert auf Kontrolle über digitale Grundlagen eines Unternehmens oder einer Institution
Bei Digitaler Souveränität gehe es darum, die Kontrolle über die digitalen Grundlagen eines Unternehmens oder einer Institution zu behalten. „Dies umfasst drei Kernbereiche: die Datensouveränität, die ,Cloud’-Souveränität und die technologische Souveränität.“
- Datensouveränität
Rechtliche und praktische Kontrolle über Daten – „also wo diese gespeichert werden, wer Zugriff darauf hat und welchen Gesetzen die Informationen unterliegen“. - „Cloud-Souveränität“
Nutzung einer solchen Infrastruktur, welche den lokalen Gesetzen und Vorschriften entspricht und frei von ausländischen Gerichtsbarkeiten ist – „die Risiken mit sich bringen“. - Technologische Souveränität
Die Fähigkeit, digitale Infrastrukturen unabhängig aufzubauen, zu verwalten und zu schützen, ohne von einem einzigen Anbieter oder Land abhängig zu sein.
Diese drei Säulen der Digitalen Souveränität seien im zunehmend digitalisierten Geschäftsbetrieb entscheidend für Unternehmen: „Sie gewährleisten den Schutz sensibler Informationen und der Privatsphäre sowie die Wahrung einer strategischen Autonomie.“
Umsetzung der Digitale Souveränität in die Praxis
Spezialisierte IT-Dienstleister mit dem richtigen Portfolio könnten Unternehmen dabei helfen, Digitale Souveränität effektiv in die Praxis umzusetzen. „Dies gelingt mittels souveräner Hybrid- und Multi-,Cloud’-Lösungen, umfassender Sicherheits- und ,Compliance’-Services, flexibler digitaler Architekturen, sowie ,Managed Services’ und lokalem Support.“
- Souveräne Hybrid- und Multi-„Cloud“-Lösungen gewährleisteten die vollständige Kontrolle über Datenspeicherung und -zugriff innerhalb der eigenen Gerichtsbarkeit und mit angemessener Sicherheit und Verschlüsselung. Sicherheits- und „Compliance“-Services sorgten dafür, „dass die Grundlagen stimmen – von der Verschlüsselung und Schlüsselverwaltung bis hin zur Einhaltung europäischer Vorschriften wie der DSGVO“.
Flexible digitale Architekturen bedeuten laut Hansbuer, dass Unternehmen verantwortungsbewusst zwischen Technologien und Anbietern wechseln können, ohne an einen bestimmten Anbieter gebunden zu sein oder unerwünschte Abhängigkeiten einzugehen. „,Managed Services’ und lokaler Support von EU-Standorten aus stellen Fachwissen direkt bereit, ohne Beteiligung EU-externer Parteien.“
Strategische Relevanz Digitaler Souveränität dringender denn je
Aufgrund geopolitischer Spannungen und der Dominanz internationaler Tech-Giganten sei Digitale Souveränität dringender denn je. Unternehmen benötigten jetzt geeignete „Tools“ und das Fachwissen, um ihre Digitale Autonomie zu stärken, Risiken zu minimieren und vollständig im Einklang mit lokalen Gesetzen und Vorschriften zu agieren.
- „Digitale Souveränität ist somit kein vager Begriff, sondern eine konkrete und notwendige Strategie für Unternehmen, die die Kontrolle über ihre Daten, Infrastruktur und technologischen Entscheidungen behalten wollen!“
Mit einem kompetenten strategischen Partner könnten Unternehmen diese Autonomie stärken, um so Cybersicherheit, „Compliance“ und Zukunftssicherheit zu gewährleisten.
Weitere Informationen zum Thema:
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Greg Hansbuer
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