Aktuelles, Branche, Produkte, Studien, Veranstaltungen - geschrieben von dp am Mittwoch, September 21, 2016 21:23 - noch keine Kommentare
Mobilgeräte: Im August 2016 30 Prozent mehr Attacken registriert
Anzahl aktiver Ransomware-Familien um zwölf Prozent gestiegen
[datensicherheit.de, 21.09.2016] Laut einer Meldung von Check Point ist im August 2016 eine Zunahme der Angriffe auf Mobilgeräte zu erkennen gewesen. Einen detaillierten Einblick gebe der neue „Security Report 2016“, der auf der „it-sa 2016“ in Nürnberg von Check Point vorgestellt werden soll.
„HummingBad“ größte mobile Bedrohung
Infektionen und verschiedene Arten von Ransomware – im August 2016 seien 30 Prozent mehr Attacken registriert worden. Im gleichen Zeitraum sei die Anzahl der aktiven Ransomware-Familien um zwölf Prozent gestiegen.
Die Sicherheitsexperten von Check Point erklären den Anstieg demnach mit der einfachen Anpassungsfähigkeit von existierenden Schädlingen. Ist der Schadcode grundsätzlich vorhanden, könne die Malware leicht modifiziert werden, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen. Besonders kritisch bleibe die Situation im Bereich Mobile: Dort bleibe „HummingBad“ die größte Bedrohung und sei mittlerweile für über die Hälfte aller Angriffe verantwortlich.
„Triada“ öffnet Hintertüren im Gerät
Neben den bekannten Schädlingen „HummingBad“ und „Ztorg“ stelle die „Android“-Malware „Triada“ eine neue Bedrohung für mobile Endpunkte dar.
„Triada“ öffne Hintertüren im Gerät des Opfers und erschleiche sich erweiterte Zugriffsrechte, um weiteren Schadcode aus dem Internet herunterzuladen und diese an Systemprozesse anzuhängen. Zudem könnten URLs im Browser gespoofed werden.
Vorstellung „Security Report 2016“ in Nürnberg
Einen detaillierten Einblick zur aktuellen Gefahrenlandschaft soll der neue „Security Report 2016“ liefern. Diesen stellt Check Point nach eigenen Angaben auf der „it-sa“ in Nürnberg vom 18. bis 20. Oktober 2016 vor.
Am Stand 355 stellt sich Dirk Arendt, Leitender Beauftragter „Public Affairs & New Technologies“, Gesprächen rund um die Forschungsergebnisse.
Angriffe schon frühzeitig unterbinden!
Unternehmen stünden vor einer paradoxen Situation, sagt Nathan Shuchami, „Head of Threat Prevention“ bei Check Point: „Wenn sie das Lösegeld nicht zahlen, sind die Chancen auf eine Wiederherstellung der Daten nach einer erfolgreichen Attacke sehr begrenzt. Zahlen sie, ermutigt das die Cyber-Kriminellen nur zu weiteren Attacken.“
Daher brauchten Organisationen fortschrittliche Abwehrmechanismen für Netzwerke, Endpunkte und mobile Geräte, um Angriffe schon frühzeitig zu unterbinden. „Check Point SandBlast™ Zero-Day Protection“ und „Mobile Threat Prevention“-Lösungen z.B. setzten genau dort an und schützten vor den jüngsten Bedrohungen.
Nathan Shuchami rät zu fortschrittlichen Abwehrmechanismen für Netzwerke, Endpunkte und mobile Geräte
Weitere Informationen zum Thema:
Check Point
Threat Prevention Resources
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