Aktuelles, Experten - geschrieben von dp am Donnerstag, Januar 10, 2013 19:41 - noch keine Kommentare
Kooperationsprojekt in Rheinland-Pfalz: Sicher leben und kommunizieren im Internet
Datenschutzbeauftragter und vhs-Verband des Landes nehmen „Datenschutz im Internet“ als Bildungsaufgabe ernst
[datensicherheit.de, 10.01.2013] Datenklau im Internet, Cyber-Mobbing, googeln von Bewerbern etc. – diese aktuellen Themen rund um das Internet greifen der Datenschutzbeauftragte des Landes und der Verband der Volkshochschulen in Rheinland-Pfalz auf.
Mit ihrer Kooperation nehmen sie „Datenschutz im Internet“ als Bildungsaufgabe ernst und reagieren auf die immer wieder neuen Herausforderungen der Sozialen Netzwerke. Gemeinsam wollen sie die Bürgerinnen und Bürger befähigen, kompetent mit den neuen Medien umzugehen und ihnen den persönlichen Wert des informationellen Selbstbestimmungsrechtes plausibel machen. Soziale Netzwerke bringen eine unglaubliche Vielfalt neuer Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite bringen sie Probleme, wenn es um die Preisgabe persönlicher Daten geht.
Aktuell schafft facebook die Möglichkeit der Mitbestimmung über die Nutzungsregeln mit einem umstrittenen Abstimmungsverfahren ab. Viele Nutzerinnen und Nutzer überschauen die Rechte von facebook zur Verwertung ihrer Statusmeldungen, Links, Fotos und privaten Nachrichten nicht.
„Mein digitales Ich – Sicher leben und kommunizieren im Internet“, so lautet der Titel eines Konzeptes für ein offenes Volkshochschul-Angebot über den Umgang mit persönlichen Daten in Sozialen Netzwerken, das der Verband der Volkshochschulen in Kooperation mit dem Datenschutzbeauftragten des Landes entwickelt.
Sie wollten die Menschen in den vhs-Kursen befähigen, die Chancen und Risiken der Nutzung von Sozialen Netzwerken beurteilen zu können, so der Vorsitzende des Verbandes der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz, Landtagspräsident Joachim Mertes. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten Informationen, was genau mit ihren im Internet veröffentlichen Daten passiert und wie sie diese schützen können.
Ein zentrales Problem, so Edgar Wagner, Landesbeauftragter für den Datenschutz Rheinland-Pfalz, sei die mangelnde Transparenz im Internet. Viele Nutzerinnen und Nutzer seien sich gar nicht im Klaren, welche ihrer Daten zu welchen Zwecken verarbeitet werden. Die Auseinandersetzung mit den Vorteilen und Risiken der digitalen Entwicklung solle Menschen befähigen, kritisch mit den neuen Medien umzugehen, die Geschäftsmodelle von facebook, Google etc. zu kennen und sich der Datenspuren bewusst zu werden, die man bei der Nutzung des Internets hinterlässt.
Das Pilotprojekt wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2013 an folgenden Volkshochschulen umgesetzt: vhs Bingen, vhs Daun, vhs Kirn, vhs Koblenz, vhs Ludwigshafen, vhs Neustadt, vhs Pirmasens, vhs Wittlich, vhs Worms.
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