Aktuelles, Produkte - geschrieben von am Montag, März 1, 2021 21:26 - noch keine Kommentare

Ohne Schweigepflicht: Dr. Suchmaschine

Suchmaschine des Vertrauens wird zu Krankheitssymptomen befragt – Weitergabe sensibler persönlicher Daten droht

[datensicherheit.de, 01.03.2021] Gut jeder Zweite suche vor einem Besuch beim Arzt im Internet nach seinen Symptomen. Während aber ein Arzt der Schweigepflicht unterliege, tippe der Patient ahnungslos quasi seine komplette Patientenakte in das Suchfenster ein. Welche Gefahren der Besuch von „Dr. Suchmaschine“ mit sich bringt und wie man seine sensiblen persönlichen Daten schützen kann, beschreibt folgende Selbstdarstellung des Anbieters „Startpage“.

Beim Besuch von Dr. Suchmaschine lauern ungeahnte Gefahren

Wenn der Kopf schmerzt, der Hals kratzt oder das Knie zwickt, führe häufig der Weg zur Genesung anstatt zum Arzt erst einmal ins Internet: Die „Suchmaschine des Vertrauens“ werde befragt. Laut einer Studie des deutschen Digitalverbandes Bitkom suche gut jeder Zweite vor einem Besuch beim Arzt im Internet nach seinen Symptomen.
Der direkte Zusammenhang zwischen der eigenen Internet-Recherche und der Weitergabe sensibler persönlicher Daten scheine weitgehend unbekannt. Denn wo ein Arzt der Schweigepflicht unterliege, tippe der Patient quasi seine komplette Patientenakte in das Suchfenster ein. Beim Besuch von „Dr. Suchmaschine“ lauerten indes Gefahren, von denen die meisten nichts ahnten.

Gängige Suchmaschinen sind per Geschäftsmodell höchst interessiert an Nutzerdaten

Hämorrhoiden, Fußpilz, Angstzustände: Niemand würde einem Wildfremden ausführlich über seine Gebrechen oder Krankheiten berichten. Aber genau dies geschehe bei der Suche im Internet: Die gängigen Suchmaschinen, deren wichtigste Einnahmequelle es sei, möglichst exakte Nutzerdaten an den meistbietenden Werbetreibenden zu verkaufen, seien per Geschäftsmodell höchst interessiert an Nutzerdaten, welche zu detaillierten Persönlichkeitsprofilen kombiniert würden – und weil die Pharmaindustrie eine der wohl finanzstärksten Branchen in Deutschland sei, seien gesundheitsrelevante Daten besonders gefragt.
Diese Art der Spionage äußere sich für den Nutzer zunächst „nur“ in scheinbar harmloser Banner-Werbung. Vom Treiben hinter den Kulissen bekomme er nichts mit. Doch dort geschieht so Einiges: Ausgefeilte Tracking-Techniken verfolgten den Nutzer quer durch alle Browser-Tabs und sogar über Gerätegrenzen hinweg. Durch die Analyse des Such- und Surfverhaltens eröffneten sich oft pikante Zusammenhänge. Diese erlaubten nicht nur Rückschlüsse auf Kaufinteressen, sondern – je nach Suchbegriffen und Kriterien wie Alter, Geschlecht und Aufenthaltsort – auch auf gesundheitliche Probleme. Ungewollt gewährt der Nutzer delikate Einblicke in private Interessen, politische Überzeugungen oder gar sexuelle Vorlieben.

Suchmaschine Startpage gibt abgesehen vom Suchbegriff keine Informationen über Suchende preis

Die europäische Datenschutzgesetzgebung (DSGVO) gelte im weltweiten Vergleich als streng – dennoch seien diese Praktiken absolut legal. Auf der Suche nach einem möglichst angenehmen, nutzerfreundlich gestalteten Suchergebnis seien wir häufig gewillt, alle Bedenken über Bord zu werfen.
Doch es gebe Alternativen – ohne dabei Abstriche in puncto Qualität der Suchergebnisse machen zu müssen. Die Datenschutz-Suchmaschine „Startpage“ z.B. nutze den Algorithmus von Google, gebe aber abgesehen vom Suchbegriff keine Informationen über den Suchenden preis. Jemand, der „Kopfschmerzen“ sucht, bekomme bei Startpage also Ergebnisse für „Kopfschmerzen“ – nicht allerdings für „43-jährige Frau aus Frankfurt mit +60k Jahreseinkommen und Eheproblemen kauft regelmäßig teuren Rotwein und sucht jetzt von ihrem Arbeits-PC aus den Begriff Kopfschmerzen“. Durch die „Anonyme Ansicht“ ließen sich auch die Seiten von Drittanbietern wie z.B. Gesundheitsportale aufrufen, ohne dass man dabei verfolgt oder beobachtet werde.

Startpage gilt als sicherste Datenschutz-Suchmaschine der Welt

„Startpage“ sei die sicherste Datenschutz-Suchmaschine der Welt. Das 2006 in den Niederlanden gegründete Unternehmen habe sich zu einer bevorzugten Wahl für all jene entwickelt, denen exakte Suchergebnisse genauso wichtig sind wie ihre Privatsphäre. Das Unternehmen tracke, protokolliere, teile oder verkaufe keine persönlichen Daten. Startpage biete erstklassige Suchergebnisse und wende seinen geschützten Anonymisierungsprozess an, um die Online-Privatsphäre der Nutzer zu wahren und vor lästigen Werbeanzeigen und Preis-Trackern zu schützen.
Mit der Funktion „Anonyme Ansicht“ biete „Startpage“ die einzigartige Möglichkeit, das Internet anonym zu durchsuchen, ohne getrackt zu werden. „Startpage“ schütze seine User weltweit durch Einhaltung der strengen Datenschutzgesetze der Niederlande und der EU, einschließlich der DSGVO, und sei von der Stiftung Warentest im Suchmaschinentest zum Testsieger erklärt worden.

Weitere Informationen zum Thema:

bitkom, 11.08.2020
Jeder Zweite recherchiert seine Krankheitssymptome im Netz

Startpage, 16.12.2020
Gesundheitssuche im Netz: Bei Risiken und Nebenwirkungen hilft eine alternative Suchmaschine

Startpage
Nur bei Startpage.com: “Anonyme Ansicht”

Startpage
NIX ZU VERBERGEN! / Wenn du mit Startpage suchst, bleibst du völlig anonym.

Stiftung Warentest, 26.03.2019
Suchmaschinen im Test / Eine schlägt Google

datensicherheit.de, 30.11.2020
IT-Sicherheit hinkt bei Digitalisierung im Gesundheitswesen hinterher



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