Aktuelles, Branche, Produkte - geschrieben von am Montag, Juli 18, 2016 18:30 - noch keine Kommentare

Unterschätzte Gefahr: Smartphones als Viren- und Datenschleuder

Nutzer sollten bei Fragen der Datensicherheit im eigenen Interesse sensibler werden

[datensicherheit.de, 18.07.2016] In einer aktuellen Meldung weist RelaxInternet aus Berlin darauf hin, dass viele Computernutzer zwar ihre PCs gegen Viren schützen, doch die Mehrheit der rund 50 Millionen Smartphone-Nutzer in Deutschland sich bei ihren „mobilen Alleskönnern“ kaum um Sicherheit und Datenfragen kümmern. Apps würden immer öfter zur Verbreitung von Malware verwendet; darüber hinaus sei vielen Nutzern nicht annähernd bewusst, wie viele Daten sie fortlaufend preisgäben, warnt RelaxInternet-Geschäftsführer Maximilian Pohl.

Auch bei Smartphones auf Antivirenprogramme oder Privacy-Boxen setzen!

Maximilian Pohl rät nach eigenen Angaben, auch bei Smartphones auf Antivirenprogramme oder sogenannte „Privacy-Boxen“ zu setzen, die an den WLAN-Router angeschlossen werden und damit automatisch alle Endgeräte schützen und das Nutzerverhalten anonymisieren.
Zum einen nutzten immer mehr Menschen mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets und zum anderen seien diese Plattformen noch relativ jung, was sie anfällig für Sicherheitslücken mache, erläutert Pohl.

Zugriffsrechte der App vorab klären!

Als weiteren sicherheitsrelevanten Punkt benennt Pohl die Rechte, die der jeweiligen App zugesprochen werden. Diese seien vor dem Download meist einsehbar.
Pohl: „Einer Taschenlampen-App, die auf die Telefon-Historie, SMS, Kontakte oder Fotos zugreifen will, sollte man skeptisch gegenüberstehen und prüfen, ob der Zweck der App das wirklich erfordert.“ Denn am besten schützen könnten sich Internetnutzer noch immer selbst, indem sie selbstbewusst überlegten, welche Programme und Apps sie installieren.

Absage an den „gläsernen Nutzer“!

Handynutzer würden über ihre Apps und die Standorterfassung zum „gläsernen Menschen“. Aus der Kombination von Orten, Zeiten und Smartphone-Nutzung ließen sich Vorlieben und Routinen erkennen – und Vorhersagen treffen.
Mit der von ihm mitentwickelten „Relaxbox“ könne dies minimiert werden. Deren Idee sei einfach: Das Gerät werde an einen Router angeschlossen und über einen Browser konfiguriert. Sie anonymisiere daraufhin das Surfverhalten, verschlüssele den Standort und fange Viren und Trojaner frühzeitig ab. Dies gelte für alle Geräte, die sich an das W-Lan der „Relaxbox“ einloggten – vom Handy übers Tablet bis zum stationären Computer. Damit eigne sich das Gerät ebenso für öffentliche oder gewerbliche W-Land-Standorte wie Vereine oder Geschäfte, sagt Pohl.



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