Aktuelles, Experten - geschrieben von am Donnerstag, Dezember 14, 2017 21:18 - noch keine Kommentare

BKA warnt vor neuer Masche beim CEO-Betrug

Betrüger geben sich als angebliche Mitarbeiter des Bundeskanzleramts aus

[datensicherheit.de, 14.12.2017] Nach einer Mitteilung des Bundeskriminalamtes (BKA) häufen sich derzeit Fälle, in denen ein angeblicher Mitarbeiter des Bundeskanzleramts mit Unternehmen in Deutschland telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnimmt. Dieser angebliche Mitarbeiter unter dem Namen „Uwe Becker“ gibt sich demnach als persönlicher Referent eines Abteilungsleiters im Bundeskanzleramt aus.

Freikauf deutscher Geiseln vorgetäuscht

„Uwe Becker“ bittet laut BKA um ein vertrauliches Gespräch mit der Geschäftsleitung des Unternehmens. In diesem Gespräch erläutere er, dass er im Auftrag des sicherheitspolitischen Beraters der Bundeskanzlerin anrufe. Für den Freikauf deutscher Geiseln benötige die Bundesregierung zwei- bis dreistellige Millionenbeträge. Die Bundesregierung sei hierbei auf Spenden aus Industrie und Wirtschaft angewiesen – etwa 40 Millionen Euro würden noch fehlen.

Nicht zu einer Zahlung überreden lassen – Anzeige erstatten!

Das BKA warnt in seiner Meldung „ausdrücklich vor Anrufen im Namen des Bundeskanzleramts mit der Aufforderung, die Bundesregierung mit Spenden zu unterstützen“ – es handele sich immer um einen Betrugsversuch.
Der BKA-Rat: „Beenden Sie das Gespräch, legen Sie einfach auf. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei!“

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 27.04.2017
Reform des BKA-Gesetzes: Andrea Voßhoff begrüßt Verzicht auf längere Datenspeicherung



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