Aktuelles - geschrieben von ct am Samstag, November 20, 2010 18:10 - noch keine Kommentare
Sicherer Umgang mit sensiblen Kundendaten sollte stets oberste Priorität haben
Strategische Make-or-buy-Entscheidung des Mittelstands bei der Realisierung des Datenschutzes
[datensicherheit.de, 20.11.2010] Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sind alles Eigenschaften und quasi per se Voraussetzung dafür, dass auf geschäftlicher Ebene ein Vertrauensverhältnis überhaupt hergestellt werden kann. Dabei ist es erst einmal nebensächlich, was für ein Unternehmen Sie unterhalten. Der sichere Umgang mit sensiblen Kundendaten sollte stets oberste Priorität haben. Sind Sie diesbezüglich schon auf dem neusten Stand?
Das Thema Datenschutz ist in kleinen und mittelständischen Unternehmen oft bloß ein stiefmütterlich bedachtes Thema und bedarf deswegen dringender Modernisierung. Viele Kunden achten inzwischen verstärkt darauf, dass ihre personenbezogenen Daten nicht in falsche Hände geraten. Es ist nämlich erstmal unerheblich, in welchem Tätigkeitsfeld Sie tätig sind. Ob Sie erfolgreich und mit Stolz in langer Familientradition eine weitere Immobilie verkaufen oder andere starke Partner zueinander führen – in allen Fällen bedarf der Schutz geschäftlicher Beziehungen besonders aufmerksamer Pflege. Das gute Verhältnis hat man sich unter Umständen über Jahre hart erarbeitet und dem gilt ein besondere Schutz. Vorsorge ist dabei wichtiger als Nachsicht, und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen stärkt diese Bindungen sogar zusätzlich. Ärzte gelten an sich als Vertrauenspersonen, doch auch sie sind nicht bloß zu besonderer Geheimhaltung verpflichtet, wenn es um die Belange ihrer Patienten geht. Besonderes Augenmerk gilt dem Schutz der Patientendaten, und zu diesem Zweck hat der Gesetzgeber gemäß des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) festgelegt, dass die Sicherheit von Kunden oder potenziellen Partnern und Patienten in jedem Unternehmen durch einen Datenschutzbeauftragen gewährleistet werden muss. Das bedeutet natürlich erst einmal ein erhebliches Mehr an Aufwand und manchem ist dieser Teilbereich des „Computerstaates“ wohl ein Buch mit sieben Siegeln. Darum muss man bei der Auswahl einiges bedenken.
Bestellt man einen internen Mitarbeiter als Vertrauensmann zum Schutz der Daten ab, muss dieser entsprechende Qualifikationen nachweisen können oder bei Nachholbedarf Schulungen und Fortbildungen durchlaufen. Die Organisation im Unternehmen ist nicht immer darauf ausgelegt, derartige Nischentätigkeiten kompetent selbst auszubilden. Auch bei der Koordination ist man schnell überfragt, weil das trotz aller Dringlichkeit schlicht am eigenen Unternehmenszweck vorbeiläuft.
Einfacher ist da meist, auf externe Partner zu setzen und diese Sicherheitsanforderungen durch den Ankauf eines Komplettpaketes auf einen Streich sicher zu stellen. Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen übernehmen diese Firmen dann nicht nur die Absicherung nach Außen, sondern auch die eigenen Mitarbeiter werden für die Anforderungen des digitalen Zeitalters fit gemacht und die eigene IT in Punkto Datenschutz den Anforderungen und Forderungen des Gesetzgebers angepasst. Das scheint zwar für den Moment etwas kostenintensiver, aber langfristig ist das für alle die sicherste und bequemste Lösung.
Medienpartnerschaften
Gefragte Themen
- Datenmenge bei der Erfassung einer ganzen Literatur stellt lexikographische Arbeiten vor ein Machbarkeitsproblem
- LinuxTag 2012: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vom 23. bis 26. Mai in Berlin
- CyberCrime 2012: Kongress klärt über aktuelle Themen der IT-Sicherheit auf
- Cloud Dienste: Sicherheitsmängel bei Dropbox, Mozy & Co.
