Aktuelles, Experten - geschrieben von dp am Donnerstag, September 1, 2016 18:54 - noch keine Kommentare
Rheinland-Pfalz: Überarbeiteter Handlungsrahmen zur Nutzung Sozialer Medien durch öffentliche Stellen
Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit legt Voraussetzungen zur Nutzung fest
[datensicherheit.de, 01.09.2016] Prof. Dr. Dieter Kugelmann, der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz (LfDI RLP), hat am 30. August 2016 einen überarbeiteten „Handlungsrahmen zur Nutzung Sozialer Medien durch öffentliche Stellen“ veröffentlicht. Damit möchte der LfDI RLP der Tatsache Rechnung tragen, dass Social-Media-Dienste wie facebook, twitter oder Whatsapp zu einem wesentlichen Bestandteil im beruflichen und privaten Informations- und Kommunikationsverhalten vieler Anwender geworden sind, „bei dem die empfundenen Vorteile gegenüber bestehenden Datenschutzproblemen überwiegen und eine Erwartung an staatliche Stellen besteht, auch auf diesem Wege Informationen bereitzustellen“.
Nutzungskonzept für Social-Media erforderlich
Um anerkannte Datenschutzstandards soweit wie möglich wirksam werden zu lassen, legt der LfDI RLP daher nach eigenen Angaben Voraussetzungen fest, unter denen Soziale Medien bis zur abschließenden gerichtlichen Klärung von öffentlichen Stellen genutzt werden können.
Im Handlungsrahmen wird demnach klargestellt, welche Vorgaben öffentliche Stellen zu beachten haben, wenn sie Social-Media-Angebote nutzen möchten. Insbesondere müssten die Behörden ein Nutzungskonzept erstellen, um darzulegen, weshalb der Verzicht auf die Nutzung der Social-Media-Angebote zu einer Beeinträchtigung ihrer Aufgabenerfüllung führen würde. Der LfDI RLP beabsichtigt, diese Konzepte stichprobenartig zu überprüfen.
Auf alternative Informations- und Kommunikationswege hinweisen!
Zentrales Element des Handlungsrahmens sei ein „Cross-Media-Gebot“, wonach die Behörde auf bestehende alternative Informations- und Kommunikationswege hinweisen müsse, also z.B. auf die E-Mail-Adresse der Behörde oder auf die Behörden-Website.
Damit solle klargestellt werden, dass die Sozialen Medien nur eine von verschiedenen Optionen seien, mit der jeweiligen Behörde in Kontakt zu treten, so dass sich kein Bürger zu deren Nutzung gezwungen sehe.
Weitere Informationen zum Thema:
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz, 30.08.2016
Handlungsrahmen für die Nutzung von „Sozialen Medien“ durch öffentliche Stellen
Aktuelles, Experten - Mai 15, 2026 0:59 - noch keine Kommentare
Datensouveränität im KI-Zeitalter als strategisches Muss für IT-Entscheider
weitere Beiträge in Experten
- Motivation der Digitalministerkonferenz in Hamburg: Verwaltung und Staat für Digitalisierung und Vernetzung fit zu machen
- Bundeslagebild Cybercrime 2025: Deutlicher Anstieg bei DDoS-Angriffen
- SBOM for AI: G7-Richtlinie zur Software Bill of Materials for Artificial Intelligence veröffentlicht
- How tech giants are building data centers for the next generation of AI
- Cybersicherheitsmonitor 2026: Jeder zehnte Verbraucher im Vorjahr von Cyberkriminalität im Alltag betroffen
Aktuelles, Branche, Studien - Mai 14, 2026 0:54 - noch keine Kommentare
NIS-2-Umsetzung: Trotz Investitionen in IT-Sicherheit hinken viele Krankenhäuser hinterher
weitere Beiträge in Branche
- Fußball-Weltmeisterschaft 2026: Cyberkriminelle Hochsaison voraus
- How tech giants are building data centers for the next generation of AI
- Vermeintlicher Tech Support: Scam-Kampagne adressiert C-Level in Unternehmen
- IT im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Resilienz: Ganzheitliches Lieferketten-Management als Vorbild
- Cyberresilienz: Echtzeiteinblick in das Netzwerk für zentralisierte IT-Teams
Aktuelles, A, Experten, Service, Wichtige Adressen - Jan. 13, 2026 1:08 - noch keine Kommentare
Registrierung bei ELEFAND: Krisen- und Katastrophenvorsorge bei Auslandsaufenthalten
weitere Beiträge in Service
- DigiCert-Umfrage: Manuelle Zertifikatsprozesse führen zu Ausfällen, Compliance-Fehlern und hohen Verlusten im Unternehmen
- Threat Hunting: Bedeutung und Wertschätzung steigt
- Umfrage: 71 Prozent der IT-Entscheidungsträger besorgt über Mehrfachnutzung von Passwörtern
- Fast die Hälfte der Unternehmen ohne geeignete Sicherheitsrichtlinien für Remote-Arbeit
- Umfrage: Bedeutung der Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen



Kommentieren