Aktuelles - geschrieben von dp am Dienstag, Januar 4, 2011 17:40 - noch keine Kommentare
Bundesnetzagentur untersagt Rechungslegung sowie Inkasso zweier Gewinnspieleintragsdienste
Bei unerlaubten Telefonanrufen Gutscheine versprochen und Verträge untergeschoben
[datensicherheit.de, 04.01.2011] Die Bundesnetzagentur hat jetzt laut einer Meldung der verbraucherzentrale Baden-Württemberg untersagt, Rechnungsbeträge der Gewinnspieleintragsdienste „win-finder.com“ und „windienst.net“ einzuziehen:
Diese versuchten derzeit mit unerlaubten Telefonanrufen und versprochenen Gutscheinen Verträge zu Glückspieleintragsdiensten unterzuschieben und über die Telefonrechnung abzurechnen. Verbraucher hätten berichtet, dass ihnen am Telefon Kosmetikgutscheine versprochen worden seien. Anschließend werde mit der Behauptung, die Verbraucher hätten einem Vertrag für einen Gewinnspieleintragsdienst zugestimmt, über die Telefonrechnung Beträge eingezogen. Die Rechnungssumme beläufe sich auf wöchentliche 9,90 Euro (39,60 Euro im Monat). Diese Beträge würden auf den Telefonrechnungen der Deutschen Telekom aber nur als „Beträge anderer Anbieter“ ausgewiesen; auf Rechnungen anderer Telefongesellschaften stehe häufig nur deren Internet-Dienst „tel-and-pay.de“.
Dieser Abzockmethode habe die Bundesnetzagentur jetzt einen Riegel vorgeschoben und Rechungslegung sowie Inkasso verboten – das Verbot gelte rückwirkend ab 30.03.2010.
Von diesem Verbot profitierten derzeit aber nur die Kunden der Deutschen Telekom, kritisiert Christian Gollner von der verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Das Verbot greife auch nicht, wenn die in Rechnung gestellten Beträge schon eingezogen wurden – in diesem Fällen müssten betroffene Verbraucher die Beträge zurückfordern.
Weitere Informationen zum Thema:
verbraucherzentrale Baden-Württemberg
Abgezockt von win-finder.com oder anderen Glücksfindern?: Fordern Sie in Rechnung gestellte Beträge zurück!
Aktuelles, A, Experten, Service, Wichtige Adressen - Jan. 13, 2026 1:08 - noch keine Kommentare
Registrierung bei ELEFAND: Krisen- und Katastrophenvorsorge bei Auslandsaufenthalten
weitere Beiträge in Experten
- DATEV-Datenpanne: Probe-Lohnabrechnungen landeten bei falschen Empfängern
- cybersecurityportal: Präsentation beim kostenfreien Web-Seminar am 29. Januar 2026
- Best of Informationsfreiheit 2025 Rheinland-Pfalz: LfDI meldet 284 Fälle, sieben Beanstandungen und ein Jubiläum
- KMU-Fitness für NIS-2: Universität Paderborn bietet Online-Tool und Lernplattform zur Stärkung der Cybersicherheit
- Bitkom-Umfrage zu Social Commerce: 3 von 10 Nutzern kaufen über Soziale Netzwerke ein
Aktuelles, Branche, Studien - Jan. 13, 2026 0:58 - noch keine Kommentare
Grey-Swan-Risiken: Kaspersky skizziert acht plausible Szenarien mit potenziell hohem Cyberrisiko
weitere Beiträge in Branche
- Cloud-Migration und Identity Security: Digitale Transformation, Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit sind vereinbar
- Bitdefender-Rat an Unternehmen: 2026 von Reaktion zur Prävention wechseln
- Cybersicherheit und Digitale Souveränität: Wie Europa die Kontrolle zurückgewinnen kann
- Zur erfolgreichen Digitalen Transformation muss 2026 IT-Sicherheit endlich Chefsache werden
- Ransomware-Angriffe auf Unternehmen: Zwischen den Jahren lauern viele Gefahren
Aktuelles, A, Experten, Service, Wichtige Adressen - Jan. 13, 2026 1:08 - noch keine Kommentare
Registrierung bei ELEFAND: Krisen- und Katastrophenvorsorge bei Auslandsaufenthalten
weitere Beiträge in Service
- DigiCert-Umfrage: Manuelle Zertifikatsprozesse führen zu Ausfällen, Compliance-Fehlern und hohen Verlusten im Unternehmen
- Threat Hunting: Bedeutung und Wertschätzung steigt
- Umfrage: 71 Prozent der IT-Entscheidungsträger besorgt über Mehrfachnutzung von Passwörtern
- Fast die Hälfte der Unternehmen ohne geeignete Sicherheitsrichtlinien für Remote-Arbeit
- Umfrage: Bedeutung der Konsolidierung von IT-Sicherheitslösungen



Kommentieren