Aktuelles, Branche - geschrieben von dp am Dienstag, Januar 10, 2012 14:15 - noch keine Kommentare
Datenschutz: Das einstige Nischenthema wird zum Grundpfeiler des Vertrauens
Angefangen vom Handwerksbetrieb bis hin zum internationalen Konzern
[datensicherheit.de, 10.01.2012] Der Themenkomplex Datenschutz ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus der Gesellschaft gerückt.
Im Privaten liegt dies vor allem an der Berichterstattung über Soziale Netzwerke wie facebook. Bei Unternehmen wiederum liegen die Gründe in der jüngeren Vergangenheit vor allem an den explosionsartig angestiegenen Datenmengen, mit denen sich die Mitarbeiter konfrontiert sehen, sowie die Zunahme an mobilen Endgeräten. Aber vor allem die diversen, teils spektakulären Datenpannen taten ihr Übriges, um das Thema in den Köpfen deutscher Unternehmer und Konsumenten zu einem zentralen Faktor zu machen.
Die Zeit, in der Datenschutz für Unternehmer ein Nischenthema war, sei vorbei. Nicht umsonst stehe die „CeBIT 2012“ unter dem Motto „Managing Trust“, denn Datenverlust könne bei Kunden und Partnern zu irreparablen Vertrauensverlust führen, warnt Stephan Brack, Gründer und „CEO“ der auf Lösungen zum Berechtigungsmanagement spezialisierten protected-networks.com. Der Experte für interne Datensicherheit erklärt, warum das Thema 2012 noch weiter in den Vordergrund rücken wird. So sei Vertrauen schon immer einer der Grundpfeiler eines erfolgreichen Unternehmens gewesen – angefangen vom Handwerksbetrieb bis hin zum internationalen Konzern.
Auch aus diesem Grund sei für 2012 eine endgültige Verlagerung, weg vom alleinigen Arbeitsfeld für IT-Abteilungen und Administratoren, hin zum Verantwortungsbereich des gehobenen Managements zu erwarten – Datenschutz werde nicht mehr nur in der ITK-Branche ein zentraler Aspekt der Unternehmensstrategie werden, sondern für alle Branchen und Sektoren der Wirtschaft gleichermaßen.
Stephan Brack: Die Zeit, in der Datenschutz für Unternehmer ein Nischenthema war, sei vorbei.
Eine wichtige Frage laute dabei aber weniger, warum, sondern eher, warum erst 2012 die Aufmerksamkeit auf das Thema Datenschutz beim Management so stark steigen wird. Das hänge mit der Komplexität des Bereichs „IT-Sicherheit“ zusammen und damit, dass Sicherheit vor allem unbequem sei. Da sage man sich schon eher mal: „Überlassen wir das doch einfach den Jungs von der IT!“ Dabei werde aber einfach ausgeblendet, dass die IT-Abteilungen zwar über das fachliche Know-how verfügten, sie auf der anderen Seite jedoch nichts über den Wert oder Inhalt der Daten wüssten.
Da müssten verantwortungsbewusste Manager ansetzen, dort gelte es eine Brücke zu schlagen, so Brack. Wenn diese Überzeugung in den Köpfen ankomme, sie das Thema interne Datensicherheit fast nur noch eine Frage des richtigen Werkzeugs. Dann seien sie, die Anbieter, weiterhin gefragt, um ihre Lösungen zur Risikominimierung und zum effizienteren Schutz den aktuellen Entwicklungen anzupassen und weiterzuentwickeln.
Weitere Informationen zum Thema:
protected-networls.com
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