- Fast jeder fünfte Surfer im Web ohne Virenschutz und Firewall unterwegs
- 8MAN 4.2: Dateneigentümer und Fachabteilungen können Änderungen der Zugriffsrechte per Mausklick initiieren
- Rheinland-Pfalz: Soziale Netzwerke und Datenschutz Themen des Verfassungsfestes
- Botnetze, Mobile Malware und Datendiebstahl weiterhin aktuelle Gefahren für Computer und Smartphones
- Deutschland laut Symantec-Sicherheitsbericht der Cybercrime-Europameister
- Rechtemanagement in der IT: Wenn es dem Internen Täter zu leicht gemacht wird
- Gefährlicher Identitäts-Transfer zwischen facebook und Pinterest
- Wie soll jemand seine eigene Verantwortung wahrnehmen wenn die personenbezogenen...
- Man fragt sich nur, wann die anderen 50% schlau werden!...
- Habe auch diese E-Mail erhalten. Zu den oben genanten widersprüchlichen aussagen...
- Hat ja leider insgesamt ganz schön lange gedauert. Gerade in Hinblick aif Breitb...
- Look 2nd note, last line said:
"O-W-m-4 H8L XORLX"
You can see what letters a...
- Wo bitte bleibt im Internet der Jugend- bzw. Spielerschutz???? Es ist ja hierzul...
- Ich hoffe, daß die anderen Anti-Viren-Hersteller da nachziehen. Erschreckend fin...
- Ich habe gestern mit einer unterdrückten Rufnummer, angeblichen Mitarbeiterin v...
Aktuelles, Experten, Veranstaltungen - Mai 18, 2012 22:54 - noch keine Kommentare
Datenmenge bei der Erfassung einer ganzen Literatur stellt lexikographische Arbeiten vor ein Machbarkeitsproblem
weitere Beiträge in Experten
- LinuxTag 2012: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vom 23. bis 26. Mai in Berlin
- Cloud Dienste: Sicherheitsmängel bei Dropbox, Mozy & Co.
- Rheinland-Pfalz: Soziale Netzwerke und Datenschutz Themen des Verfassungsfestes
- Stiftung Datenschutz: Peter Schaar warnt vor Unterfinanzierung und zweifelhafter Effektivität
- Fünf Jahre Speicherung von Fluggastdaten: Peter Schaar kritisiert Entscheidung der EU-Innenminister
Aktuelles, Branche, Veranstaltungen - Mai 15, 2012 17:46 - noch keine Kommentare
CyberCrime 2012: Kongress klärt über aktuelle Themen der IT-Sicherheit auf
weitere Beiträge in Branche
- Fast jeder fünfte Surfer im Web ohne Virenschutz und Firewall unterwegs
- 8MAN 4.2: Dateneigentümer und Fachabteilungen können Änderungen der Zugriffsrechte per Mausklick initiieren
- Botnetze, Mobile Malware und Datendiebstahl weiterhin aktuelle Gefahren für Computer und Smartphones
- Deutschland laut Symantec-Sicherheitsbericht der Cybercrime-Europameister
- Rechtemanagement in der IT: Wenn es dem Internen Täter zu leicht gemacht wird
Aktuelles, Branche, Service, Umfragen - Mai 13, 2012 14:19 - noch keine Kommentare
Fast jeder fünfte Surfer im Web ohne Virenschutz und Firewall unterwegs
weitere Beiträge in Service
- Laut BITKOM liest nur jeder fünfte Internetnutzer Geschäftsbedingungen der Provider
- Eigenverantwortung beim Datenschutz von der guten Hälfte der Internetnutzer anerkannt
- Ergebnis einer NIFIS-Umfrage: IT-Sicherheit als Frage der Firmenkultur
- BITKOM-Akademie bietet neues Ausbildungskonzept im Datenschutz
- Datengier erntet Datenmüll: Jeder Dritte macht laut BITKOM Falschangaben im Web
Kommentieren