Aktuelles - geschrieben von am Freitag, Oktober 29, 2010 16:47 - noch keine Kommentare

Namensmissbrauch für Spam-Abzockattacke: Betroffener Rechtsanwalt nimmt Stellung

Identitäts-HiJacking und -Missbrauch, um betrügerischen E-Mails Ernsthaftigkeit zu verleihen

[datensicherheit.de, 29.10.2010] Rechtsanwalt Florian Giese, dessen Namen von Betrügern in letzter Zeit für den Versand von Spam-E-Mails mit dem Betreff „Ermittlungsverfahren gegen Sie“ missbraucht wurde, stellt klar, dass er weder von der in diesem gefälschten Schreiben benannten Firma ein Mandat erhalten noch die darin aufgeführten E-Mail-Adressen selbst verwendet habe:
Die Kanzlei Giese Rechtsanwälte in Hamburg führt auf ihrer Website unter der Überschrift Warnung und Mitteilung vom 26.10.2010 – 9:00 Uhr aus, dass der reale Rechtsanwalt Florian Giese nicht im Zusammenhang mit den betrügerischen E-Mails steht, welche angeblich im Auftrag einer GmbH wegen Urheberrechtsverletzungen in Filesharing-Netzwerken versendet wurden. Die Web- oder Mailserver der Kanzlei seien zudem zu keine Zeit Gegenstand von Hacker-Angriffen gewesen; auch sei weder die Hamburger Kanzlei Giese noch Rechtsanwalt Giese selbst Inhaber der Domains „ra-giese.info“ oder „rechtsanwalt-giese.info“, so dass niemals Einfluss auf die Inhalte der betreffenden Websites dieser Domains bestanden habe. Giese spricht von einem „Identitäts-Missbrauch“ bzw. „Identitäts-HiJacking“, um der betrügerischen E-Mail eine gewisse Ernsthaftigkeit zu verleihen.
Die inkriminierende Domain „rechtsanwalt-giese.info“ sei mittlerweile aufgrund von vielen Beschwerden vom Provider gelöscht worden, so dass auch die dazugehörigen E-Mail-Adressen nicht mehr funktionierten. Strafanzeige sei erstattet worden – die Kripo Hamburg ermittle in diesem Fall .

Weitere Informationen zum Thema:

Hanseatische Rechtsanwaltskammer Hamburg
Warnhinweis: Betrügerische E-Mails mit dem Betreff „Ermittlungsverfahren gegen Sie” / Klarstellung von Rechtsanwalt Florian Giese

datensicherheit.de, 25.10.2010
Spamattacke wegen angeblich illegaler Musikdownloads verbreitet sich weiter / datensicherheit.de empfiehlt, Ruhe zu bewahren und das Schreiben genau zu analysieren



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