Aktuelles, Branche - geschrieben von am Sonntag, Juni 9, 2019 15:25 - noch keine Kommentare

Radware: Angriffe auf Managed Service Provider nehmen zu

Erste Anzeichen eines Trends seit zwei Jahren sichtbar

[datensicherheit.de, 09.06.2019] Die Forscher und das Emergency Response Team (ERT) von Radware berichten von einem wachsenden Trend zu Cyberangriffen auf Managed Service Provider (MSPs). Während diese Branche typischerweise mit Hilfe von Advanced Persistent Threats (APTs) attackiert wird, deuten mehrere Ereignisse in den letzten Monaten darauf hin, dass auch technisch weniger versierte Gruppen versuchen, MSPs anzugreifen, um die Beziehung zwischen MSPs und ihren Kunden zu nutzen.

Managed Service Provider bieten Fernverwaltungsdienste für die Infrastruktur ihrer Kunden

MSPs bieten Fernverwaltungsdienste für die Infrastruktur ihrer Kunden, einschließlich der Möglichkeit, Updates oder Anwendungen zu installieren. Auf diese Fähigkeiten globaler MSPs haben es die Hacker laut Radware abgesehen mit dem Ziel, ihre Wirkung durch eine Trickle-Down-Strategie zu maximieren.

Michael Tullius, Regional Director DACH, Radware

Foto: Radware

Michael Tullius, Regional Director DACH, Radware

Erste Anzeichen eines Trends seit zwei Jahren sichtbar

Erste Anzeichen des Trends zu Angriffen auf MSPs wurden vor zwei Jahren sichtbar. Im April 2017, inmitten der wachsenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China, veröffentlichte das US-CERT eine Warnung, in der eine neu auftretende Bedrohung beschrieben wurde, die sich auf Dienstleister in verschiedenen Sektoren auswirkt. Ende 2018 wurde eine spezifischere Warnung über Advanced Persistent Threats veröffentlicht, die sich aktiv gegen MSPs richten. Die erste Warnung wurde zwei Monate später aktualisiert, nachdem zwei chinesische Hacker angeklagt wurden, die mit dem chinesischen Staatsministerium verbunden waren.

Hacker zielen zunehmend auf die Supply Chain ab

Während Hacker zunehmend auf die Supply Chain abzielen, bringen sie jeweils ein anderes Set von Taktiken, Techniken und Verfahren ein und verfolgen unterschiedliche Ziele. APTs und nationalstaatliche Hacker verfolgen in der Regel Spionagezwecke, während organisierte Cyberkriminelle nach Daten oder personenbezogenen Daten (PII) suchen, die sie verkaufen oder mit denen sie Betrug begehen können. Sogar Ransomware-Kampagnen gegen MSPs wurden zuletzt beobachtet.

Die Implementierung der richtigen defensiven Barrieren erschwert es Cyberkriminellen und APTs, Zugang zu erhalten und die Persistenz im Zielnetzwerk zu erhalten. Zum Schutz vor diesen Arten fortschrittlicher Bedrohungen sollten Unternehmen eine umfassende Verteidigungslösung in Betracht ziehen, die Transparenz, Widerstandsfähigkeit, Skalierbarkeit, Sicherheit und Kontrolle bietet, um die Zahl der Bedrohungen zu verringern.

Weitere Informationen zum Thema:

datensicherheit.de, 22.05.2019
Managed Service Provider: Fokus auf Rolle als strategische Berater

datensicherheit.de, 08.05.2019
Public-Cloud-Ressourcen: Drei Tipps zur Absicherung

datensicherheit.de, 24.11.2014
Cybersecurity: Fünf Dinge die jeder Anbieter von Managed Services wissen sollte



Kommentieren

Kommentar

Current ye@r *

Kooperation

TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicherheit e.V.

Kooperation

Initiative Digital

Mitgliedschaft

BISG e.V.

Multiplikator

Allianz für Cyber-Sicherheit

Schulungsangebot

mITSM ISO 27001 Zertfifizierungs Audit

Partner

ZIM-BB

Gefragte Themen


Datenschutzerklärung